Junge Frauen (vermisst): Unterschied zwischen den Versionen
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| style=text-align:center |[[Sendung vom 12.04.2023]] | | style=text-align:center |[[Sendung vom 12.04.2023]] | ||
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| style=text-align:center |Petra D. (23 Jahre) | | style=text-align:center |Petra D. (23 Jahre) | ||
| FF 2 Vermisstenfall Hans B. und Petra D.; Doppelmord an Polizisten | | FF 2 Vermisstenfall Hans B. und Petra D.; Doppelmord an Polizisten | ||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 19.02.1988]] | | style=text-align:center |[[Sendung vom 19.02.1988]] | ||
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| style=text-align:center | 28. März 1988 | |||
| style=text-align:center |Dagmar K. (22 Jahre) | |||
| Dagmar K. war 22 Jahre alt, als sie am 28. März 1988 in Kempen (Nordrhein-Westfalen) spurlos verschwand. Sie war Studentin der Sozialpädagogik in Köln und wollte nur für ein paar Tage die Wohnung ihrer Eltern hüten, die im Urlaub waren. Am Abend ihres Verschwindens besuchte Dagmar eine Kneipe in der Kempener Altstadt und verließ sie gegen 22 Uhr, um die etwa 500 Meter zu Fuß zurück zur Wohnung zu gehen. Dort kam sie nie an.  | |||
Weil Dagmar zunächst nur für kurze Zeit abwesend erschien, wurden ihre Eltern und Bekannten zunächst nicht sofort alarmiert. Doch als sie dauerhaft nicht zurückkehrte und kein Lebenszeichen von ihr kam, meldeten sie sie als vermisst. Schon früh gingen Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus, da keine plausiblen Hinweise für ein freiwilliges Untertauchen vorlagen. | |||
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'''Update:''' | |||
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Der Fall blieb über Jahrzehnte ohne entscheidende Spuren. Im Jahr 2008 ging bei der Polizei ein anonymer Hinweisbrief ein, in dem behauptet wurde, Dagmar sei getötet und ihre Leiche im Keller einer alten Villa (Villa Horten) in Kempen verscharrt und mit Beton umhüllt worden. Diese Villa war zur Zeit von Dagmars Verschwinden eine Baustelle und lag nur wenige hundert Meter vom Ort ihres letzten Sichtkontakts entfernt. | |||
Nach diesem Hinweis wurde der Bereich unter dem Gebäude mit Geo-Radar und Leichenspürhunden untersucht. Die Ermittler konnten zwar einen Hohlraum unter dem Fundament und Anschläge der Hunde feststellen, jedoch ergaben Bohrungen und weitere Suchmaßnahmen bisher keinen Leichenfund. Aufgrund von statistischen und technischen Schwierigkeiten konnte der vermeintliche Fundort nicht vollständig ausgegraben werden, und die Maßnahmen wurden später eingestellt. | |||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 05.11.2008]] | |||
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{| class="wikitable sortable" | {| class="wikitable sortable" | ||
! Datum || Vermisste junge Frauen || style="width: 20em" class="unsortable"| Bemerkungen || class="unsortable"| Sendung(en) | ! Datum || Vermisste junge Frauen || style="width: 20em" class="unsortable"| Bemerkungen || class="unsortable"| Sendung(en) | ||
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| style=text-align:center |20. Januar 1990 | |||
| style=text-align:center | Christina H. (22 Jahre) | |||
| Christina H. ist eine 22-jährige junge Mutter aus Halle (Saale, Sachsen-Anhalt), die am 20. Januar 1990 spurlos verschwand. Sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens Mutter von zwei kleinen Kindern und lebte getrennt von ihrem Ehemann, mit dem sie noch in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Heide-Nord lebte. Kurz zuvor hatte sie versucht, das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder zu erlangen, woraufhin der Konflikt mit ihrem Ehemann und den Schwiegereltern eskalierte.  | |||
Am Abend des 19. Januar 1990 wurde Christina zuletzt von einer Nachbarin gesehen. Am 20. Januar wollte sie mit dem Bus zu ihren Schwiegereltern fahren, wo eines ihrer Kinder gerade lebte, kam dort aber nie an. Es gibt keine gesicherten Hinweise, dass sie tatsächlich in einen Bus gestiegen ist, und kurz danach verliert sich ihre Spur vollständig. Weder ihr weiterer Weg noch ihr Aufenthaltsort wurden jemals verifiziert. | |||
| style=text-align:center |'''[[Spezial – Wo ist mein Kind? (10) vom 24.07.2019|XY-Spezial 10: Wo ist mein Kind? vom 24.07.2019]]''' | |||
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| style=text-align:center |23. Oktober 1990 | | style=text-align:center |23. Oktober 1990 | ||
| style=text-align:center |Ulrike H. | | style=text-align:center |Ulrike H. (†26 Jahre) | ||
| | | Ulrike Herrmann war eine 26-jährige Biologie-Studentin aus Norddeutschland, die im Oktober 1990 spurlos verschwand. Sie war eine leidenschaftliche Tramperin und daher oft per Anhalter unterwegs. Nach einer mehrmonatigen Kanada-Reise kehrte sie am 23. Oktober 1990 nach Frankfurt zurück und wollte per Anhalter nach Norddeutschland zu einer Freundin bzw. ihrem Wohnort weiterfahren.  | ||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom | |||
An der Autobahn-Raststätte Allertal Ost an der A7 (Richtung Norden) wurde sie am Abend des 23. Oktober 1990 zuletzt lebend gesehen. Zeugen berichteten später, dass sie dort versuchte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden, und mutmaßlich in ein Fahrzeug einstieg – wohin und mit wem, ist bis heute unklar.  | |||
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'''Update:''' | |||
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Im Herbst 1991 fanden Pilzsammler im Waldgebiet bei Räderloh (Landkreis Gifhorn) menschliche Überreste, die später Ulrike H. zugeordnet werden konnten. Die Überreste der skelettierten Leiche bestätigten, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. | |||
Der Fall wurde bereits im Juni 1991 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ öffentlich vorgestellt, was damals jedoch nicht den entscheidenden Durchbruch erbrachte. Einige persönliche Gegenstände wie Ausweis, Schuhe und ein Fernglas sind zudem bis heute nicht gefunden worden.  | |||
35 Jahre später wurde der Cold Case im Juni 2025 erneut bei Aktenzeichen XY… ungelöst thematisiert, weil neue Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sind, die die Ermittler weiter prüfen wollen. Unter anderem gibt es DNA-Spuren auf einer mysteriösen Postkarte, die drei Jahre nach dem Mord an einen damals Tatverdächtigen geschickt wurde und mit „Ulrike H.“ unterzeichnet war, doch die Spur konnte bislang nicht eindeutig einem Täter zugeordnet werden. | |||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 14.06.1991]]''' <br /> '''[[Sendung vom 25.06.2025]]''' | |||
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| style=text-align:center |25. Juni 1993 | |||
| style=text-align:center |Jutta F. (29 Jahre) | |||
| Jutta F. war eine 29-jährige Mutter aus Bremen, die im Sommer 1993 spurlos verschwand. Sie war Mutter eines zwei Jahre alten Sohns und plante einen Neuanfang, nachdem sie sich wiederholt von ihrem Lebensgefährten getrennt hatte. Am 25. Juni 1993 wurde sie zuletzt lebend gesehen; kurz darauf verlor sich ihre Spur vollständig. Ihre Handtasche mit Ausweis, Führerschein und Bankkarte wurden zwei Tage später an einem Parkplatz an der Autobahn A27 gefunden – durchnässt, obwohl es an dem Tag nicht geregnet hatte, was für die Ermittler rätselhaft blieb.  | |||
Die Polizei nahm früh an, dass Jutta nicht freiwillig verschwunden sein konnte, insbesondere weil sie ihren kleinen Sohn zurückließ und ihr Umfeld ein Gewaltverbrechen nicht ausschloss. Der damalige Lebensgefährte geriet in den Fokus der Ermittlungen, unter anderem, weil Spürhunde an seinem Fahrzeug anschlugen, was man als Hinweis auf einen möglichen Transport von Körperteilen interpretierte. Allerdings wurde nie eine Leiche gefunden, weshalb entscheidende Beweise fehlten. | |||
1994 fand ein Angler am Tietjensee bei Schwanewede eine Tüte mit persönlichen Gegenständen von Jutta Fuchs – u. a. ihren Verlobungsring, Schuhe, eine Zahnbürste und Schminkutensilien. Diese Funde deuteten an, dass der See bei den Ermittlungen eine mögliche Rolle spielte, doch hochwertige Beweise für ein Verbrechen blieben aus. | |||
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'''Update:''' | |||
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Weil alle Unterlagen und Spuren über Jahrzehnte nicht zu einer Verurteilung führten, eröffnete die Staatsanwaltschaft 2013 doch ein Strafverfahren gegen den früheren Lebensgefährten. Der Prozess begann schließlich 2018, mehr als 25 Jahre nach dem Verschwinden, unter dem Vorwurf, er habe Jutta getötet und den Körper verborgen.  | |||
Im November 2018 wurde der Angeklagte vom Vorwurf des Mordes freigesprochen, weil es keine ausreichenden Beweise gegen ihn gab. Das Gericht stellte fest, dass trotz großer Ermittlungsanstrengungen – einschließlich Vernehmungen von rund 50 Zeugen, Sachverständigengutachten und sogar dem Abpumpen des Tietjensees, um nach einer Leiche zu suchen – nicht nachweisbar war, dass der Angeklagte Jutta F. getötet oder versteckt hat. Gleichzeitig erklärte der Vorsitzende Richter, das Gericht sei davon überzeugt, dass Jutta tot ist, aber man habe keine rechtlich tragfähigen Beweise für eine Täterschaft des Angeklagten. Zudem seien mehrere Personen als mögliche Täter denkbar, und die Ermittlungen in den frühen Jahren zum Teil lückenhaft dokumentiert worden, was sich negativ auf die Beweislage ausgewirkt habe. | |||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 30.04.2008]]''' | |||
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| style=text-align:center |11.04.1995 | | style=text-align:center |11.04.1995 | ||
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| Am frühen Morgen des 11. April 1995 machte sich Sonja E. gemeinsam mit ihrem Freund auf den Heimweg. Der Begleiter sagte der Polizei, sie habe noch ihre Schwester anrufen wollen. Er selbst sei an der Station Stiglmaierplatz in eine Tram gestiegen und nach Hause gefahren. Ab 2.30 Uhr gibt es keine Spur mehr und keinen Anhaltspunkt auf Sonjas Verbleib. | | Am frühen Morgen des 11. April 1995 machte sich Sonja E. gemeinsam mit ihrem Freund auf den Heimweg. Der Begleiter sagte der Polizei, sie habe noch ihre Schwester anrufen wollen. Er selbst sei an der Station Stiglmaierplatz in eine Tram gestiegen und nach Hause gefahren. Ab 2.30 Uhr gibt es keine Spur mehr und keinen Anhaltspunkt auf Sonjas Verbleib. | ||
'''Update:''' Ein Forstarbeiter hat in einem Waldgebiet nahe Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) im Sommer 2020 einen menschlichen Oberschenkelknochen gefunden. Wie ein DNA-Abgleich im November 2021 ergab, stammt er von Sonja E. Bei einer erneuten Suchaktion mit etwa 100 Einsatzkräften konnte Ende März 2022 der Großteil des Skeletts in einer Felsspalte geborgen werden. Die Ermittler gehen davon aus, den Ort gefunden zu haben, an dem Sonjas lebloser Körper verscharrte wurde. | <div class="mw-collapsible mw-collapsed" style="width:100%"> | ||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 28.11.2012|Sondersendung vom 28.11.2012]]''' | '''Update:''' | ||
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Ein Forstarbeiter hat in einem Waldgebiet nahe Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) im Sommer 2020 einen menschlichen Oberschenkelknochen gefunden. Wie ein DNA-Abgleich im November 2021 ergab, stammt er von Sonja E. Bei einer erneuten Suchaktion mit etwa 100 Einsatzkräften konnte Ende März 2022 der Großteil des Skeletts in einer Felsspalte geborgen werden. Die Ermittler gehen davon aus, den Ort gefunden zu haben, an dem Sonjas lebloser Körper verscharrte wurde. | |||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 28.11.2012|Sondersendung vom 28.11.2012]]''' <br /> '''[[Spezial – Cold Case (2) vom 01.03.2023]]''' <br /> '''[[Sendung vom 22.03.2023]]''' | |||
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| style=text-align:center | | | style=text-align:center |08. Oktober 1996 | ||
| style=text-align:center | | | style=text-align:center |Heidi S. (†26 Jahre) | ||
| Vermisste 26-jährige Studentin Heidi S. seit 08. Oktober 1996 vermisst; Sie wollte damals von Kreuzlingen in der Schweiz nach Weil am Rhein trampen, um dort ein Praktikum beim Schweizer Fernsehen zu absolvieren. An einer Raststätte bei Zürich wurde sie zuletzt lebend gesehen. Zwei Jahre wurde sie dann tot aufgefunden in einem Waldstück im Kanton Aargau. Sie wurde dann erst zwei Jahre später identifiziert als Heide S. '''ungeklärt''' | | Vermisste 26-jährige Studentin Heidi S. seit 08. Oktober 1996 vermisst; Sie wollte damals von Kreuzlingen in der Schweiz nach Weil am Rhein trampen, um dort ein Praktikum beim Schweizer Fernsehen zu absolvieren. An einer Raststätte bei Zürich wurde sie zuletzt lebend gesehen. Zwei Jahre wurde sie dann tot aufgefunden in einem Waldstück im Kanton Aargau. Sie wurde dann erst zwei Jahre später identifiziert als Heide S. '''ungeklärt''' | ||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 21.01.2000]]''' | | style=text-align:center |'''[[Sendung vom 21.01.2000]]''' | ||
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| style=text-align:center |9. September 1998 | |||
| style=text-align:center |Nancy F. (29 Jahre) | |||
| Nancy F., 29 Jahre alt und Mutter einer neunjährigen Tochter, lebt in Scheidung. Sie will sich von ihrem Ehemann endgültig trennen. Beide haben deshalb am 09. September 1998 einen Termin beim Notar. Kurz bevor Nancy F. ihren Arbeitsplatz, die Volksbank in Berlin-Charlottenburg, um 16.38 Uhr verlässt, führt sie noch ein Telefonat mit einer unbekannten Person. Zum Termin um 18 Uhr im Stadtteil Prenzlauer Berg erscheint sie nicht. | |||
Untergetaucht? Ermordet? Alle Suchmaßnahmen bleiben ohne Erfolg. Nur der Toyota der Vermissten wird gefunden. Er steht an derselben Stelle, an der Nancy ihn am Morgen vor ihrem Verschwinden abgestellt hatte - vor dem Gebäude der Volksbank. | |||
| style=text-align:center |'''[[Sendung vom 16.03.2011]]''' | |||
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== 2000er Jahre == | == 2000er Jahre == | ||
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| style=text-align:center |06. August 2000 | | style=text-align:center |06. August 2000 | ||
| style=text-align:center |Bianca B. (19 Jahre) | | style=text-align:center |Bianca B. (19 Jahre) | ||
| Bianca B. war 19 Jahre alt | | Bianca B. war 19 Jahre alt, als sie am 06. August 2000 im Ruhrgebiet spurlos verschwand. Sie lebte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensgefährten und dem gemeinsamen sieben Monate alten Baby zusammen. Am Tag ihres Verschwindens kam es laut Zeugenaussagen zu einem lauten Streit zwischen Bianca und ihrem Partner, den Nachbarn hörten. Kurz darauf brachte der Lebensgefährte das Baby zur Großmutter. Bianca selbst wurde danach nie wieder gesehen. Sie nahm weder Geld noch persönliche Gegenstände mit und meldete sich auch später zu keinem Zeitpunkt bei Familie oder Freunden. | ||
Als Biancas Großmutter die Wohnung betrat und reinigte, fielen ihr Blutspuren in der Badewanne, Haare am Putzmaterial sowie mehrere frisch gefüllte Müllsäcke auf. Diese Auffälligkeiten wurden damals jedoch nicht kriminaltechnisch gesichert. Zunächst wurde der Fall als gewöhnlicher Vermisstenfall behandelt, erst später richtete die Polizei eine Mordkommission ein und ermittelte wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der Lebensgefährte geriet aufgrund widersprüchlicher Aussagen in den Fokus der Ermittlungen und saß zeitweise in Untersuchungshaft, wurde jedoch mangels Beweisen und ohne Leichenfund nicht angeklagt. | |||
Bis heute fehlt von Bianca B. jede Spur. Der Fall wurde nach mehr als 20 Jahren als Cold Case neu aufgerollt, alte Spuren erneut untersucht und moderne kriminaltechnische Methoden eingesetzt – bislang ohne Durchbruch. Die Polizei hält ein Gewaltverbrechen für wahrscheinlich, der Fall ist jedoch weiterhin ungeklärt. | |||
| style=text-align:center | [[]] | | style=text-align:center | [[Sendung vom 28.11.2012|XY-Spezial 3: Wo ist mein Kind? vom 28.11.2012]] | ||
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| style=text-align:center |10. August 2000 | | style=text-align:center |10. August 2000 | ||
| style=text-align:center |Inka K. (29 Jahre) | | style=text-align:center |Inka K. (29 Jahre) | ||
| Inka K. | | Inka K. war eine 29-jährige Biologin/Doktorandin, die am 10. August 2000 in Hannover spurlos verschwand. Sie lebte gemeinsam mit ihrem Ehemann in der Stadt und arbeitete an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Am Morgen des 10. August verabschiedete sie sich gegen 8 Uhr von ihrem Mann und fuhr mit ihrem silbergrauen Damenrad zur Arbeit. Auf ihrem Weg durch die Eilenriede, den großen Stadtwald von Hannover, fragte sie gegen etwa 8:45 Uhr einen Mann nach dem Weg zur MHH – dies ist ihr letztes bekanntes Lebenszeichen. Danach verliert sich jede Spur von ihr. | ||
Die Polizei suchte sofort nach ihr, fand jedoch weder Inka noch ihr Fahrrad. Ihr Ehemann setzte später eine Belohnung in Höhe von 20 000 Mark aus, um sachdienliche Hinweise zu erhalten, doch es kam kein entscheidender Hinweis. Die Staatsanwaltschaft Hannover stellte die Ermittlungen am 13. Juni 2002 zunächst ein. | |||
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'''Update:''' | |||
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2012 wurde Inka von einem Amtsgericht für tot erklärt, weil seit ihrem Verschwinden mehr als zehn Jahre vergangen waren und keine Anhaltspunkte für ein Weiterleben gefunden wurden. Ihre Zwillingsschwester stellte den Antrag auf Todeserklärung.  | |||
2015 erregte eine NDR-Recherche wieder Aufmerksamkeit für den Fall, sodass die Polizei die Akte erneut aufgriff und einzelne Aspekte überarbeitete. Auch danach blieben die Ermittlungen jedoch ergebnislos.  | |||
Bis heute fehlt von Inka K. jede Spur, weder ihr Verbleib noch der Grund für ihr plötzliches Verschwinden sind geklärt. Es gibt keine bestätigten Hinweise auf ein Verbrechen und keine verlässliche Spur zu einem möglichen Täter. Der Fall gehört zu den rätselhaftesten ungelösten Cold Cases Deutschlands und wirft bis heute viele Fragen auf, insbesondere, wie jemand im hellen Tageslicht durch ein belebtes Waldgebiet verschwinden konnte, ohne Spuren zu hinterlassen. | |||
| style=text-align:center | [[Sendung vom 01.06.2001]] | | style=text-align:center | [[Sendung vom 01.06.2001]] | ||
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| style=text-align:center |30. Juli 2001 | | style=text-align:center |30. Juli 2001 | ||
| style=text-align:center |Louise K. (24 Jahre) | | style=text-align:center |Louise K. (24 Jahre) | ||
| | | Louise K. war eine 24-jährige Britin aus Broadstairs (Kent, England), die am 30. Juli 2001 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) spurlos verschwand. Sie hatte zuvor rund sechs Wochen bei der Familie ihres Verlobten in Straßfeld (Rhein-Sieg-Kreis) verbracht und sollte von dort aus nach Hause zurückreisen. Ihre Schwiegermutter fuhr sie zum Aachener Hauptbahnhof, wo sie um 12:04 Uhr angeblich einen Schnellzug nach Oostende in Belgien nehmen wollte, um von dort mit der Fähre nach Dover weiterzukommen. Ob sie diesen Zug tatsächlich bestieg, ist nicht durch Augenzeugen bestätigt worden.  | ||
Von da an verlor sich jede Spur von Louise. Weder auf dem Zug, auf der Fähre noch am Zielort wurde sie jemals gesehen, und es gibt keine gesicherten Hinweise, die belegen, dass sie den Bahnhof überhaupt betreten hat. Die Polizei suchte umfangreich in der Umgebung – Felder, Gewässer und Kiesgruben –, aber weder ein Aufenthaltsort noch eine Leiche wurden gefunden. | |||
Im Zuge der Ermittlungen wurden verschiedene Personen und Umstände berücksichtigt, unter anderem auch der Verlobte Peter S. und Mitglieder seiner Familie, da es Unklarheiten und widersprüchliche Aussagen über den genauen Ablauf gab. Es konnte jedoch kein Verdacht ausreichend erhärtet werden, um ein Strafverfahren einzuleiten. | |||
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'''Update:''' | |||
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Die deutschen Behörden stellten die Ermittlungen 2011 ein, weil sich keine neuen, verwertbaren Hinweise ergaben. Der zuständige Staatsanwalt erklärte, er wisse nicht, ob Louise noch lebt oder nicht, und habe keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen gefunden, die eine Wiederaufnahme gerechtfertigt hätten.  | |||
Louises Familie kritisierte, dass die Polizei anfangs zu zögerlich ermittelt habe. Der Vater engagierte Privatdetektive, darunter einen ehemaligen Scotland-Yard-Superintendenten, und die Familie sorgte mit Fahndungsaktionen für Aufmerksamkeit. Trotzdem blieb der Fall ungeklärt, ihre Leiche wurde nie gefunden, und es gibt bis heute keine heiße Spur. | |||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 06.12.2002]] | | style=text-align:center |[[Sendung vom 06.12.2002]] | ||
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| | | style=text-align:center |23. November 2005 | ||
| style=text-align:center |Brigitte V. (27 Jahre) | |||
| Brigitte V. war eine 27-jährige Mutter aus Burgsinn im Landkreis Main-Spessart (Bayern), die am 23. November 2005 spurlos verschwand. An diesem Morgen verließ sie gegen 6 Uhr ihr Wohnhaus, kehrte jedoch nie wieder zurück. Sie ließ ihren Ehemann und vier Kinder im Alter von etwa 2, 5, 8 und 10 Jahren allein zurück und trug keine persönlichen Sachen wie Geld oder Papiere bei sich.  | |||
In den folgenden Wochen suchten Polizei, Rettungshunde, Hubschrauber und Bereitschaftspolizei intensiv in der Umgebung nach Brigitte V., doch sie blieb spurlos verschwunden. Parallel wurden umfangreiche Ermittlungen im sozialen Umfeld der Vermissten geführt, führten aber nicht zur Aufklärung des Falls. | |||
Am 10. Oktober 2018 präsentierte „Aktenzeichen XY… ungelöst“ den Fall, woraufhin weitere Hinweise aus der Bevölkerung bei den Ermittlern eingingen und unter anderem ein Waldgebiet bei Burgsinn durchsucht wurde, auch mit Unterstützung von Hubschrauber und Bereitschaftspolizei. | |||
Trotz der wiederholten Ermittlungsansätze, den neueren Öffentlichkeitsaufrufen und der ausgesetzten Belohnung von 10.000 Euro blieb der Fall auch nach vielen Jahren ungelöst. Bis heute ist nicht geklärt, was mit Brigitte V. geschehen ist, und es gibt keinen offiziell bestätigten Täter oder eindeutige Spuren zu ihrem Verbleib. | |||
| style=text-align:center |[[Spezial – Wo ist mein Kind? (9) vom 10.10.2018|XY-Spezial 9: Wo ist mein Kind? vom 10.10.2018]] | |||
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| style=text-align:center |14. Januar 2006 | |||
| style=text-align:center |Natascha B. (23 Jahre) | |||
| Natascha B. aus Lahr/Ortenaukreis (Baden-Württemberg) gilt seit dem 14.01.2006 als vermisst. Die gelernte Erzieherin lebte mit ihrem Ex-Freund zusammen. Sie hatte am Abend des 13.01.2006 ihre Wohnung verlassen, um eine Freundin zu besuchen, mit der sie persönliche Probleme bereden wollte. An dem Abend ist sie jedoch nicht dort gewesen. Ein Zeuge ist sich sicher, Natascha B. am Samstag, 14.01.2006, morgens gegen 08.30 Uhr zu Fuß in Grafenhausen/Ortenaukreis gesehen zu haben. | |||
Im März 2006, rund zwei Monate nach ihrem Verschwinden, wurde das Handy der Gesuchten in Lahr/Ortenaukreis für kurze Zeit ins Netz eingebucht. Die Hintergründe für das Verschwinden von Natascha B. bleiben jedoch weiter unklar. | |||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 09.11.2006]] | |||
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| style=text-align:center |06./07. Juni 2007 | |||
| style=text-align:center |Tanja G. (†21 Jahre) | |||
| Tanja G. war eine damals 21-jährige Studentin aus Trier, die in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2007 spurlos verschwand, nachdem sie mit Kommiliton*innen ein Sommerfest der Fachhochschule Trier besucht hatte. Sie wurde zuletzt gegen 4:13 Uhr morgens gesehen, als sie vom Festgelände aus ein Telefonat führte – danach verliert sich ihre Spur völlig. Zeugen berichteten, dass sie sich zuvor mit einem unbekannten Mann aufgehalten haben soll, der später nicht identifiziert werden konnte.  | |||
In der Folgezeit suchte die Polizei intensiv nach ihr, es gab Großfahndungen mit Hunden, Wärmebildkameras, Hubschraubern sowie eine Ausstrahlung des Falls in Aktenzeichen XY… ungelöst, doch alle Anstrengungen blieben ohne durchschlagende Spur. Mehrere Tausend Hinweise wurden geprüft, ohne dass ein klarer Anhaltspunkt für ihren Verbleib entdeckt wurde. | |||
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'''Update:''' | |||
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Am 11. Mai 2015, acht Jahre nach ihrem Verschwinden, stießen Forstarbeiter bei Rodungsarbeiten am Fuße einer steilen Felswand im Trierer Stadtteil Pallien auf menschliche Überreste, die später eindeutig als die von Tanja G. identifiziert wurden. Neben Knochen fanden Ermittler dort auch persönliche Gegenstände wie Schuhe, Kleidung und ein Handy, die zu ihr gehörten.  | |||
Die genauen Umstände ihres Todes bleiben weiterhin ungeklärt. Obwohl ein Absturz von einem Felsen oder Steilhang als plausible Erklärung gilt, konnte nicht eindeutig festgestellt werden, ob es sich um einen Unglücksfall, Suizid oder ein Gewaltverbrechen handelt. Rechtsmediziner fanden keine klare Spur auf ein Verbrechen, doch auch der polizeiliche Ermittlungsstand lässt keine abschließende Deutung zu. | |||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 27.09.2007]] <br /> [[Spezial – Wo ist mein Kind? (1) vom 30.03.2011|XY-Spezial 1: Wo ist mein Kind? vom 30.03.2011]] <br /> [[Sendung vom 20.05.2015]] | |||
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| style=text-align:center |März 2009 | |||
| style=text-align:center |Nancy K. (25 Jahre) | |||
| Nancy K. aus Hechthausen (Landkreis Cuxhaven) gilt seit dem Frühjahr 2009 als vermisst. Die damals 25-Jährige lebte bis zu ihrem Verschwinden mit ihrem Lebensgefährten in ihrem Haus; kurz zuvor hatte sie offenbar ihren Job verloren, und es kam wiederholt zu Streitigkeiten. Zwischen Februar und März 2009 verlor sich plötzlich jede Spur von ihr – Handy, Laptop, ihr Hund und persönliche Gegenstände blieben zurück, was ein freiwilliges Untertauchen als unwahrscheinlich erscheinen ließ.  | |||
Eine der wichtigsten Spuren führte im April 2009 nach Hamburg-Allermöhe: Dort wurde ihr blauer Ford Mondeo an der S-Bahn-Station „Mittlerer Landweg“ abgestellt und nicht mehr bewegt. Die Hamburger Behörde entstempelte später den Wagen, und weil er über Wochen unbeaufsichtigt und beschädigt blieb, wurde er abgeschleppt und verschrottet, bevor die Familie im Juli 2009 offiziell die Vermisstenanzeige erstattete – was den Ermittlungen potenziell wertvolle Spuren kostete.  | |||
Die Polizei Cuxhaven richtete eine Ermittlungsgruppe ein und geht aufgrund des fehlenden kontaktlosen Verhaltens, der zurückgelassenen Dinge und der mysteriösen Umstände davon aus, dass Nancy einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Eine heiße Spur liegt jedoch bis heute nicht vor.  | |||
Im August 2022 wurde der Fall erneut bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt – Kriminalbeamte und Nancys Bruder traten in der Sendung auf und riefen die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf. | |||
| style=text-align:center |[[Sendung vom 03.02.2010]] <br /> [[Sendung vom 24.08.2022]] | |||
|} | |||
* [[Sendung vom | * [[Sendung vom 08.01.2004]] FF 1: Vermisstenfall Mareike G.; sie verschwand am 13. Oktober 2003 spurlos und wurde später tot aufgefunden; der Täter wurde gefasst: '''geklärt''' | ||
== 2010er Jahre == | == 2010er Jahre == | ||
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* [[Sendung vom 31.05.2017|XY-Spezial 8: Wo ist mein Kind? vom 31.05.2017]] (Cordula (1993)) | * [[Sendung vom 31.05.2017|XY-Spezial 8: Wo ist mein Kind? vom 31.05.2017]] (Cordula (1993)) | ||
== 2020erJahre == | == 2020erJahre == | ||
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| style=text-align:center |10. September 2020 | | style=text-align:center |10. September 2020 | ||
| style=text-align:center |Scarlett S. | | style=text-align:center |Scarlett S. (26) | ||
| Scarlett S. aus Bad Lippspringe, NRW, gilt seit dem 10. September 2020 als vermisst. Sie war damals 26 Jahre alt und unternahm eine Einzelwanderung auf dem Schluchtensteig im Südschwarzwald – einem rund 22 km langen Fernwanderweg zwischen Todtmoos und Wehr.  | | Scarlett S. aus Bad Lippspringe, NRW, gilt seit dem 10. September 2020 als vermisst. Sie war damals 26 Jahre alt und unternahm eine Einzelwanderung auf dem Schluchtensteig im Südschwarzwald – einem rund 22 km langen Fernwanderweg zwischen Todtmoos und Wehr.  | ||
Aktuelle Version vom 22. Januar 2026, 12:58 Uhr
Im Folgenden findet sich eine Liste mit allen Vermisstenfällen von jungen Frauen, die je bei Aktenzeichen XY thematisiert worden sind. Darüber hinaus liefert die Rubrik "Bemerkungen" eine kurze Zusammenfassung über die Sachlage des Falles und eventuelle "Updates", die sich im Laufe der Jahre nach der Ausstrahlung bei XY ergeben haben. Des Weiteren sind die Fälle nach dem Tag des Verschwindens der jungen Frauen geordnet.
Um den Personenkreis einzukreisen und zu differenzieren, ist diese Liste auf Vermisstenfälle von jungen Frauen im Alter von 18-35 Jahren spezialisiert. Vermisste Frauen, die das 36. Lebensjahr erreicht haben, werden unter anderen Listen geführt. Es gilt zudem zu berücksichtigen, dass etliche Fälle als Vermisstenfall bei der erstmaligen Ausstrahlung bei XY gezählt worden sind, sich aber später als Mordfall entpuppt haben. Dennoch werden diese Fälle in der Rubrik "Vermisstenfälle" geführt, da der Stand zur erstmaligen Ausstrahlung bei XY für diese Liste entscheidend ist.
In dieser Liste werden sowohl Studio- als auch Filmfälle aufgeführt und entsprechend nach dem Tag des Verschwindens der Vermissten sortiert. Um die Übersicht und die Leserfreundlichkeit zu erhöhen, sind Fälle, welche bei XY nur als Studiofall präsentiert wurden, hellblau gefärbt. So lässt sich schnell erkennen, welche Vermisstenfälle in XY filmisch aufgearbeitet worden sind und welche Fälle lediglich als Studiofall behandelt wurden. Sollte ein Vermisstenfall zwar anfangs als Studiofall, im Laufe der Jahre dennoch als Filmfall präsentiert werden, gilt die blaue Markierung verständlicherweise nicht mehr.
1960er Jahre
1970er Jahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| 6. März 1972 | Irene H. (24 Jahre) | FF 1: Sicherheitsbüro Wien - Vermisstenfall Irene H. seit 6. Mai 1972; (Prater-Auen); ungeklärt | Sendung vom 20.10.1972 |
| 15. Dezember 1973 | Renate W. | Renate W. (30 Jahre) war damals eine Prostituierte und verschwand am Tattag von Straßenstrich in Frankfurt. In Verdacht geriet damals Walter Ludwig G., dem auch damals andere 2 Mordfälle an Anhalterinnen vorgeworfen wurden ist. Er wurde später vor Gericht allerdings wegen Vergewaltigung und zweier Mordversuche zu einer langen Haftstrafe verurteilt. Einige Jahre später hat man dann Renate W. tot aufgefunden. Ihr Mörder wurde bis heute nicht gefasst. ungeklärt | Sendung vom 09.04.1976 |
| 7. Juni 1978, 16. Mai 1979 | Angelika K und Anke S. (beide warten erst 18 Jahre alt) | FF 1: Kripo Cuxhaven - Vermisstenfälle vermisst seit und vermisst seit (Hilferuf auf Papierhandtuch) auffällige Parallelen beide waren damals 18 Jahre alt und verschwanden beide aus der Diskothek "Container" in Cuxhaven; ungeklärt Es könnte sich um eine ganz Serie von Anhaltermorden, denn in den kommenden Jahren bis 1987 verschwanden in der Region noch 10 weitere junge Frauen, einige hat man später tot aufgefunden, einige andere sind bis heute verschwunden. | Sendung vom 07.12.1979 Sendung vom 12.10.2022 |
1980er Jahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| 11. Juli 1981 | Annika H. (18 Jahre alt) | Vermisstenfall Annika H. (18 Jahre alt); sie verschwand am 11. Juli 1981, als sie mit ihrem Mofa nach Winterthur fahren wollte. Unterwegs wurde sie vermutlich von einem anderen Mofafahrer entführt. Es kam mal der Verdacht auf, das der Mörder von Ylenia Urs Hans von A. etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Er hat sich dann selbst das Leben genommen. | Sendung vom 24.07.1981 |
| 4. November 1982 | Lolita B. | Lolita war 18 Jahre alt, als sie einen jungen Mann aus einem Nachbardorf kennengelernt hat. Bald sind die beiden ein Paar. Die Eltern des jungen Mannes sind gegen die Beziehung. Sie trennen sich dann im Sommer 1982 wieder. Lolita beginnt dann einen Selbstmordversuch. Im Krankenhaus offenbart sie ihrem Freund, das sie schwanger ist. Der Vater ihres Freundes bietet ihr dann Geld, damit sie abtreibt. Dann verschwindet sie im November 1982 spurlos. geklärt | Sendung vom 24.08.2011 |
| 28. April 1983 | Josefine J. | Vermisstenfall Josefine J. aus Düren: sie verschwand ja am spurlos; ihre Mutter verzweifelt sehr an diesem Schicksalsschlag. Bis heute fehlt von ihr jede Spur. ungeklärt | Sendung vom 05.11.2008 |
| 26. Juli 1984 | Petra P. | Vermisstenfall Petra P.; sie verschwand am 26. Juli 1984 auf geheimnisvolle Art. Über 30 Jahre lang fehlte von der 24jährigen jede Spur. Dann aber im September 2015 ist sie dann völlig unerwartet lebendig wieder aufgetaucht. geklärt | Sendung vom 11.01.1985 |
| 31. Oktober 1984 | Eleonore Sch. (35) | Eleonore Sch. verschwand am 31. Oktober 1984 im Alter von damals 35 Jahren im baden-württembergischen Tamm. Die junge Frau hatte zum Zeitpunkt ihres Verschwindens einige Probleme. Sie und ihr Mann planten sich zu trennen und bei ihrer Arbeit in einem Supermarkt wurden ihr Betrügereien mit Pfandbons unterstellt, die Kündigung drohte. Als Ausweg aus der Misere plante die 35-Jährige, zu ihrer Schwester in die Pfalz zu ziehen und dort einen Neuanfang zu wagen – beruflich und privat. Doch dazu sollte es nicht mehr kommen.
Eleonore Sch. fuhr Ende Oktober 1984 noch einmal nach Tamm, wo sie zusammen mit ihrem Mann lebte. Dort wollte sie ein paar Gegenstände abholen und einige Dinge regeln. Seitdem ist Eleonore Sch. spurlos verschwunden. Ihr Geschäftswagen, ein weißer Opel Kadett mit Frankfurter Kennzeichen, stand vor ihrem Wohnhaus in Tamm und wurde seit ihrem Verschwinden nicht mehr bewegt. Laut ihrem Ehemann fehlten zudem zwei Reisetaschen und ihre Ausweispapiere. Bargeld habe sie zu der Zeit so gut wie nicht besessen. Die Polizei geht davon aus, dass Eleonore Sch. einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. |
Sendung vom 12.04.2023 |
| style=text-align:center | Petra D. (23 Jahre) | FF 2 Vermisstenfall Hans B. und Petra D.; Doppelmord an Polizisten | Sendung vom 19.02.1988 |
| 28. März 1988 | Dagmar K. (22 Jahre) | Dagmar K. war 22 Jahre alt, als sie am 28. März 1988 in Kempen (Nordrhein-Westfalen) spurlos verschwand. Sie war Studentin der Sozialpädagogik in Köln und wollte nur für ein paar Tage die Wohnung ihrer Eltern hüten, die im Urlaub waren. Am Abend ihres Verschwindens besuchte Dagmar eine Kneipe in der Kempener Altstadt und verließ sie gegen 22 Uhr, um die etwa 500 Meter zu Fuß zurück zur Wohnung zu gehen. Dort kam sie nie an. 
Weil Dagmar zunächst nur für kurze Zeit abwesend erschien, wurden ihre Eltern und Bekannten zunächst nicht sofort alarmiert. Doch als sie dauerhaft nicht zurückkehrte und kein Lebenszeichen von ihr kam, meldeten sie sie als vermisst. Schon früh gingen Ermittler von einem Gewaltverbrechen aus, da keine plausiblen Hinweise für ein freiwilliges Untertauchen vorlagen. Update: Der Fall blieb über Jahrzehnte ohne entscheidende Spuren. Im Jahr 2008 ging bei der Polizei ein anonymer Hinweisbrief ein, in dem behauptet wurde, Dagmar sei getötet und ihre Leiche im Keller einer alten Villa (Villa Horten) in Kempen verscharrt und mit Beton umhüllt worden. Diese Villa war zur Zeit von Dagmars Verschwinden eine Baustelle und lag nur wenige hundert Meter vom Ort ihres letzten Sichtkontakts entfernt. Nach diesem Hinweis wurde der Bereich unter dem Gebäude mit Geo-Radar und Leichenspürhunden untersucht. Die Ermittler konnten zwar einen Hohlraum unter dem Fundament und Anschläge der Hunde feststellen, jedoch ergaben Bohrungen und weitere Suchmaßnahmen bisher keinen Leichenfund. Aufgrund von statistischen und technischen Schwierigkeiten konnte der vermeintliche Fundort nicht vollständig ausgegraben werden, und die Maßnahmen wurden später eingestellt. |
Sendung vom 05.11.2008 |
1990er Jahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| 20. Januar 1990 | Christina H. (22 Jahre) | Christina H. ist eine 22-jährige junge Mutter aus Halle (Saale, Sachsen-Anhalt), die am 20. Januar 1990 spurlos verschwand. Sie war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens Mutter von zwei kleinen Kindern und lebte getrennt von ihrem Ehemann, mit dem sie noch in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Heide-Nord lebte. Kurz zuvor hatte sie versucht, das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder zu erlangen, woraufhin der Konflikt mit ihrem Ehemann und den Schwiegereltern eskalierte. 
Am Abend des 19. Januar 1990 wurde Christina zuletzt von einer Nachbarin gesehen. Am 20. Januar wollte sie mit dem Bus zu ihren Schwiegereltern fahren, wo eines ihrer Kinder gerade lebte, kam dort aber nie an. Es gibt keine gesicherten Hinweise, dass sie tatsächlich in einen Bus gestiegen ist, und kurz danach verliert sich ihre Spur vollständig. Weder ihr weiterer Weg noch ihr Aufenthaltsort wurden jemals verifiziert. |
XY-Spezial 10: Wo ist mein Kind? vom 24.07.2019 |
| 23. Oktober 1990 | Ulrike H. (†26 Jahre) | Ulrike Herrmann war eine 26-jährige Biologie-Studentin aus Norddeutschland, die im Oktober 1990 spurlos verschwand. Sie war eine leidenschaftliche Tramperin und daher oft per Anhalter unterwegs. Nach einer mehrmonatigen Kanada-Reise kehrte sie am 23. Oktober 1990 nach Frankfurt zurück und wollte per Anhalter nach Norddeutschland zu einer Freundin bzw. ihrem Wohnort weiterfahren. 
An der Autobahn-Raststätte Allertal Ost an der A7 (Richtung Norden) wurde sie am Abend des 23. Oktober 1990 zuletzt lebend gesehen. Zeugen berichteten später, dass sie dort versuchte, eine Mitfahrgelegenheit zu finden, und mutmaßlich in ein Fahrzeug einstieg – wohin und mit wem, ist bis heute unklar.  Update: Im Herbst 1991 fanden Pilzsammler im Waldgebiet bei Räderloh (Landkreis Gifhorn) menschliche Überreste, die später Ulrike H. zugeordnet werden konnten. Die Überreste der skelettierten Leiche bestätigten, dass sie Opfer eines Gewaltverbrechens geworden war. Der Fall wurde bereits im Juni 1991 in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ öffentlich vorgestellt, was damals jedoch nicht den entscheidenden Durchbruch erbrachte. Einige persönliche Gegenstände wie Ausweis, Schuhe und ein Fernglas sind zudem bis heute nicht gefunden worden.  35 Jahre später wurde der Cold Case im Juni 2025 erneut bei Aktenzeichen XY… ungelöst thematisiert, weil neue Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen sind, die die Ermittler weiter prüfen wollen. Unter anderem gibt es DNA-Spuren auf einer mysteriösen Postkarte, die drei Jahre nach dem Mord an einen damals Tatverdächtigen geschickt wurde und mit „Ulrike H.“ unterzeichnet war, doch die Spur konnte bislang nicht eindeutig einem Täter zugeordnet werden. |
Sendung vom 14.06.1991 Sendung vom 25.06.2025 |
| 25. Juni 1993 | Jutta F. (29 Jahre) | Jutta F. war eine 29-jährige Mutter aus Bremen, die im Sommer 1993 spurlos verschwand. Sie war Mutter eines zwei Jahre alten Sohns und plante einen Neuanfang, nachdem sie sich wiederholt von ihrem Lebensgefährten getrennt hatte. Am 25. Juni 1993 wurde sie zuletzt lebend gesehen; kurz darauf verlor sich ihre Spur vollständig. Ihre Handtasche mit Ausweis, Führerschein und Bankkarte wurden zwei Tage später an einem Parkplatz an der Autobahn A27 gefunden – durchnässt, obwohl es an dem Tag nicht geregnet hatte, was für die Ermittler rätselhaft blieb. 
Die Polizei nahm früh an, dass Jutta nicht freiwillig verschwunden sein konnte, insbesondere weil sie ihren kleinen Sohn zurückließ und ihr Umfeld ein Gewaltverbrechen nicht ausschloss. Der damalige Lebensgefährte geriet in den Fokus der Ermittlungen, unter anderem, weil Spürhunde an seinem Fahrzeug anschlugen, was man als Hinweis auf einen möglichen Transport von Körperteilen interpretierte. Allerdings wurde nie eine Leiche gefunden, weshalb entscheidende Beweise fehlten. 1994 fand ein Angler am Tietjensee bei Schwanewede eine Tüte mit persönlichen Gegenständen von Jutta Fuchs – u. a. ihren Verlobungsring, Schuhe, eine Zahnbürste und Schminkutensilien. Diese Funde deuteten an, dass der See bei den Ermittlungen eine mögliche Rolle spielte, doch hochwertige Beweise für ein Verbrechen blieben aus. Update: Weil alle Unterlagen und Spuren über Jahrzehnte nicht zu einer Verurteilung führten, eröffnete die Staatsanwaltschaft 2013 doch ein Strafverfahren gegen den früheren Lebensgefährten. Der Prozess begann schließlich 2018, mehr als 25 Jahre nach dem Verschwinden, unter dem Vorwurf, er habe Jutta getötet und den Körper verborgen.  Im November 2018 wurde der Angeklagte vom Vorwurf des Mordes freigesprochen, weil es keine ausreichenden Beweise gegen ihn gab. Das Gericht stellte fest, dass trotz großer Ermittlungsanstrengungen – einschließlich Vernehmungen von rund 50 Zeugen, Sachverständigengutachten und sogar dem Abpumpen des Tietjensees, um nach einer Leiche zu suchen – nicht nachweisbar war, dass der Angeklagte Jutta F. getötet oder versteckt hat. Gleichzeitig erklärte der Vorsitzende Richter, das Gericht sei davon überzeugt, dass Jutta tot ist, aber man habe keine rechtlich tragfähigen Beweise für eine Täterschaft des Angeklagten. Zudem seien mehrere Personen als mögliche Täter denkbar, und die Ermittlungen in den frühen Jahren zum Teil lückenhaft dokumentiert worden, was sich negativ auf die Beweislage ausgewirkt habe. |
Sendung vom 30.04.2008 |
| 11.04.1995 | Sonja E. (†19) | Am frühen Morgen des 11. April 1995 machte sich Sonja E. gemeinsam mit ihrem Freund auf den Heimweg. Der Begleiter sagte der Polizei, sie habe noch ihre Schwester anrufen wollen. Er selbst sei an der Station Stiglmaierplatz in eine Tram gestiegen und nach Hause gefahren. Ab 2.30 Uhr gibt es keine Spur mehr und keinen Anhaltspunkt auf Sonjas Verbleib.
Update: Ein Forstarbeiter hat in einem Waldgebiet nahe Kipfenberg (Landkreis Eichstätt) im Sommer 2020 einen menschlichen Oberschenkelknochen gefunden. Wie ein DNA-Abgleich im November 2021 ergab, stammt er von Sonja E. Bei einer erneuten Suchaktion mit etwa 100 Einsatzkräften konnte Ende März 2022 der Großteil des Skeletts in einer Felsspalte geborgen werden. Die Ermittler gehen davon aus, den Ort gefunden zu haben, an dem Sonjas lebloser Körper verscharrte wurde. |
Sondersendung vom 28.11.2012 Spezial – Cold Case (2) vom 01.03.2023 Sendung vom 22.03.2023 |
| 08. Oktober 1996 | Heidi S. (†26 Jahre) | Vermisste 26-jährige Studentin Heidi S. seit 08. Oktober 1996 vermisst; Sie wollte damals von Kreuzlingen in der Schweiz nach Weil am Rhein trampen, um dort ein Praktikum beim Schweizer Fernsehen zu absolvieren. An einer Raststätte bei Zürich wurde sie zuletzt lebend gesehen. Zwei Jahre wurde sie dann tot aufgefunden in einem Waldstück im Kanton Aargau. Sie wurde dann erst zwei Jahre später identifiziert als Heide S. ungeklärt | Sendung vom 21.01.2000 |
| 9. September 1998 | Nancy F. (29 Jahre) | Nancy F., 29 Jahre alt und Mutter einer neunjährigen Tochter, lebt in Scheidung. Sie will sich von ihrem Ehemann endgültig trennen. Beide haben deshalb am 09. September 1998 einen Termin beim Notar. Kurz bevor Nancy F. ihren Arbeitsplatz, die Volksbank in Berlin-Charlottenburg, um 16.38 Uhr verlässt, führt sie noch ein Telefonat mit einer unbekannten Person. Zum Termin um 18 Uhr im Stadtteil Prenzlauer Berg erscheint sie nicht.
Untergetaucht? Ermordet? Alle Suchmaßnahmen bleiben ohne Erfolg. Nur der Toyota der Vermissten wird gefunden. Er steht an derselben Stelle, an der Nancy ihn am Morgen vor ihrem Verschwinden abgestellt hatte - vor dem Gebäude der Volksbank. |
Sendung vom 16.03.2011 |
2000er Jahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| 06. August 2000 | Bianca B. (19 Jahre) | Bianca B. war 19 Jahre alt, als sie am 06. August 2000 im Ruhrgebiet spurlos verschwand. Sie lebte zu diesem Zeitpunkt mit ihrem Lebensgefährten und dem gemeinsamen sieben Monate alten Baby zusammen. Am Tag ihres Verschwindens kam es laut Zeugenaussagen zu einem lauten Streit zwischen Bianca und ihrem Partner, den Nachbarn hörten. Kurz darauf brachte der Lebensgefährte das Baby zur Großmutter. Bianca selbst wurde danach nie wieder gesehen. Sie nahm weder Geld noch persönliche Gegenstände mit und meldete sich auch später zu keinem Zeitpunkt bei Familie oder Freunden.
Als Biancas Großmutter die Wohnung betrat und reinigte, fielen ihr Blutspuren in der Badewanne, Haare am Putzmaterial sowie mehrere frisch gefüllte Müllsäcke auf. Diese Auffälligkeiten wurden damals jedoch nicht kriminaltechnisch gesichert. Zunächst wurde der Fall als gewöhnlicher Vermisstenfall behandelt, erst später richtete die Polizei eine Mordkommission ein und ermittelte wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Der Lebensgefährte geriet aufgrund widersprüchlicher Aussagen in den Fokus der Ermittlungen und saß zeitweise in Untersuchungshaft, wurde jedoch mangels Beweisen und ohne Leichenfund nicht angeklagt. Bis heute fehlt von Bianca B. jede Spur. Der Fall wurde nach mehr als 20 Jahren als Cold Case neu aufgerollt, alte Spuren erneut untersucht und moderne kriminaltechnische Methoden eingesetzt – bislang ohne Durchbruch. Die Polizei hält ein Gewaltverbrechen für wahrscheinlich, der Fall ist jedoch weiterhin ungeklärt. |
XY-Spezial 3: Wo ist mein Kind? vom 28.11.2012 |
| 10. August 2000 | Inka K. (29 Jahre) | Inka K. war eine 29-jährige Biologin/Doktorandin, die am 10. August 2000 in Hannover spurlos verschwand. Sie lebte gemeinsam mit ihrem Ehemann in der Stadt und arbeitete an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Am Morgen des 10. August verabschiedete sie sich gegen 8 Uhr von ihrem Mann und fuhr mit ihrem silbergrauen Damenrad zur Arbeit. Auf ihrem Weg durch die Eilenriede, den großen Stadtwald von Hannover, fragte sie gegen etwa 8:45 Uhr einen Mann nach dem Weg zur MHH – dies ist ihr letztes bekanntes Lebenszeichen. Danach verliert sich jede Spur von ihr.
Die Polizei suchte sofort nach ihr, fand jedoch weder Inka noch ihr Fahrrad. Ihr Ehemann setzte später eine Belohnung in Höhe von 20 000 Mark aus, um sachdienliche Hinweise zu erhalten, doch es kam kein entscheidender Hinweis. Die Staatsanwaltschaft Hannover stellte die Ermittlungen am 13. Juni 2002 zunächst ein. Update: 2012 wurde Inka von einem Amtsgericht für tot erklärt, weil seit ihrem Verschwinden mehr als zehn Jahre vergangen waren und keine Anhaltspunkte für ein Weiterleben gefunden wurden. Ihre Zwillingsschwester stellte den Antrag auf Todeserklärung.  2015 erregte eine NDR-Recherche wieder Aufmerksamkeit für den Fall, sodass die Polizei die Akte erneut aufgriff und einzelne Aspekte überarbeitete. Auch danach blieben die Ermittlungen jedoch ergebnislos.  Bis heute fehlt von Inka K. jede Spur, weder ihr Verbleib noch der Grund für ihr plötzliches Verschwinden sind geklärt. Es gibt keine bestätigten Hinweise auf ein Verbrechen und keine verlässliche Spur zu einem möglichen Täter. Der Fall gehört zu den rätselhaftesten ungelösten Cold Cases Deutschlands und wirft bis heute viele Fragen auf, insbesondere, wie jemand im hellen Tageslicht durch ein belebtes Waldgebiet verschwinden konnte, ohne Spuren zu hinterlassen. |
Sendung vom 01.06.2001 |
| 30. Juli 2001 | Louise K. (24 Jahre) | Louise K. war eine 24-jährige Britin aus Broadstairs (Kent, England), die am 30. Juli 2001 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) spurlos verschwand. Sie hatte zuvor rund sechs Wochen bei der Familie ihres Verlobten in Straßfeld (Rhein-Sieg-Kreis) verbracht und sollte von dort aus nach Hause zurückreisen. Ihre Schwiegermutter fuhr sie zum Aachener Hauptbahnhof, wo sie um 12:04 Uhr angeblich einen Schnellzug nach Oostende in Belgien nehmen wollte, um von dort mit der Fähre nach Dover weiterzukommen. Ob sie diesen Zug tatsächlich bestieg, ist nicht durch Augenzeugen bestätigt worden. 
Von da an verlor sich jede Spur von Louise. Weder auf dem Zug, auf der Fähre noch am Zielort wurde sie jemals gesehen, und es gibt keine gesicherten Hinweise, die belegen, dass sie den Bahnhof überhaupt betreten hat. Die Polizei suchte umfangreich in der Umgebung – Felder, Gewässer und Kiesgruben –, aber weder ein Aufenthaltsort noch eine Leiche wurden gefunden. Im Zuge der Ermittlungen wurden verschiedene Personen und Umstände berücksichtigt, unter anderem auch der Verlobte Peter S. und Mitglieder seiner Familie, da es Unklarheiten und widersprüchliche Aussagen über den genauen Ablauf gab. Es konnte jedoch kein Verdacht ausreichend erhärtet werden, um ein Strafverfahren einzuleiten. Update: Die deutschen Behörden stellten die Ermittlungen 2011 ein, weil sich keine neuen, verwertbaren Hinweise ergaben. Der zuständige Staatsanwalt erklärte, er wisse nicht, ob Louise noch lebt oder nicht, und habe keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen gefunden, die eine Wiederaufnahme gerechtfertigt hätten.  Louises Familie kritisierte, dass die Polizei anfangs zu zögerlich ermittelt habe. Der Vater engagierte Privatdetektive, darunter einen ehemaligen Scotland-Yard-Superintendenten, und die Familie sorgte mit Fahndungsaktionen für Aufmerksamkeit. Trotzdem blieb der Fall ungeklärt, ihre Leiche wurde nie gefunden, und es gibt bis heute keine heiße Spur. |
Sendung vom 06.12.2002 |
| 23. November 2005 | Brigitte V. (27 Jahre) | Brigitte V. war eine 27-jährige Mutter aus Burgsinn im Landkreis Main-Spessart (Bayern), die am 23. November 2005 spurlos verschwand. An diesem Morgen verließ sie gegen 6 Uhr ihr Wohnhaus, kehrte jedoch nie wieder zurück. Sie ließ ihren Ehemann und vier Kinder im Alter von etwa 2, 5, 8 und 10 Jahren allein zurück und trug keine persönlichen Sachen wie Geld oder Papiere bei sich. 
In den folgenden Wochen suchten Polizei, Rettungshunde, Hubschrauber und Bereitschaftspolizei intensiv in der Umgebung nach Brigitte V., doch sie blieb spurlos verschwunden. Parallel wurden umfangreiche Ermittlungen im sozialen Umfeld der Vermissten geführt, führten aber nicht zur Aufklärung des Falls. Am 10. Oktober 2018 präsentierte „Aktenzeichen XY… ungelöst“ den Fall, woraufhin weitere Hinweise aus der Bevölkerung bei den Ermittlern eingingen und unter anderem ein Waldgebiet bei Burgsinn durchsucht wurde, auch mit Unterstützung von Hubschrauber und Bereitschaftspolizei. Trotz der wiederholten Ermittlungsansätze, den neueren Öffentlichkeitsaufrufen und der ausgesetzten Belohnung von 10.000 Euro blieb der Fall auch nach vielen Jahren ungelöst. Bis heute ist nicht geklärt, was mit Brigitte V. geschehen ist, und es gibt keinen offiziell bestätigten Täter oder eindeutige Spuren zu ihrem Verbleib. |
XY-Spezial 9: Wo ist mein Kind? vom 10.10.2018 |
| 14. Januar 2006 | Natascha B. (23 Jahre) | Natascha B. aus Lahr/Ortenaukreis (Baden-Württemberg) gilt seit dem 14.01.2006 als vermisst. Die gelernte Erzieherin lebte mit ihrem Ex-Freund zusammen. Sie hatte am Abend des 13.01.2006 ihre Wohnung verlassen, um eine Freundin zu besuchen, mit der sie persönliche Probleme bereden wollte. An dem Abend ist sie jedoch nicht dort gewesen. Ein Zeuge ist sich sicher, Natascha B. am Samstag, 14.01.2006, morgens gegen 08.30 Uhr zu Fuß in Grafenhausen/Ortenaukreis gesehen zu haben.
Im März 2006, rund zwei Monate nach ihrem Verschwinden, wurde das Handy der Gesuchten in Lahr/Ortenaukreis für kurze Zeit ins Netz eingebucht. Die Hintergründe für das Verschwinden von Natascha B. bleiben jedoch weiter unklar. |
Sendung vom 09.11.2006 |
| 06./07. Juni 2007 | Tanja G. (†21 Jahre) | Tanja G. war eine damals 21-jährige Studentin aus Trier, die in der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2007 spurlos verschwand, nachdem sie mit Kommiliton*innen ein Sommerfest der Fachhochschule Trier besucht hatte. Sie wurde zuletzt gegen 4:13 Uhr morgens gesehen, als sie vom Festgelände aus ein Telefonat führte – danach verliert sich ihre Spur völlig. Zeugen berichteten, dass sie sich zuvor mit einem unbekannten Mann aufgehalten haben soll, der später nicht identifiziert werden konnte. 
In der Folgezeit suchte die Polizei intensiv nach ihr, es gab Großfahndungen mit Hunden, Wärmebildkameras, Hubschraubern sowie eine Ausstrahlung des Falls in Aktenzeichen XY… ungelöst, doch alle Anstrengungen blieben ohne durchschlagende Spur. Mehrere Tausend Hinweise wurden geprüft, ohne dass ein klarer Anhaltspunkt für ihren Verbleib entdeckt wurde. Update: Am 11. Mai 2015, acht Jahre nach ihrem Verschwinden, stießen Forstarbeiter bei Rodungsarbeiten am Fuße einer steilen Felswand im Trierer Stadtteil Pallien auf menschliche Überreste, die später eindeutig als die von Tanja G. identifiziert wurden. Neben Knochen fanden Ermittler dort auch persönliche Gegenstände wie Schuhe, Kleidung und ein Handy, die zu ihr gehörten.  Die genauen Umstände ihres Todes bleiben weiterhin ungeklärt. Obwohl ein Absturz von einem Felsen oder Steilhang als plausible Erklärung gilt, konnte nicht eindeutig festgestellt werden, ob es sich um einen Unglücksfall, Suizid oder ein Gewaltverbrechen handelt. Rechtsmediziner fanden keine klare Spur auf ein Verbrechen, doch auch der polizeiliche Ermittlungsstand lässt keine abschließende Deutung zu. |
Sendung vom 27.09.2007 XY-Spezial 1: Wo ist mein Kind? vom 30.03.2011 Sendung vom 20.05.2015 |
| März 2009 | Nancy K. (25 Jahre) | Nancy K. aus Hechthausen (Landkreis Cuxhaven) gilt seit dem Frühjahr 2009 als vermisst. Die damals 25-Jährige lebte bis zu ihrem Verschwinden mit ihrem Lebensgefährten in ihrem Haus; kurz zuvor hatte sie offenbar ihren Job verloren, und es kam wiederholt zu Streitigkeiten. Zwischen Februar und März 2009 verlor sich plötzlich jede Spur von ihr – Handy, Laptop, ihr Hund und persönliche Gegenstände blieben zurück, was ein freiwilliges Untertauchen als unwahrscheinlich erscheinen ließ. 
Eine der wichtigsten Spuren führte im April 2009 nach Hamburg-Allermöhe: Dort wurde ihr blauer Ford Mondeo an der S-Bahn-Station „Mittlerer Landweg“ abgestellt und nicht mehr bewegt. Die Hamburger Behörde entstempelte später den Wagen, und weil er über Wochen unbeaufsichtigt und beschädigt blieb, wurde er abgeschleppt und verschrottet, bevor die Familie im Juli 2009 offiziell die Vermisstenanzeige erstattete – was den Ermittlungen potenziell wertvolle Spuren kostete.  Die Polizei Cuxhaven richtete eine Ermittlungsgruppe ein und geht aufgrund des fehlenden kontaktlosen Verhaltens, der zurückgelassenen Dinge und der mysteriösen Umstände davon aus, dass Nancy einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist. Eine heiße Spur liegt jedoch bis heute nicht vor.  Im August 2022 wurde der Fall erneut bei „Aktenzeichen XY“ vorgestellt – Kriminalbeamte und Nancys Bruder traten in der Sendung auf und riefen die Öffentlichkeit zur Mithilfe auf. |
Sendung vom 03.02.2010 Sendung vom 24.08.2022 |
- Sendung vom 08.01.2004 FF 1: Vermisstenfall Mareike G.; sie verschwand am 13. Oktober 2003 spurlos und wurde später tot aufgefunden; der Täter wurde gefasst: geklärt
2010er Jahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
|---|---|---|---|
| 18.10.2010 | Cicek Ö. (19) | Als Cicek Ö. das Haus ihrer Mutter verlässt, ist es etwa 17 Uhr. Sie geht zu einer Freundin. Dort bleibt sie aber nicht lange. Gegen 19 Uhr taucht sie in einer nahe gelegenen Tankstelle auf. Offenbar ist sie mit einem Bekannten verabredet, der sie jedoch versetzt hat. Etwa zwei Stunden später laufen sich Cicek Ö. und der Bekannte doch noch über den Weg. An einem Busbahnhof unterhalten sie sich, als die junge Frau gegen 21:40 Uhr plötzlich einen Anruf erhält. Offenbar verabredet sie sich mit einem bis heute unbekannten Mann, dann geht sie. Gegen 23 Uhr wird Cicek Ö. zum letzten Mal gesehen - in der Pestalozzistraße, die nicht auf ihrem Heimweg liegt. Dann ist sie plötzlich verschwunden. Sekunden später sehen Zeugen ein dunkles Auto, das schnell davon fährt. Ist Cicek Ö. in diesen Wagen, möglicherweise ein 1er BMW Kombi, eingestiegen? Wurde sie verschleppt? Wurde sie ermordet? Die 19-jährige Berufsschülerin hat in ihrer Freizeit immer wieder Internet-Foren und Telefon-Chats besucht. Lernte sie dabei jemanden kennen und wurde Opfer eines Verbrechers? | Sendung vom 21.09.2011 |
| Juni 2011 | Diana F. (26) | Diana F. war eine 26-jährige Frau aus Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern), die im Juni 2011 spurlos verschwand. Sie hatte sich von ihrer Familie verabschiedet, um alleine wandern zu gehen – sie wollte eine Auszeit und Selbstfindung in der Landschaft rund um die Mecklenburgische Seenplatte und umliegende Gebiete. Bei ihrem Aufbruch trug sie einen Rucksack, ein Zelt, etwa 300 Euro Bargeld und ließ Handy, EC-Karte und sonstige persönliche Kommunikationsmittel zurück, was bedenklich erschien. 
Letzte bestätigte Sichtungen von Diana stammen von Ende Juni 2011; sie soll unter anderem in Güstrow gesehen worden sein und dort mit einem Mann gesprochen haben. Danach verliert sich ihre Spur völlig, und sie erscheint nicht zu Verabredungen mit Familie und Freunden, etwa zu einem geplanten Treffen im Juli desselben Jahres. Die Polizei und Ermittler prüften verschiedene Erklärungen – von einem Unfall über freiwilligen Neuanfang bis zu einem möglichen Verbrechen – doch keine Theorie konnte bislang eindeutig belegt werden, und Dianas Verbleib ist bis heute ungeklärt. |
XY-Spezial 5: Wo ist mein Kind? vom 21.05.2014 |
| 12. März 2012 | Kim M. (†24) | Kim M. war eine 24-jährige Frau aus Kerpen (Nordrhein-Westfalen), die am 12. März 2012 spurlos verschwand. Sie verließ an diesem Tag offenbar ihre Wohnung und stieg in ein dunkles Auto, ließ dabei ihre kleine einjährige Tochter und persönliche Dinge zurück. Seitdem fehlt von ihr jedes verlässliche Lebenszeichen; sie meldete sich nicht einmal zum Geburtstag ihres Kindes. 
Die Polizei erhielt zunächst widersprüchliche Angaben über den Ablauf, insbesondere weil der Ehemann sie erst Tage später als vermisst meldete und später Aussagen machte, die Ermittlern verdächtig erschienen. Geklärt: Nach dem Verschwinden von Kim M. im März 2012 geriet ihr Ehemann relativ früh in den Fokus der Ermittlungen. Auffällig war zunächst, dass er sie erst mehrere Tage später als vermisst meldete, obwohl Kim ihre einjährige Tochter zurückgelassen hatte und sich ungewöhnlich lange nicht meldete. Im Laufe der Ermittlungen machten seine Aussagen zur letzten Begegnung mit Kim mehrfach wechselnde und widersprüchliche Angaben, was das Misstrauen der Polizei verstärkte.
Ein entscheidender Wendepunkt war die Durchsuchung des gemeinsamen Hauses. Dabei fanden Ermittler im Keller Blutspuren, die genetisch Kim zugeordnet werden konnten. Die Menge und Lage der Spuren sprachen aus Sicht der Staatsanwaltschaft gegen einen harmlosen Haushaltsunfall und legten ein Gewaltgeschehen nahe. Obwohl keine Leiche gefunden wurde, sahen die Ermittler ausreichend Indizien, um von einem Tötungsdelikt auszugehen. Im Januar 2014 wurde der Ehemann festgenommen. Im März 2016 wurde Jens Peter M. vom Landgericht Köln wegen Totschlags verurteilt. Die Verurteilung lautete auf zwölf Jahre Haft, basierend auf einer Indizienlage ohne Leichenfund. Später hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe Teile des Urteils formell beanstandet und es zu einer erneuten Verhandlung zurückverwiesen; bei dieser wurde die Strafe dann auf rund 11 ½ Jahre Haft festgelegt. Die Leiche von Kim konnte bis heute nicht gefunden werden. |
XY-Spezial 4: Wo ist mein Kind? vom 05.06.2013 |
| 26. Mai 2012 | Maria B. (†26) | Vermisstenfall Maria B.; sie wurde ein paar Jahre später tot aufgefunden; der Mörder war ihr Verlobter; er hat sie vergiftet; er wurde später zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt; geklärt | XY-Spezial 3: Wo ist mein Kind? vom 28.11.2012 |
| 14. Januar 2019 | Bisrat Telvede H. (19 Jahre) | Vermisstenfall Bisrat Telvede H. und ihr kleiner Sohn (Mutter mit Baby vermisst); ungeklärt | Sendung vom 01.06.2022 |
| 25. September 2019 | Yolanda K. (†23) | Yolanda K. war eine 23-jährige Studentin aus Leipzig, die am 25. September 2019 spurlos verschwand. Sie verließ an diesem Tag ihre Wohngemeinschaft in Leipzig, um zu einem Möbelhaus (IKEA) und anschließend zu einer Freundin zu fahren – seitdem gab es keine verlässlichen Lebenszeichen mehr. Sie ließ ihren Pass, Bankkarten und Geld zu Hause, was ein freiwilliges Verschwinden als eher unwahrscheinlich erscheinen ließ. Die Polizei suchte intensiv mit Öffentlichkeitsfahndungen, Zeugenaufrufen und Fahndungsaufrufen nach ihr, doch zunächst blieb ihr Verbleib ungeklärt.
Update: Am 25. Februar 2023 entdeckte ein Spaziergänger in einem abgelegenen Waldgebiet („Rödel“) bei Freyburg in Sachsen-Anhalt menschliche Knochen, die später als Yolandas Überreste identifiziert wurden. Gegenstand der Ermittlungen war auch ihr Handy, das am Knochenfundort gefunden wurde, in der Hoffnung, digitale Hinweise zu gewinnen.  Bis heute konnte die Todesursache nicht abschließend geklärt werden und es gibt keine belastbaren Hinweise auf Fremdverschulden, selbst wenn die genauen Umstände ihres Todes weiter untersucht werden. Die Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Ermittlungen andauern. |
XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022 |
- XY-Spezial 8: Wo ist mein Kind? vom 31.05.2017 (Cordula (1993))
2020erJahre
| Datum | Vermisste junge Frauen | Bemerkungen | Sendung(en) |
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| 10. September 2020 | Scarlett S. (26) | Scarlett S. aus Bad Lippspringe, NRW, gilt seit dem 10. September 2020 als vermisst. Sie war damals 26 Jahre alt und unternahm eine Einzelwanderung auf dem Schluchtensteig im Südschwarzwald – einem rund 22 km langen Fernwanderweg zwischen Todtmoos und Wehr. 
Am Morgen des 10. September 2020 wurde Scarlett auf Überwachungskameras in einem Supermarkt in Todtmoos gesehen, bevor sie zu ihrer letzten Etappe aufbrach; danach verliert sich ihre Spur.  Die Polizei konnte keine Lebenszeichen oder verlässlichen Sichtungen bestätigen.  Es folgten umfangreiche Suchaktionen mit Polizei, Bergwacht, Rettungshunden, Hubschraubern und Drohnen im teils unwegsamen Gelände des Schwarzwaldes, doch es wurden keine Hinweise auf ihren Verbleib gefunden. Zwar gingen über Hundert Hinweise ein, aber keiner führte zu Scarlett. |
XY-Vermisst Folge 1 vom 29.06.2022 |