Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 30.04.2008

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Entführung in Köthen ("Hilferuf per SMS")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dessau, Tel: (0800) 60 00 67 0
  • Kommissarin im Studio: Doreen Wendland
  • Details: Eine junge Frau wird vor ihrer Haustür in ein Auto gestoßen und von drei Männern entführt. Einziges Lebenszeichen über Stunden ist ein Hilferuf per SMS.
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Unbekannter Toter im Rhein ("Der Tote aus dem Rhein")

Inhalt

  • Dienststelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis, Telefon (02233) 520
  • Kommissarin im Studio: Hauptkommissarin Anne Vierkotten
  • Details: Spaziergänger entdecken im Rhein (Rhein-Erft-Kreis) eine Leiche. Der Tote ist völlig unkenntlich, seine Hände sind abgetrennt. Wurde er Opfer eines unglaublichen Verbrechens?
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Stoßbetrug

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Recklinghausen
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Martin Bahde
  • Details: Ein angeblicher Grieche kauft Firma von einem Türken, Leute werden eingestellt, Waren werden gekauft, aber nicht bezahlt und zum halben Preis verkauft, nach 6 Wochen setzen sich die zwei Firmeninhaber ab, Schaden: eine halbe Million Mark
  • Zitat: „Sie müssen mich jetzt auch nicht etwas schärfer ansehen. Ich weiß, die Kollegen haben vorher schon geflachst. Eine gewisse Ähnlichkeit zu mir ist nicht zu verleugnen. Die ist aber rein zufällig und außerdem hab´ ich ´n Alibi“. (Rudi)
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einer der Verdächtigen ist laut dem im Studio anwesenden Polizeikommissar in Griechenland verhaftet worden.

Wo ist Andreas M.? ("Ein Techno-Fan verschwindet")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Gelsenkirchen, Telefon (0209) 36 50
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Johannes Schäfers
  • Tag des Verschwindens: 19. Mai 2007
  • Details: Ein Mann zwischen zwei Welten: Tagsüber arbeitet Andreas M. als Industriekaufmann, nachts durchstreift er die Techno-Szene. Dann verschwindet er plötzlich.
  • Status: geklärt

Nachspiel

Fast 2 Jahre nach dem Verschwinden von Andreas M. wurde der hiesigen Kripo durch einen aufmerksamen Bürger aus Gronau, der in den Niederlanden eine Firma besitzt, der Hinweis auf einen unbekannten Toten in Holland gegeben. Nach einer aufwändigen DNA-Untersuchung konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Toten um Andreas M. handelt. Er starb vermutlich an einer Lungenentzündung. Da die niederländische Polizei den unbekannten Toten auf 60 Jahre schätzte - Andreas M. war 20 Jahre jünger - und man nicht von einem Fremdverschulden ausging, blieb der Zusammenhang lange Zeit unbekannt. (Quelle: Presseportal.de vom 02.11.2009)

In XY wird über den Fall in der Sendung vom 11.11.2009 berichtet.

Bankräuber mit Zettel ("Wortkarger mit Zettel")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Düsseldorf, Telefon (0211) 87 00
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Rüdiger Witt
  • Details: Bankräuber spricht nicht und hält Kassiererin einen Zettel hin; zweiter Überfall scheitert, weil Kassierer den Zettel zerreißt, Bankräuber flüchtet
  • Belohnungen: zusammen 14.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 09.06.2010 wird berichtet, dass die Schrift auf einem neuen Droh-Zettel eine ganz heiße Spur sei. Diese Spur stammt von dem Serienräuber, der seit November 2005 schon 13 Mal zugeschlagen hat, in Banken von Bremen bis Mainz. in Nordrhein-Westfalen war er allerdings besonders aktiv. Die Masche dabei ist immer dieselbe: Der Täter legt einen Zettel mit Forderungen auf den Tresen, dann zeigt er seine Waffe. Auffällig ist hierbei, dass der Mann so dezent dabei vorgeht, dass weder Kunden noch andere Angestellte merken, dass gerade ein Überfall stattfindet.

Der nun in der XY-Sendung vom Juni 2010 präsentierte neue Zettel stammt vom damals letzten Coup des Räubers, vom 20. März 2010 in Koblenz. Dies war darüber hinaus auch der erste Überfall nach 15 Monaten Pause. Auch hier wurde der Täter erneut von Überwachungskameras aufgenommen, die XY-Zuschauer werden erneut gebeten, sich bei der Kripo zu melden, falls sie den Gesuchten anhand der neuen Aufnahmen erkennen sollten.

Der Fall Jutta F. ("Junge Mutter verschwindet spurlos")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bremen
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Helmut Mojen
  • Tag des Verschwindens: 26. Juni 1993
  • Details: Bremen 1993: Jutta F. will ein neues Leben beginnen. Doch dann verschwindet sie. Tags darauf findet ein Autofahrer auf dem Parkplatz Mittelkämpe an der A27 bei Bremen die Handtasche von Jutta F. Die Kripo glaubt an ein Verbrechen.
  • Belohnung: 2.500 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Auch 25 jahre später wurde die Leiche nicht gefunden,

Gestern (12. November 2018) hielten der Staatsanwalt und der Verteidiger ihr Plädoyer. Beide forderten Freispruch für den Angeklagten. Es gibt zwar Indizien, aber keine Beweise für den Angeklagten an dem Mord an Jutta F.. Es könnte auch sein, das ein unbekannter Dritter Jutta F. ermordet hat und ihre Leiche versteckt hat. Dieser Fall bleibt also weiterhin ungeklärt.

Gestern am 20.11.2018 wurde der Angeklagte vom Gericht aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Der Fall bleibt weiterhin ungeklärt.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Nürnberg - Fahndung nach unbekanntem Juwelenräuber vom 07.12.2007 mit Farbfotos von der Überwachungskamera; späterer Täter lässt sich zuerst Eheringe zeigen und geht 13 Minuten später; kommt nach acht Stunden zum Juwelier zurück und lässt sich erneut Eheringe, Komplize kommt rein, dann der Überfall, ein Täter bedroht mit Waffe Verkäuferinnen und Kunden, zweiter Täter packt fast 400 Ringe ein; Wert der Beute über 50.000 €, Täter verlieren auf der Flucht die Tatwaffe, die sich als Spielzeugwaffe herausstellt und bei Rudi im Studio ist; Hauptkommissar Ralf Lindbüchel von der Kripo Nürnberg hofft auf Hinweise und die Belohnung beträgt 1.500 €.

XY Update:

  • FF 5 der Sendung vom 20.02.2008: Im Fall der bei Baggerarbeiten in einem ehemaligen Panzerwerk entdeckten Leiche eines unbekannten Mannes meldete sich ein ein XY-Zuschauer der angab, den Toten gekannt zu haben. Es soll sich um einen, damals in Sachsen-Anhalt stationierten, pensionieren Major der sowjetischen Armee mit dem Vornamen „Fjodor“ handeln. Rudi berichtet, dass er nach neuesten Erkenntnissen aus dem Südosten der ehemaligen Sowjetunion, nahe der chinesischen Grenze stammen soll. Ein Aktuelles Phantombild der Gesichtsweichteilrekonstruktion des Mordopfers wird gezeigt.

XY Gelöst:

  • FF 6 der vorherigen Sendung: Ein SEK-Kommando stürmte eine Wohnung in Oerlinghausen bei Bielefeld und nahm einen 26-jährigen ehemaligen Zeitsoldaten fest, der später die Raubüberfallserie auf einen Schnellimbiss in Schloß Holte-Stukenbrock gestanden hat. Der live aus Düsseldorf zugeschaltete Hauptkommissar Gerald Klekamp von der Kripo Gütersloh erwähnt weitere Einzelheiten. Er berichtet von Hinweisen der XY-Zuschauer auf den jetzt festgenommenen Mann und dass dieser über gute Kontakte nach Sachsen, Hessen und Baden-Württemberg verfügte. Als die Polizei dann Sicher war, dass er sich Zuhause in seiner Wohnung befindet erfolge der erfolgreiche Zugriff mit der Festnahme. Der Mann hat zuerst eine Tatbeteiligung bestritten, später aber doch noch ein Geständnis für alle drei Überfälle abgelegt. Hauptkommissar Klekamp erzählt schließlich auf Rudis Nachfrage noch weitere Einzelheiten über die Person des Täters, der als Motiv Geldnot angab und ein besonderes Interesse an Waffen hat. Auch fanden Beamten die XY-Sendung mit seiner Fahndung auf seinem Laptop. Zum Abschluss der Schaltung bedankt sich der Hauptkommissar aus Gütersloh bei den XY-Zuschauern für mehr als 150 Hinweise.
  • SF 2 der Sendung vom 20.02.2008: Das BKA kann Sven K. von der Fahndungsliste streichen. Der ehemalige Geldtransportfahrer, der mit insgesamt 3,6 Mio € Beute verschwand, wurde im April 2008 von Zielfahndern in der Nähe von Bayreuth bei einer Kontrolle in einem Zug entdeckt und festgenommen. Zum Verbleib der Millionen schweigt er aber.
  • FF 2 der Sendung vom 30.08.2007: Anfang 2008 wurde eine Nachbarin des Opfers Heinz M. als mutmaßliche Täterin festgenommen. DNA-Spuren auf der Tasche mit dem Tatwerkzeug, die spielende Kinder in einem See fanden, brachte die Polizei auf ihre Spur. Sie hat die Tat gestanden. Heinz M. starb zweieinhalb Jahre später nach dem Raubüberfall. Ob eines natürlichen Todes oder an den Spätfolgen des Mordversuchs blieb unklar. Nähres dazu im Nachspiel unter dem Filmfall auf der Seite der Sendung vom 30.08.2007.
  • FF 1 der Sendung vom 02.08.2002: Der Mörder von Helga P. aus Worms war ein zur Tatzeit 49-jähriger Engländer, der damals in Deutschland lebte. Lange Vor der Tat hatte er ein Verhältnis mit einer Bekannten des Opfers. Daher kannten sich Täter und Opfer flüchtig. Nähres dazu im Nachspiel unter dem Filmfall auf der Seite der Sendung vom 02.08.2002.
  • FF 1 der Sendung vom 03.05.2002: Der Mord an Magdalene H. ("Busreise zum Plattensee") ist geklärt. Ein 56-jähriger ehemaliger Manager wurde festgenommen und später nach mehreren Gerichtsverfahren zu 12 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Bemerkungen

  • In Filmfall 1 wird die junge Frau von Rudi als 20-Jährige, im Filmtext dann als 25-Jährige bezeichnet.
  • Vor Filmfall 3 Rudi mit Handgabelhubwagen im Studio, nach dem FF ein Phantombild eines Tatverdächtigen, das eine gewisse Ähnlichkeit mit Rudi hat. Er verweist auf sein Alibi.

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