Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 21.01.2000

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Verschwinden von Heidi S. (Trampende Journalistin)

Inhalt

  • Dienststelle: Kantonspolizei Thurgau
  • Kommissar im Studio: Wachtmeister Müller
  • Tag des Verschwindens: 8. Oktober 1996 gegen 13:00 Uhr
  • Belohnung: 4.000 SFR
  • Details: 26-jährige Deutsche möchte Journalistin werden; sie studiert in Deutschland Englisch und Geschichte, lebt aber in der Schweiz und macht dort ein Praktikum beim SF-DRS; Spaghetti essen mit WG-Mitbewohnerinnen; Artikel von ihr erscheint in der Zeitung (siehe auch unter Besonderheiten); Ausstellung über Tastsinn in Deutschland; Recherchen im Museum für einen Bericht; Fernsehen würde Bahnfaht bezahlen, sie will lieber nach Basel trampen, meidet aber LKWs; zuletzt wurde sie an der Autobahnraststätte "Forrenberg" von einem LKW-Fahrer bei Winterthur gesehen; vermisst seit dem 8. Oktober 1996; In der Nachbesprechung wieder Vorbeugung des Anhaltewesens
  • Zitate: „Hol dir deinen Teller und setz dich dazu.; „Hey, der ist ja von Dir!“; Wenn Du Chefredakteurin bist, denk an mich. Ich hab´dir doch meine Spaghetti abgegeben.“; (Mitbewohnerin des Opfers) „Danke ans Studio, ist gestorben. Schönen Abend und guten Heimweg.“; „Ist das die Planung für die nächste Sendung?“ - „Ja, ja, das übliche Chaos“. (Im Regieraum beim Fernsehen)
  • Musik: Al Bano & Romina Power - Prima Notte d'Amore. Aretha Franklin - Chain of Fools. Mallorca-Musik
  • Bewertung: ***
  • Besonderheiten: Am 23. August 1996 hatte sie sich in einem „die tageszeitung (taz)“-Artikel kritisch mit Aktenzeichen XY ...ungelöst auseinandergesetzt. Die Überschrift “Das Böse ist immer und überall“ ist auch im Film zu sehen. Dort heißt es u. a.: „Es ist wohl nicht übertrieben, den massiven Rückgang des Trampens, einer eigentlich schnellen, flexiblen, ökologischen und billigen Fortbewegungsweise auf "XYs" Panikmache zurückzuführen....“
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 04.10.2002 wird über das Auffinden von Skelettteile in einem Waldstück bei Spreitenbach (Kanton Aargau, Schweiz) berichtet. Diese konnten mittels DNA-Abgleichs eindeutig Heidi S. zugeordnet werden. Es wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Dazu ein Artikel der Neuen Zürcher Zeitung - NZZ Online. Und hier noch ein Artikel zum 20. Jahrestag des Verschwindens aus der Aargauer Zeitung Online vom 21.09.2002.

Raubüberfallserie auf Banken (Kadett-Bande)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Essen
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Keppke
  • Tattag: 1.Tat: 14. Juli 1998, gegen 14:50 Uhr; 2.Tat: 4. Januar 1999; 3.Tat: 12. Januar 1999
  • Tatort: 1.Tat: Essen, Dahlmannstraße; 2.Tat: Oberhausen Dellwig; 3.Tat: Bottrop
  • Tatverdächtig: 2 unbekannte Männer
  • Belohnung: 14.000 DM
  • Details: Die "Kadett-Bande" bestand aus den immergleichen beiden Tätern, Täter hektisch bei Tat, die für Banküberfälle im Ruhrgebiet grundsätzlich Autos vom Typ "Opel Kadett E" stahlen. Sie begingen mehrere Überfälle, kamen aber nicht immer zum Zug (Bank mit kartengesichertem Zugang). Während die Polizei ein scheinbar gestohlenes Auto observierte (das aber, was sie nicht wußte, zu einer anderen, bereits geklärten Diebstahlserie gehörte), wurde anderswo wieder ein Überfall begangen. Beim letzten Überfall wurde der Opel Kadett aus einem Parkhaus gestohlen. Bei der Ausfahrt ("Parkschein ins Lüftungsgitter gefallen"), blieb ein Fingerabdruck auf der "erschwindelten" Karte zurück. Als das Auto nach kurzer Zeit den Geist aufgab, ließen es die Täter mitten auf der Straße stehen und suchten das Weite. Einer der beiden Täter soll "ständig gelächelt" haben.
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Über dieses Ergebnis berichtet Butz in der Sendung vom 07.09.2001. Über DNA-Spuren wurde ein 44jähriger Mann zusammen mit seinen Komplizen festgenommen werden.

Raubüberfall, Vergewaltigung und versuchter Mord im Spielsalon (Brennende Spielhalle)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt/M.
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Lünzer
  • Tattag: Sonntag, 12. Juli 1998, nach 8:50 Uhr
  • Tatort: Frankfurt a. M., Nordend, Bergerstrasse
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 8.000 DM
  • Details: Angestellte wird beraubt, vergewaltigt; Mordversuch durch Feuer
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Kurt und Erich V.; Zwillingsbrüder; gesucht wegen Banküberfällen; 3 Millionen Schilling
  • SF 2: Kripo München - Fahndung nach Agim S.; angeblich Albaner; er wird verdächtigt, in einer Diskothek in München einen Mann niedergestochen und zuvor einen Türsteher verletzt zu haben; Das Opfer überlebte; Gesuchter ist vermutlich erst 18 Jahre alt und wirkt aber älter; Belohnung 3.000 DM.

Geklärt: Agim S. konnte nach Zuschauerhinweisen in Florenz in Italien verhaftet werden. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 3: Kripo Halberstadt - Fahndung nach Ferit H.; Gesuchter wurde 1997 nach verschiedenen Straftaten aus Deutschland ausgewiesen und später wieder illegal eingereist; er hat eine Frau in Aschersleben niedergestochen, die er heiraten wollte; das Opfer überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen.

Geklärt: Der Gesuchte telefonierte nach seiner Flucht mit Bekannten. Die Kripo konnte die Gespräche zurückverfolgen und kam ihm, ebenfalls in Italien, auf die Spur. Er wurde am 07.02.2000 in Mailand festgenommen. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 4: Kripo Hamburg - Unbekannter Betrüger; mit Diamanten betrogen; ein echtes Foto auf einem gefälschten Reisepass
  • SF 5: Interpol Wien - Fahndung nach Günter E; wird wegen Betruges gesucht; 14 Millionen Schilling

Geklärt: Der Gesuchte hatte sich in die Dominikanische Republik abgesetzt, betrieb dort unter falschem Namen ein Massagestudio und wurde von XY-Zuschauern erkannt. Peter Nidetzky berichtet in der Sendung vom 03.11.2000, dass er in Österreich im Gefängnis sitzt.

  • SF 6: Kripo Rosenheim - Unbekannter Bankräuber; wahrscheinlich 7 Überfälle im Raum München und Rosenheim
  • SF 7: Polizei Lichtenstein - Unbekannter Toter; Rhein; Unterhose "Ramesch"; zwei Ketten
  • SF 8: Kripo Iserlohn - Vermisstenfall Walid O.; 8 Jahre alt; sein Vater, kein Sorgerecht, hat ihn entführt und sitzt nun in Untersuchungshaft; Kindesentziehung

Geklärt: Der Junge wurde in Beirut im Libanon bei seinem Großvater versteckt gehalten. Aus der U-Haft nahm der Vater Kontakt mit dem Libanon auf und darauf brachte der Großvater Walid am 13.02.2000 zurück nach Deutschland zu seiner Mutter. Bekanntgabe in der Folgesendung.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Zum Mord an der Prostiuierten Jeanette C. gingen zwar einige Hinweise ein die auch schon von der Polizei überprüft wurden, ein entscheidender Hinweis war aber noch nicht dabei und die Ermittlungen gehen weiter.

XY Gelöst:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Die Raubüberfallserie auf Postfilialen im Landkreis Lörrach wurde geklärt. Ein anonymer Anrufer erkannte den Täter und machte gegenüber der Kripo sehr konkrete Angaben. Die Verdachtsmomente erhärteten sich. Am 13. Dezember 1999 kam es daraufhin in der Nähe von Lörrach zur Festnahme eines 25-jährigen Transportunternehmers, in dessen Wohnung die Polizei auch die Tatwaffe und Tatkleidung fand. Inzwischen hat der Mann ein Geständnis abgelegt.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Im Fall der Dämmerungseinbrüche in Österreich konnten am 30.12.1999 in Salzburg zwei Tatverdächtige festgenommen werden, denen ca. 100 solcher Einbrüche zu Last gelegt werden.
  • SF x der vorherigen Sendung: Der mutmaßliche Betrüger Horst L. wurde am 15. Dezember 1999 in Portugal festgenommen. Er wurde dort von einem Urlauber, der die XY-Sendung gesehen gesehen hatte erkannt und der Urlauber verständigte die Polizei.
  • SF 4 der Sendung vom 26.02.1999: Hans-Peter M., von der Kripo Tübingen gesuchter Sexualstraftäter, der zwischen 1985 und 1992 in Baden-Württemberg ältere Frauen überfallen und vergewaltigt hat und im September 1995 aus der Psychiatrie geflohen war; konnte auf Jamaika verhaftet werden. Er wurde von einer Urlauberin erkannt.
  • FF 1 der Sendung vom 16.01.1998: Der Sexualmord an 20-jährige Röntgenassistentin Andrea D. aus Crimmitschau ("Sachsen - Express") ist ebenfalls aufgeklärt. Ein am Tatort gefundener genetischer Fingerabdruck stimmt mit dem eines 28-jährigen Mannes überein, der wegen eines Prostituiertenmordes in Karlsruhe bereits zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Jetzt kommt noch eine weitere Anklage hinzu.

Bemerkungen

  • Während des Rückblicks steht ein langhaariger Typ am Internet-Computer.
  • In Filmfall 1: Mallorca-Musik.

Vorherige Sendung: Sendung vom 03.12.1999

Nächste Sendung: Sendung vom 18.02.2000

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