Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 19.02.1988

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Raubüberfall auf ein Schmuckgeschäft in Düsseldorf

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Düsseldorf
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Hans-Joachim Kroner
  • Tattag: 26. März 1987
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: "Salon Antique"; London; Aufnahmen von der Bond Street; Videoverfahren; "der Stoff aus dem man Krimis macht"
  • Schauspieler: Peter Bond ("Glücksrad") Eva Astor
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Der Täter wird zur Folgesendung identifiziert.

Der Name des Gesuchten war gar nicht falsch. Er hatte kurz zuvor seinen Namen legal geändert. Auch wegen der in London angegebenen Adresse kam man ihm auf die Spur. Er hatte nämlich in Hamburg Rothenbaum ein Schmuckgeschäft. Er wurde in mehreren Ländern in Europa mit Haftbefehl gesucht.

Mysteriöses Verschwinden von Hans B. & Petra D.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hannover
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Detlef Neumann
  • Belohnung: 10.000 DM
  • Details: Mord an 2 Polizisten; Selbstmord eines der Täter; Anzeichen von krimineller Vereinigung; ein Täter ist mit Frau und 2 Hunden im Urlaub; kompliziert; Wilm Roil als Kommissar; viele Brote schmieren
  • Zitat: "Ihr kriegt schon eure Portion."
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die beiden Hauptverdächtigen (Wolfgang S. & Dirk D.) saßen zum Zeitpunkt der Sendung bereits wegen Doppelmord in U-Haft. Sie wurden deswegen im Oktober 1988 zur lebenslanger Haft verurteilt. 10 Jahre später, Anfang 1998, wurden sie auch wegen Mordes an den beiden Vermissten angeklagt. Da aber weiterhin jede Spur von den Vermisten fehlte, ließ man die Anklage fallen. Eine Verurteilung hatte kaum Aussichten auf Erfolg. Man wollte eine neue Anklage einreichen, wenn die beiden gefunden werden. Bis heute gibt es keine Spur von den beiden Vermissten.

Quelle: Vor Gericht: Doppelmord ohne Leichen - Berliner Kurier vom 20. Januar 1998

Quelle: Gedenken an tödlichen Einsatz vor 25 Jahren - HAZ vom 24. Oktober 2012

Einbruchserie im südwestdeutschen Raum

Inhalt

  • Dienststelle: LPD Freiburg
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Wolfgang Kronbiegel
  • Tattage: (u.a.) 5. April 1985, 12. April 1985
  • Details: Eigentümer gesucht; teilweise lange her; Täter hinterlassen kaum Spuren, arbeiten mit "wechselnder Besetzung"; weißer Balken vor Autokennzeichen, das per Standbild aber identifiziert werden kann; gesamte Beute: bis dato mindestens zwei Millionen DM
  • Schauspieler: Herbert Weicker (deutsche Stimme von Mr. Spock aus Star Trek)
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Auch dieser Fall wird in der Folgesendung aufgegriffen - viele Beutestücke konnten an die Besitzer zurückgegeben werden.

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Interpol Wien - Personenfahndung nach ‚schwer vorbestraften‘ Friedrich Sch. – Soll gemeinsam mit Komplizen falsche 500 Schilling Banknoten in Umlauf gebracht haben

Geklärt: 5 Tage nach der Sendung wurde Friedrich Sch. in einem Restaurant in Wien festgenommen. Darüber wird in der Folgesendung berichtet.

  • SF 2: Aufnahmestudio Zürich - Fahndung nach Schwerverbrecher Roberto S. – Ausgebrochen aus einer Psychiatrie in Italien, Flucht in die Schweiz - Gesucht wegen mehrfachen Mordes (u.a. Polizisten) sowie wegen einem Überfall auf einen Tankwart, Geiselnahme einer Autofahrerin, Raub einer Maschinenpistole und schwerer Körperverletzung und Vergewaltigung

Geklärt: 9 Tage nach der Sendung konnte Roberto S. in Mestre (Italien) festgenommen werden. Darüber wird in der Folgesendung berichtet. Er war zum Zeitpunkt seiner Festnahme der meistgesuchte Verbrecher in Frankreich, Italien und der Schweiz. Am 23. Mai 1988 beging er nach einem gescheiterten Fluchtversuch Suizid.

  • SF 3: Kripo Berlin – Fahndung nach Lutz E. – Gesucht wegen Mord an seiner Frau; sprengte danach gemeinsames Haus in die Luft

Geklärt: Lutz E. war nicht auf der Flucht sondern Tod - Seine Leiche wurde während der Abrissarbeiten seines Hauses unter den Trümmern gefunden. Darüber wird in der Folgesendung berichtet.

  • SF 4: LKA Kiel – Fahndung nach Johannes M. wegen Gefängnisflucht; verurteilt zu 11 Jahren Freiheitsstrafe wegen schwerem Geldbotenraub

Geklärt: Während der Flucht spektakulärer Überfall auf 2 Geldboten; 600.000 Mark Beute; Verfolgungsjagd mit 40 Streifenwagen und 100 Polizisten; konnte zuerst entkommen. Wird Ende 1988 gefangen und festgenommen; bricht später wieder aus Gefängnis aus; wird 1994 erneut festgenommen nach wiederholter Fahndung durch Aktenzeichen XY. Lübecker Mordkommission versucht 2006 Johannes M. eines zurückliegenden Mordes an einen Geldboten von vor 18 Jahren zu bezichtigen und erhebt Anklage; später stellt sich heraus daß die Kripo Lübeck die Aussagen des Kronzeugen erkauft hatte; Kripo mußte sich danach wegen Aktenmanipulation verantworten. Siehe auch:

'Stempel der Täuschung' TAZ vom 26.05.2006

'Zum Mörder gemacht' TAZ vom 01.08.2006

In der Sendung vom 07.04.1989 wird erneut über ihn berichtet. Die Kripo Lübeck hatte weitere Fragen an die Öffentlichkeit.

  • SF 5: LKA Stuttgart – Suche nach 3 Gefängnisausbrechern: Stefan K., Alois P. und Antonio M. – Seilten sich über die Gefängnismauer ab

(teilweise) Geklärt: Stefan K. wurde schlußendlich während eines Einbruchs im Thurgau festgenommen. Darüber wird in der Sendung vom 15.07.1988 berichtet. Alois P. wurde später in Waiblingen-Hegnach festgenommen. Darüber wird in der Sendung vom 02.12.1988 berichtet.

  • SF 6: Kantonspolizei St. Gallen – Suche nach Inder Davinder P. – Wird verdächtigt seinen Schwager in St. Gallen ermordet zu haben. In der Folgesendung wird erneut nach ihm gefahndet
  • SF 7: Kripo Ansbach – Fahndung nach Jose Carrillo F. – Wird international gesucht wegen einer Reihe ‚schwere Straftaten‘ (u.a. versuchter Mord an einen Polizisten, Banküberfall) – Unterwegs in einem roten Chrysler. In der Folgesendung wird erneut nach ihm gefahndet

Geklärt: Der Gesuchte konnte an einem Autobahnrasthof in Baden-Württemberg festgenommen werden. Darüber wird in der Sendung vom 15.07.1988 berichtet.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der von Interpol Wien mit Hilfe einer Phantomskizze gesuchte unbekannte Bankräuber, der mit Komplizen Bargeld und Goldmünzen im Wert von 10.000.000 Schilling erbeutete, konnte noch nicht gefunden werden. Erneute Fahndung nach ihm.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Die beiden von der Kapo Zürich gesuchten aus einer Zürcher Kunsthandlung gestohlenen Gemälde von Marc Chagall und Georges Rouault im Gesamtwert von 850.000 CHF konnten drei Tage nach der Sendung sichergestellt werden. Weitere Einzelheiten können aber noch nicht bekannt gegeben werden.
  • FF 3 der Sendung vom 10.10.1986: Im von der Kripo Nürnberg bearbeiteten Raubmord an Ingrid Z., Geschäftsführerin des Cafés Dampfnudel-Bäck, dem Schaufenstereinbrüche in Berlin vorausgegangen waren, wurde ein Tatverdächtiger ermittelt und gefasst. Zunächst konnte der Berliner Einbrecher ausfindig gemacht werden und dieser gab an, die Tatwaffe an einen Mann weitergegeben zu haben, der nach Nürnberg gezogen war und zur Tatzeit in der Nähe des Cafés Dampfnudel-Bäck wohnte. Obwohl dieser Mann, Klaus-Dieter L., die Tat bestreitet, wurde er aber dennoch unter Mordverdacht festgenommen. Er behauptet, die Pistole schon vor dem Mord in Nürnberg gegen eine andere Waffe eingetauscht zu haben. Diese Waffe hatte er noch bei seiner Festnahme dabei und die Kripo Nürnberg fragt jetzt, wer zu dieser Pistole Angaben machen kann und wann sie in den Besitz von Klaus-Dieter L. gekommen ist.

XY Gelöst:

  • SF 1 der Sendung vom 04.12.1987: Der von der Kripo Offenbach gesuchte unbekannte, unmaskierte Bankräuber konnte dank Zuschauerhinweisen als ein in 55-jähriger Glasbläser identifiziert werden. Er wurde festgenommen und hat ein Geständnis abgelegt.
  • SF 5 der Sendung vom 15.01.1988: Andreas S., von der Kripo Lübeck wegen eines bewaffneten Raubüberfalls auf einen Geldtransporter mit einer Beute von 200.000 DM gesucht, konnte nach Hinweisen von XY-Zuschauern in Hamburg festgenommen werden. Sein ebenfalls gesuchter Komplize Dimitrios W. wurde später in Athen verhaftet. Darüber wird in der Sendung vom 08.04.1988 berichtet.
  • SF 3 der Sendung vom 06.11.1987: Der von der Kantonspolizei Thurgau und der Kripo Konstanz gesuchte Scheckbetrüger Andreas M. konnte in Nordfrankreich festgenommen werden und sitzt dort in Auslieferungshaft. Später gelang ihm allerdings die Flucht und er setzte sich nach Brasilien ab. Andreas M. tauchte 1989 erneut in der Schweiz auf und ergaunerte mit derselben alten Masche über 100.000 CHF. - Erneute Fahndung nach ihm in der Sendung vom 09.06.1989. Wenig später konnte er schließlich in Hamburg erneut festgenommen werden. Darüber wird in der Sendung vom 03.11.1989 berichtet.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung)

Bemerkungen

  • Edes geniale und allzu wahre Einleitung am Anfang der Sendung: „Fahndung und Ermittlung im Fernsehen: Erfundene Krimis haben spätestens am Ende der Sendung ihre Lösung. Bei Aktenzeichen XY... ungelöst dauert es meist länger, gelegentlich sogar Jahre.“ Dann berichtet er, dass im FF 3 der Sendung vom 10.10.1986; Einbrüche in Berlin und Raubmord an Ingrid Z., Geschäftsführerin des Cafés Dampfnudel-Bäck in Nürnberg, ein Tatverdächtiger ermittelt und gefasst wurde.
  • Ede steht vor und nach FF 3 sowie lange Einleitung zu FF 2.

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