Die nächste Ausstrahlung Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 12. Oktober 2022 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Zitate von Wolfgang Grönebaum

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki

Wolfgang Grönebaum war von 20.10.1967 bis 10.02.1989 Sprecher bei "Aktenzeichen XY ungelöst" und wirkte auch in diversen Filmfällen als Darsteller mit.

1960er Jahre

  • „Die Naht, die ist so primitiv zusammengezogen, als ob es eine 12-Jährige gemacht hätte …oder ein Mann.“
    „Das Rätsel der unbekannten Toten im grünen Minikleid wartet unter dem Aktenzeichen "4 Js 472/67" auf seine Lösung.“

    Mord an einer Unbekannten ("Grünes Minikleid"), Sendung vom 20.10.1967, FF1
  • „Der Gedanke einer gemeinsamen Kommission der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird geboren. Noch bevor der Plan feste Formen annimmt, werden die Männer der Ludwigshafener Mordkommission von einer neuen Meldung der Wasserschutzpolizei alarmiert. Auf diese Weise versucht die Kripo diejenigen Autofahrer herauszufiltern, die sich nachts im Raum Karlsruhe für hübsche Anhalterinnen interessieren.“
    Serie von Sexualmorden im Raum Karlsruhe ("Der Autobahnwürger"), Sendung vom 20.12.1968, FF1

1970

  • „Ein eher zufällige Begegnung mit Dirnen und Zuhältern führte sie in einen Teufelskreis, aus dem sie nicht mehr herausfand”
    „Irgendwann in dieser Nacht zum 27. Februar muss die Frau ihrem Mörder begegnet sein.“
    Mord an Doris T. (Dirnenmord und eine Beichte), Sendung vom 16.06.1972, FF1
  • „Ganz sicher. Als Forstwart kenne ich mich aus. Ich sehe jede kleinste Veränderung sofort, und außerdem war gestern Bockjagd.“
    Mordserie in Münsterland ("Münsterland-Mordserie"), Sendung vom 11.04.1975, FF1
    Wolfgang Grönebaum ist hier sowohl Sprecher als auch Darsteller (Forstwart).
  • „Wie ernst diese Auseinandersetzung ist, erkennt der Radfahrer jedoch nicht.“
    „Sicher ist nur, dass sich im Haus Akazienweg Nr. 5 ein Verbrechen von beispielloser Grausamkeit zugetragen hat.“
    „Und dann macht W. S. die schrecklichste Entdeckung seines Lebens.“
    “Das Gesamtbild, das die Polizei später daraus zusammenfügt, ergibt, dass in dieser Nacht ein dramatischer und verhängnisvoller Wettlauf rund um den Häuserblock am Akazienweg stattgefunden haben muss.“
    Mord an Irma und Renate S. ("Akazienweg"), Sendung vom 28.01.1977, FF3
  • „Monika empfindet aber, wie viele andere Mädchen in ihrem Alter, nur das, was ihren Wunschvorstellungen entspricht. Seitdem haben Petra und Sigrid ihre 12jährige Freundin nie wieder gesehen.“
    Verschwinden von Monika F. und Mord an Arnhild U. ("Teenager-Morde"), Sendung vom 20.05.1977, FF1
  • „Die arbeitsreiche Woche scheint gemütlich und harmonisch auszuklingen. Aber es scheint eben nur so.“
    Raubüberfall auf Supermarkt ("Die Tonbandstimme eines Räubers"), Sendung vom 01.07.1977, FF3
  • „Denn noch an diesem Abend kommt wirklich noch ein Mörder zu Petra B. und ihrem Kind.“
    Mord an Petra B. ("Mordanruf"), Sendung vom 12.01.1979, FF1
  • „Ihr Interesse gilt, so wie das von Tausenden Gleichaltriger, heißer Musik und effektvoll ausgeleuchteten Diskotheken. Christiane ist auf ihre Art ein konsequenter Mensch, Halbheiten sind nicht ihre Sache, das heißt, dass sie Schule relativ Schule sein lässt, und ihre Eltern deswegen Vorhaltungen machen, geht sie, konsequenterweise, für ein paar Tage gar nicht nach Hause, sondern übernachtet irgendwo bei anderen Jugendlichen.“
    Sexualmord an Christiane M. ("Sexualmord an Kiki"), Sendung vom 06.04.1979, FF1
  • „Auch in der kleinen hessischen Gemeinde Altenhaßlau bei Gelnhausen verbringen die Jugendlichen ihrer Freizeit nach ihrem eigenen Geschmack. Sie nutzen jede Gelegenheit um sich von der Welt der Erwachsenen zu lösen.Der Platz vor dem Gemeindehaus wird allabendlich zu ihrem Treffpunkt. Und es spricht manches dafür, dass nicht nur über Mofas und Discostars gesprochen wird, sondern dass die Ausläufer der Frankfurter Rauschgiftszene auch das ländliche Gebiet um Gelnhausen erreicht haben.“
    Mord an Michael W. und Vermisstenfall Petra W. ("Hochsitzmord"), Sendung vom 09.11.1979, FF1
  • „Das Mädchen gilt bei Freunden und Bekannten als recht zurückhaltend. Dennoch teilt sie mit dem meisten ihrer Altersgenossinnen natürlich die Begeisterung für Diskothekenbesuche.“
    „Da der Mann aus Lüneburg die Entdeckung nicht ernst nimmt, erfährt die Polizei zunächst nichts von dem Hilferuf auf dem Papierhandtuch.“

    „In der Fußgängerzone der bayerischen Hauptstadt liegt neben zahlreichen anderen Geschäften auch ein sogenannter Sexshop.“
    Mysteriöses Verschwinden von 3 Mädchen: Anja B., Angelika K. und Anke S. ("Hilferuf auf Papiertaschentüchern"), Sendung vom 07.12.1979, FF1
  • „Und immer häufiger versucht sie, wenn sie alleine ist, sich auf problematische Weise abzulenken. Immer öfter trinkt sie ein Glas mehr, als ihr guttut.“
    „Eine fehlende Scheckkarte ist der einsamen Frau zum Verhängnis geworden.“

    „So kommt es in der nächtlichen Stadt zu einer kurzen Verfolgungsfahrt.“
    Mord an Waltraud O. ("Tödliche Anhalterfahrt zum Gatten"), Sendung vom 07.12.1979, FF3

1980er Jahre

„Die Zentren des Vergnüngsgewerbes, insbesondere in den Großstädten und in der Nähe der alliierten Garnisonen üben seit jeher eine gewisse Anziehungskraft auf junge, abenteuerlustige Frauen aus.“
Wolfgang am Anfang des legendären FF 1 "Verbrannte unbekannte Tote" aus der Sendung vom 05.09.1980. Als er das Zitat lief auch gerade Born to be alive von Patrick Hernandez.

„Der Hamburger Hafen bietet den Gästen mehrere Stunden lang reizvolle und interessante Motive. Die Stimmung an Bord ist ausgesprochen heiter und fröhlich. Und der Kapitän der Barkasse sorgt mit flotten Sprüchen für zusätzliche Unterhaltung.“
Klasse Zitate von Wolfgang aus der Sendung vom 25.02.1983 FF 1 Mord an Jutta V.

„Der Mann mit den Vorahnungen heißt Günther S.. Er wohnt in Anzhausen im Siegerland, ist von Beruf Lebensmitteltechniker, aber ohne Stellung. Der etwas rätselhafte Dialog mit seiner Frau findet statt am Abend des 25. Oktober 1984.

Etwa zur selben Zeit an diesem Donnerstagabend zwischen 20 und 21 Uhr sitzt die alleinstehende Rentnerin Erna H. vor dem Fernseher. Sie wohnt ca. 15 km von Anzhausen entfernt in Haiger-Seelbach, der Gemeinde, in der Günther S. aufgewachsen ist und in der heute noch seine Mutter und seine Geschwister wohnen. Frau H. wird in dieser Nacht noch ein seltsames Erlebnis haben.

Auch im nahegelegenen Wilnsdorf in der Gaststätte "Papillon", in der Günther S. gelegentlich verkehrt, wird man sich später sehr genau an diesen Abend erinnern. Und ohne dass sie es zu dieser Zeit bereits wissen können, werden 2 LKW-Fahrer in der kommenden Nacht unfreiwillig in einen äußerst undurchsichtigen Kriminalfall verwickelt.

Günther S. hat seiner Frau in letzter Zeit öfter von seinen Ängsten erzählt, ohne allerdings zu sagen, ob er konkreten Anlass hat, sich vor jemandem zu fürchten. An diesem Abend beschäftigen ihn seine realen oder vielleicht auch eingebildeten Sorgen besonders stark. Frau S. wird später aussagen, dass ihr Mann etwas notiert und danach sofort wieder ausgestrichen hat. Kurz darauf gegen 23 Uhr hat er die Wohnung in Anzhausen dann verlassen. Der Zettel, auf dem Günther S. eine merkwürdige Buchstabenkombination (YOG'TZE, Anm. des Bearbeiters) notiert und gleich wieder durchgestrichen hat, bleibt zurück. Eine Art Vermächtnis, das bis heute nicht entschlüsselt werden konnte.

Wenige Minuten nachdem er zuhause weggefahren ist, besucht Günther S. tatsächlich wie geplant das "Papillon" in Wilnsdorf. Er bestellt sich zwar ein Bier, aber trinken wird er es nicht mehr. Wie vom Blitz getroffen ist Günther S. vom Hocker gestürzt.

In Haiger-Seelbach ist Erna H., wie so oft, auch an diesem Abend vor dem Fernseher eingeschlafen. Es ist schon weit nach 23 Uhr, als die alte Dame dann zu Bett geht, ins Schlafzimmer im 1. Stock ihres Hauses.

Nach dem ungewöhnlichen Sturz hält es Günther S. nicht länger in der Gaststätte "Papillon". Er fährt mit seinem blauen VW Golf mit Siegener Kennzeichen davon. Und damit verliert sich zum ersten Mal in dieser Nacht seine Spur. Im Rhein-Main-Gebiet meldet die Polizei von den Autobahnen an diesem Abend keine besonderen Vorkommnisse. Gegen Mitternacht nähert sich der LKW-Fahrer Holger M. dem Frankfurter Kreuz. Sein Ziel: Das Ruhrgebiet. Das gleiche Ziel hat auch Georg K. mit seinem Lastzug. Er muss nach Dortmund. Auch er wird später auf die Sauerlandlinie abbiegen, die durch das Siegerland und über Hagen ins Ruhrgebiet führt.

Gegen 1 Uhr in dieser Nacht, knapp 2 Stunden nach seinem verunglücktem Besuch im "Papillon", taucht Günther S. dann in seiner Heimatgemeinde Haiger-Seelbach auf. Aber er geht nicht zum Haus seiner Eltern. Er klingelt 2 Türen weiter, bei der alten Frau H.. Die alte Dame gilt im Ort als besonders fromm und religiös.

Niemand kann sich später einen Reim auf Günther S. ungewöhnlichen, nächtlichen Hilferuf machen. Und dann verliert sich zum 2. Mal in dieser Nacht seine Spur.

Um 3 Uhr morgens, also noch einmal 2 Stunden später, nähert sich Georg K. mit sein Lastzug der Autobahn-Ausfahrt Hagen-Süd. Das Siegerland mit den Ortschaften Anzhausen und Haiger-Seelbach hat er schon vor etwa einer Stunde passiert. Wenige 100 Meter vor ihm fährt Holger M. mit seinem LKW. Er sieht als Erster im Scheinwerferlicht einen verunglückten Wagen in der Böschung liegen. Da er im Vorbeifahren auch noch einen Mann erkennt, den er für verletzt hält, entschließt er sich zu halten und zu helfen. Auch Georg K. hält an, um, wenn möglich, Hilfe zu leisten.“ Mord an Günther S. ("YOGTZE"), Sendung vom 12.04.1985, FF1

„Das Ehepaar U. hat es mit schwäbischem Fleiß zu bescheidenem Wohlstand gebracht.“
Raubüberfall und Mordversuch auf Antiquitätenhändler, Sendung vom 02.12.1988, FF3