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Sendung vom 09.11.1979

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Michael W. und Vermisstenfall Petra W. (Hochsitzmord)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bad Orb
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Ziprich
  • Tattag: 28. Juni 1979
  • Details: Michael W. kommt aus Lieblos (Ortsteil von Gründau); von Erwachsenenwelt lösen; jeden Abend Treffpunkt mit Moped vor dem Gemeindehaus Altenhaßlau (Ortsteil der Gemeinde Linsengericht); Gesellen-Schelte; Teenagerprobleme; zu romantischem Winkel fahren; im Wald rauchen; mit Moped auf dem Weg zum Hochsitz; Begegnung mit Schafsherde; Hinrichtung; Petra W. gespielt von Marion Kracht, ihr Vater von Gert Burkard
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: 25.000 DM
  • Status: ungeklärt

Sendung vom 09.11.1979Filmfall 1 Ausführliche Informationen

Nachspiel

Nach dem HÖRZU-Bericht von Friedhelm Werremeier wurde die Leiche von Petra W. 15 Wochen nach der Sendung gefunden - in einem Wassergraben etwa sechs Kilometer vom Tatort entfernt. Die Spur in Richtung Drogenszene hat sich in jener Zeit eher erhärtet als abgeschwächt. Vermutlich musste Michael W. sterben, weil einige Dealer Angst hatten, dass er sie verraten könnte. Zwei Angehörige der US-Streitkräfte waren in diesem Zusammenhang ins Visier der Ermittler geraten, jedoch ging diese Spur dadurch verloren, dassdie Einheit der beiden Verdächtigen in der Zwischenzeit abgezogen worden war und sie nicht mit Namen und Dienstnummer bekannt waren.

Banküberfall in Braunschweig (Bankräuber mit hoher Krimineller Energie)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Braunschweig
  • Kommissar im Studio: Herr Fanzkobiak?
  • Details: "Kriminelle Energie"; Täter läßt Waffe am Bahnhof fallen; Isolde Zeugin!
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: geklärt

Nachspiel

Es kann die Verhaftung eines 28 jährigen Landwirts in der Folgesendung bekannt gegeben werden.

Mordversuch nach Einbruch (Der Rettende Anruf)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Heilbronn
  • Kommissar im Studio: Kommissar Koch
  • Details: schwerverletzt Polizei anrufen; Gaststätten-Eröffnung; fehlende Sicherheit
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: 2.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Sicherheitsbüro Wien: - Fahndung nach Franz L. und Melitta A., halten sich möglicherweise in Zuhälterkreisen auf, gesucht wegen verschiedener Verbrechen wie schwerer Raub, versuchte Erpressung und unbefugter Waffenbesitz, bei Banküberfall in Wien mit einer weiteren unbekannten Frau aus Deutschland, Beute 750.000 Schilling, er vermutlich mit Schussverletzung am linken Fuß.

Geklärt: Melitta A. wurde bei der Rückkehr aus Spanien auf dem Flughafen Wien-Schwechat festgenommen, Franz L. und die vorerst unbekannte Mittäterin, später identifiziert als Gertrud M., wurden in Spanien, bei Granada, verhaftet. Aufklärung im Aufnahmestudio Wien bei Peter Nidetzky in der Folgesendung.

  • SF 2: Stadtpolizei Zürich - Fahndung nach Haim K., David C., und Josef A. wegen Mordverdacht an israelischen Landsmann, sollen dem Unterweltmilieu von Haifa angehören, blauer alter Mercedes 250 mit Wohnwagen, vielleicht nach Deutschland abgesetzt.

Teilweise geklärt: Haim K. konnte in Belgien festgenommen werden. Bekanntgabe in der [[Sendung vom 18.04.1980]].

  • SF 3: Kripo Landau in der Pfalz - Fahndung nach mutmaßlichem Trickbetrüger Günter S., unterschlagene große Leihwagen und viele Falschnamen, er hat sich Vertrauen in Hotels und Pansionen erschlichen, hauptsächlich in Süddeutschland und Österreich, bezahlt bei der Abreise ordnungsgemäß und kommt kurz darauf zurück, hat angeblich Unfall verursacht und bittet Vermieter um Darlehen von 500-1200 DM, will damit Unfallgegner ohne Polizei entschädigen und verschwindet mit dem Geld, er soll Jagdkleidung getragen haben.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in der Nähe von Traunstein festgenommen werden. Aufklärung im Rückblick der Sendung vom 08.02.1980.

  • SF 4: Kripo Friedberg - Fahndung nach Riza K., steht in verdacht, auf offener Straße Mann aus den Hinterhalt durch Kopfschuss ermordet zu haben, Tatwaffe Winchester-Gewehr, oben rechts fehlen zwei Schneidezähne.

Geklärt: Der Gesuchte wurde in Wien bei einer Passkontrolle festgenommen. Bekanntgabe in der Sendung vom 24.04.1981.

  • SF 5: Kripo Mainz - Fahndung nach Ausbrecher Peter S., seit 1971 als Rauschgifthändler kennt, Flucht aus der Haft nach Krankenhausbesuch, soll wieder im Heroinhandel tätig sein und sich im deutsch-holländischen Grenzgebiet aufhalten, gilt als gewalttätig und dürfte bewaffnet sein, er hat eine Narbe am rechten Handgelenk.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 aus der vorherigen Sendung: Im Mordfall Maria S. aus Wien (Der Axtmörder vom 21. Bezirk) hat Peter Nidetzky die Tatwaffe im Studio und berichtet, dass eine heiße Spur im Sand verlief. Ein Geschäftsinhaber aus Wien hatte sich gemeldet und mitgeteilt, dass ein Mann bei ihm eine solche Axt gekauft habe, aber es konnte nicht mehr festgestellt werden, wer der Käufer war.
  • SF 5 aus der vorherigen Sendung: Im Rückblick aus Zürich berichtet Konrad Toenz, dass sich der wegen Veruntreuung von Mandantengeldern gesuchte Rechtsanwalt Heinz T. zuletzt nicht wie vermutet in Deutschland, Österreich oder der Schweiz aufgehalten hat, sondern in Kenia. Dort ist er mit weiteren Betrügereien an deutschen Urlaubern aufgefallen. In der Schweiz soll er das erschwindelte Geld deponiert haben. Sein derzeitiger Aufenthaltsort konnte aber nicht festgestellt werden.

XY Gelöst:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Ivo L.-J., gesucht weil er soll mehrere bewaffnete Raubüberfall auf Juweliergeschäfte verübt haben soll, Beute in Hannover Schmuck im Wert von 400.000 DM, konnte in einem Stuttgarter Tanzlokal gefasst werden. Außerdem gab es als Nebenprodukt zwei weitere Festnahmen ebenfalls gesuchter Personen.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Günter W., der verdächtigt wird, eine Mitarbeiterin einer Gaststätte ermordet zu haben, hat sich drei Tage nach der Sendung selbst der Staatsanwaltschaft Ansbach gestellt.
  • FF 2 der Sendung vom 04.05.1979 und SF 3 der Sendung vom 07.09.1979: Der Raubüberfall auf einen Schmuckwarenfabrikanten in Straubenhardt-Conweiler bei Pforzheim ist geklärt. Zuerst konnte nach Zuschauerhinweisen in Spanien ein Täter verhaftet und ein Teil der Beute sichergestellt werden. Dann konnten zwei weitere Täter zwar identifiziert, aber noch nicht festgenommen werden, da diese sich zunächst nach Südamerika absetzten. Berichtet wurde darüber in der Sendung vom 13.07.1979. Ein zweiter Täter wurde dann ebenfalls in Spanien festgenommen, dies erwähnte Ede in der Sendung vom 07.09.1979 und jetzt jetzt konnte in Belgien mit Detlef H. nach weiteren Zuschauerhinweisen auch noch der letzte Täter gefasst werden. Es wird noch ermittelt, ob sie auch als Täter im Raubüberfall auf Geldboten der Bundesbahn mit amerikanischer MP, FF 2 ebenfalls aus der Sendung vom 07.09.1979 infrage kommen. - Auflösung: Sendung vom 24.04.1981

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Michael W. und Vermisstenfall Petra W.; zahlreiche Hinweise zum möglichen Aufenthaltsort von Petra W.; einige Orte wie Hamburg, Saarbrücken, Frankfurt und Passau wurden erwähnt; eine Überprüfung in Südhessen ist angelaufen; die vermisste Petra W. und ihr ihre Halskette mit Gravur „Petra“ sowie ihr Schlüssel mit dem Anhänger und dem eingravierten „P“ werden noch einmal gezeigt.
  • FF 2: Banküberfall in Braunschweig; viele Hinweise, darunter einer schon vor der Ausstrahlung des Filmes; ein anonymer Anrufer behauptet dabei Angaben zum in der Sendung gezeigten Bankraub machen zu können; Gespräch wurde unterbrochen und der Anrufer wird gebeten, sich nochmal zu melden; Ede erklärt dazu, dass normalerweise sonst niemand im Voraus weiß, welche Fälle in der Sendung behandelt würden; es könne aber trotzdem gelegentlich vorkommen, dass etwas bis zu „Unterweltskreisen“ durchsickert; der Hinweis des anonymen Anrufers sollte vielleicht doch etwas ernst genommen werden; Hinweise auch zum gesuchten mutmaßlichen Fluchtfahrzeug des Täters, einen grünen Audi 100, Konkretes lässt sich aber noch nicht sagen; eventuell führt eine Spur nach Hamburg; Hinweise; der Audi und das Foto und die Zeichnung des Täters werden auf vielfachem Wunsch auch nochmal gezeigt.
  • FF 3: Mordversuch in Heilbronn an Gastwirtin Renate W. nach Einbruch; sehr viele Hinweise zum erneut gezeigten Messer, Gravur „HB“ soll im Hotel- und Gaststättengewerbe und in Metzgereien benutzt werden; die grüne Geldkassette soll im Bayerischen Wald gefunden worden sein; Überprüfung läuft schon; das Messer und die Geldkassette werden auch nochmal gezeigt; eine Frau will einen Mann kennen, der sich auf Gaststätteneinbrüche spezialisiert habe und Automaten aufbrechen würde; auch hier läuft schon die Überprüfung.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Franz L. und Melitta A., zahlreiche Hinweise im Wiener Aufnahmestudio erhärten die Vermutung auf einen Aufenthalt in in Zuhälterkreisen; es scheint so gut wie sicher zu sein, dass sich die beiden Gesuchten zuletzt länger im Italien aufgehalten haben und Franz L. soll dort auch wieder als Zuhälter in Erscheinung getreten sein; er soll danach erst am Vortag der Sendung in Österreich gesehen worden sein; die Überprüfungen laufen und Peter zeigt nochmal die Fahndungsfotos der beiden Gesuchten.
  • SF 2: Fahndung nach Haim K., David C., und Josef A. wegen Mordverdacht an israelischen Landsmann, blauer alter Mercedes 250 mit Wohnwagen; ein in Wien gesehener Wohnwagen war doch nicht derjenige der Gesuchten; mehrere Zuschauer meinen, die Gesuchten in der Schweiz gesehen zu haben; auch mögliche Aufenthaltsorte in Deutschland wurden genannt, was zu den bisherigen Erkenntnissen passen würde; es laufen zur Zeit schon einige Überprüfungen und Konrad zeigt nochmal die Fahndungsfotos der drei Gesuchten.
  • SF 3: Fahndung nach mutmaßlichem Trickbetrüger Günter S., bisher 40 unterschlagene große Leihwagen und viele Falschnamen, er hat in Bruchsal in der Nähe von Karlsruhe einen roten Audi 100 angemietet; die vordere Stoßstange fährt; sein Fahndungsfoto wird erneut gezeigt.
  • SF 4: Fahndung nach Riza K., er steht in verdacht, mit einem Winchester-Gewehr auf offener Straße einen türkischen Landsmann aus den Hinterhalt durch Kopfschuss ermordet zu haben, bis jetzt nichts Konkretes; auch sein Fahndungsfoto wird nochmal gezeigt
  • SF 5: Fahndung nach Ausbrecher Peter S., der wieder im Heroinhandel tätig sein soll; die Zuschauerhinweise bestätigen die Vermutungen der Kripo Mainz, dass er sich im deutsch-holländischen Grenzgebiet aufhalten könnte, Irene erklärt, dass in der Hauptsendung eine falsche Telefonnummer der Kripo Mainz gezeigt wurde und nennt jetzt die richtige Telefonnummer.

Bemerkungen

  • Lange Ede-Einleitung zu FF 1 endet mit seiner nachdenklichen Bemerkung „Die Ermittlungen sind nicht zuletzt deshalb besonders schwierig, weil sich wieder einmal gezeigt hat, wie wenig wir Erwachsenen oft von Alltag der heranwachsenden Generation wissen. Von ihren Wünschen und Sorgen, von ihren Ideen und Problemen.“
  • FF 1: Richard W., der Bruder eines Opfers, der bis dato starke Beschuldigungen gegen einen ehemaligen Freund ausspricht und angibt, selbst in die Tat verwickelt zu sein. Diese Aussage aber wird von offizieller Seite als "unglaubwürdig" bezeichnet. Sehr mysteriöser Filmfall!
  • In FF 2 Heiner Lauterbach als Polizist und Isolde als Zeugin.
  • Vor Filmfall 3 hustet Ede.
  • Wolfgang-Texte in Filmfall 1 u. 3.


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