Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 13.01.1984

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Der Tote, der noch lebt

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Offenbach
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Dr. Weiland
  • Tattag: 5. / 6. August 1983
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: Ehefrau zeigt Kripo einen Abschiedsbrief ihres Mannes; 2 Tage später findet ein Arbeiter einen brennenden Mercedes im Wald, nahe Innsbruck; ein Mann verbrennt im Inneren, vermutlich der Ehemann von Frau R.; der vermeintliche Ehmann wird 6 Tage später beigesetzt; Blutgruppen stimmen vollkommen überein, der Fall wird abgeschlossen; angeblicher Toter taucht einige Wochen später bei der Polizei wieder auf; Kommissar glaubt ihm seine Geschichte nicht; Obdachlosen mit Blutspendeausweis am Bahnhof kennengelernt; der Obdachlose wird später im Auto verbrannt und als Dietmar R. beigesetzt; tatverdächtiger Ehemann verstrickt sich in Ungereimtheiten und Widersprüche, erzählt abenteuerliche Geschichten;
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Der Mann hatte seinen vorgetäuschten Selbstmord geplant, dafür einen Obdachlosen ermordert und an seiner Stelle beerdigen lassen. Aus einer Gruppe von Obdachlosen hat er genau den ausgewählt, der seiner Blutgruppe entspricht. Dietmar R. stimmte der Ausstrahlung in XY ausdrücklich zu. Er wurde später zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Das obdachlose Opfer konnte nicht mehr identifiziert werden.

In "Meine größten Fälle" wird über diesen Fall berichtet.

Überfall auf Teppichhändler ("Fenstersturz")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Mainz
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Gläser
  • Tattag: 1. Juni 1983
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Details: kleiner, aber exklusiver Teppichhandel; Den Angestellten erwarten am Morgen zwei Besucher auf Empfehlung von "Sonja"; beide Besucher schauen sich um und verschwinden wieder; Kauf der Ware nur mit dem Geschäftsführer möglich; Geschäftsführer kommt nach einer Woche von einer Handelsreise zurück, lässt seinen Vetter im Laden übernachten; Anruf auf Empfehlung von "Sonja", Termin wird vereinbart; Zwei Fremde erscheinen am 1. Juni, wissen, dass Dr. H. nicht anwesend ist; Überfall auf den Vetter; er wird gefesselt, Mund und Augen verklebt; es gelingt ihm, die Fußfesseln zu lösen, tastet sich zum Fenster heran; fällt durch die Fensterscheibe schwerverletzt in der Fußgängerzone zu Boden; Täter lassen daraufhin einen Teil der Beute zurück und fliehen; Rauben insgesamt fünf Teppiche im Wert von 50.000 DM; Opfer erleidet schwere Brüche und Hirnverletzungen; Dadurch keine Befragung möglich
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Es wird insgesamt weitere dreimal auf diesen Fall eingegangen: In der Folgesendung wird erichtet, dass eine Zuschauerin das mögliche Tatfahrzeug sah. Über ein Jahr später wird dann über die Klärung des Falles in der Sendung vom 12.04.1985 berichtet, dann verliest Ede in der Sendung vom 13.01.1989 einen Abschlussbericht samt Dankesschreiben der Kripo Mainz vor.

Der Student starb zwei Jahre später an seinen Verletzungen, weshalb der Haupttäter, welcher nach dem Hinweis eines Zuschauers ermittelt wurde, wegen Raubes und Freiheitsberaubung mit Todesfolge zu einer Gefängnisstrafe von zehn Jahren verurteilt wurde. Seine Komplizin war ebenfalls nach der Sendung ermittelt worden und gestand, über ihr Strafmaß ist allerdings nichts bekannt.

Quelle: „AKTENZEICHEN XY“ - TEIL IV: Mainzer Fälle bei „Aktenzeichen XY... ungelöst“: Fenstersturz endet in Tragödie Merkurist vom 02.02.2019

Mord an Ingeborg M.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Koblenz
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Epper
  • Tattag: 23. August 1983
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Details: Jagdaufseher auf dem Weg zum geschossenen Bock; bemerkt eine abgebrannte Hütte; benachrichtigt die Eigentümer der Hütte; Besichtigung der Brandstelle zusammen mit der Kripo, bemerken die Überreste einer Brandleiche; Opfer war bereits tot und unbekleidet, bevor die Hütte angezündet wurde; mysteriöser Anruf bei der Polizei, der Fremde nennt den Namen des Opfers "Gisela P."; unbekannte Frau wird namenlos auf einem Friedhof beigesetzt; unbekannter Mann wird an der Grabstelle von einer Zeugin beobachtet, er schaut sich auffällig um; bei einer Suchaktion werden weitere Gegenstände der Frau aufgefunden;
  • Bewertung: **
  • Status: (un)geklärt

Nachspiel

In der Folgesendung wurde ein Bekannter von Ingeborg M. ermittelt, der als dringend tatverdächtig gilt. Wann und ob es zu einer Festnahme des Gesuchten (Friedel von A.) kam, ist bisweilen ungeklärt. (Quellenangaben erwünscht)

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: LKA Hannover - Wirtschaftskriminalität; Schaden 15 Millionen DM - Suche nach Ehepaar Gisbert & Krimhilde Sch. In der Folgesendung wird erneut nach ihnen gefahndet.
  • SF 2: Aufnahmestudio Zürich - Gefängnisausbruch - Suche nach Walter Niklaus S. & Marc G.
  • SF 3: Interpol Wien - Gefängnisausbruch - Suche nach Thomas A. In der Folgesendung wird die Vermutung geäußert das er evtl. nach Amerika geflüchtet ist. In der Sendung vom 23.03.1984 wird bekannt gegeben das er in Rotterdam gesehen wurde.

Geklärt: Über seine Festnahme in Frankfurt/M. wird in Sendung vom 12.04.1985 berichtet.

  • SF 4: Kripo Saarbrücken - Mord - Suche nach Sardar S. alias Mohammad S.
  • SF 5: Kripo Dortmund - Gefängnisausbruch von Gerhard S. danach flüchtig; seitdem weitere Delikte: Betrug, Unterschlagung, Urkundenfälschung, Versuchte Entführung, Erpressung - Suche nach ihm & Komplizin Mira Sch. - Zuletzt Bordellbetreiber in Dortmund; machten Fotos und erpressten Kunden

Geklärt: Beide konnten in Holland festgenommen werden. In der Sendung vom 07.09.1984 wird darüber berichtet.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Zu den Einbrüchen durch bundesweit tätige Einbrecher gab es Hinweise aus der Schweiz zu eingelösten Schecks aus Zürich, St. Moritz; Davos und St. Gallen, die aus diesen Einbrüchen stammen. Ein Phantombild eines unbekannten Scheckeinlösers in Düsseldorf wird gezeigt. Es soll sich um einen Österreicher handeln und es gibt Anhaltspunkte, dass er sich in der Schweiz aufhält.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der entführte 12-jährige Junge ist wieder bei seiner Mutter. Er wurde unter falschen Namen auf einen Bergbauernhof in Tirol gefunden, der Enführer George Sch. entkam, erneute Fahndung nach ihm.

XY Gelöst:

  • SF 3 der Sendung vom 04.11.1983: Hans Jörg D. und Peter K., von der Kripo Dorsten gesuchten Juwelendiebe, stellen sich den Behörden.
  • SF 4 der Sendung vom 10.06.1983: Der von der Kripo Schweinfurt gesuchte Hans G., der Asylbewerbern gegen Vorauszahlung von jeweils 4.000 als Sicherheitsleistung ein Jobversprechen in Australien gegeben hatte, stellte sich in Berlin selbst den Behörden.
  • Zum Abschluss des Rückblicks dieser Sendung berichtet Ede noch von einem erfreulichen „Ergebnis ganz besonderer Art“:
    Über 60.000, für den Weißen Ring hergestellte, weiße Schallplatten „Stars helfen Opfern“ wurden inzwischen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verkauft. 150.000 DM sind dadurch für die Betreuung von Kriminalitätsopfern zusammengekommen und Ede bedankt sich sehr herzlich bei den Zuschauern für die Unterstützung.

Bemerkungen

  • Am Anfang der Sendung zeigt Ede eine Schallplatte in die Kamera. (Siehe Rückblick)
  • Auf FF 1 geht Ede in seiner Sendung ""Eduard Zimmermann - Meine größten Fälle" von 1997 ein.
  • Edes Einleitung zu FF 2 („...stumme Zeugen eines ungewöhnlichen Verbrechens, an dessen Aufklärung sich die Kripo in Mainz... die Zähne ausbeißt“).
  • Zum fünften Mal wird nach Walter Nikolaus S. gefahndet.

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