Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 23.03.1984

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Ingeburg M.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Pirmasens
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Kettering
  • Details: Paar betreibt "mobilen Teppichhandel", lebt im Hotel "Alte Schmiede" in Hausen und lebt ein unstetes Leben (viele Reisen, kleine kriminelle Auffälligkeiten). Haben gemeinsam einen vierjährigen Sohn. Die Frau, das spätere Opfer, vertraut einer Hotelangestellten an, daß sie ein neues Leben in Frankreich oder Spanien anfangen wollen. Schon am nächsten Tag (27.01.1983) geht die Reise los. Zwei Tage später findet ein junges französisches Ehepaar die Leiche von Ingeburg M. auf einem Parkplatz an einer Landstraße in Richtung Pirmasens. Ingeburg M. wurde erschossen, die Leiche hat keine Papiere bei sich, durch die Fingerabdrücke wird aber schnell die Identität geklärt. Erst nach einiger Zeit kommt die Polizei in Kontakt mit dem Lebensgefährten von Ingeburg M., da sie eigentlich noch mit einem anderen Mann verheiratet ist. Alfonso R. kann der Polizei nicht weiterhelfen. Behauptet, Ingeburg M. am 27.01.1983 zum Bahnhof nach Frankfurt gefahren zu haben, da sie in Hamburg nach einer Wohnung für die kleine Familie suchen wollte. Alfonso R. und der gemeinsame Sohn gingen nicht mit, sondern verbrachten die Zeit bei Alfonso R.'s Mutter. Gegen Alfonso R. wurde ermittelt, es konnte jedoch kein konkreter Tatverdacht festgestellt werden.
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 2.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mordversuch

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Detmold
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Golabeck
  • Details: Bahnhofsgaststätte in Lage bei Detmold; aufsässiger Gast; Gastwirtin wird von Polizeistation zurechtgewiesen, daß die 110 nur in Notsituationen zu wählen ist - später kommt es darum zu schlimmem Mißverständnis. Gastwirtspaar hat zwei Schäferhunde, die die Nächte in der Wirtschaft verbringen, da schon mehrfach eingebrochen wurde. Gastwirt hat die Hunde so abgerichtet, daß sie nicht in die Küche gehen (wegen Gewerbeaufsicht). Zwei Männer steigen nachts durch das Küchenfenster ein, Gastwirt sieht nach. In der Küche kommt es zur Konfrontation - die Hunde helfen ihrem Herrn nicht, betreten die Küche nicht. Die Gastwirtin sucht die Nummer der Polizeiwache, traut sich nicht die 110 zu wählen, da sie bei letzten Mal ermahnt wurde - verwählt sich. Gastwirt wird mit dem Messer verletzt, ringt mit dem Täter. Täter entkommen! Konfuses Gastwirtspaar! Bei einer späteren Gegenüberstellung identifiziert der Gastwirt einen falschen Täter.
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubüberfall auf Theaterkasse

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Ergat?
  • Details: Ticket-Verkaufsbüro (Theaterkasse) mit gutem Umsatz, wird von Ehepaar betrieben. Besitzer sammelt in der Freizeit alte Waffen und restauriert diese. Im Keller seines Hauses hat er zu diesem Zweck eine Werkstatt, seine besten Stücke bewahrt er neben Bargeld und Schmuck in einem Tresor in der Garage auf. Am Nachmittag arbeitet er stets zu Hause in seiner Werkstatt und wird für den Nachmittag von seiner Frau im Geschäft abgelöst. Marek & Vacek-Plakat. Am 6. Oktober gegen 19:30 h tauchen drei Unbekannte auf und überfallen den Mann zu Hause, fesseln und knebeln ihn. Die Männer interessieren sich nicht für die offen in der Werkstatt liegenden Waffen, sondern wollen den Tresorschlüssel. Die Täter verlassen mit einer Beute im Wert von 100.000 Mark das Haus.
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Veruntreuung von 800.000 Schilling - Suche nach Andreas B. - In der Folgesendung wird erneut nach ihm gefahndet.
  • SF 2: Aufnahmestudio Zürich - Einbrüche & Raub im Gesamtwert von 400.000 Franken - Suche nach Dragoslav G. & Zijad V. - In der Folgesendung wird erneut nach ihnen gefahndet.

(teilweise) Geklärt: Über die Festnahme von Zijad V. in Frankfurt wird in der Sendung vom 12.04.1985 berichtet.

  • SF 3: Kripo Frankfurt - Verurteilter Bankräuber Norbert Sch. - Beraubte 3 neue Banken als 'Freigänger' außerhalb der Anstalt, danach flüchtete er. 10 Tage nach der Sendung überfiel er eine Bank in Wiesbaden und floh mit 40.000 DM. In der Folgesendung wird die Vermutung geäußert das Norbert Sch. sich danach ins Ausland absetzte.

Geklärt: Norbert Sch. konnte in der Nähe von Frankfurt festgenommen werden; er legte ein Geständnis ab. Darüber wird in der Sendung vom 13.07.1984 berichtet.

  • SF 4: Kripo Aschaffenburg - Einbruch im Glaswerk, Gesamtwert der Beute: 5.000.000 DM - Suche nach Beute und Fluchtauto (weißer Mercedes) - Sehr hohe Belohnung, bis zu 500.000 DM.
  • SF 5: Kripo Freiburg - Betrug, Diebstahl und schwerer Raub im Gesamtwert von 2.000.000 DM - Suche nach Andrej S. & Lidija C. - In der Folgesendung wird bekannt gemacht das die Gesuchten mit einem grünen Citroen oder roten Ford unterwegs sind.
  • SF 6: Kripo Mainz - Mord an einem 41-jährigen Inhaber eines Chinarestaurants - Suche nach Chee Kong Woo alias 'Johnny' / 'Kong'

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

Filmfälle

  • FF 3 der vorherigen Sendung: Eines der beiden Opfer aus dem "Kläranlagen-Fall" konnte mit Hilfe einer XY-Zuschauerin in Offenbach identifiziert werden. Es handelt sich um den 17-jährigen Markus H. Eine modellierte Rekonstruktion des Kopfes des zweiten Opfers mit einer dunklen Mütze.
  • FF 1 der Sendung vom 03.09.1982: Im von der Kripo Hamburg bearbeiten Doppelmord in der Hamburger Wohnsiedlung "Mümmelmannsberg" an Michael R. und Haluk K. gelang es „In mühevoller und zäher Kleinarbeit“ (Ede) ein dringend Tatverdächtiger zu ermitteln. Er stellte sich selbst der Polizei und schweigt zu den Vorwürfen. - Aufgrund gegensätzlicher Gutachten musste der Haftbefehl gegen den Mann aber wieder aufgehoben werden und der Fall ist bis heute noch immer ungeklärt.

Studiofälle

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der in Luzern festgenommene unbekannte junge Mann konnte noch nicht identifiziert werden, aber ein inhaftierter Jugoslawe, der die Sendung im Gefängnis verfolgt hatte berichtete der Polizei, dass er mit ihm zusammen in Italien war. Es stellte sich heraus, das der Unbekannte offensichtlich auch aus Jugoslawien stammt und die Polizei hofft durch weitere Ermittlungen in Italien und Jugoslawien, die Identität des unbekannte jungen Mannes klären zu können. - Später wird in der Sendung vom 08.06.1984 über die Auflösung des Falles berichtet. Der Mann hatte absichtlich seinen Namen verschwiegen weil er von Interpol Belgrad mit internationalen Haftbefehl gesucht wurde. Er mußte noch eine Gefängnisstrafe verbüßen und wurde später ausgeliefert.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Der in Verbindung mit dem größten österreichischen Betrugsverfahren gesuchte Erwin T., könnte sich in den fernen Osten abgesetzt haben. Das ergaben die Zuschauerhinweise in Wien.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Nachdem sich der aus dem Zentralgefängnis Luzern ausgebrochene Markus N. im Neuenburger Jura-Gebiet mit einer Kontaktperson getroffen hatte geht die Polizei davon aus, dass er sich noch immer in der Schweiz aufhält.
  • SF 3 der Sendung vom 13.01.1984: Der im Juli 1983 aus dem Gefängnis ausgebrochene Thomas A. wurde in Rotterdam gesehen.
  • SF 4 der Sendung vom 08.07.1983: Das Sicherheitsbüro Wien ist im Mordfall Herberth K. ein Stück weitergekommen. Die aus der Wohnung des Opfers gestohlene Pistole wurde kurz nach der Tat in einem Wiener Restaurant von einem Mann verkauft, von dem ein Phantombild gezeigt wird. Vermutlich handelt es sich um einen 30-40 Jahre alten Araber, der sich längere Zeit in Deutschland aufgehalten muss da er perfekt Deutsch spricht und könnte dort auch wegen Drogenhandel inhaftiert gewesen sein. Er spricht außerdem auch noch gut Englisch und war in Begleitung einer ca. 20-jährigren dunkelhaarigen Frau, die vermutlich aus Westösterreich oder Deutschland stammt. Es wird gefragt, wem er eventuell weitere Gegenstände angeboten hat.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der von Interpol Wien wegen Bankbetrug in Höhe von 1,8 Millionen Schilling gesuchte Rolf S. wurde in Deutschland in Immenstaad am Bodensee festgenommen.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Die auf dem Autobahnparkplatz Seelbachwiese bei Koblenz gefundene Leiche ohne Kopf und Hände konnte identifiziert werden. Ein Spaziergänger fand in einem Waldgebiet bei Mannheim die zwei abgetrennten Hände in einer Plastiktüte in einem Wald in Mannheim. Die Polizei konnte danach noch immer Fingerabdrücke abnehmen. Bei dem Toten handelte sich um den 30-jährigen Ulrich F. Als Tatverdächtige konnten später seine geschiedene Frau, deren Freund und ein weiterer Bekannter festgenommen werden.
  • FF 1 der Sendung vom 26.11.1982: Konrad Toenz konnte aus Zürich über die Klärung des Polizistenmordes in Nunningen/Kanton Solothurn an Polizeikorporal Germain B. berichten. Einer der Täter legte ein Geständnis ab. Der zweite mutmaßliche Täter verbüßte zu den Zeitpunkt in Italien eine Gefängnisstrafe und konnte von den Schweizer Behörden noch nicht befragt werden.

Bemerkungen

  • In Filmfall 2 wird sehr viel gebellt.
  • In Filmfall 3 betreten mehrere Personen das Verkaufsbüro: unterschiedlicher Musikgeschmack!

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