Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 19.10.1973

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Filmfälle

Mord an Malte W. (Tod eines Spanien-Urlaubers)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Stuttgart
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Huck
  • Belohnung: 12.000 DM
  • Details: Bäuerin mit Enkel und Esel; Opfer ist langhaariger Student; nimmt Französin mit; von der Normandie nach Spanien trampen; Postkarten; Tankwart letzter Zeuge; kaputte Zündkerze
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Durch einen Zuschauerhinweis wurde man auf den mutmaßlichen Täter Hermann M. aufmerksam. Darüber berichtete Eduard Zimmermann im Rückblick der Sendung vom 08.03.1974. Man stieß schließlich auf Gepäckstücke des Opfers, die es in einem Hotel in Spanien zurückgelassen hatte. Hermann M. saß bereits wegen andere Delikte in Deutschland in Haft. Während eines Krankenhausaufenthalts gelang ihm die Flucht. Mit einem gestohlenen Sportwagen kam er schließlich bis nach Südspanien, wo er dann erneut, diesmal von der spanischen Polizei, verhaftet wurde. Mit seiner Flucht tat er sich keinen Gefallen, denn 1973 stand in Spanien noch die Todesstrafe auf Mord. Ob und wie Hermann M. schließlich verurteilt wurde, ist leider nicht bekannt. Laut XY-Buch ist der Fall aber geklärt. Eine seiner vielen Versionen war, daß er Malte M. beim Zurücksetzen versehentlich überfahren hatte und dann in Panik den Stein auf ihn warf, um den Unfall zu vertuschen. Bemerkenswert ist noch, daß Hermann M. definitiv nicht der Fahrer des Opel Kadett war, der den Tankstellenbesitzer in Westfrankreich um 11,50 Franc betrogen hatte. Quelle: Hörzu 40/1977 Serie Tatort XY

Drei Serieneinbrecher ("Terrassentür, Wohnungstür und Kellerfenster")

Inhalt

  • Dienststelle: BKA Wiesbaden
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Müller
  • Tatverdächtig: Helmut Ma. (Der Fensterbohrer), Wolf Dietmar Z., Helmut Mu.
  • Details: Aspekt Vorbeugung; über Terrassentür eindringen; auch Etagenwhg.
  • Bewertung: **
  • Besonderheiten: Vorbeugungs-/Fahndungsfilm mit anschließenden Tipps gegen Wohnungseinbrüche
  • Belohnung: jeweils 1.000 DM
  • Status: teilweise geklärt

Nachspiel

Im Rückblick der Sendung vom 14.12.1973 konnte Ede über die Festnahme von zwei der drei gesuchten Serieneinbrecher berichten: Der „Fensterbohrer“ Helmut Ma. konnte in Hamburg auf frischer Tat ertappt und festgenommen werden, Wolf Dietmar Z. wurde in Köln verhaftet.

Banküberfall in Fürth durch schießwütigen Täter ("Bankräuberhelm")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Fürth
  • Kommissar im Studio: Oberinspektor Potzel
  • Tattag: Donnerstag, 24.05.1973
  • Tatzeit: ca. 11.30 Uhr
  • Details: Zweigstelle am Stadtrand mit wenig Kunden; Täter ist Amateur, schießwütig und auffällig gekleidet; auch Kinder beraubt; wild losschießen wegen Buchungsmaschine; zwei verletzte Frauen; Flucht mit Motorrad; Täter als Geisterfahrer im Regen; Streife im VW Käfer findet Motorrad mit kaputtem Reifen, schwarzer Helm, Plastiktüte, Handschuhe und Arbeitsanzug; Helm ins Labor; viele vergebliche Versuche der Kripo, in Geschäften den Hersteller zu ermitteln; Lehrling kennt sich aus; Helm ist neuestes Modell; gekauft in Nürnberg; Beschreibung vom Verkäufer
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Aufnahmestudio Zürich: Fahndung nach Ilse M. (51), gesucht wegen Betrug mit Schmuck und Edelsteinen. Sie wird auch „Brillanten-Ilse” genannt, Narbe auf dem Nasenrücken.

Geklärt: Die Gesuchte stellte sich in Zürich selbst. Ede berichtet im Rückblick der XY-Sendung vom 25.01.1974.

  • SF 2: Kripo Frankfurt: Fahndung nach Faik D., Verdacht der Brandstiftung an Haus mit 60 Gastarbeitern, neun Menschen sterben bei Brand, Illegaler Aufenthalt.

Geklärt: Der Gesuchte konnte einen Tag nach der Sendung in der Nähe von Bonn festgenommen werden, nachdem er von einem XY-Zuschschauer erkannt wurde.

  • SF 3: Sichrungsgruppe d. BKA, Bad Godesberg: Bedrohung eines Zollbeamten mit Pistole bei Ausweiskontrolle im D-Zug 239 von Rotterdam nach Hamburg, Suche nach zwei Zeuginnen, Angriff konnte abgewehrt und Mann überwältigt werden.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorigen XY Sendung 059 vom 07.09.1973: Kripo Landau: Festnahme durch die französische Polizei von Stefan P., einem der beiden wegen Raubüberfall mit Geiselnahme in Landau gesuchten Männer. Ein XY-Zuschauer gab den Hinweis auf seinen Aufenthaltsort in Lothringen. Die Überschrift in dem eingeblendeten Zeitungsartikel aus Frankreich: „UN BEAU COUP DE FILET DE LA GENDARMERIE”. Erneuerte Fahndung nach dem zweiten, noch flüchtigen tatverdächtigen Mann, Alexandre „Lulu” Sch.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Erneuerte Fahndung aus dem Aufnahmestudio Wien nach Betrügerpärchen Monika V. und Helmut F. Peter Nidetzky berichtetet, dass sie wahrscheinlich ihr Fahrzeug gewechselt haben und sich in einem weißen Jaguar ins Ausland absetzten.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Die unbekannte Frau, deren Leiche im Roggenfeld gefunden wurde, konnte inzwischen als Elisabeth K. identifiziert werden. Sie wurde nur 17 Jahre alt. Eduard Zimmermann fragte, wer die junge Frau Anfang Juli 1973 noch gesehen hat.

XY Gelöst:

Filmfälle

  • FF 1 der vorigen Sendung: Klärung des von der Kripo Stuttgart vorgestellten „Spitzhackenmord“ an Juanito K. (Siehe auch unter „Bemerkungen“ auf dieser Seite und ausführlich im Bereich „Nachspiel“ auf der Seite der vorigen Sendung unter der Beschreibung des Filmfalles)
  • FF 2 der vorigen Sendung: Festnahme des wegen Hehlereiverdachts gesuchten Meir M. noch während der vorigen Sendung in Wiesbaden. Er betrieb dort eine Gaststätte. Als er von der Fahndung nach ihm in XY erfuhr schloss er das Lokal wegen „Trauerfall“. Er wurde aber von einem Zuschauer erkannt und kurz darauf von der Polizei festgenommen.

Studiofälle

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Festnahme des von der Kripo Krefeld gesuchten Heinz Dieter M., der am Tag nach der Sendung von einem Zuschauer in einer Spielhalle in in Essen erkannt wurde.
  • SF 4 der vorherigen Sendung: Festnahme von Rudolf Otto B., gesucht wegen Mordes an einer Barbesitzerin in Wels, am Brenner auf der Italienischen Seite. Auch er wurde von einem Zuschauer erkannt.
  • SF 5 der vorherigen Sendung: Festnahme des mutmaßlichen Juwelendiebes Georg H. Er hielt sich während der letzten Sendung in der Schweiz auf, flüchtete nach Mailand und wurde dort von der italienischen Polizei verhaftet. Das berichtete Werner Vetterli aus Zürich. Drei Komplizen vom ihm konnten ebenfalls ermittelt werden.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Festnahme von Josef-Richard L., von der Kripo Berlin wegen Mordes an Mord an 77-jährigem Rentner gesucht. Er wurde von einer Zimmervermieterin erkannt und konnte in Berlin-Wannsee verhaftet werden.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung)

Filmfälle:

  • FF 1: Eine große Anzahl von Hinweisen im Aufnahmestudio und bei der Kripo in Stuttgart; im wesentlichen zu Personen und Fahrzeugen; ein Hinweis auch zum möglichen Verbleib des Pullovers und der Lammfelltasche des Opfers;
  • FF 2: Die Fahndung nach den drei Serieneinbrechern hat bei den Zuschauern die größte Resonanz ausgelöst; Ede erwähnt, dass es in den meisten Großstädten in Deutschland und in der Schweiz Beratungsstellen der Kriminlapolizei gibt; viele Hinweise auch für Kriminalhauptkommissar Müller vom BKA zu den drei gesuchten Helmut Ma., Wolf Dietmar Z. und Helmut Mu., deren Fahndungsfotos erneut eingeblendt werden, in zwei Orten ist die Polizei zur Überprüfung unterwegs; keine Hinweise dagegen bisher zu dem Mantel mit den verkürzten Ärmeln und zu den Autoschlüsseln mit dem goldfarbenen runden Anhänger von VW.
  • FF 3: Mehere Hinweise in Fürth und im Aufnahemestudio zu dem Banküberfall durch den amateurhaften schießwütigen Täter, aber nichts konkretes.

Studiofälle:

  • SF 1: Viele Hinweise nicht nur in der Schweiz, sondern auch aus Österreich zu der von den schweizer Behörden gesuchten „Brillanten-Ilse”; sie soll in sich in Salzburg einer Gallenblasenoperation unterzogen haben und noch vor Abschluss der Nachbehandlung ohne Bezahlung aus der Klinik geflohen sein; die Überprüfung läuft; es scheint sicher zu sein dass sie sich nicht in der Schweiz aufhält; weitere Hinweise bis jetzt aber noch ohne neuen Erkenntnisse für die schweizer Polizei.
  • SF 2: Noch nichts wesentliches zur Fahndung nach Faik D., Verdacht der Brandstiftung an einem Haus mit 60 Gastarbeitern, neun Menschen sterben bei dem Brand.
  • SF 3: Die zwei Zeuginnen aus dem D-Zug 239 von Rotterdam nach Hamburg haben sich kurz vor Schluss noch gemeldet unnd Ede spricht von einem bemerkenswerten Erfolg; weiterer Zeuge aus dem D-Zug konnte auch interessantes berichten; die Hinweise werden an die Sichrungsgruppe d. BKA, Bad Godesberg weitergeleitet.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Weitere Hinweise in den Aufnahmestudios Wien und Zürich zum von den österreichischen Behörden gesuchten Betrügerpärchen Monika V. und Helmut F.; der weiße Jaguar mit Wiener kennzeichen, mit dem sie vermutlich unterwegs sind, wird noch einmal gezeigt; auch im Kanton Tessin und in Italien wollen mehrere schweizer Zuschauer den Wagen gesehen haben.

Bemerkungen

  • In Filmfall 1 sieht man Untertitel, die herunterklappen.
  • München hat eine neue Vorwahl: 089.
  • Nach Film 2 folgt Vorbeugefilm.
  • Bemerkenswert ist auch die Aufklärung des Stuttgarter U-Bahnbaustellenmordes mit dem Beerdigungsfoto aus der Septembersendung.

Vorherige Sendung: Sendung vom 07.09.1973

Nächste Sendung: Sendung vom 16.11.1973

zurück zur Sendungsübersicht