Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 10.03.2010

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Überfall auf Schrottplatz ("Schrottplatzräuber")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Essen
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Andreas Keppke
  • 1. Tattag: 12. Juli 2009 (Kiosk)
  • 2. Tattag: 04. August 2009, gegen 10:00 Uhr
  • 3. Tattag: 29. August 2009 (Bäckerei)
  • Details: unbekannter Täter überfällt zuerst einen Kiosk am 12. Juli 2009; goldfarbene Pistole (Beretta 92); kann trotz Alarm flüchten; überfällt am 04. August 2009 einen Schrottplatz; es befinden sich zur Tatzeit Mitarbeiter und Kunden auf dem Gelände und zum Teil auch im Bürogebäude; Täter will die Leute in Schach halten, diese fliehen jedoch aus dem Gebäude; verschließen die Tür, sodass der Täter mit dem Inhaber alleine ist, nur durch eine Glasscheibe getrennt; der Inhaber wirft einen Stuhl durch die Scheibe und kann, trotz abgegebenem Schuss, aus dem Gebäude fliehen; Täter wird immer noch von den Männern bedroht, feuert jedoch durch die Glasscheibe an diesen vorbei; dadurch kann der Täter fliehen; anschließend weiterer Überfall auf Bäckerei am 29. August 2009; nur geringe Beute; Phantombild; Ruhrgebiet-Dialekt;
  • Zitate: "Haltet' mal die Klappe, ihr Spackos!" [...] "Jetzt könnt ihr weiterreden!"
  • Belohnung: keine Angaben
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Flughafen-Überfall

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Düsseldorf
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Dirk Grützner
  • Tattag: 12. Oktober 2009, gegen 03:20 Uhr
  • Details: Düsseldorfer Flughafen leert sich täglich nach dem letzten Flug nahezu vollständig, nur noch wenige Reisende und Sicherheitsleute sind unterwegs; die beiden späteren Täter fallen den Sicherheitsleuten anscheinend auf; Währenddessen kommt die Filialleiterin des Backshops um etwa 02:30 Uhr an ihren Arbeitsplatz, um alles für die Öffnung um 04:00 Uhr vorzubereiten; Täter sehen, dass die Filialleiterin anwesend sein muss; begeben sich ungesehen zum Personaleingang des Shops; einer der Täter zeigt sich im Türspion und gibt vor eine Aushilfsarbeit zu suchen; Opfer öffnet Tür; wird überwältigt; zwingen den Safe zu öffnen und fesseln sie mit Paketklebeband; fliehen mit den Wochenendeinnahmen (etwa 15.000 € in safety bags); lassen sich von einem Taxi nach Duisburg bringen; Arbeitskollege befreit Chefin; Kennzeichen: DU-SC
  • Zitate: "Montagsfrühschicht - is' nicht was für jeden!"; "Sie Idiot! Loslassen!"
  • Belohnung: 5.000 €
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Wieder einmal konnte ein Fall durch die Hilfe der XY-Zuschauer geklärt werden. Ein XY-Zuschauer erkannte einen der beiden Täter und meldete sich bei der Polizei. Die 20- und 21-jährigen Männer wurden Anfang April 2010 in Duisburg festgenommen.

Die erbeuteten 16.000€ teilten sie auf, wobei der Jüngere davon 2.000€ Schulden abbezahlte, die wiederum auch seine Motivation für den Überfall darstellten. Er hatte eigentlich nach langer Suche endlich Aussicht auf eine Lehrstelle als Tischler. Auch sonst lebte er in geordneten Verhältnissen bei den Eltern und hat eine Freundin.

Der damals 21-jährige Täter arbeitete zuvor in der Starbucks-Filiale und wollte sich rächen, da sein Vertrag nicht verlängert worden war. Durch seine ehemalige Tätigkeit bei Starbucks kannte er die Abläufe und täglichen Gegebenheiten und überredete den 20-Jährigen als Komplize zu agieren.

Im November 2010 wurde der damals 20-Jährige zu zwei Jahren und zehn Monaten Jugendstrafe verurteilt, während der damals 21-Jährige zu einer Haftstrafe von 6,5 Jahren verurteilt worden ist. Neben dem Raubüberfall auf das Starbucks-Café am Düsseldorfer Flughafen hatte dieser zudem die Spielhalle „Casino Royale“ in Duisburg-Homberg im Februar 2010 überfallen. Auch hier forderte er mit einer Pistole Geld von der Mitarbeiterin und erbeutete 5100€. Zu der Tat will er von Bekannten überredet worden sein, die er am Abend getroffen hatte.

Über die Klärung des Raubüberfalls wird in der Sendung vom 14.04.2010 berichtet.

Entführung in Velbert ("Eingewickelt und beraubt")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Mettmann
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Siegfried Jörss
  • Tattag: 03. März 2009
  • Details: 56-jähriger Mitarbeiter einer Containerfirma; führt sehr sparsames Leben, dadurch kann er sich jedoch in einigen Bereichen einen gewissen Luxus leisten, unter anderem ein teures Auto und einige teure Armbanduhren; bewahrt diese in seinem Wohnzimmer in einem Schrank-Safe auf; macht kein Geheimnis daraus; wird von einem weißen Lieferwagen (mit grünen Streifen wie bei Europcar) verfolgt; am nächsten Morgen wird er nach dem Parken bei seiner Arbeitsstelle in den Lieferwagen gezerrt und mit Klebeband gefesselt und geknebelt; zurück zu seiner Wohnung; muss die Kombination des Safes, über den die Täter offensichtlich Bescheid wissen, nennen; vertut sich; einer der Täter geht in die Wohnung, versucht den Safe zu öffnen, dies misslingt jedoch und er reißt diesen kurzerhand aus dem Schrank heraus; Opfer wird offensichtlich noch weiter mit Klebeband umwickelt und auf dem Fluchtweg der Täter aus dem Wagen gestoßen; wird von Zeugin gefunden und befreit; schwer traumatisiert;
  • Musik: "Living After Midnight" von Judas Priest; "Eye Of The Tiger" von Survivor
  • Zitate: "Mein lieber Schwan, der Kaffee hat Bums!"
  • Belohnung. keine Angaben
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mordversuch vor 15 Jahren ("Der Skalp vom Mörder")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nürnberg
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissarin Dagmar Pannoch
  • Tattag: 18. Mai 1995, gegen 01:50 Uhr
  • Details: 49-Jährige; passt öfter auf ihre Enkel auf; Tochter ist alleinerziehende Mutter; Zeitsprünge zwischen 2010 und 1995; bewegte Vergangenheit; arbeitete bis 1995 als Callgirl; bot in einer Modelwohnung ihre Dienste an; bekommt Besuch von langhaarigem Mann; dieser bezahlt, Geschlechtsakt verläuft jedoch nicht in gewünschter Weise; etwas später erneuter Besuch; Opfer bietet ihm Getränke an; Täter greift jedoch Opfer an und würgt sie mit Elektrokabel fast tot; trotz starker Gegenwehr; erst als das Opfer ihm ein Haarbüschel mit Kopfhaut ausreißt (daher DNA-Material vorhanden) läßt er von ihr ab und verliert seltsames Schlagobjekt auf der Flucht; schwer traumatisiert; dadurch übertriebene und teilweise irrationale Sorge um erwachsene Tochter (die nichts von der Vergangenheit der Mutter wusste); nicht verjährender Mordversuch;
  • Musik: "Free Falling" von Tom Petty & The Heartbreakers
  • Zitate: "Für 150 DM darfst du dir alles wünschen!"
  • Belohnung. keine Angaben
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raub durch Täterpärchen

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Schleswig
  • Kommissar im Studio: Polizeihauptmeister Norbert Preuß
  • Tattag: 12. Oktober 2009, gegen 21:30 Uhr
  • Details: Bollingstedt; kleines Dorf in Schleswig-Holstein; Jäger; Hasenjagd; Opfer wurden Ehepaar und Bruder des Ehemannes; alle drei leben seit Jahrzehnten in dem Ort; haben normale soziale Kontakte, sodass praktisch jeder wissen konnte, dass es ihnen finanziell nicht schlecht ging; Täter stammen vermutlich aus der Region, aus Norddeutschland; haben eine enge persönliche Bindung zueinander und handelten nicht spontan; gewisse Vorbereitungen getroffen; Täter parkten Fahrzeug vermutlich 500m vom Tatort entfernt; klingeln; fesseln ihre drei Opfer an Händen und Füßen mit Kabelbindern; fast bewegungsunfähig; sehr brutales Vorgehen; der Name Claudia fiel; durchsuchen und durchwühlen das ganze Haus; können nur geringe Summe an Bargeld erbeuten; flüchten nach einer Stunde;
  • Musik: "Anita" von Costa Cordalis
  • Zitate: "Keine Chance! Ein Schuss - ein Treffer!"; "Ich schieß' dir ins Knie!" "Schieß' doch, wir haben kein Geld!"
  • Belohnung: 1.000 €
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 04.08.2010 wird berichtet, dass bei einer Hausdurchsuchung in Hamburg der Polizei eine Digital-Kamera in die Hände fiel. Auf der Speicherkarte befanden sich mit großer Wahrscheinlichkeit Fotos von den geraubten Waffen. Ganz wichtig für die Kripo ist nun: Wann wurden diese Fotos gemacht? Über die Daten der Fotos ließ sich das leider nicht rekonstruieren. Jedoch ist auf einem der Fotos im Hintergrund ein laufender Fernseher zu sehen. Wenn die Kripo nun wüsste, was für eine Sendung das war und wann diese Sendung gelaufen ist, dann wüsste sie natürlich auch wann das Foto gemacht wurde. Die Kripo bittet daher die XY-Zuschauer um Mithilfe bei der Identifizierung des gezeigten Fernsehbildes. Offen ist bis dato nach wie vor auch der Verbleib der geraubten Waffen.

Es erfolgt ein weiteres Update in der Sendung vom 25.08.2010: Dank der XY-Zuschauer konnte die Kripo das Bild des Fernseher bzw. die Sendung identifizieren. Knapp 100 Zuschauer riefen im XY-Studio an und kannten die Lösung: Es war die Pro7-Nachrichtensendung "SAM". Die Leute auf dem verschwommenen Bild sind Bundeswehrsoldaten beim Sport. So war einen Tag nach der Ausstrahlung schon bekannt, wann die Sendung genau im deutschen Fernsehen lief und somit auch, wann das Foto der Gewehre entstanden ist.

Die endgültige Klärung des Falles wird in der Sendung vom 08.12.2010 berichtet. Die drei Gewehre und Fotos, die die Täter von den Waffen machten, wurden ihnen zum Verhängnis. Nach dem erneuten und dritten Beitrag des Falles bei XY ging es blitzschnell. Eine 28-jährige Frau und ihr 45-jähriger Lebenspartner wurden in Hamburg festgenommen. Die 28-Jährige hat den Überfall mittlerweile gestanden, beide Tatverdächtige sind drogenabhängig. Sie hatten gehört, dass es bei den drei älteren Leuten im Haus etwas zu holen gäbe und sie auf diese Weise ihre Drogensucht weiter finanzieren könnten.

Bankräuber schlägt zwei Mal zu ("unscheinbarer Bankräuber")

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Saarland
  • Kommissar im Studio: Kriminalkommissar Thomas Bauer
  • 1. Tattag: 18. September 2008, gegen 07:45 Uhr
  • 2. Tattag: 17. Oktober 2008, gegen 08:10 Uhr
  • Details: unscheinbarer Täter; Bankfiliale in Weiskirchen-Rappweiler, kleiner Ort im Saarland; plötzlich ist der Täter da; verdunkelte Brille und maskiert; bedroht Kassiererin mit Waffe; Todesängste, obwohl sie durch Panzerglas geschützt sind; beide Opfer, Filialleiterin und Kassiererin traumatisiert; 2. Tat: Täter schreitet fast eine halbe Stunde lang vor der Bank auf und ab; Frau erkennt Täter, doch unternimmt nichts; dieselbe Bank wird überfallen; begeht Fehler: für einen Moment unmaskiert; Filialleiterin kann nur noch im Innendienst arbeiten; gute Bilder der Überwachungskamera;
  • Zitate: "Es gibt Menschen, die wirken so unscheinbar, dass man sie sieht und auch sofort wieder vergisst."
  • Belohnung. keine Angaben
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF1: LKA Berlin - Überfall auf Poker-Turnier: das aufsehenerregendste Verbrechen der vergangenen Monate; Überfall auf das größte Poker-Turnier Europas; 06. März 2010; Berliner "Hyatt-Hotel"; mehrere 100 Pokerspieler; Preisgeld für den Sieger lag bei 1.000.000€; mehrere maskierte und bewaffnete Täter; dramatische Szenen; alle Täter waren komplett maskiert; einer der Täter trug Jeans und rote Jacke;

Geklärt: Der Überfall auf das Poker-Turnier konnte weitgehend aufgeklärt werden, lediglich ein Großteil der erbeuteten 242.000€ bleibt verschwunden. Wenige Tage nach dem Überfall befanden sich alle vier Täter in Gewahrsam der Polizei - und warteten in Untersuchungshaft auf ihre Prozess. Zwei der vier Täter stellten sich der Polizei, die anderen zwei konnten nach Hinweisen eines verfeindeten Clans festgenommen werden. Vedat S., Ahmat El-A., Mustafa U. und Jihad C. wurden im Juli 2010 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Im Laufe der Ermittlungen wurde auch deutlich, dass die vier Täter nicht selbstständig handelten, sondern nur auf Anweisung zweier Hintermänner. Der 30-jährige Ibrahim El-M., Onkel von einem der vier Täter, fuhr den Fluchtwagen und heuerte zuvor Mittäter an. Er wurde wegen schweren Raubes zu sechs Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Der zweite Drahtzieher des Überfalls, der 32-jährige Mohamed Abou-C., soll Ibrahim El-M. zu dem Überfall überzeugt haben, da er selbst am Poker-Turnier teilgenommen hatte und das viele Geld sah, jedoch schon Tage vorher ausgeschieden war. Er soll auch das Startsignal für den Raub gegeben haben und wurde schließlich im Dezember 2011 zu sieben Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.

In der Folgesendung wird über die Festnahme der vier Täter berichtet.

XY-Update

  • FF 2 der Sendung vom 29.03.2007: Vor drei Jahren wurde in XY ein Mann gesucht, der so tut, als sei er schwer behindert, um sich an seine Opfer ranzumachen. Und das ist längst nicht alles. Nach neusten Erkenntnissen ist dieser Täter seit mindestens 20 Jahren aktiv, auch in Belgien und der Niederlande. Mehr als 70 mal hat er zugeschlagen und dabei 21 Frauen vergewaltigt oder es zumindest versucht. Der Täter ist mit 100% Sicherheit nicht behindert und täuscht eine Behinderung nur vor, um bei seinen Opfern Mitleid zu erregen, damit er sich dann an seinen Opfern vergehen kann. Ein gemeinsamer DNA-Treffer offenbarte dann einen Zusammenhang zwischen den Vergewaltigungen und der Mitleidsmasche durch eine vorgetäuschte Behinderung. Daher weiß die Polizei erst seit kurzer Zeit, dass es sich dabei um ein und denselben Täter handeln muss. Außerdem verschafft sich der Täter auf eine der Polizei noch unbekannte Weise Zugang zu Alters- und Pflegeheimen sowie ein Krankenhaus. Zum einen sucht er dann die Pflegerinnen auf, überrascht sie und versucht sie zu vergewaltigen. Zum anderen verfolgt er die Frauen nachts zu ihren Wohnsitzen, nähert sich ihnen und versucht auch auf diese Weise die Frauen zu vergewaltigen. Die meisten Taten geschehen in Eupen (Belgien) und dessen Umgebung. Darüber hinaus wird von einer großen Dunkelziffer ausgegangen.

Geklärt: In der Sendung vom 14.04.2010 wird über die Festnahme des 46-jährigen Familienvaters Jörg P. berichtet. Über mindestens 20 Frauen in Deutschland, Belgien und in den Niederlanden ist der Serienvergewaltiger hergefallen. Kurz nach dem erneuten Beitrag bei XY hat sich ein Kriminalbeamter aus Belgien gemeldet, der gegen den Täter bereits in einer ganz anderen Sache ermittelt und dabei Parallelen entdeckt hatte. Dann ging alles ganz schnell: Tage später wurde der Mann in der Eifel verhaftet. Bei seiner Verhaftung hatte der Mann sich dann auch noch beschwert, dass er durch Aktenzeichen XY so unter Druck geraten sei, dass er sich nicht mehr auf die Straße getraut habe.


  • FF 3 der Sendung vom 27.04.2001: Seit 10 Jahren jagt die Polizei einen geheimnisvollen Todesschützen, der neun Männer auf dem Gewissen hat. Die Opfer waren acht türkische und ein griechischer Geschäftsmann. Über die Mordfälle wurde bei XY schon mehrfach berichtet. Die Tatwaffe könnte der Schlüssel zur Aufklärung sein. Das BKA glaubt, dass es dem Täter nun so dicht auf den Fersen ist, wie nie zuvor. Die Serie beginnt am 09. September 2000 auf einem Rastplatz bei Nürnberg wird der Blumenhändler Enver Ş. erschossen. Bald folgen weitere Opfer - ein Motiv ist nicht erkennbar. Die bislang letzte Tat findet am 06. April 2006 in einem Internetcafé in Kassel statt. An allen neun Tatorten bleiben Teile der Munition zurück. Im Bundeskriminalamt in Wiesbaden werden die sichergestellten Munitionsteile untersucht und miteinander verglichen. Aus der Gesamtheit der Spuren konnte die Tatwaffe eindeutig bestimmt werden: Česká CZ 83, Kaliber 7,65 mm Browning. Auch ein Schalldämpfer kam zum Einsatz. Eine Tatsache, die die Ermittler in die Schweiz führt, denn vor 17 Jahren hat ein schweizer Waffenhändler 24 solcher Waffen beim tschechischen Hersteller erworben und einzeln weiterverkauft. 16 dieser Pistolen konnte die Polizei bisher ausfindig machen.

XY Gelöst:

  • keine gelösten Fälle

Erste Erkenntnisse:

Nach XY: Zahlreiche Hinweise auf Sex-Täter

Belgische und deutsche Ermittler hoffen auf baldigen Fahndungserfolg


Große Zuschauerresonanz nach XY: Mit Hilfe der Zuschauer fahndeten deutsche und belgische Ermittler nach einem gefährlichen Sexualstraftäter, der seit über 20 Jahren sein Unwesen treiben soll. Eine Masche des Unbekannten: Er gibt sich als Behinderter ohne Hände aus und lässt sich von den Frauen entweder befriedigen oder zieht Befriedigung aus der Hilfestellung der Frauen. Auffällig ist, dass der Täter in Belgien zumeist Vergewaltigungen unter Ausübung körperlicher Gewalt ausführt, während in Deutschland auch zahlreiche Fälle mit der oben beschriebenen "Mitleidsmasche" vorliegen, bei denen eine noch höhere Dunkelziffer als bei "normalen" Vergewaltigungen angenommen werden kann. „Es haben mehrere Frauen angerufen, die angaben, dass sie selbst Opfer dieses Mannes geworden sind“, teilte Hauptkommissarin Claudia Stickelbrock von der Kripo Krefeld mit.

Auch bei der Polizei in Belgien meldeten sich zahlreiche Hinweisgeber. Eine Anruferin konnte den Beamten sogar das Kennzeichen eines möglichen Täterfahrzeugs nennen. Am 15.03.2009 meldete die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf, dass in diesem Fall bereits am Samstag, den 13.03.2009 eine Festnahme erfolgt ist. Ein bereits im Jahr 2005 auffällig gewordener Deutscher aus der Eifel wurde von vier Opfern auf Bildern identifiziert. Ein Abgleich seiner DNS mit bei verschiedenen Taten hinterlassenen Spuren soll Klarheit bringen.


Mehrere Hinweise gingen beim Bundeskriminalamt zur Mordserie Bosporus ein. Die Ermittler suchen nach acht Pistolen der Marke Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 mm, mit Schalldämpfer. Die gesuchten Ceskas tragen folgende Waffenummern: 034656 / 034657 / 034666 / 034668 / 034669 / 034671 / 034677 / 034678.


Einen konkreten Namen konnte ein Anrufer Hauptkommissarin Dagmar Pannoch von der Kripo Nürnberg nennen. Sie hatte mit einem Phantombild nach dem Täter gesucht, der 1995 versucht hatte, ein Callgirl zu erdrosseln. Die DNA des Täters liegt der Polizei vor.


Nach einem Räuber mit goldener Pistole hatte die Kripo Essen gesucht. Bei Hauptkommissar Andreas Keppke meldete sich ein Hinweisgeber, der glaubt, dass ihm diese Waffe vor geraumer Zeit gestohlen wurde. Möglicherweise ergibt sich aus diesem Hinweis eine wichtige neue Spur.

(Quelle: ZDF)

Bemerkungen

  • Goldene Pistole in FF1
  • Kommissar des FF1 sehr lässig gekleidet
  • Randvolle Sendung - bis zur letzten Minute ausgeschöpft


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