Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 09. Dezember 2020 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 14.06.2017

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Filmfälle

Missbrauch im Feriencamp

Inhalt

  • Dienststelle: Polizei Saalfeld
  • Beamtin im Studio: Polizeioberkommissarin Heidi Sonnenschmidt, Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit
  • Tatzeit: 10. Juli 2016, gegen 19:00 Uhr
  • Tatort: Ferienlager in Saalburg-Ebersdorf, Thüringen
  • Details: 116 Personen machen ein Ferienlager. Unbekannter Mann folgt vier Mädchen im Alter von 8 und 9 Jahren in die Duschräume und missbraucht alle vier hintereinander. Mit ihrer Hilfe kann ein Phantombild erstellt werden. Täter hatte Rolle Küchenkrepp bei sich.
  • Zitate: „Ich soll aufpassen, dass ihr euch besonders gründlich wascht.“ / „Dann passiert das Unfassbare. Der unbekannte Mann missbraucht nacheinander alle vier Kinder in den Duschräumen“. (Sprechertext Michael Brennicke) / „Kannst du die Eltern verständigen?“
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darsteller: Peter von Fontano, Isabella Leicht, Matthias Christian Rehrl, Louisa Stroux
  • Belohnung: wird nicht erwähnt
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Rund eine Woche nach der Ausstrahlung des Falles in XY lagen bei der Polizei laut einem Bericht von "Thüringer Allgemeine.de" 73 Hinweise vor, nachdem sich schon während der Sendung 29 Zuschauer gemeldet hatten. Polizeioberkommissarin Heidi Sonnenschmidt berichtet in einem Artikel des Internetportals "Thüringen24.de" von sechs konkreten Hinweisen mit Namensnennungen, die jetzt überprüft würden. Die Sachbearbeiterin Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeiinspekton Saalfeld hatte auch den Fall bei Rudi im XY-Studio vorgestellt.

Die in den Hinweisen genannten Personen wohnen quer über der ganzen Bundesrepublik verteilt und es wird einige Zeit dauern, bis die Überprüfungen abgeschlossen sind. Bei einem konkreten Tatverdacht würde die entsprechende Person in Zusammenarbeit mit den zuständigen Polizeidienststellen in den jeweiligen Wohnorten eines möglichen Tatverdächtigen direkt angesprochen.

Zeugenhinweise mit neuen Details zur Tat selber lagen rund zwei Monate nach der XY-Sendung zwar nicht vor, aber Polizeisprecherin Sonnenschmidt konnte trotzdem viele positive Erfahrungen aus dem XY-Studio mitnehmen. Sie hofft noch auf weitere Hinweise und zeigte sich erfreut über die große Resonanz und Aufmerksamkeit der Zuschauer. Diese kombinierten aufgrund des, auch in der Nachbesprechung der Sendung von der Presssprecherin erwähnten Details dass der Täter Flip-Flops trug, dass der Unbekannte Mann mit so unbequemen Schuhwerk nicht so weit gekommen sein dürfte.

Was letztendlich bei den Überprüfungen herauskam und sie die Polizei weitergebracht haben, ist bislang leider nicht bekannt und der Fall weiterhin ungeklärt. Zur Ergänzung unten noch ein weiterer Artikel von "Thüringen24.de" vom Tag der Sendung, in dem auch Rudi zum Fall befragt wurde.

Mord an Beatrix H.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo / Staatsanwaltschaft Trier
  • Beamte im Studio: Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu und Staatsanwalt Dr. Eric Samel
  • Tatzeit: 13. August 1989, gegen 3 Uhr
  • Tatort: Trier, Hochhaus in der Straße Am Weidengraben
  • Details: Opfer bewohnt mit Sohn Zwei-Zimmer-Wohnung in einem Hochhaus. Schwester des Opfers bemerkt Mann auf dem Balkon, den sie vertreibt. Opfer meint, das wäre schon ein paar Mal vorgekommen, der Mann habe sie auch schon angesprochen. Tellerwäscher in Pizzeria, der nicht aus Italien kommt, beichtet in Küche, dass er nicht erwiederter Liebe hinterherspannt. Frau habe Kind, auch sonst passt die Beschreibung zum Opfer. Zeuge kommt aber erst viele Jahre später zur Polizei. Opfer hat neuen Freund, sie verloben sich, wollen heiraten. Opfer hat Ärger mit Verlobten, der am Tattag abends noch vorbei kommt. Beide werden wahrscheinlich vom Täter beobachtet. Kurz nach 2 Uhr verlässt der Verlobte die Wohnung. Opfer lässt abends Balkontür auf. Täter kommt durch die Tür, sticht Opfer in den Hals. Der 12-jährige Sohn sieht seine Mutter im Todeskampf, sie stirbt noch am Tatort. Täter hinterlässt seine Jacke, nimmt ein T-Shirt mit. Zuvor ist schon einmal ein Mann in die Wohnung des Opfers eingedrungen, das Opfer konnte den Mann aber vertreiben.
  • Zitat: „Wenn andere Mann, ich böse, dann gibt schlimme Ende.“
  • Sprecher: Michael Brennicke
  • Darsteller: Miguel Abrantes Ostrowski, Jarah Maria Anders, Christiane Blumhoff, Paula Hans, Roberto Martinez Martinez, Levent Özdil
  • Besonderheiten: Wiederaufnahme des FF 1 der Sendung vom 01.06.1990.
  • Belohnung: 5.000 €
  • Status: ungeklärt

In der Sendung vom 12.08.2020 gab es noch ein Update zu diesem Fall, da auf einem Beweisstück DNA gefunden wurde und nun ein DNA-Test mit 500 Personen stattfinden soll. Siehe auch:

Nachspiel

Einbruch in Einfamilienhaus

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Rüsselsheim
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Thomas Pöttmesser
  • Tatzeit: 09. Juli 2016, zwischen 18 und 19 Uhr
  • Tatort: Familienhaus in Nauheim
  • Details: Familie eines Schmuckhändlers fährt zu Geburtstagsfeier. Zwischen 18 und 19 Uhr brechen Täter in ihr Haus ein, warten im Keller auf die Familie. Zurückkehrende Erwachsene und Kindern werden von Tätern überrascht. Kleines Mädchen versteckt sich, wird vom Täter entdeckt und unter dem Tisch hervorgezogen. Opfer werden im Keller eingesperrt, von wo aus sie Hilfe holen können. Täter wurden unmaskiert gesehen. Es gibt Phantombilder.
  • Zitat: „Wer ist denn noch im Haus? WER?“
  • Darsteller: Ufuk Demirci, Samira El Ouassil, Gonca de Haas (vormals Selale Gonca Cerit), Mürtüz Yolcu
  • Belohnung: 2.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

XY-Preis

Inhalt

  • Kandidaten: Vincent S. & David J.
  • Details: Zwei junge Männer aus dem Saarland stoppen Vergewaltiger
  • Zitate: „Schau mal, was machen die beiden da?“ - „Boah, können die nicht wenigstens hinter 'n Busch gehen?“

Mord in Hamburg (unbekannter toter Mann)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Andreas Petrat
  • Tatzeit: unbekannt
  • Tatort: unbekannt
  • Details: In Hamburg-Osdorf werden 1995 in der Nähe einer Waldbude Menschenknochen gefunden. Zeugin berichtet von einem im März oder April des Jahres 1995 eine Schubkarre schiebenden Anzugträger im Wald, der aus der Richtung der Schrebergärten kam. Toter ist nichtfachmännisch zerteilt worden. 20 Jahre später wird eine Gesichtsrekonstruktion gemacht. Zeugin kennt keine Person, zu dem das neue Phantombild passt nicht, hat aber den Anzugträger wiedergesehen. Toter hatte ein laienhaft erstelltes Tattoo.
  • Zitat: „Frauengespräche, da langweilst du dich zu Tode.“
  • Darsteller: Felix Auer, Joachim Bauer, Maike Billitis, Anne Kanis, Annette Kreft, Matthias Manz, Urs Remond, Amélie Sandmann, David Tobias Schneider, Thomas Werrlich
  • Belohnung: unbekannt
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Studiofälle

  • SF 1: Kripo Wilhelmshaven/Friesland - Diebstahl hochwertiger medizinischer Geräte in Sande. Drei vermutliche Täter werden durch eine Überwachungskamera aufgenommen.
  • SF 2: Kripo Gelsenkirchen: Unbekannte, von einem Zug am 22. März 2012 erfasste Tote wird mit Phantombild zu identifizieren versucht.

XY-Update

  • FF 4 der Sendung vom 26.04.2017: Zu dem Serienraub von Rolex-Uhren hat sich eine heiße Spur gegeben. Es gibt eine fünfte Tat, dessen Opfer sich nicht gemeldet hat. Es soll sich um einen Mercedes C-Klasse-Fahrer aus Berlin-Steglitz handeln.

XY Gelöst

  • FF 3 der Sendung vom 24.06.2015 und SF 1 der Sendung vom 16.11.2016: Die Morde an zwei jungen Frauen sind geklärt. Ein 40-jähriger Rumäne, LKW-Fahrer aus der Nähe von Freiburg, wurde festgenommen. Seine DNA war an beiden Tatorten aufgefunden worden. Die Ermittler kamen dem Täter auch über die Tatwaffe auf die Spur, die sie als ein Spezialwerkzeug für LKW identifizieren konnten. Es gibt Hinweise, dass der Festgenommene möglicherweise für weitere bislang ungeklärte Morde an Frauen verantwortlich sein könnte. Desshalb wird seine DNA europaweit mit den Gen-Datenbanken der Länder abgeglichen.
    Am 22. Dezember 2017 wurde Catalin C. in Freiburg für den Mord an der Studentin Carolin G. aus Endingen bei Freiburg zu lebenslanger Haft und, noch unter Vorbehalt, anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Er musste sich danach in Österreich einem weiteren Prozess stellen und wurde am 09. Juni 2020 wegen Mordes an der französischen Austauschstudentin Lucile K. in Kufstein, einschließlich Störung der Totenruhe, erneut verurteilt. Nachdem in Deutschland bereits die Höchststrafe gegen den LKW-Fahrer verhängt wurde, verzichtete die österreichische Justiz auf eine Zusatzstrafe. Das Urteil war aber, wie auch die in Deutschland verhängte Sicherungsverwahrung, vorerst nicht rechtskräftig. Der Verurteilte hat nach dem Urteil eine Nichtigkeitsbeschwerde an den Obersten Gerichtshof in Wien angemeldet. Bis zur endgültigen Entscheidung bleibt er in Österreich in Haft. Sie auf wird die deutsche Strafe angerechnet. Siehe auch:
  • Lebenslange Haft für Lkw-Fahrer nach Mord an Joggerin - ZEIT Online/dpa-Meldung vom 22. Dezember 2017, 17:38 Uhr
  • Mord und Störung der Totenruhe: 43-Jähriger im Fall Lucile verurteilt - Tiroler Tageszeitung vom 09. Juni 2020.


  • FF 5 der Sendung vom 23.09.2015: Der gesuchte brutale Vergewaltiger von Aachen wurde festgenommen. Einer der vielen Hinweise nach der Sendung führte zu einem 24-jährigen Mann aus Aachen, der schließlich alle drei ihm vorgeworfenen Sexualstraftaten gestand.

Erste Ergebnisse

  • Es gibt zu Filmfall 1 einen Zuschauerhinweis auf einen Mann, der wegen eines ähnliches Deliktes verurteilt wurde.
  • Zu Filmfall 2 gibt es Anfragen zum Vertrauenstelefon, dessen Nummer noch einmal eingeblendet wird.
  • Hinweise zu anderen Diebstählen medizinischer Geräte zu Studiofall 1.

Bemerkungen

  • Am Anfang der Sendung begrüßt Rudi seine beiden Gäste aus Trier zum Filmfall 2 mit einem Verweis auf FF 2 der Sendung vom 24.08.2011, den Fall Lolita B.. Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu und Staatsanwalt Dr. Eric Samel waren damals schon als zuständige Ermittler im XY-Studio und „ ... sie wollen es noch einmal wissen“. (Rudi)
  • Weitere Darsteller: Nicolas Buitrago, Samuel Spaeth

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