Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 12.12.2012

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Antje M.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Schwerin
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Jens Schmidt
  • Tattag: 12. Juli 1991
  • Details: Opfer arbeitet nur bis zum Mittag; Fahrt am Freitagnachmittag mit Freund zu dessen Wohnung in Crivitz (20 km südöstlich von Schwerin); danach kurzzeitige Rückkehr zur Wohnung der Mutter in Schwerin; 2 auffällige Männer an Tankstelle (Dialog siehe Zitate); Streit mit Freund; geht in Crivitz zu Fuß zur Freundin und wieder zurück; verschwindet um etwa 22.30 Uhr auf dem Weg zu einer Diskoveranstaltung im Crivitzer Kulturhaus (20 min Fußweg) spurlos; Leichenfund am nächsten Tag am Ufer des Schweriner Sees in Zippendorf; vergewaltigt und erdrosselt
  • Zitate: „Na Süße, schon was vor heut’ abend?“, „Ja...“, „Aber doch nicht in der Wessieschaukel da? Wie wär’s mit ’ner Spritztour im guten alten Trabbi?“, „Lieber nicht, der ist mir zu hart gefedert.“, „Dagegen kann man was machen, mein Kumpel nimmt Dich auf’n Schoß.“
  • Musik: Traumverkäufer von Karat vom Album …im nächsten Frieden (1990) und Master and Servant (1984) von Depeche Mode
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Am 30. Juni 1991 (also kurz vor dem Mord an Antje) verschwand ein weiteres junges Mädchen (Claudia L.) nach einem Diskobesuch in Schwerin. Sie wurde dann am nächsten Tag am Schweriner See tot aufgefunden wurden. Steckt hinter diesen beiden Taten ein- und derselbe Täter.

Schweriner Volkszeitung https://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer-die-landeshauptstadt/suche-nach-den-taetern-geht-weiter-id16251921.html ua. soll ein blauer Trabi dabei in beiden Fällen eine Rolle gespielt haben.

Mord an Autohändlern

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo München
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Dr. Benjamin Lenhart
  • Tattag: 04. Dezember 1990, gegen 10:50 Uhr
  • Tatort: Moosacher Straße 32c, München; Google Maps
  • Details: Staatsanwaltschaft will Ermittlungen neu aufnehmen; steigender Gebrauchtwagenhandel; eingestellter Arbeiter wird zu einem guten Freund; will zurück nach Bosnien; bosnisches Szenelokal; ängstlich; hebt größere Summe Geld ab; brutal hingerichtet
  • Zitate:
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Überfall auf Postagentur

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Wilhelmshaven
  • Kommissar im Studio: Polizeioberkommissar Jörg Beutz
  • Tattag:
  • Details: Paket muss weggebracht werden; auffälliges Gesicht; gute Bildaufnahmen; Zeugin sieht Aufruf bei Facebook; sagt es ist ihr Neffe; ist aber unschuldig
  • Zitat: „Reg´dich nicht auf, komm! Wir gehen jetzt zur Kasse. Mal sehen, was da drin ist“
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 2.500 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Serienräuber in Oberbayern

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo München
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Bernhard Baumann
  • Tattag: 13. September 2011
  • Details: umgestoßener Mülleimer; Opfer arbeitet als Putzfrau in der Bank; genauestens geplant; zwei Tage später weiterer Überfall; dieselbe Bank wird fünfeinhalb Wochen später erneut überfallen; In der Nachbesprechung folgt noch der Hinweis auf zwei weitere versuchte Überfälle nach der gleichen Masche, zunächst in der Nacht vom 05./06.09.2012 im österreichischen Mayrhofen im Zillertal und dann in der Nacht vom 06./07.09.2012 im oberbayerischen Gmund am Tegernsee. Beide Male blieben die Täter jedoch ohne Erfolg.
  • Zitate: „Ich bin doch nur die Putzfrau. Ich kann ihnen nichts geben.“
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: insgesamt 9.000 €
  • Status: geklärt

Nachspiel

Die Bankraubserie scheint geklärt. Zumindest die Tat in Gmund am Tegernsee konnte zwei Männern zugeordnet werden, einem 43-jährigen aus dem Landkreis Passau sowie einem 50-jährigen aus dem Landkreis Ingolstadt. Sie waren bereits am 13. September 2012 in Pfarrkirchen festgenommen worden, nachdem sie kurz zuvor eine weitere Bank im österreichischen Schärding überfallen hatten. Die zuständige Staatsanwaltschaft Landshut geht davon aus, dass auch die anderen in der Sendung besprochenen Überfälle auf das Konto der beiden Männer gehen.

Über die Aufklärung des Falles wird ind der Sendung vom 08.01.2014 berichtet.

Quelle: Tegernseer Zeitung vom 12. Juni 2013

"Bankräuber gefasst - Täter raubten zweimal gleiche Bank aus" - Augsburger Allgemeine vom 15.10.2013

Überfall auf Paketzentrum

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Friedberg
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Marco Friedl
  • Details: Nachnahmemitarbeiter bei DHL; auffälliger Mann vor Supermarkt; mysteriöse Anrufe; vermeintliche Panne; Täter trägt Servicepartnerjacke
  • Bewertung: **
  • Belohnung: bis zu 1.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Kripo Köln - Sprengsatzfund am Bonner Hauptbahnhof: Anschlag erfolgte am 10. Dezember 2012; blaue Reisetasche mit zündfähigem Material; Träger der Tasche wurde gefilmt; Tasche stand an Gleis 1; dunkelhäutiger großer Mann soll die Tasche abgestellt haben; zwei

Geklärt: Im Oktober 2013 konnte der Generalbundesanwalt Marco G., einen Islamisten aus Bonn, als einen von vier Tätern identifizieren. Marco G. saß schon im Gefängnis wegen eines geplanten Attentats auf einen Politiker. Im März 2014 erhob die Staatsanwaltschaft Anklage gegen Marco G. und seine drei Komplizen wegen Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung, versuchten Mordes und des Versuchs, eine Sprengstoffexplosion herbeizuführen, erhoben.

Wikipedia-Artikel über den Sprengsatzfund

  • SF 2: BKA Wiesbaden - Schüsse auf der Autobahn: unbekannter Schütze schießt seit 2008 auf LKWs; traf dabei auch schon mehrere Autos; meist auf Autobahnen; enorme Dimension nahm der Fall schon ein; Täter wird immer aggressiver; schießt immer öfter; wechselte zu stärkeren Waffen; etwa 700 Anschläge; bis jetzt noch keine Toten; wahrscheinlich verübt ein LKW-Fahrer diese Anschläge;

Geklärt: Die Aufklärung des Falles erfolgt in der Sendung vom 07.08.2013. Ein 57-jähriger LKW-Fahrer aus NRW konnte festgenommen werden. Als Motiv gab er Rache und Frustration an gegenüber anderen LKW-Fahrern. Er gab an, aus seiner Sicht herrsche Krieg auf deutschen Autobahnen. Angefangen habe nämlich alles mit einem Vorfall auf der Autobahn, ein Autotransporter habe ihn vor Jahren abgedrängt und dadurch beinahe einen schweren Unfall verursacht. Danach habe er zur Waffe gegriffen, mit links gelenkt und mit rechts zielgenau, so wie er es zumindest meinte, geschossen, denn er verfehlte er in mehreren Fällen nur um ein Haar Fahrzeuginsassen.
Am 30. Oktober 2014 wurde der voll schuldfähige und geständige Michael Harry K. vom Würzburger Landgericht wegen vierfachen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung, unerlaubten Führens von Schusswaffen, Sachbeschädigung und gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt. Dabei wurden 112 Taten von ihm zwischen 2008 und 2013 gewertet, auch wenn die Staatsanwaltschaft von mindestens 762 Schüssen ausgeht, welche allerdings nicht alle juristisch gehandhabt werden konnten.
Am 12. Januar 2016 reduzierte das Landgericht Würzburg die Strafe um drei Monate, nachdem der Bundesgerichtshof das Urteil nach der Revison des Verurteilten aufhoben hatte.

Quellen:
Lange Haftstrafe für Autobahnschützen: 112 unerklärliche Verbrechen Spiegel Online vom 30.10.2014
Urteil: Gericht reduziert Haft für Autobahnschützen um drei Monate inFranken.de vom 12.01.2016

  • SF 3: Kripo Traunstein - Bankräuber in Seebruck: hatte zunächst am Schalter wegen eines Kredits gefragt und war ins Beratungszimmer gebeten worden; legte während des Gesprächs ein Päckchen auf den Tisch und erklärte, dass darin eine Bombe sei; zog einen Revolver und forderte Geld; Filialleiter ließ sich nicht beeindrucken und der Täter ergriff die Flucht; in dem Päckchen war nur Elektroschrott;
  • SF 4: Kripo Darmstadt - Mord an Werner S.: verschwand am 23. August 2010; Leiche wurde am 08. Oktober 2012 unweit des "Lufthansa Trainings- und Conference Center" bei Seeheim-Jugenheim entdeckt; wurde ermordet; Kellner; diente als Strohmann für illegale Geschäfte beim Autoreifenhandel; wusste wohl nichts davon; hatte persönliche Probleme; Briefkasten wurde gelehrt;

Update: Der Studiofall wird in der Sendung vom 19.06.2013 erneut behandelt, diesmal als Filmfall. Doch auch dieser erneute Zeugenaufruf half nicht dabei, den Mörder von Werner S. zu identifizieren.

  • SF 5: Kripo Leipzig - Betrüger-Netzwerk: Bande von Kreditbetrügern; seit Oktober 2007; Täter haben bislang weit über 400.000€ erbeutet; Anzahl der Betrüger unklar; Ziel: Kredite erschwindeln bei Internetbanken; stellen unter Falschnamen und Scheinadressen Kreditanträge; meist über einen Betrag von 25.000€; Geld lassen sie sich überweisen; Überwachungskameras filmen die Täter beim Geldabheben;

Geklärt: In der Sendung vom 04.02.2015 wird von der Klärung des Falles berichtet. Dank der Hinweise der XY-Zuschauer konnten insgesamt sieben Tatverdächtige aus Deutschland und Österreich ermittelt werden, die sich demnächst vor Gericht wegen bandenmäßigen Betrugs in über 60 Fällen verantworten müssen.

XY Gelöst

  • FF 4 der Sendung vom 31.10.2012: Im Nachhinein stellte sich heraus, dass die errechnete Größe von 188 Zentimeter des Mannes nicht zutraf, sondern dieser erheblich kleiner war, nämlich nur 170 Zentimeter. Geschuldet war diese fehlerhafte Berechnung einem Fehler in der Neuauflage eines Lehrbuches, wodurch eine nicht korrekte Formael angewendet wurde.
    Trotz diesen erschwerten Bedingungen konnte der Tote als ein 74-jähriger Mann aus Duisburg identifiziert werden, der bereits am 6. Oktober 2011 von seiner getrennt lebenden Ehefrau vermisst gemeldet worden war. Ein Nachbar des Toten gab nun den entsprechenden Hinweis nach Ausstrahlung der Sendung und es stellte sich heraus, dass der Mann, welcher Selbstmord begann, aufgrund der falschen Körpergröße nie über die Datenbank der Polizei identifiziert werden konnte.

Quelle:

Siehe auch:

Erste Ergebnisse

Schockierendes Video auf Youtube - Neue Erkenntnisse nach XY

Wie sicher sind die deutschen Autobahnen? Wenn es danach geht, welche Hinweise zu den Schüssen auf Autotransporter sowohl im XY-Studio als auch beim Bundeskriminalamt eingingen, sieht es eher düster aus. BKA-Präsident Jörg Ziercke stellte diesen hochbrisanten Fall höchstpersönlich vor. Knapp 5,5 Millionen Zuschauer sahen die letzte Ausgabe der Fahndungssendung in diesem Jahr und beteiligten sich mit einer wahren Hinweisflut.

Die BKA-Beamtin, die die Hinweise zum Fall des Autobahn-Schützen im XY-Studio in Unterföhring auswerten musste, hatte alle Hände voll zu tun. Es meldeten sich neue Opfer, die angeblich beschossen wurden. Und Zeugen riefen an, die bewaffnete Angriffe auf der Autobahn beobachtet haben wollen.

"Keine Panik!" hatte BKA-Präsident Jörg Ziercke, zuvor gewarnt, als er - aus Berlin zugeschaltet - über die etwa 700 Schüsse vornehmlich auf Autotransporter auf Autobahnen berichtete und zur Mitfahndung aufforderte. Wer der Schütze ist, darüber rätselt das BKA seit 2008. Angefangen hatte der Unbekannte mit einem relativ kleinen Kaliber. Neuerdings aber verwendet er das durchschlagskräftigere Kaliber 9 mm. Ein Wunder, dass noch keine Autofahrer getroffen wurden.

Video: Brummifahrer droht mit Pistole - Schockierend: Im Internet kursiert ein Video, in dem ein Brummifahrer einem Kollegen beim Überholen mit einer Pistole droht. Angeblich wollte der ihn nicht vorbeilassen. Das Video wurde den Angaben zufolge vor einem Jahr auf Youtube hochgeladen und inzwischen über 50.000 Mal angeklickt. Zahlreiche XY-Zuschauer machten die Ermittler des BKA darauf aufmerksam. Jetzt wird geprüft, ob der Film etwas mit dem Fall zu tun hat.

Der Schütze ist - so hatte das BKA bereits vermutet - unter den Brummifahrern zu suchen. Denn die Schüsse auf die Lkws wurden jeweils aus erhöhter Position, z.B. aus einem Lkw-Cockpit, abgegeben. Das hatte die Berechnung der jeweiligen Schusswinkel ergeben.


Mordfall aus Schwerin: Neue Spur in Sicht

Sehr zufrieden zeigte sich nach der Sendung Hauptkommissar Jens Schmidt von der Kripo Schwerin, der in einem sogenannten "Altfall" ermittelt: im Mord an der 19-jährigen Verkäuferin Antje M. aus dem Jahr 1991. In diesem Fall meldete sich eine frühere gute Bekannte des Opfers und machte interessante Angaben zu Antjes Bekanntenkreis. Fakten, die der Kripo bisher nicht bekannt waren. Die Anruferin war nämlich mehrere Jahre nicht im Lande und wusste gar nichts von dem Verbrechen. "Da haben wir jetzt konkret was zu vernehmen", sagte Hauptkommissar Schmidt, dessen Kollegen schon am Tag nach der Sendung damit anfangen wollen.

(Quelle: ZDF)

Bemerkungen

  • Ton-Panne nach FF 2.
  • Man hört die Aufnahme der Hinweise.

Vorige reguläre Sendung: Sendung vom 31.10.2012

Zur 3. Sondersendung der Reihe Wo ist mein Kind?: Sendung vom 28.11.2012

Nächste Sendung: Sendung vom 16.01.2013

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