Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 24. April 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 04.07.2018

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord am Alsterufer (Alster-Mord / Date mit tödlichem Ende)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Kommissarin im Studio: Kriminalkommissarin Marlène Peters
  • Tattag: 16. Oktober 2016
  • Tatort: Ufer der Außen-Alster, Elke-und-Lisa-Linau-Sandweg, unterhalb der Kennedy-Brücke
  • Details: 16-jähriger Victor E., Sohn einer französischen Chansonsängerin, verabredet sich mit seiner Freundin zum Kinobesuch; der Film den sie sehen wollten läuft aber nicht; Die Schüler müssen umplanen. Ein Umstand, der sie in die Arme eines Mörders treiben wird. Am Alsterufer setzen sie sich zunächst auf eine Parkbank. Ein paar Jugendliche treiben sich in der Nähe herum. Sie hören dann nach einiger Zeit Hilfeschreie. Der Täter tauchte plötzlich auf und stach mit einem Messer auf Viktor ein. Seine Freundin wurde auch verletzt. Kurze Zeit nach der Tat sieht eine Frau auf der Lombardsbrücke (direkt neben der Kennedybrücke) einen Mann über die Straße laufen. War es der Täter?
  • Musik: Frédéric Chopin: Walzer in cis-Moll op. 64 Nr. 2 (zu Beginn), Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 in fis-Moll (vierhändig mit der Mutter)
  • Zitate:
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: 5.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Kriminalkommissarin Marlène Peters vom LKA Hamburg gibt in diesem Video ein Update über die weitere Entwicklung nach der Sendung. Sie erwähnt Hinweise im zweistelligen Bereich, darunter auch welche über mögliche Zusammenhänge mit anderen Taten, wie z. B. den FF 3 der Sendung vom 16.10.2013, den Mord an dem Italiener Domenico L. in München an der Isar. Diese waren von der Kripo aber bereits mit negativem Ergebnis überprüft worden. Bei keiner dieser anderen Taten konnten Zusammenhänge zum Mord an dem 16-jährigen Victor E. festgestellt werden. Außerdem gab es zahlreiche Hinweise auf Personen, die zum Täterprofil passen würden, aber auch diese Überprüfung brauchten bisher keinen konkreten Tatverdacht. Ein Zuschauer machte noch das Angebot, die Belohnung um 5.000 € zu erhöhen, und so auf 10.000 € zu verdoppeln. Das muss aber von der Staatsanwaltschaft noch geprüft werden. Bisher noch nicht bei der Polizei gemeldet haben sich weder das ältere Paar auf der Kennedy-Brücke, noch die Person, die kurz vor der Tat in der Nähe des späteren Tatortes auf einer Parkbank gesessen hat. Quelle: XY-Facebookseite vom 17.07.2018.

Das Hamburger Abendblatt berichtet am 06. August 2018, also rund einen Monat nach der Ausstrahlung, dass die durch Aktenzeichen XY eingegangenen Hinweise die Ermittler nicht weitergebracht haben.

Siehe auch Wikipediaartikel des Mordfalles

Überfall auf Juwelier (Berliner Traditionsjuwelier)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Berlin
  • Kommissarin im Studio: Kriminaloberkommissarin Jana Olschock
  • Tatzeit: 25. Juli 2017
  • Tatort: Juweliergeschäft im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg
  • Details: Inhaber des Juweliergeschäfts macht Tablet mit Trauringen fertig; zwei unbekannte Männer betreten den Laden und wollen Diamanten verkaufen; Der Chef lehnt ab und bittet die beiden Männer freundlich aber bestimmt, das Geschäft zu verlassen; es ist unklar, ob sie wirklich Diamanten verkaufen oder den Juwelier nur ausspionieren wollten; Aushilfe hat ihren ersten Tag beim Juwelier; dann der Überfall mit Originalaufnahmen der Überwachungskamera; Täter wollen kein großes Risiko eingehen und sind völlig vermummt; ein besonders sportlicher Täter springt locker über den Tresen; Zeuge meldet Überfall in benachbarter Bäckerei; Verkäuferin glaubt Zeuge aber nicht; bittet Kundin, die Polizei zu rufen und schaut selber nach; Täter entkommen keine 90 Sekunden später unerkannt, obwohl Zeuge Verfolgung aufnimmt
  • Zitate: „Ach, zwei so Kerle wollten Diamanten verkaufen. Ich hab´sie rausgeschmissen.“ „Da ist wirklich ein Überfall beim Juwelier.“ „Hab´ ich doch gesagt!“
  • Schauspieler: Karl-Heinz „aufs Maul“ Lemken als der Inhaber des überfallenen Juweliergeschäftes.
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: 1.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Klaus J. (Fahndung nach eiskaltem Killer)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Berlin
  • Kommissarin im Studio: Kriminaloberkommissar Holger Lietz
  • Tatzeit: zwischen Donnerstag, 07. September 2017 23:30 und Freitag, 08. September 2017 6:20
  • Fundtag der Leiche: 08. Septemeber .2017
  • Tatort: Berlin-Steglitz, Grünanlage an der Schwartzschen Villa in der Grunewaldstraße
  • Details: 46-Jähriger Klaus J. aus gesundheitlichen Gründen arbeitsloser Koch; wohnt allein mit Hund „Eddi“ in Rendsburg und wollte eigentlich nach Hamburg, um ein Visum für die USA zu beantragen; fährt dann aber nach Berlin; gelegentliche Ausraster, u.a. auch vor der amerikanischen Botschaft in Berlin, als mögliche Folge brutaler Schläge als Kind durch den Vater; Psychosoziale Beratungsstelle Frohnau als Unterkunft abgelehnt weil der Hund dort nicht mit rein darf; Opfer wird später nachts in einer Parkanlage in Steglitz brutal erstochen; Motiv völlig unklar
  • Zitate: „Ich weiß nicht. Ich raste einfach aus und dann greif ich mir irgendwen. So wie mein Alter früher.“
  • Besonderheiten: Es wird für die Filmszene des letzten Lebenstag von Klaus J. der "Donnerstag, 17. September 2017" eingeblendet, dieses Datum ist aber falsch, da das Opfer bereits am 08. September tot aufgefunden wurde. Dabei handelt es offensichtlich um einen Produktionsfehler, denn es müsste heißen ""Donnerstag, 07. September 2017".
  • Belohnung: 5.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

XY-Preis

Inhalt

  • Kandidat: Geronimo Kolks aus Kassel
  • Details: Der junge Mann hört Geräusch, sieht Schlägerei vor Wohnhaus; Schreit herunter und ruft Rettungsdienst; Übergibt zurückgelassenes Opfer von Gruppe Mädchen und verfolgt selbst flüchtenden Täter; Hält zu Polizei Kontakt, spricht Passant bei zwei kilometerlanger Verfolgungsjagd; polizeibekannter Flüchtender läuft Polizei in Arme
  • Zitate:
  • Besonderheiten:

Nachspiel

Uhrenraub in Timmendorfer Strand (Panne bei Uhrenraub)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bad Schwartau
  • Kommissarin im Studio: Kriminalhauptkommissarin Mandy Grütze
  • Tattag: 27. Juli 2017
  • Tatort: Juweliergeschäft in Timmendorfer Strand an der Ostsee
  • Details: In einem Autohaus in Eutin (Schleswig-Holstein) interessiert sich ein Mann für einen Motoroller und will ihn gerne kaufen. Der Angestellte muss aber vorher die Batterie wechseln, weil der Rolle beim ersten Mal nicht ansprang. Der Mann legte ihm dann auch einen Personalausweis vor, der allerdings (Ermittlungen der Polizei) gefälscht war. Ein paar Tage später taucht der Roller in einer Straße in Timmendorfer Strand (direkt an der Ostsee) aus. Dann betreten die Täter ein Juweliergeschäft. Mit einem Vorschlaghammer zertrümmern sie eine Auslage, wo eine ganz bestimmte Marken von Uhren stehen. Vor den Augen zahlreicher Zeugen rauben zwei Männer wertvolle Uhren aus einem Juweliergeschäft. Alles läuft nach Plan. Aber dann springt ihr Fluchtfahrzeug, ein silberner Motorroller nicht an. Die Täter fliehen dann zunächst zu Fuß, werden aber noch von zwei Radfahrern verfolgt. Aber kurze Zeit danach verlieren sie die Täter aus den Augen.
  • Zitate:
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: wird nicht erwähnt
  • Status: geklärt

Nachspiel

Tat konnte geklärt werden - Hinweise seitens der XY-Zuschauer führten zur Identifikation von einem der beiden Täter, welcher die Tat im Dezember 2018 gestanden hat - Mittäter konnte durch DNA-Spuren überführt werden - beide Männer befinden bereits wegen anderer Delikte in Haft
Über die Klärung des Falles wird in der Sendung vom 06.03.2019 berichtet.

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Kripo Heide - Unbekannter Toter am 23.07.2017 in der Elbe bei Otterndorf, nordwestlich von Hamburg gefunden; er konnte weder durch seinen Zahnstatus noch durch ein einen DNA-Abgleich identifiziert werden und lag schon mehrere Tage im Wasser; auch die Todesursache konnte nicht mehr festgestellt werden; ein Gewaltverbrechen wird nicht ausgeschlossen, obwohl keine Vermisstenanzeige vorliegt; Vielleicht ist er von einem Schiff gefallen oder ins Wasser geworfen worden, so die Überlegungen der Polizei; Der unbekannte tote Mann war wahrscheinlich 35-60 Jahre alt; Größe 1,65, korpulent und dunkle glatte Haare. Bekleidet war er mit einem hellen T-Shirt, einer Bluejeans und schwarzen Halbschuhen, deren Marke auch noch nicht identifiziert werden konnte; Er trug eine Armbanduhr mit schwarzem Lederband; Bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung stellte sich dann noch heraus, dass er einen Herzfehler oder eine Lungenerkrankung gehabt haben muss.

XY-Update

  • FF 5 der Sendung vom 13.01.2010: Die 79-jährige Jutta A. wohnt seit Jahren allein in einem Einfamilienhaus in Hamburg-Wilhelmsburg. Sie bekommt regelmäßig Besuch und verabredet sich mit Freundinnen. Bei einem geplanten Kaffeekränzchen mit ihren Freundinnen im Mai 2009 taucht sie einfach nicht auf - ihre Freundinnen machen sich Sorgen. Eine der Freundinnen schaut mit Nachbarn in Juttas Wohnung und findet dort ihre Leiche. Was zunächst nach einem natürlichen Tod aussieht, entpuppt sich bei der Obduktion als Mord. Die 79-Jährige wurde erwürgt. Trotz der Veröffentlichung eines präzisen Phantombildes, konnten der oder die Täter bis heute nicht identifiziert werden. Nach 9 Jahren erreichte die Kripo jedoch ein anonymer vielversprechender Hinweis - bei XY in der Sendung vom 28.03.2018, obwohl der Mord an der 79-Jährigen in der Sendung nicht thematisiert worden ist. Die Anruferin machte konkrete Angaben zu einem möglichen Tatverdächtigen, ist jedoch anonym geblieben. Die Kripo weiß über diese Anruferin nur, dass sie polnische Staatsangehörige ist und offensichtlich regelmäßig XY schaut.

Update: Die gesuchte Tippgeberin hatte sich tatsächlich nach XY erneut bei den Ermittlern gemeldet. Oberkommissar Andreas Petrat hat sich nach der Sendung ausführlich mit ihr unterhalten. Es bleibt abzuwarten, ob der Hinweis tatsächlich zum Täter führt.

  • FF 1 der Sendung vom 02.09.1994: im bis heute ungeklärten Mord an Bernd B. aus Jena berichtet Rudi, dass es der SOKO Altfälle der mit einer neuen Kriminaltechnischen Methode gelungen ist, eine DNA aus einem Brief an die Polizei vor 25 Jahren aus der Ermittlungsakte zu separieren. Daraufhin wurden 300 Männer aus dem Kreis Jena zur Speichelprobe gebeten. Die nächsten Monate werden zeigen, ob sich darunter der damalige Briefschreiber mit der jetzt neuen Spur befindet. Er wird von der Polizei als Zeuge gesucht, weil in dem Brief einige wichtige Hinweise stehen, die möglicherweise mit dem Mord zusammenhängen.

XY Gelöst

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Im Mordfall Melanie R. wurde ein 38-jährigen Bulgare, der sich in Berlin ohne festen Wohnsitz aufhielt, von Zielfahndern der spanischen Polizei im nordspanischen Burgos festgenommen. Die am Tatort vorgefundenen Spuren konnten ihm eindeutig zugeordnet werden. Die deutschen Behörden versuchen jetzt, die Auslieferung zu erreichen.

Siehe dazu auch:


  • FF 3 der Sendung vom 08.04.1994: Ein bereits mehrfach wegen Gewalt an Frauen verurteilter 52-jähriger Mann konnte im Mordfall Nicole-Denise Sch., nach Einzelschuppennachweis festgenommen werden. Von der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen heimtückischen Mordes beantragt.

Siehe dazu auch:

Erste Ergebnisse

Zu FF 1: Besonders bewegt hat die XY-Zuschauer der Mord an dem 16-jährigen Gymnasiasten Victor E. am Alster-Ufer in Hamburg

Besonders bewegt hat die XY-Zuschauer der Mord an dem 16-jährigen Gymnasiasten Victor E. am Alster-Ufer in Hamburg. Die Polizei sucht händeringend Zeugen, die sich am Tatabend in der Nähe der Kennedybrücke zwischen Binnen- und Außenalster aufgehalten haben. Zu diesem Fall gab es tatsächlich viele Hinweise – telefonisch und per E-Mail. Allerdings waren sie eher allgemeiner Natur: Anmerkungen und Theorien, was hinter dem mysteriösen Verbrechen stecken könnte. Die ganz heiße Spur zum Täter gibt es kurz nach der Sendung noch nicht.

Zu FF 3:

Viele Zuschauer wollten auch wissen, was aus dem Hund „Eddi“ geworden ist, dessen Besitzer in einer Berliner Grünanlage erstochen worden ist. Eine Rückfrage der XY-Redaktion bei den Ermittlern im Studio hat ergeben: Eddi hat ein neues Zuhause gefunden, er ist in guten Händen.

Zum XY-Update/FF 5 der Sendung vom 13.01.2010: Appell der Kripo hat Erfolg - Wichtige Zeugin meldet sich nach XY nochmal

Endlich: Der Anruf, auf den Oberkommissar Andreas Petrat von der Hamburger Mordkommission gewartet hat, ist da. In der jüngsten Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ hatte er eine anonyme Hinweisgeberin gebeten, noch einmal anzurufen. Die Frau hatte im März telefonisch interessante Hinweise zu einem alten Fall gegeben – zum Mord an Jutta A. aus dem Jahr 2009.

Allerdings wollte sie bei ihrem Anruf im XY-Studio ihren Namen nicht nennen. Um den Fall aber wirklich klären zu können, mussten die Ermittler unbedingt noch einmal mit der Frau sprechen. Deshalb hatten Andreas Petrat und XY-Moderator Rudi Cerne an die Frau appelliert, sich noch einmal zu melden. Und genau das hat sie gleich nach der Sendung getan. Oberkommsisar Petrat hat sich inzwischen ausführlich mit ihr unterhalten. Bleibt zu hoffen, dass der Hinweis tatsächlich zum Täter führt.

Bemerkungen

  • Quelle für die ersten Ergebnisse: Offizielle Seite des ZDF für Aktenzeichen XY... ungelöst
  • Vorstellung des neuen Schirmherren des XY-Preises (Bundesinnenminister Horst Seehofer)

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