Die nächste Ausstrahlung Aktenzeichen XY ungelöst vom 18.08.2021 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 12.05.2021

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Herbert K.-1983

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Itzehoe
  • Beamter im Studio per Video: Erster Kriminalhauptkommissar Marco Klein
  • Tag des Verschwindens: 10. September 1983, nach 8:30 Uhr
  • Fundtag der Leiche: 29. November 1983
  • Details: Älterer Ermittler im Aktenarchiv mit ungelösten Kriminalfällen; stellt Polizeischülern in der Polizeidirektion Itzehoe den ungeklärten Mord an Herbert K. aus dem Jahr 1983 vor; K.s Konterfei auf allen Monitoren im Schulungsraum; fragt Wissen über Fall ab; junger Kollege meint sich zu erinnern, dass K. Supermarkt-Filialleiter war. Rückblende: Der 33-jährige K., seit einem halben Jahr Leiter einer Aldi-Filiale in Hamburg-Stellingen kommt im Friesennerz vom Angeln heim; älterer Sohn konjugiert mit Mutter französische Verben; will mit Papa mal wieder in die Filiale, Herbert versprichts für den 10. September, einem Samstag. Am 10.9. verschläft Herbert, lässt deshalb Sohn zuhause und macht sich mit seinem senffarbenen Toyota allein auf die 43 Kilometer lange Strecke zur Arbeit. Gegen 8:15 ruft Aldi-Filialmitarbeiterin bei Familie K. an; Herbert nicht aufgetaucht; Ehefrau sorgt sich und telefoniert alle Krankenhäuser ab; gegen 8:30 Uhr tankt Herbert K. nur ein paar Kilometer von seinem Wohnort entfernt; Stammtankstelle; Herbet wirkt fahrig und gehetzt; Kassiererin fragt besorgt, ob etwas sei; zahlt mit Tankscheck, auf dem das Datum falsch eingetragen ist; anschließend wird Herbert K. nicht mehr gesehen. Fall wird erst als Vermisstensache behandelt, nach mehreren Wochen aber Ermittler bei Ehefrau; keine Unregelmäßigkeiten bei Aldi-Firmengeldern und -konten; Herbert hatte aber offenbar in den letzten 20 Monaten immer wieder Geld vom gemeinsamen Sparbuch angehoben; immer Beträge zwischen 500 und 1.000 DM, insgesamt rund 30.000 DM; Sparbuch nun fast leer; Polizeischüler vermuten Geliebte oder Spielsucht; älterer Ermittler kommt auf Herberts auffälligen Toyota zu sprechen; Wagen fällt in den Wochen nach Herberts Verschwinden mehrmals auf; Hausmeister notiert sich Kennzeichen, da Wagen in Feuerwehreinfahrt parkt; Pärchen will gesehen haben, wie Wagen auf dem Westkai des Hamburger Hafens Richtung Elbe preschte und erst kurz vorher scharf abbremste und dann davonfuhr; möglicherweise "Generalprobe" für das Versenken des Fahrzeugs. Am 29. Novemer 1983 läuft Mann mit Sohn Entwässerungsgräben ab, um sie von Unrat zu befreien; entdecken in Gullyschacht Leiche; Ermittler identifiziert sie noch vor Ort anhand der Kleidung als Herbert K.; Polizeischüler vermuten, dass der oder die Täter nach Endeckung der Leiche Herberts Toyota schnell loswerden mussten; Polizeifotos von 1983 zeigen die Bergung des Wagens aus der Elbe; dort, wo das Pärchen das auffällige Fahrmanöver beobachtet hatte, entdecken Taucher den Toyota zufällig am 31. Januar 1984; am Wagen werden keine Spuren gefunden; Ermittler verhören Tatverdächtige; keinem Kann Verbindung zu Herbert K. nachgewiesen werden.
  • Zitat: „Das Verbrechen an Herbert K. ist eines der größten Mysterien der Deutschen Kriminalgeschichte. Das kann man mit Fug und Recht so sagen.“
  • Sprecher: Christian Baumann
  • Darsteller: Butz Ulrich Buse (Ausbilder), Melanie Leyendecker (Ehefrau des Opfers)
  • Besonderheit: Hervorragende Ausstattung des Filmfalls, um 1983 so originalgetreu wie möglich darzustellen: Kleidung, Autos, Fallblattzahlenwecker, „Gauchito“, manueller Preismast, 1982 FIFA World Cup Spain-Fußball...
  • Belohnung: 6.000 €
  • Status: ungeklärt

Es handelt sich um eine Neuverfilmung des FF 1 der Sendung vom 05.10.1984 (Filialleiter im Schacht). Dies wird in der Sendung weder im Film noch in der Nachbesprechung erwähnt.

Nachspiel

Falsche Polizisten

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Euskirchen
  • Beamtin im Studio per Video: Staatsanwältin Leonie Springer von der Staatsanwaltschaft Bonn
  • Tatzeit: unbekannt
  • Tatort: unbekannt
  • Details: Die Polizei meldet sich bei einer Frau und eröffnet ihr, in großer Gefahr zu sein. Was mit einem Schock beginnt, endet für das Opfer mit einem hohen finanziellen Schaden.
  • Zitate: „Das Vertrauen in ihre Mitmenschen hat sie für immer verloren.“ (Sprecher Christian am Ende des Filmes)
  • Sprecher: Christian Baumann
  • Darstellerin: Kathrin Ackermann (Opfer), Inga Gesine Horchler, (Nachbarin "Frau Richter"), Markus Pfeiffer (Täter)
  • Belohnung: 1.000 €
  • Status: ungeklärt

Es handelt sich um diesen Fall aus Euskirchen: „Aktenzeichen XY“ in NRW: Frau erhält Anruf – er verändert ihr Leben! - derwesten.de vom 11. Mai 2021.

Nachspiel

Der XY-Preis 2021

  • Kandidatin: Susanne M.
  • Details: Das Rennen um den XY-Preis geht in eine neue Runde. Erste heiße Anwärterin für die begehrte Trophäe: eine Zeugin, die einer Frau wohl das Leben gerettet hat.
  • Darsteller:

Serienbetrüger in Banken

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Karlsruhe
  • Beamter im Studio per Video: Kriminalhauptkommissar Toni Neumann
  • Tatzeit: unbekannt
  • Tatort: unbekannt
  • Details: Ein Mann hebt bei der Bank einen hohen fünfstelligen Betrag ab – doch das Konto ist nicht seins. Nicht das erste Mal, dass der Betrüger fremdes Geld erbeutet.
  • Zitate: „Darknet - und was heißt das jetzt, also wie kommt der da überhaupt rein?“ - „ja, im Prinzip mit nem entsprechenden Browser. "Tor" ist der bekannteste.“
  • Sprecher: Christian Baumann
  • Darsteller: Tamara Lüttich (Bankangestellte), Olaf Rauschenbach (IT-Sicherheitsexperte)
  • Belohnung:
  • Status: ungeklärt

Es handelt sich um diesen Fall aus Karlsruhe: Karlsruher Bank-Betrug bei Fahndungsserie „Aktenzeichen XY… ungelöst“ - meinKA.de/mein Karlsruhe Medienportal GmbH vom 10. Mai 2021

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Polizeiinspektion Potsdam - Nötigung eines Kindes; fremder Mann fordert neunjährigen Jungen auf, mitzukommen und versucht ihn mitzuziehen; Kind wehrt sich heftig; Unbekannter lässt los; Junge kann fliehen; Tatverdächtiger mit auffälligem Tattoo auf der Hand.
  • SF 2: LKA Brandenburg - Paketbombenerpresser "Omar"; soll von November 2017 bis März 2018 insgesamt vier Paket- und Briefbomben im Raum Berlin verschickt haben.

XY-Update:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Das Schicksal eines 38-jährigen Mannes aus Fürth, der bei einem Überfall so schwer verletzt wurde, dass mehrere Augenoperationen nötig wurden, hat viele Zuschauer sehr bewegt. Die Kripo in Fürth erreichten mehrere 100 Anrufe und E-Mails. Außer Hinweisen zu geraubten Gegenständen des Opfers gab es auch Hilfsangebote für den 38-Jährigen. Die Kripo Fürth hat mit dem Weissen Ring ein Spendenkonto eingerichtet.

XY Gelöst:

  • FF 1 der Sendung vom 23.09.2015: Nach einem Überfall auf eine Jurastudentin in Hanau am 15. September 2013, bei der das Opfer vom Täter an einer Bushaltestelle kurz vor ihrer Wohnung hinterrücks mit einer Hantelstange brutal niedergeschlagen wurde, konnte im April 2021 ein Tatverdächtiger im Großraum München festgenommen werden. Rudi: „Lange Zeit hat das LKA Hessen nach dem Angreifer gesucht. Ende Januar 2021 dann der Durchbruch: Ein Treffer in der DNA-Datenbank.“ Ein 32-jähriger Mann aus Hanau sitzt wegen Verdacht des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.
  • FF 2 der Sendung vom 31.10.2003: Ein Firmeninhaber war in der Nacht vom 17. auf den 18. Juni 2003 nach einem Lokalbesuch in Gaißau in Österreich überfallen worden. Rudi: „17 Jahre lang hat sich wenig getan in diesem Fall. Doch dann im Juni 2020 eine Übereinstimmung in der DNA-Datenbank“. Ein 62-jähriger Wander- und Gelegenheitsarbeiter ohne festen Wohnsitz wurde am 22. Dezember 2020 in Frankreich verhaftet.

Erste Ergebnisse

Am 10. September 1983, einem Samstagmorgen, verlässt der zweifache Familienvater Herbert K. sein Haus, um zur Arbeit zu gehen. Doch weder kommt er dort an, noch sehen ihn seine Frau und die beiden Söhne jemals wieder. Denn Herbert K. wurde ermordet. Erst zweieinhalb Monate später wird seine Leiche in Hamburg-Osdorf, in einem Gully, gefunden.

Hinweis auf konkrete Person

Der Tod von Herbert K. stellt für die Kripo Itzehoe seit knapp 38 Jahren ein großes Rätsel dar. Der zuständige Sachbearbeiter, Erster Kriminalhauptkommissar Marco Klein, wendet sich mit zahlreichen Fragen an das XY-Publikum. Und ist nach der Sendung um einige Ansatzpunkte reicher: Hinweise auf ähnlich gelagerte Fälle gehen ein, genauso wie Informationen zu den verschwundenen Gegenständen. Besonders vielversprechend klingt der Hinweis auf eine konkrete Person, dem die Kripo Itzehoe in der nächsten Zeit nachgeht.


Nötigung eines Neunjährigen

Auch im Fall der Nötigung eines neunjährigen Jungen kann die zuständige Polizeidienststelle einige neue Ermittlungsansätze verzeichnen. So kann Alfred Hettmer von mehreren Anrufern berichten, die glauben, den Mann auf dem Phantombild erkannt zu haben. Darüber hinaus ist auch ein Hinweis auf einen ähnlich gelagerten Fall eingegangen. Sowohl örtlich, zeitlich als auch die Personenbeschreibung betreffend scheinen sich die beiden Vorfälle zu gleichen.


Falsche Polizisten: Anrufer glaubt Geldabholer zu kennen

Im März 2020 geben sich zwei Männer am Telefon mit einer älteren Dame als Polizisten aus. Doch die beiden Täter rufen aller Wahrscheinlichkeit nach aus dem Ausland an, mit der Polizei haben sie nichts am Hut. Trotzdem können sie die 77-Jährige davon überzeugen, dass sie demnächst ausgeraubt werden soll und deshalb unbedingt ihr Vermögen – mehr als 400.000 Euro – der „Polizei“ übergeben soll. Dort würde es sicher verwahrt werden. Leider fällt der Seniorin zu spät auf, dass sie auf Trickbetrüger hereingefallen ist.

Leonie Springer von der Staatsanwaltschaft Bonn zeigt in XY zwei Phantombilder der beiden Geldabholer und hofft auf Hinweise zu den Männern. Und tatsächlich: Ein Anrufer glaubt, den ersten Geldabholer, der sich als „Müller“ ausgegeben hat, zu erkennen. Die Kripo Euskirchen und die Staatsanwaltschaft Bonn gehen diesem Hinweis nun nach.


Wieder große Anteilnahme

Auch diesmal gingen wieder zahlreiche Hilfsangebote der XY-Zuschauerinnen und -Zuschauer ein. Die meisten möchten die 77-Jährige, die durch die falschen Polizisten um ihre Altersvorsorge betrogen wurde, unterstützen.

(Quelle: ZDF)

Bemerkungen

  • Harald Pickert, Präsident des Bayerischen Landeskriminalamtes im Aufnahmestudio. Das LKA Bayern gibt es seit 75 Jahren und Rudi erklärt, dass es seit September 1969 bei XY mit dabei ist.
  • Die Beamtinnen und Beamten des LKA nehmen die Anrufe der Zuschauer in ihrer Freizeit auf. Auch der LKA-Präsident hilft heute mit.
  • Rudi fragt Harald Pickert unter anderem, welcher Bereich der Kriminalität ihm am meistem Sorgen bereite. Die Antwort des LKA-Präsidenten: „Die besonderere Herausforderung ist Cyberkriminalität und hier speziell der Bereich Kinderpornografie. Weil dahinter steckt der brutale sexuelle Missbrauch von Kindern und sowohl Polizei als auch Staatsanwaltschaft werden immer alles dafür tun, um diese Fälle aufzuklären.“

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