Nächste Ausgabe von "Aktenzeichen XY … ungelöst" in 26 Tagen (am 3. Juni 2026) um 20:15 Uhr im ZDF!

Sendung vom 20.12.1968: Unterschied zwischen den Versionen

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* '''Beamter im Studio:''' Bezirkskommissar Bernhard Gallich
* '''Beamter im Studio:''' Bezirkskommissar Bernhard Gallich
* '''Tatzeit:''' Mittwoch, 03. April 1968, gegen 12:00 Uhr
* '''Tatzeit:''' Mittwoch, 03. April 1968, gegen 12:00 Uhr
* '''Details:''' Mittwoch, der 3. April 1968 ist in Frankfurt kalt und regnerisch; LKW eine Baustoffhändlers liefert in Roseggerstraße Bimsplatten ab; Fahrer Josef Menke macht Brotzeit, wirft offene Bügel-Pfandpfasche ins Führerhaus; 50 Meter weiter überfällt Unbekannter Bank; alle Kunden und Mitarbeiter in Anzug mit Krawatte und Einstecktuch; "nun mach' schon"; entspanntester Bankmitarbeiter holt jedes Geldbündel einzeln aus Banknotenfach und trägt es zur Tasche des Räubers; Angestellte leisten keinen Widerstand und lösen keinen Alarm aus; rund 11.000 DM Beute; Bankräuber verlässt Bankfiliale ohe Hast und steigt ruhig auf bereitstehendes Fahrrad; auffällig hochgezogener Lenker mit rotem Klebeband umwickelt; radelt gemächlich an Josef Menkes vorbei, der gerade in seinen Laster steigen will; aufgeregter Bankmitarbeiter kommt hinterhergerannt und macht auf Bankräuber aufmerksam; Menke springt in Truck und nimmt Verfolgung auf; Bankangestellter klettert auf Ladefläche des anfahrenden Lasters; Menke kommen beim Einholen des Radlers Zweifel, ob "harmlos und bieder" wirkende Mann wirklich ein Verbrecher ist; fährt dicht an Radfahrer vorbei und versucht ihn auszubremsen; Radler wechselt Straßenseite und zieht an Menke vorbei; als Menke erneut Radfahrer überholen will, zieht dieser Waffe und verlangt Menkes LKW-Schlüssel, die dieser aushändigt; Räuber warnt Menke und Bankmann, ihn nicht weiter zu verfolgen und radelt los; Menke schnappt sich leere Bügelflasche und will Räußer zu Fuß einholen; dieser stoppt, schießt Menke nieder ("Ich habe Sie gewarnt!") und setzt Flucht fort; Bankangestellter sieht Schuss und zusammenbrechenden Menke, fragt trotzdem erst mal "Sind sie verletzt?"; Schaulustige dürfen beim Einladen des schwer verletzten Menke direkt neben Krankenwagen stehen; Fahrrad und Hut des Täters werden bei einer Garage gefunden; Tasche und Mantel unter einer Kellertreppe in der Nähe; Menke ringt mit dem Tod, Kugel nur knapp an Herz vorbei, kommt durch; großer Bahnhof am Patientenbett: Menke bekommt von Ermittlern Ganovenbilder gezeigt, während Arzt und Krankenschwester Puls messen; Menke kann noch sagen, dass Täter exakt aussah wie Bekannter, bevor er wieder Bewusstsein verliert; Bekannter erklärt sich bereit, dass mit seinem Foto gefahndet wird; Bankangestellte bestätigen frappierende Ähnlichkeit; Ermittler stellen mit Rahmennnummer des Fahrrades fest, dass es 1959 in Neumünster verkauft wurde; Käuferin Luise Wegener zwei Jahre später nach Frankfurt gezogen; wohnt inzwischen aber in Hamburg; Kollegen dort befragen Luise an ihrem Arbeitsplatz im Kindergarten: kann sich exakt an Umzugsdatum vor sechs Jahren erinnern: hat Fahrrad am 9. November 1962 vor Haustüre im Abtsgäßchen 10 im Stadtteil Sachsenhausen stehen lassen, weil es nicht mehr ins Auto gepasst habe. Ungewöhnlicher Lenker und rotes Klebeband aber nicht von ihr.  
* '''Details:''' Mittwoch, der 3. April 1968 ist in Frankfurt kalt und regnerisch; LKW eines Baustoffhändlers liefert in Roseggerstraße Bimsplatten ab; Fahrer Josef Menke macht Brotzeit, wirft offene Bügel-Pfandpfasche ins Führerhaus; 50 Meter weiter überfällt Unbekannter Bank; alle Kunden und Mitarbeiter in Anzug mit Krawatte und Einstecktuch; "nun mach' schon"; entspanntester Bankmitarbeiter holt jedes Geldbündel einzeln aus Banknotenfach und trägt es zur Tasche des Räubers; Angestellte leisten keinen Widerstand und lösen keinen Alarm aus; rund 11.000 DM Beute; Bankräuber verlässt Bankfiliale ohe Hast und steigt ruhig auf bereitstehendes Fahrrad; auffällig hochgezogener Lenker mit rotem Klebeband umwickelt; radelt gemächlich an Josef Menkes vorbei, der gerade in seinen Laster steigen will; aufgeregter Bankmitarbeiter kommt hinterhergerannt und macht auf Bankräuber aufmerksam; Menke springt in Truck und nimmt Verfolgung auf; Bankangestellter klettert auf Ladefläche des anfahrenden Lasters; Menke kommen beim Einholen des Radlers Zweifel, ob "harmlos und bieder" wirkende Mann wirklich ein Verbrecher ist; fährt dicht an Radfahrer vorbei und versucht ihn auszubremsen; Radler wechselt Straßenseite und zieht an Menke vorbei; als Menke erneut Radfahrer überholen will, zieht dieser Waffe und verlangt Menkes LKW-Schlüssel, die dieser aushändigt; Räuber warnt Menke und Bankmann, ihn nicht weiter zu verfolgen und radelt los; Menke schnappt sich leere Bügelflasche und will Räußer zu Fuß einholen; dieser stoppt, schießt Menke nieder ("Ich habe Sie gewarnt!") und setzt Flucht fort; Bankangestellter sieht Schuss und zusammenbrechenden Menke, fragt trotzdem erst mal "Sind sie verletzt?"; Schaulustige dürfen beim Einladen des schwer verletzten Menke direkt neben Krankenwagen stehen; Fahrrad und Hut des Täters werden bei einer Garage gefunden; Tasche und Mantel unter einer Kellertreppe in der Nähe; Menke ringt mit dem Tod, Kugel nur knapp an Herz vorbei, kommt durch; großer Bahnhof am Patientenbett: Menke bekommt von Ermittlern Ganovenbilder gezeigt, während Arzt und Krankenschwester Puls messen; Menke kann noch sagen, dass Täter exakt aussah wie Bekannter, bevor er wieder Bewusstsein verliert; Bekannter erklärt sich bereit, dass mit seinem Foto gefahndet wird; Bankangestellte bestätigen frappierende Ähnlichkeit; Ermittler stellen mit Rahmennnummer des Fahrrades fest, dass es 1959 in Neumünster verkauft wurde; Käuferin Luise Wegener zwei Jahre später nach Frankfurt gezogen; wohnt inzwischen aber in Hamburg; Kollegen dort befragen Luise an ihrem Arbeitsplatz im Kindergarten: kann sich exakt an Umzugsdatum vor sechs Jahren erinnern: hat Fahrrad am 9. November 1962 vor Haustüre im Abtsgäßchen 10 im Stadtteil Sachsenhausen stehen lassen, weil es nicht mehr ins Auto gepasst habe. Ungewöhnlicher Lenker und rotes Klebeband aber nicht von ihr.
* '''Zitate:''' ''"Bitte geben Sie mir Ihre Fahrzeugschlüssel, sonst knallt's!", "Lassen Sie mich in Ruhe und verfolgen Sie mich nicht mehr! Sonst schieß' ich bestimmt!", "Ich habe Sie gewarnt!"''
* '''Zitate:''' ''"Bitte geben Sie mir Ihre Fahrzeugschlüssel, sonst knallt's!", "Lassen Sie mich in Ruhe und verfolgen Sie mich nicht mehr! Sonst schieß' ich bestimmt!", "Ich habe Sie gewarnt!"''
* '''Sprecher:''' Wolfgang Grönebaum
* '''Sprecher:''' Wolfgang Grönebaum

Version vom 6. Mai 2026, 14:44 Uhr

   Sendung Nr. 12   Moderation: Eduard Zimmermann   
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Filmfälle

Serie von Sexualmorden im Raum Karlsruhe ("Der Autobahnwürger")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Ludwigshafen
  • Beamter im Studio: Oberkommissar Robert Schreiner
  • Tatttage: 1. Tat: September 1964 (Anne P.), 2. Tat: April 1966 (Gerda Ö.), 3. Tat: Sommer 1966 (Eleanor F.)
  • Details: Gerda Ö., eine 21-jährige amerikanische Sprachstudentin, kauft in München für eine französische Freundin einen Fotoapparat (Voigtländer Vitomatic IIa); sie möchte dann von München per Anhalter nach Paris fahren; an der Autobahnausfahrt München-Obermenzing verliert sich ihre Spur; vier Wochen nach ihrem Verschwinden wird aus dem Rhein eine Frauenleiche gefunden; sie wurde mit einem Nylonstrumpf erwürgt; die Kripo Ludwigshafen übernimmt den Fall und will eine gemeinsame Sonderkommission der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gründen; die Beamten erkennen bald einen ähnlichen Fall zwei Jahre vorher (Anne P., bei Karlsruhe gefunden); auffällig vor allem: Anne P. ist auch von München nach Paris getrampt; bei der Besprechung kommt ein weiterer Beamter herein und meldet den Fund einer weiteren Frauenleiche (Eleanor F.); sie wird dann von einem Verwandten identifiziert; von allen drei Opfern fehlt das Reisegepäck, darunter eine stabile türkische Mokkamühle aus Messing und Eleanors Fotoapparat (Agfa Silette Compur-Rapid Nr. ES 5483); große Hundestaffel; 2.000 Einzelspuren, und hunderte Verdächtige werden überprüft; Polizeibeamtin wird an dem Autobahnkreuz als Lockvogel eingesetzt; ihre Kollegen beobachten aus sicherer Entfernung mit einem Fernglas und lesen die Autokennzeichen
  • Zitate: „Der Gedanke einer gemeinsamen Kommission der Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird geboren. Noch bevor der Plan feste Formen annimmt, werden die Männer der Ludwigshafener Mordkommission von einer neuen Meldung der Wasserschutzpolizei alarmiert. Auf diese Weise versucht die Kripo diejenigen Autofahrer herauszufiltern, die sich nachts im Raum Karlsruhe für hübsche Anhalterinnen interessieren.“ (Sprechertext Wolfgang Grönebaum)
    "Können Sie mich ein Stückchen mitnehmen?" " Warum nicht! Gerne"" Wohin fahren Sie denn?" "Nach Augsburg!" "Leider nicht meine Richtung, ich will nach Freiburg." „Schade, wir hätten uns sicher ganz gut vertragen.“ "Na dann, vielleicht ein anderes Mal." / „Tja, das ist ja alles richtig. Aber ich finde vor allem, wir müssen dieses verdammte Autobahndreieck nachts etwas mehr im Auge behalten. Sonst haben wir hier bald die vierte Leiche auf dem Tisch liegen.“ (einer der Kommissare bei der Besprechung)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Erwin Brunn, Dagmar Laurens, Josef Meinertzhagen, Harald Meister
  • Belohnung: 16.000 DM
  • Bewertung: ***
  • Besonderheit: Während die umfangreiche Nachbesprechung noch läuft, unter anderem zu auffälligen Teilen des vermissten Reisegepäcks, werden hinter Ede die Bilder der schon gezeigten Gegenstände wieder abgehängt.
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Banküberfall auf eine Filiale in Frankfurt/M. ("Verfolgungsjagd eines Bankräubers")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt/M.
  • Beamter im Studio: Bezirkskommissar Bernhard Gallich
  • Tatzeit: Mittwoch, 03. April 1968, gegen 12:00 Uhr
  • Details: Mittwoch, der 3. April 1968 ist in Frankfurt kalt und regnerisch; LKW eines Baustoffhändlers liefert in Roseggerstraße Bimsplatten ab; Fahrer Josef Menke macht Brotzeit, wirft offene Bügel-Pfandpfasche ins Führerhaus; 50 Meter weiter überfällt Unbekannter Bank; alle Kunden und Mitarbeiter in Anzug mit Krawatte und Einstecktuch; "nun mach' schon"; entspanntester Bankmitarbeiter holt jedes Geldbündel einzeln aus Banknotenfach und trägt es zur Tasche des Räubers; Angestellte leisten keinen Widerstand und lösen keinen Alarm aus; rund 11.000 DM Beute; Bankräuber verlässt Bankfiliale ohe Hast und steigt ruhig auf bereitstehendes Fahrrad; auffällig hochgezogener Lenker mit rotem Klebeband umwickelt; radelt gemächlich an Josef Menkes vorbei, der gerade in seinen Laster steigen will; aufgeregter Bankmitarbeiter kommt hinterhergerannt und macht auf Bankräuber aufmerksam; Menke springt in Truck und nimmt Verfolgung auf; Bankangestellter klettert auf Ladefläche des anfahrenden Lasters; Menke kommen beim Einholen des Radlers Zweifel, ob "harmlos und bieder" wirkende Mann wirklich ein Verbrecher ist; fährt dicht an Radfahrer vorbei und versucht ihn auszubremsen; Radler wechselt Straßenseite und zieht an Menke vorbei; als Menke erneut Radfahrer überholen will, zieht dieser Waffe und verlangt Menkes LKW-Schlüssel, die dieser aushändigt; Räuber warnt Menke und Bankmann, ihn nicht weiter zu verfolgen und radelt los; Menke schnappt sich leere Bügelflasche und will Räußer zu Fuß einholen; dieser stoppt, schießt Menke nieder ("Ich habe Sie gewarnt!") und setzt Flucht fort; Bankangestellter sieht Schuss und zusammenbrechenden Menke, fragt trotzdem erst mal "Sind sie verletzt?"; Schaulustige dürfen beim Einladen des schwer verletzten Menke direkt neben Krankenwagen stehen; Fahrrad und Hut des Täters werden bei einer Garage gefunden; Tasche und Mantel unter einer Kellertreppe in der Nähe; Menke ringt mit dem Tod, Kugel nur knapp an Herz vorbei, kommt durch; großer Bahnhof am Patientenbett: Menke bekommt von Ermittlern Ganovenbilder gezeigt, während Arzt und Krankenschwester Puls messen; Menke kann noch sagen, dass Täter exakt aussah wie Bekannter, bevor er wieder Bewusstsein verliert; Bekannter erklärt sich bereit, dass mit seinem Foto gefahndet wird; Bankangestellte bestätigen frappierende Ähnlichkeit; Ermittler stellen mit Rahmennnummer des Fahrrades fest, dass es 1959 in Neumünster verkauft wurde; Käuferin Luise Wegener zwei Jahre später nach Frankfurt gezogen; wohnt inzwischen aber in Hamburg; Kollegen dort befragen Luise an ihrem Arbeitsplatz im Kindergarten: kann sich exakt an Umzugsdatum vor sechs Jahren erinnern: hat Fahrrad am 9. November 1962 vor Haustüre im Abtsgäßchen 10 im Stadtteil Sachsenhausen stehen lassen, weil es nicht mehr ins Auto gepasst habe. Ungewöhnlicher Lenker und rotes Klebeband aber nicht von ihr.
  • Zitate: "Bitte geben Sie mir Ihre Fahrzeugschlüssel, sonst knallt's!", "Lassen Sie mich in Ruhe und verfolgen Sie mich nicht mehr! Sonst schieß' ich bestimmt!", "Ich habe Sie gewarnt!"
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Karl-Heinz Bender, Harald Eggers (auch Harald Volkmar Eggers), Wolfgang Jarnach, Karlheinz "aufs Maul" Lemken (auch Karl-Heinz Lemken)
  • Belohnung: 6.000 DM
  • Bewertung: **
  • Besonderheit: Ede zitiert in der Anmoderation den früheren Polizeichef von Chicago ("Tschikago"), O. W. Wilson, mit dessen Ausspruch "Leihen Sie der Polizei Ihre Augen und Ihre Ohren, damit sie Sie besser beschützen kann" - um direkt anzuschließen, dass es nur um die Weitergabe von Informationen geht und es nicht die Aufgabe der Bürger sein kann und soll, aktiv die Aufgabe der Polizei zu übernehmen. Das sei oft gefährlich, wie der Fall zeige. In der Nachbesprechung wird Ede von Kommissar Gallich korrigiert: es gehe bei dem Fall nicht nur um Raub, sondern um versuchten Mord.
  • Status: geklärt (Quelle ?)

Nachspiel

Kirchendiebstähle in Bayern ("Kirchenkunstdiebe")

Inhalt

  • Dienststelle: Bayerische Landespolizeidirektion München
  • Beamter im Studio: Oberinspektor Rudolf Adler
  • Details: ein aus Fotos selbstgebastelter Heiligenfigurenkatalog; vorsichtiger Kunsthändler meldet sich nach einem Gespräch mit den Dieben bei der Polizei; Festnahme der Kirchendiebe bei einem Einbruch in die katholische Wallfahrtskirche Landsberg
  • Zitate: "Auf jeden Fall Spätgotik, relativ selten in der Gegend!", "Um 1500, würde ich sagen. Wertvolles Stück! - da, schau mal hier! Der scheint noch interessanter. Was meinst du?", "Aha, der heilige Ulrich! Ich schätze so - so um 1700!", "Schönes Stück aus der Gotik!"
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Heinz Beck, Rolf Castell, XY-Akteur Norbert Gastell (deutsche Stimme von Homer Simpson) als Einbrecher und Kirchendieb, Anton Hörschläger (auch Toni Hörschläger), Dieter Knichel
  • Besonderheiten: Die Täter nehmen aus der Kirche auch ein Faltblatt mit, ohne es zu bezahlen, die Kamera zoomt auf ein anderes Faltblatt: "Die zehn Gebote".
  • Belohnung: wird nicht erwähnt
  • Bewertung: *
  • Status: teilweise geklärt

Nachspiel

Noch am Abend der Sendung konnten einige der bestohlenen Kirchen ermittelt werden. Sie können ihre gestohlenen Figuren jetzt zurückbekommen. Bei einem ahnungslosen Fabrikanten fand man schließlich auch noch eine besonders wertvolle Gruppe von Heiligenfiguren, die von den Tätern bereits verkauft war.
Quelle: Eduard Zimmermann - "Das unsichtbare Netz"; S. 298. Von einer Festnahme der Diebe ist aber nichts bekannt geworden.

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Kripo Dortmund - Fahndung nach Alfred W. (22) wegen Doppelmordes. Er soll seine Großeltern ermordet haben.

Geklärt: Alfred W. wurde in Belgien festgenommen. Auflösung in der Folgesendung.
Besonderheit: Nach Alfred W. wurde auch nochmal über 30 Jahre später, im SF 9 der Sendung vom 01.10.1999 wegen eines Banküberfalls gefahndet.

  • SF 2: Fahndung nach mutmaßlichem Kirchenräuber Phillip S. (27) wegen Diebstahls. Er wird beschuldigt, elf besonders wertvolle Inkunabeln (Wiegendrucke) aus dem Benediktinerkloster Stift Melk in Niederösterreich gestohlen zu haben; Wert der Beute 27.000 Schilling; Der Gesuchte trägt gelegentlich das Gewand eines Klosterbruders und gibt sich auch als Kirchenmitglied aus.

Geklärt: Phillip S. wurde noch am Abend der Sendung verhaftet. Im Zuge seiner Verhaftung wurden noch einige Verbrechen aufgeklärt. Auflösung in der Folgesendung.

  • SF 3: Kripo Pforzheim - Fahndung nach Fishel S. (38) und Todor K. (38). Beide werden im Zusammenhang mit der Klärung des Filmfalles 3 aus der vorherigen Novembersendung gesucht. Sie werden beschuldigt, dem gleichen Verbrecherring anzugehören, eventuell sogar Führungspersonen zu sein.

Teilweise geklärt: Fishel S. konnte in Hanau verhaftet werden. Er hatte versucht, sich bei einer Bardame zu verstecken. Die Fahndung nach Todor K. dauert noch an. Auflösung in der Folgesendung.

  • SF 4: Kripo Bergisch Gladbach - Fahndung nach Hans Z. (47) wegen Betrugs und Unterschlagung. Er wird in Österreich vermutet.

Geklärt: Hans Z. wurde in Forchheim verhaftet, nachdem ein Zuschauerhinweis auf das unterschlagene Auto, mit dem er unterwegs war, einging. Auflösung in der Folgesendung.

  • SF 5: Kripo Frankfurt - Fahndung nach Alwin P. (26) wegen Einbruchs und Autodiebstahls. Außerdem hat er noch eine Haftstrafe zu verbüßen.

Geklärt: Alwin P. konnte von der Frankfurter Poizei in einem Hotel überwältigt werden, bevor er seine scharfe Waffe einsetzen konnte. Auflösung in der Folgesendung.

XY gelöst – der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • keine Zwischenergebnisse in dieser Sendung

XY gelöst

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Hans M., betrügerischer Pferdeverkäufer und angeblicher Olympiareiter, konnte nach einem Zuschauerhinweis bei Detmold verhaftet werden.
  • FF 3 der vorherigen Sendung: Die Täter, die in Pforzheim einen Juwelenhändler überfallen haben sollen konnten noch am Tag der Sendung identifiziert werden und sitzen bereits wegen anderer Straftaten im Gefängnis. Besonderheit hierbei: Über die Klärung wird mitten in der Sendung berichtet. Anschließende Fahndung nach zwei weiteren Mitgliedern eines internationalen Verbrecherrings, Fishel S. und Todor K. Siehe SF 3.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der wegen Betrugs und Fälschung gesuchte Herbert K. wurde nach einem Hinweis vor einem Lokal in der Wiener Innenstadt festgenommen.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Die Fahndung nach Winfried H. und Wilfried W. wegen mehrerer Autodiebstähle endete mit den Festnahmen von Winfried H. in Rüsselsheim und Wilfried W in Zürich.
  • FF 2 der Sendung vom 25.10.1968: Im Fall der Sexualverbrechen am Frankfurter Kreuz mit Hilfe von Schnaps und Pillen wurde am 2. Dezember 1968 in Bad Homburg ein Franzose unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
  • SF 1 der Sendung vom 02.08.1968: Arno F., der in Wien bei einem schweren Einbruch wertvollen Schmuck gestohlen hatte, wurde in Wien zu sechs Jahren Kerker verurteilt. Über seine Festnahme in Frankfurt hatte Teddy Podgorski bereits in der Sendung vom 13.09.1968 berichtet.

Bemerkungen

  • Tolle Wolfgang-Texte in Filmfall 1.
  • Vor Filmfall 2 ist Ede nervös und bedankt sich ins Leere. Die Person, die ihm den Zettel mit der Klärung des Filmfalles 3 der vorherigen Sendung überreicht hat, war schon wieder verschwunden, und man sah nur kurz noch die Hand.
  • Nach dem Fall steht ein Fahrrad im Studio.
  • "Unfreiwilliger Humor" in XY beim Kirchenraub vom Filmfall 3? Siehe "Besonderheiten".

Vorherige Sendung: Sendung vom 29.11.1968

Nächste Sendung: Sendung vom 24.01.1969

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