Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 24. April 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 20.02.1981

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Banküberfall (Der tote Bankräuber)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Heppenheim
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Rauwolf?
  • Tattag: 15. August 1980 (Banküberfall)
  • Tatort: Bank in Zwingenberg
  • Details: gute Beobachtungsgabe zweier Polizisten: neuer Golf am Autobahnrand
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: geklärt

Nachspiel

Der Täter war bereits während der Ausstrahlung der Sendung tot: Am 24. Dezember 1980 erschoss der beim Waffenschmuggel an der Schweizer Grenze gefasste Frank Sch. einen Schweizer Polizisten sowie einen Schweizer Zollbeamten und verletzte, ehe er sich selbst erschoss, zwei weitere Beamte schwer. Er wurde der rechten Terrorszene zugerechnet.

Quelle: Schlag gegen rechte Terroristen - Die Zeit vom 25.02.1983.

Entführung von Beate K. und Elke P. (Der grüne Ford Transit)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Berlin
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Bittmann
  • Tattag: 15. November 1980
  • Details: Zwei junge Mädchen; auf Schulweg abfangen; Winseln; Text auf Kassette aufnehmen
  • Belohnung: 5.000 DM, darüberhinaus 10% von der evtl. wiederbeschafften Lösegeldsumme
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 24.04.1981 wird die Klärung des Falles verkündet.

Ein neuer Fall von Kindesentführung ist am Wochenende nach Zahlung einer Lösegeldsumme von 200.000 Mark in Berlin zu Ende gegangen. Die zwei noch flüchtigen Täter ließen ihre beiden Opfer, zwei zwölf- und dreizehn Jahre alte Mädchen, nach dreizehnstündiger Geiselnahme unversehrt frei. Eine sofort eingeleitete Großfahndung blieb bis heute morgen erfolglos. Siehe auch:

Kindesentführung in Berlin - 200 000 Mark erpreßt - Hamburger Abendblatt vom 17.11.1980.

Der Entführer stellte sich der Polizei

"Reue und Gewissensbisse haben den mutmaßlichen Entführer der beiden Berliner Mädchen Beate K. (13) und Elke P. (11) bewogen, sich der Polizei zu stellen. Wie ein Sprecher des Präsidiums mitteilte, hat der 22-jährige Berliner Frank B. gestanden, am 15. November vergangenen Jahres die beiden Mädchen auf Ihrem Schulweg verschleppt und noch am selben Tag gegen Zahlung eines Lösegeldes von 200.000 Mark freigelassen zu haben."

Der Entführer stellte sich der Polizei - Hamburger Abendblatt vom 14.04.1981.

Mord an Christel E. (Mord im Sexkino)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Pirmasens
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptmeister Kuntz
  • Tattag: 30. Juli 1980
  • Details: Auch in der "pfälzischen Schuhmetropole Pirmasens" haben sich Schnellrestaurants, Spielcasinos und Sex-Kinos etabliert; junge Männer lachen über frivoles Plakat vor dem Kino "Europa-Movie", ältere Dame kann ob des Verhaltens nur den Kopf schütteln; Eintritt 12 DM (für zwei Getränke); Kinobesucher fast ausnahmslos ältere Herren in grauem Anzug und Krawatte; 30jährige Christel E. führt das Kino alleine, ist Kassiererin, Bedienung und Filmvorführerin in Personalunion; während auf der Leinwand wild gestöhnt und gebumst wird, zeigen zuschauende ältere Herren keinerlei Regung; junger Manfred K. würde Christel E. gerne gefallen, aber sie lässt ihn immer abblitzen; um 00:45 Uhr wird späteres Opfer immer von Taxi abgeholt und nach Hause gefahren; Einnahmen verstaut E. immer in der Handtasche, um das Geld einmal pro Woche dem Eigentümer zu übergeben; zuhause hat Christels Freund immer ein spätes Abendessen für sie bereitgestellt; liegt selbst aber schon im Bett, da Frühdienst; längere Gespräche nur am Wochenende möglich; morgens Taxi für die nächtliche Heimfahrt in der Zentrale vorbestellen; am Tattag läuft Bumsfilm im Kino schon eine Woche lang, daher kaum mehr Zuschauer; Manfred K. gräbt Christel E. aber wieder an; zuhause bereitet Freund Franz Z. Brote für Christel vor; als gegen kurz vor 24 Uhr Manfred K. das Kino verlässt, geht Christel noch mit vor die Tür eine rauchen; Taxi fährt gegen 00:45 Uhr wie bestellt vors Kino, dort wartet Fahrer aber vergeblich auf Fahrgast; Freund Franz wacht gegen 02:00 Uhr auf; Christel noch nicht da; bei Taxizentrale anrufen; fährt selbst mit Droschke hin; Polizei tritt Tür ein; entdecken Christels E.s Leiche auf dem Boden des Kinos: mit Aschenbecher geschlagen und erstochen. Neben Opfer liegt Ring, der wahrscheinlich vom Täter stammt.
  • Zitate: Dem Publikum werden zu heißen Pornofilmen kühle Getränke angeboten (Sprechertext Wolfgang)
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Düsseldorf - Fahndung nach Heinrich E. (Holländer Heinz), der 36 Mio. Coup gegen die Metro-Group.

Geklärt: E. stellt sich in Düsseldorf mit seinem Anwalt der Polizei. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 2: Kripo Neu-Ulm - Fahndung nach Harald und Jürgen G.. Überfall und Mordversuch in Günzburg auf einen Waffenhändler, Bankraub in Mannheim, Foto von automatischer Kamera, wurden zuletzt an der deutsch-schweizerischen Grenze gesehen.

Geklärt: Festnahme auf frischer Tat bei einem Einbruch in einen Supermarkt in Frechen bei Köln. In der Sendung vom 26.06.1981 wird ihnen auch ein Banküberfall aus der Sendung vom 05.12.1980 nachgewiesen. Es war der FF 2 für die Kripo Augsburg - Überfall auf die Stadtsparkasse mit gefährlicher Verfolgungsjagd eines Zeugen

  • SF 3: Interpol Wien - Wertvolles Buch, 18. Jahrhundert, aus dem Chorherrenstift Klosterneuburg gestohlen, Kupferstiche von Gabriel Badener, Grundrisse europäischer Städte, Täter kräftig, schwarzes Haar, grauer Wollmantel und braune Kusnterledertasche zurückgelassen, Notizheft A4.

Geklärt: Wird dem Kloster wieder zurückgeschickt, mit einem Geldschein als Entschuldigung. Bekanntgabe im Rückblick der Folgesendung.

  • SF 4: LKA Düsseldorf - Suche nach Zeugen für Kriegsverbrechen am 06. Juni 1944 (Wikipedia), Tag der Alliierten-Invasion der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg in Frankreich, im Gefängnis von Caen wurden 80 französische Kriegsgefangene ohne Gerichtsurteil erschossen.

  • SF 5: Kripo Recklinghausen - Fahndung nach mutmaßlichem Bankräuber Ludger M., Deserteur bei der Bundeswehr, soll Banküberfall in Gladbeck verübt haben, Schüsse bei der Flucht, weitere Straftaten befürchtet, evtl. Aufenthalt in Süddeutschland oder deutsch-schweizer Grenze.
  • SF 6: Kripo Buchholz - Fahndung nach Ausbrecher Ryszard S.-K., aus JVA Verden geflohen, Verdacht Bankraub, soll Sparkasse bei Hamburg überfallen und ca. 170.000 DM erbeutet haben, spricht gebrochen deutsch, könnte sich in Norddeutschland oder Frankreich aufhalten.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • keine Zwischenergebnisse in dieser Sendung.

XY Gelöst:

  • SF 4 der vorherigen Sendung: Heinrich J., der verdächtigt wird, mindestens acht Firmen betrogen zu haben, stellte sich in Feldkirch selber der Polizei.
  • SF 2 der Sendung vom 05.09.1980: Der nach einem Hafturlaub aus einem Gefängnis im Rheinland geflohene Ausbrecher Peer K. wurde zusammen mit seiner Frau in Malaga in Spaninen festgenommen.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung)

  • Ede mit leichten Verständigungsschwierigkeiten mit Wien „Hallo Peter Nidetzky… Hallo Peter Nidetzky! Wir sind hier auf Leitung aus Mai.. aus München!“ dann meldet sich Peter und Konrad schließt seinen Bericht mit der Bemerkung, „…dass Zuschauer nur dann anrufen, wenn sie glauben, etwas wesentliches aussagen zu können“.

Filmfälle:

  • FF 1: Banküberfall mit totem Bankräuber Frank S. in Heppenheim; viele Hinweise bestätigen bisherige Erkenntnisse der Kripo über Kontakte des toten Bankräubers in den Raum Frankfurt; seine rot-weiße College-Jacke mit der Zahl 84 hintendrauf, die er in Darmstadt gekauft hatte, sowie ein VW Golf, gestohlen in Schwalbach am Taunus und gefunden in Zwingenberg und ein Opel Rekord, gestohlen in Schweinfurt und gefunden in Worms, werden noch einmal gezeigt und nach dem Verbleib der beiden Autos und der Jacke gefragt;
  • FF 2: Entführung von Beate K. und Elke P. in Berlin; größte Resonanz der Zuschauer; Telefonleitung in Berlin zeitweise überlastet; Hinweise zur Tonbandstimme, die erneut zu hören ist; zur Personenbeschreibung; und zum grünen Ford Transit; der noch einmal gezeigt wird; einer davon erscheint besonders interessant und wird schon bearbeitet; zwei Hinweise zu Sprachfehler des Täters; muss laut Arzt angeboren sein; Zuschauerin erinnert Stimme an einen ehemaligen Strafgefangenen, mit dem sie 1978 und 1979 telefoniert hatte; ein telefonischer Ansagedienst für die Tonbandstimme wurde von der Bundespost unter der Nummer (0) 11 66 eingerichtet.
  • FF 3: Mord im Sexkino an Christel E. in Pirmasens; nochmal gezeigter Ring stimmt mit ziemlicher Sicherheit aus Mexiko; keine konkreten Hinweise zum möglichen Täter.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Heinrich E. "Holländer Heinz“ wegen Unterschlagung von 36 Mio. DM; drei Zuschauer wollen ihn in Zürich gesehen haben; die Überprüfungen nach weiteren Hinweisen zu seinem möglichen derzeitigem Aufenthaltsort laufen noch.
  • SF 2: Fahndung nach Harald und Jürgen G. nach Überfall mit Mordversuch in Günzburg und Bankraub in Mannheim; sie könnten Deutschland inzwischen verlassen haben und sich in einem Nachbarland aufhalten.
  • SF 3: Wertvolles Buch, 18. Jahrhundert, aus dem Chorherrenstift Klosterneuburg gestohlen, Kupferstiche von Gabriel Badener, Grundrisse europäischer Städte, einige Überprüfungen laufen in Österreich; Hinweis aus der Schweiz zu möglichem Zusammenhang mit einem Beschuldigten in einem laufenden Verfahren wird auch überprüft.
  • SF 4: Suche nach Zeugen für Kriegsverbrechen am 06.06.1944 im Gefängnis von Caen; 80 französische Kriegsgefangene wurden ohne Gerichtsurteil erschossen.
  • SF 5: Fahndung nach mutmaßlichem Bankräuber Ludger M., er soll Banküberfall in Gladbeck verübt haben; evtl. Aufenthalt in Süddeutschland wird durch die Hinweise bestätigt.
  • SF 6: Fahndung nach Ausbrecher Ryszard S.-K., aus JVA Verden geflohen; verschiedene Hinweise zu früherem Aufenthalt in Norddeutschland.

Bemerkungen

  • Sehr gute Wolfgang-Texte in Filmfall 2 und 3.
  • Nach Film 2 wird ewig lange ein Tonband vorgespielt.
  • Ede hustet ziemlich viel.

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