Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 08.05.1998

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Überfall auf Gutshof

Inhalt

  • Dienststelle: LGK Steiermark in Graz
  • Beamter im Studio: Major Fuik
  • Tattag: 5. Oktober 1997
  • Belohnung: 30.000 Schilling
  • Details: exzentrischer alter Besitzer; Golfplatz im eigenen Haus; Mamorkuchen; Nachbar bastelt mit Kupferdrähten; ländl. Gehabe; Polizei war langsam; Pistole im Schrank
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Kerstin J. (Elektroschockgerät)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bielefeld
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Ostermann
  • Tattag: 3. September 1997
  • Belohnung: 25.000 Mark
  • Details: Butz erklärt die Funktion eines Elektroschockgerätes ;Das Opfer klapperte mehrere Kantinen im Stadtgebiet von Paderborn ab. Als es mit seinem weißen Opel Corsa B zur Abrechnung in die Zentrale der Catering-Firma, die in einem Haus auf dem Gelände einer großen Stahlrohrfabrik untergebracht war, fuhr, musste es von dem späteren Täter beobachtet worden sein. Da der Tatablauf zum Zeitpunkt der XY-Sendung nicht eindeutig war, hatte man eine "mögliche" Version der Tat gezeigt: Der Täter klingelte an der Tür des Hauses, das Opfer machte auf und wurde mit einem Messer und dem Elektroschocker bedroht. Als der Täter das Opfer erstochen und die Einnahmen erbeutet hatte, zündete er das Haus mit einer brennbaren Flüssigkeit (bei XY war es Waschbenzin) an. Ab hier beginnen wieder die Fakten der Kripo zum damaligen Zeitpunkt: Eine ältere Spaziergängerin, die sich in der nähe des Tatortes aufhielt, bemerkte starke Rauchentwicklung. Als sie dies dem Pförtner melden wollte, wimmelte er sie ab. Er war gerade anderweitig beschäftigt. Später kam ein Paketbote, der zufälligerweise ein Bekannter des Opfers war, zu dem Haus, weil er dort ein Paket zustellen mußte. Inzwischen brannte das Gebäude lichterloh. Voller Sorge um seine Bekannte ging der Postbeamte in das Haus. Er entdeckte im Büro den zum Teil verkohlten Leichnam seiner Bekannten. Er meldete dem Pförtner das, was passiert sei. Diesmal reagierte der Pförtner sofort und verständigte Werksfeuerwehr und Polizei.
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Die XY-Sendung brachte leider keinen gewünschten Erfolg, es gingen nur wenige Anrufe ein. Der Täter wurde etwas mehr als ein Jahr später nach der Ausstrahlung durch weitergehende Ermittlungen gefasst. Es stellte sich heraus, dass der Täter das Opfer beruflich kannte, da er in einer Erste-Hilfe-Station gegenüber dem Tatort arbeitete und mehrfach vorbestraft war. In einem Zeitraum von einigen Wochen vor der Tat wurden zudem aus den Büros auf dem Gelände mehrfach Wertgegenstände und Geld gestohlen. Hierfür konnte er auch schuldig gemacht werden. Auf die Schliche kam die Kripo dem Mann bei einer routinemäßigen Prüfung; man fand bei Ihm eine Quittung über ein Elektroschockgerät. Der Täter wurde vom Landgericht Bielefeld zu "Lebenslänglich" verurteilt. (Quelle ?)

Aufklärung in der Julisendung 1999.

Raubüberfall und Geiselnahme (Briefmarkenhändler)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Beamter im Studio: Kriminalkommissar Brackmann
  • Tattag: 17. November 1997
  • Belohnung: 50.000 Mark
  • Details: Todesangst der Besitzer; große Beute; viele Kerzen
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Der Fall nahm eine überraschende Wende: Gut zwei Jahre später stellte sich heraus, dass die Ehefrau den Raub und die Geiselnahme veranlasst hat. Sie arbeite als Prostituierte und wollte aussteigen. Dafür musste sie sich freikaufen. Sie und drei Mitangeklagte wurden Ende 2000 in Hamburg verurteilt. Beteiligt waren der Zuhälter der Ehefrau, ein Kunde und ein 21 - jähriger vorbestrafter Jugendlicher. Auf die Spur kam die Kripo, als einige der gestohlenen Briefmarken bei einem Auktionshaus in Bayern wiederauftauchten.

Quelle zum Fall und Prozess in Hamburg (bitte zu beachten, dass im FF die Namen geändert wurden): "Abgekartetes Spiel gegen den Ehemann" - Hamburger Morgenpost vom 05.10.2000

In der Januarsendung 1999 wird von der Aufklärung des Raubes berichtet.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Würzburg - Fahndung nach Andreas K.; er wird wegen Kreditbetrugs in einem Umfang von 4,5 Millionen Mark gesucht. Er gab gegenüber Banken im Raum Würzburg an, eine Firma zu betreiben, die mit Nutzfahrzeugen handelt. Somit erschlich er sich entsprechende Kredite. Das Geld hat er aber verspielt. Er wurde zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt, setzte sich aber vorher ab. Er könnte inzwischen eine Hornbrille und einen Vollbart tragen, was am Phantombildcomputer gezeigt wird. - Belohnung: 1.000 DM

Geklärt: Drei Tage nach der Sendung stellte er sich der Kripo in Würzburg. Er gab an, der Fahndungsdruck sei zu hoch gewesen. Bekanntgabe in der Folgesendung

  • SF 2: Kripo Luzern - Fahndung nach Bahri H.; er wird wegen Mordes an einem Gastwirt in dessen Wohnung in Altishofen (Kanton Luzern) am 30. März 1998 gesucht. Gäste des Lokals unter der Wohnung nahmen lautes Poltern wahr. Als sie nachsahen, entdeckten sie einen jungen Mann, der vor ihnen flüchtete. Bei ihm soll es sich um den Gesuchten handeln. Nach der Tat entkam er mit zwei Komplizen, die vermutlich in der Nähe gewartet hatten, in gestohlenen Autos Richtung Basel. Bahri H. trägt seine Haare verändert mit Pferdeschwanz. - Belohnung: 10.000 SFr

Update: In der Folgesendung wurde erneut das Fahndungsbild von Bahri H. gezeigt. Außerdem konnten seine Komplizen als die Brüder Nexhat und Nexhmedin O. identifiziert werden.

  • SF 3: Interpol Wien - Raubüberfall auf eine Bank in Schwaz (Tirol) am 25. Juni 1996. Drei unbekannte Bankräuber fesselten die Angestellte und erbeuteten 4 Mio. öS. Die Täter sprachen Italienisch. - Belohnung: 40.000 öS
  • SF 4: Kapo Bern - Fahndung nach Hüseyin S. Der Türke betrat am 20. März 1998 betrat der Türke mit einigen Landsleuten einen Spielsalon in Thun (Kanton Bern). Dort gerieten sie mit einer Gruppe jugoslawischer Besucher in Streit, der schließlich in eine Schießerei mündete. Dabei soll S. einen Mann erschossen und einen weiteren schwer verletzt haben. Er könnte nach Deutschland geflohen sein. - Belohnung: 5.000 SFr

Geklärt: S. stellte sich den Untersuchungsbehörden. Bekanntgabe in der Sendung vom 21.08.1998

  • SF 5: Kripo München - Fahndung nach Steffen M.; ihm wird Betrug in großem Stil vorgeworfen. Er war Mitinhaber einer Anlagefirma, die hohe Gewinne versprach. So soll er über 2,8 Mio. DM kassiert haben., die er nicht angelegt hat. Einige seiner Opfer stehen nun vor dem finanziellen Ruin. Als der Betrug aufzufliegen drohte, tauchte er unter. Zunächst setzte er sich nach Mallorca ab, dort soll er dann einen Flug nach Zürich gebucht haben. Auf dem Oberarm trägt er ein großes tätowiertes "S". - Belohnung: 2.000 DM
  • SF 6: Kripo Calw - Fahndung nach Hans-Ulrich V.; er soll seine Betrügereien von Spanien aus betrieben haben. Seine Opfer wohnen alle in Deutschland. Er meldet sich bei Inserenten, die in deutschen Tageszeitungen Darlehen oder Beteiligungen suchen, und gibt vor, im Namen einer spanischen Gesellschaft das Geld beschaffen zu können. Vor der Auszahlung des Darlehens verlangt er hohe Geldbeträge, angeblich Verwaltungskosten. Er soll auf diese Weise von 58 Geschädigte über 350.000 DM erschwindelt haben. Jeden Monat kommt ein neuer Geschädigter hinzu. Er gibt sich auch als Dr. Marc. A. Ulrich aus. - Belohnung: 1.000 DM
  • SF 7: Kripo Esslingen - Fahndung nach Alessandro R.; er soll im April 1998 mit drei Komplizen einen Mann in Leinfelden-Echterdingen ermordet haben. Seine Komplizen haben sich vermutlich nach Italien abgesetzt, er könnte sich noch im Raum Stuttgart aufhalten. Er hinkt zurzeit wegen einer Fußverletzung. - Belohnung: 4.000 DM
  • SF 8: Kripo Hannover - Mord an Geschäftsführer eines türkischen Lebensmittelgeschäfts in Sulingen im April 1998 durch sechs Schüsse. Der Täter konnte unerkannt aus dem Laden fliehen und mit einem roten Golf verschwinden, der von einem Komplizen gefahren wurde. Es konnte ein Phantombild des Schützen erstellt werden. Süleyman T. soll den Golf gefahren haben. Er könnte sich nach Frankreich oder in die Türkei abgesetzt haben. - Belohnung: 5.000 DM

Geklärt: Am 30. Juni 1998 wurde Süleyman T. in den Niederlanden festgenommen. Drei Tage später konnte auch der Schütze, ein 38-jähriger Deutscher, festgenommen werden. Beide haben die Tat gestanden. Auch der Drahtzieher, der Vater von T., konnte festgenommen werden. Bekanntgabe in der Sendung vom 21.08.1998

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen

  • SF 2 der Sendung vom 27.03.1998: Hugo L. soll sich nach ersten Erkenntnissen wohl im Ausland aufhalten.
  • SF 6 der Sendung vom 16.01.1998: Durch den Hinweis einer Zuschauerin kann dem Bankräuber, der von der Kripo München gesucht wurde, neben den Überfällen in München und Bonn noch ein weiterer in Berlin vorgeworfen werden.
  • SF 7 der Sendung vom 03.03.1995: Ullrich T. hatte sich nach der Sendung abgesetzt, wohl in die Karibik. Er könnte sich aber inzwischen wieder im Sendegebiet aufhalten.

XY Gelöst

  • SF 3 der Sendung vom 27.03.1998: Dr. Norbert H. wurde von einem Zuschauer erkannt, als er unter dem genannten Aliasnamen auf einem Rittergut bei Peine unterkam. Einen Tag nach der Sendung wurde er dort festgenommen.
  • SF 2 der Sendung vom 27.02.1998: Walter P. wurde tot in einer Gartenhütte in Wien aufgefunden. Er hatte Selbstmord begangen.
  • SF 1 der Sendung vom 24.10.1997: Orhan B. konnte in Istanbul von der türkischen Polizei festgenommen werden.
  • SF 4 der Sendung vom 07.11.1986: Fünf Jahr später, im Sommer 1991, erinnerte sich eine Zuschauerin, dass ein Junge in ihrer Nachbarschaft vor Jahren verschwunden ist. Sie meldete dies der Polizei. Nach weiteren Jahren der Ermittlungen konnte das gefundene Kind als der Junge identifiziert werden. Die Todesursache ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
  • FF 4 der Sendung vom 27.09.1985: Der Mord an Paul I. ist geklärt. Immer wieder war ein Mann zur Polizei in Olpe gekommen, um verschiedene Personen der Tat zu bezichtigen. Im Laufe der Zeit geriet der Mann aber selbst unter Verdacht. Nach "kriminalistischer Kleinarbeit" (Butz) wurde er nach 14 Jahren festgenommen, ebenso ein Komplize.

Bemerkungen

  • Interessante Kameraeinstellung beim Rückblick: XY-Logo an Leinwand (erinnert an alte Ede-Zeiten)

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