Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 10. Juli 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 05.08.2009

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Vergewaltigung an junger Frau in Greifswald (Vergewaltigt vor der Haustür)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Anklam
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Gert-Christian Ebert
  • Tatzeiten: 1. Tat: 24.03.2008, gegen 02:30 Uhr / 2. Tat: 30.08.2008, kurz nach Mitternacht
  • Details: Frauke studiert in der Uni-Stadt Greifswald. Nach gelegentlichem Jobben in einer Kneipe fährt sie immer mit dem Fahrrad nach Hause. In der Nacht zum 24.03.2008 ist jedoch ihr Reifen platt und sie beschließt, das Rad zu schieben. Gegen 2:30 Uhr hält sie ein Mann von hinten fest und greift ihr in den Schritt. Sie wehrt sich jedoch so heftig und lautstark, dass sie fliehen kann. Die Polizei ruft sie erst später, als ihr die Gefahr bewusst wird, die von dem Mann weiterhin ausgeht. 5 Monate später: Melanie arbeitet an der Uni Greifswald. Sie lebt in einer Zweier-WG, die zurzeit auch von einer Freundin auf Besuch mit bewohnt wird. Am Abend des 29.08.2008 gehen die drei auf eine Party. Doch Melanie ist schon früh müde, verabschiedet sich daher und geht in ein Café. Dort hält sie sich bis um Mitternacht auf. Die wenigen 100 Meter nach Hause geht sie zu Fuß. Direkt vor ihrer Haustür wird sie in ein Gebüsch gezerrt und brutal vergewaltigt.
  • Zitate: "Der ist wohl präpotent!"
  • Status: ungeklärt
  • Bewertung: **

Nachspiel

Überfall an Autobahn (Parkplatz Mainhausen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Offenbach
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Frank Raupach
  • Tatzeit: Früher Morgen des 14.03.2008
  • Tatort: Überfall: Parkplatz am Seligenstädter Dreieck | Abstellort Fahrzeug: Kleinostheim, Aschaffenburger Straße
  • Details: Das Opfer pendelt regelmäßig zwischen Deutschland und der Ukraine hin und her, wo seine Frau lebt und nicht wegziehen möchte. In der Nacht auf den 14.03.2008 macht er sich bereits sehr früh auf den Weg. Im Verhör merkt er an, dass davon keiner gewusst haben kann. Von Koblenz aus startend gelangt er schließlich auf die A3 und legt auf einem Parkplatz eine Rast ein. Dort wird er von einem Mann angesprochen, der vorgibt, am Kleintransporter des Opfers interessiert zu sein. Ein weiterer Mann nähert sich von hinten mit einer Pistole. Die beiden nehmen das Opfer gefesselt in seinem Auto mit. Schließlich hält der Fahrer an und telefoniert. Anschließend räumt ein Täter das Auto aus und entwendet den Geldbeutel des Opfers. Ein Täter bleibt zurück, der Andere fährt mitsamt dem Verschleppten nach Kleinostheim, wo er das Auto verlässt. Das Opfer vermutet, dass ein weiterer Komplize den zurückgelassenen Täter mit dem Diebesgut abgeholt hat. Um 06:35 Uhr eilt dem Opfer ein Passant zu Hilfe.
  • Besonderheiten: Der Film ist als Rückblende aufgebaut. Im Hintergrund wird das Opfer vernommen und erzählt die Geschichte. Der Film kommt daher ohne Sprechertext aus.
  • Status: ungeklärt
  • Bewertung: ***

Nachspiel

Brandstiftung und Mord in Schwerin (Inferno im Kinderheim)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Schwerin
  • Kommissar im Studio: Erster Kriminalhauptkommissar Frank Thomas
  • Tatzeit: 8. November 2008, 01:45 Uhr
  • Tatort: Ein Kinderheim in Parchim bei Schwerin
  • Details: Ort des Geschehens ist ein Kinderheim des Roten Kreuzes in Parchim bei Schwerin, in dem Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen unterkommen. Verschiedene Betreuerinnen kümmern sich rund um die Uhr um die Heimkinder. Am Abend des 07.11.2008 hat Kirsten W. Nachtdienst. Zu dieser Zeit befinden sich 8 Minderjährige in dem Heim, das in einer Villa untergebracht ist. Gegen 22 Uhr wird die Eingangstür verschlossen und die jüngeren Kinder müssen zu Bett gehen. Nach dem Verschließen der Tür klagt eine Heimbewohnerin über schulische Probleme. Die Betreuerin verspricht Hilfe und kümmert sich anschließend um die jüngeren Bewohner. Um 01:00 Uhr legt sich die Betreuerin zu Bett. Gegen 01:45 verschüttet eine Person Brandbeschleuniger vor der Haustür und setzt ihn in Brand. Gegen 02:00 Uhr bemerkt die Betreuerin das Feuer. Sie schlägt Alarm und lotst die Kinder über ein Fenster nach draußen. Der elfjährige Peter verlässt das Haus jedoch nicht. Er wird im ersten Stock gesichtet, kann jedoch nur bewusstlos aus einem Schrank geborgen werden. Er stirbt kurz darauf.
  • Status: ungeklärt
  • Belohnung: 5.000 €
  • Bewertung: ***

Nachspiel

Versuchter Mord in Freiburg/Breisgau (Messerangriff in Zähringen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Freiburg/Breisgau
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Olaf Joubert
  • Tatzeit: 9. Dezember 2008, gegen 22:00 Uhr
  • Tatort: Industriegebiet Nord in Freiburg Zähringen
  • Details: Die 28-jährige Nicole, eine Tierarzthelferin aus Freiburg, macht sich am 09.12.2008 gegen 21:45 Uhr auf den Weg zum nahegelegenen Supermarkt, um noch vor Ladenschluss Zigaretten zu kaufen. Der Weg dorthin ist zwar schlecht beleuchtet, jedoch dem Opfer gut bekannt. Auf dem Rückweg vom Supermarkt wird sie in einer Unterführung von einem Mann mit einem Messer angegriffen, der zur selben Zeit wie das Opfer im Supermarkt gewesen war. Zunächst realisiert sie den Ernst der Lage nicht. Der Täter erscheint der 28-jährigen sehr unsicher. Schließlich kann die Frau fliehen. Der Freund der Geschädigten begibt sich mit einem Baseballschläger auf die Suche nach dem Täter und lässt seine Freundin zurück. Diese ruft unter Schock zunächst nicht die Polizei. Erst der zurückkehrende Freund erledigt dies.
  • Besonderheiten: Der Film wird durch Kommentare des Opfers unterbrochen. Ein Sprechertext liegt daher nicht vor.
  • Status: ungeklärt
  • Belohnung: 5.000 €
  • Bewertung: *

Nachspiel

Mord an Beatrice J. (Tod beim Joggen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Mönchengladbach
  • Kommissar im Studio: Ingo Thiel
  • Tattag: 20.12.1989, gegen 18:00 Uhr
  • Tatort: Bresgespark, Mönchengladbach
  • Details: Die Studentin Beatrice aus Mönchengladbach ist begeisterte Joggerin. Ihr Freund Jürgen, wohnhaft ein paar Straßen weiter, übernachtet oft bei ihr. Die beiden sind für den Abend mit Freunden zum Plätzchenbacken verabredet. Am Nachmittag wird Jürgen allerdings zur Probe seiner Band, in der er Gitarre spielt, eingeladen und sagt zu. Per Telefon versucht er, seine Freundin darüber zu informieren. Doch sie nimmt nicht ab. Um 22:30 Uhr kehrt er zum Haus seiner Freundin zurück, doch sie scheint nicht dort zu sein. Auch bei den Freunden ist sie erst gar nicht aufgetaucht. Schließlich öffnet der verwunderte Freund die Wohnung des Opfers und erkennt, dass ihre Joggingutensilien fehlen. Der Futtertrog des Vogelkäfigs ist außerdem leer. Auch bis zum nächsten Morgen kommt die Studentin nicht nach Hause. Schließlich alarmiert ihr Freund die Polizei. Deren Suchmaßnahmen konzentrieren sich auf den nahegelegenen Park, wo Beatrice normalerweise joggt. Dort wird sie am Mittag des 22.12.1989 tot aufgefunden. Der Gerichtsmediziner findet heraus, dass das Opfer gegen 18 Uhr am 20.12.1989 getötet worden sein dürfte. Der Täter muss beim Erdrosseln mehrere Anläufe unternommen haben. Vermutlich wurde die Frau von hinten angegriffen, gewürgt, getreten und schließlich getötet. Wenig später meldet sich der Fahrer einer Kehrmaschine bei der Polizei. Er hatte gegen 18 Uhr am Tattag einen verdreckten Mann beobachtet, der durch ein Loch im Zaun gestiegen war und anschließend eilends die Straße überquert hatte. Die Angaben des Straßenreinigers führen die Polizei über Hinweise zu einem Mann. Dieser wird schließlich jedoch mangels Indizien wieder auf freien Fuß gesetzt.
  • Zitate: "Vielleicht braucht Pitty ja auch einen Freund?" - "Pitty ist doch nicht schwul!"
  • Status: ungeklärt
  • Belohnungen: 7.500 €
  • Bewertung: **

Nachspiel

Vergewaltiger Nürnberg (Bärchenschal Vergewaltiger)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nürnberg
  • Kommissar im Studio: Erster Kriminalhauptkommissar Horst Hanschmann
  • Tattage und -zeiten: 1. Tat: Donnerstag 22. April 2004 gegen 16.00 Uhr / 2. Tat: Freitag 18. April 2008 gegen 2.15 Uhr
  • Tatorte: 1. Tat: Nürnberg Steinbühl | 2. Tat: Nürnberg Zerzabelshof
  • Details: Die 54-jährige Nürnbergerin Uta P. ist geschieden und hat einen erwachsenen Sohn. Als sie am 22.04.2004 gegen 16:00 Uhr nach Hause kommt, begibt sich ein Mann ungebeten mit in die Wohnung der Alleinstehenden. Mehrmals versucht die Frau, den Täter von seinem Vorhaben abzubringen. Doch auf ihre Bluffs fällt er nicht herein. Und auch mit dem Versuch, seinen Stolz zu verletzen, scheitert das Opfer. Schließlich nötigt der Täter die Frau, sich auszuziehen. Anschließend geht er aufs Klo. Die Frau verpasst jedoch die Chance, zu entwischen; der Täter fängt sie an der Tür ab. Dann fesselt er sie und vergewaltigt sie. Zum Schluss nimmt er den Schlüsselbund des Opfers an sich und verlässt die Wohnung. Die Polizei kann den Täter trotz DNA-Spuren nicht ermitteln. 4 Jahre später, am 18.04.2008 tritt er wieder auf. Die 43-jährige Sylvia B. ist ebenfalls alleinstehend und lebt in einem Mehrfamilienhaus, 6 km vom ersten Tatort entfernt. Nach einem gemeinsamen Abend mit Freunden kommt sie um 02:15 Uhr nach Hause. Als sie den Hund aus der Tür lässt, nutzt der Täter die Gelegenheit, um in die Wohnung einzudringen. Diesmal ist er maskiert und geht brutaler und zielstrebiger vor. Er knebelt sein Opfer und verbindet dessen Augen mit einem mitgebrachten Kinderschal. Anschließend vergewaltigt er sie. Eine Nachbarin im Hausflur bringt den Täter gegen 02:30 Uhr aus dem Konzept. Er lässt von seinem Opfer ab und verschwindet, nachdem er die Frau erneut mit Klebeband geknebelt hat. Die polizeilichen Ermittlungen ergeben: Der Täter muss seine Opfer ausspioniert haben.
  • Zitate: "Du tust dir keinen Gefallen. Ich bin HIV-positiv. Ich habe AIDS! Habe ich letzte Woche erfahren." | "Dein Hund ist taub, der hört überhaupt nicht auf mich." - "Das nennt man Altersweisheit."
  • Belohnungen: zusammen 3.000 €
  • Status: geklärt
  • Bewertung: ***

Nachspiel

Nur durch Zufall gelang es der Kripo den gefährlichen Sexualstraftäter festzunehmen. Sowohl die Fahndung über Aktenzeichen XY als auch der zurückgelassene Schal mit Bärchen-Motiven führte die Kripo nicht auf die Spur des Täters. Lediglich die DNA des Täters war bekannt - und diese Spur war schließlich auch das entscheidende Puzzlestück zur Lösung des Kriminalfalles.

Ein 40-jähriger Elektroniker, der nebenbei in einer Disko als Kellner arbeitete, wurde von bestohlenen Gästen verdächtigt, zwei Schlüssel samt den dazugehörigen Autos gestohlen zu haben. Vor der Kripo gestand er den Diebstahl und musste im Rahmen einer Routine-Untersuchung auch eine Speichelprobe abgeben. Als die DNA des 40-jährigen Familienvaters mit der DNA-Analyse-Datei des BKA abgeglichen wurde, zeigte sich schnell eine Übereinstimmung mit den zwei ungeklärten brutalen Vergewaltigungen aus den Jahren 2004 und 2008.

Am 23. Juni 2010 wurde der 40-Jährige aus dem Landkreis Fürth schließlich festgenommen, der die beiden Vergewaltigungen gestand. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass der 40-Jährige ein Doppelleben geführt hat. Nach Außen hin der treue und fürsorgende zweifache Familienvater und von Innen her ein triebgesteuerter Vergewaltiger.

Der Familienvater wurde schließlich vom Landgericht Nürnberg-Fürth aufgrund zweier besonders brutaler Vergewaltigungen und der besonderen Schwere der Schuld zu einer zweistelligen Haftstrafe verurteilt.

Über die Klärung des Falles wird in der Sendung vom 04.08.2010 berichtet.

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Top-Fahndung für das BKA nach einem unbekannten Mann (Unbekannter Kinderschänder): Der Unbekannte hatte mehrere Jungen sexuell missbraucht und dies in 42 Videos festgehalten, die der Polizei in die Hände fielen. Die Filme wurden 2006 im deutschsprachigen Raum aufgenommen. Die Opfer waren meist zwischen 5 und 7 Jahren. Die Polizei befürchtet, dass noch weitere, bislang unbekannte Taten den Videos von 2006 folgten. Zur Fahndung wird die Täterstimme, stammend von den Videos, abgespielt.

Geklärt: Der mutmaßliche Tatverdächtige stellte sich am Tag nach der Sendung. (Quelle: presseportal.de)

XY Update

  • FF 3 der Sendung vom 09.10.1992: Mord an Stefan J. (†13) / SF 7 der Sendung vom 01.12.1995: Mord an Dennis R. (†8) / FF 2 der Sendung vom 05.04.2002: Mord an Dennis K. (†9): Die brutale Entführung in einer Jugendherberge in Rheine soll in einem Zusammenhang mit dem Fall "Pokémon-Dennis" stehen. Dazu wurden alle Taten der Serie aufgezählt. Frage nach Zeugen, denen in der Nacht vom Freitag 12.06. auf Samstag 13.06. im Bereich der Jugendherberge ein Auto aufgefallen ist. Außerdem wurde nach einem dunkel gekleidetem Mann mit einer Baseballmütze gesucht. Dazu im Studio: Erster Kriminalhauptkommissar Klaus Burandt von der Kripo in Greven, Leiter der Ermittlungskommission die den Fall bearbeitet und erster Kriminalhauptkommissar Martin Erftenbeck von der Kripo Verden, Leiter der „SOKO Dennis“. Belohnung für Hinweise, die zur Aufklärung aller Taten führen: bis zu 21.500 €.

Geklärt: In der Sendung vom 14.04.2010 wird berichtet, dass die Entführung eines Jungen aus einer Jugendherberge in Rheine im Münsterland im Juni 2009 geklärt ist und ein 29-jähriger Mann festgenommen werden konnte. Die Polizei hatte schon befürchtet, dass es einen Zusammenhang mit einer beispiellosen Verbrechensserie gibt, einer Serie, bei der immer wieder Jungs nachts aus Zeltlagern, Jugendherbergen oder Einfamilienhäusern entführt und missbraucht worden waren. Fünf Jungen wurden dabei getötet, unter ihnen der 9-jährige Dennis. Doch einen Zusammenhang mit dieser Serie kann ausgeschlossen werden, da der 29-jährige Täter aus Rheine selbst erst ein 11-Jähriger war, als die Entführungsserie 1992 begann.

Derweil konnten die drei Mordfälle aufgeklärt werden - am 15. April 2011 gab die Polizei die Festnahme eines dringend Tatverdächtigen bekannt. Der entscheidende Hinweis kam von einem früheren Opfer, das 1995 von einem maskierten Täter in seinem Elternhaus missbraucht worden war und sich im Zuge der im Februar 2011 veröffentlichten Situationsskizze daran erinnert hatte, dass es einige Monate vor dem Missbrauch von dem Betreuer einer Kinderfreizeit über seine Wohnsituation ausgefragt worden war. Der damals 40-jährige N. aus Hamburg-Harburg, der bis September 2000 in Bremen gewohnt hatte, legte nach ersten Vernehmungen ein Geständnis ab. Er gab zu, Stefan J., Dennis R. und Dennis K. ermordet und etwa 40 weitere Kinder missbraucht zu haben.

Am 27. Februar 2012 wurde Martin N. schließlich wegen Mordes zur Verdeckung von Straftaten an Stefan J., Dennis R. und Dennis K. sowie 20 Missbrauchsdelikten zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest. Verurteilt werden konnte N. nur für rund die Hälfte der von ihm begangenen Missbrauchsdelikten, da etwa 20 Sexualdelikte bereits verjährt waren.

XY Gelöst

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Zum Vermisstenfall Rudolf P. gaben viele Anrufer Hinweise auf das Foto des Täters, als er versuchte, Geld vom Opfer abzuheben. Er konnte anderthalb Stunden nach der Sendung mit zwei weiteren Verdächtigen vorläufig festgenommen werden. Einer der drei steht im Verdacht, den Rentner ermordet zu haben.
  • SF 2 der Sendung vom 06.08.2008: Auch Alexander R., gesucht von der Kripo Aschaffenburg wegen Mordes an einer dreifachen Mutter, konnte am französischen Bahnhof in Colmar festgenommen werden.

Erste Ergebnisse

Vergewaltigung in Greifswald
Überführen "XY"-Zuschauer den Täter?

Besonders bewegt hat die Zuschauer die Mord- und Missbrauchsserie an Jungen in Deutschland, Dänemark und Frankreich. Es gab Anrufe von Zeugen, die in der Nähe unterschiedlicher Tatorte Beobachtungen gemacht haben. Diesen hatten sie zunächst keine Bedeutung beigemessen. Durch den Beitrag in "XY" hätten sie aber mögliche Zusammenhänge mit den Taten erkannt, sagten sie. Auch diese Hinweise wurden zur sofortigen Bearbeitung weitergeleitet.

In einem anderen Fall spielte ein Akkordeon eine Rolle. Zwei Männer hatten einen Autofahrer überfallen und ausgeraubt. Dabei war ihnen auch ein altes Akkordeon der Marke "Hohner" in die Hände gefallen. Die Kripo vermutet, dass die Täter es früher oder später irgendwo zum Verkauf anbieten. Tatsächlich ist ein solches Akkordeon in den letzten Wochen mehrfach aufgefallen. Vielleicht führt die ungewöhnliche Beute nun auf die Spur der Räuber.

"Erst wenige Stunden wurde nach ihm mit Videobildern in der Öffentlichkeit gesucht - jetzt hat sich laut Polizei der Kinderschänder "Christoph" gestellt. Im Rahmen der Fahndung seien viele Hinweise auf den Mann eingegangen, teilten die Ermittler mit. Sie sind sicher, dass es sich um den Täter handelt."

Quelle: Spiegel

Bemerkungen

  • XY-Preis: Die Autofahrerin Petra S. bemerkt, an einer Ampel wartend, eine Schlägerei zwischen zwei Männern. Als die Ampel grün wird, steigt sie aus, kann aber nicht über die Straße zum Tatort, da hinter ihr wartende Fahrer nicht ohne beleidigende Gesten an ihrem Wagen vorbeifahren. Als sie über die Straße kommt, ist der Täter verschwunden und das Opfer liegt verletzt am Boden. In einem Weingeschäft lässt sie die Polizei rufen. Als der Geschädigte das mitbekommt, lehnt er ab und versucht, zu gehen. Die Preis-Kandidatin hält ihn jedoch zurück. Der Täter wird kurz darauf gefasst. Die Polizei vermutet, dass die Autofahrerin dem Mann das Leben gerettet hat.
  • Zu Beginn sagt Rudi ein Danke an alle Spender für "Kito" aus - es wurde auch zurückgeblendet. Der Täter ist nicht gefasst.
  • Top-Fahndung nach einem Serienkinderschänder und Kinderpornograf: 42 Videos wurden sichergestellt.
  • Die Filmfälle werden wieder zerstückelt und es wurde wieder ein 20 Jahre zurückliegender Fall behandelt.
  • Brutale Filmfälle - wie in der Sendung vom 07.02.1992.
  • Während man Bilder oder Phantombilder von den Tätern sieht, sieht man auch ab sofort in einer Bildschaltung noch den zuständigen Kripobeamten.
  • Breiter Hessendialekt vom Kommissar in FF 2.

Vorherige Sendung: Sendung vom 24.06.2009

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