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Sendung vom 29.03.2007

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Raubmord an Bauunternehmer Wolfgang Sch.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hagen
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Ralf Neumann
  • Tattag: Donnerstag, 9. November 2006, 19:00 Uhr
  • Tatort: Hagen-Emst, Bergruthe
  • Tatverdächtig: 2 unbekannte Männer
  • Belohnung: 150.000 €
  • Details: Immobiliengeschäfte; Büro und Sauna im Haus; Hund "Berti"; Ehefrau wird bei Heimkehr überfallen; Mann wird im Keller erschossen
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Eine der gestohlenen Uhren sei im europäischen Ausland aufgetaucht. Die Kripo geht davon aus, dass die Täter vom Balkan stammen, eventuell aus Rumänien. Das Opfer Wolfgang Sch. soll sich heftig zur Wehr gesetzt haben, was dann dazu geführt hat, dass auf ihn geschossen wurde. Tatwaffe wahrscheinlich ein Revolver Kal. 38 Spez. oder 357 Magnum. Es wird nach wie vor von einem Raubmord ausgegangen, denn Auftragsmörder hätten noch einen gezielten dritten Schuss nachgesetzt, um sicher zu gehen, dass das Opfer auch wirklich tot sei. Zudem wäre es weniger riskant gewesen, das Opfer im Rahmen seiner regelmässigen Waldspaziergänge niederzustrecken. Die Mordkommission war auch im Rotlichtmilieu unterwegs, 13 Tatverdächtige wurden zeitweise festgenommen, dann aber wieder laufen gelassen. XY soll viele Tipps, aber nichts Konkretes gebracht haben. Der auch im Filmfall erwähnte dunkle Lieferwagen ist etwas fragwürdig. Denn niemand aus der Nachbarschaft und insbesondere auch niemand von einem zur Tatzeit stattfindenden Laternenumzug konnte sich an ein solches Gefährt erinnern.

(Quelle: Westfalenpost "Erste Spur im Hagener Raubmord" vom 3. Februar 2012)

POL-HA: Einladung zur Pressekonferenz Das Tötungsdelikt an einem Hagener Unternehmer vom 09.11.2006 steht vor der Aufklärung - zwei dringend Tatverdächtige in U-Haft (Quelle: presseportal.de vom 08.08.2017)

Fahndung nach Serienvergewaltiger ("Unbekannter Sex-Täter mit Mitleidsmasche")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Krefeld
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Dirk Settels
  • Tattag: Zeitraum von August 1999 bis Mai 2006
  • Tatorte: Krefeld, Köln, Düsseldorf, Aachen
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: nicht bekannt
  • Details: behauptet, keine Arme zu haben; klingelt bei Frauen und bitte um Hilfe beim Urinieren
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

In der Sendung vom 10.03.2010 wird über die neusten Erkenntnisse berichtet. So ist dieser Täter seit mindestens 20 Jahren aktiv, auch in Belgien und der Niederlande. Mehr als 70 mal hat er zugeschlagen und dabei 21 Frauen vergewaltigt oder es zumindest versucht. Der Täter ist mit 100% Sicherheit nicht behindert und täuscht eine Behinderung nur vor, um bei seinen Opfern Mitleid zu erregen, damit er sich dann an seinen Opfern vergehen kann. Ein gemeinsamer DNA-Treffer offenbarte dann einen Zusammenhang zwischen den Vergewaltigungen und der Mitleidsmasche durch eine vorgetäuschte Behinderung. Daher weiß die Polizei erst seit kurzer Zeit, dass es sich dabei um ein und denselben Täter handeln muss. Außerdem verschafft sich der Täter auf eine der Polizei noch unbekannte Weise Zugang zu Alters- und Pflegeheimen sowie ein Krankenhaus. Zum einen sucht er dann die Pflegerinnen auf, überrascht sie und versucht sie zu vergewaltigen. Zum anderen verfolgt er die Frauen nachts zu ihren Wohnsitzen, nähert sich ihnen und versucht auch auf diese Weise die Frauen zu vergewaltigen. Die meisten Taten geschahen in Eupen (Belgien) und dessen Umgebung. Darüber hinaus wird von einer großen Dunkelziffer ausgegangen.

Der entscheidende Tipp kam schließlich von einem pensionierten Polizisten in Eupen, der den Täter wegen eines Diebstahls in Belgien wiedererkannte. Dem Täter werden innerhalb von 20 Jahren vier Vergewaltigungen und fünf Vergewaltigungsversuche in Deutschland, vier Vergewaltigungen und sieben Versuche in Belgien, sowie weitere Sexualstraften in den Niederlanden zur Last gelegt. Außerdem klingelte er an über 1.000 Wohnungen, an denen er bei ca. 150 Frauen mit seiner "Mitleidsmasche" Erfolg hatte. In mindestens 49 Fällen soll es zu sexuellen Handlungen gekommen sein.

Über die Klärung des Falls wird in der Sendung vom 14.04.2010 berichtet. Der 46-jährige Jörg P. wurde in der Eifel festgenommen und beschwerte sich bei der Festnahme über den hohen Fahndungsdruck nach der Ausstrahlung in XY, er hätte sich nicht mehr auf die Straße trauen können.

Im Prozess gab er zudem an, er sei viel cleverer gewesen als die rund 150 Frauen, da er es mit seiner Mitleidsmasche schaffte, dass sie ihn anfassten. Im Oktober 2010 wurde der 46-jährige Familienvater Jörg P. schließlich zu zehn Jahren Haft verurteilt. Dieser hatte zuvor gestanden, in den vergangenen 20 Jahren mehr als 1000 Sexualdelikte begangen zu haben. Der 46-Jährige wird daher nun in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht. Im Prozess wurden bei weitem nicht alle Sexualdelikte gesühnt, da sich viele auch im "Grenzbereich" des Legalen befanden. Denn solange Jörg P. keinen Zwang ausgeübt hat, kann man den Vorgang strafrechtlich nicht verfolgen.

siehe auch:

Raubüberfall auf Johanna und Joachim G. (Überfall auf Arzt in Herne)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bochum
  • Kommissar im Studio: Oberkommissar Karsten Strehl
  • Tattag: Mittwoch, 22. November 2006
  • Tatort: Herne - Wanne Eickel, Hordeler Straße
  • Tatverdächtig: Drei unbekannte Männer
  • Belohnung: 1.000 €
  • Details: Arzt und seine Mutter; geht mit Hund raus; Mutter schutzlos ausgeliefert; Sohn kommt kurze Zeit später und wird lebensgefährlich verletzt
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Siehe auch die Klärung im FF 1 der Sendung vom 06.05.2009.

Versuchter Raub und Raubmord an Hein-Jürgen L. (Mord an Diskokönig)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Kommissar im Studio: Oberkommissar Stefan Schlottmann
  • Tattag: Versuchter Raubüberfall: 11. Dezember 2005; Raubmord: 12. Februar 2006
  • Tatort: Wohnung des Opfers
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 5.000 €
  • Details: "Diskokönig vom Hamburg"; 77 Jahre alt; zuvor versuchter Raubüberfall; Täter kehrt noch einmal nach Tat in die Wohnung zurück; Schockgerät
  • Bewertung:
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Vergewaltigung und Mordversuch (Sexualverbrechen Obergries)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Weilheim
  • Kommissar im Studio: Kriminalrat Bernd Putzer
  • Tattag: 25. November 2006
  • Tatort: Unterer Leitenberg bei Obergries, einem Ortsteil von Gaißach in Oberbayern
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 3.000 €
  • Details: 67-jährige Frau; Wanderung; Opfer folgt Mann; brutale Fesselung; Unterkühlung
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Es wird ein Zusammenhang mit FF 2 der Sendung vom 11.11.2009 vermutet.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Traunstein - Fragen zu festgenommenem Miroslav L. (siehe "XY-Gelöst:")
    - Wer weiß, wo genau Miroslav L. in den vergangen Jahren gelebt und gearbeitet hat?
    - Wer glaubt selbst, Opfer einer Straftat durch Miroslav L. geworden zu sein?
    - Und wer kann weitere sachdienliche Hinweise zu den erwähnten Fällen aus der Schweiz geben?
  • SF 2: Kripo Passau - Mord an der Studentin Caroline B. (21) in Passau. Sie wurde mit 27 Messerstichen in ihrer Badewanne aufgefunden. Es gibt 2 dringend Tatverdächtige, die sich zudem in der Wohnung von B. einquartieren.

Geklärt: Wenige Tage nach der Ausstrahlung in XY stellte sich einer der beiden Tatverdächtigen in Spanien, der dem psychischen Fahndungsdruck nicht mehr gewachsen war. Der zweite Mann wurde eine Woche später festgenommen. Über die Aufklärung des Falles wird in der Folgesendung berichtet.

  • SF 3: LKA Hamburg - Mysteriöser Vermisstenfall Kai S.; Chinese; 31-jährig; Studium an der Universität Duisburg absolviert; wollte Import- und Exportfirmen aufbauen; zuletzt gesehen in Hamburg; im Alsterfleet stark skelettierte Leichenteile aufgefunden; DNA-Abgleich noch ausstehend

Nachspiel: DNA-Analyse hat ergeben, dass die im Alsterfleet aufgefundenen Leichenteile von Kai S. stammen. Leiche wurde zerstückelt. Kopf, Torso und andere Teile fehlen noch. Völlig unklar wie S. zu Tode kam. Leichenteile wurden nur gefunden, weil man das Alsterfleet reinigen wollte und zu diesem Zweck Wasser abgelassen hat. Die Art und Weise der Leichenbeseitigung erinnert an "Triaden-Filme". Der Fall sei aber nicht mit einer Tat in Verbindung zu setzen, in der sieben Menschen in einem China-Restaurant in Sittensen hingerichtet wurden. Opfer hat vor Umzug nach Hamburg in einer Essener Firma gearbeitet, die mit Schaufensterpuppen und Perücken handelt. Als S. nicht zu einem vereinbarten Treffen kam, versuchte man ihn telefonisch zu kontaktieren. Zweimal wurde sodann der Anruf entgegengenommen, aber nach kurzer Zeit wieder abgebrochen. Die Kripo ist auf eine Wohnung gestossen, die ein Bekannter von Kai S. bewohnt hatte und die erst kürzlich sauber renoviert wurde. Trotzdem konnten noch Blutspritzer von S. festgestellt werden. Auslöser für die Bluttat soll ein Streit um eine Frau gewesen sein. Nun wird nach dem Wohnungsmieter, einem 36-jährigen Chinesen, gefahndet. Wahrscheinlich ist er zurück in die VRP China geflohen. (Quellen: Hamburger Morgenpost, 2012 sowie Die Welt, 4. April 2007)

  • SF 4: Kripo Wuppertal - Fahndung nach Bankräuber, der sich als seriöser Geschäftsmann ausgibt und eine Pistole in seinem weinroten Koffer hat; zwei Überfälle in Wuppertal am 18.10.2006, Beute 17.000 €, und drei Monate später in Dortmund, Beute 7.000 €, qualitativ gute Farbbilder der Überwachungskamera; Täter hat auffällige Glatze und Brille; gepflegte Erscheinung und gut gekleidet; die Polizei befürchtet weitere Überfälle; die Belohnung beträgt 1.000 €.

Geklärt: Bei dem Bankräuber handelt es sich um einen 59-jährigen, einschlägig vorbestraften Mann. Er wurde jetzt erneut festgenommen. Bekanntgabe in der Sendung vom 02.08.2007.

XY Update:

  • kein XY-Update in dieser Sendung

XY Gelöst:

  • SF 5 der Sendung vom 06.12.2002: Rudi berichtet von der Klärung des Mordes an der 92-jährigen Agnes B. in Luzern in der Schweiz. Der mutmassliche Mörder, der gebürtige Tscheche Miroslav L. wurde in der Nähe von Traunstein in Bayern aufgrund eines DNA-Treffers festgenommen. Ihm werden auch zwei Raubüberfälle auf zwei 85- bzw. 90-Jährige Frauen in Basel zur Last gelegt. Außerdem wird dem Mann auch eine versuchte Tötung an der 85-Jährigen vorgeworfen und die Kripo Traunstein hält es für möglich, dass er noch für weitere Verbrechen in verschiedenen Europäischen Ländern verantwortlich sein könnte. Der Mann streitet den Mord an Agnes B. ab, gab allerdings zu, zum fraglichen Zeitpunkt in Luzern gewesen zu sein. Noch unklar ist, wo er sich im Zeitraum von 2002 bis 2006 aufgehalten hat. Miroslav L. hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Kellner gearbeitet, war aber auch in Tschechien und vielleicht auch Frankreich unterwegs. Noch offene, konkrete Fragen der Polizei an die XY-Zuschauer, siehe SF 1 dieser Sendung.

Bemerkungen

  • Hohe Belohnung in FF 1

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