Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 28.02.2018

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Prostituierter Maria „Rosa“ N. (Leichenteile verstreut)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Kommissarin im Studio: Kriminalkommissarin Lena Jarden
  • Tatzeit: Zuletzt gesehen am 01.08.2017 gegen 14 Uhr in Begleitung eines Mannes
  • Tatort: Unbekannt, wahrscheinlich irgendwo in Hamburg
  • Details: Maria N. ist in Afrika aufgewachsen und lebt in Spanien; im Sommer kommt sie nach Hamburg als Prostituierte „Rosa“ ; Ende Juni 2017 ist der heruntergekommenen Absteige, in der sie sonst immer Unterschlupf fand, angeblich kein Zimmer mehr frei; „Rosa“ ist verzweifelt und kommt schließlich bei einer Kollegin unter; Sie findet Freier nördlich des Hauptbahnhofes und kehrt nach einigen Wochen wieder zurück nach Spanien; 03.08.2017: Ein Angler findet in Hamburg-Rissen zuerst einen Pulli und eine Handtasche und dann macht er einen makaberen Fund, einen ersten Körperteil, den er sofort der Polizei meldet; diese findet spanischen Ausweis aus Saragossa und die Inhaberin ist als Prostituiete schon polizeilich aufgefallen; dann Anruf der Wasserschutzpolizei, die einen Oberschenkel gefunden hat; Kommissarin erkundigt sich bei den Kollegen vom Sittendezernat; ihr Zimmer wird gefunden und ihre Kollegin befragt; eine Zeugin meldet sich und und berichtet von einem Vorfall zwei Tage bevor die ersten Leichenteile gefunden wurde; sie war mit ihrer Schulfreundin Melli unterwegs; Die beiden jungen Frauen saßen in Wittenbergen auf einer Bank an der Elbe, sehen einen Mann und hören dann, wie etwas in Wasser fällt, flachsen noch darüber dass es eine Leiche war und erfahren wenig später, dass tatsächlich Leichenteile in der Elbe gefunden wurden; ein weißer Transporter ist ihnen noch aufgefallen; nächster Fund am 07.08.2017 in Hamburg-Billbrook; in der Dienstbesprechung der Kripo Bericht der Kommissarin: Kolleginnen des Opfers aus Äquatorialguinea meldeten sich, die sie am 01.08.2017 gegen 14 Uhr in Begleitung eines Mannes gesehen haben; Der Mann soll VHS-Videokassetten in einer Tüte dabei gehabt haben; Fund eines Oberschenkels am Goldbekkanal in Hamburg-Winterhude; Rechtsmedizinerin erwähnt, dass der Täter anatomische Grundkenntnisse haben muss, und dass er die Leiche viel mehr zerstückelt hat als zum Transport nötig gewesen wäre; Opfer hat Tochter in Spanien; die Kolleginnen haben sie informiert und sie ist in Hamburg; zehn weitere Leichenteile werden vom 03.bis zum 10.08.2017 gefunden; am 15.08 von Spaziergängern schließlich auch noch der Kopf.
  • Zitate: „Was…? Das gib´s doch nicht!“ - „Das war definitiv keine Schiffsschraube. Der Körperteil wurde mit nem Messer oder so abgetrennt.“ - „Wenn eine Prostituiere getötet wird, dann spricht sich das rum wie ein Lauffreuer.“ - „Weist du, was das gerade war?“ „´Ne Leiche“ „Na ja, vielleicht hat irgendjemand ne Leiche ins Wasser geworfen“; „Ich glaub´du hast ein bisschen zu viele Horrorfilme geguckt, Melli.“ - „Jeden Tag ein neues Leichenteil. Langsam haben wir alles zusammen, was?“; Nicht ganz, der Kopf fehlt noch“
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: 5.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bankräuber mit Fahrrad und Motorradhelm (Ein Täter – viele Zeugen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Lüneburg
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Stephan Meyer
  • Tatzeit: 13.02.2017; gegen 10.15 Uhr
  • Tatort: Filiale der Sparkasse Lüneburg Thorner Straße (Quelle: Google Maps)
  • Details: Zeuge fällt beim Morgenkaffee im Freien ein Fahrradfahrer mit einem Motorradhelm auf; eine Sparkassenfilliale ist ganz in der Nähe; Nur eine Bankangestellte und eine ältere Kundin, die 84-jährige „Frau Weber" befinden sich in der Bank; „Oma Weber“ hat es eilig, ihre Lieblingssendung „Flammende Herzen“ fängt gleich an; dann der Überfall; Der bewaffnete Täter wirkt fahrig und sehr nervös; Zeugin wollte in die Bank, kann sich aber noch rechtzeitig absetzen und einen Mann davon abhalten, in die Sparkassenfiliale zu gehen; er hat keinen Empfang und kann nicht die Polizei rufen; der Bankangestellten gelingt es inzwischen unauffällig Alarm auszulösen; Der Täter kommt aus der Bank gestürmt und der Zeuge, der mit seinem Handy kein Netz findet, versucht Fahrrad des Täters aufzuhalten; Täter droht mit Pistole, schießt zum Glück aber nicht und kann unerkannt entkommen; Der andere Zeuge vom Filmanfang trinkt noch immer seinen Morgenkaffee und bemerkt erneut den flüchtenden Bankräuber, der seinen Fluchtweg geschickt ausgeklügelt hat und in einer Minute schon sehr weit weg ist vom Tatort; Er wird auf seiner Flucht noch von mehreren Zeugen gesehen, die jetzt gesucht werden; Seine Spur verliert sich an einem Parkplatz am Kreidebergsee, dort hat er Vermutlich einen Sprinter, VW Bus oder ein ähnliches Fluchtfahrzeug bereit stehen gehabt, in dem er das Fahrrad verstauen und seine Flucht ungehindert fortsetzen konnte; Die beute beträgt mehrere 1.000 €.
  • Zitate: „Überfall, Geld her!“ „Mensch, das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?“ „Doch. Überfall!“ - „Was…? Das gib´s doch nicht!“ - „Hallo, hallo, sie waren doch gerade in der Sparkasse mit dem Bankräuber“; „Ja, der ist auch noch da, aber ich muss jetzt heim, meine Lieblingssendung fängt gleich an.“
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: 1.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Fahndung nach Bankräuber wegen Mordversuchs (Angestellter niedergeschossen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissarin Ronja Kieslich
  • Tatzeit: 12.01.2017
  • Tatort: Sparkassenfiliale Holstenstraße (Quelle: Google Maps)
  • Details: Späteres Opfer Andreas K. hat zum Geburtstag von seiner Lebensgefährtin Konzertkarte für eine ausverkaufte Veranstaltung bekommen und freut sich riesig; auch an seinem Geburtstag kommt er ganz normal zur Arbeit; die Kollegin hat schon die Post geholt, aber noch kein Geld; also muss er es selber holen; beim geldzählen kommen plötzlich alle KollegInnen zu ihm und der Chef spricht ihn mit erster Mine an; Geburtstagskind hat keinen Plan und fühlt sich überrumpelt; das ganze entpuppt sich als Geburtstagsüberraschung; Geburtstagsgeschenk ist keine Gehaltserhöhung sondern ein Abendessen für zwei Personen; Täter kommt mit Fahrrad und wartet, bis kurz vor Feierabend alle Kunden draußen sind; dann der Überfall; Bankangestellter kann nichts rausgeben weil das Geld durch Zeitschloss gesichert ist; Bankräuber rennt planlos umher und versucht es beim anderen Kollegen; er will auch die Zwanziger; Täter droht mit Schüssen; bekommt dann Geld; verliert Teil der Beute und die Geldscheine liegen am Boden; Plötzlich, obwohl er Geld bekommen hat, aus heiterem Himmel und ohne erkennbaren Grund ein Schuss; Das Opfer bricht zusammen und schwebt in akuter Lebensgefahr, Bankräuber will jetzt noch mehr Geld und droht erneut zu Schießen; Kunde will in die Bank; erkennt die Situation und geht wieder raus, Mutter und Tochter kommen vorbei, werden zu Zeugen und rufen mit Handy die Polizei; die beiden Frauen geben der Polizei am Telefon genaue Täterbeschreibung und schildern seinen Fluchtweg Richtung S-Bahn; Opfer wird am Tatort von Notarzt versorgt und denkt an seine Partnerin, die Zuhause mit dem Geburtstagsessen wartet; Opfer mit Notoperation im Krankenhaus und die Kollegen sagen der Freundin bescheid; Auf dem Krankenhausflur kann diese jetzt nur hilflos warten, dann kommt der Arzt mit der erlösenden Nachricht, das ihr Freund knapp überlebt hat und auch wieder ganz gesund wird; Sie darf zu ihm und Opfer erwacht aus der Narkose.
  • Zitate: „Herr K., sie wissen, was jetzt kommt?“ - „Das scheint heute bei Glückstag zu sein“ - „Mama, guck mal. Ich glaub´das ist ein Überfall. Die Bank wird überfallen!“; „110!“; „Ja, ich weiß“ - „Das ist ein Bauchschuss. Das wird nicht gut ausgehen. Ich kenn´das aus dem Western“ „Hören sie doch auf so´n Quatsch zu erzählen!. - „Ich hab´s gewusst.; Was?“; „Heute ist mein Glückstag“.
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: 10.000 €
  • Status: vermutlich geklärt

Nachspiel

Am 10. Januar 2019 stürmte ein Mann in die Haspa-Filiale an der Langen Reihe und erlangte durch die Bedrohung zweier Mitarbeiter mit einer Pistole mehrere Tausend Euro. Anschließend begann er seine Flucht auf einem Klapprad, konnte aber bei dieser festgenommen werden, nachdem eine Zeugin einen vorbeifahrenden Peterwagen anhielt.
Schnell stellte sich heraus, dass es sich hierbei um 70-jährigen Michael J. handelt, welcher in den 1980er-Jahren immer donnertags insgesamt sieben Überfälle beging und deshalb große Bekanntheit als „Donnerstagsräuber" erlangte, nicht zuletzt als er während der dafür erhaltenen Haftstrafe 1990 die Gefangenenrevolte in der Santa Fu anführte, da er keinen Fernseher erhielt. Durch ein Gespräch mit dem Justizsenator Wolfgang Curilla und schließlich dem Einsatz des MEK konnte diese nach vier Tagen beendet werden.
Als er 2010 entlassen wurde begann er ein vermeintlich vorbildliches Leben im gutbürgerlichen Kieler Stadtteil Suchsdorf unter prominenten Nachbarn. Doch er soll bereits Ende 2011 erneut eine Bank überfallen und auch 2017 den Bankangestellten, wie im Filmfall dargestellt, niedergeschossen haben. Bei diesen beiden Überfällen trug er diesselbe Kleidung wie beim letzten.
Die Ermittlungen dauern noch an

Quellen:

Vermissenfall Andrea K. ("Bitte hilf mir!")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hanau
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Michael Zull
  • Tatzeit: Zuletzt gesehen am 05.12.2008; letztes Lebenszeichen ihr Notruf Zuhause gegen 22.30 Uhr
  • Tatort: unbekannt
  • Details: Die 47-Jährige Andrea K. wohnt in Frankfurter Stadtteil Bergen-Enkheim und geht im 60 km entfernten Bad Orb in einer Mietwohnung der Prostitution nach; November 2008: Ihre beiden Töchter sind schon zur Schule, den beiden hat sie nur von den Massagen erzählt, die sie als Zusatzleistung auch anbietet, aber ihr Mann Dirk weiß Bescheid; Andrea hat heute mal Zeit für Frühstück mit ihrem Mann zusammen; dann fährt er sie mit Hündin „Koko“ nach Bad Orb; langjähriger Nachbar Bruno J. kümmert sich während dem Hausputz um den Hund; Kundensuche durch Anzeigen in Zeitungen und Internet; Wolf ruft an, der mal wieder in der Gegend ist und kündigt seinen Besuch an; Lothar kommt immer am Mittwoch und mag es immer ein bisschen auf die harte Tour; diesmal kommt er nicht wegen Skiurlaub; Andrea hat leichte finanzielle Probleme aber für Dezember einen lukrativen Termin bei einem unbekannten Freier bei Schüchtern in Aussicht; der Mann sei von Beruf Sohn und will sie abholen und dann auch wieder nach Bad Orb zurück bringen; sie erzählt auch Ihrer Freundin Ellen und dem Nachbar Bruno J. von dem Hausbesuch bei dem unbekannten Mann, der 500 € pro Abend zahlt und auf Stiefel steht; Bruno übernimmt während dessen wieder „Koko“; Termin bei Schüchtern am 8. Dezember; Ihr Mann Dirk möchte die Adresse, dann klingelt es und „Koko“ wird von Bruno abgeholt; sie nimmt ihre roten Stiefel und zwei Handys mit, eines davon ist für Notrufe; Gegen 22.15 Uhr kommt Bruno von Gassi gehen mit „Koko“ zurück und sieht wie Andrea, vermutlich von ihrem Freier, abgeholt wird; Da er nicht mehr so gut sieht kann er weder Fahrzeugtyp noch Kennzeichen erkennen; kurz danach: Vater spielt mit seiner Tochter Uno, als ein dramatische Anruf einging; Er ruft sofort zurück aber Andrea meldet sich nicht mehr; Vater und Tochter wollen sofort nach nach Bad Orb, aber niemand kennt die Adresse; Zwei Sektgläser stehen in der Küche neben dem Spülbecken.
  • Zitate: „Am Mittwoch kommt immer der Lothar, genau, verheiratet. Der mag´s immer ein bisschen auf die harte Tour, hat aber für diese Woche abgesagt“ - „Den Typen muss ich mir warmhalten. Stinkreich, Villa mit Pool und Sauna, großzügig“. „Was Andrea zu ihrem Hausbesuch genau mitnimmt, kann später nur noch teilweise rekonstruiert werden.“ (Sprechertext Michael) - „Bitte hilf mir! Ich hab´große Probleme!“
  • Besonderheiten:
  • Belohnung: wird nicht erwähnt
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubüberfall mit Todesfolge (Rentnerin stundenlang verfolgt)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Wiesbaden
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Valentin Stolzenberg
  • Tatzeit: 28.03.2017; gegen 13.40 Uhr
  • Tatort: Wiesbaden-Biebrich; Karawankenstraße 5
  • Details: Die 90-Jährige Gertrud T. wohnt mit ihrem Mann in Wiesbaden-Biebrich, Am 28. März 2017 verlässt das Haus gegen 11.00 Uhr um bei ihrer Bank etwas zu erledigen und einzukaufen; ihr Mann erinnert sie daran, Fisch mitzubringen, er hätte gerne Scholle oder Dorade; In die Stadt fährt sie mit derm Bus und ihr Mann überredet sie, für die Rückfahrt ein Taxi zu nehmen, damit sie immer so viel schleppen muss; gegen 11.45 erreicht sie die Bank; ein fremder Mann mit schwarzem Pulli, Jeanshose und weißer Schiebermütze telefoniert scheinbar in der Nähe; Originalaufgnamen der Überwachungskameras in der Bank zeigen wie vier Minuten nach Frau T. auch der fremde Man die Bank betritt; Die Rentnerin möchte in ihrem Sparbuch die Zinsen nachtragen lassen und der fremde Mann beobachtet sie jetzt; Frau T. verlässt bereits nach zehn Minuten wieder die Bank und sucht am Ausgang erst einmal ihren Einkaufszettel; kurz darauf verlässt auch der Mann mit der weißen Schiebermütze die Bank; in der Annahme, dass sie viel Bargeld bei sich hat bleibt er der alten Dame jetzt fast zwei Stunden lang auf den Fersen, Originalaufnahmen aus einer Parfümerie werden gezeigt, dort kauft Frau T. eine Körperlotion; Er nimmt sich sogar, als sie schließlich wie versprochen gegen 13.20 Uhr mit dem Taxi zurückfährt, ebenfalls ein Taxi um sie bis Nachhause zu verfolgen; Im Treppengang ihres Wohnhauses, kurz vor der Haustür, wird sie dann brutal überfallen, der Täter entreisst ihr die Handtasche schlägt dabei mehrfach auf die wehrlose Frau ein, und kann unerkannt flüchten; Die Polizei nimmt die Verfolgung auf und das Opfer will nicht ins Krankenhaus, sie kann da nicht schlafen; Am nächsten Morgen hat das Opfer Rückenschmerzen und bittet ihre Nichte, sie jetzt doch zum Arzt zu bringen; Sie will aber noch warten, bis ihr Mann von der Dialyse nachhause kommt, da er keinen Schlüssel hat; Als die Nichte kommt und sie abzuholen kommt auch ihr Mann nachhause und wundert sich, dass seine Frau nicht aufmacht; Ein Notarzt und die Feuerwehr werden alarmiert und die Tür geöffnet; Gertrud T. liegt tot in ihrer Wohnung; sie ist an ihren unentdeckt gebliebenen schweren inneren Verletzungen gestorben; für gerade einmal 30€; Gesucht werden die beiden Taxifahrer.
  • Zitate: Guten Tag. Ich möchte gerne die Zinsen nachtragen lassen.“ „Möglicherweise geht der Mann davon aus, dass Gertrud T. gerade einen höheren Geldbetrag abgehoben hat. Doch das ist ein Irrtum.“ (Sprechertext Michael) „Ja, und das alles wegen ein paar Euro, da fehlen einem wirklich die Worte. Ich finde das unfassbar traurig“. (Rudi am Ende des Filmes) - (Nicht nur er, möchte man hier am liebsten hinzufügen...)
  • Besonderheiten: War bereits als Studiofall 5 der Sendung vom 17.05.2017 in XY; Rudi erwähnte dieses aber nicht.
  • Belohnung: 4.000 €
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Topfahndung des LKA Nordrhein-Westfalen nach dem mutmaßlichen fünffachen Mörder Norman Volker F.; in kurzem Film XY-Ausschnitt mit Sabine von SF 4 der Sendung vom 07.07.1995 (Fahndung nach ihm alleine) und Ausschnitt mit Ede von SF 3 der Sendung vom 22.08.1997 (Fahndung nach Sandra und Norman Volker F. zusammen für die Kripo Düsseldorf); dazu ein Fahndungsfoto aus dem Jahr 1991; Kriminalhauptkommissarin Heidi Bonzen im Studio; sehr helle Stimme des Gesuchten von aufgezeichnetem Telefonat aus dem Gefängnis wird vorgespielt; 25.000 € Belohnung; Rudi: „Donnerwetter!“.

XY Update

  • FF 1 der Sendung vom 01.12.1989: Im Fall der sogenannten „Göhrde-Morde“ sucht die Polizei Lüneburg nach Zeitzeugen, die ihr weiterhelfen können, die Morde an zwei Paaren im Jahr 1989 vielleicht doch noch zu Klären. Die Leichen wurden östlich von Lüneburg entdeckt. Nachdem der Fall jahrzehntelang ungeklärt blieb, gibt es seit neuestem konkrete Hinweise, dass der schon länger verdächtigter Friedhofsgärtner Kurt-Werner W. der Täter in diesen Mordfällen gewesen sein könnte. Der mögliche Serientäter kann aber nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden: Er nahm sich 1993 im Gefängnis das Leben. Die Kripo ist überzeugt davon, dass er zumindest in einigen Fällen Mittäter hatte und versucht jetzt erneut mit Hilfe von XY, das damalige Umfeld des Mannes zu erhellen. Damals wurde ein roter Ford Probe als Transportmittel benutzt, der von Kurt-Werner W. später auf seinem Grundstück zur Spurenvernichtung vergraben wurde. Für sachdienliche Hinweise ist eine hohe Belohnung von 25.000 € ausgesetzt.

XY Gelöst

  • Keine gelösten Fälle in dieser Sendung

Erste Ergebnisse

  • FF 1: Kriminalkommissarin Lena Jarden von der Kripo Hamburg, zum ersten Mal mit einem Fall in der ZDF-Fahndungssendung, zeigte sich sehr zufrieden über zahlreiche Zuschauer-Hinweise. Besonders vielversprechend: der Anruf eines Kripobeamten aus Hannover. Er machte seine Kollegin am Studiotelefon auf einen ähnlichen Fall aufmerksam. Es geht um eine ebenfalls ermordete und zerstückelte Prostituierte 2010 in Hannover. Auffällig dabei: Der Täter verwendete auch hier blaue Müllbeutel zur Entsorgung der Leichenteile. Außerdem schien der Täter auch in diesem Fall über anatomische Grundkenntnisse zu verfügen. Gibt es Zusammenhänge zwischen beiden Fällen? Die Kripo geht diesem Verdacht nach. (Quelle: e110.de) Dieser Hinweis von der Polizei kann von dem Fall der ermordeten Prostituierten Monika P. aus der Sendung vom 15.09.2010 FF 1 handeln. Denn dieser Fall weist auch Parallelen auf.
  • SF 1: Alfred Hettmer berichtet von einem Anrufer, der sagte, eine Person zu kennen, die vermutlich noch heute Kontakt zu Norman F. hat. Insgesamt erreichten die Kripo nach ihrem neuerlichen Fahndungsaufruf nach F. über 50 Hinweise.

Bemerkungen

  • Rudi verspricht am Anfang eine besonders spannende Ausgabe von XY und vergleicht im Studiofall Norman F. und seine Frau mit Bonnie und Clyde.
  • Falsche Einblendung in FF 3 (wieder Kripo Lüneburg statt Hamburg)
  • Blauer VW Bus als überfallender Geldtransporter von einem Wachdienst im Studio, warum?
  • Zwei junge Kommissarinnen aus Hamburg

Vorherige Sendung: Sendung vom 31.01.2018

Nächste Sendung: Sendung vom 28.03.2018

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