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Sendung vom 16.08.1974

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Bauunternehmer Georg K. ("Mörderischer Briefeschreiber")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Pforzheim
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Fabian
  • Tattag: 12. Januar 1973
  • Details: Geheimnis mit sich herumtragen; Drei überfrankierte Briefe vom Mörder; Bauunternehmer; Anruf wegen Unfall mit Betonmischer; Täter steigt in Wagen des Opfers; Sohn fährt hinterher; Schüsse
  • Bewertung: ***
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbruch und Geiselnahme ("Verrostete Kennzeichen")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Backnang
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Karg
  • Tattage: 13. Dezember 1973 Einruch in eine Tankstelle mit Werkstatt in Siegen; 04. Februar 1974 Einbruch in Wohnung mit Geiselnahme in Backnang
  • Details: zunächst in Werkstatt; bei anderem Einbruch Pistole finden; kaltblütig Plan fassen
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord im Massagesalon ("Massagesalon-Mord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Berlin
  • Beamter im Studio: Oberkommissar Vogt
  • Tattag: Donnerstag, 07. Februar 1974
  • Tatort: Waidmannsluster Damm, Berlin
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: Prostitutions-Ansätze; Geld nehmen, dann sich vergehen; Helden spielen
  • Zitate: "Wenn die auch nen Ballermann haben, kommt´s immer darauf an, wer schneller schießt."
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: LKA Bayern: Versuchter Sprengstoffanschlag in Ottobrunn; Einkaufsmarkt, Weinflaschenkarton, Waschmittelpackungen „softlan“ und „Fakt“; Bombe mit Zeitzünder; gehörte zu Heimsonne bzw. Höhensonne; „Paul“ eingeritzt.
  • SF 2: Aufnahmestudio Wien: Fahndung nach Karl H. und Karl K. nach Schießerei in Wiener Caféhaus, ein Mann verletzt; Konkurrenzbanden, Peter Nidetzky: „Es ist allerdings kaum anzunehmen, dass sie ihre erbitterte Feindschaft begraben haben“; dürften also getrennt nach Süddeutschland geflüchtet sein, bewaffnet und äußerst gefährlich
  • SF 3: Kripo Flensburg: Fahndung nach Betrüger Siegfried R., ganze Palette von Straftaten, vorwiegend in Norddeutschland, sucht Bekanntschaft alleinstehender Frauen; verschwindet mit geliehenem Geld, Vorwurf auch Scheckbetrügereien und Unterschlagungen, spricht hessischen Dialekt.
  • SF 4: Kripo Koblenz: Fahndung nach Betrüger Heinz Gerd S., Wirtschaftskriminalität, Leiter eines Auslieferungslagers, soll mit gefälschten Lieferpapieren Waren abgezweigt und auf eigene Rechnung verkauft haben, Schaden rund 3 Mio. DM.
  • SF 5: LPD Oberbayern: Fahndung nach Sexualmörder Alfred B., Anstaltsausbrecher, Pfleger niedergeschlagen, per Anhalter nach Norddeutschland, Verdacht weiterer Sittlichkeitsverbrechen, oberbayerischer Dialekt, in Norddeutschland als Österreicher ausgegeben, sucht Frauenbekanntschaften auf Rummelplätzen.

Geklärt: Der als „Äthermörder“ bezeichnete Mann konnte noch am Abend der Sendung festgenommen werden. Aufklärung in der XY-Folgesendung 069 vom 13.09.1974.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Zwei Beutestücke aus einem Einbruch ("Wohnanlage Noricus") in Nürnberg führten auf die Spur mehrerer Einbrecher. Sie sollen auch noch für andere Taten verantwortlich sein, und einer von ihnen wurde bereits festgenommen. - Erneut auf den Fall eingegangen wird dann in der Sendung vom 06.06.1975. Dem festgenommenen Einbrecher Bernhard S. werden insgesamt ca. 90 Einbrüche, zwei bewaffnete Raubüberfälle und eine große Scheckfälschungsserie zu Last gelegt und die Kripo hat noch Fragen.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: SF 1: Otto K., wegen zahlreicher Einbruchdiebstähle Verurteilt und die Gefängnisstrafe nicht angetreten, stellte sich selber am Tag nach der letzten Sendung im Polizeipräsidium München, nachdem er von mehreren Zuschauerhinweisen auf seinen Aufenthalt in München in der XY-Spätausgabe erfahren hatte.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der von der Kripo Erlangen wegen Unzucht mit Kindern gesuchte Johann W., erneut aus psychologischer Anstalt entkommen, konnte nach einem Hinweis eines aufmerksamen XY-Zuschauers aus Österreich in London von Scotland Yard festgenommen werden.
  • SF 5 der Sendung vom 08.03.1974: Organisierte Kriminalität; Manfred H., von der Kripo Duisburg gesucht wegen Unterschlagung von Lastzügen, fährt für Fuhrunternehmen und bewirbt sich mit gefälschten Papieren, wurde „dingfest“ (so der eingeblendete Zeitungsausschnitt unbekannten Herkunft) gemacht. - Über fünf Jahre später wird dann in der Sendung vom 07.12.1979 erneut nach ihm gefahndet.
  • SF 1 der Sendung vom 25.01.1974: Der letzte, der im Dreifachmord an der Zollstation in Oberriet gesuchten Täter, Carlo B. wurde unabhängig von der Sendung bei einer Verkehrskontrolle in Italien festgenommen.
  • FF 3 der Sendung vom 07.09.1973: Der Raubüberfall mit Geiselnahme in Landau in der Pfalz ("Eine Strumpfhose und zwei Flaschen Bier") ist geklärt. Alexandre „Lulu“ Sch. wurde in der Nähe von Münchweiler gefasst und in dem dazu eingeblendeten Zeitungsausschnitt unbekannter Herkunft ist zu lesen, dass auch der zweite gesuchte tatverdächtige, Stefan P., bereits seit dem 10. September 1973 im Gefängnis sitzt.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Hinweis zum Mord an Georg K. mit sehr präzisen Angaben über einen geplanten Racheakt an dem Bauunternehmer; mehr kann Kriminalhauptmeister Fabian aus Pforzheim aus „kriminaltaktischen Gründen“ nicht sagen; in Österreich will ein Zuschauer den unbekannten Täter auf dem Phantombild erkannt haben; Name und vermutlicher Aufenthaltsort wurden genannt.
  • FF 2: Hinweis auf den gesuchten VW Käfer nach dem Einbruch mit Geiselnahme eines Jungen in Backnang; Anrufe auch zu dem gestohlenen Schmuck; das Fluchtfahrzeug des bewaffneten Täters soll in den letzten Tagen in verschieden Orten in ganz Deutschland gesehen worden sein; mehrere Arufer aus österreich berichteten, das Auto mit den in Siegen gestohlenen Kennzeichen habe im Süden Wiens auf einem Parkplatz gestanden.
  • FF 3: Hinweis im Mord in einem Massagesalon in Berlin von einem Waffenhändler aus Norddeutschland zu der erneut gezeigten Revolvertasche; ausländisches Fabrikat und nur wenige davon im Handel; zwei Hinweise auf eine bestimmte Person, angeblich Stammgast in Frankfurter Diskotheken; Phantombild des unbekannten Täters wird auch noch einmal eingeblendet; auch Hinweise aus der Schweiz zum Täter, der sich dort aufgehalten haben könnte.

Studiofälle:

  • SF 1: Eine ganze Reihe guter Hinweise zum versuchten Sprengstoffanschlag auf einen Einkaufsmarkt in Ottobrunn; davon ein anonymer Anruf zu dem im Zeitzünder der Bombe eingeritzten Namen Paul; anonymer Anrufer behauptet, den Namen eingeritzt zu haben und die Uhr gehöre einem Bekannten von ihm mit Vornamen Paul; Weg der Uhr in die Bombe kann jetzt weiter verfolgt werden; Überprüfung, ob dieser Paul als Täter infrage kommt oder die Uhr weitergegeben hat; weitere Attentate könnten versucht werden; Werner berichtet von einem Anrufer der berichtete, bei einem Uhrenhersteller gearbeitet zu haben; Name Paul könnte schon bei der Herstellung eingeritzt worden sein; es sei dort Mode gewesen, das meistens Frauen irgendeinen männlichen Vornamen, aus Jux oder aus Liebe, in die Uhren eingeritzt hätten.
  • SF 2: Die Hinweise auf einen möglichen Aufenthalt in München der beiden Österreicher Karl H. und Karl K., gesucht nach einer Schießerei in Wiener Caféhaus bei der ein Mann verletzt wurde, scheinen durch die Zuschauerhinweise bestätigt zu werden; Karl H. soll aber auch in Wien gesehen worden sein.
  • SF 3: Hinweis aus Österreich, dass Siegfried R. im Begleitung einer Frau von mehreren Mitgliedern einer kleinen Reisegesellschaft im Burgenland gesehen worden sein soll.
  • SF 4: Einige Hinweise auf den möglichen Aufenthaltsort von Heinz Gerd S. dem Wirtschaftskriminalität mit Betrügereien in Höhe von rund 3 Mio. DM vorgeworfen werden; Überprüfungen laufen; mehr kann noch nicht gesagt werden; ein anonymer Anrufer meinte, dass die Belohnung von 2000 DM zu niedrig sei; Ede dazu: „Nun, ich glaube, irgendwie sind hier natürlich Grenzen gesetzt und wir werden sehen…, oder die Polizei wird sehen, ob sie es vielleicht auch mit diesen 2000 DM schafft.
  • SF 5: Sehr konkrete Hinweise auf den derzeitigen Aufenthaltsort des als „Äthermörder“ bezeichneten Sexualmörders Alfred B., Ausbrecher aus Nervenheilanstalt in Haar bei München; Ede rechnet mit seiner Festnahme noch am Abend der Sendung, kann sie aber in den Zuschauerreaktionen noch nicht bestätigen.

Bemerkungen

  • Zwei Waschmittel-Packungen im Studio: "Softlan" und "Fakt".
  • Außerdem zwei Höhensonnen.
  • Nach Filmfall 3 definiert Ede einen "Massagesalon".

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