Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 13.12.1974

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Marion B. ("Fischerfest-Mord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nürnberg
  • Beamter im Studio: Kriminalinspektor Madloch
  • Tattag: 1. / 2. Juli 1973
  • Details: Familienfrühstück, älteste Tochter (12 Jahre) fehlt, wird bei Oma vermutet. Eine Nachbarin hört im Radio vom Fund eines unbekannten toten Mädchens und erzählt der Mutter davon. Heftiger Kampf, Sexualverbrecher. Vorabend: Marion in Festzelt, Fischerfest in Zirndorf, Frohsinn und Musik, Rocker-Streit. Marion verabschiedet sich, will noch zu Oma und dann nach Hause. Sie ist aber dann nochmal beim Fest aufgetaucht. Ein Schreinermeister sieht am späten Abend einen leeren Wagen mit amerikanischem Kennzeichen. Bundeswehrsoldat sieht später Porsche, in dem ein Mann mit einer Frau kämpft, fährt aber weiter. Mordszene: Würgen, erschlagen mit Stein, Fußabdrücke, gefundenes Medaillon, Adidas-Turnschuhe. Wer ist der unbekannte Chris/Chrissi (Moped, roter Helm), mit dem sich das Opfer einige Tage vorher getroffen hatte?
  • Belohnung: 4.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbrüche im Bremer Hafen ("Hafenbande")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bremen
  • Beamter im Studio: Staatsanwalt Marten
  • Tatzeitraum: 1967 bis 1972
  • Details: Seit 1967 treibt die „Hafenbande“ in Bremen ihr Unwesen. Sie erbeutet zunächst in erster Linie Futtermittel und Fischmehl. So leiten die Täter zum Beispiel eine größere Menge Fischmehl um, indem sie einen mit Fischmehlsäcken beladenen Bahnwagon aus dem Hafengelände in eine dunkle Ecke schieben, wo sie ihre Beute (Wert: 12.000 DM) in LKWs umladen und entwenden. Später entwenden sie auch „Farbfernsehgeräte“ im Wert von 180.000 DM und Zigaretten im Wert von über 230.000 DM. Die meisten Mitglieder der Bande arbeiten wohl im Hafen und haben daher Insiderkenntnisse. Die Diebstähle werden oft erst mehrere Tage später bemerkt. Die Bande wurde gefasst, ein Mitglied konnte jedoch aus dem Gefängnis fliehen. Nach Erich P. wird in der Nachbesprechung gefahndet.
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 2.000 DM
  • Status: geklärt

Nachspiel

Im Rückblick der Sendung vom 20.05.1977 wird von der Festnahme von Erich P. in Hamburg berichtet.

Doppelmord an zwei Schwestern ("Schwesternmord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Mannheim
  • Beamter im Studio: Kriminaloberkommissar Griesbaum
  • Tattag: wahrscheinlich 11. August 1974
  • Details: gekünstelte Besorgnis der Nachbarn; klobiges Diktiergerät; fester Platz in Kirche; danach Besuch bei Rentner wegen Tapezierarbeiten; stolz Schmuck präsentieren
  • Schauspieler: Peer Augustinski
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Aufnahmestudio Zürich: Fahndung nach Tresoreinbrecher Jakob B., Innerschweiz, 1,64 m groß, gilt als besonders gefährlich, immer bewaffnet, auf neueren Fotos runde Brille und Schnurrbart.
  • SF 2: Kripo Saarbrücken: Fahndung nach Betrügerpärchen Karl-Heinz und Dagmar M., lange Liste der Strafanzeigen lässt gleiche Arbeitsweise erkennen, Stoßbetrug durch Weiterverkauf nichtbezahlter Waren, auch im Ausland tätig, auf neueren Fotos mit Perücken.
  • SF 3: Aufnahmestudio Wien: Mord an Rosa K,. Frage nach Verbleib von Diebesgut, portables Fernsehgerät mit nur aufgeklebter Gerätenummer und zwei Sparbücher. Der Fernseher trug zur Klärung bei.

Geklärt: Peter Nidetzky berichtete in der Folgesendung XY 073 vom 17.01.1975, dass ein Mann festgenommen werden konnte, nachdem das TV-Gerät in einem Wiener Leihhaus sichergestellt wurde. Es war von dem Mann einen Tag nach der Tat dort versetzt worden.

  • SF 4: Kripo Frankfurt: Fahndung nach Gewaltverbrecher Helmut H., versuchter Totschlag, Raub, Körperverletzung, gelang nach Festnahme die Flucht, gelbgrüne Augen, mehrere Narben auf Innenseite linker Arm.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Eine erfolgsversprechende Spur zu einem Mann, der wegen anderer Straftaten bereits inhaftiert ist gibt es im Fall der nächtlichen Banküberfälle mit Geiselnahme und räuberischer Erpressung ("Polizeikonferenz") in der Schweiz. Werner Vetterli kann aber „aus begreiflichen Gründen“ noch nicht mehr dazu sagen. - in der ersten Farbsendung, der Sendung vom 17.01.1975 kann er schließlich berichten, dass der in Frankfurt am Main festgenommene Einbrecher Stanislav K. (Fahndung in der Sendung vom 08.03.1974; SF 3, Bericht über die Festnahme in der Sendung vom 11.10.1974) eventuell auch die nächtlichen Banküberfälle begangen hat.
  • FF 3 der vorherigen Sendung: Im Mordfall an Sabine R. ("Ferienjobanzeige") stellte sich heraus, dass vermutlich der unbekannte Anrufer in Heilbronn mit der selben Masche in Erscheinung getreten ist. Da das Kind zu dem Treffen in Begleitung eines Verwandten war, zog sich der Unbekannte zurück. Ein Phantombild des Mannes wird gezeigt.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Gesucht wird weiterhin Walter Niklaus S., der sein Aussehen verändert hat und womöglich einen Bart und Brille trägt.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der von Interpol wegen umfangreicher Betrügereien gesuchte Adolf S. konnte zur Überraschung der österreichischen Behörden in Berlin festgenommen werden. Er hatte sich dort in der Wohnung einer Bekannten aufgehalten.
  • SF 1 der Sendung vom 11.10.1974: Kurt M., dem umfangreiche Betrugsmanipulationen vorgeworfen werden, stellte sich in Salzburg freiwillig der Polizei.
  • SF 2 der Sendung vom 11.10.1974: Gösta Michael B., der unter Tatverdacht steht, der fotografierte Bankräuber von München zu sein, der Schuhe mit hohen Absätzen trug und mit einem alten Herrenfahrrad geflohen war, wurde am Flughafen in Frankfurt/M. verhaftet, nachdem er sich zunächst nach Südamerika abgesetzt hatte. Dabei bewährte sich der neue Fahndungscomputer des BKA.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Marion B.; zahlreiche Hinweise auf das Christopherus-Medallion; Porschefahrer werden überprüft; Hinweis aus Wien auf einen gelben Porsche mit Nürnberger Kennzeichen, der vom Juli 1973 bis zum April 1974 in Wien unbenutzt gestanden hat.
  • FF 2: Einbrüche im Bremer Hafen; eine Menge Hinweise zu dem gesuchten Erich P.
  • FF 3: Mord an zwei Frauen in Mannheim; zahlreiche Hinweise auf den Schmuck und die Waffe; der geraubte Schmuck wird noch einmal gezeigt; auch Werner Vetterli berichtet über Hinweise und einige Überprüfungen im Raum Zürich zu diesem Fall; aber noch nichts konkretes.
  • FF 3 der vorherigen Sendung: Einige neue Hinweise Im Mordfall Sabine R. ("Ferienjobanzeige") zum Phantombild des unbekannten Anrufers hält die Kripo Darmstadt für überpfüfenswert; es wird auch noch einmal gezeigt.

Studiofälle:

  • SF 1: Der Tresoreinbrecher Jakob B. hält sich vermutlich im Raum Zürich auf; den Hinweisen nach scheint er dort gesehen worden sein.
  • SF 2: Das Betrügerpärchen Karl-Heinz und Dagmar M. wurde noch am Tag vor der Sendung mit Sicherheit im Saarland gesehen; einige Überprüfungen laufen auch in diesem Fall; einem Geschäftsmann aus Österreich wurde am Tag der Sendung eine Hose aus seinem Laden gestohlen; er ist sich sicher, die beiden Gesuchten wiedererkannt zu haben; ein Juwelier will sie in einer Wiener Pfandleihanstalt gesehen haben.
  • SF 3: Eine ganze Reihe von Hinweisen im Aufnahmestudio Wien zum Mordfall Rosa K., kurz nach dem Raubmord wurde ein tragbarer Fernseher, wie er am Tatort gestohlen wurde, privat verkauft; die Namen von Verkäufer und Käufer sind der Polizei bekannt.
  • SF 4: Auch in der Fahndung nach dem von der Kripo Frankfurt gesuchten Gewaltverbrecher Helmut H. ist die Polizei in Deutschland und Österreich zu Überprüfungen unterwegs.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der von den schweizer Behörden noch immer gesuchte Walter Niklaus S. hielt sich zuletzt anscheinend auch in der Ostschweiz und Südtirol auf; Fahndungsfoto mit Bart und Brille wird noch einmal gezeigt.

Bemerkungen

  • Nach Filmfall 1 zeigt Ede 3 Paar Adidas-Turnschuhe und benennt die Farben.
  • Im Filmfall 2 werden umfangreich die Taten der "Bremer Hafenbande" geschildert, letztendlich geht es aber nur um eine Personenfahndung nach Erich P.
  • Unglaublich klobiges Diktiergerät in Filmfall 3.
  • Eduard Zimmermann hätte in den Zuschauerreaktionen beinahe Peter Nidetzky vergessen: EZ sagt es und lacht dabei herzhaft.
  • Die letzte Sendung in Schwarz-Weiß.

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