Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 13.07.1990

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Waffendiebstahl, Autodiebstahl und Bankraubserie (2 Minuten Bankraub)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptmeister Mohn
  • Tattage: ua. 12. Februar 1990
  • Belohnung: 12.000 Mark
  • Details: kaltblütige, brutale, rücksichtslose Täter; Sparkasse; erst Diebstahl in Privathaus in Wetzlar; "2-Minuten-Täter"; Eduard zwischen dem Filmfall
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Petra N. (Dirnenmord)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Köln
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Hitschfeld
  • Tattag: 24 Oktober 1989; nach 17.45 Uhr
  • Belohnung: 3.000 Mark
  • Details: misslungene Karriere als Fotomodel; Prostitution; Milieu-Mord
  • Schauspieler: Gundis "Dschungelcamp" Zambo alias "Babsi"
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbruch, Geiselnahme und Räuberische Erpressung (Autovermietung)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bonn
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Bell
  • Details: Einbruch in Autovermietung; Schlüssel in Briefkasten; Banküberfall
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung

  • SF 1: Interpol Wien sucht einen Mann Namens Reinhard A., der auf ziemlich ungewöhnliche Weise einen Bankraub verübte. An seinem Arbeitsplatz in einem Geldinstitut bei Innsbruck soll er sich an mehreren Sparbüchern bedient haben, insgesamt vielen ihm 16 Millionen Schilling in die Hände. Nach dem Bankraub ist er untergetaucht.
  • SF 2: Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Gesucht wird ein intl. Drogendealer - Fotos zeigen ihn; seine Name ist nicht bekannt; evtl. Marco M. - Wird beschuldigt seit Jahren mit Kokain und Heroin in Deutschland, Schweiz und Italien zu handeln.
  • SF 3:
    • 1. Bankräuber: Die Kripo Köln fahndet nach einem Bankräuber, der zunächst in Köln selbst und dann in Neuss eine Bank überfallen hat. Insgesamt vielen dem Mann 47.000 DM in die Hände. Bei beiden Überfällen benutzte er Autos, die er per Zeitungsanzeigen gekauft hat, sie aber jedoch nicht umgemeldtet hat.
    • 2. Bankräuber: Auch die Kripo Nürnberg sucht einen Bankräuber. Der Täter erbeutete in einer Filialie der Bayrischen Vereinsbank 40.000 DM. Neben den Bankangestellten bedrohte er auch noch eine etwa 50 Jährige Kundin, die gerade Geld abheben wollte.

(teilw.) Geklärt: Der Gesuchte der Kripo Köln konnte schlussendlich ermittelt und festgenommen werden; er lebte in Australien und reiste für alle seine Überfälle jeweils extra an. Darüber wird in der Sendung vom 10.01.1992 berichtet

  • SF 4: Im Zuständigkeitsbereich der Kripo Würzburg wurde eine Frau ermordet, Tatverdächtiger ist der Ehemann. Franz F. wird dringend gesucht und hat in seinem Umfeld angedeutet, dass er seine Äußerlichkeiten verändert hat. Mit großer wahrscheinlichkeit ist er mit einem schwarzen BMW-Kombi unterwegs.

Geklärt: Der Gesuchte konnte schlussendlich in Österreich festgenommen werden. Darüber wird in der Folgesendung berichtet

  • SF 5: Die Kripo München sucht einen Gefängnissausbrecher (Reinhold G.), der vermutlich bewaffnet ist und als gefährlich gilt. Ihm gelang während einer Fahrt die Flucht.
  • SF 6: Das Landeskriminalamt Düsseldorf sucht einen Mann (Ernest T.), dem 81 Urkundenfälschungen vorgeworfen werden.
  • SF 7: Die Kripo Calw fahndet nach dem in einem brutalen Raubüberfall als Haupttäter geltenen Hermann K., der zusammen mit seinen drei inzwischen festgenommenen Komplizen einen Mann für eine Beute von 100 DM brutal zusammengeschlagen hat. Das Opfer starb im Krankenhaus an den Folgen des Überfalls.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Celle festgenommen werden. Darüber wird in der Folgesendung berichtet

  • SF 8: Die Kripo München sucht einen Trickbetrüger (Jürgen K.), der quer durch Deutschland zieht und vor allem ältere Frauen beklaut; 130 Fälle sind bekannt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 110.000 DM.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Frankfurt a. Main festgenommen werden. Darüber wird in der Sendung vom 02.11.1990 berichtet

XY Gelöst - der Rückblick

XY Gelöst

  • SF 2 der Sendung vom 09.02.1990: In der Schweiz konnte U-Haft Flüchtling Jakob Z., dem "bankenmäßiger Einbruchdiebstall" vorgeworfen wird, auf seiner Flucht festgenommen werden. Er soll insgesamt über 260 Straftaten verübt haben.
  • FF 1 der Sendung vom 06.10.1989: Die Einbruchsserie mit Mordversuch konnte geklärt werden. Der Täter schoss damals in Odenspiel bei Gummersbach einen Geschäftsinhaber nieder, nachdem er etliche Einbrüche verübte. Einige Monate später schoss er auch auf Polizisten. Zusammen mit etlichen anderen Straftaten konnte der Fall nun gelöst werden. Der Taten dringend verdächtig war der verurteilte Gewalttäter und Gefängnisausbrecher Rüdiger E. Nach ihm wurde bereits im SF 1 der Sendung vom 15.07.1988 für die Kripo Tübingen gefahndet. Weil E. zu den Vorwürfen aber keine Angaben machen will, werden in der Sendung vom 13.09.1991 neue Fragen an die Öffentlichkeit gestellt.
  • SF 5 der Sendung vom 07.04.1989: Auch dieser Studiofall konnte geklärt werden. Der Finanzbeamte Gerhard S., der zahlreiche Kunden betrogen hat und dann nach Südamerika ausgewandert ist, hat sich in Caracas/Venezuela der Deutschen Botschaft gestellt. Bereits nach einigen Wochen war sein schönes Leben vorbei. Er hatte zu wenig Geld. kam zurück nach Deutschland und die Kripo Bochum konnte ihn schließlich am 13.06.1990 auf dem Frankfurter Flughafen festnehmen.

Zwischenergebnisse aus vergangenen Sendungen

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Es gab zwar zu dem von Interpol Wien gesuchten Trickbetrüger Reinfried S., Hinweise auf einen Aufenthalt in Deutschland, aber er ist zum Zeitpunkt der Sendung noch flüchtig - Erst in der Sendung vom 02.11.1990 kann Peter Nidetzky über seine Festnahme berichten.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Die schweizerischen Behörden lieferten einen Nachtrag mit weiteren Fragen zu zwei Männern, die inzwischen festgenommen werden konnten: Einem „alten Bekannten“, dem Ausbrecherkönig Walter Niklaus S. und seinem Mithäftling Eduard R. Sie weigern sich aber, der Kriminalpolizei Auskunft über zwei Schlüssel zu geben, die möglicherweise zu einer von ihnen angemietete Wohnung passen könnte. Die Polizei vermutet, dass sich in der Wohnung weitere Beweismaterialien befinden.
  • SF 3 der vorherigen Sendung Für die Kripo Saarbrücken gibt es neue Erkenntnisse. Es ging damals um den Arzt Manfred B., dem vorgeworfen wurde, mehrere Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kripo weiß zwar noch nicht, wo er sich heute aufhält, doch er soll laut Zeugenaussagen als Musiker oder Alleinunterhalter mit falschem Namen unterwegs sein und auch auf St. Pauli gespielt haben.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Bemerkungen

  • Edes Einleitung zum FF 2: „Der nächste Fall, zuständig die Kripo Köln, bestätigt wieder einmal eine kriminalistische Binsenweisheit, die insbesondere von jüngeren Menschen oft verdrängt wird. Am schnellen Geld, so könnte man diesen Erfahrungssatz formulieren, hängt immer ein besonderes Risiko.“

Vorherige Sendung: Sendung vom 01.06.1990

Nächste Sendung: Sendung vom 07.09.1990

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