Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 12.02.1993

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Räuberische Erpressug und Sprengstoffanschläge (Kaufhauserpresser Dagobert)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hamburg
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Hölter
  • Tattag: 1.Sprengstoffanschlag: 12./13. Juni 1992; 2.Sprengstoffanschlag: 9. September 1992; 3.Sprengstoffanschlag: 15. September 1992
  • Tatort: 1.Sprengstoffanschlag: Hamburger Kaufhaus; 2.Sprengstoffanschlag: Bremer Kaufhaus; 2.Sprengstoffanschlag: Hannoveraner Kaufhaus;
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 100.000 DM
  • Details: Rohrbomben; Abwurf-Apparaturen; Computer, der sprechen kann
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Alles über den Täter: Arno F.

Die Aufklärung wird in XY in der Sendung vom 06.05.1994 berichtet.

"Die großen Kriminalfälle" (ARD Dokumentarserie) Folge 29, Titel "„Dagobert“ – Der Kaufhauserpresser"

Raubmord an Geldboten Horst K. (Gelber VW Bus)

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Basdorf
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Steidl
  • Tattag: Donnerstag 25. Juni 1992; gegen 13:00 Uhr
  • Tatort: Kreissparkasse Bernau
  • Tatverdächtig: vermutlich 4 unbekannte Männer
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: Familienvater; Geldtransporter; Tatfahrzeug: gelber VW-Bus; kurzer Fall
  • Bewertung: *
  • Besonderheiten: Das Opfer war übrigens zu DDR-Zeiten der Bodyguard von Erich Honecker.
  • Status: geklärt

Nachspiel

Mord von 1992 aufgeklärt

Genetischer Fingerabdruck überführt Berliner

Bernau/Potsdam (ddp-lbg). Dank DNA-Analyse ist ein Tötungsverbrechen aus dem Jahr 1992 in Bernau aufgeklärt worden. Knapp 15 Jahre nach der Tat erließ das Amtsgericht Frankfurt (Oder) Haftbefehl wegen Raubmordes gegen einen 55-jährigen Mann, wie ein Sprecher Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) sagte. Der Berliner soll am 25. Juni 1992 an einem Überfall auf einen Geldtransporter an der Sparkasse am Steintor in Bernau beteiligt gewesen sein. Dabei wurde ein 40-jähriger Mitarbeiter einer Werttransportfirma durch Pistolenschüsse so schwer an Kopf und Hals verletzt, dass er wenige Stunden später im Krankenhaus verstarb.

Auf die Spur des 55-Jährigen waren Kriminalpolizei und Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) nach Angaben des Potsdamer Innenministeriums durch eine neuerliche Auswertung der am Tatort gefunden Spuren gekommen. Anhand des «genetischen Fingerabdrucks» sei der 55 Jahre alten Mann ermittelt worden.

Bei dem Überfall hatten die drei Täter rund 3,5 Millionen Mark erbeutet. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung unter anderem mit Hubschrauber und Hunden wurden die Täter nicht gefasst. Der getötete Wachmann hinterließ eine Frau und zwei Kinder. Die Staatsanwaltschaft machte keine Angaben, ob es nach der Ermittlung des 55-Jährigen schon Hinweise auf die beiden Mittäter gibt.

Mitglied der «Hammerbande»?

Der Beschuldigte sitzt derzeit in Halle/Saale in Untersuchungshaft. Gegen den mehrfach vorbestraften Mann läuft dort laut Innenministerium ein Prozess wegen anderer Straftaten. Ihm werden mehrere Überfälle zur Last gelegt. Nach Angaben der «Märkischen Oderzeitung» soll er ein Mitglied der auf Juwelier-Überfälle spezialisierten «Hammerbande» sein. Der Name resultiert aus der Vorgehensweise der Täter, Vitrinen und Schaufensterscheiben mit Hämmern zu zertrümmern.

Bei der Aufklärung des lange zurückliegenden Falls habe sich wieder «die überragende Bedeutung der DNA-Analyse» erwiesen«, sagte Innenminister Jörg Schönbohm (CDU). Er erinnerte daran, dass über den »genetischen Fingerabdruck« bereits 2003 Sexualmorde an zwei Mädchen aus den Jahren 1986 und 1988 aufgeklärt worden waren. Deren Leichen waren bei Großbeuthen und Bernau gefunden worden.

Der Minister erneuerte die Forderung nach einer uneingeschränkten Nutzung der DNA-Analyse durch die Kriminalpolizei. Der »genetische Fingerabdruck" müsse dem herkömmlichen Fingerabdruck gleichgestellt werden, sagte er. Das LKA habe im vergangenen Jahr rund 3400 Datensätze zu Personen und Spuren an die bundesweite DNA-Analyse-Datei geliefert. Das seien 45 Prozent mehr als 2005 gewesen. Auch die Zahl der Treffer beim Abgleich mit der Datei habe sich im gleichen Zeitraum um 110 Prozent auf 520 erhöht.

Siehe auch:

'Mord nach knapp 15 Jahren aufgeklärt' Der Tagesspiegel vom 15.02.2007

Raubmord an Horst H. (Die letzte Schicht)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Trier
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Eckhard Otto
  • Tattag: 10. November 1991, gegen 3:15 Uhr
  • Tatort: Firma Ymos; Georg-Weierbach bei Idar-Oberstein
  • Tatverdächtig: 2 unbekannte Männer
  • Belohnung: 22.500 DM
  • Details: Immer wieder Einbrüche im Lager einer angrenzenden internationalen Baufirma; Bohrmaschinen, Messgeräte, Sicherheitsschuhe und Computer wurden bei mehreren Einbrüchen gestohlen; besonderer Dienst für Horst H., da letzte Schicht als Pförtner; Ehefrau tuppert Essen für Nachtdienst ein; ab 18:20 Uhr alleine auf dem Gelände; Kontrollgang um 1:30 Uhr; Unbekannte auf Werksgelände, gehen in Halle; Horst H. telefoniert mehrmals in der Nacht mit seiner Lebensgefährtin, die Schlafstörungen hat; letztes Telefonat um 3:15 Uhr; Diebe haben es auf Stecker für Volvo-Zündschlösser und Zinkbarren abgesehen; fühlen sich sicher und rechnen nicht mit erneutem Rundgang; Pförtner versucht, sich mit Feuerlöscher zu verteidigen, wird aber durch Stiche mit Entgratermesser schwer verletzt; Täter klauen Schlüsselbund und verschaffen sich damit Zutritt zur Verwaltung; plündern mehrere Kassen, u.a. in der Kantine; Opfer steht schwer verletzt wieder auf und stellt sich Tätern noch einmal in den Weg; diese schlagen ihm mit Zinkbarren mehrmals brutal auf den Kopf; H. schleppt sich zum Pförtnerhaus und will Hilfe herbeitelefonieren; Täter bringen ihn jetzt um und rauben ihm noch die Geldbörse. Insgesamt mehr als 60 Stiche.
  • Zitate: "Macht wirklich keinen Spaß wenn man allein ist jede Nacht", "Ich hab' wirklich Horror vor'm letzten Mal!", "Die 12 Stunden krieg' ich auch noch rum"
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Ein ehemaliger Arbeitskollege konnte aufgrund eines DNA-Vergleichs 1993 festgenommen werden. Der Mann legte ein Geständnis ab. Dadurch ist auch das Vorgehen der Täter am Ort des Verbrechens erklärbar. Dieser Fall wurde Jahre später auch in der Sendung "Die Anwälte der Toten" behandelt. Dort wurde auch die Auflösung dieses Falles gezeigt.

Bei XY wurde dieser Fall bereits in der Folgesendung berichtet.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien – Suche nach dem Gefängnisausbrecher Michael N. – Er wurde wegen einem Banküberfall zu sieben Jahren Haft verurteilt und konnte aus der Strafanstalt Graz fliehen.
  • SF 2: Aufnahmestudio Zürich – Fahndung nach den Türken Zeki P. und Ercan Ö. – Sollen in einem Nachtlokal einen 38-jährigen Gast erschossen haben; bedrohten danach einen Taxifahrer und flüchteten mit ihm. Nach Zeki P. wurde bereits in der Sendung vom 04.12.1992 gefahndet.

Teilweise geklärt: Noch während der Sendung wird berichtet, das Ercan Ö. in Deutschland, in Großkrotzenburg bei Hanau, festgenommen werden konnte.

  • SF 3: Fahndung nach unbekannten Bankräubern (Fotos von Überwachungskamera) –
    • Bankräuber 1) Kripo Düsseldorf: Deutsche Bank, weiße Plastiktüte, rotes Farb-Sicherheitspäckchen, grünes Fluchtauto mit Komplizen;
    • Bankräuber 2) Kripo Darmstadt: Hypobank, Bedrohung mit Schusswaffe, weiße Plastiktüte, Beute: 46 000 DM.
  • SF 4: Kripo Tübingen – Suche nach dem Gefängnisausbrecher Christian T. – Er war zu 12 Jahren Haft verurteilt worden wegen schweren Raubs, gefährlicher Körperverletzung und Freiheitsberaubung und konnte aus der JVA Freiburg fliehen.

Geklärt: Der Gesuchte wurde nach einem erneuten Raubüberfall in Ludwigshafen festgenommen. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 5: Kripo Reutlingen – Fahndung nach dem Kosovo-Albaner Naim A. wegen Mordes – Er soll aus Eifersucht seine Deutsche Freundin erstochen haben.
  • SF 6: Kripo Coburg – Suche nach dem Rumänen Ion P. – Soll im Asylbewerberheim Lichtenfels seinen Zimmernachbar erschlagen haben; danach flüchtete er.
  • SF 7: Kripo Bonn – Fahndung nach dem Kosovo-Albaner Sami W. bzw. Sami G. – Arbeite als Türsteher in einer Disco; bedrohte und schoss mit einer Waffe auf 2 Gäste; ‚gilt als besonders gefährlich‘.
  • SF 8: Kripo Hannover – Sachfahndung nach geraubten Schmuck – Unbekannte waren in die Ausstellung ‚Pferd und Jagd‘ eingedrungen und nahmen kostbaren Schmuck mit; Wert der Beute: 1 500 000 DM – Phantombild von einem der Verdächtigen wird gezeigt sowie Fotos vom gestohlenen Schmuck.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 5 der vorherigen Sendung: Das mutmaßliche Betrüger-Ehepaar Monika Z. und Karl-Josef Z. hielt sich im Januar mehrere Tage in Österreich (Tirol) auf. Dabei waren sie in Begleitung ihrer dreijährigen Tochter und eines verwandten Ehepaares. Die beiden Gesuchten werden beschuldigt, ca. 8.000 Angehörige ihrer Sinti und Roma Familie mit einem Geldanleihegeschaeft um ca. vier Mio. DM (!) betrogen zu haben. Sie sind mit großer Wahrscheinlichkeit noch immer mit einem weißen Nissan Primera Kombi unterwegs. Ein Foto des Wagens wird gezeigt.
  • SF 7 der vorherigen Sendung: Die Zuschauerhinweise bestätigten die Vermutung der Polizei, dass sich Spyridon K., der im Dezember 1992 in Basel seine Ex-Freundin erschossen haben soll, mit großer Wahrscheinlichkeit auf Korfu eine Taverne betrieben hat. Er hält sich sich möglicherweise im Sendegebiet auf.
  • SF 9 der vorherigen Sendung: Der wegen Menschenraub und Schutzgelderpressung von der Kripo Münster gesuchte Ukrainer Viktor Z., der Teil der Russenmafia sein und mit einigen Komplizen in Deutschland ein Ehepaar verschleppt und brutal misshandelt haben soll bis die Zahlung erfolgte, hat sich vermutlich in seine Heimat abgesetzt und einer seiner Komplizen konnte verhaftet werden.
  • SF 5 der Sendung vom 04.12.1992: Uwe H., im Rückblick der vorherigen Sendung identifizierter Bankräuber, wegen zahlreicher Überfälle noch eine Haftstrafe von fünf Jahren zu verbüßen hat, im Juli 1992 aber aus dem Gefängnis in Düren ausbrechen konnte, hielt sich zum Zeitpunkt der letzten Sendung im Raum Stuttgart auf. Das ergaben die Zuschauerhinweise.
  • SF 8 der Sendung vom 10.04.1992: Ein Mann wurde festgenommen der beschuldigt wird, der Bankräuber zu sein, der im Dezember 1991 eine Sparkassenfiliale in der Nürnberger Innenstadt überfallen, und dabei auch eine Geisel genommen hat. Der korpulente große Mann war von der Überwachungskamera fotografiert und das sehr unscharfe Fahndungsfoto später in XY gezeigt worden. Sabine erwähnt hier zwar, dass erst durch ein langwieriges anthropologisches Gutachten zweifelsfrei geklärt werden konnte, dass es sich bei dem Mann auf dem Foto um den gesuchten Bankräuber handelt, ganz so zweifelsfrei war die Sache dann aber doch nicht.
    Siehe „Fahndung nach Bankräuber und Geiselnehmer“ auf der Seite der Sendung vom 10.04.1992.

XY Gelöst:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Die drei Motorradgangster von Dierdorf (Peter V., Reinhold E. und Johann W.) wurden bei einem neuen Raubüberfall im Raum Trier auf frischer Tat ertappt und verhaftet. Einer der Täter (Johann W.) wird dabei bei einem Schusswechsel mit der Polizei erschossen. 14 Überfälle gehen Insgesamt auf das Konto der Bande. Von der Beute sollen die Täter Immobilien im Osten und in den Benelux-Ländern gekauft haben. Da die Männer aber keinerlei Angaben machen, wendet sich die Staatsanwaltschaft erneut an die XY-Zuschauer und sucht Personen, die mit den drei Männern oder auch noch einem von ihnen im letzten Jahr Kontakt hatten. Außerdem bittet die Kripo Trier um Hinweise zu ihren Aufenthaltsorten im letzten Jahr und auch noch dazu, in welchen Orten sie Immobilien gekauft haben.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der von Interpol Wien gesuchte Italiener Silvano P., der Drahtzieher hinter einem Juweliereinbruch in Salzburg bei dem ein Polizist erschossen wurde, gewesen sein soll, konnte in Moncalieri bei Turin festgenommen werden.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Das von der Kripo Frankfurt/Oder gesuchte Betrüger-Pärchen Marie-Elisabeth Z. und Joachim W. ging der Polizei in Österreich in Bad Kleinkirchheim (Kärnten) ins Netz. Dort hatten die Beiden ein Haus für drei Mio. Schilling gekauft. Sie sahen dort offensichtlich die XY-Sendung, versuchten mit einem Geländewagen zu fliehen und konnten aber schnell von der Gendarmerie gefasst werden. Den beiden jetzt Festgenommenen wird vorgeworfen, bei ihrem Arbeitgeber, einer Tiefbaufirma, 350.000 DM veruntreut zu haben; In München soll Joachim W. außerdem mit gefälschten Auszahlungsanweisungen vom Firmenkonto der Baufirma zwei Mio. DM abgehoben haben.
  • SF 7 der Sendung vom 06.11.1992: Heinz Josef E., von der Kripo Bonn gesuchter Gefängnisausbrecher wurde in Köln bei einer Verkehrskontrolle von einem wachsamen Polizisten in Köln erkannt und konnte festgenommen werden. Er war aus dem offenen Vollzug der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne ausgebrochen und hatte der Kripo mit einer Ansichtskarte vom Brüsseler Flughafen vorgaukeln wollen, er habe sich nach Übersee abgesetzt. Stattdessen trat er wieder mit seiner alten Masche in Erscheinung. Er kaufte erneut von Privatleuten Autos mit ungedeckten Überweisungsaufträgen und hat diese wieder schnell weiterverkauft.
  • SF 7 der Sendung vom 04.09.1992: Auch die beiden von der Kripo Güstrow gesuchten unbekannten Bankräuber konnten jetzt bei einem weiteren Überfall in Sachsen-Anhalt festgenommen werden, nachdem der zusammen mit ihnen gesuchte unbekannte Bankräuber von Hamburg bereits kurz nach der Sendung in Quickborn festgenommen wurde.

Bemerkungen

  • Sabine sieht sehr elegant aus.
  • Ede trägt ein wasserblaues Hemd.
  • Bei Filmfall 2 regt sich Ede wegen der Dreistigkeit auf.
  • Schlimme Panne in FF3: In einer Einstellung läuft im Hintergrund die XY-Ausgabe vom 15.1.93 (!!), FF2 (der erst 5 Monate nach dem Einbruch geschah, nämlich März 92!). Dabei spielt der Einbruch bereits November 91...

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