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Sendung vom 06.05.1994

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an jungem Familienvater 'Jürgen Zeller' (Name geändert)

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Wiesbaden
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Wagner
  • Tattag: 6. Mai 1993
  • Details: Soko beim LKA Wiesbaden, die Suche nach Jürgen Zeller aus Mörfelden war zunächst Vermisstenfall; er wollte am 6. Mai 1993 mit einem weißen VW Passat Variant nach Thüringen, kam dort aber nie an; mit seiner Kreditkarte wurde danach aber mehrmals Geld abgehoben; Leiche Zellers wird in einem Wald bei Wildeck gefunden; Zellers Passat wird in der Ukraine entdeckt, sogar noch mit Beschriftung von Zellers Firma in Mörfelden (De La Rue Garny), Auto wurde in Lwiw (Lemberg) von Polen verkauft; auf Europa-Karte Fahrtroute abstecken; Rückblick: Zeller am 6. Mai mit Kollegen in Pilsstube; will abends nach Weimar fahren, um installierte Sicherheitsanlage abzunehmen; hat im Wagen immer Übernachtungsutensilien dabei; Aufbruch um 21.15 Uhr; um 21.45 Uhr noch Telefonat mit seiner Frau; Abendessen vermutlich im Rasthof, Schlafen im Passat auf dem Parkplatz; wohl dort von Tätern überrascht und wahrscheinlich in seinem Wagen erwürgt; Täter heben mit Kreditkarte und PIN Geld ab in Weimar und Görlitz; Ehefrau erstattet am 9. Mai Vermisstenanzeige; Leiche Zellers wird am 17. Mai von Jägerpaar im Wald gefunden; unscharfe Bilder eines Täters von Bank-Überwachungskameras
  • Zitate: "Da wird ja wohl mal 'ne größere Dienstreise fällig - auf die Krim!", "Wird langsam Zeit für 'ne Sonderzulage!", "Das sind mindestens 2.000 Kilometer von Frankfurt bis ans Schwarze Meer" - "Aber nur für das Auto. Der Zeller ist ja nicht so weit gekommen."
  • Besonderheiten: Mörfelden ist auf der Karte der Soko falsch geschrieben: "Möhrfelden"; Jürgen Zeller sieht im Filmfall aus wie Philip Seymour Hoffman in "The Big Lebowski"; um 21.15 Uhr ist es im Filmfall noch taghell, eine halbe Stunde später (Telefonzelle) schon finstere Nacht; Name des Kommissars wird nicht eingeblendet
  • Bewertung: **
  • Damalige Belohnung: 50.000 DM
  • Status: geklärt

Nachspiel

Die Klärung dieses Falles wird in der Sendung vom 18.02.2000 berichtet. Er musste sterben, weil er die Geheimnummer seiner Scheckkarte nicht verraten wollte. Ein Täter gestand bei seiner Festnahme auch den Mord an seinen damaligen Komplizen. Anklage wegen Doppelmordes

Juweliereinbruch in Wolfenbüttel

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Wolfenbüttel
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Rolf Feuerhahn
  • Tattag: 20. März 1993
  • Details: Juweliergeschäft in Wolfenbüttel, Betreiber Rainer Sanders (Name geändert) entstammt alter Juweliersfamilie und verreist am Freitag, 19. März 1993 zu Kurzurlaub übers Wochenende; Opa Erich schaut im Juwelierladen zusammen mit seinen zwei Enkelinnen nach dem Rechten; "Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze"; um 21 Uhr durch Hintereingang ins Geschäft; Vordertür alarmgesichert; Rolladen an der Geschäftsfront entspricht nicht mehr dem Stand der Sicherungstechnik; Herablassen des Rollos wird fast in voller Länge gezeigt; entspannte Lage in der Wolfenbütteler Polizeistation bis nach Mitternacht; Kurz vor ein Uhr "tauchen in der Innenstadt aber zwei dunkel gekleidete Männer auf, die der Polizei noch Arbeit machen werden", Deckblech der Rollladesteuerung abschrauben und Rollo hochfahren; Türschloss ist schnell geöffnet, löst aber in der Polizeistation direkt Alarm aus; zwei Polizisten machen sich auf den Weg; Täter raffen Schmuck zusammen; kurze Verfolgungsfahrt
  • Zitate: "Hier war die Welt bis vor wenigen Jahren noch in Ordnung" (Ede in der Einleitung zum Fall), Kinder probieren Halskette an: "Toll, was?" - "Ätzend! Wie 'ne Oma!"
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Überfall auf einen Postwagen in Frankfurt am Main

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Frankfurt am Main
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Hans-Ulrich Bergmann
  • Tattag: Dienstag, 22. Juni 1993
  • Belohnung: 10.000 DM
  • Details: Werbefigur für die fünfstelligen Postleitzahlen "Fünf-ist-Trümpf"-Rolf findet sich des öfteren (Bürotür-Sticker, Postkarte, Außenwerbung an Transportern und Lastern); Italiener Franco V. macht die "Offenbach-Tour", auf dem Rückweg in den Frankfurter Stadtteilen Fechenheim und Bergen-Enkheim Pakete abholen; gilt als zuverlässiger und umsichtiger Kraftfahrer; wird bei Ankunft in der Hauptpost von Männern beobachtet; Wertpost wird in speziellem Rollwagen und Säcken befördert; Laderampe wird mit Schloss gesichert, zu dem Fahrer keinen Schlüssel hat; Franco V. fährt Umweg, um verstopfte Innenstadt zu vermeiden; merkt nicht, dass er verfolgt wird; Postauto ausgebremst, zwei Männer steigen zu und kidnappen Fahrer; fällt anderen Verkehrsteilnehmern nicht auf; Fahrt in den Stadtteil Bockenheim, verlassene Druckerei in der Voltastraße; Fahrer wird im Gebäude in Schach gehalten und mit Ketten gefesselt; Umladen im Hof; nach der Tat hüpft Franco V. auf die Straße und hält Auto an
  • Besonderheit: Für die filmische Rekonstruktion muss (wieder einmal) München als Frankfurt herhalten.
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Peter Paul S.; Banküberfälle; Sprengstoffanschlag; Organisation von Südtirol
  • SF 2: Kapo Aargau - Fahndung nach Demir M.; versuchter Mord an seiner Frau bei einem Möbelhaus; die Frau ist auf einem Auge blind
  • SF 3: Kripo Bochum - Fahndung nach Bernold M. und Roland K.; Warentermingeschäfte; 50 Millionen Mark
  • SF 4: Kripo Hanau - Fahndung nach Hidajet D.; Mord in einer Gaststätte; Narbe an der Lippe; Spitzname "Toni"
  • SF 5: Kripo München - Fahndung nach Thorsten L.; Anlagebetrug; gefälschte Bürgschaft

Geklärt: Der Gesuchte wurde in Budapest festgenommen. Klärung in der Sendung vom 31.03.1995.

  • SF 6: Kripo Gießen - Fahndung nach Kulwant S.; gesucht wegen Mordes an seiner Freundin; Vollbart
  • SF 7: Kripo Uelzen - Pferderipper; viele Pferde wurden seit Anfang der 90ziger Jahre in ganz Norddeutschland getötet; nachts auf einsamen Koppeln; selbstgebaute Lanzen; Maschinensägeblatt; Einen ausführlichen Bericht gibt es auch in der Sendung vom 08.01.2004 als FF; diese unheimliche und grausame Serie ist bis heute ungeklärt geblieben.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Zur Fahndung von Interpol Wien nach Oliver R., der beschuldigt wird, eine Bank überfallen zu haben, gab es mehrere gleichlautende Hinweise, dass sich der Gesuchte zur Zeit in Mexico aufhält. Die Überprüfungen sind diesbezüglich aber noch nicht abgeschlossen.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Ernst G., dem mehr als 60 Betrugsfälle vorgeworfen werden, bei den er Waren einkauft ohne sie zu bezahlen, lies sich noch am Abend der letzten Sendung in ein angemietetes Ferienhaus in Kiel Gemälde im Wert von 45.000 DM liefern. Als der Kunsthändler drei Tage später nach der Bezahlung fragen wollte, war der Gesuchte schon verschwunden. Nach einem Zuschauerhinweis könnte er sich zur Zeit in Luxembourg aufhalten, sein Fahndungsfoto wird erneut gezeigt. Er wird gesucht von der Kripo Stuttgart.

XY Gelöst:

  • SF 7 der Sendung vom 11.03.1994: Die Kapo St. Gallen konnte die Fahndung nach Muhamed und Mohidin O erfolgreich abschließen. Vater und Sohn aus ex-Jugoslawien, die bei einer Messerstecherei in einer Bar zwei Gäste tödlich und zwei weitere schwer verletzt haben sollen, stellten sich beim Zollamt Kreuzlingen selbst den Schweizer Behörden.
  • SF 1 der Sendung vom 14.01.1994: An der österreichisch-italienischen Grenze wurde Oskar S. verhaftet. Er war damals wegen schwerem Betrug in Höhe von 40 Mio. Schilling von Interpol Wien gesucht worden und ein aufmerksamer Grenzbeamter erinnerte sich an die Fahndung. Über die genauen Umstände seiner Festnahme wird dann auch noch einmal in der Folgesendung eingegangen.
  • SF 2 der Sendung vom 14.01.1994: Der von der Kripo Zürich wegen Mordes gesuchte Thailänder Pedro D. S. ging der Polizei in seinem Heimatland ins Netz und muss sich auch dort vor Gericht verantworten.
  • SF 6 der Sendung vom 14.01.1994 und Rückblick der vorherigen Sendung: Der zuerst in der Januarsendung gesuchte mehrfache Bankräuber, der später aufgrund der Zuschauerhinweise als Joachim S. identifiziert werden konnte, ist gefasst. Er war gerade auf dem Weg zu einem weiteren Überall in Düsseldorf und hatte die Maske und die Tatwaffe der anderen Überfälle mit dabei.
  • FF 1 der Sendung vom 12.02.1993: Der spektakuläre Fall von Räuberischer Erpressung und Sprengstoffanschlägen durch den, so Ede „inzwischen legendären“ Kaufhauserpresser "Dagobert" endete 15 Monate nach der Sendung mit seiner Festnahme in Berlin. Edes Kommentar: „Die alte Weisheit hat sich mal wieder bestätigt: Der Krug geht so lange zum Brunnen bis er bricht“. Er entpuppte sich als ein biederer, trotz erfolgreicher 500.000 DM-Erpressung des KaDeWe in Berlin hochverschuldeter Familienvater. Sein richtiger Name Arno F. wird nicht erwähnt. Siehe auch letzte Sendung.
  • FF 3 der Sendung vom 04.05.1990: Der grausame Doppelmord an Erna M. und Johannes K. in ihrem Tante-Emma-Laden in Pinneberg konnte endgültig geklärt werden. Mit Hilfe eines neuen Computersystems zur Auswertung von Fingerabdrücken konnte ein Mann, der wegen eines Einbruchs festgenommen wurde, identifiziert und festgenommen werden. Die Fingerabdrücke an der Tatwaffe stimmten überein.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an jungem Familienvater in Mörfelden; bisher 50 Hinweise; Hartschalenkoffer wurde von Zuschauer an der Autobahn Berlin-Nürnberg gefunden; Überprüfung durch die Polizei folgt noch; einigen Hinweisen zum weißen VW Passat Variant wird auch noch nachgegangen; interessanter Hinweis auf ähnliches Verbrechen in Berlin; Ede spricht von "Carjacking" als „einer ganz neuen Dimension der Kriminalität“ und mahnt zur Wachsamkeit, wenn mit dem Auto unterwegs ist; auf Wunsch mehrerer Zuschauer zeigt er auch nochmal das unscharfe Foto von der Bank in Görlitz mit einem der Täter, der mit der Kreditkarte des Opfers Geld abhebt.
  • FF 2: Juweliereinbruch in Wolfenbüttel; es liegen zur Zeit 40 Hinweise vor; die zurückgebliebene blaue Baseballkappe mit der Aufschrift eines Cafés in Essen wird erneut gezeigt; neuer Ansatzpunkt für die Kripo nach interessantem Hinweis von mehren Zuschauern auf die Konditorenfachschule in Wolfenbüttel mit jungen Leuten auch aus Essen, die dort häufig Lehrgänge besuchen.
  • FF 3: Überfall auf einen Postwagen in Frankfurt am Main; bislang 45 Hinweise; auch hier wird die, von den Tätern zerschnittene, zurückgebliebene Mütze noch einmal gezeigt; kommt möglicherweise aus dem Ort Rhodes im Elsass statt von der Insel Rhodos; auf Wunsch von zwei Zuschauern wird auch die ebenfalls zurückgebliebene bunte Wolldecke noch einmal gezeigt.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Peter Paul S.; Hinweis von einem Bekannten des Gesuchten, dass dieser mit ziemlicher Sicherheit zur Zeit in Italien ist; gesucht wegen Banküberfällen und Sprengstoffanschlag; Organisation von Südtirol
  • SF 2: Fahndung nach Demir M.; versuchter Mord an seiner Frau bei einem Möbelhaus; zahlreiche Hinweise werden zur Zeit noch ausgewertet.
  • SF 3: Fahndung nach Bernold M. und Roland K.; gesucht wegen mutmaßlichem Betrug im Zusammenhang mit Warentermingeschäften; sie haben sich wahrscheinlich inzwischen getrennt und halten sich, wie mehrere Anrufer übereinstimmend berichteten, vermutlich beide in den neuen Bundesländern auf; dagegen ein Hinweis eines schweizer XY-Zuschauers, dass sie sich noch am Tag der Sendung an einer Autobahnraststätte aufhielten.
  • SF 4: Fahndung nach Hidajet D.; gesucht nach Mord in einer Gaststätte; er soll mehrfach in Offenbach am Main gesehen worden sein;
  • SF 5: Fahndung nach Thorsten L.; gesucht wegen mutmaßlichem Anlagebetrug; er soll in einem Hotel in Hessen weitere Opfer gesucht haben.
  • SF 6: Fahndung nach Kulwant S.; gesucht wegen Verdacht des Mordes an seiner Freundin; vielversprechende Hinweise auf wahrscheinlichen Aufenthalt in Nordrhein-Westfalen.
  • SF 7: Fahndung nach unbekanntem Pferderipper, der seit Anfang der 1990er Jahre nachts auf einsamen Koppeln in ganz Norddeutschland viele Pferde getötet hat, bewegte die Zuschauer ganz besonders; ca. 60 Hinweise bisher; die meisten, auch aus der Schweiz, zu den selbstgebauten Lanzen, die auch erneut gezeigt werden.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Ernst G., dem mehr als 60 Betrugsfälle vorgeworfen werden, bei den er Waren einkauft ohne sie zu bezahlen, hat sich vermutlich seinen Vollbart abrasiert und hält sich, den Hinweisen nach, ziemlich offensichtlich zur Zeit in Süddeutschland auf.

Bemerkungen

  • Konrad Toenz trägt eine Krawatte mit Smileys!
  • Dörte Kamousis und Christina P. Tarnikas von der XY-Redaktion tun im Hintergrung total beschäftigt und schieben ständig gelbe Blätter hin und her.
  • Fall 10: Pferde!
  • Kurt Grimm greift oft auf Spannungsmusiken zurück, die bereits in der S/W-Zeit verwendet wurden.
  • Name des Hauptkommissars Wagner nach Fall 1 wird nicht eingeblendet
  • Nach FF 3 wird zwar der Name des Beamten von der Kripo Frankfurt am Main eingeblendet, dass Hans-Ulrich Bergmann Kriminalhauptmeister ist, erfährt der Zuschauer aber nur von Ede.

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