Nächste Sendung: "Aktenzeichen XY … ungelöst" am 03.07.2024 um 20:15 Uhr im ZDF!

Sendung vom 05.10.1979

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki

Filmfälle

Mord an Maria S. (Der Axtmörder vom 21. Bezirk)

Inhalt

  • Dienststelle: SB Wien
  • Kommissar im Studio: Hofrat Dr. Prießnitz
  • Tattag: 7. Oktober 1978
  • Details: Junge Frauen werden nachts belästigt; Opfer ist kirchlich engagiert; über den Hinterhof zum Eingang; Aufzug benutzen; Täter wartet mit Axt; ist 1,75 m groß und hat blonde Haare; vergeblich auf Wahlhelferin warten; Messer und Axt werden in der Donau gefunden
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Eva Bruckner, Linda Koch-Kaiser, Peter Reistenhofer, Günther Treptow
  • Belohnung: 15.000 Schilling
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbruch in Supermarktbank (Bankeinbruch im Famila Center)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Heidelberg
  • Kommissarin im Studio: Frau Müller
  • Tatzeit: Samstag, 03. Februar 1979
  • Tatort: Filiale der Volksbank im "Famila Center"
  • Details: Langer Samstag im "Famila Center"; hässliches Orange; Nachttresor; Lichtschranke, Alarm ausgelöst; nette Wolfgang-Texte
  • Zitat: „Die Beamten dieses Reviers können das Einkaufszentrum, das sie betreuen, in wenigen Minuten erreichen. Bislang aber bestand noch kein Anlass für sie, mit Blaulicht und Sirene zum "Famila Center" zu fahren.“ (Sprechertext Wolfgang Grönebaum)
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Gerd Calmar, Alim A. Kadirow, Ulf Söhmisch (auch Ulf J. Söhmisch), Klaus Wübben
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bankraub in Dortmund (Die schwarze Maske mit einem Auge)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dortmund
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Jurisch
  • Details: Auto gestohlen; Orangener Sportwagen; Volksbank; Täter mit Pudelmütze; Tonband; Rückblick auf Terroristen-Schießübungen im September 1978; Zusammenstoß mit Terroristen; Feuergefecht; 1 toter Polizeibeamter; Ablenkungsmanöver; schwarze Maske mit einem Auge; Überfall auf Volksbank; Flucht mit gestohlenem Sportwagen; Auswertung der Fotos; Hohe Absätze; 7.65er Waffe.
  • Sprecher: Wolfgang Grönebaum
  • Darsteller: Peter-Uwe Arndt, Helmut Everke, Reinhard Horras, Hans-Jürgen Leuthen, Hartmut Solinger, Manfred Spies, Norbert Steinke
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Aufnahmestudio Zürich/Kripo Bochum - Fahndung nach Erhard G., vermutlich in der Schweiz, gesucht wegen umfangreicher Betrugsdelikte; Schwerpunkt im Ruhrgebiet, betrügerischen Bankrott mehrerer Firmen wie z.B. Tankstellen, Schaden mind. 150 Mio. DM, vermutliche Begleiterin Monika O., ebenfalls mit Haftbefehl.

Geklärt: Der Gesuchte wurde zusammen mit seiner Freundin in Boppard festgenommen. Bekanntgabe in der Sendung vom 18.04.1980.


Hinter dieser, von Konrad Toenz aus dem Aufnahmestudio Zürich präsentieren unscheinbaren Personenfahndung nach dem Deutschen Staatsbürger Erhard G. verbarg sich nicht nur die Suche nach einer durchaus schillernden Figur der 1970er Jahre, sondern die spannende Geschichte eines Mannes, der vom Kohlenhändler zum Millionär aufstieg und später für mehre Jahre im Gefängnis landete. Zum Zeitpunkt der XY-Sendung wurde der Gesuchte in der Schweiz vermutet, um von dort aus seine erwartete Flucht ins außereuropäische Ausland vorzubereiten. Die deutschen Behörden warfen ihm vor, mehrere Firmen in den betrügerischen Bankrott geführt zu haben. Er hat, so Konrad damals in XY, „ … mit dem Zusammenbruch der "Goldin"-Tankstellen Schlagzeilen gemacht …“ und wurde wegen umfangreichen Betrugsdelikten schließlich mit internationalem Haftbefehl gesucht.

Der ehemalige Kohlenhändler Erhard G. fing nach der Flucht aus Oberschlesien als Obst- und Gemüsehändler an. Im Ruhrgebiet kaufte er billig Kohle ein um sie dann im Rheinland teuer wieder weiter zu verkaufen. Als dann immer mehr Menschen bei der Heizung von Kohle auf Erdöl wechselten, stellte er sein Geschäft um und lieferte den Leuten fortan Heizöl statt Briketts. Aber schon bei der Kohle ging damals nicht alles mit rechten Dingen zu. Briketts und Bruchkohle wurden mit Schlamm vermischt und als Feinkohle verkauft. Im Jahr 1956 öffnete Erhard G. seine erste Tankstelle im Herner Stadtteil Crange. Später kaufte er eine Tankstelle nach der anderen und wurde so zuerst zu einem der erfolgreichsten Unternehmer im Ruhrgebiet und zu einem Hoffnungsträger einer ganzen Region, die unter dem langsamen Aussterben der Zechen und Strukturwandel gelitten hatte. In den Zeitungen wurde er seinerzeit oft als der "Ölkönig von Wanne-Eickel" bezeichnet. Auch als "Robin Hood der Zapfsäulen", der den Kampf mit den großen multinationalen Öl-Konzernen aufnahm und in seinen Tankstellen, nach seiner Devise, den Kraftstoff "Immer zwei Pfennig billiger als die Konkurrenz" anbot, machte er die von Konrad Toenz erwähnten Schlagzeilen.

Die Ölkrise im Jahr 1973 samt Preisschock und auto­freien Sonn­tagen als Folge kam ihm da zuerst einmal gerade recht. Die Rohölpreise explodierten in astronomische Höhen und Erhard G. verkaufte den Sprit so günstig, zum Teil sogar unter dem Einkaufspreis, sodass sich vor seinen Tankstellen auch schon mal kilometerlange Schlangen bildeten und die Polizei einschreiten musste, um den Verkehr in den verstopften Straßen zu regeln. Um das Benzin weiterhin so billig anbieten zu können, ließ er Schiffsladungen mit Öl aus Rotterdam nachts löschen, Diesel direkt in die Tanks pumpen, die Anzeigen am Tanklager manipulieren und Benzin anschließend schwarz an den Tankstellen verkaufen. Von rund 800.000 an die Tankstellen gelieferten Litern wurden nur ein viertel davon beim Zoll gemeldet. Dadurch gelang es ihm über einen längeren Zeitraum, mehrere Millionen Liter Sprit am Zoll vorbei zu schmuggeln und mit gefälschten Belegen vor dem Finanzamt zu verschleiern. Sein Jahresumsatz stieg von 162 Millionen 1973 auf rund zwei Milliarden DM im Jahr 1978, gleichzeitig aber auch der Schuldenberg auf über 340 Mio. DM. Die Schulden finanzierter er mit einem Schneeballsystem, großen Umsätzen und ständiger Expansion seines Tankstellennetzes. Ende der 1970er Jahre war Erhard G. Inhaber der mit rund 260 Stationen größten freien Tankstellenkette Deutschlands. Auch Autohäuser, ein eigener Ölhafen und sogar ein eigenes Bordell gehörten zu seinem Imperium, welches letztendlich auf Tricksereien, das Ausnutzen von Schlupflöchern und sys­te­ma­ti­schem Wirt­schafts­be­trug basierte. Von 1974 bis 1979 soll er etwa 75 Mio. Liter unversteuertes Benzin verkauft haben. Die Mineralölsteuer musste erst Monate später abgeführt werden.

Obwohl es schon Anfang der 1970er-Jahre erste Hinweise auf massive Unregelmäßigkeiten und Missmanagement gab und seine Geschäfte zunehmend nicht mehr auf legalem Wege zustande kamen, wollte dies lange niemand sehen. Auf "Wei­sung von oben" dufte nicht ermit­telt werden. Erhard G. verstand es, Kontakte zu Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft zu knüpfen und zu pflegen. So erschlich er sich regelmäßige Steuestundungen und Mitarbeiter des Ordnungsamtes Herne führten ihre Inspektionen an Orten durch, die garantiert sauber waren. Von seinen Millioneneinnahmen kaufte er im Bergischen Land riesige Ländereien, oft allerdings zum Unwillen der dortigen Landwirte. Mit diesem großen Landgut und einem eigenen Bordell in Rösrath im Rheinisch-Bergischen Kreis gelang es ihm so immer wieder, kleine Beamte und arrivierte Politiker bis in höchste Kreise des damals noch in Bonn ansässigem Bundesfinanz­mi­nis­te­riums für seine Zwecke gefügig zu machen. Dabei schreckte er auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurück. Als der Leiter des Herner Ordnungsamtes einmal unbedingt eine Wildsau schießen wollte, ließ Erhard G. kurzerhand ein friedliches Hausschwein mit schwarzer Farbe in eine Wildsau verwandeln und vor die Büchse des Gastes treiben. Bei Beschwerden wegen Bodenverschmutzungen, wenn zum Beispiel Treibstoff auf dem Firmengelände übergelaufen war und in die Erde versickerte oder in die Kanalisation lief, wurden beide Augen zugedrückt.

Der ganze Schwindel flog letztendlich auf, als zuerst die Ölmultis gegen den aufmüpfigen Konkurrenten aus dem Ruhrgebiet zurückschlugen, seiner Firma aus ihren Raffinerien keinen Sprit mehr lieferten und Erhard G. zunehmend in Bedrängnis geriet. Von nun an war es für die Mitarbeiter vorbei mit kostenlosem Tanken, da nach Meinung des Firmenchefs davon zu eifrig gebrauch gemacht worden sei und er befürchten musste, wegen ausbleibender Lieferungen auf dem trockenen zu sitzen. Und dann feuerte er auch noch den Leiter seines Mineralöllagers. Dieser hatte sich in der Firma vom einfachen Tankwagenfahrer hochgearbeitet und wurde im Jahr 1976 zu einem "Bauernopfer". Erhard G. hatte jetzt gegenüber den Behörden große Verlustmengen an Öl eingestehen müssen, den Schwund in seinen Tanklager seiner Belegschaft in die Schuhe geschoben und daraufhin als Alibi 32 Mitarbeiter wegen vermeintlichem Kraftstoffdiebstahls angezeigt und entlassen. Der von der Firma bitter enttäuschte Leiter des Mineralöllagers, der über die Betrügereien natürlich bestens Bescheid wusste, meldete sich daraufhin bei der Zollfahndung. Aber Ermittlungen waren noch immer nicht erwünscht.

Erst am 28. Mai 1979 führte eine unangekündigte Betriebsprüfung durch die Finanzbehörden zur sofortigen Schließung der Tankstellen und am 24. Juli 1979, nachdem die Beweislast gegen ihn erdrückend wurde, kam es schließlich zu einer Großrazzia, bei der Unterlagen beschlagnahmt und leitende Angestellte seiner Firma verhaftet wurden. Erhard G. und gelang zunächst die Flucht ins Ausland, bevor die Beiden ein halbes Jahr nach der Fahndung in XY trotz Maskerade und Vollbart im Februar 1980 in Boppard festgenommen werden konnten. Noch im selben Jahr kam Erhard G. vor Gericht. Um aber den Prozess zu umgehen und als Prozess- oder Haftunfähig eingestuft zu werden, versucht er erneut zu tricksen. Im Gerichtsaal erbrach er sich täglich und kam schließlich mit einem Eimer zur Verhandlung. Mit seinem, durch übermäßigen Verzehr von Gänseschmalz und Kartoffelsalat mutwillig provozierten Unwohlsein kam er allerdings letztendlich nicht durch. Wegen Betrugs wurde er zunächst zu sechs Jahren Gefängnis, und fünf Jahre später zu einer erneuten Gefängnisstrafe von zwölf Jahren Haft verurteilt, von denen er jedoch nur neun Jahre absitzen musste.

Aber auch als Sportmäzen trat Erhard G. in Herne in Erscheinung. Er kaufte sich den Fußballclub Westfalia Herne, der kurz vor der Pleite stand und hievte ihn als spendabler Gönner mit einer Investition von rund fünf Millionen DM bis in die zweite Liga. Mit weiteren Millionen und Bundesliga-erfahrenen Spielern versuchte er anschließend, letztendlich vergebens, Westfalia Herne in die Bundesliga zu bringen. Damals gab es im Profifußball noch eine Gehaltsobergrenze. Um trotzdem Bundesliga-erfahrene Spieler nach Herne zu locken, ließ sich der trickreiche Ölbaron wieder etwas einfallen. Offiziell bei seiner Firma angestellt, erhielten die Fußballer zusätzlich Gehalt von Westfalia und wurden von Erhard G. auch als Geldboten eingespannt. Die Spieler hatten einige Privilegien. Sie durften umsonst tanken und machten auch eifrig gebrauch davon. Die Fußballer versorgen sich kanisterweise mit Benzin aus dem Tanklager, auch mit einem ganzen LKW sollen Kicker vorgefahren sein. Tageseinnahmen der Tankstellen wurden in Bar abgeholt und bei einer Bank eingezahlt. Die Epoche mit dem Mäzen endete für den Traditionsverein mit einem Lizenzentzug und den Sturz in die sportliche Bedeutungslosigkeit. Statt gegen den FC Bayern München oder Borussia Dortmund spielt Westfalia Herne inzwischen in der sechstklassigen Westfalenliga Staffel 2, unter anderem auch gegen den Lokalrivalen DSC Wanne-Eickel.

Im Jahr 2010 entdeckte der neue Eigentümer des Wohnhauses von Erhard G. einen bis dahin verborgenen Geheimtresor, der allerdings leer war. Die Vermutung der Staatsanwaltschaft dass er einen Teil seiner Millionen in die Schweiz gebracht hätte konnte nie bewiesen werden und das unterschlagene Geld wurde bis heute nicht gefunden. Erhard G. zeichnete durch seine dubiosen krummen Geschäfte schließlich für den bis dahin größten Steuerskandal in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit einer Schadenssumme von damals 345 Mio. DM, heute umgerechnet ca. 170 Millionen € verantwortlich. Nach Verbüßung seiner Haftstraße lebte er wieder in Wanne-Eickel und starb am 09. Mai 2004 im Alter von 75 Jahren.


  • SF 2: Kripo Hannover - Fahndung nach Ivo L.-J., er soll mehrere bewaffnete Raubüberfall auf Juweliergeschäfte verübt haben, Beute in Hannover Schmuck im Wert von 400.000 DM, hält sich möglicherweise im Elsass oder der Schweiz auf und benutzt Falschnamen gestohlener Papiere, spricht deutsch mit jugoslawischem Akzent.


Geklärt: Der Gesuchte konnte in einem Stuttgarter Tanzlokal gefasst werden. Außerdem konnten zwei weitere gesuchte Personen festgenommen werden. Ede berichtet in der Folgesendung.

  • SF 3: Kripo Kassel - Suche nach Eigentümer von "Schatz besonderer Art", zwei Bildteppiche "Gobelins", wurden bei einer Haussuchung beschlagnahmt, ein Teppich aus Frankreich mit Gartenmotiv, Wert ca. 70.000 DM, der zweite aus England ist wesentlich älter und stark verblasst, Motiv Brautwerbung, Wert ca. 300.000 DM.
  • SF 4: Kripo Koblenz - Fahndung nach Wilhelm S., Vorwurf betrügerische Manipulationen im Millionenhöhe bei einer Bank, Schaden 3,7 Mio. DM, möglicher Aufenthalt in Österreich, hat Kontakte in die Schweiz und nach Belgien, Stirnglatze und Narbe am linken Ellenbogen.

Geklärt: Der Gesuchte wurde in einem Kölner Hotel verhaftet. Bekanntgabe in der Sendung vom 07.12.1979.

  • SF 5: Kripo Mainz - Fahndung nach Rechtsanwalt Heinz T., Ermittlungsverfahren wegen Veruntreuung von Mandantengeldern, Anhaltspunkte auf möglichen Aufenthalt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, er spricht auch englisch, französisch und chinesisch.
  • SF 6: Kripo Ansbach - Fahndung nach Günter W. wegen Mordverdacht, Opfer war Mitarbeiterin einer Gaststätte, der 17-jährige war ihr Begleiter auf dem Heimweg, die halbentkleidete Leiche wurde am nächsten Tag gefunden, er hat auffällige hellrote Haare und grau-grüne Augen.

Geklärt: Der Gesuchte hat sich drei Tage nach der Sendung der Staatsanwaltschaft Ansbach selbst gestellt. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 7: LKA Wiesbaden - Fahndung nach Erich S., ausgebrochener Bankräuber, nach Sozialurlaub nicht zurück in Haft, Spitznamen im Zuhälter-Milieu "Frankfurter-Erich" oder "Schwarzwälder Erich", angeklagt wegen weiterem Bankraub.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 2 der vorherigen Sendung: Im Raubüberfall auf Geldboten der Bundesbahn mit amerikanischer Maschinenpistole erhielt die Kripo Düsseldorf nach der Sendung einen interessanten Hinweis, der die von Ede erwähnte gewisse Ähnlichkeit mit dem FF 2 der Sendung vom 04.05.1979 zu bestätigen scheint. Der damals überfallene Schmuckwarenfabrikant in Straubenhardt-Conweiler bei Pforzheim erinnerte sich jetzt daran, dass auch er mit einer solchen amerikanischen MP bedroht wurde. Die Düsseldorfer Kripo ermittelt jetzt gegen die beiden, damals in Spanien festgenommenen Täter aus der Nähe von Pforzheim. Ede: „Manches spricht dafür, dass sie auch das Verbrechen in Düsseldorf verübt haben“.
  • SF 5 der Sendung vom 13.07.1979: Max "Male-Maxe" E., einer aus der Gruppe von Landfahrern, der mehrere 100 Einbrüche mit einem Gesamtschaden von ca. sieben Mio. DM vorgeworfen wird, konnte in Bottrop festgenommen werden.

XY Gelöst:

  • SF 3 der Sendung vom 13.07.1979: Der unter Mordverdacht gesuchte Fernmeldetechniker Joachim K. wurde in Sambia gefasst. Im Rückblick wurde ein Zeitungsausschnitt mit der Meldung gezeigt. Er hat den Mord an seiner Freundin gestanden. Über die Festnahme wurde von Irene Campregher auch schon kurz vor Ende der Sendung vom 13.07.1979 berichtet.
  • Konrad Toenz berichtet dann noch über die Festnahme eines Betrügers und Ausbrechers im Tessin in der Schweiz. Es geht um einen deutschen Fall, aber er sagt weder, wer festgenommen wurde, noch in welcher Sendung der Festgenommene gesucht wurde. In dem eingeblendetem Zeitungsausschnitt wird unter anderem die Kripo Mainz erwähnt und dass der jetzt festgenommene Mann nach einem Sozialurlaub nicht mehr in die JVA Butzbach zurückkehrte. Dabei handelt es sich möglicherweise um diesen, schon etwas länger zurückliegenden Fall aus der Januarsendung 1978:
  • SF 1 der Sendung vom 20.01.1978 könnte der von Konrad erwähnte Fall sein. Die Kripo Mainz suchte damals nach dem Ausbrecher Wolfgang R., der einen Sozialurlaub zur Flucht nutzte. Er soll Bankkredite versprochen und die Auszahlung in die eigene Tasche gesteckt haben, Schaden mehrere Mio. DM. Damals sagte Ede auch noch, dass es nicht auszuschließen ist, dass der Gesuchte sich nach Liechtenstein, Italien oder in die Schweiz abgesetzt hat.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Maria S. in Wien; sehr viele Hinweise für das Wiener Sicherheitsbüro; weitere, der Polizei bisher unbekannte Sittlichkeitsverbrechen wurden gemeldet; Peter rechnet mit verstärkten Polizeistreifen „in ganz bestimmten Gebieten.“
  • FF 2: Einbruch in Supermarktbank im Famila Center; zahlreiche Hinweise zur Herkunft des Werkszeuges müssen noch überprüft werden; auf Wunsch einiger Zuschauer wird der von den Tätern am Tatort zurückgelassene graue Arbeitskittel noch einmal gezeigt; noch keine konkreten Ergebnisse.
  • FF 3: Bankraub in Dortmund; eine Anruferin meint, der mögliche Täter habe sich nach der Tat aufgesucht; das Bild des Bankräubers mit schwarzer Maske mit einem Auge wird noch einmal gezeigt; auch die Stimme des Anrufers auf Tonband, der vermutlich die Polizei ablenken wollte, wird auf Wunsch einiger Zuschauer erneut abgespielt.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Erhard G. und Monika O., gesucht wegen umfangreicher Betrugsdelikte; Hinweise auf möglichen Aufenthalt in Norddeutschland und im Kanton Bern; vermutlich mit weißem Mercedes mit Bochumer Kennzeichen Unterwegs; die Fahndungsfotos der beiden Gesuchen werden nochmal gezeigt.
  • SF 2: Fahndung nach Ivo L.-J., soll mehrere bewaffnete Raubüberfall auf Juweliergeschäfte verübt, haben, Beute in Hannover Schmuck im Wert von 400.000 DM, konkrete Hinweise auf möglichen Aufenthalt in Nizza; soll eine Leidenschaft für Spielbanken haben und benutzt auch den Falschnamen Hans Joachim P.; die Polizei in Nizza ist bereits zur Überprüfung unterwegs.
  • SF 3: Bei der Suche nach dem Eigentümer von zwei Bildteppichen "Gobelins" sieht es so als als hätte sich eine konkrete Spur ergeben; Zuschauerhinweise aus Deutschland und der Schweiz auf Teppichdiebstahl in Loire-Schlössern in Frankreich wurden an die französische Polizei weitergeleitet; auch einer Frankfurter Familie sollen solche Teppiche abhanden gekommen sein; die beiden Teppiche aus Frankreich mit Gartenmotiv, Wert ca. 70.000 DM, und aus England, wesentlich älter und stark verblasst mit Motiv Brautwerbung, Wert ca. 300.000 DM, werden nochmal kurz gezeigt.
  • SF 4: Fahndung nach Wilhelm S., dem betrügerische Manipulationen im Millionenhöhe bei einer Bank vorgeworfen werden; Schaden 3,7 Mio. DM, möglicher Aufenthalt in im Ausland scheint sich nah den Zuschauerhinweisen zu bestätigen; viele Hinweise in Österreich aus der gleichen Gegend werden zur Zeit überprüft.
  • SF 5: Fahndung nach Rechtsanwalt Heinz T., der Mandantengelder veruntreut haben soll, Hinweis auf möglichen Aufenthalt in Afrika; aber auch recht konkrete Hinweise zu ihm in der Schweiz; mehr kann aber noch nicht gesagt werden; sein Fahndungsfoto wird nochmal gezeigt.
  • SF 6: Fahndung nach Günter W., gesucht wegen dringendem Mordverdacht, Opfer war Mitarbeiterin einer Gaststätte, der 17-jährige Günter W. war in der Nacht zum 01. Oktober 1979 ihr Begleiter auf dem Heimweg, auch zu ihm recht konkrete Hinweise in der Schweiz; und auch sein Fahndungsfoto wird nochmal gezeigt.
  • SF 7: Fahndung nach ausgebrochenem Bankräuber Erich S.; nach Sozialurlaub am 09. Juli 1979 nicht zurück in Haft; nichts Konkretes, auch sein Fahndungsfoto wird erneut gezeigt.

Bemerkungen

  • Zu Beginn der Sendung hält Ede eine amerikanische Maschinenpistole in Händen. Es ist die Tatwaffe aus FF 2 der vorherigen Sendung.
  • Während Filmfall 1 erkennt man, dass das Bild kurz eingefroren wird (Wohnungstür).
  • Panne bei Kommissar von Filmfall 3: Ein grauhaariger Mann mit Brille huscht plötzlich durchs Bild.
  • Weiterer Darsteller: Klaus-Jürgen Pawöhner

Vorherige Sendung: Sendung vom 07.09.1979

Nächste Sendung: Sendung vom 09.11.1979

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