Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 24. April 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 01.06.1979

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Luciana F. ("Südfrankreichreise einer jungen Frau")

Inhalt

  • Dienststelle: Kapo Zürich
  • Beamter im Studio: Herr Niederer
  • Tattag: ca. 29. Juli 1978
  • Belohnung: 5.000 SFR
  • Details: freilebende Wildpferde und Flamingos in der Camargue in Südfrankreich; beliebtes Urlaubs- und Feriengebiet; auf der Straße Route 570 nach Marie de la mer fahren frühmorgens nur Bauern zu ihren Feldern, einer von ihnen entdeckt dann ein Bündel mit einer Leiche darin; sie wurde vergewaltigt und erwürgt; die Polizei in Frankreich kann zunächst nicht die Identität der jungen Frau klären; zwei Wochen nach dem Fund geht das Ehepaar F. aus Dietikon bei Zürich zur Polizei, um ihre Tochter Luciana vermisst zu melden; sie hatte sich in Südrankreich einen Kanuurlaub gemacht; am 7. September 1978 erhält die Kantonspolizei Zürich einen Hinweis auf die Vermisstensache von Interpol Paris; - Woche mit einem Begleiter namens Peter St. vom Züricher Hauptbahnhof; mit weiteren Teilnehmern unternehmen sie dann die Kanufahrten; abends dann Lagerfeuer mit Gitarre: "House of the rising sun"; Peter St. und Luciana fahren gemeinsam ans Mitelmeer bei Nimes, Südfrankreich; gehen nach der Kanu - Woche zusammen wandern, trennen sich einige Tage später wieder in Nimes, Luciana möchte noch nach Tarascon, Peter fährt lieber nach Hause; wenige Zeit später verliert sich ihre Spur; von dort aus ist entweder mit der Bahn oder vermutlich durch's Trampen ihrem Mörder begegnet. Als der Polizist der Kapo Zürich den Eltern mitteilen muss, das Luciana tot ist, bricht die Mutter in Tränen aus.
  • Bewertung: ***
  • Besonderheiten: Beginn der Reise: 19. Juli 1978
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbrüche und Diebstahl (Die grüne Tonne)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Schwabach
  • Beamter im Studio: Oberkommissar Ortner
  • Details: Farbentonne von Hoechst; im Feld vergraben; Depot für Diebesgut; Landratsamt
  • Zitat: „Meine Damen und Herren, das war der Fall 4. Der nächste Fall trägt bereits die Nummer 7. Das liegt nun nicht etwa daran, dass wir nicht Zählen können. An dieser Stelle waren vielmehr in der ursprünglichen Planung noch zwei Fahndungen vorgesehen, die sich für die Polizei aber kurz vor der Sendung erledigt haben“. (Eduard Zimmermann erklärt den Sprung von Fall 4 auf Fall 7.)
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Andrew R. ("Spukhaus-Mord")

Inhalt

  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Neus
  • Dienststelle: Kripo Mönchengladbach
  • Details: Guter Skateboardfahrer; auffälliges Fahrrad; Spukhaus, in dem Kinder spielen; hilft im Jugendklub; Billardtisch einweihen; Verabredung mit unbekannten Männern
  • Tattag: 26. Oktober 1978
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: geklärt

Nachspiel

Erst etwa fünf Jahre später wurde der Mörder von Andrew Kurt-Friedhelm S. schließlich festgenommen. Der beim Mord an Andrew R. 17-jährige Kurt S. wuchs in zerrütteten Familienverhältnissen auf, bereits 1974 erschlug er einen Mann während eines Aufenthalts in einem Jugendhort. Nach dem Mord an Andrew, mit dem er bis zu einem späteren Geständnis nie in Verbindung gebracht wurde, wurde er in die Psychiatrische Landesklinik in Viersen eingewiesen. Dort beging er, nach späterem Ermittlungsstand, vier weitere Tötungsdelikte und wurde dann 1984 verhaftet. Er gestand insgesamt sechs Tötungsdelikte, widerrief dieses Geständnis jedoch wieder. Dennoch wurde er 1985 vom Landgericht Mönchengladbach zu 10 Jahren Jugendstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, bis heute ist er in einer entsprechenden Einrichtung untergebracht. Aufgrund der Brutalität seiner Taten, bei denen er teilweise auch den Opfern das Geschlechtsteil abtrennte, wurde er in der Boulevardpresse als "Bestie" bzw. "Monster vom Niederrhein" bezeichnet. (Quelle: de.wikipedia.org (Stand: 12. Mai 2010))

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Nils Jonny D., der Schwede gilt als besonders aktiver internationaler Rechtsbrecher, er hat noch ein Jahr Haft in Schweden zu verbüßen, in Österreich Vorwurf einer Serie von Betrügereien mit gestohlenen und gefälschten Schecks, er wird auch in Deutschland und der Schweiz wegen Betrugsdelikten gesucht, spricht schwedisch und englisch, möglicherweise in Begleitung einer Frau, benutzt Namen und gestohlene Papiere eines österreichischen Bergführers.

Geklärt: Der Gesuchte konnte an der Côte d’Azur festgenommen werden. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 2: Kripo Hannover - Unbekannte tote Frau, ihre Leiche wurde in Waldstück gefunden, das sich in Uetze zwischen den Ortsteilen Uetze (Kernort) und Dollbergen befindet, sie war 35-40 Jahre alt und korpulent, merkwürdige Verpackung der Leiche mit Baumwollteppich, Wolldecke, blumiger Vorhang und dem Teil eines Sessels oder einer Couch. Über diesen Fall berichtet Ede nochmal in der Sendung vom 14.01.1983 und in der Sendung vom 10.06.1983. Damals wurde ein Foto der Frau (angeb. Ramona A.) gezeigt. Anscheinend ein Falschname
  • SF 3: Aufnahmestudio Zürich - Mord an Susanne M. in Zürich zwei Tage vor der Sendung; das Opfer war die Ehefrau eines Rechtsanwalts, Tatwaffe war Folienschneideklinge bzw. Teppichmesser mit eingravierter Aufschrift „Eisgehärtet“, der Täter müsste blutverschmierte Hände gehabt haben, er soll 20-25 Jahre alt sein, 1,60-1,65 m groß und dunkles krauses Haar haben, außerdem Brillenträger mit schweizer Dialekt.

Geklärt: Ein XY-Zuschauer gab nach der Sendung einen sehr konkreten Hinweis auf einen Mann. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Täter handelt. Inzwischen wurde der Mann festgenommen und er hat ein Geständnis abgelegt. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 4: Kripo Hamburg - Suche nach Zeugin Luise W., jüdischer Abstammung und als Häftling Krankenschwester im KZ Neuengamme bei Hamburg, Kommandoführer tötete vor 35 Jahren zwei Säuglinge vor Augen der Mutter und der gesuchten Frau. Sie soll aus dem deutsch-niederländischen Grenzgebiet stammen und hat angeblich persönliche Beziehungen nach Stuttgart. Das Verbrechen kann nur nachgewiesen werden wenn die Zeugin gefunden wird.

XY Gelöst - der Rückblick

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Ernst Eckerhardt R. stellte sich unmittelbar nach der Sendung in Frankfurt der Polizei, nachdem er seine Fahndung in XY selber verfolgt hatte. Gesucht wurde er wegen des Verdachts auf zahlreiche Betrugsdelikte, außerdem hat er noch eine Reststrafe von über zwei Jahren zu verbüßen.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Der wegen zahlreicher Einbrüche gesuchte Richard F., der aus dem Gefängnis ausgebrochen war, konnte von der Polizei in Schweinfurt festgenommen werden. Ein verdächtiges Auto mit gefälschten Kennzeichen in einem Parkhaus brachte die Beamten auf seine Spur. Der Gesuchte hielt sich in einem nahegelegenen Hotel auf, wo er mit Hilfe einer XY-Zuschauerin identifiziert wurde.
  • FF 2 der Sendung vom 12.01.1979: Im vom BKA Wiesbaden vorgestellten Fall, bei dem in Köln gestohlene Aktien in Zürich verkauft wurden, kann Konrad Toenz über drei weitere Festnahmen berichten.

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • keine Zwischenergebnisse in dieser Sendung.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Luciana F.; Hinweis einer Zuschauerin aus Deutschland, dass die Route des Opfers in Südfrankreich von einer Reifenfirma als Teststrecke mit bis zu 20 Fahrzeugen täglich benutzt wird; die Kripo hofft auf mögliche Hinweise von Testfahrern; die Hinweise in der Schweiz könnten auf einen Fernfahrer als möglichen Täter deuten.
  • FF 2: Einbrüche und Diebstahl; eine ganze Reihe Hinweise zur grünen Tonne; gute Hinweise auch zu den Ikonen und Gemälden, die auf Wunsch von einigen Zuschauern nochmal gezeigt und ausführlich beschrieben werden, u.a. „Mutter Gottes mit Jesuskind“; ein vielversprechender Hinweis zu den Gemälden, u.a „bewaffneter Afghane“, wird zur Zeit überprüft, mehr kann noch nicht gesagt werden; Kommentar Ede: „Das ist klar, denn man muss erst mal die Ernte in der Scheuer (= Scheune) haben, ehe man weiß, was man drin hat. Das ist eine alte kriminalistische Weisheit.“
  • FF 3: Mord an Andrew R. hat die Zuschauer ganz besonders bewegt; viele Hinweise, auch von den Zuhörern des englischen Soldatensenders BFBS; auf Wunsch vieler Zuschauer werden noch einmal die Tatwaffe, ein Messer und die Armbanduhr „Trafalgar“ des Opfer gezeigt; Messer mit der Aufschrift „Solingen“; Fuchskopf am Anfang der Klinge eingraviert; Absplitterungen an der Griffschale; ein Zuschauer will so eine Uhr noch am Tag der Sendung gesehen haben; ein besonders interessanter Hinweis aus England wird dort zur Zeit von der Polizei überprüft; und auch hier kann noch nichts näheres gesagt werden.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Nils Jonny D., gilt als besonders aktiver internationaler Rechtsbrecher und wird gesucht u.a. in Schweden, Österreich Deutschland und der Schweiz wegen Scheckbetrug und anderen Betrugsdelikten; er hält sich vermutlich nicht in Österreich auf, in Wien fast Hinweise aus dem Ausland; Anrufer aus der DDR vermutet den Gesuchten in Ost-Berlin; Bankbeamter aus Luxemburg berichtet, Nils Jonny D. habe unter falschem Namen bei ihm falsche englische Schecks eingelöst; sein Fahndungsfoto wird nochmal gezeigt.
  • SF 2: Im Fall der unbekannten toten Frau, deren merkwürdig mit Baumwollteppich, Wolldecke, blumigem Vorhang und Sesselteil verpackte Leiche in einem Waldstück in Uetze gefunden wurde, könnte das erneut eingeblendete Teil eines Sessels oder einer Couch die Kripo weiter bringen; Hinweis auf Privatverkauf solcher Sesselteile unter der Hand im Umfeld der Toten; Kripo sieht Chance, Käufer zu ermitteln; auch ein Name einer vermissten Frau wurde bereits genannt, Alter und Beschreibung und Zeitpunkten des Verschwinden könnten passen; muss aber noch überprüft werden.
  • SF 3: Mord an Susanne M. in Zürich zwei Tage vor der Sendung; das Opfer war die Ehefrau eines Rechtsanwalts, Hinweise zur Tatwaffe Folienschneideklinge bzw. Teppichmesser mit eingravierter Aufschrift „Eisgehärtet“, aber bis jetzt noch nichts Konkretes.
  • SF 4: Suche nach Zeugin Luise W., Krankenschwester im KZ; zwei Säuglinge wurden vor Augen der Mutter und der gesuchten Frau getötet; Hinweise zu NS-Verbrechen obwohl Tat schon vor 35 Jahren; Luise W. könnte Anfang der 1950er Jahre in Berlin gelebt und einen Beamten geheiratet haben; Hinweis zu ihr auch aus der Schweiz.

Bemerkungen

  • Filmfall 1: schöne Naturbilder. Erinnert an den Mordfall Christoph K. aus der Sendung vom 15.12.1972. Danach Vorbeugung
  • Im Filmfall 2 erklärt Wolfgang, welche Farben die Tonnen der verschiedenen Chiemekonzerne haben.
  • Nach Filmfall 2 kommt falsche Aufzählung
  • Im Filmfall 3 hat Isolde eine Komparsenrolle!
  • Nach Fall 4 kommt direkt Fall 7 (FF 3), da sich die Fahndungen der Fälle 5 und 6 kurz vor der Sendung erledigt haben.

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