Sendung vom 06.03.1970
| Sendung Nr. 24 | Moderation: Eduard Zimmermann |
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Filmfälle
Raubmordserie im Raum Frankfurt ("Mordserie Frankfurt")
Inhalt
- Dienststelle: Kripo Neu-Isenburg
- Beamter im Studio: Bezirkskomissar Scheidt
- Tattage:
- Tat: 4. September 1969
- Tat: 25. Oktober 1969
- Tat: 3. November 1969
- Details: 7. April 1969, die Nacht von Ostersonntag auf Ostermontag, 0:30 Uhr: Vier "sogenannte Rocker" hängen auf Bank in Frankfurter Gallusanlage ab und warten auf Opfer; harte Riffs im Transistorradio; gucken sich brav aussehenden 30-jährigen aus, der Weg entlang läuft; kurz Frage nach Feuer für Zigarette, dann Nackenschlag; 30-jähriger zieht Pistole, schießt Rocker nieder und flieht; Kumpels nehmen Verfolgung auf, werden ebenfalls beschossen; Passant Horst W. sieht fliehenden Mann mit Waffe und ruft über Notrufsäule Polizei; Tat gerät alsbald in Vergessenheit.
- Fall 1: 56 Jahre alter Gelegenheitsarbeiter Stefan M. in fröhlicher Nachmittags-Stammtischrunde; stammt aus Ungarn, 1948 mit Ehefrau nach Deutschland gekommen; wohnt am Rande von Neu-Isenburg; plant Reise in Heimat, um Unterlagen für Lastenausgleich zu besorgen; vermutlich mehrere hundert DM dabei, von denen er in Gaststätte auch erzählt haben dürfte; erzählt grundsätzlich gerne von beachtlichen Ersparnissen, die Ehefrau in Strumpf versteckt halte; Paar lebt abgeschieden in Behelfswohnung in ehemaliger Flakstellung; Schafe, Kühe und Hühner, die er als gelernter Metzger selbst schlachtet. In der Nacht: Unbekannter leuchtet mit Taschenlampe M.s Haus aus und schlägt Scheibe ein; Eheleute wachen nicht auf; Schranktürknarzen; tötet beide durch fast aufgesetzte Kopfschüsse; Täter stiehlt Reisegeld und Sparstrumpf; verliert bei Rückzug Lastenausgleichsformular, das bei Geld gelegen haben dürfte.
- Fall 2: 7 Wochen später wird ein Tankstellenbesitzer ebenfalls brutal ermordet;
- Fall 3: Ein weiterer Tankstellenbesitzer stellt sich bei der 3. Tat tot und überlebt den Angriff
- Zitate: „Feuer?“ - „Nix.“
- Sprecher: Wolfgang Grönebaum
- Darsteller: Raimund Harmstorf als Rocker, Thomas Härtner, Hartmut Kollakowsky
- Besonderheiten: Spannungsmusik "Rad rütteln"
- Belohnung: 17.000 DM
- Bewertung: ***
- Status: ungeklärt
Nachspiel
Ein lesenswertes Review mit Hintergrundinformationen zu diesem bis heute ungeklärten Fall findet man auf dieser Seite
Tresoreinbrüche ("Gesprengte Fluchtfahrzeuge")
Inhalt
- Dienststelle: LGK Linz
- Beamter im Studio: Rittmeister Scherleitner
- Details: Einbrecherbande; Kürzen von Holzleiter; auf Strommast steigen und sämtliche Telefonleitungen kappen; Zeuge nimmt die Täterverfolgung auf; Sprengung des Fluchtfahrzeugs; zweifacher Einbruch in die Raiffeisenbank; Schüsse auf ein Fenster der Bank; Tresor von 12 Zentner Gewicht spurlos verschwunden.
- Sprecher: Wolfgang Grönebaum
- Darsteller: Gerd Croll (auch Gerhard Croll), Ferdinand Kaup
- Belohnung: 15.000 österreichische Schilling
- Bewertung: *
- Status: ungeklärt
Nachspiel
In der Sendung vom 11.09.1970 wird als Filmfall 3 ein weiterer Film gesendet, bei dem die Polizei einen Zusammenhang mit diesem Fall sieht. Vermutlich ist es die gleiche Tätergruppe.
Mord an Ernst d'A. ("Musikbox-Mord")
Inhalt
- Dienststelle: Kripo Iserlohn
- Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Herzbruch
- Tattag: Donnerstag, 23. Oktober 1969
- Details: Der Sparkassenbeamte Ernst d'A. aus Iserlohn kommt um 15:30 am Amsterdamer Zentralbahnhof an; 55-jähriger verbringt seit 18 Jahren Jahresurlaub in Holland; wohnt immer bei befreundeter Familie in Zaandam; Abchecken von jungen Männern am Bahnhof; "ausgedehnte Spaziergänge in immer wieder interessanter Stadt"; Ernst durch Oberschenkelbruch vor einem Jahr noch leicht gehbehindert; Haarkranz; schreibt in Café Ansichtskarten nach Iserlohn, gegen 18:30 Uhr in Bahnhofskneipe Bier bestellen; nimmt jungen Mann ins Visier, der sich seit Dreiviertelstunde mit "einem sogenannten Flipperautomaten" und Musicbox beschäftigt; wählt an Rock-Ola nonstop Procol Harums "A Whiter Shade of Pale"; junger Typ ebenfalls aus Deutschland; 3 Gulden 20 für vier Bier; Perso zeigen; Ernst lädt Typen auf Steaktoast ein; angeregtes Gespräch; dazwischen immer wieder Procol Harum nachlegen; gegen 19:45 Uhr angeschäkert; Ernst d'A. im Zug nach Zaandam gut gelaunt; kurzes Gespräch mit holländischer Frau; eigenartige Frage des Jüngeren ("Wie schreibt man 'Oststraße 13' auf Holländisch?"); notiert sich Antwort auf Handfläche und zeigt sie Ernst; Männer in den nächsten zwei Stunden in drei Gaststätten; Ernst schwer zugelötet; Freund wird als 'Johnny' vorgestellt; preisen Stadt Wuppertal; Johnny abgetörnt, dass "Whiter Shade of Pale"-Single auf dem Tresen liegt und nicht in Musicbox einsortiert werden kann; zahlt Bierchen mit letzten Cents und legt zehn Pfenning obendrauf; kennt Wechselkurs genau, was laut Ermittlern auf Ankunft am selben Tag schließen lässt; Ernst voller Vorfreude auf weiteren Verlauf des Abends in Wohnung der Bekannten, die erst nach Mitternacht zurückkommen; Singen beim Händewaschen; Johnny schlägt ihm schwere Blumenvase auf den Kopf, erdrosselt ihn mit Schal und sticht noch mehrmals mit Schere zu; klaut wahllos Gegenstände (Ranzentasche, Plexiglas-Feuerzeug, aufladbare Taschenlampe) und Jacke des Hausherrn; alles Massenware; heimkehrende Familie entdeckt Ernsts Leiche halbe Stunde später; Johnny versucht erfolglos, mit Zug aus Zaandam wegzukommen; keine Verbindungen mehr; treibt sich fünf Stunden in Zaandam herum; wäscht sich in Aufenthaltsraum für Rangierarbeiter Blut aus Gesicht; Arbeiter halten ihn für Opfer von Schlägerei und bieten Kaffee an; Johnny fährt unerkannt mit erstem Zug zurück nach Amsterdam.
- Sprecher: Wolfgang Grönebaum
- Musik: "Sugar, Sugar" (1969, Archies), "A Whiter Shade of Pale" (1967, Procol Harum)
- Darsteller: Diana Dobbelman (auch Diana Marlet), René Genesis, Cok Henneman, Annemarie Schlaebitz, Wolfgang Zerlett
- Besonderheiten: "Whiter Shade of Pale"-Motiv läuft auch unheilvoll verkündend aus dem Off während des Durchwühlens der Wohnung und der Abfahrt des Täters mit dem Zug; die Marken Heineken und Peter Stuyvesant sind deutlich, teils mehrmals, zu sehen; dem Zeitgeist entsprechend wird nicht erwähnt, dass Ernst d'A. schwul ist und in Amsterdam homosexuelle Abenteuer sucht; dies wird nur durch die Einstellungen (mehrere Gruppen junger Männer, Ernsts abcheckender Blick; Arm um Johnny) angedeutet. Kommissar Herzbruch erwähnt nach dem Filmfall zumindest, dass der Täter "mit großer Wahrscheinlichkeit ein sogenannter Strichjunge [ist], der in homosexuellen Kreisen verkehrt."
- Belohnung: 6.000 DM
- Bewertung: ***
- Status: ungeklärt
Nachspiel
Die Studiofälle der Sendung:
- SF 1: Im Zusammenhang mit einem Brandanschlag auf ein jüdisches Altenheim wird nach der Herkunft eines Ölkanisters der Firma ARAL gefahndet.
(Weitestgehend) geklärt:
Nachdem die nach dem Anschlag auf das Seniorenheim der Israelitischen Kultusgemeinde in der Reichenbachstraße 27 in München gegründete Sonderkommission rund 300 Ausländervereinigungen in ganz Bayern, radikal politische Gruppen verschiedenster Richtungen und Störungen sowie Einzelpersonen überprüfte und zunächst radikale Linke, Rechtsextreme oder Palästinenser als mutmaßliche Täter vermuteten, ergab sich aber kein konkreter Tatverdacht. Auch der spätere Tatverdächtige, ein vorbestrafter Einbrecher, war schon früh im Visier der Fahnder. Das Verfahren wurde schließlich bereits wenige Wochen nach der Tat in München, bei der sieben Menschen starben, darunter KZ-Überlebende, eingestellt. Nach einem Hinweis aus dem Gefängnis von einem damaligen Zellennachbarn des späteren Tatverdächtigen wurde noch einmal ermittelt. Nachdem ein Anfangsverdacht nicht bestätigt werden konnte wurden die Ermittlungen wieder eingestellt.
Im Jahr 2007 wurde nach einem Zeugenhinweis bekannt, dass der Kanister aus der Asservatenkammer der Polizei verschwunden ist. Damals konnten zwar nach dem Verbrechen Fingerabdrücke auf dem Kanister auf Klebestreifen übertragen und auf diese Weise gesichert werden, da aber auch die Klebestreifen nicht mehr auffindbar waren, hätte man deshalb selbst mit den heutigen Möglichkeiten der Kriminaltechnik keine möglichen DNA-Reste mehr sicherstellen können. Wie sich später herausstellen sollte, wurde der von Ede in der Sendung gezeigte ARAL-Ölkanister bereits zwischen 1995 und 1997 vernichtet. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage einiger Abgeordneten der Bundestagsfraktion DIE LINKE in der Bundesdrucksache 19/19177 hervor. Seine Herkunft konnte letztendlich nicht ermittelt werden.
Im Jahr 2013 waren die Ermittlungen zu dem Fall für vier Jahre wieder aufgenommen worden, als einem weiteren Anschlag in München gegen eine linksextreme Gruppe ermittelt wurde, auch hier erhärtete sich der Verdacht nicht. Einen konkreten Tatverdacht gegen eine bestimmte Person oder Gruppierung gab auch jetzt es nicht. Das Attentat blieb weiter jahrzehntelang ungeklärt.
Im Frühjahr 2025 dann überraschend einen neuen Ansatzpunkt für weitere Ermittlungen: Eine Zeugin hatte sich nach dem Tod eines Angehörigen beim Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz mit einem neuen Hinweis auf eine bestimmte Person gemeldet. Die Frau erwähnte dabei einen inzwischen verstorbenen Verwandten, der in den Siebzigerjahren zusammen mit dieser bestimmten Person Mitglied in einer Einbrecherbande gewesen sei. Die Generalstaatsanwaltschaft München leitete ein Prüfverfahren ein. Eine vorläufige Plausibilitätsprüfung ergab, dass der Verdacht gegen diese Person, die im Jahr 2020 mit Mitte 70 ebenfalls bereits verstorben war, nachvollziehbar erscheint. Da gegen einen Toten keine Anklage erhoben werden kann, ging es jetzt für die Polizei nur noch um ein mögliches Motiv des mutmaßlichen Täters und ob er allein handelte oder möglicherweise als Teil einer Gruppe.
Der damals 25-jährige Zahnarztsohn aus München war als rechtsextrem und antisemitisch bekannt und saß in den Siebzigerjahren tatsächlich wegen mehrerer Diebstähle im Gefängnis, darunter der damals in Bayern aufseheneregende Raub der sogenannten "Blutenburger Madonna" aus der Schlosskapelle Blutenburg im Münchner Stadtteil Obermenzing am 20. Januar 1971. Für den Einbruch war er zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden. Dort saß er dann er zusammen mit dem bereits weiter obren erwähnten Zellengenossen. Er soll außerdem Reden von Adolf Hitler auf Schallplatten angehört und Schießübungen im ehemaligen "Führersperrgebiet" Obersalzberg durchgeführt haben. Ein früherer Mitschüler berichtete über eine "prägende Feindschaft gegenüber Juden" des Tatverdächtigen und eine Schulleiterin berichtete von einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Rahmen der Tatverdächtige einen von seinem Vater geschenkten Dolch der Hitler-Jugend eingesetzt haben soll. Sie hob außerdem seine kühl berechnende, geltungssüchtige Art hervor. Auch ein von der Operativen Fallanalyse erstelltes Täterprofil passe zu dem Mann. Es gab keine belastbaren Anhaltspunkte dafür, dass weitere Personen an der Tat beteiligt waren, aber auch das konnte nicht mehr abschließend geklärt werden.
Am 18. Februar fand in München unter Beleidigung von Politprominenz aus ganz Deutschland eine Trauerfeier für die Opfer des Brandanschlages fünf Tage vorher statt, der letztendlich nicht mehr juristisch vollumfänglich abschließend geklärt werden kann. Unter den Trauergästen waren auch der damalige Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher und der damalige Bundespräsident Gustav Heinemann. Das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt und der Mord an sieben jüdischen Münchnerinnen und Münchner bleibt ungesühnt.
Siehe auch:
- REPORT: Ein kalter Fall, der weiter schwelt – Artikel im FOCUS Magazin Nr. 27 (2012) vom 19. November 2013
- Wie der Anschlag auf das jüdische Altersheim in München vor 50 Jahren in Vergessenheit geraten konnte – Artikel im Sontagsblatt des Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (EPV) vom 10. Februar 2020
- "Wir werden nachhaken und nachhaken" – Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 10. Februar 2020
- Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE – Bundesdrucksache 19/19177 vom 12. Mai 2020
- Tödlicher Anschlag auf jüdische Gemeinde: Neue Ermittlungen – Artikel der Deutschen Presse-Agentur (dpa), übernommen in DIE ZEIT vom 28. April 2025
- AZ-Historie: Vor 50 Jahren erreichte München der Terror – Artikel der AZ München vom 29. April 2025
- Anschlag auf jüdisches Altersheim in München: Justiz ermittelt wieder – neue Hinweise von „Privatperson“ – Artikel der tz München vom 29. April 2025
- Anschlag von 1970: Münchner Neonazi statt Tupamaros als Täter – Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 2. Februar 2026
- Neue Spur nach tödlichem Brandanschlag in München: Maria, hilf den Mordfall zu lösen – Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 27. April 2026
- „Antisemit mit Hitler-Tick“: Fahnder überführen mutmaßlichen Brandstifter 56 Jahre nach der Tat – Artikel der Augsburger Allgemeinen vom 20. August 2026
- Nach 56 Jahren: Antisemitischer Anschlag wohl aufgeklärt – Artikel des BR vom 20. August 2026
- Ermittler identifizieren Einzeltäter von antisemitischem Anschlag 1970 – Artikel der Deutschen Presse-Agentur (dpa), übernommen in DIE ZEIT vom 20. August 2026
- Einzeltäter legte Brand in jüdischem Altenheim – Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 20. August 2026
- Anschlag in München nach 56 Jahren offenbar aufgeklärt – Artikel auf Tagesschau.de vom 20. August 2026
- Anschlag auf jüdisches Heim – „Antisemit mit Hitler-Tick“ – Artikel der WirtschaftsWoche vom 20. August 2026
- Nach 56 Jahren: Tatverdächtiger ermittelt – Artikel des ZDF auf zdfheute.de vom 20. August 2026
- Legte doch ein Rechtsextremist das Todesfeuer in Münchens jüdischem Altersheim – kein Linker? – Artikel in WELT vom 21. August 2026
- Blutenburger Madonna – Wikipedia
- SF 2: Fahndung für die Schweizer Behörden - Im Zusammenhang mit einem Anschlag auf eine Swissair-Verkehrsmaschine wird versucht, die Herkunft des Höhenmessers japanischer Herkunft zu klären, der in der Schweiz unter anderem bei Optikern und in Warenhäusern verkauft wird. Außerdem gesucht: Personen, die in München Luftpost nach Israel aufgegeben haben. Für den Anschlag musste sich bis heute (2023) niemand vor Gericht verantworten, obwohl mehrere mutmaßlich Beteiligte ermittelt werden konnten. Beim Absturz der Swissair-Maschine kamen 47 Menschen ums Leben. Siehe Wikipedia
- SF 3: Kripo Hannover - Fahndung nach Siegfried A. (27), gesucht wegen Betrugs, einem sogenannten Umschuldungsbetrüger.
- SF 4: Polizeipräsidium München - Fahndung nach Johann T. (47), gesucht wegen Betrugs. Er und seine Komplizen sollen mit Baugrundstücken mehrere Opfer um ihre Ersparnisse gebracht haben.
XY gelöst - der Rückblick
Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:
- SF 3 der vorherigen Sendung konnte teilweise geklärt werden: Zwei der vier Pelze konnten den früheren Besitzern zugeordnet werden.
XY gelöst
- FF 2 der vorherigen Sendung: Mathilde K. ("Likör-Hilde") wurde wenige Minuten nach der letzten Sendung von der Kripo Dortmund in der Wohnung eines Rentners, mit dem sie zusammenlebte, verhaftet.
- SF 5 der vorherigen Sendung: Hans-Peter K. wurde eine Woche nach der Sendung in Hamburg festgenommen.
- SF 6 der vorherigen Sendung: Zwei Männer, die einen Millionär umbringen sollten, wurden in der Nähe von Frankfurt gefasst. (Dies war vermutlich die zusätzliche Fahndung in der Spätsendung).
Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)
Filmfälle:
- FF 1: Raubmordserie im Raum Frankfurt; Kurz nach der Sendung schon 150 Hinweise bei der Kripo Neu-Isenburg und im Aufnahmestudio; auch einige gute dabei; die Überprüfungen dauern an.
- FF 2: Tresoreinbrüche und gesprengtes Fluchtfahrzeug; Hinweise auf Rechenmaschine;
- FF 3: "Musikbox-Mord" an Ernst d´A.; Weit über 150 Mittteilungen bei der Kripo Iserlohn und im Aufnahmestudio; Der Schlüsselanhänger, den der Mörder mitgenommen hat, ist möglicherweise gefunden; Sehr interessanter Hinweis von einer westdeutschen Kriminaldienststelle; Daraus könnte sich eine heiße Spur zu einem Mann ergeben, auf den einige der gefragten Merkmale zutreffen; Auch aus Hinweis aus Wien zu einen Mann, den ein österreichischer Zuschauer in den Niederlanden gesehen hatte und von dem er nur seinen Vornamen kennt; Der Bruder dieses Mannes wohnt in Wien; Unter der von den Mördern auf die Hand geschriebenen niederländischen Adresse soll in einer westdeutschen Stadt ein von Homosexuellen besuchtes Lokal geben.
Studiofälle:
- SF 1: wird nicht erwähnt
- SF 2: wird nicht erwähnt
- SF 3: Fahndung nach Fahndung nach Siegfried A.; ca. 30 Hinweise; eine Fahndung ist eingeleitet, weitere Überprüfungen folgen.
- SF 4: Fahndung nach Johann T.; Überprüfungen an zwei Orten sind eingeleitet; Einmal trat er dabei wieder einmal, wie schon früher, als "Konsul von Burundi“ auf.
Bemerkungen
- Im brutalen Filmfall 1 ist bereits die Spannungsmusik "Rad rütteln" zu hören!
- Kommissar nach Filmfall 2 stöpselt heftig herum.
- Grandios auch Filmfall 3 samt Texten!!!
- Weitere Darsteller Hans Andersen, Serge Burghardt und Wolfgang Schellemann
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