Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 11. Dezember 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)

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Filmfälle

Millionen-Betrug mit Ausverkäufen

  • Details: Möbelhaus Klinger alteingesessenes Geschäft in Vorort von Köln; Besitzer Hermann Klinger gehört zu Kaufleuten alter Schule, von Kunden geschätzt; Umsatz deutlich zurückgegangen; harte Konkurrenz durch Verbrauchermärkte, Kaufhäuser und Versandhandel; will keine neue Ware mehr bei Großhändler bestellen; Großhandels-Vertreter empfiehlt ihm Kooperation mit Geschäftsmann Kasch, um Geschäft abzuwickeln und restlichen Warenbestand zu verkaufen; "Skrupelloser Wirtschaftsgangster" Kasch fährt mit Rolls-Royce vor; Zigarre, Gelfrisur und gelbes Hemd; übernimmt Führung; Kommissionsware anliefern; Wand zum Lagerraum rausbrechen, um mehr Stellfläche zu schaffen; 50.000 DM Vorschuss aus Bargeldkoffer; für Hermann Klinger ist Aussicht zu verlockend, finanzielle Sorgen los zu sein, daher kein Widerstand gegen das gesetzwidrige Vorgehen, für den Ausverkauf extra Ware heranschaffen zu lassen; Kasch und Mannschaft übernehmen Geschäftsführung, Klinger steht nur noch mit seinem guten Namen Pate; reißerische Reklame für Total-Ausverkauf; Wand rausstemmen; LKW liefern Ramschware an; Kasch bringt eigene Profi-Verkäufer mit; Kunden von einmalig günstigen Gelegenheiten überzeugt; aber selbst herabgesetzte Preise sind überteuert; angeblich handgeknüpfter Keschan-Teppich in Wirklichkeit Maschinenprodukt; Ehepaar Schneider kauft Polstergarnitur, die sechs Wochen Lieferfrist hat (laut Ede bei Ausverkauf gar nicht erlaubt); gelangweilter Bub mit Bommel-Jeansmütze; Hermann Klinger schüttelt ob der Vorgänge in seinem Traditionsgeschäft mehrmals den Kopf
  • Zitate: "In zwei Monaten sind Sie ihre Sorgen los, lassen Sie uns nur machen!", "50.000, wenn's nicht mehr ist... zahlen Sie ihm das gleich aus, Herr Dr. Rost", " Ich würd' sagen, wir stellen erst mal für 2 Millionen Ware rein. Wenn's läuft, können wir ja noch nachschieben."
  • Bewertung: **
  • Bemerkungen: Wolfgang Grönebaum als jovialer Geschäftsmann Anton Kasch

Der Trick mit der Rechnung

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Hausbock-Geschäft mit der Angst

  • Details: Erika Renz wohnt in Einfamilienhaus im Münsterland; unter der Woche mit ihren drei Kindern und der Großmutter allein; zwei Männer fahren durchs Dorf und mustern Häuser; besuchen nur solche, bei denen sie sicher sein können, dass entweder nur Frauen oder ältere Leute zuhause sind, da sie sich gut einschüchtern lassen; stellen sich bei Frau Renz als Oberinspektor und Assistent vom Bauschutzministerium vor; ganzer Bezirk sei Sanierungsgebiet; "ernste Situation"; zwei Häuser in der Nachbarschaft müssen angeblich wegen Hausbock-Befalls abgerissen werden; auf den Speicher und Dachstuhl ansehen; Diagnose: "Befall zweiten Grades", meldepflichtig "wie Typhus"; lasse sich aber mit chemischer Behandlung in den Griff kriegen; ohne Behandlung müsse Haus geräumt werden; Bußgeld lasse sich nicht vermeiden, könne aber auf Behandlung angerechnet werden; unterschreibt "Protokoll", das aber eigentlich Auftrag ist; zur juristischen Absicherung steht auf dem Formular, dass Kontrolleure nicht in amtlichem Auftrag unterwegs seien; entdeckt Frau Renz aber nicht; Tage später fahren zwei Männer der Bauschutzfirma vor; mit kleinen Sprühfläschchen auf den Speicher; Oma froh, dass sie nicht mit hoch muss; Männer sprühen ca. eine Stunde lang verdünnte weiße Farbe auf die Dachsparren; kassieren 725 DM
  • Zitate: "Wär doch schade um das Haus hier"; "Tja, meistens trifft's die Falschen!", "Wenn hier das Dach einstürzt, dann ist die Behörde regresspflichtig und das Risiko können wir nicht auf uns nehmen!", "Woher soll ich das Geld denn nehmen?" - "Naja, irgendwo werden Sie schon was haben", "Sieht doch schön weiß aus, was?" - "Ja, haste wirklich gut gemacht."
  • Bewertung: ***
  • Bemerkungen: Es wird mal wieder die Vorsicht-Falle-Oma über's Ohr gehauen; die Masche, dass angebliche Behördenvertreter vorbeikommen, unangemeldet etwas kontrollieren und sich auf dem Auftrag mit der Formulierung "das war aber kein Behördenbesuch" absichern, wird auch im Nährzucker-Fall thematisiert.

Experiment: Groschen-Mafia auf dem Parkplatz

  • Details: Bernd Schröder in abgeranzten Klamotten auf mehreren großen öffentlichem Parkplätzen; spricht Menschen an, die gerade ihren Wagen abgestellt haben; bietet an, auf Auto aufzupassen, damit nichts passiert; sei ja unsichere Gegend geworden; würden immer mal Antennen abgebrochen, Kratzer und Dellen könne es geben; kann auch als Drohung verstanden werden; verlagt jeweils ein oder zwei Mark; Autofahrer zahlen alle
  • Bewertung: **
  • Bemerkungen: Ede rät, in solchen Fällen die Polizei zu verständigen. Zwar gehe es nur um kleine Beträge; die Bedrohungs-Masche ähnele aber jener großer Verbrecher-Syndikate: "Wehret den Anfängen!"

Bemerkungen

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