Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 18.07.1980

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Yvonne C. und Tochter Lisa ("Europatrip in den Tod")

Inhalt

  • Dienststelle: Kapo Zürich
  • Kommissar im Studio: Herr Landis
  • Tattag: 12. September 1979
  • Belohnung: 3.000 SFR (+ 500 DM durch einen Zuschauer)
  • Details: Pilzsammler findet bei Roulans/Frankreich die Leiche einer jungen Frau. Kopfschuß aus nächster Nähe. Fund der Tochter, ebenfalls Kopfschuß. Weiter werden die Papiere und ein Tagebuch aufgefunden: Im Juni 1979 startete die junge Neuseeländerin Yvonne C. mit ihrer Tochter eine ausgedehnte Europareise. Beginn in Griechenland in Athen. Reiseschecks im Wert von 4.400 Dollar. Baden auf Kreta. Beachparty. Zudringliche Männer. August 1979 Weiterreise nach Jugoslawien. Bargeld wird gestohlen. Im September 1979 ist sie in Mailand/Italien. Geld geht aus. Sie will nach Paris wegen eines Ferienjobs. Station am 11. September in Basel. Dort in Jugendherberge. Grenzübertritt nach Frankreich am 12. September. Sie spricht gegen 10:30 Uhr mit Fahrer eines roten Kleinwagens. Gegen Mittag sitzt sie auf dem Parkplatz bei Roulans an der Route Nationale 83. Sie ißt rote Bete, als sie auf ihren Mörder getroffen sein muß. Die Patronen stammen aus der Schweiz.
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bzgl. dieses Falles wurde in der Vergangenheit auf mehrere Artikel hingewiesen, in denen gemutmaßt wurde, daß australische Drogendealer bei der Ermordung von Yvonne und ihrer Tochter im Spiel waren, so z.B. im Artikel "The killing of Mr Asia" unter: thedelph.com. Außerdem gibt es keine Beweise, dass der oder die Mörder jemals gefaßt wurden (nur die Vermutung, dass der Fall etwas mit Drogengeschäften zu tun haben könnte). Deshalb ist es fragwürdig, diesen Fall als 'geklärt' zu bezeichnen.

Mordversuch und Bankraubserie auf Volksbanken in Darmstadt und Nürnberg ("Fußspur eines ÜGIT")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nürnberg
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Elbacher
  • Tattage: 16. Mai 1979, 21. Dezember 1979
  • Belohnung: 6.000 DM
  • Details: Täter hinterläßt Fußspur und Foto aus der Überwachungskamera; Zeugen diskutieren irritiert vor der Bank
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Sexualmord an Anche K. ("Schwarz-gelbes Fahrrad")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Lübeck
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Motzkoff
  • Tattag: 12. August 1979
  • Belohnung: 13.000 DM
  • Details: Sommertag wie aus dem Bilderbuch; Anche (10) trifft bei einer "Besuchstour" an diesem Tag keine ihrer Freundinnen an; wird nach 14 Uhr noch einmal an einem Feldweg gesehen; einzelne Kleidungsstücke im Gras; schwarz-gelbes Fahrrad wird am selben Tag 40 km entfernt am Elbuferweg gesehen; Anche bleibt danach spurlos verschwunden; Hobbyfunker finden Anches Leiche eine Woche später unter Ästen und Steinen, sie wurde vergewaltigt und erschlagen
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: LKA Wiesbaden - Fahndung nach Olaf B., Dietmar E., Manfred A. und Thomas A. wegen einer Serie diverser Raubüberfälle, von denen zwei in XY gezeigt wurden (FF 3 der Sendung vom 27.10.1978 und FF 3 der Sendung vom 13.07.1979), ein fünfter Täter wird tot in seinem Auto aufgefunden. Gesucht werden Schließfächer in Österreich und der Schweiz, die den Täter zugeordnet werden können, sie sind mit einem hellblauen Opel Senator unterwegs.

(weitesgehend) geklärt: Durch Zuschauerhinweise konnten einige der Schließfächer ermittelt werden, Drei der vier Täter wurden in Tunesien verhaftet, Olaf B. ist weiter flüchtig. In der nächsten Sendung kann über den Erfolg berichtet werden.

  • SF 2: Interpol Wien - Fahndung nach dem Kanadier Wilfried M. (26) wegen schwerer Körperverletzung. Er stach und trat auf einen Mann ein, bewegt sich im Zuhältermilieu, mehrfach vorbestraft, besonderes Kennzeichen Tätowierung Frauenkopf auf linkem Handgelenk.

Geklärt: Er wurde am 6.9.1980 in Wien festgenommen. Aufklärung in der Sendung vom 03.10.1980.

  • SF 3: Kripo Hamburg - Fahndung nach Jürgen D. wegen eines Banküberfalls zusammen mit 2 Komplizen. Die Komplizen konnten festgenommen werden, D. soll sich im Drogenmilieu aufhalten und hat drei auffällige Tätowierungen, zwei im Gesicht und Marienkäfer auf der linken Hand.
  • SF 4: Kripo Frankfurt - Fahndung nach Peter K. wegen gemeinschaftlichen Mordes an einem Mann. Der Mittäter stellt sich den Behörden in Frankfurt.

Geklärt: Wegen des Fahndungsdrucks stellte sich Peter K. in Begleitung seines Anwalts der Polizei. Darüber wird schon in der Folgesendung berichtet.

  • SF 5: Kapo Zürich: Fahndung nach Theodor L., Verdacht mehrere Einbrüche mit Komplizen, zum Teil mit Sprengstoff, könnte in Schweizer Wohngemeinschaft untergetaucht sein oder sich nach Deutschland abgesetzt haben.
  • SF 6: Kripo Berlin - Fahndung nach Horst K. wegen mehrerer schwerer Straftaten, darunter einem Mord im Jahr 1976. Er floh aus der Untersuchungshaft. Er gilt als sehr gewalttätig.

Geklärt: Durch die Hinweise einiger Urlauber konnte Horst K. in Frankreich auf einem Campingplatz festgenommen werden. Aufklärung folgte in der Folgesendung.

  • SF 7: Kölnische Rundschau: Fahndung nach dem Sommer 1980. (Bemerkungen)

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der mutmaßliche Betrüger Hassan Z., dessen dentität nicht ganz sicher ist, verspricht weiterhin günstige Kredite in Zeitungsinseraten, die dann nicht ausgezahlt werden und der Gesuchte verschwindet mit den Provisionen. Die Zuschauerhinweise ergaben, dass er zuletzt wieder in Deutschland und in der Schweiz verstärkt mit seiner alten Masche in Erscheinung getreten ist und seine Fahndungsfotos, einmal mit und einmal ohne Brille, werden erneut gezeigt.

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Die Zuschauerhinweise bestätigten letztendlich die Vermutungen der Polizei und das Ehepaar Elisabeth und Helmut G., welches Kautionen und Provisionen unterschlagen haben soll, konnte noch während der Sendung in Deutschland, in Dießen am Ammensee, festgenommen werden. Nachdem sie Aktenzeichen XY ... mit ihrer Fahndung selber gesehen hatten versuchten sie vergeblich, noch die Koffer zu packen und zu verschwinden.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Mord an Ivonne und Lisa C.; viele Hinweise, aber noch nichts Konkretes; auch aus Deutschland Hinweise auf die markante Decke mit der Perserkatze; Hinweisgeber erhöht die Belohnung auf 500 Mark (Ede)
  • FF 2: Banküberfälle in Darmstadt und Nürnberg; sehr viele Hinweise; in einem konkreten Fall wird ein Mann zur Zeit von der Polizei überprüft; Foto der Überwachungskamera wird mit Beschreibung noch einmal gezeigt.
  • FF 3: Mord an Anche K.; noch keine konkreten Hinweise, weil der Fall auch sehr schwierig ist.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Olaf B., Dietmar E., Manfred A. und Thomas A. wegen einer Serie diverser Raubüberfälle; Mehrere Überprüfungen werden zur Zeit durchgeführt, man kann noch nicht sagen, ob sie zum Erfolg führen; Der hellblaue Opel Senator der Gesuchten wird noch einmal gezeigt
  • SF 2: Die Hoffnung Wilfried M. in einem Wiener Lokal festnehmen zu können hat sich leider nicht erfüllt, Er hält sich vermutlich in Hamburg auf.
  • SF 3: Auch zur Fahndung nach Jürgen D. wegen eines Banküberfalls laufen Überprüfungen; sein Fahndungsfoto wird noch einmal gezeigt
  • SF 4: siehe SF 3
  • SF 5: Der wegen Einbrüchen mit Sprenstoff von den Schweizer Behörden gesuchte Theodor L. soll in Wien gesehen worden sein; von den XY-Zuschauern aus der Schweiz gab es sehr viele brauchbare Hinweise; Ermittlungen wurden eingeleitet, mehr kann noch nicht gesagt werden; Von dem Gesuchten werden noch einmal zwei Fahndungsfots gezeigt, eines mit Glatze und eines mit Haaren und Vollbart.
  • SF 6: siehe SF 3

Bemerkungen

  • Die Sendung beginnt mit einer XY-Vorbeugung und Eduard Zimmermanns eindringlicher Warnung vor Missbrauch der Notrufnummern. Einem 17-jährigen Arbeiter der sich im Zusammenhang mit dem FF 2 der vorigen Sendung, Zitat Ede, „einen Spaß gemacht hat“ erwartet eine empfindliche Geldstrafe. Mehr dazu unter der Beschreibung des Filmfalles im Nachspiel.
  • In der Einleitung zu Filmfall 2 erklärt Ede die Bedeutung der Abkürzung ÜGIT (Überregionaler und Gefährlicher Intensiv-Täter) und bezeichnet sie als besonderes sprachliches Fabelwesen.
  • Zwischen Filmfall 2 und 3: Fallbeispiel des "Weißen Ring"
  • Bei dem Foto des toten fünften Täters Gernot B. fehlt hinter dem Namen das Kreuz (†), obwohl Ede während der Einblendung gerade erklärt, dass er tot in seinem Auto aufgefunden wurde.
  • Zum Schluss der Hauptsendung zeigt Ede die XY-Karikatur der Kölnischen Rundschau und fahndet nach dem Sommer 1980, der dringend gesucht wird. Die darauffolgenden Jahre taucht dieser immer wieder mal auf, verschwindet aber auch immer wieder. Nach ihm wird jedes Jahr gesucht, er wechselt nur mit großer Wahrscheinlichkeit jährlich den Namen. Ob er jemals gefunden wurde ist auch nicht bekannt.

Vorherige Sendung: Sendung vom 13.06.1980

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