Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 11.10.1974

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Dorothea H. ("Der falsche Zug")

Arbeitstitel : "Bahnhofsmontage"

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Karlsruhe
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Echsner
  • Tattag: 16. Juni 1974 (WM Spiel: Polen - Argentinien 3:2 in Stuttgart; Quelle: kicker.de)
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: Während der Fußball-WM '74: das Opfer war bei einem Kirchentreffen in Limburg an der Lahn, will mit dem Zug über Frankfurt am Main zurück nach Crailsheim fahren; vertraut ihre Gedanken dem Tagebuch an (hat sich frisch verliebt) und nimmt prompt den falschen Zug; sie muß nach dem Rückweg die Nacht über im Bahnhofsrestaurant in Stuttgart verbringen; merkwürdige Gäste, Schelte wegen Gitarrenspiel; Eltern warten in Crailsheim vergeblich; höchstwahrscheinlich ist sie mit jemandem mitgefahren; Schnitt; auf Autobahnraststätte Ladenburg bei Mannheim finden Arbeiter persönliche Gegenstände des Opfers; im Wald bei Karlsruhe wird das Opfer schließlich erdrosselt aufgefunden
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubüberfall auf Geldboten in Bochum ("Gebrauchte Autos als Fluchtwagen")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bochum
  • Beamter im Studio: Kommissar Köhler
  • Details: erster Überfall in Stuttgart vereitelt; einfach wegrennen; falsche Ausweise; Verfolgungsjagd
  • Bewertung: *
  • Tattag: Montag, 06. Mai 1974
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Dreifacher Mord an Familie G. ("Mord am Mittellandkanal")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Peine
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Moritz
  • Tattag: 06. Juli 1973
  • Belohnung: 10.000 DM
  • Details: polnischer Kutter bemerkt ein totes Mädchen im Fluß, macht Spaziergänger am Ufer darauf aufmerksam; 800 m entfernt findet zur gleichen Zeit ein Mopedfahrer eine tote Frau, sie wurde mit mehreren Steinen erschlagen; das Opfer muß sich verzweifelt gewehrt haben; verzweifelter türkischer Vater gab bereits Vermißtenanzeigen auf; von der dritten Tochter fehlt jede Spur, wird 2 Tage später ebenfalls tot im Fluß gefunden; Tathergang: Mutter verläßt das Haus mit den 2 Mädchen, ein weiterer südländischer Mann läuft, laut Zeugenaussagen, vor ihnen her; Mutter wird in einem Wäldchen von dem unbekannten Mann erschlagen, beide Töchter müssen die Tat mit ansehen und laufen weg; Mörder verfolgt beide Kinder und wirft sie einzeln in den Fluss; beide Mädchen können nicht schwimmen und ertrinken; grausame Tat; fünf Tage nach dem Mord an seiner Ehefrau und den beiden Töchtern erhängte sich der Vater in einem Gastarbeiterheim. Er hielt dem Druck der Anschuldigungen seiner Landsleute nicht mehr stand.
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Aufnahmestudio Wien: Fahndung nach Betrüger Kurt M., Vorwurf umfangreiche Betrugsmanipulationen mit Vermögensverwaltungsfirma, Schaden 2 Mio. Schilling, Opfer vor allem ältere Frauen.

Geklärt: Kurt M. stellte sich in Salzburg freiwillig der Polizei. Klärung in der Sendung vom 13.12.1974.

  • SF 2: Kripo München: Fahndung nach unbekanntem Bankräuber, Automatische Kamera, Fotoserie, Schuhe mit hohen Absätzen, Flucht mit altem Herrenfahrrad.

Geklärt: Der Gesuchte konnte nach der Sendung identifiziert und einen Monat später in Frankfurt festgenommen werden. Klärung ebenfalls in der Sendung vom 13.12.1974.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 6 der vorherigen Sendung: Zum Zeitpunkt der Sendung weiterhin flüchtig ist Karl K. Er wird von den Schweitzer Behörden wegen wegen zahlreichen bandenmäßigen Diebstählen gesucht und soll sich mit seiner ebenfalls mit Haftbefehl gesuchten Frau Beatrice in Deutschland aufhalten.
  • SF 7 der vorherigen Sendung: Der unbekannte Tote, der in Vogau in der Steiermark erstochen aufgefunden wurde und vermutlich einem Raubmord in Gastarbeiterkreisen zum Opfer fiel, konnte noch nicht identifiziert werden. Peter hat die Tatwaffe, ein auffälliges Messer mit einem Hundekopf als Griff, im Studio und fragt nach der Herkunft.

XY Gelöst:

  • FF 1 der Sendung vom 07.06.1974: Festnahme im Mordfall Paul St. ("Teppichmord") in Offenbach an Main. Bei dem festgenommenen Mann, der dringend verdächtig ist, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, wurde das auffällige Feuerzeug des Opfers gefunden, das jetzt bei Ede im Studio ist. Auch einen zweiten Tatverdächtigen glaubt die Kripo Offenbach bald festnehmen zu können.
  • SF 4 der Sendung vom 10.05.1974: Peter B., vom LKA Bayern gesuchter angeblicher Finanzierungsberater und internationaler Millionenbetrüger, wurde nach dem dem Hinweis eines deutschen XY-Zuschauers in Paris verhaftet.
  • SF 3 der Sendung vom 08.03.1974: Der von den Schweizer Behörden gesuchte Einbrecher Stanislav K. konnte in Frankfurt am Main festgenommen werden.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Einige Hinweise, vor allem zwei Hinweise bringen die Kripo einen Schritt weiter; ein Mann wurde in Hamburg in einer anderen Sache verhaftet und er soll sich zur Tatzeit in Stuttgart aufgehalten haben; im zweiten Hinweis meldete sich ein Bundesbahnbeamter, der Dorothea H. am Morgen des 16. Juni 1974 noch gegen 5 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof in Begleitung von drei Männern gesehen haben will; bisheriger Zeitpunkt, an dem sie zuletzt mit Sicherheit gesehen wurde, war 3 Uhr.
  • FF 2: Sehr viele Hinweise zu den Tatfahrzeugen bei dem Raubüberfall auf einen Geldboten in Bochum; der VW Käfer mit dem Geldener Kennzeichen wurde im Tatmonat Mai 1974 in einer Nachbarstadt von Bochum vor einer Bank gesehen; möglicherweise sollte dort zuerst der Überfall stattfinden; der unbekannte Mann, der in Wuppertal den Opel Rekord gekauft hatte, wird auf Wusch eines Zuschauers auch noch einmal gezeigt; einige Zuschauer glauben, die beiden unbekannten Männer, die in Stuttgart vor einer Bank beobachtet wurden, erkannt zu haben, genaueres lässt sich aber noch nicht sagen.
  • FF 3: Dreifacher Mord an Familie G. am Mittellandkanal; Eine ganze Reihe von Hinweisen von deutschen und türkischen Zuschauern führen möglicherweise zur Klärung des Aufenthaltsortes von Süleyman G. zur fraglichen Zeit; er wird als Zeuge gesucht und soll, nach Angaben eines Zuschauers, einige Zeit in der Schweiz gearbeitet haben; zwei Söhne von Süleyman G. sollen in sich in Deutschland aufhalten; ein türkischer Zuschauer, der anonym einen wichtigen Hinweis gegeben hatte, wird von der Dolmetscherin Frau Sümer gebeten, sich noch einmal zu melden; auch in Österreich viele Hinweise von türkischen Gastarbeitern, die überprüft werden müssen.

Studiofälle:

  • SF 1: Der von den österreichischen Behörden gesuchte mutmaßliche Betrüger Kurt M. soll in München gesehen worden sein.
  • SF 2: Eine ganze Reihe von Hinweisen zum unbekannten Bankräuber von München, auf Wunsch der Zuschauer wird ein Bild der automatischen Kamera vom Täter noch einmal gezeigt.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Einige Hinweise aus dem bayerischen Raum zu den von den Schweizer Behörden wegen wegen zahlreichen bandenmäßigen Diebstählen gesuchten Karl und Beatrice K.; Hinweise aus der Schweiz, die zwar die bisherigen Erkenntnisse der Polizei bestätigen, ihr aber nicht weiterhelfen können.
  • SF 7 der vorherigen Sendung: Der unbekannte Tote aus der Steiermark konnte bis jetzt noch immer nicht identifiziert werden, sein Bild wird noch einmal gezeigt; sehr viele Hinweise kamen nur zur Herkunft der Tatwaffe, einem auffälligen Messer.

Bemerkungen

  • In Filmfall 1 werden aus dem Off die Tagebucheinträge vorgelesen.
  • Außerdem Wolfgang-Text.
  • Türkische Dolmetscherin für FF 3 in München.

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