Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 08.12.2005

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Mord an Nikolaus G.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Köln
  • Kommissar im Studio: Alfred Möltgen
  • Tattag: 20. August 2004
  • Tatort "Hilton-Hotel" in Köln
  • Details: Fotograf; Bildband zur Fußball-WM; undurchsichtige Aufträge; in Hilton-Hotel gelockt; im Hotelzimmer umgebracht; Baseballschläger; zwei Unbekannte; vermeintlicher Täter, der sich Lars R. nennt; Täter unterschreibt nicht selbst
  • Musik: Kate Yanai - Summer Dreaming
  • Bewertung:
  • Status: geklärt

Nachspiel

Festgenommen wurden zwei Männer im Alter von 31 und 35 Jahren. Das Opfer hatte mal eine Beziehung mit der Freundin eines der Täter. Aus Eifersucht sei das Opfer ins Hilton gelockt und dann dort erschlagen worden.

Die Wende im Prozess: Einem der beiden Männer konnte eine Tatbeteiligung nicht nachgewiesen werden, er wurde vom Landgericht freigesprochen (Dabei handelte es sich um den Mann, der auf den Videoaufnahmen als Zweiter ins Hotel kam). Der zweite Angeklagte, Daniel C.(31), wurde dagegen zu lebenslanger Haft verurteilt. Ein Motiv wurde vom Gericht nicht festgestellt, es hielt jedoch Eifersucht als Tatmotiv für wahrscheinlich.

Quelle zum Fall und zum Urteil: "Lebenslänglich für Hilton-Mörder" - Kölner Stadtanzeiger vom 19.11.2007

Bericht über die Klärung des Verbrechens bei XY in der Sendung vom 07.12.2006

Überfall auf Juwelier mit ätzender Flüssigkeit

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Düsseldorf
  • Kommissar im Studio: Christian Leue
  • Belohnung: 10.000 Mark
  • Details: Juwelier; vier Männer und eine Frau; Säure ins Gesicht spritzen; Kameras noch nicht angeschlossen
  • Bewertung:
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Getötetes Baby

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Gifhorn
  • Beamte im Studio: Erster Kriminalhauptkommissar Jürgen Schmidt und Kriminologin Prof. Dr. Christine Swientek
  • Fund der Leiche: 26. Juni 2005
  • Fundort der Leiche: Waller See, Braunschweig
  • Details: Waller See, nördlich der A2 bei Braunschweig; Angel- und Badeteich; Ausflug unter befreundeten Familien; Hund nimmt Fährte auf; macht auf eine nahe dem Wasser entsorgte Einkaufstüte aufmerksam; furchtbarer Gestank; in den Plastiktüten liegt ein toter Säugling; kleines Mädchen; eingewickelt in ein Frottee-Handtuch; halb im Boden vergraben; Kind wurde unmittelbar nach der Geburt getötet; Kehle durchgeschnitten; verblutet; Kind war vollständig gesund; Geburt dürfte drei bis vier Tage vor dem Fund erfolgt haben; Taucher im Einsatz; Tatwerkzeug bleibt verschwunden; Löffel am Fundort gefunden; Gelände des Sees eine Woche nach dem Fund rund um die Uhr observiert; Krankenhäuser, Frauenärzte, usw. werden befragt; wichtiger Zeuge meldet sich; Zeuge ist am 25. Juni 2005 angeln mit einem Freund; sieht gegen 14:00 Uhr eine Frau mit Rucksack durchs Gebüsch huschen; "kreidebleich"; wird als Mutter vermutet; an der Tüte DNA-Spuren der Mutter; Isotopengutachten; Mutter stammt aus dem russischen Teil von Karelien in der Nähe der finnischen Grenze; bisher die Identität der Mutter unbekannt; eventuell illegal in Deutschland; Phantombild;
  • Zitate: "Bring' die Kinder weg!" "Aber Papa, was ist denn da?" "Michael, bring die Kinder weg!"
  • Belohnung: 5.000€
  • Bewertung: *
  • Status: geklärt

Nachspiel

Trotz aller Anstrengungen gelang es der Polizei jahrelang nicht, die Kindsmutter zu identifizieren. Hunderte Spuren wurden verfolgt, unzählige Zeugen wurden vernommen und sogar ein Isotopengutachten wurde in Auftrag gegeben. Dennoch blieb die Identität der Kindsmutter über Jahre hinweg unbekannt. Auch der Aufruf in "Aktenzeichen XY" verlief negativ.

Im Frühjahr 2011 hilft schließlich Kommissar Zufall den Ermittlern: 14km vom Fundort des ermordeten Babys entfernt wird im Frühjahr 2011 ein gestohlenes Auto gefunden. An Zigaretten in diesem Wagen findet die Polizei tatsächlich eine DNA-Spur. Nachdem diese DNA in die DNA-Analysedatei des Bundeskriminalamtes eingespeichert wird, stellt sich heraus, dass diese DNA mit der DNA der gesuchten Kindsmutter übereinstimmt. Um die seit Jahren gesuchte Kindsmutter endlich zu identifizieren, ermittelte die Kripo intensiv im Umfeld des Autobesitzers. Die Kripo forderte schließlich verschiedene Frauen aus dem Umfeld des Autobesitzers zur Abgabe einer Speichelprobe auf, darunter auch die Mutter des 2005 getöteten Säuglings. Als die 35-Jährige erkannt hatte, dass die Kripo sie im Visier hat, stellte sie sich schließlich Anfang Mai 2011 freiwillig der Polizei.

Die 35-jährige Frau wird von der Kripo verhört und gesteht die Tat. Sie gibt an, im Jahr 2005 von einem verheirateten Mann ungewollt schwanger gewesen zu sein und das Kind deshalb getötet zu haben. Der Kindsvater habe nichts von ihr wissen wollen und sie mit der Situation alleine gelassen, was sie schließlich zu dieser Verzweiflungstat getrieben hatte. Darüber hinaus berichtet die 35-Jährige von einer weiteren Schwangerschaft, bei der das Kind erneut nicht geplant gewesen sein soll und der Kindsvater ebenfalls mit einer anderen Frau verheiratet sein soll. Die 35-Jährige vollzog die Geburt ohne Hilfe durch Dritte in ihrer Badewanne, wobei sie kurz nach der Geburt ohnmächtig wurde und der Säugling in der Badewanne ertrunken ist. Das Gericht wertete diese Tat als Totschlag durch Unterlassen. Am 03. Mai entsorgte die Frau ihr totes Kind in einem Müllcontainer nahe einer Tankstelle in Braunschweig. Die 35-Jährige führte die Polizei selbstständig zur Leiche des Säuglings, nachdem sie sich wenige Tage später der Polizei gestellt hatte.

Am 14. November 2011 verurteilte das Braunschweiger Landgericht die nun 36-Jährige wegen zweifachen Totschlags zu einer Haftstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten. Während des Prozesses hatte die Lebensgeschichte der Frau im Mittelpunkt gestanden. So gab die 36-Jährige an, mit zwölf Geschwistern und ihren Eltern in einer Drei-Zimmer-Wohnung in Celle aufgewachsen zu sein. Mit 18 Jahren flüchtete sie vor einer drohenden Zwangsheirat zu ihrem Liebhaber nach Braunschweig. Von diesem Moment an versteckte sich die Frau vor ihren strenggläubigen jesidischen Eltern und lebte "im Verborgenen" ohne Ausweis, ohne Krankenversicherung und ohne gemeldeten Wohnsitz. Vor Freunden oder ihren Liebhabern habe sie immer ein Lügenkonstrukt aufgebaut - so gab sie an, im Kloster oder bei Adoptiveltern aufgewachsen zu sein.

Die Klärung wird in der Sendung vom 15.06.2011 verkündet.

Verschwinden von Arno K.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Regensburg
  • Kommissar im Studio: Stefan Halder
  • Tag des Verschwindens: 16. Februar 2005
  • Belohnung: 5.000 Euro
  • Details: neuer Beruf; Bekannter gründet Firma; Erwartungen enttäuscht (VW statt BMW); Anzug und Krawatte; Ehefrau und Freund des Opfers gehen wandern; plötzlich verschwunden
  • Bewertung:
  • Status: teilweise geklärt

Nachspiel

Der verschwundene Mann wurde nach der Sendung im Oktober 2005 in einem Wald in der Nähe von Potsdam gefunden. Eine Zeugin behauptet, ihn im Februar des Jahres in der Nähe des Fundortes in Begleitung zweier Personen gesehen zu haben. Das berichtet Rudi in der Folgesendung. Die Ehefrau und ihr Geliebter waren zum Zeitpunkt der Sendung bereits in U-Haft. Sie hatten die 4 Enkelinnen der Familie K. sexuell missbraucht. Der Geliebte bekam 12 Jahre, die Ehefrau 5 1/2 Jahre Haft. Die Mädchen wurde sogar zum Geschlechtsverkehr gezwungen und dabei von der Großmutter gefilmt. Der Mord bleibt jedoch ungeklärt.

Weitere Infos: Verdacht: Handel mit Kinderpornografie - Oberpfalznetz.de vom 06.12.2005

Arno K. bleibt Kartei-Leiche - Mittelbayerische vom 29.08.2008

Mord an Rudolf F.

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Koblenz
  • Kommissar im Studio: Manfred Göron
  • Details: Autovermietung, Geschäftsaufgabe; Angestellten wurde bereits gekündigt, beinahe Unfall; Beute: rund 200 DM
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 25.000 €, davon 20.000 von privater Seite
  • Status: geklärt

Nachspiel

Der Fall wurde auch in der polnischen Schwestersendung "Magazyn kryminalny 997" am 07.12.2006 behandelt. Hier wird der Film ebenfalls gezeigt und 25 000 € Belohnung ausgesetzt.

Laut XY (Sendung vom 02.04.2008) erreichte die zuständige Kripo nach Jahren ein Anruf. Der Anrufer behauptete, den Mörder zu kennen. Aufgrund von DNA-Spuren am Tatort konnte dieser dann überführt werden. Auch der Hinweisgeber wurde als Täter verurteilt und bekam 12 Jahre Haft. Widersprüche und DNA Spuren konnten ihn überführen. Der Mörder wurde im Januar 2009 vom LG Koblenz zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt: Mord an Neuwieder Geschäftsmann aufgeklärt - Beschuldigter in Haft] General Anzeiger vom 15.02.2008

Die Haftstrafe gegen den verurteilten Mittäter wurde in einem Revisionsprozess durch die Schwurgerichtskammer Koblenz beinahe halbiert. Der Täter, ein 35-jähriger Mann aus Wittlich, wurde wegen räuberischer Erpressung in Tateinheit mit Körperverletzung zu 7 Jahren Haft verurteilt. (Quelle: Rhein-Zeitung, 14. April 2010)

Einbruch bei altem Ehepaar

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hofheim
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Christian Lietz
  • Details: Kellerfenster; seltsame Maskierung; Frau in Waschraum eingesperrt;
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Saarbrücken - Fahndung nach Girolamo S. und Hassim O.; gesucht wegen Mordes an einem 38-jährigen Mann in Dillingen/Saar; Motiv liegt vermutlich im Drogenmillieu; gesuchte Männer könnten mit BMW oder Fiat Uno unterwegs sein

XY Update:

  • kein XY-Update in dieser Sendung

XY Gelöst:

  • keine gelösten Fälle in dieser Sendung

Bemerkungen

  • Bild von der Trauerfeier in Lagesbüttel, einem Ortsteil der Gemeinde Schwülper in Niedersachsen, im Hintergrund bei Rudis Anmoderation vom FF 3.

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