Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 08.03.1991

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Raubüberfall auf alte Dame (unheilvolles Telegramm)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Amberg
  • Kommissar im Studio: Kriminalhauptkommissar Andersch
  • Tattag: 22. Februar 1990
  • Belohnung: 5.000 Mark
  • Details: schlimmer Arzt-Tochter-Dialog; Pferd "Klabautermann"; myst. Anruf; 200 Schmuckstücke im Wert von über 1.000.000 DM und 35.000 DM in bar
  • Zitat: "Aber dann können wir ja kein Schwätzchen mehr halten." "Pferde sind ja auch nicht gerade dein Fach." "Frechdachs, bis später."
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Banküberfälle (Golf GTi Räuber)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Augsburg
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Maisch
  • Belohnung: 33.000 Mark
  • Details: immer VW Golf GTI; Bodensee-Gegend; Noris-Banken; 'Keine Farbe, Keine Farbe'; "Casio-Mann"
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Gertraud H. (Bibliothekarin in München)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Weilheim
  • Tag des Verschwindens: 23. Mai 1990 (Vorabend von Himmelfahrt), Fundtag der Leiche: 29. Mai 1990
  • Kommissar im Studio: Kriminaloberkommissar Günther Lutz
  • Belohnung: 25.000 DM
  • Details: gelernte Industriekauffrau; spärlich eingerichtete Wohnung in Schwabing (Augustenstr.); kaum Kontakte; legt auf Äußerlichkeiten keinen Wert; kein Führerschein und Auto; fährt viel mit dem Rad; geht immer mal in Musiklokale, bleibt dort aber meist allein; arbeitet in Bibliothek am Gasteig; hat auch keinen weitergehenden Kontakt zu Kollegen, erzählt nichts von sich; Hörkabinen; Urlaubstag wird nicht bewilligt. Telefoniert am Abend mit Bruder, er ist der einzige Mensch zu dem sie eine Beziehung hat. Sie will ihn, der den bäuerlichen Betrieb nach dem Tod der Eltern weiterführt, besuchen. Er will sie vom Bahnhof abholen. Nachbarn hören laute Geräusche aus Wohnung des Opfers, die wie ein Streit klingen; Nachbar mit Schlüssel will aber Tür nicht öffnen, weil alles wieder ruhig ist; Unbekannte klauen aus der Wohnung Fernseher, Videorekorder und Fahrrad. Chef und Kollegin wundern sich über das Fernbleiben des Opfers am Arbeitsplatz. Bruder macht sich Sorgen: Seine Schwester ist nicht mit dem Zug gekommen. Vermisstenanzeige bei der Polizei; Opfer trägt immer schwarze oder graue Jeans; Bruder war noch nie in ihrer Wohnung; Polizei findet dort keine Spur von der Frau; Beamte hinterlassen Zettel mit der Aufforderung, auf dem Revier anzurufen. Wenige Tage später wird die unbekleidete Leiche an einem Parkplatz der Autobahn München-Garmisch gefunden. Sie wurde mit 43 Messerstichen getötet und anschließend verbrannt.
  • Zitat: "Die jungen Leute in Schwabing gehen meist recht unkompliziert miteinander um.", "Besonders gemütlich hat sie's ja nicht"
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Ausführlich zu dem nach 18 Jahren immer noch ungeklärtem Fall hier ein Artikel aus der Münchner tz.

Dorita Plange schrieb dort am 21.07.08 (Auszug):

[...] Der Tod der Bibliothekarin ist voller Rätsel, die die Mordkommission bis heute nicht lösen konnte. Das liegt auch daran, dass Gertraud H. offensichtlich selbst mit ihren besten Freunden niemals über Themen wie Liebe, Sex und ihre Männer sprach. So schützt ihre Verschwiegenheit den Mörder bis heute – 18 Jahre über ihren Tod hinaus.

Interessant die Unterschiede in den verschiedenen Darstellungen. Im Film verspricht sie ihrem Bruder, am Samstag nach Himmelfahrt zu kommen, laut tz-Artikel wollte sie ihn am Himmelfahrtstag (Donnerstag) besuchen. Laut tz meldet sie der Chef als vermisst, laut XY der Bruder. Im tz-Artikel auch ein paar mehr Details über ihr Privatleben, z.B. Besuch von Musikkneipen mit kontroversen Diskussionen.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien – Fahndung nach Max B. – Gesucht wegen zahlreichen Betrugsdelikten, Urkundenfälschung und Diebstahl – Gesamtschaden: 2.000.000 Schilling

Geklärt: Der Gesuchte stellte sich 3 Tage nach der Sendung den Behörden in Innsbruck. Darüber wird in der Folgesendung berichtet.

  • SF 2: Kantonspolizei Zürich – Fahndung nach Felix M. – Verurteilt zu 3 Jahren und 9 Monaten wegen Raub, gewerbsmäßigen Betrug und 'großangelegtem Handel mit Kokain' – Konnte vor Strafantritt untertauchen; seitdem neue Delikte.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Spanien festgenommen werden. Darüber wird in der Folgesendung berichtet.

  • SF 3: Kripo Dessau – Suche nach dem Mörder der 17-jährigen Beate L. – War auf dem Weg zur Schule mit der Bahn; musste umsteigen und Bus gebrauchen; verschwand – Leiche wurde 3 Monate danach in einem Forst bei Coswig gefunden. Der Fall ist bis heute ungeklärt.

Siehe auch: 'Küsschen als letzte Nachricht' Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 17.06.2010
Im Juli 2018 hat die Polizei nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Tatverdächtigen ermittelt: Beate L. 1990 ermordet - Polizei hat einen neuen Verdächtigen und sucht im TV Quelle: Mitteldeutsche Zeitung vom 01.07.2018

  • SF 4: BKA Wiesbaden – Falschgeldring aktiv in den neuen Bundesländern – 3 Männer die versuchen gefälschte 100-DM Scheine und Amerikanische Dollar in den Umlauf zu bringen; 2 wurden gefaßt, Einer ist noch flüchtig: Fahndung nach Theodor van B.
  • SF 5: Kripo Lübeck - Fahndung nach Peter O. wegen betrügerischen Anlagegeschäften – Gesucht mit mehreren Haftbefehlen, auch wegen Entführung seiner 2 Kinder.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Brasilien festgenommen werden; die Kinder waren auch noch bei ihm. Darüber wird in der Sendung vom 10.01.1992 berichtet.

  • SF 6: Kripo Heilbronn – Suche nach Bankräuber Atilla S. – 3 Banküberfälle, verletzte eine Angestellte, Beute: 105.000 DM
  • SF 7: Kripo Freiburg – Suche nach Bankräuber Duo; Fotos von Überwachungskamera – Überfalle auf die Badische Beamtenbank; Kunde mit Waffe bedroht; Beute: 140.000 DM

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der wegen großer Wirtschaftskriminalität gesuchte Wilhelm P. hatte sich in der Spätausgabe selber (!) im Wiener Aufnahmestudio gemeldet und Peter Nidetzky spielte das Band mit seiner Stimme vor, auf dem der Gesuchte freies Geleit forderte. Wilhelm P. wird vorgeworfen, für eine große Betrugsaffäre im Land Kärnten verantwortlich zu sein und dabei die Stadt Villach um mehrere 100 Mio. Schilling betrogen haben. Er hatte Subventionen für die letztendlich gescheiterte Sanierung eines maroden Zellstoffwerkes erhalten. - Mehr dazu ausführlich bei den Studiofällen der letzten Sendung.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Nach Edes ausführlicher Erklärung zum Ende des Aufnahmestudios in Berlin und zum neuen Aufnahmeplatz Potsdam fährt Sabine nahtlos mit dem Rückblick der Studiofälle fort: „Ja und da könnte der neue Telefon-Aufnahmeplatz in Potsdam vielleicht gleich Arbeit bekommen“, nachdem der Gefängnisausbrecher Peter H., gesucht von der Kripo Hamburg, zur Zeit in Brandenburg als Betrüger unterwegs sein soll. Mit gefälschten Papieren gaukelte er Banken und Sparkassen als angeblicher Dr. Volker L. Geschäftsgründungen vor und ergaunerte so einen erheblichen Betrag. Er fährt einem blauen Ford Sierra und ist in Begleitung einer Frau mit weißem Zwergpudel. Das Fahndungsfoto und der Wagen werden erneut gezeigt. - Schlussendlich konnte später in der Sendung vom 10.01.1992 über seine Festnahme im Raum Offenbach berichtet werden.
  • SF 6 der vorherigen Sendung: Einer der acht Ausbrecher aus dem Zentralgefängnis Luzern, Bekim C., wurde vier Tage nach der Sendung im Kanton Schwyz festgenommen. Konrad Toenz berichtete, dass sein Foto in der Spätausgabe gezeigt worden war. Dabei handelte es sich vermutlich um die Ausgabe des Schweizer Fernsehens, in den Zuschauerreaktionen des ZDF wurde er nicht erwähnt. Serafetin A. und Petar B. sind weiterhin auf der Flucht.
  • SF 8 der vorherigen Sendung: Auch der wegen ‚zahlreicher Eigentumsdelikten‘ gesuchte Carl K. ist nicht immer flüchtig und könnte sich in Süddeutschland aufhalten. - Bericht über seine Festnahme im Kanton Schwyz dann schließlich in der Sendung vom 05.04.1991.
  • FF 3 der Sendung vom 11.01.1991: Die Kripo Koblenz hofft in ihren Ermittlungen zum Raubmord an dem Geldboten Josef E. anhand neuer Spuren weiterzukommen. Zwei Wochen nach der Sendung fanden spielende Kinder die drei leeren Koffer, die Vorhängeschlösser sowie die Dienstwaffe des Getöteten und ein Klappspaten von spielenden Kindern gefunden wurden. Die Polizei fragt außerdem, ob noch weitere Personen bei der Fundstelle Beobachtungen gemacht haben.

XY Gelöst:

  • SF 3 der Sendung vom 11.01.1991: Die Fahndung der Kripo Köln nach dem Gefängnisausbrecher Armin R. erledigte sich „auf ziemlich feuchte Art.“ (Sabine) Der Gesuchte versuchte sich mit einem Sprung in den Rhein seiner Festnahme zu entziehen, aber „der Sprung ins kalte Wasser war vergeblich” (Sabine). Die Polizei blieb ihm auf den Fersen und konnte ihn wenig später festnehmen.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle:

  • FF 1: Raubüberfall auf eine Frau; 30 Hinweise; die meisten beziehen sich auf den Schmuck, 3 Stücke werden nochmal gezeigt, ansonsten können sich Hinweisgeber an die nächste Polizeidienststelle wenden, um sich dort weitere Schmuckstücke anzusehen. Auch Peter berichtet noch von einem guten Hinweis.
  • FF 2: Banküberfallserie; 50 Hinweise; Umhängetasche und Waffen werden gezeigt; eine ganz interressanter Hinweis auf eine Person, die vorbestraft ist und auch mit Golf GTI umgehen kann
  • FF 3: Mord an Gertraud H.; relativ ruhig; ein Hinweisgeber hat sich gemeldet und gesagt, das Gertraut H. einen Tag vor der Tat ein Inserat in einer Münchner Zeitung aufgegeben hat.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Max B. – Gesucht wegen zahlreichen Betrugsdelikten, Urkundenfälschung und Diebstahl – Gesamtschaden: 2.000.000 Schilling
  • SF 2: Fahndung nach Felix M. – Verurteilt zu 3 Jahren und 9 Monaten wegen Raub, gewerbsmäßigen Betrug und 'großangelegtem Handel mit Kokain' – Konnte vor Strafantritt untertauchen; seitdem neue Delikte.
  • SF 3: Suche nach dem Mörder der 17-jährigen Beate L.; sie war auf dem Weg zur Schule mit der Bahn; musste in den Bus umsteigen und verschwand; ihre Leiche wurde 3 Monate danach in einem Forst bei Coswig gefunden.
  • SF 4: Falschgeldring in den neuen Bundesländern; Fahndung nach Theodor van B.
  • SF 5: Fahndung nach Peter O. wegen betrügerischen Anlagegeschäften – Gesucht mit mehreren Haftbefehlen, auch wegen Entführung seiner 2 Kinder;
  • SF 6: Suche nach Bankräuber Atilla S. – 3 Banküberfälle, verletzte eine Angestellte, Beute: 105.000 DM;
  • SF 7: Suche nach Bankräuber Duo; die Fotos von der Überwachungskamera werden auch noch einmal gezeigt– Überfalle auf die Badische Beamtenbank;

Bemerkungen

  • Ede erklärt sehr lange den Grund des Endes des Aufnahmestudios Berlin.
  • Zum ersten Mal Aufnahmeplatz Potsdam.

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