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Sendung vom 04.03.2004

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Schülerin Susanne E. ("Harrlachweg")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Mannheim
  • Kommissar im Studio: Oberkomissarin Susanne Ebner
  • Tattag: 19. Juni 2003, gegen 2:10 Uhr
  • Tatort: Mannheim-Neuostheim
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 8.000 Euro
  • Details: Videoabend, Busverbindung schlecht, Überwachungskamera, vergewaltigt und erschlagen. Am 20.06.2003 wurde in Mannheim die 16-jährige Susanne E. tot aufgefunden. Das Mädchen wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Todesursächlich war massive Gewalteinwirkung auf den Kopf. Am Tatort konnten DNA-Spuren des Täters sichergestellt werden. Die gleichen Spuren wurden auch auf einer Gas-Pistole gefunden, die in der Nähe des Tatortes gefunden wurde.
  • Musik: Spice Girls - Viva Forever
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Gut ein Jahr nach der Tat konnte die Polizei den kroatischen Autolackierer Mario G. (24) als Täter festnehmen. In seiner Vernehmung gab er an, in der Tatnacht losgezogen zu sein, um eine Frau zu vergewaltigen. Zuvor sah er sich Gewaltpornos an und konsumierte währenddessen Kokain, was sich allerdings nicht strafmildernd auswirkte. Einen Tötungsvorsatz stritt er dagegen ab. Einen Tipp von der Mutter des Mordopfers bzw. durch eine ehemals gute Freundin von Susanne, welche sich bei der Beschaffung der Information wohl selbst in Gefahr begab, brachte die Polizei schließlich auf seine Spur. Der Angeklagte überfiel die Schülerin am 19. Juni 2003 gegen 2.00 Uhr auf ihrem Nachhauseweg mit einer Schreckschusspistole. Er zerrte sie in ein Gebüsch, erschlug sie mit einem Stein und vergewaltigte sie anschließend.

Die Polizei hatte bis zu seiner Ergreifung bereits über 6.000 Personen kontrolliert und mehr als 4.000 Speichelproben genommen. Ob sich der Täter Susanne E. gezielt als Opfer ausgesucht hatte, oder ob beide in der Nacht zufällig aufeinandertrafen, konnte nicht geklärt werden. Der Täter selbst gab an, sie sei ein Zufallsopfer gewesen. Die Mutter bezweifelte diese Version. Mario G. gehörte zu einem Kreis von Drogendealern, mit denen Susanne noch etwa 12 Monate vor der Tat Kontakt gehabt hatte. Einen der Dealer hatte die Mutter 2 Jahre zuvor wegen Körperverletzung angezeigt, weswegen sie wohl eine Form von "Racheakt" vermutete und von mindestens 2 Tätern ausging.

(Quelle: Lebenslang im Hellseher-Mord - Hamburger Abendblatt vom 26.01.2005)

Im Oktober 2009 wurde bekannt, dass sich Sigrid E., die Mutter des Opfers, das Leben nahm. Der Vater nahm sich einige Jahre zuvor das Leben, da er das Schicksal seiner Tochter ebenfalls nicht verkraftete. "Der Tochter in den Tod gefolgt" - Schwäbisches Tagblatt vom 31.10.2009

Über den Mord wurde erstmals im SF 2 der Sendung vom 08.08.2003 berichtet.

Raubüberfall auf Möbelhändler (Gefangen im Auto)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Soest
  • Kommissar im Studio: Hans Werner Moser
  • Tattag: 6. Juni 2003
  • Tatort: Bad Sassendorf
  • Tatverdächtig: Zwei unbekannte Männer
  • Belohnung: 3.000 Euro
  • Details: Möbelhändler, Couch-Lieferung, Betäubungsmittel, Geld zu Hause
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Raubüberfall auf ein Kaufhaus (Die auffällige Baskenmütze)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bad Homburg
  • Kommissar im Studio: Herr Ulrich Dämmer
  • Tattag: Freitag 27. Dezember 2002, gegen 19:25 Uhr
  • Tatort: Bad Homburg, Kaufhaus Karstadt
  • Tatverdächtig: 2 unbekannte Männer
  • Belohnung: 2.000 Euro
  • Details: Karstadt, Tageseinnahmen über Lastenauzug, Kundin fallen zwei Männer auf, einer davon mit Baskenmütze
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mordanschlag auf Gastwirt (Bistro Sydney)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Duisburg
  • Kommissar im Studio: Joachim Wawrzeniewski
  • Tattag: Montag, 15. Dezember 2003, gegen 1:00 Uhr
  • Tatort: Duisburg-Meiderich, Parkplatz Bistro Sydney
  • Tatverdächtig: 2 unbekannte Männer
  • Belohnung: 1.000 Euro
  • Details: Gastwirt, Bistro "Sydney", spezielle Tatwaffe, Feinmechanik
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Hans-Martin P. (Schlafsack des Mörders)

Inhalt

  • Dienststelle: LKA Hamburg
  • Kommissar im Studio: Detlef Spielmann
  • Tattag: 20. Mai 2003
  • Tatort: Hamburg-Altona/Altstadt, nahe Landungsbrücken
  • Tatverdächtig: ein unbekannter Mann
  • Belohnung: 5.000 Euro
  • Details: pflegt Grab seines Lebensgefährten, Angst vor Einsamkeit, Freundschaft zu jungen Männern, Teneriffa, mysteriöser Anruf, spanisch sprechen, Schlafsack
  • Bewertung: **
  • Besonderheit: Hans-Martin P. wohnte im selben Haus wie der zum Tatzeitpunkt amtierende Innensenator Hamburgs, Ronald Schill. Dies wird im FF allerdings nicht erwähnt. (Quelle: MoPo 4.3.2004)
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Kripo Alzey - Im Zusammenhang mit dem als "Fall Flonheim" bekannt gewordenen Doppelmord an Helmut T., Fuhrparkchef bei Opel, und dessen Gattin wird nach Kenan K. gesucht, zu dieser Zeit nur als Zeuge. Detaillierte Informationen zu diesem Fall gibt es hier. Der Verweis auf Aktenzeichen XY findet sich im Absatz "Mittwoch, 03. März 2004". Der in XY seinerzeit als Zeuge gesuchte Kenan K. wurde demnach des Doppelmordes überführt und in Istanbul zu zweimal lebenslänglicher Haft verurteilt. Er leugnet die Tat und hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.
  • SF 2: Kripo Calw - Fahndung nach Serienbankräuber in Baden-Württemberg, Mütze und Sonnenbrille, Fotos aus Calw ohne Maskierung, dunkles lichtes Haar und Stirnglatze, Überfall unter einer Minute, Schwäbischer Dialekt, auffällige Baseballkappe bei weiterem Überfall.

Geklärt: Noch während der Sendung ging der entscheidende Hinweis ein. Die Kripo konnte einen Mann aus dem Raum Karlsruhe festnehmen und Rudi Cerne konnte die Klärung in der Folgesendung verkünden.

  • SF 3: Kapo Zürich - Vermisstenfall Irene H., Mutter von zwei kleinen Kindern kam von Einkaufen nicht zurück, Straßenstrich in der Nähe Hauptbahnhof Zürich,

Geklärt: Irene H. wurde auf dem Gelände eines Bauernhofes tot aufgefunden. Der Besitzer des Bauernhofes, ein 45-jähriger Landwirt wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Er war in der Vergangenheit bereits durch Gewalt gegen Prostituierte aufgefallen. Bekanntgabe in der Sendung vom 05.08.2004.

XY Update:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der Geldtransportbegleiter Roger H., der mit den Wochenendeinnahmen von Großmärkten geflüchtet sein soll, stellte sich fünf Tage nach der Sendung der Polizei in Kornwestheim. Roger H. war nach der XY-Sendung der Fahndungsdruck zu groß geworden. Da die Beute nach wie vor verschwunden ist, sagt Rudi ausdrücklich, dass der Fall damit aber noch nicht geklärt ist. Ein angebliches Versteck in Berlin-Tiergarten, wohin Roger H. die Polizei geführt hatte, war leer. Falls jemand das in Safety Bags verpackte Geld mitgenommen habe, sollte er es dringend bei der Polizei abgeben. Rudis eindringlicher Hinweis auf Fundunterschlagung, auf die bis zu drei Jahre Gefängnis stehen. Die hohe Belohnung beträgt weiterhin bis zu 50.000 €.
  • FF 1 der Sendung vom 17.01.2003: Update zum Mord an Ioannis O. Ein Foto mit vier unbekannten Männern wird den Zuschauern zur Identifizierung vorgelegt.
    In der Folgesendung berichtete Rudi Cerne, dass keiner der Männer auf dem Foto etwas mit dem Mord zu tun hat.

XY Gelöst:

  • keine gelösten Fälle in dieser Sendung

Bemerkungen

  • Kurze Zuschauerreaktionen am Ende.
  • Schnee im FF 1 obwohl Juni ist. „Wir wollen ja auch nicht so lange warten bis ja kein Schnee mehr da ist“, meint Rudi.
  • Keine Nachbesprechung mit Ulrich Dämmer von der Kripo Bad Homburg. Rudi macht sie alleine und spricht von einer dürftigen Spurenlage. Die Polizei geht von Profis als Täter aus.

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