Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 02.12.1994

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Raubüberfall auf Postzug (Mutige Portugiesen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Stuttgart
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Behre
  • Tatzeit: 9. Mai 1994 nach 23:00 Uhr
  • Belohnung: 3.000 Mark
  • Details: Stuttgarter Hauptbahnhof; schwäbisch; beherzte Portugiesen; Flucht über Treppe am Gleis
  • Zitat: " Danke und Gut`s Nächtle".
  • Bewertung: **
  • Status: geklärt

Nachspiel

Es handelte sich um eine Bande von insgesamt sechs Personen, welche in den 1990er Jahren neben dem Überfall auf den Postzug auch andere Postfahrzeuge und Postämter in Stuttgart und Ludwigsburg ausraubten und für insgesamt zwölf Überfälle verantwortlich waren. Hier wird über die Verurteilung des letzten Täters berichtet, der beim Postzugüberfall allerdings nicht beteiligt war.

Von der Klärung wird in der Sendung vom 01.09.2000 berichtet. Damals waren noch zwei der Täter auf der Flucht.

Raubmord an Alfred B. (Homophile Neigungen)

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Hannover
  • Beamter im Studio: Erster Kriminalhauptkommissar Hermann Tilmans
  • Tatzeit: 27. September 1993 nach 2:30 Uhr
  • Belohnung: 5.000 Mark
  • Details: Betreibt Gaststätte "Bei Fred", die gut läuft; Anschreibenlassen möglich; Wohnung direkt über dem Lokal; immer mal wieder Wohnsitzlose dort; Frikadellen fertig im Kühlschrank; Billardzimmer; macht gerne längeren Urlaub in Thailand; Schwester und Tochter sehen in der Kneipe nach dem Rechten; wurde schon mehrmals eingebrochen; leere Kassenschublade auf Billardtisch; keine Einbruchspuren; Alfred B. lässt Schlösser austauschen; geht davon aus, dass er durch Laufkundschaft und Bekanntschaften "besonderen Gefahren ausgesetzt ist"; bittet Mann von Geschäft gegenüber, Schwester zu verständigen, falls bis morgens um 11 Uhr mal die Rollläden nicht oben sein sollten; Opfer geht am Abend vor der Tat in anderes Lokal und lernt unbekannten jungen Mann kennen; Zutritt in Lokal nur nach Videokontrolle; Kellner hat den Eindruck, dass sich beide Männer noch verabredet haben; Alfred B. lädt Bekannschaft noch auf Drink in seinen Gasträumen ein; Unbekannter dürfte ihn kurz darauf angegriffen haben; wird erdrosselt; Täter raubt Uhr und Schmuck des Gastwirts; Bargeld aus Kasse und Wohnung; als die Rollläden am nächsten Tag nicht hochgehen, verständigt Mann von gegenüber wie verabredet Schwester; beide entdecken Leiche
  • Musik: Françoise Hardy - "Message personnel"; The Beautiful South - "Song for Whoever"
  • Zitate: "Heute lüften wir mal wieder richtig durch!" - "Ich glaub', den Mief kriegen wir hier nie raus!"
  • Bemerkungen: Christiane Blumhoff ist diesmal die Schwester des Opfers
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Einbruch und Raubüberfall ("Ganoven-Kathrin")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bad Kreuznach
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Dieter Schoemehl
  • Tatzeit: 26. Oktober 1993 Einbruch; 27. Januar 1994 um 3:00 Uhr nachts Raubüberfall
  • Belohnung: 3.000 Mark
  • Details: Der 56 Jahre alte Peter Sturm (Name geändert) arbeitet seit 34 Jahren in einer Schilderfirma; lebt allein im Elternhaus; gilt als menschenscheu und kontaktarm; trägt eher abgetragene Kleidung; im Kellerregal bewahrt er eine braune Plastiktüte auf, in der sehr viel Bargeld, Sparbücher und Wertpapiere (Wert ca. 230.000 DM) stecken; ab April 1992 geht er häufiger in ein Café am Bahnhof; Kellnerin Kathrin klagt ihm ihr finanzielles Leid und bittet Peter S., ihr mit "ein paar hundert Mark" auszuhelfen; Opfer nimmt zuhause Geld aus Kellertüte; "Ich schenk's Ihnen"; Kathrin schnorrt ihn in Folge immer wieder an; zahlt ihr insgesamt 1.600 DM; als er ihr am 21. April klarmacht, dass jetzt Schluss sei, wird sie schnippisch; Kontakt bricht ab; fünf Tage später klopft Kathrin abends an seiner Tür; unmittelbar dahinter stehen noch zwei Männer; Gastwirt gegenüber beobachtet die Szene; glaubt an geplanten Überfall; Peter S. öffnet nicht; Gastwirt erzählt späterem Opfer von der Situation, der erstattet aber keine Anzeige; 10 Monate Ruhe; im Oktober 1993 wird in Peter S.' Haus eingebrochen. Die Täter kommen durch das Kellerfenster und finden die Plastiktüte mit 25.000 DM in bar und allen Sparbüchern; am 27. Januar 1994 brechen 3 Männer (lt. Polizei wahrscheinlich Türken) in das Haus ein und überwältigen Peter S.; Schlagen und mit Messer bedrohen; nur 300 DM Beute und etwas Schmuck; Polizei vermutet Kathrin hinter den Taten
  • Besonderheit: Die Schauspielerin in der Rolle der Kellnerin Kathrin war in der Sendung vom 15.07.1994 das Mordopfer Anne S.
  • Bewertung: **
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien - Fahndung nach Herbert W.; Betrug; Immobiliengesellschaft; Schecks in die eigene Tasche; 2 Millionen Schilling; Mercedes 190 Diesel
  • SF 2: Interpol Wien - Fahndung nach Zeynel Z.; Gastwirt; Streit mit Gästen; Zeynel Z. soll dann einen Mann getötet und einen weiteren schwer verletzt haben; tätowierte Schlange
  • SF 3: Kripo Zürich - Fahndung nach Nooh Ali Z. und Mohamed Z.; Brüder aus dem Libanon; Rauschgifthandel; bei einem Transport geflohen
  • SF 4: Kripo Frankfurt am Main - Fahndung nach Helmut N.; Maskenmann in den 70zigern Jahren; Raubüberfälle und Vergewaltigungen; versuchte ein früheres Opfer erneut zu überfallen; sehr elegant und charmant

Geklärt: Der Gesuchte wurde in einer Ferienwohnung in der Nähe von Freiburg festgenommen. Klärung in der Folgesendung.

  • SF 5: Kripo Fürstenfeldbruck - Tödlicher Verkehrsunfall mit Fahrerflucht; Opfer Roland S kam vom Dachauer Volksfest; B 471; Citroën CX, GSA oder VISA; Außenspiegel an der Unfallstelle Gefunden
  • SF 6: Kripo Bern - Fahndung nach Surenthiran K.; Sri Lanka; gesucht wegen Mordes an einem Landsmann, könnte sich in Deutschland, der Schweiz oder in den Niederlanden aufhalten
  • SF 7: Kripo Bad Segeberg - Fahndung nach Matthias K.; Auftragsmord an einem Mnnn; Seine Ehefrau gab den Auftrag; Sie und seine Komplizen sitzen in Haft
  • SF 8: Kripo Zürich - Fahndung nach Muamer G.; illegal in der Schweiz; gesucht wegen Mordes an seiner Freundin; er saß bereits in Deutschland wegen Totschlags im Gefängnis; Hafturlaub zur Fluch genutzt
  • SF 9: Kripo Mönchengladbach - Tod eines Babys; Mülldeponie; Mülltonne in Brüggen; Handtuch; Harnweginfektion

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • SF 7 der vorherigen Sendung: Im von der Kripo Oranienburg vorgestellten Fall der unbekannten Toten gelang die Identifikation der jungen Frau durch die XY-Sendung. Ihre entsetzten Eltern, die ihre Tochter als vermisst gemeldeten hatten, erkannten sie anhand der gezeigten Zeichnung. Die Kripo vermutet, dass der Täter im persönlichen Umfeld der Toten zu suchen sein könnte.
  • SF 4 der vorherigen Sendung: Die von Interpol Wien gesuchte Lutvija B., die ihren Freund ermordet haben soll, konnte noch nicht festgenommen werden, soll sich aber noch im Sendegebiet aufhalten. Deshalb wird ihr Fahndungsfoto erneut gezeigt

XY Gelöst:

  • SF 1 der vorherigen Sendung: Die von der Kripo Frankfurt gesuchten Raymond A. und Gerhard P. nahmen drei Tage nach der Sendung in Stuttgart zwei Polizisten als Geisel und fuhren mit ihrem Opfer nach Osten. Eine spektakuläre Verfolgungsjagt quer durch Deutschland folgte, die bis tief in die Nacht ging. Die Täter tauschten dabei mehrfach Geiseln und Autos aus und überfielen auch noch eine Bank in Fulda. Schließlich konnten sie am 01.11.1994 in Dierdorf im Westerwald festgenommen werden.
  • SF 5 der Sendung vom 30.09.1994: Ruppert L., von Interpol Wien gesucht wegen Betrug durch gefälschte Lohnbestätigungen, setzte sich nach Frankreich ab, kehrte dann aber nach Österreich zurück und stellte sich selbst den Behörden.
  • SF 7 der Sendung vom 02.09.1994: Noureddine S., wegen Mordes an seiner Ehefrau und seinem Sohn zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt und während eines bewachten Ausfluges geflüchtet, wurde in seiner Tunesischen Heimat festgenommen. Die Kapo Bern hatte nach ihm gefahndet.
  • SF 1 der Sendung vom 14.05.1993: Die beiden von Interpol Wien wegen Betrugs an mehreren Geldanlegern gesuchten Manfred Sch. und Fritz Sch. sind beide verhaftet. Nachdem in der in der Sendung vom 14.01.1994 berichtet wurde, dass sich Manfred Sch. in der JVA Wien selbst gestellt hat, berichtet Peter Nidetzky jetzt über die Festnahme von Fritz Sch. in Brasilien.
  • SF 1 der Sendung vom 15.02.1991: Und auch Wilhelm P., der das Land Kärnten und die Stadt Villach um 750.000.000 Schilling betrogen haben soll, konnte in Brasilen verhaftet werden. Er hatte Subventionen erhalten um eine marodes Zellstoffwerk zu sanieren.

Bemerkungen

  • Rückblick Geiselnahme mit Bildern "heute"-Sendung und dann Peter Nidetzky mit Aschenbecher neben sich.

Vorherige Sendung: Sendung vom 28.10.1994

Nächste Sendung: Sendung vom 13.01.1995

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