Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 24. April 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 01.12.1978

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Raubmord an Manfred H. ("5-Mark-Stück-Mord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Lüneburg
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Rautenstrauch
  • Tattag: 30. April 1978
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Details: Manfred H. wurde mit seinem Fleischgroßhandel zum Millionär und lebt in einer "seltsamen Welt"; sucht den Kontakt zu Zuhältern, weil die ihn faszinieren, da diese ihre Freundinnen und Frauen auf den Strich schicken; Kreditgeber des FC St. Pauli; am Morgen bemerkt der Gärtner einen Einbruch in den Heizungskeller; das Opfer sitzt am Abend an seinem Geburtstag allein vor dem Fernseher, als es an der Türe klingelt; H. wird noch durch die Scheibe der Haustüre erschossen; in der Hand des Toten lag ein 5-Mark-Stück
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

In einem Hörzu-Artikel mit der Überschrift "Die Hand des Toten umklammerte ein 5-Mark-Stück" wird berichtet, dass zwei Männer ihn aufsuchten und unter einem Vorwand in sein Haus gehen wollten, um ihn zu überfallen. Aber es ging etwas schief, da einer der beiden Täter auf das Opfer schoss. Daraufhin verließen beide Männer den Tatort - ohne Beute (Hörzu Jahrgang 1980).

Die beiden Männer wurden zu je 10 und 15 Jahren Haft verurteilt. Beim Tatablauf habe sich der Täter Jens M. zunächst als Telegrammbote ausgegeben, während sich sein Komplize mit einem Armeegewehr im Gebüsch verschanzte. Manfred H. gab dem vermeintlichen "Boten" dann die besagten 5 Mark Trinkgeld für seine Überbringung. Als der Millionär wieder zum Haus zurücklief, hastete der Mittäter Roland W. aus seinem Versteck heraus, wobei sich versehentlich ein Schuss löste, der das Opfer in den Bauch traf. Aus "Angst und Panik" soll er anschließend den Kopfschuss abgegeben haben.

Herausgekommen ist das Ganze erst durch die Freundin M.s, die die Tat später ihrem neuen Freund, einem Kontaktmann der Polizei, erzählte. Sie wurde im Prozess zur Hauptbelastungszeugin.

Quelle: 10 und 15 Jahre für die Stader Täter; Hamburger Abendblatt vom 31. Mai 1980.

Einbruchserie ("Wochenendhäusereinbrüche")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Alsfeld
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Schubert
  • Details: Wochenendhäuser; durch Fenster und Dachluken; Homo-Hausbesitzer
  • Bewertung: *
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Bankraub auf Stadtsparkasse ("Fahndungscomputer")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Bielefeld
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Blome
  • Details: uraltes Computer-Center; Zentralcomputer BKA; gestohlene Kennzeichen; Autoklau
  • Schauspieler: Werner "Ruck Zuck" Schulze-Erdei
  • Tatzeit: Montag, 16. Januar 1978, ca. 09.40 Uhr
  • Bewertung: *
  • Belohnung: 5.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: LGK Niederösterreich - Fahndung nach Walter S., Vorwurf umfangreiche Betrügereien, Gesamtschaden 2,5 Mio. Schilling, als Geschäftsführer einer Schwindelfirma Waren nicht bezahlt und verschwunden, möglicherweise mit Lastwagen unterwegs, mehrere Muttermale im Gesicht.

Geklärt: Der Gesuchte wurde am Abend der Sendung festgenommen. Bekanntgabe in der Folgesendung.

  • SF 2: Kripo Hamburg - unbekannter Bankräuber wird gesucht, nach Raubüberfall braune Lederjacke weggeworfen, stark verschmutzt, Wäschezeichen mit handschriftlichem Namen „Harm“, Wäscherei gesucht.

Geklärt: Das bei XY gezeigte Wäschezeichen der Jacke verriet den Bankräuber. Ein leitendender Angestellter einer Großwäscher war der Täter, war im Rückblick Folgesendung in einem Zeitungsausschnitt zu lesen. Zumindest hält ihn die Polizei mit Sicherheit dafür, berichtete Eduard Zimmermann.

  • SF 3: Kapo Zürich - Fahndung nach flüchtigem Fritz M., ihm werden zahlreiche Betrugsdelikte bei Wertpapiergeschäften und Veruntreuung von wertvollem Schmuck zur Last gelegt, Gesamtschaden ca. 700.000 CHF, spricht schweizer Dialekt und französisch, zeitweise Aufenthalt in Deutschland möglich.
  • SF 4: LKA Stuttgart - Fahndung nach zwei Einbrechern Armin L. und Erich M., viele gemeinsame Straftaten, jetzt wahrscheinlich einzeln unterwegs, 30 Einbrüche, Beute: Teppiche, Pelze Schmuck und Elektrogeräte im Wert von 1 Mio. DM, zweiter Täter geflüchtet als er eine andere Strafe antreten sollte.

Teilweise geklärt: Armin L. konnte am 26.01.1979 in Modane in Frankreich festgenommen werden. Bekanntgabe in der Sendung vom 09.02.1979.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • keine Zwischenergebnisse in dieser Sendung.

XY Gelöst:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Der "Mann mit den vielen Identitäten" konnte in Österreich identifiziert und in Kärnten auch festgenommen werden. Er gab sich als Amerikaner aus und sitzt jetzt in in Spital an der Drau in U-Haft. Seine Fingerabdrücke stimmten mit denen von der deutsch-österreichischen Grenze überein.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Alle drei Ausbrecher aus einem US-Militärgefängnis wurden in Kinsau bei Augsburg verhaftet. Es half ihnen auch nichts, dass sie sich im Wald versteckten. H. war wegen Mordverdacht in U-Haft, er soll ein Mädchen in Bayern erschlagen und mit einem Beil zerstückelt haben. Den beiden Mithäftlinge werden Sprengstoffanschläge vorgeworfen.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Stojan B., wegen Mordes zu 12 Jahren Haft verurteilter Ausbrecher aus einer psychiatrischen Klinik, konnte in Savona in Italien festgenommen werden.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Otto H., gesucht wegen Betrug mit Schwindelfirmen in Millionenhöhe, meldete sich nach der Sendung selber bei der Polizei und behauptete, in Lübeck zu sein. Aber die Beamten ließen sich nicht hereinlegen. Sie kannten nach einem Hinweis seinen richtigen Aufenthaltsort und nahmen ihn kurze Zeit später schließlich in Eisingen bei Pforzheim fest.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der mutmaßliche Raubmörder Alfred K., der einen Autohändler in Kronach in seinem Büro erschossen haben soll, ging der Polizei nach einem Zuschauerhinweis in Kulmbach ins Netz.
  • SF 4 der Sendung vom 12.05.1978: Norbert P. wurde in Hamburg festgenommen. Er war 1977 wegen besonders schweren Bankraub, bei dem ein unbeteiligter Passant ums Leben kam, zu elf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Kurz nach der Gerichtsverhandlung während eines Zahnarztbesuchs gelang im die Flucht und danach hat er vermutlich auch noch eine Tankstelle überfallen.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

  • FF 1: Raubmord an Fleischgroßhändler Manfred H.; sehr wenig Anrufe zum "5-Mark-Stück-Mord"; ein Anruf gibt aber Hoffung, etwas weiterzukommen; Angaben werden nach Wunsch auch vertraulich behandelt; der Begleiter von Manfred H., als er im Februar 1978 dem Vorstand des FC St. Pauli ein Angebot machte, wird gebeten, sich zu melden; interessanter Hinweis des Wiener Verhaltensforschers Prof. Otto Koenig (Wikipedia-Artikel) zum 5-Mark-Stück in der Hand des Opfers; er vermutet eine „mhystische Handlung”; verbreiteter Aberglaube in osteuropäischen Verbrecherkreisen; Täter will sich „freikaufen”, und hofft, nicht erwischt zu werden.
  • FF 2: Einbruchserie in Wochenendhäuser; viele Opfer haben sich gemeldet; die gezeigen Beutestücke stammen vermutlich alle von Einbrüchen vor dem 28. September 1977 und sie sind bei der Kripo Alsfeld zu sehen.
  • FF 3: Bankraub in Bielefeld; zahlreiche Zuschauer meinen, den Mann auf dem Phantombild wiedererkannt zu haben; es wird noch einmal eingeblendet; ein anonymer Anrufer aus dem Raum Detmold, der Angaben zu verschiedenen Fahrzeugtypen machen konnte, wird gebeten, sich nochmal bei der Kripo Bielefeld zu melden; die zwei wahrscheinlichen Fahrzeuge der Täter; ein roter Golf und ein älterer weiße Ford 17m werden auch noch einmal gezeigt; verbunden mit der Frage, wer die Autos gesehen hat.

Studiofälle:

  • SF 1: Fahndung nach Walter S., Vorwurf umfangreiche Betrügereien, Gesamtschaden 2,5 Mio. Schilling, als Geschäftsführer einer Schwindelfirma Waren nicht bezahlt und verschwunden, möglicherweise mit Lastwagen unterwegs, mehrere Muttermale im Gesicht; der Gesuchte wurde in Wien gesehen.
  • SF 2: Fahndung nach unbekanntem Bankräuber; Ede mit der zurückgelassenen braunen Lederjacke im Studio zeigt nochmal das Wäschezeichen mit handschriftlichem Namen „Harm“ und erwähnt zwei Hinweise, die sich als sehr gut herausstellen könnten,; sie werden noch überprüft, deshalb kann er noch nicht mehr sagen.
  • SF 3: Fahndung nach flüchtigem Fritz M., ihm werden zahlreiche Betrugsdelikte bei Wertpapiergeschäften und Veruntreuung von wertvollem Schmuck zur Last gelegt; Gesamtschaden ca. 700.000 CHF; Konrad zeigt nochmal das Fahndungsfoto des Gesuchten; dank der Zuschauerhinweise in der Schweiz weiß die Polizei jetzt zumindest mehr über frühere Aufenthaltsorte; wo er sich aktuell aufhält bleibt aber unklar.
  • SF 4: Fahndung nach zwei Einbrechern Armin L. und Erich M., viele gemeinsame Straftaten; sollen auch an 30 Einbrüchen im Raum Stuttgart beteiligt gewesen sein; die Vermutung der Polizei, dass die beiden Gesuchten jetzt wahrscheinlich einzeln unterwegs sind, wurde von den Zuschauern bestätigt; ein konkreter Hinweis zu einem möglichen Aufenthaltsort von Armin L. in Deutschland und zu früherem Aufenthalt von ihm in der Schweiz; Hinweis vom Münchener Aufnahmestudio, Erich M. könnte sich möglicherweise in Österreich aufhalten, wird von Peter in Wien bestätigt und auch Armin L. soll im Westen von Österreich gesehen worden sein; beide Fahndungsfotos werden erneut gezeigt.

Bemerkungen

  • In Filmfall 1 gibt es gleich fünf Bierkugeln. Dazu gute Wolfgang-Texte.
  • Vor Film 2 ist das Studio vollgestellt mit Antiquitäten

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