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Sendung vom 10.10.1969

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Banküberfall und Mord an Bankdirektor Josef L. ("Mord nach Bankraub")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Recklinghausen
  • Beamter im Studio: Hauptkommissar Van der Velde
  • Tattag: 14. Juli 1969
  • Belohnung: 9.000 Mark
  • Details: Bergwerk; Gestohlene Mopeds; Banküberfall; Eleganter Räuber mit Sonnenbrille; Bankdirektor mit Waffe, die er nicht durchladen kann; Weg abschneiden; wird vom Räuber tödlich verletzt; Verfolgungsjagd mit mehreren Beteiligten; Polizist ohne Pistole; unglaubliche Zufälle.
  • Zitate: "So ein Mist! Ausgerechnet jetzt hab' ich keine Pistole bei mir!"
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Betrug - Fahndung nach Georg W., Karl Jaxa-B. und Fritz G. ("Betrug mit alten Meistern")

Inhalt

  • Dienststelle: LKA München
  • Beamter im Studio: Oberkriminalrat Ludwig Bitzdorf
  • Details: "Weißkragen-Kriminalität"; Eine Haushälterin hat eine Erbschaft: 25 Gemälde; Im Februar 1966 wurde in München einem Fabrikanten aus Stuttgart ein angeblicher Veronese für 1,5 Millionen Mark angeboten; mit einem angeblichen ungarischen Baron und einem Fritz Groß hatte der Fabrikant zwei Tage lang in einem Münchner Hotel gesessen und um den Preis gerungen; um die Hälfte hatte er ihn heruntergehandelt und den angebl. Veronese für 750.000 Mark (!) gekauft; das waren rund 730.000 Mark mehr, als die Haushälterin in Zürich dafür erhalten hatte; das Bild wurde von Fachleuten untersucht, und es wurde festgestellt, dass der Wert des Bildes allerhöchstens 7.000 Mark betrüge;
  • Bewertung: *
  • Status: teilweise geklärt

Nachspiel

In diesen Zusammenhang wurde damals ein Personenkreis um über 10 Millionen Mark geschädigt. Nach drei Personen wurde gefahndet. Karl Jaxa-B. wurde in Madrid 1970 festgenommen, wie in der Sendung vom 17.04.1970 bekannt gegeben wurde.

Mordversuch an Carmen B. ("Eine Bombe zu Weihnachten")

Inhalt

  • Dienststelle: Kapo Zürich
  • Beamter im Studio: Leutnant Paul Furrer bei Ede im Studio und nicht bei Werner Vetterli
  • Tattag: 30. November 1964
  • Belohnung: 6.000 Franken
  • Details: Laufstall; 2 Schöpflöffel Suppe für den Hausherren; Interesse an schnellen Autos; Oldtimer-Modelle; geheimnisvolles Päckchen mit Bombe; Großaufnahme auf Auge; plötzlich "Rad rütteln"; kleiner Spielhund auf dem Tisch; Postbote kommt später, als der Mann des Opfers im Büro ist. sie verliert ein Auge und eine Hand bei der Explosion
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Sendung vom 10.10.1969Filmfall 3 Ausführliche Informationen

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: LKA Wiesbaden - Fahndung nach Hans W. (31), gesucht wegen Tresoreinbrüchen. Er ist aus dem Gefängnis geflohen und mit seiner Frau unterwegs. Vermutlich begeht er seit seinem Ausbruch weitere Straftaten nach altem Muster als „Tresor-Schreck“.

Geklärt: Der Gesuchte wurde nach erneuter Fahndung im SF 4 der Sendung vom 19.06.1970 (dort zusammen mit seiner Frau Heidemarie) im April 1971 in Mailand verhaftet. Eine Illustrierte übernahm die Fahndung und die Beiden wurden durch einen Leserhinweis gestellt. Ede berichtet über die Klärung in der Sendung vom 30.04.1971.

  • SF 2: Sicherheitsbüro Wien - Fahndung nach einem Ring, vermutlich einem Ehering mit dem eingravierten Datum 09.03.1963. Gesucht wird jemand, der den Ring oder den Besitzer kennt. Worum es genau geht, wird nicht verraten (Ede und Teddy tun sehr geheimnisvoll), nur dass es sich um ein Kapitalverbechen handelt.
  • SF 3: Kripo Köln - Fahndung nach Karl H. (25), gesucht wegen Banküberfalls auf mindestens 2 Sparkassen bei Offenburg und bei Köln. Er ist auffallend klein, nur 165 cm groß.

Geklärt: Karl H. ging der Polizei in Frankreich ins Netz. Auflösung in der Sendung vom 12.12.1969.

  • SF 4: Sicherheitsbüro Wien - Fahndung nach Claude G. (25), gesucht wegen Einbruchdiebstahls in ein Juweliergeschäft. Er ist vermutlich mit der halben Beute unterwegs, außerdem spricht er mehrere Sprachen.
  • SF 5: Kripo Düsseldorf - Fahndung nach Gerhard N. (27), gesucht wegen eines bewaffneten Raubüberfalls in Düsseldorf, welcher auffallend brutal durchgeführt wurde.

Geklärt: Gerhard N. wurde am 28.03.1970 von der spanischen Polizei auf Ibiza verhaftet. Auflösung in der Sendung vom 17.04.1970.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Teddy Podgorski berichtet von vielen Hinweisen aus Wien zum Mord an Elena di B. im "Jugoslawien-Express", „Über zu wenig Arbeit brauchte sich die Gendarmerie in Kärnten nicht zu beklagen“. Die Zuschauerhinweise von Fahrgästen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien müssen allerdings jetzt erst noch ausgewertet werden.
  • FF 3 der vorherigen Sendung: Noch nicht identifiziert werden konnte der unbekannte Tote, der vor sechs Jahren zerstückelt bei Limburg in der Lahn gefunden wurde. Zwei Röntgenbilder werden erneut gezeigt.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Die beiden wegen Einbruchs gesuchten Schweizer Staatsbürger Peter F. und Jakob M. haben sich getrennt. Peter F. hat sich ins Ausland abgesetzt. Das berichtet Werner Vetterli aus Zürich.

XY Gelöst:

  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der von der Kripo Hamburg gesuchte Betrüger Fritz Sch. wurde in in Bad Oeynhausen verhaftet. Dort hatte er seit Monaten unter falschem Namen bei einer Witwe gewohnt. Er sah selber seine Fahndung in XY, flüchte aus der Wohnung und konnte nach ersten Hinweisen von Nachbarn doch noch festgenommen werden. Taxifahrer hatten sein Auto erkannt und die Polizei gerufen.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Werner N. wurde auf hoher See verhaftet, als er sich auf einem Schiff nach Afrika absetzten wollte.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle

  • FF 1: Banküberfall und Mord an Bankdirektor Josef L.; Ca. 35 Hinweise, davon die meisten zu dem gestohlenen Moped und zu dem 20 DM-Schein mit der handschriftlichen Nummer 10261; Beide Tatwaffen, Kaliber 7,65 werden erneut gezeigt
  • FF 2: Fahndung nach Gemälde-Betrügern Georg W., Karl Jaxa-B. und Fritz G.; Über 250 Hinweise werden von 20 Beamten im Studio zur Zeit noch überprüft. Einige heiße Spuren sind mit dabei. Karl Jaxa-B. wurde zuletzt auf mehreren Sportplätzen in Wien gesehen und aus den schweizer Hinweisen lässt sich eine geografische Reiseroute erkennen, auf der sich die Spuren häufen.
  • FF 3: Paket-Attentat auf Carmen B. in Zürich ("Eine Bombe zu Weihnachten"); Erstaunlich viele Anrufe mit ganz präzisen Angaben zur Zündkapsel.

Studiofälle

  • SF 1: Fahndung nach Hans W.; Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde er in München von einem Portier in einem Hotel wiedererkannt. Als aber die Polizei dort ankam, war sein Zimmer bereits leer und die Suche nach ihm in dem Hotel geht während der Sendung weiter.
  • SF 2: wird nicht erwähnt
  • SF 3: Fahndung nach Karl H.; Es läuft eine konkrete Überprüfung in einer Stadt, dessen Namen Ede aber nicht erwähnt.
  • SF 4: Fahndung nach Claude G.; Die Polizei konnte nach Hinweisen der deutschen und österreichischen Zuschauern eine Spur zu ihm aufnehmen. Vom 11. - 16.09.1969 hat sich der Gesuchte mit ziemlicher Sicherheit in einem Ort in Bayern aufgehalten und dort ein Visum für einen anderen Staat beantragt. Um die Ermittlungen nicht zu gefährden wird auch hier der Name des Ortes nicht genannt.
  • SF 5: Fahndung nach Gerhard N.; Auch hier läuft eine Überprüfung, zu der noch nichts genaues gesagt werden kann.

Bemerkungen

  • Beim Rückblick hat Teddy ein bedauernswertes Glas neben sich stehen
  • Filmfall 1: zum ersten Mal die klassische "Riffelglasblende"
  • Fall 3: Holzschachtel mit Oldtimer-Aufkleber (Decorbild), das der Attentäter auf die Holzschachtel aufgeklebt hatte
  • In den Zuschauerreaktionen erwähnt Ede noch einmal den Umzug des Aufnahmestudios von Wiesbaden nach München und zeigt die neue Telefonnummer 0811 / 484941.

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