Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 09.06.1978

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Versuchtes Sexualdelikt an jungem Mädchen ("Anhalterschreck")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Dillingen
  • Kommissarin im Studio: Frau Witte
  • Details: Rosenmontag; Markt Offingen bei Nördlingen; Frühstück um 06.15 Uhr; Bayerisch statt Schwäbisch; einmal wöchentlich zur Schule nach Augsburg; lange auf Zug warten = Schaufensterbummel und Bahnhofskneipe; fehlendes Geld für Ticket
  • Zitat: „Das lass mal meine Sorgen sein, da kenn´ich mich schon aus. Ich hab´ ja schon oft gestoppt“.
  • Tattag: 06.Februar 1978
  • Musik: Peter Alexander - Die kleine Kneipe, Tony Marshall - Wir sind die Tramps von der Pfalz
  • Bewertung: ****
  • Belohnungen: 2.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Banküberfall ("Bankraub Z1000")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Aachen
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptmeister Hompesch
  • Tattag: 04.11.1977 (ein XY-Freitag)
  • Details: Werbefilm für Motorräder mit netten Wolfgang-Texten und Elefanten-Musik; ferner Osten; hohe Zulassungsraten; immer mehr von Starftätern benutzt; Vorschrift; Steuerkopf ist verstärkt; alle Nummern entfernt; Mann mit Helm auf fragt Kassiererin über Filialen aus; Kassierer schöpft Verdacht; Zweigfilialen warnen; Frau telefoniert endlos lange
  • Bewertung: **
  • Belohnung: 2.000 DM
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Mord an Karlheinz W. ("Dufflecoatmord")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Recklinghausen
  • Beamter im Studio: Kriminalhauptkommissar Pöhlmann
  • Tattag: 16. Februar 1978
  • Tatort: Dorsten
  • Belohnung: 3000 DM
  • Details: tickender Wecker; Dufflecoat; sehr gut umgesetzt; Wolfgang-Texte
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: Interpol Wien: - Fahndung nach Rudolf N., ehemaliger Möbelhändler, wird betrügerischer Manipulation und Konkursvergehen beschuldigt, Schaden über 1 Mio. Schilling, in Südafrika verhaftet, Flucht bei Zwischenlandung nach Abschiebung, Anhaltspunkte für Aufenthalt in Deutschland oder der Schweiz, Narbe auf rechter Oberlippe.

Geklärt: Peter Nidetzky berichtete in der Folgesendung, dass sich der Gesuchte am Abend der Sendung in der Nähe von Ulm in Süddeutschland aufhielt. Dort hatte er unter falschem Namen eine Wohnung gemietet. Nach der Ausstrahlung seiner Fahndung in XY flüchtete er zunächst, stellte sich dann aber drei Tage später der Ulmer Polizei.

  • SF 2: LKA Stuttgart - Fahndung nach Gerhard L., soll mit groß angelegten Betrugsmanövern 1,7 Mio DM Beute gemacht haben, mutmaßlicher Stoßbetrüger mit Holzwaren, nach Firmengründung größere Warenmengen bei verschiedenen Lieferanten bestellt, unbezahlte Ware auf einen Schlag gegen Barzahlung abgestoßen, In Deutschland und Italien aufgetreten.
  • SF 3: Kripo Ravensburg - Fahndung nach Maximilian R., aus U-Haft entkommen, mehrerer Raubüberfälle und Einbrüche in Süddeutschland , Österreich und der Schweiz beschuldigt, bei Festnahme wurden auch CHF und Schilling gefunden.
  • SF 4: Kripo Cloppenburg - Fahndung nach Einbrechern Hugo „Waitli“ R. und Eduard Josef „Barono“ D., Landfahrer, „Waitli“, „Barono“, Flucht aus U-Haft, Hauptbeschuldigte in Prozess wegen mind. 100 Wohnungseinbrüchen, Schaden 2 Mio. DM.
  • SF 5: (in der Spätsendung) Kripo Frankfurt - Banküberfall in Schwalbach am Taunus; Fluchtfahrzeug des Täters war ein roter VW-Käfer mit Kennzeichen FH und einem auffälligen Aufkleber auf der Heckscheibe. Der Wagen wird im Raum Frankfurt am Main vermutet.

Geklärt: Der Wagen wurde, nicht wie erwartet im Raum Frankfurt sondern, nach einem Motorschaden abgestellt, in Österreich bei Kössen gefunden. Der Täter setzte seine Flucht dann zunächst mit der Bahn fort und konnte aber später in Frankfurt festgenommen werden und ein großer Teil der Beute konnte noch sichergestellt werden. Er hat noch einen weiteren Bankraub gestanden.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Im Fall der Leichenteile im Raum Hannover hat sich eine Frau bei der Polizei in Sennestadt telefonisch gemeldet, aber das Gespräch wurde unterbrochen. Sie wird dringend gebeten, sich erneut zu melden, da sich herausstelle, dass ihre Angaben für die Kripo sehr wichtig sind. Ede sichert auf Wunsch Vertraulichkeit zu.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Der vom LKA Hannover wegen schweren Diebstahls rechtskräftig zu 7 Jahren Freiheitsstrafe verurteilte Ulrich G., der in einem Juweliergeschäft in Hannover Schmuck im Wert von 1.200.000 DM gestohlen hat, konnte nach Zuschauerhinweisen in Dublin zunächst festgenommen werden. Dann gelang es ihm aber, den Haftrichter zu täuschten sodass er wieder frei gelassen wurde. Jetzt die erneute Fahndung nach ihm.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Manfred St., dem 90 Einbrüche und Einbruchsversuche mit einem Gesamtschaden von 420.000 Schilling zur Last gelegt werden; ist nach wie vor flüchtig und wird erneut von Landes-Gendarmeriekommando Innsbruck gesucht.
  • SF 3 der vorherigen Sendung: Die Hoffnungen der Kripo Frankfurt am Main, durch den aufklappbaren Siegelring aus Gelbgold Hinweise auf die Täter zu bekommen, die am 21. April 1978 ein Juweliergeschäft in der Frankfurter Goethestraße ausraubten, haben sich zum Teil schon erfüllt und sie ist in ihren Ermittlungen ein großes Stück weitergekommen. Das unter anderem gestohlene Meisterstück des überfallenen Juweliers ist bei Ede im Studio. Die Kripo konnte es aufgrund mehrerer Zuschauerhinweise in Kassel sicherstellen und es ist noch unklar, ob der Mann bei dem dieser Ring beschlagnahmt wurde, an dem Raubüberfall in Frankfurt beteiligt war. Die Polizei hofft jetzt dass sie von ihm aus die Spur zu den Tätern zurückverfolgen kann.

XY Gelöst:

  • SF 4 der Sendung vom 14.04.1978: Robert Z., von der Kapo Aargau gesuchter Ausbrecher, ein alter Polizei-Kunde, dessen Spezialität Panzerschrankeinbrüche mit Sprengstoff sind und gelegentlich Frauenkleider trägt, wurde in Solothurn bei einer Fahrzeugkontrolle festgenommen.

Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe)

Filmfälle

  • FF 1: Im versuchten Sexualdelikt an einer Anhalterin berichtet Frau Witte von der Kripo Dillingen an der Donau von über 35 eingegangenen Hinweisen, von denen zwei besonders interessant erscheinen. Nachdem einige Zuschauer das Phantombild des Täters noch einmal sehen wollten, wird es, wie auch die Zeichnung mit besonderen Merkmalen des giftgrünen Wagens des Täters noch einmal gezeigt.
  • FF 2: Kriminalhauptmeister Hompesch von der Kripo Aachen erwähnt eine große Anzahl von Hinweisen zum Bankraub in Eschweiler. Sie bestrafen sowohl die Helme als auch das Motorrad der Bankräuber. Aber auch korrekte Hinweise zu den beiden Tätern selbst mit den unterschiedlichen Größen waren dabei.
  • FF 3: Zum Mord an dem Buchhandelsvertreter Karlheinz W. in Dorsten kamen bei der zuständigen Kripo Recklinghausen und im Aufnahmestudio über 50 Hinweise. Gezeigt werden noch einmal das Foto des Opfers und das Phantombild seiner Begleiterin aus der Gaststätte in Gahlen (Ortsteil von Schermbeck), die als Zeugin dringend gesucht wird. Und auch das Phantombild des unbekannten Täters im Dufflecoat wird erneut eingeblendet.

Studiofälle

  • SF 1: Peter Nidetzky berichtet von sehr korrekten Hinweisen zu dem ehemaligen Möbelhändler Rudolf N. Ihm wird betrügerischer Manipulation und Konkursvergehen vorgeworfen und
  • SF 2: Gerhard L., der mit groß angelegten Betrugsmanövern 1,7 Mio DM Beute gemacht haben soll, hält sich vermutlich im Ausland, ganz knapp außerhalb des Sendegebietes, aber noch im Zugriffsbereich der deutschen Polizei auf. Das ergaben die ersten konkreten Zuschauerhinweise. Er wird beschuldigt, als mutmaßlicher Stoßbetrüger mit Holzwaren nach Firmengründung größere Warenmengen bei verschiedenen Lieferanten bestellt, und die unbezahlte Ware anschließend auf einen Schlag gegen Barzahlung abgestoßen zu haben. Über Interpol werden weitere Maßnahmen veranlasst. Zuvor soll er aber auch noch in Österreich gesehen worden sein und auch Opfer von ihm aus Österreich meldeten sich in Wien.
  • SF 3: Auch zu Maximilian R. gibt es mehrere Hinweise, die aber auch noch überprüft werden müssen. Er war aus der U-Haft entkommen und wird mehrerer bewaffneter Raubüberfälle und Einbrüche in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz beschuldigt. Konrad Toenz berichtet dann, dass auch in der Schweiz einige Hinweise auf ihn eingingen, die meisten sogar bisher an diesem Abend.
  • SF 4: Zu der Fahndung nach den beiden Einbrechern Hugo „Waitli“ R. und Eduard Josef „Barono“ D., Hauptbeschuldigte in Prozess wegen mind. 100 Wohnungseinbrüchen mit einem Schaden von Schaden 2 Mio. DM, gab es Hinweise mit Details, die in der Sendung bewußt Verschwiegen wurden. Sie halten sich zum Zeitpunkt der Sendung vielleicht in Österreich auf
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Peter Hohl berichtet von einer größeren Anzahl von Hinweisen in München zu dem Österreicher Manfred St., dem 90 Einbrüche und Einbruchsversuche mit einem Gesamtschaden von 420.000 Schilling zur Last gelegt werden und der aus der Untersuchungshaft geflohen ist.

Bemerkungen

  • Tolle Ede-Einleitung: "Für ihre Reise die verkehrte Fahrkarte benutzen: den Daumen nämlich" Vorwurfsvolle Wolfgang-Texte.
  • Nach FF1 folgt Vorbeugung über Anhalter
  • In der Spätsendung fragt Ede beim Anruf in Wien wie früher das Rateteam bei „Was bin ich? mit Robert Lembke: „Gehe ich recht in der Annahme...“

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