Die nächste Ausstrahlung von Aktenzeichen XY erfolgt am 6. März 2019 im ZDF! Unbedingt einschalten!

Sendung vom 09.05.1975

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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Filmfälle

Mord an Schweizer Waffenhändler Bernhard M.

Inhalt

  • Dienststelle: Stadtpolizei Zürich
  • Kommissar im Studio: Hans Hürlemann
  • Tattag: 5. Februar 1974
  • Belohnung: 5.000 Schweizer Franken
  • Details: Waffenladenbesitzer trifft sich, wie üblich, mit seinem Sohn zum Mittagessen (Schnitzel mit Curryreis); ist schon zuvor mehrfach überfallen und ausgeraubt worden; hält zu seinem persönlichen Schutz einen geladenen Revolver bereit; besorgt sich wegen eines Unfalls am Nachmittag einen Leihwagen; persönlich bekannter Beamter beobachtet am Abend nach Ladenschluss einen Kunden mit Herrn M. im Gespräch, die Rolläden sind halb runtergezogen; ein Zeuge berichtet, Herr M. müsse zwischendurch den Laden verlassen haben; ist spät am Abend erneut mit seinem Mörder im Laden zugegen; Täter raucht die Zigarettenmarke HB, welche nur selten in der Schweiz verkauft wird; hinterrücks überfallen und erschlagen worden, danach erschossen; Sohn versucht des Nachts in den Laden zu gelangen, Türschlüssel sind aber nicht vorhanden; der Lehrling findet seinen Meister am Morgen tot im Laden liegen; die Einnahmen liegen unberührt in einer unverschlossenen Geldkassette; Motiv ist vermutlich Rache; Opfer berichtete von einem deutschen Käufer, vor dem er Angst hatte;
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

Suche nach drei unbekannten Tätern mit Foto ("Fotos dreier Täter")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Saarbrücken (federführend) / Kripo Landau / Kripo München
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Schleker
  • Details: Gesucht werden drei unbekannte Täter anhand von Fotoaufnahmen, zwischen deren Taten keinerlei Zusammenhang besteht: Bei dem ersten Gauner, dem sogenannten „Schreckensbotschafter“, handelt es sich um einen Aushilfsjobber, der seine Opfer durch ausgedachte „Schreckensgeschichten“ aus dem Konzept bringt und deren Verwirrung anschließend dazu nutzt, sie zu bestehlen. Im konkreten Fall hatte sich der Bruder des aufgesuchten Opfers angeblich am Fuß verletzt und war ins Krankenhaus gebracht worden. Der Täter hinterlässt sein Foto in dem gestohlenen Wagen, den er längere Zeit genutzt hat. In der zweiten Sequenz wird die mutmaßliche Rauschgifthändlerin „Brigitte“ gesucht, an deren Foto die Kripo zufällig gelangt war, als sie zur Aufklärung eines Einbruchs in eine Apotheke in Frankreich eine Saarbrücker Wohnung durchsuchte. Brigitte soll zwischen 20 und 23 Jahren alt sein und aus dem Raum Zweibrücken / Pirmasens stammen. Die dritte gesuchte Person legt in einer Wechselstube am Münchener Hauptbahnhof gestohlene Reisechecks zur Auszahlung „deutschen Geldes“ vor. Dabei benutzt er einen gestohlenen und dilettantisch gefälschten Pass. Als ihm klar wird, dass der Bankangestellte den Schwindel erkannt hat, flüchtet er in die Menschenmenge und hinterlässt dabei sogar seinen Fluchtwagen, den er mit laufendem Motor vor dem Bahnhof geparkt hatte. In dem Auto findet die Polizei noch mehr gestohlene Reisechecks.
  • Zitat: „Na, Malzeit. Hier müsste auch mal wieder gelüftet werden!“
  • Bewertung: **
  • Status: teilweise geklärt

Nachspiel

Kurz vor Ende der Sendung berichtet Peter Hohl davon, dass sowohl der "Schreckensbotschafter" als auch die Rauschgifthändlerin "Brigitte" wohl identifiziert seien. In der Folgesendung wird der Name des Schreckensbotschafters bekanntgegeben, aber er war noch flüchtig.

Mord an Brigitte von H. ("Mord an einer Kinderärztin")

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo München
  • Kommissar im Studio: Oberinspektor Isak
  • Tattag: 14. Februar 1975, nach 17:40 Uhr
  • Belohnung: 3.000 DM
  • Details: Kinderärztin, seit 15 Jahren verwitwet; Obermenzing; guter Umgang mit den "kleinen Patienten"; Unbekannter verschafft sich Zugang zum Haus; "folgenschwere Begegnung"; die Polizei ermittelt Spuren eines "verzweifelten Kampfes"; die Tochter findet ihre Mutter unweit des Badezimmers, sie wurde mit einem Schraubenzieher erstochen; Spannungsmusik!
  • Bewertung: ***
  • Status: ungeklärt

Nachspiel

In der Folgesendung berichtet Peter Nidetzky von dem Anruf eines Mannes, der von einem jugoslawischen Mann aus Niederösterreich zu berichten wusste, welcher von der Tat erzählte. Der Hinweisgeber möge nochmal anrufen, da die Polizei nicht weiß, wie man den Mann erreichen könne, man nehme den Anrufer aber sehr ernst.

Die Studiofälle der Sendung:

  • SF 1: BPD Wien - Fahndung nach dem Betrüger Lambert K., er soll als Geschäftsführer Interessenten betrogen und dabei 200.000 ÖS erschwindelt haben. Er halte sich evtl. in der BRD auf.

Geklärt: Der Gesuchte konnte in Wien festgenommen werden. Ein XY-Zuschauer hatte ihn auf der Straße erkannt. Aufklärung durch Peter Nidetzky in der Sendung vom 12.09.1975.

  • SF 2: Kripo Heidelberg - Fahndung nach den beiden Villen-Einbrechern Rolf R. und Helmut B., sie sollen zahlreiche Diebstähle mit einem Schaden von mind. 1 Mio. DM verübt haben. Einige Diebesstücke wurden bei Durchsuchungen in deren Wohnungen wiedergefunden. Die beiden besuchen außerdem gerne Spielcasinos. Belohnung: jeweils 2.000 DM

(teilweise) geklärt: Am Tag der Folgesendung wurde Rolf R. in Genua festgenommen. Das berichtete Ede im Rückblick; Helmut B. wird nicht erwähnt.
Nach Rolf R. wird dann im Rückblick der Sendung vom 10.10.1975 erneut gefahndet, nachdem sein Schwager ihm in seiner Wohnung Unterschlupf gewährt hatte. Der Schwager wurde wegen Begünstigung verhaftet. Es handelte sich um einen Polizeiobermeister.

In der Sendung vom 12.03.1976 kann schließlich über die erneute Verhaftung von Rolf R. in Freiburg berichtet werden und Helmut B. wird wieder nicht erwähnt.

  • SF 3: Aufnahmestudio Zürich - Fahndung nach dem Bankbetrüger Randolf U., er soll Karten für Bankomaten manipuliert haben. Er wird in Deutschland vermutet. Belohnung: 2.000 SFR.
  • SF 4: Kripo Trier - Fahndung nach dem niederländischen Rauschgifthändler Bernardus "Ben" V., er soll innerhalb von 2 Jahren rund 500 kg Haschich nach Deutschland importiert haben.

XY Gelöst - der Rückblick

Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen:

  • FF 1 der vorherigen Sendung: Im Rahmen der Ermittlungen zur Münsterland-Mordserie wurde die Handtasche von Erika K., dem bisher letzten Opfer des gefährlichen Frauenmörders, von einem Schüler gefunden. Die Tasche ist bei Ede im Studio und er erwähnt weiter, dass die Polizei in der Nähe auch eine Feuerstelle fand, in der vermutlich Kleidungsstücke verbrannt wurden. Darunter auch ein Jacket, das wahrscheinlich vom Täter stammt. Die kriminaltechnischen Untersuchungen der angebrannten Überreste sind noch nicht abgeschlossen, aber die Kripo ist einen wichtigen Schritt weitergekommen.
  • SF 1 der vorherigen Sendung: Rolf L., der als Treuhänder ca. 500.000 CHF unterschlagen haben soll wird weiterhin von der Kapo Aargau gesucht. Hinweise bestätigten sich, wonach er sich zuletzt häufig in der norddeutschen Heimat seiner Frau aufgehalten hat.
  • SF 2 der vorherigen Sendung: Der vom BPD Wien gesuchte internationale Trickdieb Herbert H. konnte sich in den Fernen Osten absetzen und hielt sich zum Zeitpunkt der letzten Sendung in Hong Kong oder Thailand auf und war so für die europäischen Behörden nicht erreichbar. Inzwischen wurde aber Interpol eingeschaltet.

XY Gelöst:

  • SF 3 der vorherigen Sendung: Der von der Kripo Heppenheim gesuchte Betrüger Arthur M., der aus der JVA Butzbach geflohen war und bevorzugt Mercedes oder BMW fährt, wurde in Landau in der Pfalz von der Polizei gefasst.

Bemerkungen

  • Mysteriöser Filmfall 1
  • Vor Studiofall 3 Panne mit Peter
  • Am Schluss der Sendung kommt Werner Vetterli ins Straucheln ("Bei uns, habe ich erfahren, sind recht viele Telefone eingetroffen.")
  • Nach FF 2 erklärt Werner Vetterli, dass es in der Schweiz "einen speziellen Bankservice" gibt, der damals angeblich in Deutschland und Österreich noch nicht so stark verbreitet sei. Es handelt sich hierbei um "den Bankomaten", zu Deutsch: den Geldautomaten.

Vorherige Sendung: Sendung vom 11.04.1975

Nächste Sendung: Sendung vom 06.06.1975

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