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VF 067 (Sendung vom 01.06.1980): Unterschied zwischen den Versionen

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=== {{Anker|FF1}} Auch Gauner gehen auf "Nummer Sicher" ===
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* '''Details:'''            
* '''Details:''' Alleinerziehende zweifache Mutter Hannelore Steiner arbeitet seit ihrer Scheidung nach längerer beruflicher Pause als Sekretärin in einer Werbeagentur. Es kommt am Arbeitsplatz zu Verstimmungen und Konflikten wegen dem dort hektischen Betrieb und der gleichzeitigen Verpflichtungen für die beiden Kinder. Frau Steiner kommt an ihre nervliche Belastungsgrenze. Eines Tages studiert sie im Bus mehr zufällig den Stellenanzeigenteil der Zeitung und stolpert über das Inserat der Optomobilia Werbung, in welchem ein Betreuer für Werbeanlagen gesucht wird. Am Arbeitsplatz schwappt dann erneut, von ihrem Vorgesetzten als höchst störend gesehen, Privates von Frau Steiner ins Büro über, diesmal durch Telefonanruf aus der Schule ihrer Kinder. Die fortdauernde Konfliktstimmung bewegt sie, sich telefonisch beim Inserenten zu melden. Kurzerhand wird deren Vertreter bei ihr vorstellig und erklärt das Konzept des Beschäftigungsangebots, das schlüssig klingt. Optomobilia Werbung würde demnächst klassische Plakatwände in der Gegend durch ihre neuartige "Multi-Optomobilia-Wand" ersetzen. Diese könne Werbung von mehr Firmen als starre Wände anzeigen, da sie mehrere Schichten von Plakaten erlaube, deren Anzeige durch eine Mechanik gewechselt würde. Aufgabe wäre die Betreuung dieser: regelmäßige Überprüfung, Reinigung, Wechsel Plakate sowie Inkasso bei den Werbekunden. Die Betreuer würden ein festes Monatsgehalt beziehen. Frau Steiner sagt umgehend zu. Sie müsse jedoch noch die 6000 DM Kaution aufbringen. Da sie keine Ersparnisse hat, drängt sie der Vertreter zu einem Bankkredit. Da sie den neuen Vertrag als Ausweg aus ihrer aktuellen konfliktreichen Stelle sieht, unterschreibt sie. Bei der Bank bekommt sie den Kredit und zahlt daraufhin die Kaution gemäß Vertrag ein. Sie kündigt ihre Sekretärinnenstelle zunächst noch nicht. Das erweist sich im Nachhinein als weise, denn auch mit fortschreitender Zeit wird keine neuartige Plakatwand am Busbahnhof aufgestellt; stattdessen stolpert sie vor Ort über einen anderen vermeintlichen "Betreuer", der dem Kautionsschwindel ebenfalls aufgesessen ist. Der Betrug wird offensichtlich, gemäß Abmoderation hat die Schwindelfirma zwischenzeitlich den Betrieb eingestellt und ihren Sitz zudem im Ausland.
* '''Zitate:'''  
* '''Darsteller:''' Andrea Dahmen als Hannelore Steiner, Erla Prollius als Frau Harzberger, Harald Pages als Herr Timm, Henry Kielmann als Vertreter Fa. Optomobilia, Willem Fricke als Bankangestellter, Rudolf Beiswanger als 2. Plakatwandbetreuer             
* '''Zitate:''' Legendärer Kurzauftritt von Rudolf Beiswanger mit der Frage: ''"'Tschuldigen Sie bitte, wissen Sie vielleicht, wann die Plakatwand hier endlich abmontiert wird?" - "Was? Warum soll die denn abmontiert werden?" - "Da kommt 'ne andere hin...mit Automatik!...zum Auswechseln!" - "Natürlich! Eine mit Wasserspülung, und Rücklicht!"''  
* '''Bewertung:''' **
* '''Bewertung:''' **
* '''Besonderheiten:'''
* '''Besonderheiten:''' Im Teaser zum Fall am Anfang der Sendung ist am oberen Rand des runden Bildausschnitts deutlich das Richtmikrofon zu sehen.


=== {{Anker|FF2}} Erst ausgefragt, dann ausgeplündert ===
=== {{Anker|FF2}} Erst ausgefragt, dann ausgeplündert ===


* '''Details:''' Verkäuferin Cornelia Meinberg wohnt in norddeutscher Altbau-WG; ist Anfang 1980 ein paar Tage alleine; sieht beim Heimkommen, dass in der Wohnung Licht brennt und überrascht dort jungen Mann im Anzug. Dieser stellt sich als Kommissar vor, der von den Nachbarn alarmiert wurde - in die Wohnung sei eingebrochen worden. Durchwühlte Zimmer; "Kommissar" lässt Cornelia nachsehen, ob Wertsachen gestohlen wurden; Cornelia prüft panisch geheime WG-Kasse in Zuckerdose; 800 DM sind aber noch drin. Vermeintlicher Kommissar schickt sie auf den Balkon, um dort nach der angeblich gleich eintreffenden Spurensicherung Ausschau zu halten. Kaum ist sie weg, verlässt "Kommissar" die Wohnung mit dem Geld und fährt vor Cornelias Augen mit seinem Kombi davon.
* '''Details:''' Verkäuferin Cornelia Meinberg wohnt in norddeutscher Altbau-WG; ist Anfang 1980 ein paar Tage alleine; sieht beim Heimkommen, dass in der Wohnung Licht brennt und überrascht dort jungen Mann im Anzug. Dieser stellt sich als Kommissar vor, der von den Nachbarn alarmiert wurde - in die Wohnung sei eingebrochen worden. Durchwühlte Zimmer; "Kommissar" lässt Cornelia nachsehen, ob Wertsachen gestohlen wurden; Cornelia prüft panisch geheime WG-Kasse in Zuckerdose; 800 DM sind aber noch drin. Vermeintlicher Kommissar schickt sie auf den Balkon, um dort nach der angeblich gleich eintreffenden Spurensicherung Ausschau zu halten. Kaum ist sie weg, verlässt "Kommissar" die Wohnung mit dem Geld und fährt vor Cornelias Augen mit seinem Kombi davon.
* '''Darsteller:''' Reinhilt Schneider als Cornelia Meinberg, Elly von Beesten-Millies als Frau Bruhn, Krystian Martinek als Kommissar Feldmann
* '''Zitate:''' ''"So eine Gemeinheit, dieser Schuft!" - "Da haben sie schon recht, aber das hilft uns jetzt nicht weiter."''
* '''Zitate:''' ''"So eine Gemeinheit, dieser Schuft!" - "Da haben sie schon recht, aber das hilft uns jetzt nicht weiter."''
* '''Bewertung:''' *
* '''Bewertung:''' *
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=== {{Anker|FF3}} Die Kehrseite der Goldmedaille  ===
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* '''Details:''' Der 28 Jahre alte Johannes Fischer hat die Kunsthochschule absolviert, hält sich und seine junge Familie aber mit Auftragsarbeiten für Plakate ("Jeans-Shop") über Wasser. Hat mehrere Bilder für städtische Kunstausstellung eingereicht, aber nur zwei kleinformatige, in seinen Augen nicht so gelungene Werke wurden akzeptiert. Fischer verkauft nur sehr selten was; weiß, dass oft nur diejenigen erfolgreich sind, die von sich reden machen. Fischer mit Künstlerhalstuch auf Vernissage; schweigsamer Bildhauer und Kollege werden geehrt; Applaus für die beiden und Besucher-Desintresse an Fischers Werken; Ehefrau bestärkt ihn, Angebot einer Künstlergilde aus Paris anzunehmen: diese will ihn laut Brief gerne mit Goldmedaille und Professortitel ehren und in jährlichen Katalog aufnehmen. Muss dafür aber 280.- DM für Katalog zahlen, 1.000 DM für die Aufnahme und 300.- DM Jahresbeitrag. Fischer selbst etwas skeptisch, aber Ehefrau Beate überzeugt ihn schließlich, das Angebot anzunehmen. Kurz darauf: Professortitel schon auf Wohnungstür, väterlicher Künstlerfreund Robbie schüttelt den Kopf und kommt in "peinlicher Angelegenheit": Ist im Ausschuss der Landesausstellung, für die sich auch Fischer angemeldet hat. Verweis auf Professortitel und Goldbedaille seien bei den Mitgliedern nicht gut angekommen. Jeder wisse doch, dass Pariser Künstlergilde ein Schwindelunternehmen sei, das Goldmedaillen-Briefe zu Tausenden verschicke. Fischer solle "Quatsch" aus Katalogtext nehmen, sonst riskiere er, ganz aus der Ausstellung zu fliegen.        
* '''Details:''' Der 28 Jahre alte Johannes Fischer hat die Kunsthochschule absolviert, hält sich und seine junge Familie aber mit Auftragsarbeiten für Plakate ("Jeans-Shop") über Wasser. Hat mehrere Bilder für städtische Kunstausstellung eingereicht, aber nur zwei kleinformatige, in seinen Augen nicht so gelungene Werke wurden akzeptiert. Fischer verkauft nur sehr selten was; weiß, dass oft nur diejenigen erfolgreich sind, die von sich reden machen. Fischer mit Künstlerhalstuch auf Vernissage; schweigsamer Bildhauer und Kollege werden geehrt; Applaus für die beiden und Besucher-Desinteresse an Fischers Werken; Ehefrau bestärkt ihn, Angebot einer Künstlergilde aus Paris anzunehmen: diese will ihn laut Brief gerne mit Goldmedaille und Professortitel ehren und in jährlichen Katalog aufnehmen. Muss dafür aber 280.- DM für Katalog zahlen, 1.000 DM für die Aufnahme und 300.- DM Jahresbeitrag. Fischer selbst etwas skeptisch, aber Ehefrau Beate überzeugt ihn schließlich, das Angebot anzunehmen. Kurz darauf: Professortitel schon auf Wohnungstür, väterlicher Künstlerfreund Robbie schüttelt den Kopf und kommt in "peinlicher Angelegenheit": Ist im Ausschuss der Landesausstellung, für die sich auch Fischer angemeldet hat. Verweis auf Professortitel und Goldmedaille seien bei den Mitgliedern nicht gut angekommen. Jeder wisse doch, dass Pariser Künstlergilde ein Schwindelunternehmen sei, das Goldmedaillen-Briefe zu Tausenden verschicke. Fischer solle "Quatsch" aus Katalogtext nehmen, sonst riskiere er, ganz aus der Ausstellung zu fliegen.
* '''Darsteller:''' Christoph Hagin als Johannes Fischer, Anja Kruse als Beate Fischer, Wolfgang Haubner als Ausstellungsredner, Alfred Böckel als Robby         
* '''Zitate:''' ''"Fischer, Johannes... völlig unbekannt." - "Kein Wunder!"''
* '''Zitate:''' ''"Fischer, Johannes... völlig unbekannt." - "Kein Wunder!"''
* '''Bewertung:''' **
* '''Bewertung:''' **
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Nächste Sendung: [[VF 068 (Sendung vom 24.08.1980)]]
Nächste Sendung: [[VF 068 (Sendung vom 24.08.1980)]]


''[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]''
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[[Kategorie:1980]]
[[Kategorie:1980]]
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]
[[Kategorie:Adressbuchschwindel]]
[[Kategorie:Experiment]]

Aktuelle Version vom 19. Dezember 2021, 18:49 Uhr

Filmfälle

Auch Gauner gehen auf "Nummer Sicher"

  • Details: Alleinerziehende zweifache Mutter Hannelore Steiner arbeitet seit ihrer Scheidung nach längerer beruflicher Pause als Sekretärin in einer Werbeagentur. Es kommt am Arbeitsplatz zu Verstimmungen und Konflikten wegen dem dort hektischen Betrieb und der gleichzeitigen Verpflichtungen für die beiden Kinder. Frau Steiner kommt an ihre nervliche Belastungsgrenze. Eines Tages studiert sie im Bus mehr zufällig den Stellenanzeigenteil der Zeitung und stolpert über das Inserat der Optomobilia Werbung, in welchem ein Betreuer für Werbeanlagen gesucht wird. Am Arbeitsplatz schwappt dann erneut, von ihrem Vorgesetzten als höchst störend gesehen, Privates von Frau Steiner ins Büro über, diesmal durch Telefonanruf aus der Schule ihrer Kinder. Die fortdauernde Konfliktstimmung bewegt sie, sich telefonisch beim Inserenten zu melden. Kurzerhand wird deren Vertreter bei ihr vorstellig und erklärt das Konzept des Beschäftigungsangebots, das schlüssig klingt. Optomobilia Werbung würde demnächst klassische Plakatwände in der Gegend durch ihre neuartige "Multi-Optomobilia-Wand" ersetzen. Diese könne Werbung von mehr Firmen als starre Wände anzeigen, da sie mehrere Schichten von Plakaten erlaube, deren Anzeige durch eine Mechanik gewechselt würde. Aufgabe wäre die Betreuung dieser: regelmäßige Überprüfung, Reinigung, Wechsel Plakate sowie Inkasso bei den Werbekunden. Die Betreuer würden ein festes Monatsgehalt beziehen. Frau Steiner sagt umgehend zu. Sie müsse jedoch noch die 6000 DM Kaution aufbringen. Da sie keine Ersparnisse hat, drängt sie der Vertreter zu einem Bankkredit. Da sie den neuen Vertrag als Ausweg aus ihrer aktuellen konfliktreichen Stelle sieht, unterschreibt sie. Bei der Bank bekommt sie den Kredit und zahlt daraufhin die Kaution gemäß Vertrag ein. Sie kündigt ihre Sekretärinnenstelle zunächst noch nicht. Das erweist sich im Nachhinein als weise, denn auch mit fortschreitender Zeit wird keine neuartige Plakatwand am Busbahnhof aufgestellt; stattdessen stolpert sie vor Ort über einen anderen vermeintlichen "Betreuer", der dem Kautionsschwindel ebenfalls aufgesessen ist. Der Betrug wird offensichtlich, gemäß Abmoderation hat die Schwindelfirma zwischenzeitlich den Betrieb eingestellt und ihren Sitz zudem im Ausland.
  • Darsteller: Andrea Dahmen als Hannelore Steiner, Erla Prollius als Frau Harzberger, Harald Pages als Herr Timm, Henry Kielmann als Vertreter Fa. Optomobilia, Willem Fricke als Bankangestellter, Rudolf Beiswanger als 2. Plakatwandbetreuer
  • Zitate: Legendärer Kurzauftritt von Rudolf Beiswanger mit der Frage: "'Tschuldigen Sie bitte, wissen Sie vielleicht, wann die Plakatwand hier endlich abmontiert wird?" - "Was? Warum soll die denn abmontiert werden?" - "Da kommt 'ne andere hin...mit Automatik!...zum Auswechseln!" - "Natürlich! Eine mit Wasserspülung, und Rücklicht!"
  • Bewertung: **
  • Besonderheiten: Im Teaser zum Fall am Anfang der Sendung ist am oberen Rand des runden Bildausschnitts deutlich das Richtmikrofon zu sehen.

Erst ausgefragt, dann ausgeplündert

  • Details: Verkäuferin Cornelia Meinberg wohnt in norddeutscher Altbau-WG; ist Anfang 1980 ein paar Tage alleine; sieht beim Heimkommen, dass in der Wohnung Licht brennt und überrascht dort jungen Mann im Anzug. Dieser stellt sich als Kommissar vor, der von den Nachbarn alarmiert wurde - in die Wohnung sei eingebrochen worden. Durchwühlte Zimmer; "Kommissar" lässt Cornelia nachsehen, ob Wertsachen gestohlen wurden; Cornelia prüft panisch geheime WG-Kasse in Zuckerdose; 800 DM sind aber noch drin. Vermeintlicher Kommissar schickt sie auf den Balkon, um dort nach der angeblich gleich eintreffenden Spurensicherung Ausschau zu halten. Kaum ist sie weg, verlässt "Kommissar" die Wohnung mit dem Geld und fährt vor Cornelias Augen mit seinem Kombi davon.
  • Darsteller: Reinhilt Schneider als Cornelia Meinberg, Elly von Beesten-Millies als Frau Bruhn, Krystian Martinek als Kommissar Feldmann
  • Zitate: "So eine Gemeinheit, dieser Schuft!" - "Da haben sie schon recht, aber das hilft uns jetzt nicht weiter."
  • Bewertung: *
  • Besonderheit: Ede rät im Anschluss, sich von Polizisten immer Dienstmarke und Ausweis zeigen zu lassen. Beides hat er zur Ansicht im Studio.

Die Kehrseite der Goldmedaille

  • Details: Der 28 Jahre alte Johannes Fischer hat die Kunsthochschule absolviert, hält sich und seine junge Familie aber mit Auftragsarbeiten für Plakate ("Jeans-Shop") über Wasser. Hat mehrere Bilder für städtische Kunstausstellung eingereicht, aber nur zwei kleinformatige, in seinen Augen nicht so gelungene Werke wurden akzeptiert. Fischer verkauft nur sehr selten was; weiß, dass oft nur diejenigen erfolgreich sind, die von sich reden machen. Fischer mit Künstlerhalstuch auf Vernissage; schweigsamer Bildhauer und Kollege werden geehrt; Applaus für die beiden und Besucher-Desinteresse an Fischers Werken; Ehefrau bestärkt ihn, Angebot einer Künstlergilde aus Paris anzunehmen: diese will ihn laut Brief gerne mit Goldmedaille und Professortitel ehren und in jährlichen Katalog aufnehmen. Muss dafür aber 280.- DM für Katalog zahlen, 1.000 DM für die Aufnahme und 300.- DM Jahresbeitrag. Fischer selbst etwas skeptisch, aber Ehefrau Beate überzeugt ihn schließlich, das Angebot anzunehmen. Kurz darauf: Professortitel schon auf Wohnungstür, väterlicher Künstlerfreund Robbie schüttelt den Kopf und kommt in "peinlicher Angelegenheit": Ist im Ausschuss der Landesausstellung, für die sich auch Fischer angemeldet hat. Verweis auf Professortitel und Goldmedaille seien bei den Mitgliedern nicht gut angekommen. Jeder wisse doch, dass Pariser Künstlergilde ein Schwindelunternehmen sei, das Goldmedaillen-Briefe zu Tausenden verschicke. Fischer solle "Quatsch" aus Katalogtext nehmen, sonst riskiere er, ganz aus der Ausstellung zu fliegen.
  • Darsteller: Christoph Hagin als Johannes Fischer, Anja Kruse als Beate Fischer, Wolfgang Haubner als Ausstellungsredner, Alfred Böckel als Robby
  • Zitate: "Fischer, Johannes... völlig unbekannt." - "Kein Wunder!"
  • Bewertung: **
  • Besonderheiten: Fischer malt offenbar nur ein Motiv: Frau mit langem Hals.

Experiment: Ein Zufall, der gar keiner ist

  • Details: Schließfächer am Bahnhof: Lockvogel Bernd Schröder schließt leeres Fach ab, um sich Schließfachschlüssel zu besorgen. Hilft anschließend anderen Menschen beim Einschließen ihrer Taschen und Koffer. Ihnen händigt er nach dem Zuschließen jeweils den Schlüssel des leeren Faches aus. Kaum sind die Leute weg, leert Schröder die Fächer mit dem zurückbehaltenen richtigen Schlüssel.
  • Bewertung: **
  • Besonderheit: Edes Tipp: Wenn man sich helfen lässt, gleich im Anschluss Schließfachnummer und Schlüsselnummer vergleichen. Trick hat Ede selbst schon als Experiment in der Sendung vom 07.03.1967 durchgeführt

Aktuelle Kurz-Warnung

  • Neuauflage des schon bekannten Adressbuchschwindels; Ede zeigt vorgedruckte Telex-Rechnungen; nun sind Computerausdrucke verschickt, ebenfalls mit Zahlkarten; die Schwindler hoffen auch hier, dass die Zahlkarten im Wust des Alltags unachtsam unterschrieben werden; Obacht, wenn das Zahlen besonders leicht gemacht werden soll

Bemerkungen

Vorherige Sendung: VF 066 (Sendung vom 30.03.1980)

Nächste Sendung: VF 068 (Sendung vom 24.08.1980)

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