Die nächste Ausstrahlung Aktenzeichen XY ungelöst erfolgt am 24. August 2022 im ZDF! Unbedingt einschalten!

VF 065 (Sendung vom 09.12.1979): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki
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=== {{Anker|FF2}} Senioren-Club mit Pferdefuss ===
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* '''Details:'''  
* '''Details:''' Team windiger Vertreter spezialisiert sich auf den Wunsch nach Unterhaltung und Geselligkeit, welcher verstärkt bei älteren Menschen mit wenig Kontakten auftritt. Als ein solches Beispiel wird die Witwe Maria Wiegand vorgestellt, welche von ihrem 200km entfernt lebenden, einzigen Sohn nur selten besucht werden kann. Bei einem Besuch erwähnt der Sohn, dass es doch gesellschaftliche Angebote geben müsse; Frau Wiegand ist zunächst skeptisch, will nicht nur unter "alten, tattrigen Leuten" sein. Die windigen Vertreter haben ein Unternehmen namens "Club für sinnvolle Freizeitgestaltung" gegründet, welches mitnichten nur alte Leute anziehen soll. Theaterbesuche, Fahrten ins Grüne, Kegeln etc. werden bei der Eigenwerbung des Unternehmens in z.B. Zeitschriften dem Publikum in Aussicht gestellt. Am Telefon wird Interessenten nur wenig Auskunft gegeben, stattdessen sollen diese vorbeikommen. Auch Frau Wiegand kommt vorbei und wird beim persönlichen Besuch geschickt mit dem Veranstaltungskalender und den "vielseitigen Angeboten" eingewickelt. Der Mitgliedsbeitrag besteht aus 500 DM Aufnahmegebühr und 350 DM Jahresbeitrag. Frau Wiegand nimmt ein Aufnahmeformular mit nach Hause, jedoch lesen weder sie noch ihr Sohn das Kleingedruckte. Frau Wiegand unterschreibt, da ihr zudem noch ihr Sohn die Aufnahmegebühr und den ersten Jahresbeitrag schenkt. Kurz darauf will sie an der ersten Veranstaltung, einem Kaffeenachmittag in der Waldgaststätte, teilnehmen und trifft an der Bushaltestellte gleich weitere Mitglieder, die ebenfalls erstmalig dabei sind. Zuerst wundern sie sich, dass sie mit dem selbst bezahlten Stadtbus hinfahren müssen, obwohl im Veranstaltungskalender ein Extra-Bus aufgeführt ist, der aber kurzfristig abgesagt wurde. Danach entspricht auch der Anlass nicht gerade dem "ruhigen Nachmittag", der im Kalender in Aussicht gestellt wurde. Störender Lärm zu Beginn, und dann stellt sich heraus, dass die Konsumation nicht vom Club vorbestellt ist, sondern individuell selbst zu bestellen und zu bezahlen ist. Die Club-Verantwortliche, welche dabei sein sollte, ist kurzfristig abgesprungen, angeblich wegen einem dringenden Termin. Andere Gäste erwähnen, dass das zum mehrfachen Male so lief und System dahinter stecke. Mündlich versprochene Erstattungen von Auslagen erfolgen durch den Club ebenfalls nicht. Mehrere Mitglieder, auch Frau Wiegand, sind im Anschluss wieder ausgetreten. Auf mühsamen Prozess mit ungewissem Ausgang hat sie verzichtet, somit sind die 850 DM futsch.
* '''Zitate:'''  
* '''Zitate:''' ''"Naja, grade beim Mensch-ärgere-dich-nicht, da gab's schon mal Tränen. Da hat er sogar mal vor Wut das ganze Spiel auf den Boden geworfen!", "Ist doch zu schade, dass ihr so selten kommt!", "In so einer Stadt, da gibt's doch alle möglichen Angebote!", "Aber das kriegen wir doch wieder, wenn wir wirklich was auslegen. So hat's mir die Frau Borsig erklärt!", "Ha ja, Pustekuchen! Lesen Sie sich mal die Geschäftsbedingungen mal genau durch! Nicht eine müde Mark brauchen die uns zurückbezahlen!"''
* '''Bewertung:'''  
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* '''Besonderheit:'''  
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=== {{Anker|FF3}} Das Börsenglück - Ein Gaunerstück  ===
=== {{Anker|FF3}} Das Börsenglück - Ein Gaunerstück  ===

Version vom 22. August 2021, 00:01 Uhr

Filmfälle

Doppel-Trick mit Automaten

  • Details: Gisela Gräbner betreibt ein kleines Lebensmittelgeschäft, dessen Umsatz durch die wachsende Konkurrenz durch Supermärkte seit längerem rückläufig ist. Vor einiger Zeit wurden ihr von windigen Vertretern drei Verkaufsautomaten angedreht, die draussen stehen und somit auch ausserhalb der Öffnungszeiten Kunden zur Verfügung stehen. Hierfür war ein Bankkredit von 17'000 DM notwendig. Der Umsatz durch die Automaten deckt jedoch noch nicht mal den Zinsaufwand für den Kredit, bringen höchstens ein Zehntel des in Aussicht gestellten Umsatzes. Sie inseriert dann die Automaten zum Verkauf, da jeder Tag Betrieb mehr kostet als er einbringt. Erster und einziger Interessent ist ein Mitarbeiter des Vertriebes der Automaten, welcher in ihrem Geschäft auch spontan erscheint. Frau Gräbner ist zunächst empört, da sie meint, von dieser Firma hereingelegt worden zu sein. Dann stellt aber der "Vertreter" in Aussicht, die Automaten gegen Provision verkaufen zu können, allerdings müsse sie "ein paar Abstriche", konkret 5'000 DM, beim Preis hinnehmen. Als Provision verlangt er 2'000 DM für sich. Der "Vertreter" erscheint einige Tage später erneut, mit der Nachricht, einen ihm bekannten Käufer gefunden zu haben und drängt Frau Gräbner zur Annahme des Geschäfts, da sie nicht so schnell einen anderen Interessenten fände. Der "Käufer" erscheint mit Helfern kurz darauf, montiert die Automaten ab und verlädt sie auf Pritschenwagen. Zahlt anschliessend mit Scheck, worüber sich Frau Gräbner wundert; der "Vertreter" beschwichtigt, da er ja den "Käufer" kenne. Vertreter verlangt seine Provision sofort, bekommt sie in bar ausbezahlt. Einige Tage später teilt ihre Bank Frau Gräbner mit, der Scheck des "Käufers" sei nicht gedeckt und könne nicht ausbezahlt werden. Ein Rückkauf sei von der Betrügertruppe, dem der "Vertreter" selbstredend angehört, auch nie vorgesehen gewesen. Gleichzeitig konnten sie sicher sein, dass Frau Gräbner, mangels anderer Interessenten, das Kaufangebot annehmen würde. Gegen Ende des Filmfalls ist die Kolonne im Pritschenwagen mit den Automaten unterwegs zum nächsten künftig Geschädigten: einem Gastwirt, der mittels den Automaten für hungrige Gäste "nach Küchenschluss" noch etwas anbieten will. Zoom-out des Filmfalls mit dem vorbeifahrenden Wagen in einer Alleestraße.
  • Zitate: "Was, Sie? Also das find' ich ein starkes Stück, dass Sie sich hier reintrauen!", "Schöne Geschäftspartner. Ins Unglück haben Sie mich getrieben!", "Ja, das sieht nicht gut aus, Frau Gräbner! Das scheint mir eine ziemlich windige Sache zu sein!"
  • Bewertung: **
  • Besonderheiten:

Senioren-Club mit Pferdefuss

  • Details: Team windiger Vertreter spezialisiert sich auf den Wunsch nach Unterhaltung und Geselligkeit, welcher verstärkt bei älteren Menschen mit wenig Kontakten auftritt. Als ein solches Beispiel wird die Witwe Maria Wiegand vorgestellt, welche von ihrem 200km entfernt lebenden, einzigen Sohn nur selten besucht werden kann. Bei einem Besuch erwähnt der Sohn, dass es doch gesellschaftliche Angebote geben müsse; Frau Wiegand ist zunächst skeptisch, will nicht nur unter "alten, tattrigen Leuten" sein. Die windigen Vertreter haben ein Unternehmen namens "Club für sinnvolle Freizeitgestaltung" gegründet, welches mitnichten nur alte Leute anziehen soll. Theaterbesuche, Fahrten ins Grüne, Kegeln etc. werden bei der Eigenwerbung des Unternehmens in z.B. Zeitschriften dem Publikum in Aussicht gestellt. Am Telefon wird Interessenten nur wenig Auskunft gegeben, stattdessen sollen diese vorbeikommen. Auch Frau Wiegand kommt vorbei und wird beim persönlichen Besuch geschickt mit dem Veranstaltungskalender und den "vielseitigen Angeboten" eingewickelt. Der Mitgliedsbeitrag besteht aus 500 DM Aufnahmegebühr und 350 DM Jahresbeitrag. Frau Wiegand nimmt ein Aufnahmeformular mit nach Hause, jedoch lesen weder sie noch ihr Sohn das Kleingedruckte. Frau Wiegand unterschreibt, da ihr zudem noch ihr Sohn die Aufnahmegebühr und den ersten Jahresbeitrag schenkt. Kurz darauf will sie an der ersten Veranstaltung, einem Kaffeenachmittag in der Waldgaststätte, teilnehmen und trifft an der Bushaltestellte gleich weitere Mitglieder, die ebenfalls erstmalig dabei sind. Zuerst wundern sie sich, dass sie mit dem selbst bezahlten Stadtbus hinfahren müssen, obwohl im Veranstaltungskalender ein Extra-Bus aufgeführt ist, der aber kurzfristig abgesagt wurde. Danach entspricht auch der Anlass nicht gerade dem "ruhigen Nachmittag", der im Kalender in Aussicht gestellt wurde. Störender Lärm zu Beginn, und dann stellt sich heraus, dass die Konsumation nicht vom Club vorbestellt ist, sondern individuell selbst zu bestellen und zu bezahlen ist. Die Club-Verantwortliche, welche dabei sein sollte, ist kurzfristig abgesprungen, angeblich wegen einem dringenden Termin. Andere Gäste erwähnen, dass das zum mehrfachen Male so lief und System dahinter stecke. Mündlich versprochene Erstattungen von Auslagen erfolgen durch den Club ebenfalls nicht. Mehrere Mitglieder, auch Frau Wiegand, sind im Anschluss wieder ausgetreten. Auf mühsamen Prozess mit ungewissem Ausgang hat sie verzichtet, somit sind die 850 DM futsch.
  • Zitate: "Naja, grade beim Mensch-ärgere-dich-nicht, da gab's schon mal Tränen. Da hat er sogar mal vor Wut das ganze Spiel auf den Boden geworfen!", "Ist doch zu schade, dass ihr so selten kommt!", "In so einer Stadt, da gibt's doch alle möglichen Angebote!", "Aber das kriegen wir doch wieder, wenn wir wirklich was auslegen. So hat's mir die Frau Borsig erklärt!", "Ha ja, Pustekuchen! Lesen Sie sich mal die Geschäftsbedingungen mal genau durch! Nicht eine müde Mark brauchen die uns zurückbezahlen!"
  • Bewertung:
  • Besonderheit:

Das Börsenglück - Ein Gaunerstück

  • Details:
  • Zitate:
  • Bewertung: *
  • Besonderheiten:

Experiment: Falscher Köder - dicker Fisch

  • Details:
  • Bewertung: **

Bemerkungen

Vorherige Sendung: VF 064 (Sendung vom 21.10.1979)

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