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VF 050 (Sendung vom 18.02.1976): Unterschied zwischen den Versionen

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* '''Details:''' Ein Sportgeschäft. Kunde kauft Tischtennisbälle für 2 DM und zahlt mit einem 1.000-DM-Schein. Verlässt den Laden, kurz darauf kommt Komplize hinein, der Verkäuferin in fremder Sprache nonstop zutextet und seinen Wunsch, eine Fußball-Luftpumpe nur schwer begreiflich machen kann. Zahlt die 3 DM für die Luftpumpe mit einem 500-DM-Schein. Verkäuferin gibt ihm 497 DM raus, er redet pausenlos in fremder Sprache weiter. Betrüger erspäht dann den Tausender in der Kasse, holt 3 DM aus seiner Tasche und möchte den 500er, die 497 DM Rückgeld und die 3 zusätzlichen Euro gerne gegen den Tausender tauschen. Zugelaberte und gestresste Verkäuferin erfüllt ihm den Wunsch - und ist unter dem Strich 500 DM los. Variante im Blumengeschäft: zwei Täterinnen kaufen Blumenstrauß für 3,50 DM und wollen mit Hunderter zahlen. Beim Wechselgeld-Fuffi passt ihnen die Seriennummer nicht, sie werden laut, eine greift in die Kassenlade und wedelt mit restlichen Fuffi-Scheinen daraus. Händler schmeißt sie raus - die eine Betrügerin hat allerdings beim Griff in die Kasse ''"mit der geschulten Fingerfertigkeit eines professionellen Zauberkünstlers"'' (Ede) vier 50-DM-Scheine im Ärmel verschwinden lassen.   
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* '''Details:''' Ein Sportgeschäft. Kunde kauft Tischtennisbälle für 2 DM und zahlt mit einem 1.000-DM-Schein. Verlässt den Laden, kurz darauf kommt Komplize hinein, der Verkäuferin in fremder Sprache nonstop zutextet und seinen Wunsch, eine Fußball-Luftpumpe nur schwer begreiflich machen kann. Zahlt die 3 DM für die Luftpumpe mit einem 500-DM-Schein. Verkäuferin gibt ihm 497 DM raus, er redet pausenlos in fremder Sprache weiter. Betrüger erspäht dann den Tausender in der Kasse, holt 3 DM aus seiner Tasche und möchte den 500er, die 497 DM Rückgeld und die 3 zusätzlichen Mark gerne gegen den Tausender tauschen. Zugelaberte und gestresste Verkäuferin erfüllt ihm den Wunsch - und ist unter dem Strich 500 DM los. Variante im Blumengeschäft: zwei Täterinnen kaufen Blumenstrauß für 3,50 DM und wollen mit Hunderter zahlen. Beim Wechselgeld-Fuffi passt ihnen die Seriennummer nicht, sie werden laut, eine greift in die Kassenlade und wedelt mit restlichen Fuffi-Scheinen daraus. Händler schmeißt sie raus - die eine Betrügerin hat allerdings beim Griff in die Kasse ''"mit der geschulten Fingerfertigkeit eines professionellen Zauberkünstlers"'' (Ede) vier 50-DM-Scheine im Ärmel verschwinden lassen.   
 
* '''Zitate:''' ''"Bäckenbauehr, Päläh, verstähn Sie? Fuutbool!"''
 
* '''Zitate:''' ''"Bäckenbauehr, Päläh, verstähn Sie? Fuutbool!"''
 
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* '''Besonderheiten:''' Ede zeigt den Wechselgeldtrick aus dem Sportgeschäft hinterher noch mal in Ruhe mit Geld auf seinem Tisch. Der zweite Kunde hatte mit dem Fünfhunderter ja schon bezahlt, er gehörte ihm also nicht mehr. Trotzdem hat er ihn gemeinsam mit den 497 DM Rückgeld und weiteren 3 DM gegen den Tausender eingetauscht. Laut Ede wird der Trick oft von einem Redeschwall in einer Fremdsprache begleitet, um die Opfer zusätzlich zu stressen.
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* '''Besonderheiten:''' Ede zeigt den Wechselgeldtrick aus dem Sportgeschäft hinterher noch mal in Ruhe mit Geld auf seinem Tisch. Der zweite Kunde hatte mit dem Fünfhunderter ja schon bezahlt, er gehörte ihm also nicht mehr. Trotzdem hat er ihn gemeinsam mit den 497 DM Rückgeld und weiteren 3 DM gegen den Tausender eingetauscht. Laut Ede werde der Trick oft von einem Redeschwall in einer Fremdsprache begleitet, um die Opfer zusätzlich zu stressen.
  
 
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* '''Musik:''' Ballade pour Adeline (Richard Clayderman)
 
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* '''Besonderheiten:''' Ede weist im Anschluss darauf hin, dass man in solchen Fällen nicht zahlen solle, da die Erpresser immer wiederkämen. Im übrigen empfiehlt er, sich an die Staatsanwaltschaft zu wenden. Sie sei in auch bei heiklen Privatangelegenheiten durchaus diskret. Im übrigen könne der Staatsanwalt auch auf die Verfolgung kleinerer Gesetzesbrüche verzichten, wenn das Opfer selbst etwas illegales gemacht haben sollte. Die Überführung von Erpressern sei vordringlicher.
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* '''Besonderheiten:''' Ede weist im Anschluss darauf hin, dass man in solchen Fällen nicht zahlen solle, da die Erpresser immer wiederkämen. Im übrigen empfiehlt er, sich an die Staatsanwaltschaft zu wenden. Sie sei in auch bei heiklen Privatangelegenheiten durchaus diskret. Im übrigen könne der Staatsanwalt auch auf die Verfolgung kleinerer Gesetzesbrüche verzichten, wenn das Opfer selbst etwas illegales gemacht haben sollte. Die Überführung von Erpressern sei vordringlicher.<br>Im Film steuert das Opfer in der Nähe von Frankfurt die Raststätte an; gezeigt wird aber der Rasthof Spessart, der eher in der Nähe von Würzburg liegt, siehe [http://autobahnatlas-online.de/A3.htm#Waldaschaff_680 Streckenkarte der A 3]
  
 
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Das Studio wurde orange, ebenso wird bei (später nach) Ablauf der konzentrischen Kreise auch der Hintergrund bei Vor- und Abspann orange umgeblendet; dies blieb bis [[Sendung vom 17.12.1983|1983]] so.
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Das Studio wurde orange, ebenso wird bei (später nach) Ablauf der konzentrischen Kreise auch der Hintergrund bei Vor- und Abspann orange umgeblendet; dies blieb bis [[Sendung vom 17.12.1983|1983]] so.<br>Ede leitet das Experiment "zum fünfzigsten Mal" ein, obwohl das nicht stimmt, weil (mindestens) zweimal kein Experiment gezeigt wurde (u.a. am [[Sendung vom 26.02.1972|26.2.'72]] und  [[Sendung vom 06.05.1972|6.5.'72]]). Auch später (u.a. in der Folgesendung) entfiel das Experiment manchmal.
  
 
Vorherige Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]  
 
Vorherige Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]  

Aktuelle Version vom 14. Juni 2021, 17:02 Uhr

Filmfälle

Der Schwindel mit dem Wechselgeld

  • Details: Ein Sportgeschäft. Kunde kauft Tischtennisbälle für 2 DM und zahlt mit einem 1.000-DM-Schein. Verlässt den Laden, kurz darauf kommt Komplize hinein, der Verkäuferin in fremder Sprache nonstop zutextet und seinen Wunsch, eine Fußball-Luftpumpe nur schwer begreiflich machen kann. Zahlt die 3 DM für die Luftpumpe mit einem 500-DM-Schein. Verkäuferin gibt ihm 497 DM raus, er redet pausenlos in fremder Sprache weiter. Betrüger erspäht dann den Tausender in der Kasse, holt 3 DM aus seiner Tasche und möchte den 500er, die 497 DM Rückgeld und die 3 zusätzlichen Mark gerne gegen den Tausender tauschen. Zugelaberte und gestresste Verkäuferin erfüllt ihm den Wunsch - und ist unter dem Strich 500 DM los. Variante im Blumengeschäft: zwei Täterinnen kaufen Blumenstrauß für 3,50 DM und wollen mit Hunderter zahlen. Beim Wechselgeld-Fuffi passt ihnen die Seriennummer nicht, sie werden laut, eine greift in die Kassenlade und wedelt mit restlichen Fuffi-Scheinen daraus. Händler schmeißt sie raus - die eine Betrügerin hat allerdings beim Griff in die Kasse "mit der geschulten Fingerfertigkeit eines professionellen Zauberkünstlers" (Ede) vier 50-DM-Scheine im Ärmel verschwinden lassen.
  • Zitate: "Bäckenbauehr, Päläh, verstähn Sie? Fuutbool!"
  • Bewertung: ***
  • Besonderheiten: Ede zeigt den Wechselgeldtrick aus dem Sportgeschäft hinterher noch mal in Ruhe mit Geld auf seinem Tisch. Der zweite Kunde hatte mit dem Fünfhunderter ja schon bezahlt, er gehörte ihm also nicht mehr. Trotzdem hat er ihn gemeinsam mit den 497 DM Rückgeld und weiteren 3 DM gegen den Tausender eingetauscht. Laut Ede werde der Trick oft von einem Redeschwall in einer Fremdsprache begleitet, um die Opfer zusätzlich zu stressen.

Vorsicht, falsche Wohltäter!

  • Details: Altentagesstätte schwer beliebt, Rentner kloppen Skat oder stricken; nach Toresschluss wird Leiterin Frau Ritzel von einem Herrn "Betriebsrat Scholz" angesprochen; seine Firma möchte statt Betriebsfeier in diesem Jahr Geld lieber für guten Zweck ausgeben; Paktet für Rentner mit Nützlichem und Süßigkeiten; Ritzel solle doch die Adressen der 20 Bedürftigsten heraussuchen, denen dann persönlich ein solches Paket vorbeigebracht werden solle; Scholz besorgt sich dann in Reisebüro jeweils mehrere Prospekte von guten Kurhotels; mit Prospekten ausgestattet besucht er Rentner und gibt sich als Beauftragter der Ortskrankenkasse aus; verspricht alten Leuten drei Wochen Gratis-Kur; alte Frau Dörner schwer begeistert von unverhofftem Urlaub; allerdings 5 DM pro Tag Eigenanteil und 10 DM Bearbeitungsgebühr; müsse Dörner aber sofort bezahlen, sonst könne anderer auf den Kurplatz rutschen; Frau Dörner zahlt natürlich.
  • Zitate: "Wissen sie, die Kassen gehen jetzt dazu über, diejenigen zu belohnen, die selbst sparsam gewirtschaftet haben und sich nicht bei jeder Kleinigkeit was Teures verschreiben lassen. Und sie haben ja in dieser Hinsicht bei uns schon lange ein Stein im Brett." - "Ich mag dieses ganze Giftzeug sowieso nicht. Früher gabs das ja auch nicht und wir haben trotzdem alles überstanden."
  • Bewertung: ***

Flirt mit bösen Folgen

  • Details: Der erfolgreiche Geschäftsmann Herbert Reichenauer ist in seinem Mercedes auf der A3 in seine Heimat München unterwegs; bekommt in der Nähe von Frankfurt Hunger und fährt an Rasthof raus; weiße Tischdecken, Bedienung am Tisch und Stehlampen; bestellt wegen der langen Fahrt "was leichtes": Omelett mit Champignons, Salat und Kaffee hintendrauf; adrett gekleidete Frau vom Nachbartisch spricht ihn an, nachdem sie sein Kennzeichen gecheckt hat; gibt sich als Vorstandssekretärin aus, die mit ihren Chefs auf der Autobahn nach München unterwegs gewesen sei, Chefs hätten wegen eiliger Sache in Kölner Zweitwerk umdrehen müssen; sie sei an Rasthof abgesetzt worden und solle jetzt mit Zug nach München weiterfahren; Herbert Reichenauer zeigt sich äußerst zuvorkommend und hilfsbereit; flirtet und lässt Dame vom Kellner ihren Wein vom Nachbartisch bringen; verliebte Dudelmusik; plaudern im Auto angeregt und Frau lässt sich von Reichenauer während der Fahrt die Beine streicheln; verlassen schließlich die Autobahn, um Bumshotel anzusteuern; Frau lässt sich nach dem Sex Reichenauers Visitenkarte geben, um in Kontakt zu bleiben. Wenig später: Frau mit selber Masche an anderem Rasthof. Kurz darauf sitzen Dame und Reichenauer beim Kaffee. Frau erzählt etwas von Verlobtem, der der Visitenkarte entdeckt habe; sie habe alles gebeichtet und er wolle jetzt 5.000 DM - sonst werde er Reichenauers Ehefrau vom Schäferstündchen erzählen. Reichenauer zahlt.
  • Zitate: "Eine solch charmante Reisebegleitung schlägt man doch nicht aus.", "Schließlich wird man sich einig, an diesem Abend nicht mehr bis München durchzufahren. Die beiden verlassen die Autobahn, um den begonnenen Flirt in einem kleinen Waldhotel fortzusetzen." (Ede trocken)
  • Musik: Ballade pour Adeline (Richard Clayderman)
  • Bewertung: ***
  • Besonderheiten: Ede weist im Anschluss darauf hin, dass man in solchen Fällen nicht zahlen solle, da die Erpresser immer wiederkämen. Im übrigen empfiehlt er, sich an die Staatsanwaltschaft zu wenden. Sie sei in auch bei heiklen Privatangelegenheiten durchaus diskret. Im übrigen könne der Staatsanwalt auch auf die Verfolgung kleinerer Gesetzesbrüche verzichten, wenn das Opfer selbst etwas illegales gemacht haben sollte. Die Überführung von Erpressern sei vordringlicher.
    Im Film steuert das Opfer in der Nähe von Frankfurt die Raststätte an; gezeigt wird aber der Rasthof Spessart, der eher in der Nähe von Würzburg liegt, siehe Streckenkarte der A 3

Experiment: Preisausschreiben mit Warengutschein

  • Details: Bernd Schröder und Assistentin verteilen Handzettel für kinderleichtes Gewinnspiel in Briefkästen; alle, die antworten, werden zu Gewinnern eines "wertvollen Wäschepakets" auserkoren, 200 DM Einkaufsgutschein, Gewinner können sich Ware in Wohnwagen ansehen, müssen aber über 230 DM Bestellwert kommen, um "Gewinn" zu erhalten (= 200 DM werden von Bestellsumme abgezogen); Ware werde dann zugeschickt; würde außerhalb des Experiments natürlich nie passieren.
  • Zitate: "Des möschd isch ned, des möschd isch ned. Mir gehd des net um die 30 Mark, mir geht des ums Prinzip."
  • Bewertung: **
  • Bemerkungen: Erstes vermeintliches Betrungsopfer bleibt vorbildlich standhaft und will von dem Gewinn nichts mehr wissen, als sie hört, dass sie dafür etwas zahlen soll.

Bemerkungen

Das Studio wurde orange, ebenso wird bei (später nach) Ablauf der konzentrischen Kreise auch der Hintergrund bei Vor- und Abspann orange umgeblendet; dies blieb bis 1983 so.
Ede leitet das Experiment "zum fünfzigsten Mal" ein, obwohl das nicht stimmt, weil (mindestens) zweimal kein Experiment gezeigt wurde (u.a. am 26.2.'72 und 6.5.'72). Auch später (u.a. in der Folgesendung) entfiel das Experiment manchmal.

Vorherige Sendung: VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)

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