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	<title>VF 056 (Sendung vom 31.08.1977) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki</subtitle>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_056_(Sendung_vom_31.08.1977)&amp;diff=46998&amp;oldid=prev</id>
		<title>Petronik: /* {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen */</title>
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		<updated>2024-08-01T21:27:47Z</updated>

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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;. &lt;/del&gt;Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;nur &lt;/del&gt;ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &quot;Buchvertrieb Winkler&quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &quot;Marktforschungsinstituts&quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &quot;James&quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. 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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF3}} Der verhängnisvolle Bau-Vertrag */</title>
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Beziffert gleich den Preis der Fenster, alles inklusive auf 11.625 DM + MwSt.; Summe ist mehrere Tausend unter der bisher vorliegenden Kalkulation des Ehepaars. Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &quot;wird geschickt&quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Fremder &lt;/del&gt;Mann – Herr May! – erscheint und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;schaut zu; &lt;/del&gt;fragt kurz, ob&#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ehepaar Bornheimer spart seit Jahren für seinen Traum, dem eigenen Haus. Der Bau geht vorwärts, und vieles läuft in Eigenleistung und mit Hilfe von Freunden und Bekannten. Eines Tages erscheint ein &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;gewisser Herr May &lt;/ins&gt;auf dem Bau. &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Er bietet &lt;/ins&gt;Fenster zu konkurrenzlosen Preisen an, da seine Firma im &quot;Zonenrandgebiet&quot; liege und Zonenrandförderung erhalte. Beziffert gleich den Preis der Fenster, alles inklusive auf 11.625 DM + MwSt.; Summe ist mehrere Tausend unter der bisher vorliegenden Kalkulation des Ehepaars. Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &quot;wird geschickt&quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein Mann – Herr May! – erscheint und fragt kurz, ob&#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF2}} Faule Tricks beim Autokauf */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span dir=&quot;auto&quot;&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;{{Anker|FF2}} Faule Tricks beim Autokauf&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen */</title>
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		<updated>2023-09-13T19:30:26Z</updated>

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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Details:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &amp;quot;Marktforschungsinstituts&amp;quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &amp;quot;James&amp;quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen */</title>
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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Details:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &amp;quot;Marktforschungsinstituts&amp;quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &amp;quot;James&amp;quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Details:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &amp;quot;Marktforschungsinstituts&amp;quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &amp;quot;James&amp;quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen */</title>
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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer&lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;; &lt;/del&gt;Provisionsvereinbarung und als &quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &quot;Buchvertrieb Winkler&quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &quot;Marktforschungsinstituts&quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &quot;James&quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, &lt;/ins&gt;Provisionsvereinbarung und als &quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. 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		<author><name>Petronik</name></author>
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Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;interessiert &lt;/del&gt;sich ebenfalls für den Job; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer; Provisionsvereinbarung und &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;alss &lt;/del&gt;&quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt nach &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;dem Job&lt;/del&gt;, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. 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Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &quot;Buchvertrieb Winkler&quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &quot;Marktforschungsinstituts&quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &quot;James&quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &quot;nur 100 Interviews im Monat&quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Rekord&lt;/ins&gt;, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Montreal &lt;/ins&gt;...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;scheint &lt;/ins&gt;sich ebenfalls für den Job &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zu interessieren&lt;/ins&gt;; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer; Provisionsvereinbarung und &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;als &lt;/ins&gt;&quot;Formsache&quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;erneut &lt;/ins&gt;nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;zweiten &lt;/ins&gt;Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen. Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden nur ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &quot;Buchvertrieb Winkler&quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Petronik: /* {{Anker|FF3}} Der verhängnisvolle Bau-Vertrag */</title>
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Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &amp;quot;wird geschickt&amp;quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &amp;quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&amp;quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein Fremder Mann – Herr May! – erscheint und schaut zu; fragt kurz, ob&amp;#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &amp;quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&amp;quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Details:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ehepaar Bornheimer spart seit Jahren für seinen Traum, dem eigenen Haus. Der Bau geht vorwärts, und vieles läuft in Eigenleistung und mit Hilfe von Freunden und Bekannten. Eines Tages erscheint ein unbekannter Vertreter auf dem Bau. Bietet Fenster zu konkurrenzlosen Preisen an, da seine Firma im &amp;quot;Zonenrandgebiet&amp;quot; liege und Zonenrandförderung erhalte. 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Ein Fremder Mann – Herr May! – erscheint und schaut zu; fragt kurz, ob&amp;#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &amp;quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&amp;quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 12. September 2023, 22:38 Uhr&lt;/td&gt;
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Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &quot;wird geschickt&quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein Fremder Mann – Herr May! – erscheint und schaut zu; fragt kurz, ob&#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ehepaar Bornheimer spart seit Jahren für seinen Traum, dem eigenen Haus. Der Bau geht vorwärts, und vieles läuft in Eigenleistung und mit Hilfe von Freunden und Bekannten. Eines Tages erscheint ein unbekannter Vertreter auf dem Bau. Bietet Fenster zu konkurrenzlosen Preisen an, da seine Firma im &quot;Zonenrandgebiet&quot; liege und Zonenrandförderung erhalte. Beziffert gleich den Preis der Fenster, alles inklusive auf 11.625 DM + MwSt.; Summe ist mehrere Tausend unter der bisher vorliegenden Kalkulation des Ehepaars. Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &quot;wird geschickt&quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein Fremder Mann – Herr May! – erscheint und schaut zu; fragt kurz, ob&#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind&lt;/ins&gt;; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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