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	<title>Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-05T10:23:38Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_174_(Sendung_vom_08.03.2000)&amp;diff=47101</id>
		<title>VF 174 (Sendung vom 08.03.2000)</title>
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		<updated>2024-08-21T20:49:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF4}} Unseriöser Autohändler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Zweifelhafte Partygäste ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Filmfall basiert auf den Schilderungen der gutsituierten Eltern einer 15jährigen Tochter namens Katja. Diese hat von Samstag bis Sonntag abend sturmfreie Bude und lässt sogleich zwei Freundinnen, Steffi und Tina, im Haus übernachten, wovon die Eltern auch wissen. Nicht mehr mitbekommen können sie, dass Steffi am späteren Abend aus einer Feierlaune heraus einem Radiosender die Telefonnummer des Hauses übermittelt. Dieser Sender bewirbt an diesem Abend Privatpartys, die noch einige Gäste gebrauchen können, und veröffentlicht dafür die Telefonnummern. Den anderen beiden Mädchen kommt es zwar kühn vor, wenn Fremde sich per Anruf zur Party anmelden können und Katja macht sich auch etwas Sorgen wegen möglicher Kollateralschäden (umfallende Vase, etc.). Dennoch kommt die Party ins Rollen und nach und nach treffen zahlreiche wildfremde Gäste ein, die über Anruf die Adresse erfahren. Drei Gäste, die dem Haus den offensichtlichen Wohlstand ansehen, haben dabei ein anderes Ziel als zu feiern. Im unüberschaubaren Gemenge gelangen sie unbemerkt in das Büro des Vaters im Untergeschoss und stoßen dort auf wertvolles Mobiliar wie Kamera- und Videoausrüstung und ein Laptop. Zwar wird ihre dortige Anwesenheit mit Irritation entdeckt, dank einem Wasserkasten können sie sich aber damit herausreden, etwas zu trinken gesucht zu haben. Später gelangen sie wieder dorthin und transportieren das Diebesgut durch das geöffnete Fenster auf Straßenniveau ab. Da die Party gerade zu dieser Zeit endet, werden sie beinahe wieder gestört, können jedoch schließlich unerkannt türmen. Katja schickt die fremden Partygäste nun nach Hause. Zunächst haben die drei Freundinnen die spontane Party in guter Erinnerung, obwohl sie erschöpft sind und viel Aufräumarbeit wartet. Jetzt sucht Katja selbst Wasser und begibt sich in das Untergeschoss. Dort stellt sie den Diebstahl fest und ruft in Panik die zwei Freundinnen herbei.&amp;lt;br&amp;gt; Die Abmoderation eröffnet, dass die Mädchen zwar einen Verdacht hatten, welche Gäste hinter dem Diebstahl steckten, sich diesbezüglich jedoch nicht beweisen liess, zumal sie die jungen Männer nicht einmal namentlich kannten. Die Eltern verzichteten später auf eine Strafanzeige in der Sache, um &amp;quot;sich und ihre Tochter nicht zu blamieren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Schaut euch das an - die Videosachen, der Laptop von meinem Papa! Gott, der bringt mich echt um.&amp;quot;&#039;&#039;; Abmoderation Sabine: &#039;&#039;&amp;quot;Soweit ist es Gott sei Dank nicht gekommen. Aber Sie können sich vorstellen, dass die Eltern nicht gerade erfreut waren, als sie am nächsten Tag nach Hause kamen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Beat It&amp;quot; (Michael Jackson)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Windige Unternehmensberaterin ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hochstaplerin Saskia Dillmann spezialisiert sich als &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; darauf, Eigentümern schwer verkäuflicher Gewerbeobjekte mit geschickten Versprechungen einen teuren Verkaufsvermittlungsvertrag anzudrehen, der keine substantiellen Zusicherungen ihrerseits enthält. Auch der Schusterladen des betagten Ehepaars Heinrich und Maria Winklmaier ist ein geeignetes Objekt für ihr Beuteschema. Direkte Verkaufsversuche durch das Ehepaar scheitern, da sie sich mit Interessenten u.a. preislich nicht treffen. So kommt Frau Dillmann scheinbar wie gerufen vorbei, nachdem sie sich bei der Tochter Vera telefonisch angemeldet hatte. Die Fragen, ob sie selbst kaufen würde oder ihr Mann Schuhmacher sei, muss sie zwar verneinen; mit geschickter Rhetorik malt sie dem Ehepaar aber aus, sie sei Spezialistin in der Verkaufsvermittlung solcher Objekte und würde auch das ihre erfolgreich an den Mann bringen. Sie stellt genügend Vertrauen her, um anschließend den Abschluss eines Vermittlungsvertrages zu erreichen, wofür 3500 DM im Voraus fällig sind. Das Ehepaar bezahlt diesen Betrag alsbald. Die Bemühungen der Vertreterin erschöpfen sich danach in zwei kleinen Verkaufsinseraten ohne Echo, ansonst wartet sie passiv zu. Nach einiger Zeit ruft Vera empört bei &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; an und beschwert sich über dass Missverhältnis von Preis und erbrachter Leistung. Der Sekretär Frau Dillmanns bietet an, nochmal zu inserieren. Während die Tochter verlangt, dass die Anzeige diesmal größer sein muss, lässt Frau Dillmann ausrichten, dass nochmal 1500 DM nachzuschießen wären. Vera beendet erbost die Verhandlung und verlangt Rückruf durch Frau Dillmann selbst. Sie erkennen, dass sie einem Schwindel aufgesessen sind. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ingrid Farin als Maria Winklmaier, Alfred Uranker als Heinrich Winklmaier, Thomas Luft als Lukas Ebert, Stefanie Richter als Saskia Dillmann, Cengiz Isitan als Kaufinteressent #1, Sabine Gutberlet als Vera &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber der ganze Krempel hier, datt muss natürlich raus, nä - machen Sie das, oder sollen wir das übernehmen?&amp;quot;; &amp;quot;Natürlich! Der «Krempel» muss weg!!&amp;quot;; &amp;quot;Also ... Handy-Shop und Schleifmaschine - das kommt gar nicht gut!&amp;quot;; &amp;quot;Ja und - wat soll&#039;n das ganze kosten hier? Würd&#039; sagen - 80&#039;000! Höchstens!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Mama, ich glaub&#039;, die verarschen euch!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Fernsehtechniker ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger in Handwerkeroverall mit Notizblock und Tasche streift durch Berliner Mehrparteienhäuser, auf welchen noch herkömmliche Fernsehantennen stehen und in welchen eher ältere, technisch nicht versierte Bewohner anzutreffen sind. Läutet an Wohnungstüren und stellt sich als &amp;quot;Scholz von den Stadtwerken&amp;quot; vor. Er müsse das Fernsehgerät umstellen auf Satellitenempfang, da ansonsten der Empfang ab dem Folgetag nicht mehr möglich sei. Nicht überall hat er damit Erfolg - eine resolute Bewohnerin erklärt ihm frank und frei, ihr Fernseher sei kaputt und sie ohne Absicht, diesen reparieren zu lassen. Beim betagten Herrn Radtke kommt er hingegen nach einem Redeschwall in die Wohnung, findet das Gerät und tauscht ein simples Adapterkabel gegen einen gleichartigen mitgebrachten um. Auch ihm erklärt er, es handle sich nur um einen kleinen Eingriff, aber ohne sei Fernsehempfang ab Folgetag nicht möglich. Nach dem Umtausch hingegen würde Herr Radtke viel mehr Sender empfangen. Stellt eine Quittung aus, welche auch eine &amp;quot;Berechtigung zur Teilnahme am neuen System&amp;quot; sei und verlangt  dann 90 Mark. Diese Forderung löst zwar zunächst Protest von Herrn Radtke aus. Die Rhetorik des Betrügers und der Verweis auf angeblichen Brief der Hausverwaltung zu diesem Eingriff sind aber schließlich wirksam und er bezahlt, obwohl er sich weder an einen Brief erinnert noch &amp;quot;Stadtwerke&amp;quot; je zuvor gehört hat. Als er nochmal nachfragt, was genau umgestellt wurde, antwortet der Betrüger flüchtig und hat es nun sehr eilig. Die Abmoderation zeigt das vom Betrüger eingebaute Kabel, welches für ein paar Mark im Baumarkt erhältlich sei. Zu Gunsten des Betrügers sei zudem, dass sein Eingriff am Fernsehempfang nichts ändert und somit viele Betrogene gar nicht merken, einem Schwindel aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Margarete Gräf als Frau Gerhard, Sven-Ole Cristensen als Herr Scholz, Hans Bergmann als Herr Radtke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Bei Frau Gerhard: &#039;&#039;&amp;quot;Bei mir jibt et nischt umzustellen. Mein Fernseher ist kaputt -&amp;quot;; &amp;quot;Ja, dann kann ich auch gleich ...&amp;quot;; &amp;quot;... ja, schon seit&#039; nem halben Jahr, und ich habe ooch nicht die Absicht, ihn reparieren zu lassen!!&amp;quot;; &amp;quot;Ja, da bin ich ja hier wohl an der falschen Adresse.&amp;quot;; &amp;quot;Jenau dat wollte ick sachen!&amp;quot;&#039;&#039; (knallt Wohnungstür zu);&amp;lt;br&amp;gt;Bei Herrn Radtke: &#039;&#039;&amp;quot;Radtke mit &#039;dt&#039;!&amp;quot;; &amp;quot;Mit dieser Berechtigung können Sie am neuen System teilnehmen - krieg&#039; ich 90 Mark&amp;quot;; &amp;quot;Häää? Neee!!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso nee?&amp;quot;; &amp;quot;Ja, wieso nich&#039; nee? Wofür soll ich&#039;n jetzt 90 Mark zahlen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Unseriöser Autohändler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Das Ehepaar Flössner will seinen gebrauchten Honda Accord verkaufen, Preisvorstellung 9000 DM. Eines Abends berichtet die Frau, ein Interessent hätte am Telefon sogar 9500 DM geboten. Dieser sei ein Händler, so dass der Mann tags darauf das Auto dort vorfährt. Vor Ort trifft er eine Klitsche namens &amp;quot;Carposition&amp;quot;, einen Außenplatz mit vielen Gebrauchtfahrzeugen und einen gemächlich wirkenden Händler namens Rippmann an. Dieser stellt nur wenige, grundsätzliche Fragen zum Fahrzeug, begutachtet es kurz von außen und meint dann, er könne den mit Frau Flössner ausgemachten Preis &amp;quot;machen&amp;quot;, der Vertrag sei bereits aufgesetzt. Die überraschte Frage von Herrn Flössner, ob er nicht Probe fahren wolle, verneint er; dies mache der Kunde, dem er als Vermittler das Fahrzeug veräußere. Trotz etwas Irritation darüber folgt Herr Flössner in das Büro. Der Händler umreißt kurz den &amp;quot;besonderen Service&amp;quot; seiner Firma: Er sucht fortlaufend Fahrzeuge für Kunden mit ganz speziellen Modellwünschen. Auch der Honda Accord sei ein solcher Kundenwunsch. Sie kommen zum Vertrag, der einige negative Überraschungen für Herrn Flössner beinhaltet. Zunächst sind etwa 10% von den vereinbarten Kaufpreis als Provision für den Händler fällig. Weiters werden pro Monat 600 DM für das Unterstellen und Pflegen fällig. Herr Rippmann beschwichtigt, dass dies nicht greifen würde, da ja ein Kunde das Fahrzeug bereits kaufen wolle. Herr Flössner ist diesbezüglich nicht misstrauisch und unterschreibt. &amp;lt;br&amp;gt;Einige Tage später läuft seine Frau an &amp;quot;Carposition&amp;quot; vorbei, wo ihr zunächst eine Streitszene zwischen dem Händler und einem mutmaßlichen Kunden, und kurz darauf ihr eigener, der Witterung ausgesetzter Honda Accord auf dem Außenplatz auffallen. Händler spricht sie an, daraufhin bemängelt sie, weshalb das Auto nicht wie zugesagt bereits verkauft wäre. Herr Rippmann meint, der Kunde sei abgesprungen, aber ein neuer würde sich schnell finden, in 2-3 Wochen hätten sie das Geld. Als dann in der Tat ein Brief von Carposition bei Flössners eintrifft, vermuten sie darin den zugesagten Scheck. Statt diesem ist es eine Rechnung über 600 DM gemäß dem Vertragspassus. &amp;lt;br&amp;gt;In der Folge ist Herr Flössner erneut beim Händler und beschwert sich lautstark, während der Händler angibt, der Verkauf sei nicht so einfach und die Lage hätte sich seitdem geändert. Die monatliche Gebühr von 600 DM sei fällig, da er selbst Kosten habe, darunter auch für die angebliche &amp;quot;Pflege&amp;quot; der Autos, welche ohne jede erkennbare Reinigung einfach auf dem Platz stehen. Schließlich will Herr Flössner vom Vertrag zurücktreten, was ihn aber laut Händler zur Zahlung der Provision sowie Aufwandsentschädigung für 3 Monate verpflichtet. Auch die Drohung mit der Polizei, falls Herr Rippmann das Fahrzeug nicht freiwillig herausgebe, lässt letzteren kalt. Letztlich verzichtet Herr Flössner auf einen Rechtsstreit, dessen Ausgang für ihn mehr als ungewiss ist. Vertrag in seiner Situation ist eindeutig zu Gunsten des Händlers, so bekommt er erst nach Zahlung von 2000 DM sein Auto wieder. Die Methode des Schwindler-Vermittlers besteht genau daraus, nicht für den Verkauf aktiv zu werden, sondern auf diese Weise von den Abstandszahlungen zu leben, nachdem die Vertragspartner die Geduld verlieren und ihrerseits kündigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Sonja Reichelt als Frau Flössner, Philipp Weiche als Stefan Flössner, Egon Lux als Herr Rippmann, Stefan Rihl als Kumpel&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sagen Sie mal, ich denk&#039; der Wagen ist schon verkooft!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso? Was meinen Sie damit?&amp;quot;; &amp;quot;Ja Mensch, das ist doch unser Alter. Mein Mann war doch neulich bei Ihnen.&amp;quot;; &amp;quot;Ach .. Flössner .. ja richtig, ja, &#039;tschuldigen Sie, Gnädige. Ja, dat mit dem Verkoof, dat hat sich leider zerschlagen, ich hatt&#039; ja schon &#039;n Kunden, aber der wollte nun nicht mehr.&amp;quot;; &amp;quot;Ja wie, wat, und jetzt? Ich meine, wir dachten, es ist alles perfekt. Wat is&#039;n jetzt mit unserem Geld?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Keen Scheck.&amp;quot;&#039;ne Rechnung&amp;quot;; &amp;quot;Aufwandsentschädigung für Oktober. 600 Mark. Zahlbar innerhalb von 8 Tagen - sag&#039; mal, der hat sie wohl nicht mehr alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Das geht nicht! Sie haben Vertrag 6 Monate! Sie erinnern sich?&amp;quot;; &amp;quot;So haben wir nicht gewettet! Ich kündige den Vertrag und zwar ab sofort.&amp;quot;; &amp;quot;Machen Sie dat. Dann bekomme ich die Provision und drei Monate Aufwandsentschädigung.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Disco 2000&amp;quot; (Pulp), &amp;quot;Raindrops Keep Fallin&#039; On My Head&amp;quot; (Instrumental), &amp;quot;She&#039;s All I Ever Had&amp;quot; (Ricky Martin)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Anmoderation merkt an, dass dieser Trick so schwer zu durchschauen ist, dass die Betroffenen erst merken würden, dass sie hereingefallen sind, als alles schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 173 (Sendung vom 01.03.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 175 (Sendung vom 17.05.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
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		<title>VF 174 (Sendung vom 08.03.2000)</title>
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		<updated>2024-08-21T19:01:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF2}} Windige Unternehmensberaterin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Zweifelhafte Partygäste ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Filmfall basiert auf den Schilderungen der gutsituierten Eltern einer 15jährigen Tochter namens Katja. Diese hat von Samstag bis Sonntag abend sturmfreie Bude und lässt sogleich zwei Freundinnen, Steffi und Tina, im Haus übernachten, wovon die Eltern auch wissen. Nicht mehr mitbekommen können sie, dass Steffi am späteren Abend aus einer Feierlaune heraus einem Radiosender die Telefonnummer des Hauses übermittelt. Dieser Sender bewirbt an diesem Abend Privatpartys, die noch einige Gäste gebrauchen können, und veröffentlicht dafür die Telefonnummern. Den anderen beiden Mädchen kommt es zwar kühn vor, wenn Fremde sich per Anruf zur Party anmelden können und Katja macht sich auch etwas Sorgen wegen möglicher Kollateralschäden (umfallende Vase, etc.). Dennoch kommt die Party ins Rollen und nach und nach treffen zahlreiche wildfremde Gäste ein, die über Anruf die Adresse erfahren. Drei Gäste, die dem Haus den offensichtlichen Wohlstand ansehen, haben dabei ein anderes Ziel als zu feiern. Im unüberschaubaren Gemenge gelangen sie unbemerkt in das Büro des Vaters im Untergeschoss und stoßen dort auf wertvolles Mobiliar wie Kamera- und Videoausrüstung und ein Laptop. Zwar wird ihre dortige Anwesenheit mit Irritation entdeckt, dank einem Wasserkasten können sie sich aber damit herausreden, etwas zu trinken gesucht zu haben. Später gelangen sie wieder dorthin und transportieren das Diebesgut durch das geöffnete Fenster auf Straßenniveau ab. Da die Party gerade zu dieser Zeit endet, werden sie beinahe wieder gestört, können jedoch schließlich unerkannt türmen. Katja schickt die fremden Partygäste nun nach Hause. Zunächst haben die drei Freundinnen die spontane Party in guter Erinnerung, obwohl sie erschöpft sind und viel Aufräumarbeit wartet. Jetzt sucht Katja selbst Wasser und begibt sich in das Untergeschoss. Dort stellt sie den Diebstahl fest und ruft in Panik die zwei Freundinnen herbei.&amp;lt;br&amp;gt; Die Abmoderation eröffnet, dass die Mädchen zwar einen Verdacht hatten, welche Gäste hinter dem Diebstahl steckten, sich diesbezüglich jedoch nicht beweisen liess, zumal sie die jungen Männer nicht einmal namentlich kannten. Die Eltern verzichteten später auf eine Strafanzeige in der Sache, um &amp;quot;sich und ihre Tochter nicht zu blamieren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Schaut euch das an - die Videosachen, der Laptop von meinem Papa! Gott, der bringt mich echt um.&amp;quot;&#039;&#039;; Abmoderation Sabine: &#039;&#039;&amp;quot;Soweit ist es Gott sei Dank nicht gekommen. Aber Sie können sich vorstellen, dass die Eltern nicht gerade erfreut waren, als sie am nächsten Tag nach Hause kamen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Beat It&amp;quot; (Michael Jackson)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Windige Unternehmensberaterin ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hochstaplerin Saskia Dillmann spezialisiert sich als &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; darauf, Eigentümern schwer verkäuflicher Gewerbeobjekte mit geschickten Versprechungen einen teuren Verkaufsvermittlungsvertrag anzudrehen, der keine substantiellen Zusicherungen ihrerseits enthält. Auch der Schusterladen des betagten Ehepaars Heinrich und Maria Winklmaier ist ein geeignetes Objekt für ihr Beuteschema. Direkte Verkaufsversuche durch das Ehepaar scheitern, da sie sich mit Interessenten u.a. preislich nicht treffen. So kommt Frau Dillmann scheinbar wie gerufen vorbei, nachdem sie sich bei der Tochter Vera telefonisch angemeldet hatte. Die Fragen, ob sie selbst kaufen würde oder ihr Mann Schuhmacher sei, muss sie zwar verneinen; mit geschickter Rhetorik malt sie dem Ehepaar aber aus, sie sei Spezialistin in der Verkaufsvermittlung solcher Objekte und würde auch das ihre erfolgreich an den Mann bringen. Sie stellt genügend Vertrauen her, um anschließend den Abschluss eines Vermittlungsvertrages zu erreichen, wofür 3500 DM im Voraus fällig sind. Das Ehepaar bezahlt diesen Betrag alsbald. Die Bemühungen der Vertreterin erschöpfen sich danach in zwei kleinen Verkaufsinseraten ohne Echo, ansonst wartet sie passiv zu. Nach einiger Zeit ruft Vera empört bei &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; an und beschwert sich über dass Missverhältnis von Preis und erbrachter Leistung. Der Sekretär Frau Dillmanns bietet an, nochmal zu inserieren. Während die Tochter verlangt, dass die Anzeige diesmal größer sein muss, lässt Frau Dillmann ausrichten, dass nochmal 1500 DM nachzuschießen wären. Vera beendet erbost die Verhandlung und verlangt Rückruf durch Frau Dillmann selbst. Sie erkennen, dass sie einem Schwindel aufgesessen sind. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ingrid Farin als Maria Winklmaier, Alfred Uranker als Heinrich Winklmaier, Thomas Luft als Lukas Ebert, Stefanie Richter als Saskia Dillmann, Cengiz Isitan als Kaufinteressent #1, Sabine Gutberlet als Vera &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber der ganze Krempel hier, datt muss natürlich raus, nä - machen Sie das, oder sollen wir das übernehmen?&amp;quot;; &amp;quot;Natürlich! Der «Krempel» muss weg!!&amp;quot;; &amp;quot;Also ... Handy-Shop und Schleifmaschine - das kommt gar nicht gut!&amp;quot;; &amp;quot;Ja und - wat soll&#039;n das ganze kosten hier? Würd&#039; sagen - 80&#039;000! Höchstens!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Mama, ich glaub&#039;, die verarschen euch!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Fernsehtechniker ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger in Handwerkeroverall mit Notizblock und Tasche streift durch Berliner Mehrparteienhäuser, auf welchen noch herkömmliche Fernsehantennen stehen und in welchen eher ältere, technisch nicht versierte Bewohner anzutreffen sind. Läutet an Wohnungstüren und stellt sich als &amp;quot;Scholz von den Stadtwerken&amp;quot; vor. Er müsse das Fernsehgerät umstellen auf Satellitenempfang, da ansonsten der Empfang ab dem Folgetag nicht mehr möglich sei. Nicht überall hat er damit Erfolg - eine resolute Bewohnerin erklärt ihm frank und frei, ihr Fernseher sei kaputt und sie ohne Absicht, diesen reparieren zu lassen. Beim betagten Herrn Radtke kommt er hingegen nach einem Redeschwall in die Wohnung, findet das Gerät und tauscht ein simples Adapterkabel gegen einen gleichartigen mitgebrachten um. Auch ihm erklärt er, es handle sich nur um einen kleinen Eingriff, aber ohne sei Fernsehempfang ab Folgetag nicht möglich. Nach dem Umtausch hingegen würde Herr Radtke viel mehr Sender empfangen. Stellt eine Quittung aus, welche auch eine &amp;quot;Berechtigung zur Teilnahme am neuen System&amp;quot; sei und verlangt  dann 90 Mark. Diese Forderung löst zwar zunächst Protest von Herrn Radtke aus. Die Rhetorik des Betrügers und der Verweis auf angeblichen Brief der Hausverwaltung zu diesem Eingriff sind aber schließlich wirksam und er bezahlt, obwohl er sich weder an einen Brief erinnert noch &amp;quot;Stadtwerke&amp;quot; je zuvor gehört hat. Als er nochmal nachfragt, was genau umgestellt wurde, antwortet der Betrüger flüchtig und hat es nun sehr eilig. Die Abmoderation zeigt das vom Betrüger eingebaute Kabel, welches für ein paar Mark im Baumarkt erhältlich sei. Zu Gunsten des Betrügers sei zudem, dass sein Eingriff am Fernsehempfang nichts ändert und somit viele Betrogene gar nicht merken, einem Schwindel aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Margarete Gräf als Frau Gerhard, Sven-Ole Cristensen als Herr Scholz, Hans Bergmann als Herr Radtke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Bei Frau Gerhard: &#039;&#039;&amp;quot;Bei mir jibt et nischt umzustellen. Mein Fernseher ist kaputt -&amp;quot;; &amp;quot;Ja, dann kann ich auch gleich ...&amp;quot;; &amp;quot;... ja, schon seit&#039; nem halben Jahr, und ich habe ooch nicht die Absicht, ihn reparieren zu lassen!!&amp;quot;; &amp;quot;Ja, da bin ich ja hier wohl an der falschen Adresse.&amp;quot;; &amp;quot;Jenau dat wollte ick sachen!&amp;quot;&#039;&#039; (knallt Wohnungstür zu);&amp;lt;br&amp;gt;Bei Herrn Radtke: &#039;&#039;&amp;quot;Radtke mit &#039;dt&#039;!&amp;quot;; &amp;quot;Mit dieser Berechtigung können Sie am neuen System teilnehmen - krieg&#039; ich 90 Mark&amp;quot;; &amp;quot;Häää? Neee!!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso nee?&amp;quot;; &amp;quot;Ja, wieso nich&#039; nee? Wofür soll ich&#039;n jetzt 90 Mark zahlen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Unseriöser Autohändler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Das Ehepaar Flössner will seinen gebrauchten Honda Accord verkaufen, Preisvorstellung 9000 DM. Eines Abends berichtet die Frau, ein Interessent hätte am Telefon sogar 9500 DM geboten. Dieser sei ein Händler, so dass der Mann tags darauf das Auto dort vorfährt. Vor Ort trifft er eine Klitsche namens &amp;quot;Carposition&amp;quot;, einen Außenplatz mit vielen Gebrauchtfahrzeugen und einen gemächlich wirkenden Händler namens Mettmann an. Dieser stellt nur wenige, grundsätzliche Fragen zum Fahrzeug, begutachtet es kurz von außen und meint dann, er könne den mit Frau Flössner ausgemachten Preis &amp;quot;machen&amp;quot;, der Vertrag sei bereits aufgesetzt. Die überraschte Frage von Herrn Flössner, ob er nicht probefahren wolle, verneint er; dies mache der Kunde, dem er als Vermittler das Fahrzeug veräußere. Trotz etwas Irriation darüber folgt Herr Flössner in das Büro. Der Händler umreißt kurz den &amp;quot;besonderen Service&amp;quot; seiner Firma: Er sucht fortlaufend Fahrzeuge für Kunden mit ganz speziellen Modellwünschen. Auch der Honda Accord sei ein solcher Kundenwunsch. Sie kommen zum Vertrag, der einige negative Überraschungen für Herrn Flössner beinhaltet. Zunächst sind etwa 10% von den vereinbarten Kaufpreis als Provision für den Händler fällig. Weiters werden pro Monat 600 DM für das Unterstellen und Pflegen fällig. Herr Mettmann beschwichtigt, dass dies nicht greifen würde, da ja ein Kunde das Fahrzeug bereits kaufen wolle. Herr Flössner ist diesbezüglich nicht misstrauisch und unterschreibt. &amp;lt;br&amp;gt;Einige Tage später läuft seine Frau an &amp;quot;Carposition&amp;quot; vorbei, wo ihr zunächst eine Streitszene zwischen dem Händler und einem mutmaßlichen Kunden, und kurz darauf ihr eigener, der Witterung ausgesetzter Honda Accord auf dem Außenplatz auffallen. Händler spricht sie an, daraufhin bemängelt sie, weshalb das Auto nicht wie zugesagt bereits verkauft wäre. Herr Mettmann meint, der Kunde sei abgesprungen, aber ein neuer würde sich schnell finden, in 2-3 Wochen hätten sie das Geld. Als dann in der Tat ein Brief von Carposition bei Flössners eintrifft, vermuten sie darin den zugesagten Scheck. Statt diesem ist es eine Rechnung über 600 DM gemäß dem Vertragspassus. &amp;lt;br&amp;gt;In der Folge ist Herr Flössner erneut beim Händler und beschwert sich lautstark, während der Händler angibt, der Verkauf sei nicht so einfach und die Lage hätte sich seitdem geändert. Die monatliche Gebühr von 600 DM sei fällig, da er selbst Kosten habe, darunter auch für die angebliche &amp;quot;Pflege&amp;quot; der Autos, welche ohne jede erkennbare Reinigung einfach auf dem Platz stehen. Schliesslich will Herr Flössner vom Vertrag zurücktreten, was ihn aber laut Händler zur Zahlung der Provision sowie Aufwandsentschädigung für 3 Monate verpflichtet. Auch die Drohung mit der Polizei, falls Herr Mettmann das Fahrzeug nicht freiwillig herausgebe, lässt letzteren kalt. Letztlich verzichtet Herr Flössner auf einen Rechtsstreit, dessen Ausgang für ihn mehr als ungewiss ist. Vertrag in seiner Situation ist eindeutig zu Gunsten des Händlers, so bekommt er erst nach Zahlung von 2000 DM sein Auto wieder. Die Methode des Schwindler-Vermittlers besteht genau daraus, nicht für den Verkauf aktiv zu werden, sondern auf diese Weise von den Abstandszahlungen zu leben, nachdem die Vertragsparter die Geduld verlieren und ihrerseits kündigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Philipp Weiche als Stefan Flössner, Egon Lux als Autohändler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sagen Sie mal, ich denk&#039; der Wagen ist schon verkooft!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso? Was meinen Sie damit?&amp;quot;; &amp;quot;Ja Mensch, das ist doch unser Alter. Mein Mann war doch neulich bei Ihnen.&amp;quot;; &amp;quot;Ach .. Flössner .. ja richtig, ja, &#039;tschuldigen Sie, Gnädige. Ja, dat mit dem Verkoof, dat hat sich leider zerschlagen, ich hatt&#039; ja schon &#039;n Kunden, aber der wollte nun nicht mehr.&amp;quot;; &amp;quot;Ja wie, wat, und jetzt? Ich meine, wir dachten, es ist alles perfekt. Wat is&#039;n jetzt mit unserem Geld?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Keen Scheck.&amp;quot;&#039;ne Rechnung&amp;quot;; &amp;quot;Aufwandsentschädigung für Oktober. 600 Mark. Zahlbar innerhalb von 8 Tagen - sag&#039; mal, der hat sie wohl nicht mehr alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Das geht nicht! Sie haben Vertrag 6 Monate! Sie erinnern sich?&amp;quot;; &amp;quot;So haben wir nicht gewettet! Ich kündige den Vertrag und zwar ab sofort.&amp;quot;; &amp;quot;Machen Sie dat. Dann bekomme ich die Provision und drei Monate Aufwandsentschädigung.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Disco 2000&amp;quot; (Pulp), &amp;quot;Raindrops Keep Fallin&#039; On My Head&amp;quot; (Instrumental), &amp;quot;She&#039;s All I Ever Had&amp;quot; (Ricky Martin)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Anmoderation merkt an, dass dieser Trick so schwer zu durchschauen ist, dass die Betroffenen erst merken würden, dass sie hereingefallen sind, als alles schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 173 (Sendung vom 01.03.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 175 (Sendung vom 17.05.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_174_(Sendung_vom_08.03.2000)&amp;diff=47069</id>
		<title>VF 174 (Sendung vom 08.03.2000)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_174_(Sendung_vom_08.03.2000)&amp;diff=47069"/>
		<updated>2024-08-19T21:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF3}} Falscher Fernsehtechniker */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Zweifelhafte Partygäste ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Filmfall basiert auf den Schilderungen der gutsituierten Eltern einer 15jährigen Tochter namens Katja. Diese hat von Samstag bis Sonntag abend sturmfreie Bude und lässt sogleich zwei Freundinnen, Steffi und Tina, im Haus übernachten, wovon die Eltern auch wissen. Nicht mehr mitbekommen können sie, dass Steffi am späteren Abend aus einer Feierlaune heraus einem Radiosender die Telefonnummer des Hauses übermittelt. Dieser Sender bewirbt an diesem Abend Privatpartys, die noch einige Gäste gebrauchen können, und veröffentlicht dafür die Telefonnummern. Den anderen beiden Mädchen kommt es zwar kühn vor, wenn Fremde sich per Anruf zur Party anmelden können und Katja macht sich auch etwas Sorgen wegen möglicher Kollateralschäden (umfallende Vase, etc.). Dennoch kommt die Party ins Rollen und nach und nach treffen zahlreiche wildfremde Gäste ein, die über Anruf die Adresse erfahren. Drei Gäste, die dem Haus den offensichtlichen Wohlstand ansehen, haben dabei ein anderes Ziel als zu feiern. Im unüberschaubaren Gemenge gelangen sie unbemerkt in das Büro des Vaters im Untergeschoss und stoßen dort auf wertvolles Mobiliar wie Kamera- und Videoausrüstung und ein Laptop. Zwar wird ihre dortige Anwesenheit mit Irritation entdeckt, dank einem Wasserkasten können sie sich aber damit herausreden, etwas zu trinken gesucht zu haben. Später gelangen sie wieder dorthin und transportieren das Diebesgut durch das geöffnete Fenster auf Straßenniveau ab. Da die Party gerade zu dieser Zeit endet, werden sie beinahe wieder gestört, können jedoch schließlich unerkannt türmen. Katja schickt die fremden Partygäste nun nach Hause. Zunächst haben die drei Freundinnen die spontane Party in guter Erinnerung, obwohl sie erschöpft sind und viel Aufräumarbeit wartet. Jetzt sucht Katja selbst Wasser und begibt sich in das Untergeschoss. Dort stellt sie den Diebstahl fest und ruft in Panik die zwei Freundinnen herbei.&amp;lt;br&amp;gt; Die Abmoderation eröffnet, dass die Mädchen zwar einen Verdacht hatten, welche Gäste hinter dem Diebstahl steckten, sich diesbezüglich jedoch nicht beweisen liess, zumal sie die jungen Männer nicht einmal namentlich kannten. Die Eltern verzichteten später auf eine Strafanzeige in der Sache, um &amp;quot;sich und ihre Tochter nicht zu blamieren&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Schaut euch das an - die Videosachen, der Laptop von meinem Papa! Gott, der bringt mich echt um.&amp;quot;&#039;&#039;; Abmoderation Sabine: &#039;&#039;&amp;quot;Soweit ist es Gott sei Dank nicht gekommen. Aber Sie können sich vorstellen, dass die Eltern nicht gerade erfreut waren, als sie am nächsten Tag nach Hause kamen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Beat It&amp;quot; (Michael Jackson)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Windige Unternehmensberaterin ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hochstaplerin Saskia Dillmann spezialisiert sich als &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; darauf, Eigentümern schwer verkäuflicher Gewerbeobjekte mit geschickten Versprechungen einen teuren Verkaufsvermittlungsvertrag anzudrehen, der keine substantiellen Zusicherungen ihrerseits enthält. Auch der Schusterladen des betagten Ehepaars Heinrich und Maria Winkelmeyer ist ein geeignetes Objekt für ihr Beuteschema. Direkte Verkaufsversuche durch das Ehepaar scheitern, da sie sich mit Interessenten u.a. preislich nicht treffen. So kommt Frau Dillmann scheinbar wie gerufen vorbei, nachdem sie sich bei der Tochter Vera telefonisch angemeldet hatte. Die Fragen, ob sie selbst kaufen würde oder ihr Mann Schuhmacher sei, muss sie zwar verneinen; mit geschickter Rhetorik malt sie dem Ehepaar aber aus, sie sei Spezialistin in der Verkaufsvermittlung solcher Objekte und würde auch das ihre erfolgreich an den Mann bringen. Sie stellt genügend Vertrauen her, um anschließend den Abschluss eines Vermittlungsvertrages zu erreichen, wofür 3500 DM im Voraus fällig sind. Das Ehepaar bezahlt diesen Betrag alsbald. Die Bemühungen der Vertreterin erschöpfen sich danach in zwei kleinen Verkaufsinseraten ohne Echo, ansonst wartet sie passiv zu. Nach einiger Zeit ruft Vera empört bei &amp;quot;Dillmann Management&amp;quot; an und beschwert sich über dass Missverhältnis von Preis und erbrachter Leistung. Der Sekretär Frau Dillmanns bietet an, nochmal zu inserieren. Während die Tochter verlangt, dass die Anzeige diesmal größer sein muss, lässt Frau Dillmann ausrichten, dass nochmal 1500 DM nachzuschießen wären. Vera beendet erbost die Verhandlung und verlangt Rückruf durch Frau Dillmann selbst. Sie erkennen, dass sie einem Schwindel aufgesessen sind. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber der ganze Krempel hier, datt muss natürlich raus, nä - machen Sie das, oder sollen wir das übernehmen?&amp;quot;; &amp;quot;Natürlich! Der «Krempel» muss weg!!&amp;quot;; &amp;quot;Also ... Handy-Shop und Schleifmaschine - das kommt gar nicht gut!&amp;quot;; &amp;quot;Ja und - wat soll&#039;n das ganze kosten hier? Würd&#039; sagen - 80&#039;000! Höchstens!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&amp;quot;Mama, ich glaub&#039;, die verarschen euch!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Fernsehtechniker ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger in Handwerkeroverall mit Notizblock und Tasche streift durch Berliner Mehrparteienhäuser, auf welchen noch herkömmliche Fernsehantennen stehen und in welchen eher ältere, technisch nicht versierte Bewohner anzutreffen sind. Läutet an Wohnungstüren und stellt sich als &amp;quot;Scholz von den Stadtwerken&amp;quot; vor. Er müsse das Fernsehgerät umstellen auf Satellitenempfang, da ansonsten der Empfang ab dem Folgetag nicht mehr möglich sei. Nicht überall hat er damit Erfolg - eine resolute Bewohnerin erklärt ihm frank und frei, ihr Fernseher sei kaputt und sie ohne Absicht, diesen reparieren zu lassen. Beim betagten Herrn Radtke kommt er hingegen nach einem Redeschwall in die Wohnung, findet das Gerät und tauscht ein simples Adapterkabel gegen einen gleichartigen mitgebrachten um. Auch ihm erklärt er, es handle sich nur um einen kleinen Eingriff, aber ohne sei Fernsehempfang ab Folgetag nicht möglich. Nach dem Umtausch hingegen würde Herr Radtke viel mehr Sender empfangen. Stellt eine Quittung aus, welche auch eine &amp;quot;Berechtigung zur Teilnahme am neuen System&amp;quot; sei und verlangt  dann 90 Mark. Diese Forderung löst zwar zunächst Protest von Herrn Radtke aus. Die Rhetorik des Betrügers und der Verweis auf angeblichen Brief der Hausverwaltung zu diesem Eingriff sind aber schließlich wirksam und er bezahlt, obwohl er sich weder an einen Brief erinnert noch &amp;quot;Stadtwerke&amp;quot; je zuvor gehört hat. Als er nochmal nachfragt, was genau umgestellt wurde, antwortet der Betrüger flüchtig und hat es nun sehr eilig. Die Abmoderation zeigt das vom Betrüger eingebaute Kabel, welches für ein paar Mark im Baumarkt erhältlich sei. Zu Gunsten des Betrügers sei zudem, dass sein Eingriff am Fernsehempfang nichts ändert und somit viele Betrogene gar nicht merken, einem Schwindel aufgesessen zu sein.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Margarete Gräf als Frau Gerhard, Sven-Ole Cristensen als Herr Scholz, Hans Bergmann als Herr Radtke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Bei Frau Gerhard: &#039;&#039;&amp;quot;Bei mir jibt et nischt umzustellen. Mein Fernseher ist kaputt -&amp;quot;; &amp;quot;Ja, dann kann ich auch gleich ...&amp;quot;; &amp;quot;... ja, schon seit&#039; nem halben Jahr, und ich habe ooch nicht die Absicht, ihn reparieren zu lassen!!&amp;quot;; &amp;quot;Ja, da bin ich ja hier wohl an der falschen Adresse.&amp;quot;; &amp;quot;Jenau dat wollte ick sachen!&amp;quot;&#039;&#039; (knallt Wohnungstür zu);&amp;lt;br&amp;gt;Bei Herrn Radtke: &#039;&#039;&amp;quot;Radtke mit &#039;dt&#039;!&amp;quot;; &amp;quot;Mit dieser Berechtigung können Sie am neuen System teilnehmen - krieg&#039; ich 90 Mark&amp;quot;; &amp;quot;Häää? Neee!!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso nee?&amp;quot;; &amp;quot;Ja, wieso nich&#039; nee? Wofür soll ich&#039;n jetzt 90 Mark zahlen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Unseriöser Autohändler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Das Ehepaar Flössner will seinen gebrauchten Honda Accord verkaufen, Preisvorstellung 9000 DM. Eines Abends berichtet die Frau, ein Interessent hätte am Telefon sogar 9500 DM geboten. Dieser sei ein Händler, so dass der Mann tags darauf das Auto dort vorfährt. Vor Ort trifft er eine Klitsche namens &amp;quot;Carposition&amp;quot;, einen Außenplatz mit vielen Gebrauchtfahrzeugen und einen gemächlich wirkenden Händler namens Mettmann an. Dieser stellt nur wenige, grundsätzliche Fragen zum Fahrzeug, begutachtet es kurz von außen und meint dann, er könne den mit Frau Flössner ausgemachten Preis &amp;quot;machen&amp;quot;, der Vertrag sei bereits aufgesetzt. Die überraschte Frage von Herrn Flössner, ob er nicht probefahren wolle, verneint er; dies mache der Kunde, dem er als Vermittler das Fahrzeug veräußere. Trotz etwas Irriation darüber folgt Herr Flössner in das Büro. Der Händler umreißt kurz den &amp;quot;besonderen Service&amp;quot; seiner Firma: Er sucht fortlaufend Fahrzeuge für Kunden mit ganz speziellen Modellwünschen. Auch der Honda Accord sei ein solcher Kundenwunsch. Sie kommen zum Vertrag, der einige negative Überraschungen für Herrn Flössner beinhaltet. Zunächst sind etwa 10% von den vereinbarten Kaufpreis als Provision für den Händler fällig. Weiters werden pro Monat 600 DM für das Unterstellen und Pflegen fällig. Herr Mettmann beschwichtigt, dass dies nicht greifen würde, da ja ein Kunde das Fahrzeug bereits kaufen wolle. Herr Flössner ist diesbezüglich nicht misstrauisch und unterschreibt. &amp;lt;br&amp;gt;Einige Tage später läuft seine Frau an &amp;quot;Carposition&amp;quot; vorbei, wo ihr zunächst eine Streitszene zwischen dem Händler und einem mutmaßlichen Kunden, und kurz darauf ihr eigener, der Witterung ausgesetzter Honda Accord auf dem Außenplatz auffallen. Händler spricht sie an, daraufhin bemängelt sie, weshalb das Auto nicht wie zugesagt bereits verkauft wäre. Herr Mettmann meint, der Kunde sei abgesprungen, aber ein neuer würde sich schnell finden, in 2-3 Wochen hätten sie das Geld. Als dann in der Tat ein Brief von Carposition bei Flössners eintrifft, vermuten sie darin den zugesagten Scheck. Statt diesem ist es eine Rechnung über 600 DM gemäß dem Vertragspassus. &amp;lt;br&amp;gt;In der Folge ist Herr Flössner erneut beim Händler und beschwert sich lautstark, während der Händler angibt, der Verkauf sei nicht so einfach und die Lage hätte sich seitdem geändert. Die monatliche Gebühr von 600 DM sei fällig, da er selbst Kosten habe, darunter auch für die angebliche &amp;quot;Pflege&amp;quot; der Autos, welche ohne jede erkennbare Reinigung einfach auf dem Platz stehen. Schliesslich will Herr Flössner vom Vertrag zurücktreten, was ihn aber laut Händler zur Zahlung der Provision sowie Aufwandsentschädigung für 3 Monate verpflichtet. Auch die Drohung mit der Polizei, falls Herr Mettmann das Fahrzeug nicht freiwillig herausgebe, lässt letzteren kalt. Letztlich verzichtet Herr Flössner auf einen Rechtsstreit, dessen Ausgang für ihn mehr als ungewiss ist. Vertrag in seiner Situation ist eindeutig zu Gunsten des Händlers, so bekommt er erst nach Zahlung von 2000 DM sein Auto wieder. Die Methode des Schwindler-Vermittlers besteht genau daraus, nicht für den Verkauf aktiv zu werden, sondern auf diese Weise von den Abstandszahlungen zu leben, nachdem die Vertragsparter die Geduld verlieren und ihrerseits kündigen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Philipp Weiche als Stefan Flössner, Egon Lux als Autohändler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sagen Sie mal, ich denk&#039; der Wagen ist schon verkooft!&amp;quot;; &amp;quot;Wieso? Was meinen Sie damit?&amp;quot;; &amp;quot;Ja Mensch, das ist doch unser Alter. Mein Mann war doch neulich bei Ihnen.&amp;quot;; &amp;quot;Ach .. Flössner .. ja richtig, ja, &#039;tschuldigen Sie, Gnädige. Ja, dat mit dem Verkoof, dat hat sich leider zerschlagen, ich hatt&#039; ja schon &#039;n Kunden, aber der wollte nun nicht mehr.&amp;quot;; &amp;quot;Ja wie, wat, und jetzt? Ich meine, wir dachten, es ist alles perfekt. Wat is&#039;n jetzt mit unserem Geld?&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Keen Scheck.&amp;quot;&#039;ne Rechnung&amp;quot;; &amp;quot;Aufwandsentschädigung für Oktober. 600 Mark. Zahlbar innerhalb von 8 Tagen - sag&#039; mal, der hat sie wohl nicht mehr alle!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Das geht nicht! Sie haben Vertrag 6 Monate! Sie erinnern sich?&amp;quot;; &amp;quot;So haben wir nicht gewettet! Ich kündige den Vertrag und zwar ab sofort.&amp;quot;; &amp;quot;Machen Sie dat. Dann bekomme ich die Provision und drei Monate Aufwandsentschädigung.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Disco 2000&amp;quot; (Pulp), &amp;quot;Raindrops Keep Fallin&#039; On My Head&amp;quot; (Instrumental), &amp;quot;She&#039;s All I Ever Had&amp;quot; (Ricky Martin)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Anmoderation merkt an, dass dieser Trick so schwer zu durchschauen ist, dass die Betroffenen erst merken würden, dass sie hereingefallen sind, als alles schon zu spät ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 173 (Sendung vom 01.03.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 175 (Sendung vom 17.05.2000)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:2000]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_014_(Sendung_vom_19.09.1967)&amp;diff=46830</id>
		<title>VF 014 (Sendung vom 19.09.1967)</title>
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		<updated>2024-06-28T16:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Anteilscheine für Autowaschanlagen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Vertreter macht Tankstellenbesitzer eine neue Auto-Waschanlage schmackhaft, welche nach 10 Jahren in sein Eigentum übergehen soll, vorher soll die Anlage von Anteilseignern finanziert werden, welche dafür an den Umsätzen beteiligt sind. Der Tankstellenbesitzer willigt ein und die Firma des Vertreters suchen nun Investoren. Auch der Kriegsgeschädigte Alfons Baumann interessiert sich dafür und lässt einen Vertreter in Haus. Dieser verspricht eine hohe Rendite. Herr Baumann kauft erstmal einen Anteil, den zweiten will er erwerben, nachdem seine Rente kapitalisiert wurde. Vertrag wird schnell unterschrieben, dabei bemerken die Baumanns nicht, dass sie keine Eigentumsrechte erwerben, sondern nur am Umsatz beteiligt sind. Nach einem halben Jahr kommt die erste Abrechnung, statt der durchschnittlich 20 Autowäschen am Tag wurden nur 29 Fahrzeuge in einem halben Jahr gewaschen. Auch die nächste Abrechnung fällt anders als erwartet aus. Letztlich erfahren die Baumanns aus der Zeitung von der Insolvenz der Firma.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Rolf Lansky als Herr Strecker, Michael Holm als Vertreter, Julius Mitterer als Alfons Baumann, Ursula Burg als Frau Baumann &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Die Ernüchterung kommt dann, als der Briefträger die erste Halbjahresabrechnung der Deutschen Autowaschbetriebsgesellschaft ins Haus bringt. 29 Autos wurden nach dieser Abrechnung im ersten Halbjahr gewaschen. Gewinn pro Anteilschein: 16 Mark 31. Noch glauben Baumanns, dass sich das Geschäft entwickeln wird und somit ihre Einnahmen anwachsen werden. Bald wird aber auch diese Hoffnung zerstört.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Wandertanzschule ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Attraktion auf dem Lande, eine rollende Tanzschule bietet im Dorfgasthaus einen Tanzkurs an. Das freut besonders die männliche Jugend, da die Tanzpartnerinnen gleich von der Tanzschule mitgebracht werden. Nachdem die Einschreibgebühr in Höhe von 20 DM gezahlt wurde, findet eine Woche später tatsächlich auch die erste Tanzstunde statt, natürlich nur nachdem die Kursgebühr in Höhe von weiteren 80 DM bezahlt wurde. Einige sind noch schüchtern, alles im allen ist diese Stunde ein Erfolg und die Dorfjugend freut sich auf die nächste Tanzstunde. Doch auf diese warten sie vergeblich. Die Kursusschwindler sind dann längst anderswo mit dem selben Trick unterwegs.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Rolf Pulch als Tanzmeister&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Vor - vor - seit - schluß, rück - rück - seit -schluß, so - und, meine Herren, jetzt sind Sie dran, bitte - vier Herren, vier Damen, so - in einer Reihe formieren, bitte, und - bitte Musik!&amp;quot;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Die Schüler geben sich durchweg große Mühe. Aber die Tatsache, dass sie in ihrem bisherigen Leben wenig Gelegenheit hatten, sich auf dem Tanzboden zu üben, lässt sich in der ersten Unterrichtsstunde nicht so ohne weiteres aus der Welt schaffen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Wurde auch in der Sendung [[VF 184 (Sendung vom 17.11.2018)]] ausgestrahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Kinderkriminalität ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; In einem Erholungsgebiet an Rande einer norddeutschen Großstadt. Urlauber und Tagesausflügler genießen den Tag wie auch die Familie Bornholdt. Während Frau Bornholdt versucht die kleine Tochter ans Wasser zu gewöhnen, überkommt Herrn Bornholdt die Müdigkeit, Er hat jedoch nicht lange Ruhe, wéil zwei Jungen ihn bitten mit zu einem Gebüsch zu begleiten, weil dort ein verletzter Vogel sei. Herr Bornholdt geht mit, bemerkt dabei aber nicht, das einer der Jungen zurückbleibt. Dieser nutzt dann die Gelegenheit und findet in den Taschen das Portemonnaie, welches er plündert und leer ins Gebüsch wirft. Auch bei kleinen Ladenbesitzern versuchen sie mit diesem Trick von ihren Kassen wegzulocken, was meistens auch gelingt. Der Diebstahl wird erst später bemerkt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Anmoderation Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ich habe lange überlegt, ob ich einen solchen Fall in die Sendung aufnehmen soll, Kindern unter 14 Jahren sollte man ihn nämlich nicht zeigen. Sie könnten aus falsch verstandener Abenteuerlust dazu neigen, den Filmhelden nacheifern zu wollen. Da es aber aber jetzt schon nach 21 Uhr ist und Sie Ihre kleineren Kinder - die Gefahr beschränkt sich wie gesagt auf diejenigen unter 14 Jahren - da Sie die sicher schon ins Bett geschickt haben, möchte ich Ihnen den Fall dann doch nicht vorenthalten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Die Masche wurde [[VF 058 (Sendung vom 11.02.1978)#FF4|im Jahr 1978]] erneut behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Falscher Kellner rechnet ab==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede betritt als normaler Gast ein Gartenlokal und verwandelt sich auf der Toilette zu einem Kellner. Kassiert dann bei den Gästen ab und wird vom Stammpersonal nicht bemerkt. Sieht anhand des Geschirres was die einzelnen erhalten haben. Erklärt das das Experiment länger gedauert hat als im Film, da ja zwischenzeitlich auf neue Gäste gewartet werden musste.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Mit dem Rechnen war es schon früher in der Schule nicht weit her, aber einem Aushilfskelnner verzeiht man es vielleicht&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 013 (Sendung vom 12.07.1967)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 015 (Sendung vom 08.12.1967)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1967]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagebetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderkriminalität]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_113_(Sendung_vom_26.05.1989)&amp;diff=46826</id>
		<title>VF 113 (Sendung vom 26.05.1989)</title>
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		<updated>2024-06-27T19:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Flexibler Trickdieb ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die betagte Mieterin Gerda Bohlender wohnt in einem Mehrparteienhaus, dessen Fassade gerade neu verputzt und gestrichen wird. Sie kommt gerade nach Hause und nimmt auch unvermeidbare Belästigungen durch diesen Renovierungsvorgang gutmütig hin. Eine Person in der Straße beobachtet das Vorgehen und auch ein kleines Malheur eines Malers, der Farbe auf den Mantel der Rentnerin tropft. Er läutet kurz darauf bei ihr, spricht als der Chef der beiden Arbeiter vor und entschuldigt sich zunächst für den entstandenen Fleck. Sodann präsentiert er eine 500-Mark-Note, die er gewechselt haben möchte, da er seinen Leuten Auslagen erstatten müsse. Da es Anfang Monat ist, hat Frau Bohlender genügend Bargeld dafür im Hause und nimmt auch ohne weiteres Misstrauen die Haushaltskasse aus der Kommode hervor. Sie zählt fünf Hunderternoten im Tausch gegen den Fünfhunderter ab und der vermeintliche Chef bedankt sich bereits. Nun verstaut Frau Bohlender ihre Kasse wieder. Der Besucher wirft daraufhin erneut den Farbfleck ein und drängt sie sanft darauf, die Entfernbarkeit zu überprüfen, da andernfalls die Versicherung der Firma den Schaden übernehmen könne. Er würde aus dem Fenster derweil seinen Leuten auf die Finger schauen. Nichtsahnend begibt sich die Bewohnerin ins Bad und macht sich mit Wasser am Farbfleck zu schaffen. Die erhöhte Lärmkulisse durch das zwischenzeitlich geöffnete Fenster ausnutzend öffnet der Täter das Kommodenfach und entwendet die Haushaltskasse sowie ein Sparbuch. Kurz darauf meldet die Rentnerin, den Fleck erfolgreich entfernt zu haben. Der Besucher gibt sich erleichtert und erfreut und unter dem Vorwand, die Maler würden die falsche Farbe benutzen, sucht er nun eilig das Weite. Die gemütliche Frau Bohlender initiiert sodann durch das geöffnete Fenster eine Unterhaltung mit einem Maler in unmittelbarer Nähe. Sie erwähnt ihm die Aussage des &amp;quot;Chefs&amp;quot;, den beide noch auf der Straße weglaufen sehen. Der Maler widerspricht, da er besagten Mann überhaupt nicht kenne. Nun hat die Rentnerin einen üblen Verdacht, der sich beim Öffnen des Kommodenfachs bestätigt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karla Schütt als Gerda Bohlender, Gisbert Rüschkamp als Chef&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Moment, Muttchen, ich räum&#039;s gleich beiseite. So --&amp;quot;; &amp;quot;Vielen Dank, sehr nett, junger Mann!&amp;quot; / &amp;quot;Seh&#039;n Sie? Wieder alles in Ordnung!&amp;quot;; &amp;quot;Umso besser, dann brauch&#039; ich die Versicherung gar nicht einzuschalten! Jetzt muss ich schnell runter, die nehmen draußen die falsche Farbe, hab&#039; ich grad&#039; gesehen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede bemerkt in Anmoderation, dass man Täter für ihren Einfallsreichtum und ihre Flexibilität (u.a. das zufällige Ereignis des Farbtropfers auf den Mantel in der gezeigten Weise erfolgreich als Ablenkung auszunutzen) auch bewundern könne. Das sei aber leicht, wenn man nicht der Geschädigte sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Betrüger lassen Lohn pfänden ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Automobilarbeiter Horst Jährling (Schweißer) und seine Frau Else (Polsterei) durch Wohnungsbrand in finanziellen Nöten, waren wie viele deutlich unterversichert; Bank gibt ihnen kein Geld mehr; haben schon größtmöglichen Konsumentenkredit in Anspruch genommen; beide verdienen zusammen 3.000.- DM netto/Monat; Horst Jährling hat von Arbeitskollegen Inserat von Kreditvermittler bekommen; Telefonat; Jährling möchte 5.000.- DM Kredit aufnehmen zu 9,5 Prozent Zinsen; Kreditunterlagen werden als Nachnahme angekündigt für 200.- DM (Vermittlungsgebühr), eigentlicher Kredit komme dann von Schweizer Bank; Jährling zahlt das Geld bei der Post ein und erhält Umschlag; darin Unterlagen des Kreditinstituts und Bewilligung, Selbstauskunft und &amp;quot;Schuldanerkenntnis/Abtretung&amp;quot;; mit letzterem Besuch beim Notar. Der liest ihnen das Dokument vor; Jährlings verstehen nur Bahnhof, nicken es aber trotzdem ab; halten Abtretung für Formsache und unterschreiben. Abtretungserklärung landet in Poststelle beim Autohersteller; Sachbearbeiter klärt Kollegin auf, dass solche Lohnpfändungen immer wieder eintrudelten; in der Personalabteilung gibt es eigenen Sachbearbeiter dafür; solche Verfügungen demnach oft bei Männern wegen Unterhaltszahlungen; Else Jährling zeigt ihrem Mann in der Kantine ihre Gehaltsabrechnung, fast 500.- DM wurden mit dem Verweis &amp;quot;LP&amp;quot; einbehalten; Horst entdeckt den Posten auch auf seiner Abrechnung mit über 620.- DM; vermuten Computerfehler; Kollege in Personalabteilung zeigt ihnen Lohnpfändungs-Dokument; Jährlings haben Geld für Kredit nie erhalten; Personaler empfiehlt Einlegen von Widerspruch und Einschalten eines Rechtsanwalts. Ede: Unglaublicher Trick, Tätern im Ausland ist kaum habhaft zu werden, wenn dann erst Verurteilung nach Jahren, Geld sei aber auf jeden Fall weg. Notaren sei kein Vorwurf zu machen, da sie oft Vorgeschichte des Schuldanerkenntnisses nicht kennen und Beratene oft sehr sparsam mit Auskünften seien, da sie auf den Kredit hofften. Edes Tipp: Notar &amp;quot;klipp und klar&amp;quot; die Vorgeschichte erzählen, damit er den Fall einordnen kann. Über die Folgen eines solchen Schreibens genau aufklären lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Raidar Müller-Elmau als Horst Jährling, Anne Georgio als Else Jährling, Olaf Ploetz als Bankmitarbeiter, Hubertus Petroll als Kreditvermittler, Rolf Hartmann als Notar, Susanne Ruppik als Poststellenmitarbeiterin, Luitpold Müller als Poststellenmitarbeiter, Henrik Helge als Personalsachbearbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Dass sie mit dieser vom Notar beurkundeten Abtretungserklärung ein gefährliches Papier abgeben, merken sie erst, als es Wochen später wieder auftaucht - in der Verwaltung der Autofabrik, in der sie arbeiten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Bahnhofsschwindler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter tritt vor allem am Frankfurter Hauptbahnhof auf; Opfer in aller Regel &amp;quot;betagtere Damen&amp;quot;; Mann aus Polen spricht alleinreisende Frau in Abteil an; hat angeblich nicht genügend Geld dabei, um seiner Familie Fahrt nach Gernsbach zu bezahlen; bittet um 100.- DM für Fahrkarten; Frau bekomme Geld am Zielbahnhof von Onkel gleich wieder zurück; bekommt von Dame Hunderter geliehen; Mann eilt los, angeblich um Fahrkarten zu kaufen; verschwindet natürlich auf Nimmerwiedersehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Henryk Nolewajka als Betrüger, Edith Krüger als Opfer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Fotomodelle werden abgeschmückt ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder in Fußgängerzone mit Kameras behängt; spricht Frauen mit Handtaschen und Plastiktüten an und will sie im Laufen fotografieren - allerdings ohne die Taschen. Diese werden ihm zum Halten übergeben, er schickt die Frauen ein paar Schritte zurück und macht sich währenddessen mit der Beute aus dem Staub.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
* Ede geht nach dem &amp;quot;Bahnhofsschwindler&amp;quot;-Fall noch einmal auf den Betrug mit Blindenware ein, der in den [[VF 111#KW|Kurzwarnungen]] im vergangenen Dezember und in einem [[VF 082#FF3|Filmfall mit anschließendem Studiogespräch 1984]] thematisiert wurde. Ede räumt auf Bitten mehrerer regionaler Blindenverbände ein, dass es &#039;&#039;doch&#039;&#039; anerkannte Blindenwerkstätten gibt, die ihre Ware &amp;quot;zulässigerweise&amp;quot; gleich an der Haustür ausliefern dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 112 (Sendung vom 03.03.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 114 (Sendung vom 23.06.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1989]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darlehensschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_103_(Sendung_vom_21.08.1987)&amp;diff=46824</id>
		<title>VF 103 (Sendung vom 21.08.1987)</title>
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		<updated>2024-06-26T22:00:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Trickdiebe als Bettler ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Passant wird auf der Frankfurter Zeil von zwei Bettlerinnen bedrängt, die vorgeblich um eine milde Gabe konkurrieren. Eine hält Passant Bettelschild unter die Nase und verdeckt sein gezücktes Portemonnaie, aus dem die andere alle Scheine stibitzt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Dinah Helal als Bettlerin #1, Rolf Beuckert als Passant, Sonja Hörbing als Bettlerin #2            &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Filmfall&amp;quot; nur wenige Sekunden lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Falsche Mitarbeiter vom Altenheim ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; ASB-Zivi bringt Jakob Strehler &amp;quot;Essen auf Rädern&amp;quot;; der 80-jährige ist noch fit, aber leicht gehbehindert; Zivi wird im Treppenhaus von jungem Mann beschattet, der Namen und Wohnung von Jakob Strehler auskundschaftet; nach Abfahrt des Zivis klingeln junger Mann und Komplizin im Arztkittel an der Wohnungstür; stellen sich als Mitarbeiter des Altenheims vor, die nachsehen wollen, ob es dem Rentner an nichts fehlt; resolute Frau geleitet Strehler wieder an Platz in die Küche, wo er aufessen solle; Komplize durchstöbert währenddessen die Wohnung; findet 3.500 DM in Kommode; nach Fund haben es Trickbetrüger plötzlich eilig und verschwinden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Arthur Jaschke als Jakob Strehler, Oliver Nitsche als Mitarbeiter &amp;quot;Essen auf Rädern&amp;quot;, Brigitte Goebel als Mitarbeiterin Altenheim, Georg Scharegg als Assistent &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Keine Angst, wir wollen sie nicht abholen. Wir wollen nur mal nachschauen, wie&#039;s unseren älteren Mitbürgern draußen geht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Jakob Strehler sieht aus wie [https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Sheen Martin Sheen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Schwindelinstitut Heiratsmarkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der kaufmännische Angestellte Joachim Dresbach ist seit einem Jahr arbeitslos; regelmäßiger Besuch im Arbeitsamt; Sachbearbeiter blättert erfolglos Karteikarten nach passenden Jobs durch; macht Dresbach wenig Hoffnung; mit seinen 53 Jahren &amp;quot;schwer vermittelbar&amp;quot;; Firmen wollten jüngere, die auch mit Computer umgehen können; reger Publikumsverkehr auf der Treppe zum Arbeitsamt; Finanzsituation der Dresbachs angespannt; Ehefrau Irene arbeitet wieder stundenweise; viele Absagen auf Dresbachs Bewerbungen, nur Partneragentur Trautmann schickt Einladung zum Vorstellungsgespräch; Gebietsleitung zu vergeben; Trautmann stellt in Anschreiben Verdienst von 10.000 DM/Monat mit nur einem Klienten pro Woche in Aussicht; keine Details zur genauen Tätigkeit; wenige Tage später Termin im Institut Trautmann; Herr Frank, mit Einstecktuch und gepflegtem Oberlippenbart, schildert mit sonorer Stimme Tätigkeit in rosigen Farben; fortgeschrittenes Alter für den Job sogar förderlich, da es den Klienten Vertrauen vermittle; Institut schalte Kontaktanzeigen, Dresbach müsse die Anschreibenden kontaktieren und Vermittlungsverträge abschließen; an Partnervermittlung Interessierte zahlten 3.000 DM für ein Jahr; Geld gehe an Dresbach, abzüglich 20 Prozent Provision für die Agentur; Institut gebe zum Start &amp;quot;100 Damen-Adressen aller Altersgruppen&amp;quot; und 200 Geschäftsbriefbögen; zum Vertragsschluss müsse Dresbach aber 8.000 DM &amp;quot;Startkapital&amp;quot; an Institut Trautmann zahlen; Aussicht auf &amp;quot;großes Geld&amp;quot; lässt Eheleute schließlich Vertrag unterschreiben; für die 8.000 DM nehmen sie bei ihrer Bank einen Kredit auf. Zwei Wochen später scheint Geschäft Fahrt aufzunehmen; erste Anzeigen in der Zeitung; Institut Trautmann schickt Zuschriften gebündelt; Dresbachs Anrufe bei den Interessenten verlaufen aber erfolglos: Der eine dachte, der Brief ginge direkt an &amp;quot;Sybille, 24&amp;quot;, beschwert sich noch bei Dresbach, dass dieser einfach die Post an &amp;quot;Sybille&amp;quot; öffnet, hat aber kein Interesse an Vermittlung über das Institut; der nächste hat &amp;quot;nur aus Jux&amp;quot; auf die Anzeige geantwortet, will aber auf gar keinen Fall Vertreterbesuch von einer Partneragentur in seiner Wohnung, zudem auf der Terrasse seine Frau sitzt; der Dritte, ein Wehrdienstleistender, sitzt standesgemäß im Bundeswehr-Sportanzug auf seiner Couch Dresbach gegenüber, kann sich aber bei schmalen 11 DM Wehrsold am Tag keine Mitgliedschaft bei Trautmann leisten. Ede: Dresbach konnte keinen einzigen Vertrag abschließen. Nach bisherigen Erkenntnissen haben über 150 Geschädigte rund eine Million Mark an das betrügerische Institut verloren. Adressen der 100 Damen des Instituts waren schon Jahre alt, viele waren längst verheiratet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Peter Harting als Sachbearbeiter, Karl-Heinz Hess als Joachim Dresbach, Karin Schröder als Irene Dresbach, Gisbert Rüschkamp als Herr Frank, Dietrich Trapp als Interessent #1, Hans Herbert Schopf als Interessent #2, Frederic Diehlmann als Interessent #3&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wie ... wir sollen 8.000 Mark zahlen??&amp;quot; – &amp;quot;Na ja, ganz ohne eigenen Einsatz geht es natürlicht nicht.&amp;quot;; &amp;quot;Der Brief war doch nicht für Sie bestimmt, sondern für Sybille – wie kommen Sie eigentlich dazu, ihn aufzumachen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Falsche Marktforscher verkaufen Abonnements ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; In der Anmoderation weist Ede auf die von den Rundfunkanstalten wiederkehrend in der Bevölkerung durchgeführten Umfragen hin, über welche Rückmeldungen zum Sendeangebot eingeholt würden. Dies sei für die Verbesserung der Programmqualität wichtig, unter dieser Tarnung würden jedoch auch von zwielichtigen Gestalten unlautere Geschäfte angebahnt.&amp;lt;br&amp;gt;Bei einer Frau läutet ein seriös gekleideter und wirkender Mann an der Wohnungstür, gibt sich als Mitarbeiter des ZDF aus, welcher eine Umfrage durchführe und begehrt wegen des Papierkrams dafür recht deutlich auch gleich Einlass in die Wohnung. Die Bewohnerin kommt dem trotz einiger Überraschung nach, ohne nach einem Dienst- oder Personalausweis zu fragen (Ede: „Das ist schon ein gravierender Fehler“). Im Wohnzimmer wird dann in der Tat zunächst eine vermeintliche Umfrage zu ihren Programmvorlieben durchgeführt. Anschließend bewegt sich das Gespräch jedoch in Richtung Zeitschriften, welche laut dem Interviewer dauerhaftere Unterhaltung böten. Sogleich Zoom-out und Übergang in die Abmoderation: Es sei leicht zu erkennen, dass der Besucher in Wirklichkeit ein windiger Zeitschriftenwerber ist. Den weitreichend bekannten Namen des ZDF nutzt er als Fuß in die Tür. Mit dem „Umfragebogen“ soll schlussendlich nur die Unterschrift für ein Abonnement gewonnen werden. Die Abmoderation weist darauf hin, dass echte Umfragemitarbeiter entsprechende Ausweise mit sich führen und keine Unterschriften einfordern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Urs-Peter Wolters als Interviewer, Hannelore Primus als Frau&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Was für Zeitschriften lesen Sie?&amp;quot; – &amp;quot;Zeitschriften? Eigentlich nicht so viele.&amp;quot; – &amp;quot;Soo, da informiert man sich doch aber viel gründlicher!&amp;quot; – &amp;quot;Ja? Ich weiss nich&#039;.&amp;quot; – &amp;quot;Das gedruckte Wort ist doch dauerhafter – rauscht nicht so schnell vorbei wie das Fernsehen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Länge Filmfall unter zwei Minuten; illustrationsweise noch kurze Weiterführung während der Abmoderation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Schwindler im Allgäuer Raum bietet Gastwirten günstige, personalisierte Werbe-T-Shirts, Feuerzeuge, Kugelschreiber etc. an. Kassiert vorab Anzahlung für Druck- und Satzkosten, taucht danach aber unter.&lt;br /&gt;
* Kredithaie versprechen in Anzeigen und Wurfsendungen Sofort-Bargeld, etwa 50.000 DM, ohne Zinsen. Nur Bearbeitungsgebühr zwischen 100-500 DM müsse gezahlt werden. Wer die berappt, ist sein Geld los und hört nie wieder etwas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Die Sendung beginnt sofort mit Filmfall 1 und ist ohne Experiment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 102 (Sendung vom 19.06.1987)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 104 (Sendung vom 23.10.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsbetrug (Partnerschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_098_(Sendung_vom_03.10.1986)&amp;diff=46820</id>
		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-06-25T18:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Käufer, Rainer Delventhal als Herr Neuburger, Michaela Amler als Frau Neuburger           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; beträchtliche Anzahl von Fotos, angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer lässt sich fortan von seiner Sekretärin verleugnen. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. – Die zweite Stufe beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche sich von Lisa Clemens fotografieren lassen und dazu auch ihre Daten angegeben hatte. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Elfriede Müller als Lisas Freundin #1, Peter Harting als Lebensgefährte, Sabine Roller als Lisas Freundin #2, Pius Schmitt als Passant, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service, Sigrid Guhr als Mitarbeiterin Fotogeschäft, Almut Henkel als Sekretärin, Susanne Overdyck als Mariannes Freundin #1, Kattrin Kupke als Mariannes Freundin #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – „Was, zahlen muss ich da auch was?“ – „Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;„Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und – tüftelte einen neuen Trick aus.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über knapp 30.000 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Renate Schauss als Frau Steiger, Ulf Jürgen Wagner als Herr Steiger, Hans Künster als Herr Lindner, Brigitte Schauder als Bankangestellte, Joachim Rebscher als Lieferant   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_098_(Sendung_vom_03.10.1986)&amp;diff=46819</id>
		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-06-25T18:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Käufer, Rainer Delventhal als Herr Neuburger, Michaela Amler als Frau Neuburger           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; beträchtliche Anzahl von Fotos, angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer lässt sich fortan von seiner Sekretärin verleugnen. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. – Die zweite Stufe beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche sich von Lisa Clemens fotografieren lassen und dazu auch ihre Daten angegeben hatte. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Sabine Roller als Lisas Freundin, Peter Harting als Lebensgefährte, Pius Schmitt als Passant, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – „Was, zahlen muss ich da auch was?“ – „Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;„Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und – tüftelte einen neuen Trick aus.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
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* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über knapp 30.000 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Renate Schauss als Frau Steiger, Ulf Jürgen Wagner als Herr Steiger, Hans Künster als Herr Lindner, Brigitte Schauder als Bankangestellte, Joachim Rebscher als Lieferant   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
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		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-06-25T17:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
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=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
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* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Käufer, Rainer Delventhal als Herr Neuburger, Michaela Amler als Frau Neuburger           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; beträchtliche Anzahl von Fotos, angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer lässt sich fortan von seiner Sekretärin verleugnen. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. – Die zweite Stufe beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche sich von Lisa Clemens fotografieren lassen und dazu auch ihre Daten angegeben hatte. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Peter Harting als Lebensgefährte, Pius Schmitt als Passant, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – „Was, zahlen muss ich da auch was?“ – „Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;„Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und – tüftelte einen neuen Trick aus.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über knapp 30.000 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ulf Jürgen Wagner als Herr Steiger, Hans Künster als Herr Lindner, Joachim Rebscher als Lieferant   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_084_(Sendung_vom_06.07.1984)&amp;diff=46817</id>
		<title>VF 084 (Sendung vom 06.07.1984)</title>
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		<updated>2024-06-25T15:19:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Trickdiebstahl von Neuwagen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Walter Clemens bekommt neuen Mercedes im Autohaus übergeben, Blumenstrauß für die Gattin; tags darauf meldet sich mutmaßlich die Mercedes-Niederlassung noch einmal bei Herrn Clemens: in die Fahrzeugpapiere seien durch Computerpanne falsche Zahlen eingedruckt worden; Wagen müsse noch einmal zurück in die Niederlassung; kündigen jungen Mechaniker an, der Mercedes sowie Fahrzeugbrief und -schein abholen kommt; kurz darauf kommt Mann in Mercedes-Blaumann, nimmt alles in Empfang und verschwindet mit dem Benz auf Nimmerwiedersehen; Ede: Neuwagen wurde eine Woche später in die USA verschifft&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Gahr als Walter Clemens, Henner Quest als Leiter Verkaufsabteilung, Yvonne Brosch als Sekretärin, Tobias Lelle als Mechaniker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ja, was gibt&#039;s denn?&amp;quot; – &amp;quot;Eine unangenehme Nachricht, Herr Clemens. Wir müssen leider Ihr Fahrzeug noch einmal zurückholen. Es ist nicht der Wagen selbst, aber durch einen Computerfehler sind falsche Zahlen in die Fahrzeugpapiere eingedruckt worden.&amp;quot; – &amp;quot;Also, das&#039;s ja &#039;n Ding. Und das ausgerechnet bei Ihnen!&amp;quot; – &amp;quot;Es ist uns auch sehr peinlich, das dürfen Sie uns glauben. Aber wir haben noch Glück, dass wir&#039;s so schnell gemerkt haben. [...] Wir schicken selbstverständlich einen jungen Mann aus unserer Werkstatt vorbei. Wenn Sie nur den Fahrzeugbrief und den -schein bereithalten würden!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Strenggenommen handelt es sich hier um Unterschlagung, nicht um Diebstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Vorsicht Ferien-Gangster ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Architekt Martin Mühlhausen aus dem Rheinland im Auftragsarbeitsstress; wohlhabend: großes Haus und Audi 100; Ehefrau Cornelia plant Urlaub, von Ferienhaus-Annonce angetan: Vier Zimmer, eigenes Schwimmbad, Strandanteil für 140 DM/Tag in Spanien; Fotos des Ferienhauses kommen per Post; voller Mietpreis wird sechs Wochen vor Anreise fällig: 2.800 DM; nach Bezahlung kommt schriftliche Bestätigung der Ferienhausagentur und Adresse eines Verkaufsagenten in Dénia, der die Appartementschlüssel hat. Auto bepacken; nach 2.000 Kilometern Fahrt passiert Audi tags drauf &amp;quot;Dénia&amp;quot;-Ortsschild an der Costa Blanca; Ehepaar sucht Avenida Generalissimo Gomez; Wenden am Ortsausgang; Straße gibt es in Dénia nicht; Mitarbeiterin im Fremdenverkehrsbüro hat auch noch nie etwas von einem Ferienhaus namens „Cumbre des Sol“ gehört; Schulterzucken bei Mitarbeiterin und lange Gesichter bei den Mühlhausens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Jürgen Kloth als Martin Mühlhausen, Brigitte Böttrich als Cornelia Mühlhausen, Adriana Altaras als Mitarbeiterin Fremdenverkehrsbüro&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Musik:&#039;&#039;&#039; Viva Espana (Instrumental)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die Planung des Privatlebens überlässt Martin Mühlhausen weitgehend seiner Frau.&amp;quot; – &amp;quot;Also dann: Spanien olé!&amp;quot; – &amp;quot;Mein Gott ... was machen wir denn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das Vorsicht-Falle-Team hat offenbar keine Kosten und Mühen gescheut und ist für den Dreh tatsächlich (mit dem Team und dem Audi) bis nach Dénia gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Angeblicher Kollege von früher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer fast ausnahmslos ältere Männer, deren Frau vor kurzem gestorben ist und die häufig auf Friedhöfen anzutreffen sind; werden von gut deutsch sprechendem Südländer angesprochen, der sich als früherer Arbeitskollege ausgibt; beschenkt alte Männer mit angeblich wertvollen Lederjacken und anderem Plunder; schafft es dann, den Opfern ein Darlehen für eine Reise in die Heimat abzuschwatzen; Beträge bis 1.200 DM keine Seltenheit&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Carl J. Eberhardt als Rentner, Roberto Eftimiadis als Ex-Kollege&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach was. Fühlen Sie! Das ist sährr schön!&amp;quot;; &amp;quot;Also, Prost!&amp;quot;; &amp;quot;Yiamas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Fast keine Dialoge, sondern nur Off-Text; Einspieler ist zwar Filmfall, wird aber irgendwie auch halb als &amp;quot;Aktuelle Kurzwarnung&amp;quot; gezeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Kreditkarten-Betrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Landesbehörden-Oberinspektor Willi Köhler hat auf Annonce geantwortet, die Beamten eine lukrative Nebentätigkeit verspricht; in der engeren Wahl; Personalbogen ausfüllen; auch Fragen zu Einkommen und Hypotheken; Ehefrau sucht Kontonummer raus; Brief geht an leerstehendes Appartement in großer Wohnanlage, Briefkasten wurde von Betrüger mit Namensschild „Betriebsberatung Schneider“ ausgestattet; Betrüger hat mehrerer solcher Deckadressen; überträgt Angaben von Personalbogen in Kreditkartenanträge und fälscht Unterschriften; als Adresse wird eine der Deckadressen angegeben. Bearbeitung der Anträge in den Kreditkartenorganisationen an globigen Computern; Auskünfte über Kreditwürdigkeit der Antragsteller werden eingeholt; diese fallen bei Beamten wie Willi Köhler „naturgemäß fast immer positiv“ aus; Karte wird deshalb ausgegeben und an Deckadresse geschickt, wo der Betrüger mittlerweile einen Briefkasten mit dem Namen des Antragstellers ausgestattet hat. Shopping beim Juwelier; Betrüger kann Karte wochenlang nutzen; Schwindel fliegt erst auf, als Köhlers Konto mit 12.000 DM belastet wird. Geprellter kann zwar nachweisen, dass er Karten nicht beantragt hat, laut Ede ist aber zu prüfen, ob er durch das leichtfertige Herausgeben seiner Daten nicht zumindest eine Teilschuld trägt – und damit auf einem Teil des Schadens sitzen bleibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gottfried Herbe als Willi Köhler, Marianne Landherr als Frau Köhler, Lorenz Schirren als Inserent, Klaus Götte als Juwelier&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber hier, die Kontonummer auch noch!&amp;quot; – &amp;quot;Ist doch klar, die wollen wissen, wohin die das Geld überweisen sollen, das du da verdienst.&amp;quot; – &amp;quot;Na ja, eigentlich logisch. Man ist ja immer gleich misstrauisch.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede erklärt vor dem Filmfall erst einmal, was Kreditkarten sind: Nicht zu verwechseln mit Scheckkarten, kommen aus den USA, erfreuen sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit, man kann damit in Geschäften, Hotels und Restaurants bezahlen, die Kreditkartenorganisation bucht einmal im Monat vom Konto des Karteninhabers ab: &amp;quot;So einfach ist das&amp;quot;. Ede hat auch eine Auswahl dieser Karten im Studio dabei. Nach dem Filmfall fragt Ede den Justiziar beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Walter Hesse, ob sich im Inserate-Teil der Zeitungen mehr Betrüger tummeln als anderswo. Hesse: Sorge, dass Anzeigenteil besonders häufig für betrügerische Machenschaften missbraucht wird, ist nicht begründet. Das meiste seien rechtschaffende Kunden. Verlags-Mitarbeiter könnten nicht jede Anzeige überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Gepäckdiebstahl am Flughafen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Abflughalle Frankfurter Flughafen; Bernd Schröder mit präpariertem Koffer ohne Boden, den er über Koffer einer abgelenkten &amp;quot;Lady aus Amerika&amp;quot; stülpt und damit weggeht; dunkler Hartschalenkoffer einer Passagierin wird von Schröder durch gleiches, leeres Modell ausgetauscht; funktioniert auch mit Aktenkoffern bei Managern; schlafenden Passagieren schiebt er Gepäckwagen weg; greift sich rote Gepäcktasche auch einmal ganz offen, als das Überstülpen nicht funktioniert; Passagier mit sieben Koffern bemerkt gar nicht, dass einer fehlt; auch Familie mit Kind stellt erst nach mehreren Nachfragen von Bernd Schröder (&amp;quot;Sie vermissen nicht zufällig was?&amp;quot;) fest, dass etwas fehlen könnte     &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wer den Schlaf der Gerechten schläft, dem schieben die Ungerechten schnell einmal den ganzen Gepäckwagen weg&amp;quot;, &amp;quot;Ich hab doch noch extra gesagt, &#039;Pass auf, da steht&#039;s Gepäck!&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede sagt im Anschluss, es hätte ihn nachdenklich gemacht, dass viele Leute bei den Diebstählen zugesehen hätten, ohne den Opfern in irgendeiner Weise zu Hilfe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}}Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Urlaubs-Neppern weist Ede auch auf zwielichtige Angebote hin, während eines kurzen Urlaubs den Internationalen Führerschein zu machen. Das klinge zwar attraktiv, insbesondere für Menschen, denen der deutsche &amp;quot;Lappen&amp;quot; entzogen wurde - wer sich aber als Deutscher mit dem Internationalen Führerschein in Deutschland hinters Steuer setze, ohne den deutschen Führerschein zu haben, der mache sich strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Ede bringt dicken Wälzer mit ins Studio: Die polizeiliche Kriminalstatistik 1982. Vor allem die Autodiebstähle haben in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen: &amp;quot;Wer sich regelmäßig in diese Zahlenwerke vertieft, dem vergeht – was man mir ja schon oft vorgehalten hat – tatsächlich das Lachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 083 (Sendung vom 27.04.1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 085 (Sendung vom 10.08.1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1984]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dénia]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darlehensschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Identitätsdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankkartenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_084_(Sendung_vom_06.07.1984)&amp;diff=46816</id>
		<title>VF 084 (Sendung vom 06.07.1984)</title>
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		<updated>2024-06-25T15:19:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Trickdiebstahl von Neuwagen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Walter Clemens bekommt neuen Mercedes im Autohaus übergeben, Blumenstrauß für die Gattin; tags darauf meldet sich mutmaßlich die Mercedes-Niederlassung noch einmal bei Herrn Clemens: in die Fahrzeugpapiere seien durch Computerpanne falsche Zahlen eingedruckt worden; Wagen müsse noch einmal zurück in die Niederlassung; kündigen jungen Mechaniker an, der Mercedes sowie Fahrzeugbrief und -schein abholen kommt; kurz darauf kommt Mann in Mercedes-Blaumann, nimmt alles in Empfang und verschwindet mit dem Benz auf Nimmerwiedersehen; Ede: Neuwagen wurde eine Woche später in die USA verschifft&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ja, was gibt&#039;s denn?&amp;quot; – &amp;quot;Eine unangenehme Nachricht, Herr Clemens. Wir müssen leider Ihr Fahrzeug noch einmal zurückholen. Es ist nicht der Wagen selbst, aber durch einen Computerfehler sind falsche Zahlen in die Fahrzeugpapiere eingedruckt worden.&amp;quot; – &amp;quot;Also, das&#039;s ja &#039;n Ding. Und das ausgerechnet bei Ihnen!&amp;quot; – &amp;quot;Es ist uns auch sehr peinlich, das dürfen Sie uns glauben. Aber wir haben noch Glück, dass wir&#039;s so schnell gemerkt haben. [...] Wir schicken selbstverständlich einen jungen Mann aus unserer Werkstatt vorbei. Wenn Sie nur den Fahrzeugbrief und den -schein bereithalten würden!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Gahr als Walter Clemens, Henner Quest als Leiter Verkaufsabteilung, Yvonne Brosch als Sekretärin, Tobias Lelle als Mechaniker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Strenggenommen handelt es sich hier um Unterschlagung, nicht um Diebstahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Vorsicht Ferien-Gangster ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Architekt Martin Mühlhausen aus dem Rheinland im Auftragsarbeitsstress; wohlhabend: großes Haus und Audi 100; Ehefrau Cornelia plant Urlaub, von Ferienhaus-Annonce angetan: Vier Zimmer, eigenes Schwimmbad, Strandanteil für 140 DM/Tag in Spanien; Fotos des Ferienhauses kommen per Post; voller Mietpreis wird sechs Wochen vor Anreise fällig: 2.800 DM; nach Bezahlung kommt schriftliche Bestätigung der Ferienhausagentur und Adresse eines Verkaufsagenten in Dénia, der die Appartementschlüssel hat. Auto bepacken; nach 2.000 Kilometern Fahrt passiert Audi tags drauf &amp;quot;Dénia&amp;quot;-Ortsschild an der Costa Blanca; Ehepaar sucht Avenida Generalissimo Gomez; Wenden am Ortsausgang; Straße gibt es in Dénia nicht; Mitarbeiterin im Fremdenverkehrsbüro hat auch noch nie etwas von einem Ferienhaus namens „Cumbre des Sol“ gehört; Schulterzucken bei Mitarbeiterin und lange Gesichter bei den Mühlhausens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Jürgen Kloth als Martin Mühlhausen, Brigitte Böttrich als Cornelia Mühlhausen, Adriana Altaras als Mitarbeiterin Fremdenverkehrsbüro&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Musik:&#039;&#039;&#039; Viva Espana (Instrumental)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die Planung des Privatlebens überlässt Martin Mühlhausen weitgehend seiner Frau.&amp;quot; – &amp;quot;Also dann: Spanien olé!&amp;quot; – &amp;quot;Mein Gott ... was machen wir denn jetzt?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das Vorsicht-Falle-Team hat offenbar keine Kosten und Mühen gescheut und ist für den Dreh tatsächlich (mit dem Team und dem Audi) bis nach Dénia gefahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Angeblicher Kollege von früher ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer fast ausnahmslos ältere Männer, deren Frau vor kurzem gestorben ist und die häufig auf Friedhöfen anzutreffen sind; werden von gut deutsch sprechendem Südländer angesprochen, der sich als früherer Arbeitskollege ausgibt; beschenkt alte Männer mit angeblich wertvollen Lederjacken und anderem Plunder; schafft es dann, den Opfern ein Darlehen für eine Reise in die Heimat abzuschwatzen; Beträge bis 1.200 DM keine Seltenheit&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Carl J. Eberhardt als Rentner, Roberto Eftimiadis als Ex-Kollege&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach was. Fühlen Sie! Das ist sährr schön!&amp;quot;; &amp;quot;Also, Prost!&amp;quot;; &amp;quot;Yiamas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Fast keine Dialoge, sondern nur Off-Text; Einspieler ist zwar Filmfall, wird aber irgendwie auch halb als &amp;quot;Aktuelle Kurzwarnung&amp;quot; gezeigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Kreditkarten-Betrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Landesbehörden-Oberinspektor Willi Köhler hat auf Annonce geantwortet, die Beamten eine lukrative Nebentätigkeit verspricht; in der engeren Wahl; Personalbogen ausfüllen; auch Fragen zu Einkommen und Hypotheken; Ehefrau sucht Kontonummer raus; Brief geht an leerstehendes Appartement in großer Wohnanlage, Briefkasten wurde von Betrüger mit Namensschild „Betriebsberatung Schneider“ ausgestattet; Betrüger hat mehrerer solcher Deckadressen; überträgt Angaben von Personalbogen in Kreditkartenanträge und fälscht Unterschriften; als Adresse wird eine der Deckadressen angegeben. Bearbeitung der Anträge in den Kreditkartenorganisationen an globigen Computern; Auskünfte über Kreditwürdigkeit der Antragsteller werden eingeholt; diese fallen bei Beamten wie Willi Köhler „naturgemäß fast immer positiv“ aus; Karte wird deshalb ausgegeben und an Deckadresse geschickt, wo der Betrüger mittlerweile einen Briefkasten mit dem Namen des Antragstellers ausgestattet hat. Shopping beim Juwelier; Betrüger kann Karte wochenlang nutzen; Schwindel fliegt erst auf, als Köhlers Konto mit 12.000 DM belastet wird. Geprellter kann zwar nachweisen, dass er Karten nicht beantragt hat, laut Ede ist aber zu prüfen, ob er durch das leichtfertige Herausgeben seiner Daten nicht zumindest eine Teilschuld trägt – und damit auf einem Teil des Schadens sitzen bleibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gottfried Herbe als Willi Köhler, Marianne Landherr als Frau Köhler, Lorenz Schirren als Inserent, Klaus Götte als Juwelier&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber hier, die Kontonummer auch noch!&amp;quot; – &amp;quot;Ist doch klar, die wollen wissen, wohin die das Geld überweisen sollen, das du da verdienst.&amp;quot; – &amp;quot;Na ja, eigentlich logisch. Man ist ja immer gleich misstrauisch.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede erklärt vor dem Filmfall erst einmal, was Kreditkarten sind: Nicht zu verwechseln mit Scheckkarten, kommen aus den USA, erfreuen sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit, man kann damit in Geschäften, Hotels und Restaurants bezahlen, die Kreditkartenorganisation bucht einmal im Monat vom Konto des Karteninhabers ab: &amp;quot;So einfach ist das&amp;quot;. Ede hat auch eine Auswahl dieser Karten im Studio dabei. Nach dem Filmfall fragt Ede den Justiziar beim Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, Walter Hesse, ob sich im Inserate-Teil der Zeitungen mehr Betrüger tummeln als anderswo. Hesse: Sorge, dass Anzeigenteil besonders häufig für betrügerische Machenschaften missbraucht wird, ist nicht begründet. Das meiste seien rechtschaffende Kunden. Verlags-Mitarbeiter könnten nicht jede Anzeige überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Gepäckdiebstahl am Flughafen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Abflughalle Frankfurter Flughafen; Bernd Schröder mit präpariertem Koffer ohne Boden, den er über Koffer einer abgelenkten &amp;quot;Lady aus Amerika&amp;quot; stülpt und damit weggeht; dunkler Hartschalenkoffer einer Passagierin wird von Schröder durch gleiches, leeres Modell ausgetauscht; funktioniert auch mit Aktenkoffern bei Managern; schlafenden Passagieren schiebt er Gepäckwagen weg; greift sich rote Gepäcktasche auch einmal ganz offen, als das Überstülpen nicht funktioniert; Passagier mit sieben Koffern bemerkt gar nicht, dass einer fehlt; auch Familie mit Kind stellt erst nach mehreren Nachfragen von Bernd Schröder (&amp;quot;Sie vermissen nicht zufällig was?&amp;quot;) fest, dass etwas fehlen könnte     &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wer den Schlaf der Gerechten schläft, dem schieben die Ungerechten schnell einmal den ganzen Gepäckwagen weg&amp;quot;, &amp;quot;Ich hab doch noch extra gesagt, &#039;Pass auf, da steht&#039;s Gepäck!&#039;&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede sagt im Anschluss, es hätte ihn nachdenklich gemacht, dass viele Leute bei den Diebstählen zugesehen hätten, ohne den Opfern in irgendeiner Weise zu Hilfe zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}}Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
Im Zusammenhang mit Urlaubs-Neppern weist Ede auch auf zwielichtige Angebote hin, während eines kurzen Urlaubs den Internationalen Führerschein zu machen. Das klinge zwar attraktiv, insbesondere für Menschen, denen der deutsche &amp;quot;Lappen&amp;quot; entzogen wurde - wer sich aber als Deutscher mit dem Internationalen Führerschein in Deutschland hinters Steuer setze, ohne den deutschen Führerschein zu haben, der mache sich strafbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Ede bringt dicken Wälzer mit ins Studio: Die polizeiliche Kriminalstatistik 1982. Vor allem die Autodiebstähle haben in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen: &amp;quot;Wer sich regelmäßig in diese Zahlenwerke vertieft, dem vergeht – was man mir ja schon oft vorgehalten hat – tatsächlich das Lachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 083 (Sendung vom 27.04.1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 085 (Sendung vom 10.08.1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1984]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dénia]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darlehensschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Identitätsdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankkartenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_002_(Sendung_vom_25.08.1964)&amp;diff=46812</id>
		<title>VF 002 (Sendung vom 25.08.1964)</title>
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		<updated>2024-06-24T20:09:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF3}}Renn-Wettbetrug */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Melkmaschinen-Musteranlage ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass der gezeigte Hof in Husum der tatsächliche Tatort ist. Gauner suchen Bauernhof mit ein paar Kühen zum Aufstellen einer gratis Melkmaschinenmusteranlage. Dänische Firma, für jede verkaufte Maschine 10 Prozent Provision. Muss aber sauberer Hof sein. Bauer anfangs misstrauisch, zeigt aber Kuhstall. Typ misst Stall mit Zollstock aus, bietet an, Stall neu zu streichen. Bauer &amp;quot;muss mit Frau sprechen, hält sich aber bereits für Glückspilz&amp;quot;, denn: kein Geld für Maschine, schwierige Lebenslage. Bauer versucht, gelangweilte Frau beim Kartoffelschälen zu überzeugen. Kaufvertrag ist laut Gaunern nur für&#039;s Finanzamt. Kaufvertrag und Kreditvertrag unterschrieben. Melkmaschine wird geliefert: 120 DM Transportkosten, 200 DM erste Rate. Alles Schwarz auf Weiß im Vertrag. Verkäufer verweist auf potente Rechtsabteilung: Bauer, der mal geklagt hatte, hatte dann auch die Gerichtskosten noch am Hals. Aber Ausweg: Alles gleich bezahlen plus zehn Prozent Rabatt. &amp;quot;Im Moment gibt es keinen anderen Ausweg für Sie.&amp;quot; Bauer ist Auslieferer jetzt sogar dankbar. Mit Annahme des Rabatts nimmt er sich fast jede Möglichkeit, später noch vor Gericht gegen die Bande vorzugehen. Ede aus dem Off: &amp;quot;Stimmungsbarometer bei allen betroffenen Landwirten steht auf Sturm.&amp;quot; Melkmaschine entpuppte sich laut einem geprellten Landwirt auch noch als Schrott.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Walter von Have als Vertreter #1, Wolfgang Kaus als Vertreter #2, Trude Friedrichs als Gertrud Kaske, Willi Moll als Lieferant&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, wie ist es, Bauer?&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;De Fru soll ja schließlich ooch mitsprechen!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn die das nur für&#039;s Finanzamt brauchen, dann unterschreib&#039; ruhig.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Gekauft? Quatsch!!! Ne Musteranlage is dat! Is&#039; doch alles gratis!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Sehn &#039;se mal, was das für Zinsen macht. Fünfzehneinhalb Prozent im Jahr!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ja, da sind sie wohl reingefallen, wie mir scheint!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;So sind sie mit einem Schlag aus allem raus!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Vor der Masche mit der Musteranlage warnt Ede auch [[VF 046 (Sendung vom 19.03.1975)#FF3|elf Jahre später]] noch mal. Unabhängig von der bäuerlichen Einkleidung handelt es sich hier um die Urform eines sog. Zwei-Stufen-Tricks, einer Art Königsdisziplin der Intelligenzverbrechen. Der Dialog aus der zweiten Phase wurde teilweise bis in den Wortlaut hinein bei einem [[VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)#FF3|späteren Zwei-Stufen-Trick]] wiederverwendet.&amp;lt;br&amp;gt;Sehr ungewöhnlich auch die O-Töne von einigen echten geschädigten Bauern, die den Filmfall abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Betrug mit Nachnahmesendungen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Postbote bringt &amp;quot;Spezial-Speiseplan&amp;quot; als Nachnahme-Sendung, 6,90 DM, Frau hat den &amp;quot;Quatsch nicht bestellt&amp;quot;, Mann ruft bei Absender an, &amp;quot;Sie haben den vielleicht nicht bestellt, aber sie haben auf dem Umschlag doch deutlich gesehen, was drin ist&amp;quot;, Annahme der Nachnahme bedeutet Einverständnis zum Kauf. Ede: Trick schon früher von Firma Grün-Information. Wichtig aussehender Umschlag &amp;quot;aus Bonn&amp;quot; mit Auszügen aus Landwirtschaftsgesetz. Viele Bauern nahmen ihn an, insgesamt um 30.000 DM geprellt. Andere Aktion: &amp;quot;Stammbuch-Informationen&amp;quot; an junge Eheleute. Adressen kamen von kommerziellen Adresshändlern. Sprecher der Bundespostdirektion Frankfurt mit Statement: &amp;quot;Die Post kann von jedem beliebigen Absender beauftragt werden, Sendungen nach Einziehung des Nachnahmebetrags dem Empfänger auszuhändigen. Zahlt er den Nachnahmebetrag ist ein Kaufvertrag zustandegekommen wie in einem Ladengeschäft.&amp;quot; Polizei: &amp;quot;Wir befinden uns auf Neuland.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das wird ja wohl für meine Frau sein. Frauen bestellen ja immer solches Zeug.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Na, dann will ich mir die Burschen mal kaufen!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;So wie das Mädchen der Grün-Information geben an den Postschaltern täglich ähnliche Unternehmen Nachnahmesendungen auf - in der Hoffnung, dass sie aus Versehen angenommen werden.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Für 6 Mark 90 prozessiert am Ende doch niemand. Und darauf vertrauen Firmen wie die Grün-Information.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Renn-Wettbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bei Treffen der High Society nur wenige neue Gesichter. Einer ist aber doch da, keiner weiß, wer ihn eingeführt hat, Dreierwette, dem Glück wird nachgeholfen, Gauner versucht, Industriellen zum Wetten auf manipuliertes Rennen zu überzeugen, soll testweise 10 Mark auf Galopprennen in Frankfurt-Niederrad setzen. Um Insiderwissen zu belegen, will Betrüger schon vor dem Rennen die Ergebnisse schicken. Sie kommen per Post erst nach dem Rennen, sind aber alle richtig. Poststempel &amp;quot;beweist&amp;quot;, dass Brief vor dem Rennen abgeschickt wurde. Industrieller beißt an und gibt Betrüger 2.000 DM Provision vorab. Am Renntag: &amp;quot;Postillon&amp;quot;, &amp;quot;Ödipus&amp;quot; und &amp;quot;Windspiel&amp;quot; laufen erst tatsächlich so, wie vorhergesagt; Ede als Sportreporter. Dann kommt aber natürlich alles anders.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl Supper als Heinrich Bergmann, Gisela Keiner als Sekretärin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Whisky? Ja, gern.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039; Ede zeigt im Anschluss Schritt für Schritt, wie es dem Betrüger gelungen ist, den falsch datierten Poststempel auf den Brief zu bekommen. Das Muster wiederholt sich in [[Sendung vom 15.09.1973#FF2|FF 2 der Sendung vom 15.09.1973]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Bankbetrug ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede steht in der Sparkasse Darmstadt: &amp;quot;Mitarbeiterinnen&amp;quot; fangen Bankkunden ab und bringen sie zu Ede, dem &amp;quot;Chef der Revision&amp;quot;, der verhandelt gerade mit weiterer Komplizin, echtes Opfer soll sehen, dass alles seine Richtigkeit hat. Ede behauptet, Geldschein-Serie einziehen zu müssen, lässt sich von Kunden das abgehobene Geld, Sparbücher und Ausweise geben und verschwindet. Ede: &amp;quot;Alle haben uns ihr Geld ohne zu zögern gegeben. Wir hätten mit den Sparbüchern und Ausweisen einfach in eine andere Filiale gehen und noch mehr Geld abheben können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Die exakte Masche wird [[VF 038 (Sendung vom 10.03.1973) | neun Jahre später]] in einer Vorsicht-Falle-Folge noch einmal aufgelegt - wieder mit Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Ede lobt Kriminalpolizei als &amp;quot;Verbündete&amp;quot; der ersten Stunde. Zu Beginn der Sendung hält er einen Stapel Briefe in die Kamera, die von betrogenen Zuschauern sind. Zwei Fälle der Sendung stammen laut Ede aus diesen Briefen. Zwischen Fall 2 und 3 genehmigt sich Ede genüsslich ein Schluck aus seinem Wasserglas. (Um am Ende seiner Moderation zu Fall 3 noch mal darauf zurückzukommen: &amp;quot;Auf Veranstaltungen, wo die Getränke meist gehaltvoller sind als hier.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 001 (Sendung vom 24.03.1964)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 003 (Sendung vom 20.10.1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1964]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<title>VF 002 (Sendung vom 25.08.1964)</title>
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		<updated>2024-06-24T19:45:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF1}}Melkmaschinen-Musteranlage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Melkmaschinen-Musteranlage ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass der gezeigte Hof in Husum der tatsächliche Tatort ist. Gauner suchen Bauernhof mit ein paar Kühen zum Aufstellen einer gratis Melkmaschinenmusteranlage. Dänische Firma, für jede verkaufte Maschine 10 Prozent Provision. Muss aber sauberer Hof sein. Bauer anfangs misstrauisch, zeigt aber Kuhstall. Typ misst Stall mit Zollstock aus, bietet an, Stall neu zu streichen. Bauer &amp;quot;muss mit Frau sprechen, hält sich aber bereits für Glückspilz&amp;quot;, denn: kein Geld für Maschine, schwierige Lebenslage. Bauer versucht, gelangweilte Frau beim Kartoffelschälen zu überzeugen. Kaufvertrag ist laut Gaunern nur für&#039;s Finanzamt. Kaufvertrag und Kreditvertrag unterschrieben. Melkmaschine wird geliefert: 120 DM Transportkosten, 200 DM erste Rate. Alles Schwarz auf Weiß im Vertrag. Verkäufer verweist auf potente Rechtsabteilung: Bauer, der mal geklagt hatte, hatte dann auch die Gerichtskosten noch am Hals. Aber Ausweg: Alles gleich bezahlen plus zehn Prozent Rabatt. &amp;quot;Im Moment gibt es keinen anderen Ausweg für Sie.&amp;quot; Bauer ist Auslieferer jetzt sogar dankbar. Mit Annahme des Rabatts nimmt er sich fast jede Möglichkeit, später noch vor Gericht gegen die Bande vorzugehen. Ede aus dem Off: &amp;quot;Stimmungsbarometer bei allen betroffenen Landwirten steht auf Sturm.&amp;quot; Melkmaschine entpuppte sich laut einem geprellten Landwirt auch noch als Schrott.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Walter von Have als Vertreter #1, Wolfgang Kaus als Vertreter #2, Trude Friedrichs als Gertrud Kaske, Willi Moll als Lieferant&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, wie ist es, Bauer?&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;De Fru soll ja schließlich ooch mitsprechen!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn die das nur für&#039;s Finanzamt brauchen, dann unterschreib&#039; ruhig.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Gekauft? Quatsch!!! Ne Musteranlage is dat! Is&#039; doch alles gratis!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Sehn &#039;se mal, was das für Zinsen macht. Fünfzehneinhalb Prozent im Jahr!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ja, da sind sie wohl reingefallen, wie mir scheint!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;So sind sie mit einem Schlag aus allem raus!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Vor der Masche mit der Musteranlage warnt Ede auch [[VF 046 (Sendung vom 19.03.1975)#FF3|elf Jahre später]] noch mal. Unabhängig von der bäuerlichen Einkleidung handelt es sich hier um die Urform eines sog. Zwei-Stufen-Tricks, einer Art Königsdisziplin der Intelligenzverbrechen. Der Dialog aus der zweiten Phase wurde teilweise bis in den Wortlaut hinein bei einem [[VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)#FF3|späteren Zwei-Stufen-Trick]] wiederverwendet.&amp;lt;br&amp;gt;Sehr ungewöhnlich auch die O-Töne von einigen echten geschädigten Bauern, die den Filmfall abschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Betrug mit Nachnahmesendungen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Postbote bringt &amp;quot;Spezial-Speiseplan&amp;quot; als Nachnahme-Sendung, 6,90 DM, Frau hat den &amp;quot;Quatsch nicht bestellt&amp;quot;, Mann ruft bei Absender an, &amp;quot;Sie haben den vielleicht nicht bestellt, aber sie haben auf dem Umschlag doch deutlich gesehen, was drin ist&amp;quot;, Annahme der Nachnahme bedeutet Einverständnis zum Kauf. Ede: Trick schon früher von Firma Grün-Information. Wichtig aussehender Umschlag &amp;quot;aus Bonn&amp;quot; mit Auszügen aus Landwirtschaftsgesetz. Viele Bauern nahmen ihn an, insgesamt um 30.000 DM geprellt. Andere Aktion: &amp;quot;Stammbuch-Informationen&amp;quot; an junge Eheleute. Adressen kamen von kommerziellen Adresshändlern. Sprecher der Bundespostdirektion Frankfurt mit Statement: &amp;quot;Die Post kann von jedem beliebigen Absender beauftragt werden, Sendungen nach Einziehung des Nachnahmebetrags dem Empfänger auszuhändigen. Zahlt er den Nachnahmebetrag ist ein Kaufvertrag zustandegekommen wie in einem Ladengeschäft.&amp;quot; Polizei: &amp;quot;Wir befinden uns auf Neuland.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das wird ja wohl für meine Frau sein. Frauen bestellen ja immer solches Zeug.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Na, dann will ich mir die Burschen mal kaufen!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;So wie das Mädchen der Grün-Information geben an den Postschaltern täglich ähnliche Unternehmen Nachnahmesendungen auf - in der Hoffnung, dass sie aus Versehen angenommen werden.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Für 6 Mark 90 prozessiert am Ende doch niemand. Und darauf vertrauen Firmen wie die Grün-Information.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Renn-Wettbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bei Treffen der High Society nur wenige neue Gesichter. Einer ist aber doch da, keiner weiß, wer ihn eingeführt hat, Dreierwette, dem Glück wird nachgeholfen, Gauner versucht, Industriellen zum Wetten auf manipuliertes Rennen zu überzeugen, soll testweise 10 Mark auf Galopprennen in Frankfurt-Niederrad setzen. Um Insiderwissen zu belegen, will Betrüger schon vor dem Rennen die Ergebnisse schicken. Sie kommen per Post erst nach dem Rennen, sind aber alle richtig. Poststempel &amp;quot;beweist&amp;quot;, dass Brief vor dem Rennen abgeschickt wurde. Industrieller beißt an und gibt Betrüger 2.000 DM Provision vorab. Am Renntag: &amp;quot;Postillon&amp;quot;, &amp;quot;Ödipus&amp;quot; und &amp;quot;Windspiel&amp;quot; laufen erst tatsächlich so, wie vorhergesagt; Ede als Sportreporter. Dann kommt aber natürlich alles anders.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Whisky? Ja, gern.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039; Ede zeigt im Anschluss Schritt für Schritt, wie es dem Betrüger gelungen ist, den falsch datierten Poststempel auf den Brief zu bekommen. Das Muster wiederholt sich in [[Sendung vom 15.09.1973#FF2|FF 2 der Sendung vom 15.09.1973]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Bankbetrug ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede steht in der Sparkasse Darmstadt: &amp;quot;Mitarbeiterinnen&amp;quot; fangen Bankkunden ab und bringen sie zu Ede, dem &amp;quot;Chef der Revision&amp;quot;, der verhandelt gerade mit weiterer Komplizin, echtes Opfer soll sehen, dass alles seine Richtigkeit hat. Ede behauptet, Geldschein-Serie einziehen zu müssen, lässt sich von Kunden das abgehobene Geld, Sparbücher und Ausweise geben und verschwindet. Ede: &amp;quot;Alle haben uns ihr Geld ohne zu zögern gegeben. Wir hätten mit den Sparbüchern und Ausweisen einfach in eine andere Filiale gehen und noch mehr Geld abheben können.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Die exakte Masche wird [[VF 038 (Sendung vom 10.03.1973) | neun Jahre später]] in einer Vorsicht-Falle-Folge noch einmal aufgelegt - wieder mit Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Ede lobt Kriminalpolizei als &amp;quot;Verbündete&amp;quot; der ersten Stunde. Zu Beginn der Sendung hält er einen Stapel Briefe in die Kamera, die von betrogenen Zuschauern sind. Zwei Fälle der Sendung stammen laut Ede aus diesen Briefen. Zwischen Fall 2 und 3 genehmigt sich Ede genüsslich ein Schluck aus seinem Wasserglas. (Um am Ende seiner Moderation zu Fall 3 noch mal darauf zurückzukommen: &amp;quot;Auf Veranstaltungen, wo die Getränke meist gehaltvoller sind als hier.&amp;quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 001 (Sendung vom 24.03.1964)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 003 (Sendung vom 20.10.1964)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1964]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_004_(Sendung_vom_16.02.1965)&amp;diff=46808</id>
		<title>VF 004 (Sendung vom 16.02.1965)</title>
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		<updated>2024-06-23T21:59:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF4}}Fehlende Abrechnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}(K)ein Platz im Altersheim ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger erkundigt sich geschickt nach einer alten, alleinstehenden Frau und erhält die gewünschte Info. Besucht die teilweise gelähmte Frau und überbringt ihr die freudige Nachricht, das ein Platz im Altersheim frei sei. Erfährt das die Frau den Banken misstraut und ihr gesamtes Geld in einer Blechbox aufbewahrt. Sie soll sofort zum Arzt und kann vom Betrüger gefahren werden darum  geht sie ins Badezimmer um sich umzuziehen. Diesen Zeitraum nutzt der Täter um die Box zu entleeren und abzuhauen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hanns Franken als Theodor H./Herr Dr. Bertram, Änne Nau als Lebensmittelhändlerin, Ingeborg van Dyck als Kundin, Toni Löwe-König als Frau Herzog  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede umrahmt den Film im XY-Stil mit einer Personenfahndung nach Theodor H.; es kündigt sich hier schon das spätere Format an. Erster reiner Trickdiebstahl der VF-Geschichte. Allerdings erwähnt Ede, dass der reale Theodor H. teils auch Anzahlungen für nicht-existierende Heimplätze entgegennimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Falscher Prüfer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Angebliche hoher Stromverbrauch in der Strasse, Täter geht in kleines Ladengeschäft und bittet Inhaberin eine Überprüfung des Sicherungskastens durchführen zu dürfen. Schraubt dann an den Sicherungen herum und fragt nach zwei Pfennigen, diese holt die Inhaberin aus der Kasse, damit prüft der Täter gleich mit ob die Kasse beim öffnen klingelt. Er bittet das Opfer dann um Mithilfe und hält diese beim Sicherungskasten fest, während er in die Kasse greift und durch die geöffnete Tür das weite sucht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Uli Steigberg als Stromprüfer, Rosl Mayr als Erni Mayer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede gibt einleitenden Schmunzel-Alert. Der Filmdreh fand an einem Originalschauplatz statt. Trick ist gleich dem &amp;quot;Trick mit dem Kupferpfennig&amp;quot;, welche als [[Sendung vom 28.11.1973#EX|Experiment der Sendung vom 28.11.1973]] gezeigt wurde. Kriminalrat Rudolf Haindl vom Bayer. Landeskriminalamt erklärt zu Filmfällen 1 und 2 zusammenfassend, dass jeweils kein Ausweis verlangt wurde und Arglosigkeit der Opfer wesentliche Voraussetzung aller einschlägiger Tricks sei. Im Sinne gesunden Misstrauens sollte immer Ausweis verlangt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Vorschussbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Tischlermeister hat offene Stellen, die er nur schwer besetzt bekommt, und freut sich als sich ein junger Mann bei ihm unerwartet um Arbeit bewirbt. Zeugnisse oder andere Papiere hat er leider vergessen, daher läßt der Meister ein Probestück anfertigen, das ihn auch überzeugt. Bewerber kommt von ausserhalb und benötigt Unterkunft, hierbei will der Meister gerne helfen. Da auch das Auto noch aus der Werkstatt ausgelöst werden müsse, gibt ihm der zukünftige Chef, wenngleich etwas widerwillig, einen Lohnvorschuß von 50 DM, damit sein neuer Mitarbeiter seinen Wagen aus der Werkstatt abholen kann. Der Meister rechnet mit dem alsbaldigen Arbeitsantritt des Bewerbers am Folgetag. Nachdem der Täter den Vorschuss erhalten hat, verschwindet er damit auf Nimmerwiedersehen. Fast schon symbolisch steht sein Wagen dafür an der nächsten Straßenecke bereit.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Rudolf Blend als Thomas Heidenreich, Alfred Boeckel als Herr Reinhold&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Zinken Sie mir doch mal die beiden Stücke hier zusammen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Fehlende Abrechnung ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch im Gastgewerbe herrscht ein Arbeitskräftemangel. Opfer sind bevorzugt Bahnhofsgaststätten, stellen sich vor und bekommen, obwohl keine Papiere vorgelegt werden können kurzfristig den Arbeitsplatz. Arbeitet dann gut und viel, als nach einigen Tagen dann abgerechnet werden soll, verschwindet der Betrüger mit dem gesamten Geld.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Schulze als Kellner&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Off-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;An der Fahrkartensperre genügt nach der immer noch zugkräftigen Haltet-den-Dieb-Methode ein Hinweis auf einen flüchtigen Gast.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Für das frühe VF ungewöhnliche kurze Ein-Mann-Show; in seiner Prägnanz aber wohl einer der skurrilsten Fälle der VF-Geschichte, fast ein halbes Jahrzehnt vor der Monty-Python-Ära: Das Bundeskriminalamt hat die betrügerischen Kellner als &amp;quot;Landplage&amp;quot; identifiziert und eine einschlägige Sonderausschreibung veranlasst, gibt aber aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht alle Gegenmaßnahmen preis. Der in voller Uniform entwichene Kellner schummelt sich den Fluchtweg frei, indem er vorgibt, einem Zechpreller bis auf den (menschenleeren) Bahnsteig nachzueilen (vgl. Zitat oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Autodiebstahl dank Schlüsselnummer ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auf dem Hof verschiedener Werkstätten kann sich Eduard Zimmermann ohne Probleme von den dort abgestellten Fahrzeugen die Nummern und Kennzeichen notieren, um damit später problemlos Nachschlüssel zu kaufen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung:  [[VF 003 (Sendung vom 20.10.1964)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung:  [[VF 005 (Sendung vom 02.06.1965)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1965]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abrechnungsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_003_(Sendung_vom_20.10.1964)&amp;diff=46805</id>
		<title>VF 003 (Sendung vom 20.10.1964)</title>
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		<updated>2024-06-23T17:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Ehrenbücher für die Gefallenen des 2. Weltkrieges ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gemeinde Zewen bei Trier: Vertreter suchen zuerst den Friedhof mit dem Kriegerdenkmal auf und notieren sich die Namen, dann besuchen sie den Bürgermeister, um dort ein Siegel zu erschleichen. Ehrenbuch soll die Gemeinde keinen Pfennig kosten. Besuchen dann die Angehörigen der Gefallenen und Vermissten um Daten zu erhalten für das Ehrenbuch und die Urkunde, kleine Anzahlung ist fällig, insgesamt 40 DM. Es wird mit den möglichen &amp;quot;Klatsch&amp;quot; der Nachbarn gespielt, da die Witwe wiederverheiratet ist. Wenige Wochen später erhält Witwe Schneider Nachnahme-Umschlag - Inhalt: &amp;quot;Teilnahme-Urkunde&amp;quot; am 2. Weltkrieg, keine Unterschrift oder Siegel, billige Aufmachung. Das &amp;quot;Ehrenbuch 1939-1945&amp;quot;, das in der Gemeinde Zewen eintrifft: Ringordner mit gelochten Blättern, primitive Aufmachung und so schrottig, dass der Bürgermeister es nicht offen auslegen will. Auch in anderen Gemeinden gab es die Bücher, &amp;quot;unter Gerümpel vergraben oder zwischen verstaubten Gemeindeakten versteckt.&amp;quot; Ede: [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverband_Deutschland Reichsbund der Kriegs- und Zivilbeschädigten] wusste bis zur Recherche von &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; nichts von den Machenschaften; Sprecher kritisiert in Statement Geschäftemacherei mit der Trauer. Ede erläutert weiter, dass die Ehrenurkunde mit Plastikmappe für die Angehörigen etwa einen Wert von 6 DM habe. Das Ehrenbuch der Beispiel-Gemeinde Zewen sei mit allen Schreibarbeiten etwa 150 DM teuer gewesen. Kassiert hätten die Betrüger aber rund 2.000 DM, was unter dem Strich einen Gewinn von etwa 1.500 DM mache. Um das Ausmaß des Betrugs abzuschätzen, hat das Vorsicht-Falle-Team eine Blitzumfrage in rheinland-pfälzischen Gemeinden gestartet. Ergebnis: etwa jede zehnte hatte ein Ehrenbuch der Betrüger bestellt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Fleck als Bürgermeister, Else Scharoff als Luise Schneider  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Anmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;Hier werden Geschäfte mit den Toten gemacht. Noch nicht einmal die Polizei ist über den Umfang dieser Falle auf dem Laufenden.&amp;quot;&#039;&#039;; Windige Vertreter beim Bürgermeister: &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt wäre uns nur ganz lieb, wenn Sie uns eine kleine Bescheinigung unterschreiben würden, dass wir uns bei den Angehörigen der Gefallenen die genauen Personalien geben lassen können.&amp;quot;; &amp;quot;Wir haben die Bescheinigung gleich mitgebracht. Sie brauchen sie nur noch durchzulesen und zu unterschreiben, wenn&#039;s geht, in doppelter Ausfertigung, damit jeder von uns eins hat.&amp;quot; / Witwe Schneider zum Vertreter: &amp;quot;Waaas? 40 Mark? Um Gottes Willen! Das ist ja fast mein ganzes Wirtschaftsgeld für die Woche!&amp;quot; - &amp;quot;Na hören Sie mal, Frau Schneider. Ihr Mann lässt sein Leben und sie jammern um eine Woche Wirtschaftsgeld?&amp;quot;  &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; In der Einstellung, in der Witwe Schneider die Ehrenurkunde schlussendlich bestellt, ist unten rechts im Bild das Mikro des Toningenieurs zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Unterschlagung im Namen der Kirche ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der Betrüger wartet vor dem Landeskirchenamt darauf, dass der Bischof wegfährt. Geht dann ins Gebäude und behauptet, Jugendfreund vom Bischof zu sein. Es soll ein angebliches Geschenk für den Bischof von seiner alten Klasse geben, es wird über einen Fotoapparat gesprochen, die Sekretärin ruft im Fotohaus an und macht Besuchstermin im Laden ab. Betrüger fährt hin und lässt sich verschiedene Modelle zeigen. Er bittet darum, 3 Apparate zur Ansicht zum Landeskirchenamt bringen zu können. Pförtner nimmt Pakete an und gibt sie kurze Zeit später dem Betrüger, der dann mit diesen das Weite sucht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl Schill als Herr Dr. Schreiber, Katharina Brauren als Fräulein Junghans, Heinz Wieck als Herr Voss&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Unser Bischof ist sonst gar nicht für Geschenke, aber wenn es von seiner alten Klasse kommt, dann wird er sich sicher sehr freuen.&amp;quot;; &amp;quot;Warten Sie mal ... da haben wir hier das Fotohaus Voss, das wird sicher das Richtige sein! Voss, hier ist es. 33255.&amp;quot;; &amp;quot;Melden Sie sich ruhig mit «Landeskirchenamt», da werd&#039; ich besser bedient!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Urvariante der betrügerisch angemaßten Vertrauensstellung eines potentiellen Geschäftspartners. Das originalgetreueste Remake stammt [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972)#FF2|aus dem Jahr 1972]], ebenfalls mit Chef-Zigarre für den eingespannten Pförtner! (dort allerdings nur eine, und erst nach Übergabe der Beute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Wechselbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autokauf auf Kredit, dieser wird &amp;quot;pro Forma&amp;quot; mit mehreren Wechseln abgesichert. Der Autohändler sagt, dass dies übliche Praxis sei, sodass der Käufer die Wechsel quer unterschreibt. Kredit wird brav zurückbezahlt - darum ist die Überraschung groß, als der Geldbriefträger eines Tages klingelt und kein Geld bringt, sondern den Betrag des 1. Wechsels einziehen will. Verdutzter Autokäufer geht dann zur Bank und erfährt dort, dass der Kreditvertrag unabhängig vom Wechsel ist und auch der zweite Wechsel am vereinbarten Fälligkeitstag zu bezahlen ist. Die aus dem Wechsel resultierende Zahlungspflicht für ihn besteht unabhängig davon, was dazu vertraglich vereinbart wurde und welcher Vertragspartner wieviel davon erfüllt hat resp. was er außerhalb der Wechsel bezahlt hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich hätte den Wechsel doch nie unterschrieben, wenn ich das Auto nicht gekauft hätte.&amp;quot;; &amp;quot;Das stimmt schon, Herr Hufschmid. Das ist sehr bitter für Sie. Aber - auf der anderen Seite müssen Sie auch einsehen, unsere Bank hat den Wechsel gekauft und bares Geld dafür hergegeben. Jetzt muss sie sich natürlich an Sie halten. Denn Sie sind der Akzeptant.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber ich habe doch bezahlt!&amp;quot;; &amp;quot;Ja, Sie haben bezahlt, Herr Hufschmid, aber nicht den Wechsel, den Sie unterschrieben haben. Die Raten haben damit nichts zu tun. Der Wechsel muss vollständig für sich betrachtet werden. Man nennt das in der Banksprache: Wechselstrenge.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Borchert als Max Cordens, Volker Spahr als Herr Hufschmid, Ina Demarél als Frau Hufschmid, Gottfried Kramer als Geldbriefträger, Willi Witte als Bankangestellter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039;  Ede erklärt im Anschluss die Gefahren bei der Benutzung von Wechseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Angebliche Bestellung mit offenem Restbetrag ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede klingelt an verschiedenen Haustüren und behauptet, der Ehemann oder ein nicht anwesender Nachbar habe eine Bestellung in Auftrag gegeben, bei der noch ein kleiner Restbetrag offen sei. Die meist ahnungslosen Hausfrauen bezahlen, ohne weiter nachzufragen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 002 (Sendung vom 25.08.1964)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 004 (Sendung vom 16.02.1965)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1964]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wechselbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_003_(Sendung_vom_20.10.1964)&amp;diff=46804</id>
		<title>VF 003 (Sendung vom 20.10.1964)</title>
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		<updated>2024-06-23T16:09:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF3}}Wechselbetrug */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Ehrenbücher für die Gefallenen des 2. Weltkrieges ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gemeinde Zewen bei Trier: Vertreter suchen zuerst den Friedhof mit dem Kriegerdenkmal auf und notieren sich die Namen, dann besuchen sie den Bürgermeister, um dort ein Siegel zu erschleichen. Ehrenbuch soll die Gemeinde keinen Pfennig kosten. Besuchen dann die Angehörigen der Gefallenen und Vermissten um Daten zu erhalten für das Ehrenbuch und die Urkunde, kleine Anzahlung ist fällig, insgesamt 40 DM. Es wird mit den möglichen &amp;quot;Klatsch&amp;quot; der Nachbarn gespielt, da die Witwe wiederverheiratet ist. Wenige Wochen später erhält Witwe Schneider Nachnahme-Umschlag - Inhalt: &amp;quot;Teilnahme-Urkunde&amp;quot; am 2. Weltkrieg, keine Unterschrift oder Siegel, billige Aufmachung. Das &amp;quot;Ehrenbuch 1939-1945&amp;quot;, das in der Gemeinde Zewen eintrifft: Ringordner mit gelochten Blättern, primitive Aufmachung und so schrottig, dass der Bürgermeister es nicht offen auslegen will. Auch in anderen Gemeinden gab es die Bücher, &amp;quot;unter Gerümpel vergraben oder zwischen verstaubten Gemeindeakten versteckt.&amp;quot; Ede: [https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverband_Deutschland Reichsbund der Kriegs- und Zivilbeschädigten] wusste bis zur Recherche von &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; nichts von den Machenschaften; Sprecher kritisiert in Statement Geschäftemacherei mit der Trauer. Ede erläutert weiter, dass die Ehrenurkunde mit Plastikmappe für die Angehörigen etwa einen Wert von 6 DM habe. Das Ehrenbuch der Beispiel-Gemeinde Zewen sei mit allen Schreibarbeiten etwa 150 DM teuer gewesen. Kassiert hätten die Betrüger aber rund 2.000 DM, was unter dem Strich einen Gewinn von etwa 1.500 DM mache. Um das Ausmaß des Betrugs abzuschätzen, hat das Vorsicht-Falle-Team eine Blitzumfrage in rheinland-pfälzischen Gemeinden gestartet. Ergebnis: etwa jede zehnte hatte ein Ehrenbuch der Betrüger bestellt.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Anmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;Hier werden Geschäfte mit den Toten gemacht. Noch nicht einmal die Polizei ist über den Umfang dieser Falle auf dem Laufenden.&amp;quot;&#039;&#039;; Windige Vertreter beim Bürgermeister: &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt wäre uns nur ganz lieb, wenn Sie uns eine kleine Bescheinigung unterschreiben würden, dass wir uns bei den Angehörigen der Gefallenen die genauen Personalien geben lassen können.&amp;quot;; &amp;quot;Wir haben die Bescheinigung gleich mitgebracht. Sie brauchen sie nur noch durchzulesen und zu unterschreiben, wenn&#039;s geht, in doppelter Ausfertigung, damit jeder von uns eins hat.&amp;quot; / Witwe Schneider zum Vertreter: &amp;quot;Waaas? 40 Mark? Um Gottes Willen! Das ist ja fast mein ganzes Wirtschaftsgeld für die Woche!&amp;quot; - &amp;quot;Na hören Sie mal, Frau Schneider. Ihr Mann lässt sein Leben und sie jammern um eine Woche Wirtschaftsgeld?&amp;quot;  &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; In der Einstellung, in der Witwe Schneider die Ehrenurkunde schlussendlich bestellt, ist unten rechts im Bild das Mikro des Toningenieurs zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Unterschlagung im Namen der Kirche ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der Betrüger wartet vor dem Landeskirchenamt darauf, dass der Bischof wegfährt. Geht dann ins Gebäude und behauptet, Jugendfreund vom Bischof zu sein. Es soll ein angebliches Geschenk für den Bischof von seiner alten Klasse geben, es wird über einen Fotoapparat gesprochen, die Sekretärin ruft im Fotohaus an und macht Besuchstermin im Laden ab. Betrüger fährt hin und lässt sich verschiedene Modelle zeigen. Er bittet darum, 3 Apparate zur Ansicht zum Landeskirchenamt bringen zu können. Pförtner nimmt Pakete an und gibt sie kurze Zeit später dem Betrüger, der dann mit diesen das Weite sucht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Unser Bischof ist sonst gar nicht für Geschenke, aber wenn es von seiner alten Klasse kommt, dann wird er sich sicher sehr freuen.&amp;quot;; &amp;quot;Warten Sie mal ... da haben wir hier das Fotohaus Voss, das wird sicher das Richtige sein! Voss, hier ist es. 33255.&amp;quot;; &amp;quot;Melden Sie sich ruhig mit «Landeskirchenamt», da werd&#039; ich besser bedient!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Urvariante der betrügerisch angemaßten Vertrauensstellung eines potentiellen Geschäftspartners. Das originalgetreueste Remake stammt [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972)#FF2|aus dem Jahr 1972]], ebenfalls mit Chef-Zigarre für den eingespannten Pförtner! (dort allerdings nur eine, und erst nach Übergabe der Beute)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Wechselbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autokauf auf Kredit, dieser wird &amp;quot;pro Forma&amp;quot; mit mehreren Wechseln abgesichert. Der Autohändler sagt, dass dies übliche Praxis sei, sodass der Käufer die Wechsel quer unterschreibt. Kredit wird brav zurückbezahlt - darum ist die Überraschung groß, als der Geldbriefträger eines Tages klingelt und kein Geld bringt, sondern den Betrag des 1. Wechsels einziehen will. Verdutzter Autokäufer geht dann zur Bank und erfährt dort, dass der Kreditvertrag unabhängig vom Wechsel ist und auch der zweite Wechsel am vereinbarten Fälligkeitstag zu bezahlen ist. Die aus dem Wechsel resultierende Zahlungspflicht für ihn besteht unabhängig davon, was dazu vertraglich vereinbart wurde und welcher Vertragspartner wieviel davon erfüllt hat resp. was er außerhalb der Wechsel bezahlt hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich hätte den Wechsel doch nie unterschrieben, wenn ich das Auto nicht gekauft hätte.&amp;quot;; &amp;quot;Das stimmt schon, Herr Hufschmid. Das ist sehr bitter für Sie. Aber - auf der anderen Seite müssen Sie auch einsehen, unsere Bank hat den Wechsel gekauft und bares Geld dafür hergegeben. Jetzt muss sie sich natürlich an Sie halten. Denn Sie sind der Akzeptant.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber ich habe doch bezahlt!&amp;quot;; &amp;quot;Ja, Sie haben bezahlt, Herr Hufschmid, aber nicht den Wechsel, den Sie unterschrieben haben. Die Raten haben damit nichts zu tun. Der Wechsel muss vollständig für sich betrachtet werden. Man nennt das in der Banksprache: Wechselstrenge.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Borchert als Max Cordens, Volker Spahr als Herr Hufschmid, Ina Demarél als Frau Hufschmid, Gottfried Kramer als Geldbriefträger, Willi Witte als Bankangestellter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039;  Ede erklärt im Anschluss die Gefahren bei der Benutzung von Wechseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Angebliche Bestellung mit offenem Restbetrag ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede klingelt an verschiedenen Haustüren und behauptet, der Ehemann oder ein nicht anwesender Nachbar habe eine Bestellung in Auftrag gegeben, bei der noch ein kleiner Restbetrag offen sei. Die meist ahnungslosen Hausfrauen bezahlen, ohne weiter nachzufragen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 002 (Sendung vom 25.08.1964)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 004 (Sendung vom 16.02.1965)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1964]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wechselbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<title>VF 009 (Sendung vom 28.06.1966)</title>
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		<updated>2024-06-23T11:27:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF1}}Falsche Hausprüfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Falsche Hausprüfer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei &amp;quot;großstädtisch gekleidete&amp;quot; Männer fahren bei altem Bauernhof des Ehepaars Brettschneider vor; stellen sich als Mitarbeiter des Kreisbauamts vor; Haus sei baufällig und müsse abgerissen werden; Gemeinde zahle aber gute Entschädigung und komme für den Umzug auf; einer der Männer zückt Hunderter, um 50 DM Umzugs-Vorschuss auszuzahlen; Hertha Brettschneider wird um Wechselgeld gebeten, wodurch sie Geldversteck offenbart; zweiter Täter lässt sich von Ehemann das Dachgeschoss zeigen. Der andere Mann beschäftigt Hertha in der Küche mit Versandhauskatalog, aus dem sie sich als &amp;quot;Trostpflaster&amp;quot; was Schönes für 600 DM aussuchen soll. Während Hertha im Katalog das Angebot an TV-Geräten studiert, leert Täter die Geldbüchse der alten Leute; anschließend haben es die Täter eilig; von Hertha ausgesuchter Fernseher komme nächste Woche, außerdem dann Post vom Landratsamt. Während die Täter bei der Abfahrt die Scheinchen zählen, freut sich Hertha auf einen &amp;quot;Fernseher mit dem zweiten Programm&amp;quot;. Anschließend folgen Filmeindrücke aus der &amp;quot;Ermittlungskommission Trickdiebe-Land&amp;quot;, über die Ede aus dem Off Fun Facts referiert: 12 bis 14 Arbeitsstunden keine Seltenheit; jede Vernehmung wird in neunfacher Ausfertigung geschrieben; Beamte sind im ersten halben Jahr 80.000 Kilometer zu Ermittlungen und Vernehmungen gereist; schon festgenommene Bandenmitglieder sitzen in acht verschiedenen Gefängnissen, damit sie sich nicht absprechen können; Ermittler haben Familien-Bindungen &amp;quot;der weitverzweigten Sippen&amp;quot; im Blick; große Tafeln geben Aufschluss über verwendete Maschen, Verkleidungen und Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gerhard Kauffmann als Kreisbauinspektor #1, Karl Brückel als Herr Brettschneider, Reinhard Musik als Kreisbauinspektor #2, Lore Schubert als Hertha Brettschneider&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039;  &#039;&#039;&amp;quot;Keine Angst, Muttchen. Die Gemeinde bezahlt alles!&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Die Männer gehören zu einer vielköpfigen Bande von Trickdieben, deren Mitglieder sich aus mehreren Landfahrersippen rekrutieren.&amp;quot;, &amp;quot;Bei Hauptkommissar Theo Schweinsmann liegen die Haftbefehle stets griffbereit.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039; ZIG als Ortskennung im Fahrzeugkennzeichen der Täter (Altkreis Ziegenhain, Kreis existierte bis 1973, vgl. [https://kennzeichen-guide.de/kennzeichenliste/ hier, man scrolle bis Z runter]). Anachronistisch wirkender Filmfall: Nachdem die angeblichen Herren vom Kreisbauamt den Brettschneiders mitteilen, dass sie ihr Haus verlieren und umziehen müssen, haben die Eheleute nicht eine Frage oder einen Einwand. Das Urteil &amp;quot;Haus ist baufällig und muss abgerissen werden&amp;quot; wird klaglos hingenommen. Stattdessen freut sich Hertha über in Aussicht gestelltes Fernsehgerät für die Unannehmlichkeiten. Im Fall auch konkrete Personenfahndungen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Einspannbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Am Rande der Internationalen Fachmesse Düsseldorf wird selbst in Nachtlokalen meist nur über Geschäfte gesprochen. Dr. Frisch, Stuttgarter Fabrikant von Übersetzungsgetrieben, erhält dort gewinnträchtigen Tipp von österreichischem Industriemakler Radschinowitz. Besonders reizvoll dabei: Ertrag könne am Fiskus vorbei im Ausland angelegt werden. Radschinowitz kenne steinreichen brasilianischen Kaffeeproduzenten, der in alteuropäische Kunst vernarrt sei. Bei passender Inszenierung durch Dr. Frisch könnten ihm dabei weit überhöhte Verkaufspreise abgeluchst werden. Fabrikant soll sich von Münchner Kunsthändler einige Holländer aus 17. Jahrhundert zur Ansicht ausleihen; dann will Radschinowitz den Brasilianer entsprechend mit ihm in Kontakt bringen, gegen Gewinnbeteiligung von 30 Prozent. Dr. Frisch willigt ein und erhält von Kunsthändler Oberhorner leihweise vier Gemälde mit verbindlicher Kaufoption für 250.000 DM. Radschinowitz schlägt vor, diese noch intern schätzen zu lassen, bevor der Interessent aus Südamerika kommt. Vom Österreicher besorgter Sachverständiger taxiert Werke daraufhin auf 400-500.000 DM. Plantagenbesitzer Coracera ist hingerissen (&#039;&#039;&amp;quot;Diese Farben! Diese Linie!&amp;quot;&#039;&#039;), will Dr. Frisch halbe Kaffeeernte für Gemälde übereignen. Dieser verlangt statt dessen 750.000 DM in Geld. Brasilianer will mit eigenem Gutachter aus Frankfurt wiederkommen; der stellt Echtheit der Gemälde fest und schätzt Sammlung auf 500-550.000 DM, eventuell mit weiterem Potential auf amerikanischem Markt. Letztlich einigt man sich auf Verkauf für 600.000 DM. Herr Coracera leistet spontane Anzahlung von 1.500 Dollar, um Geschäft perfekt zu machen. Danach erscheint plötzlich Kunsthändler Oberhorner bei Dr. Frisch und will Bilder zurückhaben. Fabrikant besteht jetzt aber auf verbindlichem Kaufangebot und stellt Oberhorner sofort Scheck über 250.000 DM aus, der auch umgehend eingelöst wird; danach hört er von keinem Beteiligten mehr etwas. Als Gegenleistungen bleiben ihm nur kleine Anzahlung sowie Bilder, die zusammen laut späterer Prüfung lediglich 5.000 DM wert sind. Österreicher, Brasilianer, Kunsthändler und beide Sachverständigen steckten alle unter einer Decke, um Dr. Frisch zur Ausstellung des Schecks zu bewegen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Schulze als Industriemakler Radschinowitz, Alfred Mendler als Dr. Frisch, Karl Fürstenberg als Herr Oberhorner, Fritz Gehlen als Herr Coracera&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Finanzamt?! Um Gottes Willen! Erinnern Sie mich bloß nicht daran!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ja und wie wollen Sie dabei ins Geschäft kommen? Handeln Sie auch mit Öl auf Leinwand?&amp;quot; &amp;quot;Nein, Herr Doktor! Sehe ich so aus?&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Also ehrlich gesagt, ich weiß nicht, ob das an diesem Whisky liegt, aber ich habe immer noch nicht begriffen, worauf Sie eigentlich hinaus wollen.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Was würden Sie für einen Taxwert festsetzen, wenn die Bilder zur Auktion kämen?&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Vier Werke, einen Cuyp, einen Bijlert, einen Olis und einen Verschuring ... mit ca. 400&#039;000 Mark könnte man wohl rechnen.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ach, diese Farben, diese Linie! Sie müssen mir geben, ich gebe Ihnen alles, was Sie wollen. Sie bekommen halbe Ernte, beste Qualität!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Also gut, sollte sein. 600&#039;000 Mark!&amp;quot; &amp;quot;Oh, Doktore, ach Sie sind mein Wohltäter!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Für die Masche existiert die Alternativbezeichnung &amp;quot;Einsponbetrug&amp;quot;, so auch von Ede in der Einleitung verwendet. Aufwendig mit verteilten Rollen inszenierter Schwindel im Sinne eines sog. &amp;quot;Big Con&amp;quot; oder &amp;quot;Long Con&amp;quot; (vgl. auch den Hollywood-Film &amp;quot;Der Clou&amp;quot; von 1973). Bei den gezeigten Gemälden handelt es sich um [https://rkd.nl/en/explore/images/105481 &amp;quot;Ziehen an der Brezel&amp;quot; von Jan van Bijlert] (c. 1630; seit 1970 im Centraal Museum, Utrecht; von Off-Ede als &amp;quot;Die Brezelesser&amp;quot; bezeichnet), um ein [https://rkd.nl/en/explore/images/200146 Interieur mit Musikgesellschaft von Jan Olis] (1633; seit 1920 in der National Gallery, London; im Film und hinter Ede noch zu sehen mit inzwischen entfernter Knabenfigur im linken Hintergrund), um das [https://www.wikigallery.org/wiki/painting_389087/Aelbert-Cuyp/Portrait-Of-Lady%2C-Seated-Three-Quarter-Length%2C-Wearing-A-Black-Dress-With-A-White-Ruff Portrait einer Dame im schwarzen Kleid von Aelbert Cuyp] sowie um das Bild einer rastenden Jagd- oder Reisegesellschaft von Hendrick Verschuring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Provozierte Unfälle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Alltägliche Verkehrsunfälle werden provoziert, Zeugen finden sich auch immer, die alles gesehen haben. Schrottautos werden genutzt und notdürftig hergerichtet, Versicherungen zahlen alles&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Herr Wachtmeister, das hab&#039; ich ganz genau gesehen, die Frau hat schuld! Der Wagen ist von rechts gekommen. Er hat die Vorfahrt gehabt und sie hat sie mißachtet.&amp;quot;&#039;&#039;; Off-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Der junge Mann und auch der Zeuge, der ihm so lautstark zur Hilfe kam, gehören einem Verbrecherring an, der bei Altwagenhändlern schrottreife Fahrzeuge kauft, um damit Unfälle zu provozieren, bei denen sie nach den Buchstaben der Straßenverkehrsordnung als Opfer fremder Fahrlässigkeit erscheinen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Maschinenkauf auf fremde Rechnung ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; In kleine Geschäfte gehen, eine Kleinigkeit kaufen und ein größeres Geschäft in Aussicht stellen, bitte um Mitnahme einer größeren Maschine zur Ansicht. Der erste Versuch misslingt, doch in weiteren Versuchen wird das auch ermöglicht, ohne die  Legitimation gründlich zu überprüfen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sendung beginnt mit konkreten Personenfahndungen, die am Ende von Filmfall 1 noch mal wiederholt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 008 (Sendung vom 22.03.1966)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 010 (Sendung vom 27.08.1966)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1966]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einspannbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provozierte Verkehrsunfälle]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungsbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_016_(Sendung_vom_09.01.1968)&amp;diff=46792</id>
		<title>VF 016 (Sendung vom 09.01.1968)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_016_(Sendung_vom_09.01.1968)&amp;diff=46792"/>
		<updated>2024-06-22T17:43:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Schreckensbotschaft von erfundenem Unfall ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Etwa 30jähriger Mann klingelt sich durch Mietshaus, stellt sich bei Frau Brenner auf gut Glück als Bekannter ihres Sohnes vor. Da sie keinen Sohn hat, gibt er vor, Namen des Bekannten vergessen zu haben, versucht zu erfragen, wer im Haus einen Sohn Mitte Zwanzig hat. Frau Brunner will behilflich sein, überlegt und erwähnt Frau Rahn und deren Sohn Herbert. Mann behauptet jetzt, dass Rahn richtiger Name sei, klingelt dort. Stellt sich bei Frau Rahn als Herr Schröder vor, erzählt von angeblichem Autounfall von Herbert, dieser liege mit Prellungen, Schnittwunde und gebrochenem Arm im Mannheimer Theresien-Krankenhaus. Herr Schröder sei bei Unfall im Auto mitgefahren, aber unverletzt geblieben. Wagen sei auf nasser Autobahn ins Rutschen geraten, gegen Leitplanken geprallt. Herbert habe ihn nun zu Frau Rahn geschickt mit Bitte, Geld für Vorschuss an Abschleppfirma auszulegen, damit Autowrack beseitigt werden kann. Auch für Krankenhaus werde Vorschuss benötigt. Insgesamt würden 300-400 DM reichen. Frau Rahn kann aus Geldbörse 370 DM zusammenkratzen, gibt sie Herrn Schröder. Er empfiehlt ihr, mit Krankenhausbesuch des Sohnes noch zwei Tage zu warten, bis es ihm besser gehe. Tatsächlich ist Sohn aber nie in Krankenhaus eingeliefert worden. Während sie sich um Herberts Genesung sorgt, klingt Betrüger schon an nächsten Türen in Mietshäusern oder auch Altenheimen, auf der Suche nach neuen Opfern.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Annemarie Cordes als Frau Brenner, Änne Nau als Frau Rahn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Im Auto mitgenommen? Ist denn was passiert?&amp;quot;; &amp;quot;Na ja, ein alltäglicher Unfall.&amp;quot;; &amp;quot;Um Gottes Willen!&amp;quot;; &amp;quot;Nicht besonders schlimm.&amp;quot;; &amp;quot;Und der Junge? Was ist mit dem Jungen?&amp;quot;; &amp;quot;Wir haben ziemliches Glück gehabt, es ist noch einmal glimpflich abgegangen.&amp;quot;; &amp;quot;Aber wo ist er denn jetzt?&amp;quot;; &amp;quot;Im Krankenhaus.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039; Ede erklärt, dass frühere Schreckensbotschafter bereits aus Zeit nach beiden Weltkriegen bekannt sind: Diese kamen zu Angehörigen vermisster Soldaten, gaben vor, gegen größeren Geldbetrag Nachrichten übermitteln oder andere Hilfe leisten zu können. Stellt klar, dass Ärzte, Krankenhäuser und Abschleppdienste nach Unfällen notwendige Hilfe ohne Vorleistungen erbringen, rät deshalb, auch bei Unfallnachricht keinem Fremden Geld anzuvertrauen.&amp;lt;br&amp;gt;Praktisch gleichartig ablaufender Trickbetrug wird in [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)#FF1]] gezeigt; eine etwas abgewandelte Variante der im Grunde derselben Masche in [[VF 081 (Sendung vom 17.12.1983)#FF1]].&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Traumjob: Krokodiljäger in Afrika ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Manfred Behrens, 26 Jahre und Junggeselle, versucht sich auf Kirmes bei neuem &amp;quot;Automatenschießen mit Schnellfeuer-Gewehr&amp;quot; (direkt neben Wurstpavillon) für 20 Pfennige. Bei der wilden Safari wird auf kleine Plastik-Krokodile gezielt, die auf Rädchen montiert sind, an Draht hintereinander her gezogen werden. Nachdem Herr Behrens erste Treffer landet, leistet er sich kurze Tagträumerei von echter Großwildjagd in afrikanischem Dschungel. Ist umso interessierter, als er tags darauf Inserat zu Ausbildung als Krokodiljäger in Afrika liest. Durch Beitrag von 2.000 DM sei über wenige verbleibende Ausbildungsplätze Monatsverdienst von 10.000 DM zu erreichen. Eilig ruft Herr Behrens bei International Safari Association an, teilt mit, dass er sich für tropentauglich hält, etwas Geld auf hoher Kante hat. Ein Herr Haller bittet ihn, abends zu ihm in Hotel zu kommen. Herr Behrens ist nun völlig gepackt von Traumjob Großwildjäger. Stellt aber fest, dass ganze Reihe von Männern zu Termin der Safari Association ins Hotel gekommen sind. Nur acht Plätze seien verfügbar. Nachträgliche Rückzahlung des Kapitaleinsatzes von 2.000 DM sei in keinem Fall möglich. Ausbildungsleiter Mr. Hopkins erklärt, dass Jungjäger nach 1-2 Monaten Ausbildung Jagdgebiet zugeteilt erhalten. Verdienst mit Häuten sei jahreszeitlich verschieden, aber bis zu 10.000 DM in guten Monaten möglich. Bei Edelstein- und Edelmetallfunden im Jagdgebiet müsse Gewinn geteilt werden. Herr Behrens unterschreibt Vertrag, zahlt bei Herrn Haller am nächsten Tag Ausbildungsbeitrag ein. Sieht Fernsehbericht über Krokodiljäger in Südamerika, meint dabei eigene Zukunft vor Augen zu haben. Hört aber dann nie wieder etwas von Safari Association, die in neue Region weitergezogen ist. Herr Behrens hat eingesetztes Geld verloren, muss Jagdträume weiterhin in Schießbude ausleben.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Goran Ebel als Manfred Behrens, Siegfried Munz als Herr Haller, Frank Straass als Mister Hopkins&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Off-Ede auf der Kirmes: &amp;quot;Safari in Afrika, auch dieser Jugendtraum findet zwischen Schmalzgebäck und Blasmusik flüchtige Erfüllung&amp;quot;. Off-Ede auf dem Weg zur Arbeit: &amp;quot;Aber Träume sind anhänglich, und sie lauern auf den nüchternen Zeitgenossen auch auf der harten Bank im Bus um 8 Uhr 21. Wie Kobolde hüpfen sie aus dem Inseratenteil des Morgenblattes, und springen den Menschen an, der nichts lieber als ein Held sein möchte&amp;quot;. Mr. Hopkins zur Ausbildung: &amp;quot;Jeder professionelle Jäger bekommt drei Eleven attachiert und wird ihnen alles genau unterrichten&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Sujet galt erkennbar schon 1968 als Kuriosität: Ede teilt mit, dass Herr Behrens sich wie viele andere geniert habe, zur Polizei zu gehen. Ruft dazu auf, sich als Geschädigter der Masche beim ermittlungsführenden Polizeipräsidium München zu melden, sichert auf Wunsch Vertraulichkeit zu. &amp;lt;br&amp;gt;Außer Werbetermin im Hotel enthält Film fast keinen Dialog. Gedanken von Herrn Behrens werden aus Off mit ungewöhnlich ironisch-süffisantem Text mitgeteilt.&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Ruhige Tage für Senioren auf dem Land ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede löst Ankündigung ein, betrügerische Urlaubs- und Gästevermittlung zu thematisieren: Karl Zander führt in Familienbesitz kleinen Gasthof in Dorf in der Rhön. Ist an Geschäftsbelebung durch Fremdenverkehr interessiert, hat schon vor Jahren Gästezimmer eingerichtet. Besucher aus der Stadt kommt herein, stellt sich als Dr. Ballhausen vor, Geschäftsführer des gemeinnützigen Fördervereins für Gesundheit und Altenpflege, sucht ganzjährig Fremdenzimmer zur Belegung für Leute aus der Großstadt. Herr Zander hat 23 Zimmer, Saisongeschäft hätte besser laufen können, Dort liegt aber nicht sehr verkehrsgünstig. Dr. Ballhausen besichtigt gleich Fremdenzimmer, ist angetan, hält Abgelegenheit für besonders attraktiv für seine ruhebedüftigen älteren Gäste. Stellt dauerhafte Buchungen in Aussicht, wenn Gastwirt für 1 DM pro Bett und Monat Mitglied im Förderverein wird, Beitrag ist für ein Jahr im Voraus fällig. Dorf benötigt aber mehr als 23 Zimmer, um in Ferienprogramm des Fördervereins aufgenommen zu werden. Herr Zander schlägt deshalb anderem Gastwirt und örtlichen Honoratioren vor, sich an Projekt zu beteiligen. Prompt entstehen Ideen, Ort zum Fremdenverkehrszentrum zu entwickeln, Bürgermeister will Anerkennung als &amp;quot;Bad&amp;quot; beantragen. Dr. Ballhausen zeigt dazu ambitionierte Baupläne von anderem Ort vor, der solchen Antrag gestellt hat, mit neuem Kurzentrum, zusätzlichen öffentlichen Einrichtungen. Zweiter Gasthof und Gemeindeverwaltung werden nun ebenfalls Mitglieder des Fördervereins. Dr. Ballhausen wohnt inzwischen mit Sekretärin auf Kosten des Ortes in Herrn Zanders Gasthof, entfaltet von dort umtriebige Geschäftstätigkeit. Schaltet u.a. zwei Standard-Inserate des Vereins: eines an weitere Hotels und Luftkurorte, eines an Rentner und Pensionäre. Verspricht diesen neue Altenheimplätze in schönsten Gegenden mit bester Betreuung. Mit ihrer Rückmeldung gehen Senioren dem Betrüger bereits in die Falle.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Werner Küffe als Karl Zander    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich freue mich, Komma, Sie als neues Mitglied unseres Fördervereins begrüßen zu dürfen, Punkt.&amp;quot;; &amp;quot;Wir setzen den üblichen Schluß drunter.&amp;quot;; &amp;quot;Übrigens, Herr Doktor, Sie möchten diesen Herrn anrufen. Hier ist seine Nummer.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Hauptkommissar Bonkofske vom LKA Wiesbaden führt Ermittlungen gegen Dr. Ballhausen und Förderverein, berichtet von schnellem Einschreiten der Polizei, das viele alte Menschen vor Schaden bewahrte. Betrügerische Urlaubs- und Gästevermittlung beschäftigt Polizei seit Jahren, in einem Fall umfasst Liste der Geschädigten 19 Schreibmaschinenseiten. Ede fügt Variante hinzu, bei denen Betrüger Reisegesellschaften für Essen in Gasthöfen anmelden, dann mit voraus kassierten Vereinsbeiträgen verschwinden. Zeigt Zuschauerbrief von betrogener Gastwirtin vor, die daraufhin 20 Portionen Hirschkalbsteak in Futtereimer werfen musste.&amp;lt;br&amp;gt;Etwas verwirrende Dramaturgie: Film endet bereits vor eigentlicher Vollendung des Betrugs, vielleicht, weil Polizei hier rechtzeitig eingriff? Was weiter passiert wäre, wird bestenfalls angedeutet: Mutmaßlich hätte Dr. Ballhausen sich mit Sekretärin und eingenommenen Vereinsbeiträgen rechtzeitig abgesetzt.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Trickdiebstahl in Foto- und Elektrogeschäften ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede ahmt Trick nach, mit denen Gauner in fast allen Bundesländern auftreten: Bringt Verkäufer in Geschäften mit Vorwänden dazu, etwas in Dunkelkammer/Werkstatt/Lager zu holen oder zu überprüfen. Sobald er im Verkaufsraum allein ist, steckt er teure Gegenstände ein, z.B. Kamera und Stativ für rund 1.000 DM, Radio für 120 DM, Bügeleisen, Kaffeemaschine. In einem Fotogeschäft kann er sich sofort bedienen, da zunächst gar kein Verkäufer anwesend ist. Nimmt hier zwei Kameras aus Auslage, an eine dritte kommt er wegen zu kurzer Arme nicht heran.  &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Für den Fall, dass Kunden im Verkaufsraum allein gelassen werden müssen, rät Ede zu einfachen Sicherungsmaßnahmen: Glasscheibe auf Innenseite des Schaufensters anbringen, Glasvitrinen abschließen!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Neuer Vorspann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 015 (Sendung vom 08.12.1967)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 017 (Sendung vom 05.03.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreckensbotschafter]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_020_(Sendung_vom_22.09.1968)&amp;diff=46791</id>
		<title>VF 020 (Sendung vom 22.09.1968)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_020_(Sendung_vom_22.09.1968)&amp;diff=46791"/>
		<updated>2024-06-22T10:56:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF3}} Das krumme Geschäft mit der Liebe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer oft fürs ganze Leben ruiniert; Helmut Schuhmacher seit drei Jahren Fahrdienstleiter bei Verkehrsbetrieben einer süddeutschen Stadt; geht im Regen mit Hund spazieren und träumt von Eigenheim; hat 6.000 DM gespart, zu wenig für Finanzierung eines eigenen Hauses; Hauswirt Brendel überreicht Brief mit Mieterhöhung und moniert nasses Treppenhaus durch Hund; 10 Prozent Mieterhöhung; Ehefrau hat Schild für billige Eigentumswohnungen gesehen mit nur 7.000 DM Eigenkapital; stehen vor verbarrikadiertem, abgewirtschafteten Haus; besuchen Wohnungsbaugesellschaft EIWOG; alles soll kernsaniert werden; Geschäftsführer Fehringer präsentiert Musterplatten mit Fliesen- und Teppichproben; fertige 4-Zimmer-Wohnung soll nur 39.000 DM kosten; viele verlockende Argumente; Schuhmachers entschließen sich für Kauf und vereinbaren Notartermin; im Nebenzimmer des Wohnungsbaubüros zeichnet Architekt schon die Wohnungspläne eines weiteren Hauses; schätzen Kaufpreis für Immobilie auf höchstens 50.000 DM, wollen das Haus mit den Plänen auf 300.000 DM &amp;quot;trimmen&amp;quot;, und das geht so: beide kaufen abbruchreife Häuser, Architekt fertigt schöne Renovierungspläne an, diese legt Fehringer dann bei verschiedenen Banken vor. Pläne lassen Wert der Immobilien um vielfaches höher erscheinen. Je wertvoller das Haus, desto höher der Kredit, mit der es sich belasten lässt. Fehringer erhält für Haus, dass er für 50.000 DM gekauft hat, Hypotheken von 195.000 DM - er kann sich also 145.000 DM in die eigene Tasche stecken. Banken glauben, genügend Sicherheiten zu besitzen. Sie können sich jederzeit an die Eigentümer halten, die im Grundbuch eingetragen sind. Wenige Tage später: Ehepaar Schuhmacher sitzt mit Fehringer beim Notar, der Kaufvertrag herunterrattert. Hier die entscheidende Falle: bei reellen Grundstückskäufen überzeugt sich der Notar im Auftrag des Käufers davon, dass im Grundbuch keine Schulden eingetragen sind, die der Verkäufer verheimlicht hat. Dieser Kaufvertrag enthält aber eine heimtückische Klausel: &amp;quot;Beide Parteien entbinden den Notar von der Einsichtnahme in das Grundbuch.&amp;quot; Deshalb übernehmen Schuhmachers mit ihrer Unterschrift auch ihren Anteil der Schulden, die auf dem Haus lasten. In diesem Fall: 52.000 DM. Sanierung des Hauses beginnt natürlich nie, Schwindelfirma EIWOG kauft noch weiter ein paar Häuser und verkauft Wohnungen, bevor sie schließlich in Konkurs geht. Schuhmachers bleibt nur eine halb verfallene Wohnung und ein Schuldenberg. Banken verlangen Tilgung der Hypotheken; Schuhmachers &amp;quot;müssen für den Rest ihres Lebens bezahlen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günther Becker als Helmut Schuhmacher, Fritz Strassner als Herr Brendel, Lieselotte Quilling als Frau Schuhmacher, Peter Böhlke als Herr Fehringer, Hannes Kaetner als Notar                   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so weitergeht, arbeite ich bald nur noch für den Hauswirt!&amp;quot;, &amp;quot;12.000 Mark für die Vierzimmerwohnung ist das Mindeste, was wir haben müssen, sonst bricht uns die ganze Kalkulation zusammen.&amp;quot;, &amp;quot;Praktisch können Sie schon ab morgen die Miete in die eigene Tasche zahlen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Continuity-Fehler: Schuhmachers Mantel ist im Treppenhaus beim Gespräch mit Brendel erst nass, dann beim Treppenlaufen trocken, bevor er in der nächsten Einstellung wieder nass ist. Schreibfehler auf Fassadenschild: &amp;quot;Eigentumswohnugs-Gesellschaft&amp;quot;. Logikfehler: Schuhmachers leben laut Ede-Text in süddeutscher Stadt und Ehefrau entdeckt das abgewirtschaftete der EIWOG Haus &amp;quot;ein paar Straßen weiter&amp;quot;, auf dem Notarsvertrag prangt aber das hessische Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Die falsche Hotelbesitzerin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Möbelausstatter Josef Brandtner; Verkäufer haben viel Zeit für Kundschaft; Frau Klebach vom &amp;quot;Hotel zum Goldenen Löwen&amp;quot; interessiert sich für neue Küche im Betrieb; Herr Leicher aus der Küchenabteilung kümmert sich exklusiv; super Beratung; Klebach möchte mit Leicher direkt ins Hotel fahren zum Ausmessen der Küche; entscheidet sich kurz vorher noch um und möchte noch einmal in die Gardinenabteilung; Fräulein Kaufmann übernimmt Beratung; 21 Meter Stores in Florentiner Tüll, dazu kostbarer Stoff für Übergardinen; nimmt beides mit in den Wagen von Herrn Leicher; beide fahren Richtung Hotel. Kurz vorher lässt Klebach anhalten, will angeblich ihrer Schneiderin den Stoff für die Gardinen schnell in die Wohnung bringen; nimmt Pakete mit und schickt Herrn Leicher schon mal vor zum Hotel. Dort weiß natürlich keiner von nichts.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, wir Frauen sind im Umgang mit Mathematik und Zahlen nicht immer so ganz auf dem Laufenden.&amp;quot;, &amp;quot;Was, Sie sind Frau Klebach?! - &amp;quot;Ja, wenn sie nix dagege hänn!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass man ob der Raffinesse der Täterin zum Schmunzeln verleitet sein könnte. Das Lachen vergehe einem aber schnell, wenn man selbst der Betroffene sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Das krumme Geschäft mit der Liebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Karla Wirth aus Schlangenbad feiert Geburtstag im Büro; &amp;quot;Happy Birthday&amp;quot; mit Blumen-rauf-und-runter-Wackeln; Chef erkundigt sich nach Betriebszugehörigkeit; schickt nach dem Anstoßen den Rest der Belegschaft wieder an die Arbeit; Leben nicht so verlaufen, wie vorgestellt; Broschüre von Eheanbahnungsinstitut Kluge in der Schreibtischschublade; Garantie-Karte ausfüllen und abschicken; wenige Tage später Besuch an der Haustür; Karla Wirth scheint schon völlig verliebt in Vertreter; der hat &amp;quot;Personalbogen&amp;quot; zum Abfragen der Interessen; Daten in Elektronengehirn einfüttern; Computer soll passenden Partner ausspucken; rund 1.400 DM für ein Jahr Mitgliedschaft; Kreditvermittlung, damit Interessenten &amp;quot;hohen Betrag nicht auf einmal bezahlen müssen&amp;quot;; Karla sitzt in Café und wartet zum dritten Mal vergeblich auf &amp;quot;Traummann&amp;quot;, der nicht erscheint &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Gerke als Karla Wirth, Herbert Werner-Waldenburg als Herr Junkers, Bodo Knuth als Herr Ullmann&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wollen doch wegen so einer verhältnismäßig kleinen Summe ihr Lebensglück nicht aufs Spiel setzen.&amp;quot;, &amp;quot;Was glauben sie, was so ein Computer kostet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass windige Firmen mit dieser Masche den [https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__656.html §656 BGB] aushebeln. Er soll Verbraucher schützen und sieht vor, dass Heiratsvermittler ihren Lohn nicht vor Gericht einfordern können. Hier zahlt allerdings der zwischengeschaltete Kreditvermittler, der zum Heiratsvermittler gehört, für die Dienste des Eheanbahnungsinstituts. Und dem Kreditvermittler gegenüber ist das Opfer natürlich zur Zahlung verpflichtet.&amp;lt;br&amp;gt;Das Bundesverfassungsgericht hatte den Paragraphen 1966 für grundgesetzkonform erklärt, dies allerdings mit dem Schutz der Intimsphäre begründet. Ede hält ihn für &amp;quot;eigentlich recht tröstlich&amp;quot; und zeigt sich mal wieder von der illiberalen Seite im Sinne des behütenden Staates. Bereits die große Nachfrage im &amp;quot;Geschäft mit der Einsamkeit&amp;quot; soll ein gutes Argument dafür sein, der gesamten Branche den Schutz der Gerichte zu entziehen. Dass die Rechtslage vielmehr selbst den schwarzen Schafen in die Karten spielen könnte, weil sie zu hohen Vorausforderungen zwingt, wird nicht näher reflektiert. Diese entgegengesetzte Ansicht wurde dann eine Generation später ausgerechnet von einem gewissen Butz Peters vertreten, der mit einer juristischen Monographie über den Partnerschaftsvermittlungsvertrag 1986 seine publizistische Laufbahn startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ede weist zu Beginn der Sendung noch einmal auf eine Masche hin, die schon vor zweieinhalb Jahren in der Sendung Thema war: betrügerische Firmen, die Rechnungen verschicken, ohne dass eine Leistung erbracht wurde. Inzwischen seien nicht mehr nur Unternehmen betroffen, sondern auch Privatleute. So werde etwa Hausbesitzern eine Schädlingsbekämpfung in Rechnung gestellt, die es nie gegeben habe. Ede: &amp;quot;Auch heute gibt es noch Rattenfänger, vor denen man sich in acht nehmen sollte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Anhalter-Abschmücken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Lockvogel sucht nach Anhaltern mit großem Gepäck; sie werden auf der Autobahn ein Stück mitgenommen und dann an einem Rasthof zum Kaffee eingeladen. Es wird bestellt und unter dem Vorwand, die Zigaretten im Auto vergessen zu haben, verschwindet der Lockvogel-Autofahrer wieder auf den Parkplatz und fährt mit Wagen und Habseligkeiten der Anhalter davon. Diese können die Raststätte teils gar nicht verlassen, um nach dem Autobesitzer zu suchen, da sie kein Geld haben, um die Zeche zu bezahlen. Wichtiges Accessoire, damit der Trick funktioniert: Eine Schachtel Streichhölzer. Sie wird beiläufig vom Autobesitzer auf dem Tisch liegen gelassen, wenn er zum Wagen geht. Das signalisiert dem Opfer unterschwellig: Der kommt zurück, er hat ja noch was von sich hier liegen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede merkt im Nachgang an, dass er erst geglaubt habe, dass die jungen Anhalter viel zu arm seien, um bei ihnen überhaupt etwas Wertvolles stehlen zu können. Da habe er sich aber eines besseren belehren lassen müssen. Der Lockvogel habe mit vier Touren Wertsachen und Bargeld im Wert von rund 700 DM ergaunert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 021 (Sendung vom 03.11.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiratsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_019_(Sendung_vom_14.07.1968)&amp;diff=46790</id>
		<title>VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)</title>
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		<updated>2024-06-22T10:11:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Schwindel mit Heimarbeitsvermittlung ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** Georg Kalbach muss nach Feierabend noch im Haushalt helfen; im Hemd an der Spüle; Ehefrau Annemarie hatte Verkehrsunfall verursacht und dabei schwere innere Verletzungen erlitten; muss Schaden abbezahlen, als Warenkontrolleurin arbeiten gehen und ist dementsprechend abends erschöpft; würde gerne von zu Hause aus arbeiten; antwortet auf Annonce in Zeitung; erhält für rund 10 DM Schutzgebühr Broschüre; Ehemann erkennt Schwindel sofort: Scherenschleifen, Mehlwürmer züchten, Hausieren, Adressen sammeln – alles unseriös; Ehefrau müsse durch Materialeinkauf immer in Vorleistung gehen, „Garantie“ greife nicht, da keines der Unternehmen sie tatsächlich ablehnen würde.&lt;br /&gt;
** Helmut Seidl interessiert sich ebenfalls für Heimarbeit; vor kurzem 65 geworden und nicht mehr als Schreiner tätig; Langeweile zu Hause; nach Antwort auf Annonce kommt Brief, in dem Broschüre angepriesen wird, die lukrative Heimarbeitstätigkeiten auflistet; Unkostengebühr 5,85 DM per Nachnahme; Geld wird laut Brief aber zurückerstattet, wenn auch nur eine Firma in der Broschüre den Bewerber ablehnt; Helmut will irgendetwas versuchen, entscheidet sich für „Wundertüten abfüllen“; kauft Material für 20 DM, Verdienst allerdings schwierig, da Firma nicht verpflichtet ist, befüllte Wundertüten zurückzukaufen, er sich stattdessen selbst um den Verkauf der Wundertüten kümmern muss.&lt;br /&gt;
** Albert und Elisabeth Kamm haben zwei Kinder; viel Geld für Umzug nach Bayern aufgewendet; Darlehen; Ehefrau muss sich um Kinder kümmern; bestellen ebenfalls Broschüre und entscheiden sich schließlich dafür, Vertriebler für ebendiese Broschüre werden zu wollen; Albert besucht Verlag; muss Broschüren für 3,50 DM pro Stück kaufen, kann aber Verkaufspreis selbst bestimmen; richtet Postfach und Postscheckkonto ein, inseriert, aber: Tausende Zuschriften müssen beantwortet werden; Unkosten durch Porto, Benzin, Telefon übersteigen jeglichen Verdienst, bestellt wird unter dem Strich auch nicht viel.           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Willi Genske als Georg Kalbach, Petra Schättiger als Annemarie Kalbach, Ruth Pera als Frau Seidl, Karl Stroth als Albert Kamm, Antje Berneker als Elisabeth Kamm&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nimm das Dinge, Annemarie, und schmeiß es in den Papierkorb!&amp;quot;, &amp;quot;Unsere Angebote sind für Menschen, die wirklich arbeiten wollen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ungewöhnlicher Filmfall dahingehend, dass eine gezeigte Beispielfamilie den Nepp komplett durchschaut und auf den Schwindel nicht hereinfällt.; Karl Stroth schraubt für den Einzug fast das identische Regal an, das er [[VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)#FF3|sechs Jahre später]] bei seinem Auszug abmontiert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Ausweisklau mit bösen Folgen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Kraftfahrer Ernst Obermüller aus Nürnberg bewirbt sich als Privatchauffeur bei Dipl.-Volkswirt Dr. Jansen; Vorstellungsgespräch mit Papieren und Referenzen im Hotelzimmer; wird abgelehnt; Jansen &amp;quot;vergisst&amp;quot;, Obermüller seinen Personalausweis wiederzugeben; Jansen montiert eigenes Bild in Ausweis und eröffnet damit Girokonto; zahlt 50 DM ein und erhält zwei Scheckhefte; beauftragt in anderem Ort Makler Heidenreich und mietet Luxusanwesen; Adjutant Schmitz wird befragt, ob er das weiter einrichten könne; Jansen lässt sich von Heidenreich zuverlässigen Autohändler empfehlen, von dem er Zweitwagen kaufen kann; Visitenkarte wird an Haustür geklebt; Jansen kauft beim Händler Mercedes für 13.000 DM; Autohauschef bietet an, den Wagen persönlich beim neuen Bungalow vorbeizubringen; Adjutant Schmitz währenddessen in mehreren Teppichgeschäften: interessiert sich nur für Kostbarkeiten, tut sich mit der Wahl schwer, würde Stücke gerne auf den Böden im neuen Haus sehen; Teppichhändler willigen ein; Jansen bezahlt derweil Benz mit ergaunertem Scheck; Adjutant Schmitz lässt ersten Teppichhändler herein, breitet Teppiche aus; kurz darauf erscheint Konkurrent mit seiner Ware, beide nicht begeistert, aber fügen sich; anschließend kommt Künstler mit kostbaren Plastiken; Jansen will aber nichts ohne seine kunstsachverständige Schwiegermutter entscheiden; alle warten auf Ankunft, sie taucht aber natürlich nicht auf; Anruf: Schwiegermutter hatte angeblich Autopanne, kann erst am nächsten Tag kommen. Jansen schlägt vor, Ware im Haus zu belassen und sich am Folgetag noch mal zu treffen. Alle willigen ein, da sie nicht auf das vermeintlich lukrative Geschäft verzichten wollen. In der Nacht laden Jansen und Schmitz die Ware in den ergaunerten Mercedes und verschwinden auf Nimmerwiedersehen. Schaden: 160.000 DM          &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Herr Schneider wollte die Villa für seinen Sohn, der wollte heiraten. Aber wie das manchmal so ist, die Hochzeit ist geplatzt. Sie sind der Nutznießer dieses Familiendramas.&amp;quot; / &amp;quot;Die Möbel, die in das Haus kommen, sind mit erstklassigem Geschmack zusammengestellt. Sie verstehen, da kann ich natürlich keine Konsumware auf die Fußböden legen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist auf die Binse hin, unbezahlte Ware für viele tausend Mark nicht an einem Ort zurückzulassen, zu dem ein anderer den Schlüssel besitzt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Das Nicht-so-Gratis-Lexikon ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Beier lebt am Rande von norddeutscher Stadt; Tochter Christa zeigt Mutter Karte aus Briefkasten, &amp;quot;Interbook Company&amp;quot; aus New York interessiert sich für englischsprachige Personen im Haushalt; kurzer Fragebogen; Verlosung von 20bändigem englischen Lexikon; Tochter hat nur eine 4 in Englisch und wird deshalb nicht dazugezählt; Wochen später erscheint elegante Vertreterin mit repräsentativem Wagen; attraktive &amp;quot;Frau Stein&amp;quot; hat &amp;quot;angenehme Überraschung&amp;quot;, will aber an der Haustür nicht mehr verraten; professionell geschult, bestimmt auch unaufdringlich die Sitzordnung im Wohnzimmer; hat ein Band des Lexikons dabei; 20 Nobelpreisträger wie Sinclair Lewis und Einstein arbeiten angeblich beim Verlag mit; Ehemann Beier guckt unbegeistert ins Lexikon, seine Frau auch etwas gequält; währenddessen referiert Frau Stein unaufhörlich Namen, Daten, Fakten; ist aber abseits der &amp;quot;angenehmen Überraschung&amp;quot; nicht weiter auf den angeblichen Gewinn eingegangen; stellt für &amp;quot;Statistik&amp;quot; dann noch ein paar &amp;quot;psychologisch ausgeklügelte&amp;quot; Fragen, die das Lexikon unterschwellig immer begehrenswerter machen; zehn Jahre lang jährlich ein Ergänzungsband, damit Enzyklopädie immer auf dem neuesten Stand ist; stellt Pappaufsteller der Buchreihe auf Wohnzimmerkommode; Baiers sollen Buchreihe kostenlos bekommen, wenn sie eine Art Gutachten oder Buchbesprechung schreiben, wie sie das Nachschlagewerk finden, dazu zehn Bände eines naturwissenschaftlichen Standardwerks und zwei Wörterbücher - im Gesamtwert von 4.100 DM; Tochter schwer begeistert; Frau Beier bremst ihren Mann aus, als der doch noch mal nach einem Haken fragt; nur Ergänzungsbände müssen gekauft werden, das sind laut Frau Stein aber umgerechnet nur 40 Pfg. pro Tag; Vertrag schon unterschriftsreif; Baiers bestellen schließlich Ergänzungsbände im Wert von 1.650 DM, zahlbar in 30 Monatsraten von 47 DM. Damit bezahlen sie aber unter dem Strich deutlich mehr, als alle Bücher inklusive der &amp;quot;Gratiswerke&amp;quot; im Buchhandel gekostet hätten. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Annerose Schükop als Frau Beier, Margit Carstensen als Frau Stein, Ernst Grabbe als Herr Beier&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Du mit Deiner 4 in Englisch bist bestimmt nicht gemeint. Aber Vati kann ja Englisch&amp;quot;, &amp;quot;Abwaschbar, mit Goldprägung. Alles auf dem allerneuesten Stand der Wissenschaft. Hier sogar das letzte über die Weltraumfahrt.&amp;quot;, &amp;quot;Also Herr Beier, nun sagen sie mal: Gebe es für Sie, außer Geld, irgendeinen Grund, der Sie hindern könnte, dieses Werk zu besitzen?&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Anschluss an den Filmfall wird noch eine Stellungnahme von Dr. Arthur Schrürs von der &amp;quot;Zentralstelle zur Bekämpfung der Schwindelfirmen&amp;quot; in Hamburg eingespielt. Höchst unterhaltsam durch seine hervorragende Betonung und Mimik. Die Mitschrift mit entsprechenden Hervorhebungen wird dem Original nicht annähernd gerecht:&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&amp;quot;Mindestens drei Firmen betätigen sich auf diesem Gebiete und mit den geschilderten merkwürdigen Methoden. Die Firmen selbst behaupten gern, ihre Vertreter hätten sich diese eigenartigen Methoden ausgedacht. Wir wissen es besser! Wir sind im Besitze uuuumfangreicher Anweisungen für die Verkaufsgespräche. Diese Dinge lesen sich wie Dramentexte mit ausführlichen Bühnenweisungen. Ein Beispiel dafür: Nach einem oft zwei bis drei Stunden währenden, in Plaudereiform gehaltenen Dialog kommt die Wende. Dann hat der Verkaufsvertreter zu sagen: &amp;quot;Ich habe noch ungefähr fünf Minuten mit ihnen zu tun. Während dieser fünf Minuten werden sie alle Einzelheiten meines Werbeprogramms erfahren. Danach möchte ich von ihnen nur eines: Ihre Entscheidung mit ja oder nein. Bitte sagen sie mir nicht nach Ablauf der fünf Minuten, ich möge in einer Woche wiederkommen. Das ist uns strikt untersagt. Also bitte, werde ich damit rechnen können, dass sie nach fünf Minuten mit ja oder nein antworten?&amp;quot; Hier wäre die Binsenwahrheit anzufügen, dass, wenn eine Firma keine Zeit zum Überlegen bietet, sie Böööööses im Schilde führt! Ganz gleich, was sie vertreiben will. Ob Staubsauger oder Lexika.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Ungenehmigtes Sammeln mit der Sammelbüchse ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Shake a Tail Feather (&amp;quot;Shake it, shake it, shake it, baby&amp;quot;) in flotter Instrumentalversion zu Großaufnahmen der scheppernden Sammelbüchse, &amp;quot;Familien-Selbsthilfe&amp;quot;; Passanten und angesprochene Menschen an der Haustür stecken ohne zu Überlegen Geld rein &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Experiment nur mit Musik unterlegt, keine Dialoge, erster Auftritt von [[Peter Hohl]] als Spendensammler. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 018 (Sendung vom 05.05.1968)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 020 (Sendung vom 22.09.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimarbeitsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_029_(Sendung_vom_21.11.1970)&amp;diff=46789</id>
		<title>VF 029 (Sendung vom 21.11.1970)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_029_(Sendung_vom_21.11.1970)&amp;diff=46789"/>
		<updated>2024-06-21T20:39:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Rentner werden um die Rente gebracht / Schreckensbotschafter bei Behinderten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zum Ende des Monats viel los auf Münchner Postamt; Rentner holen ihre Rente am Schalter ab; junger Mann gibt vor, Zahlschein auszufüllen, notiert sich stattdessen aber Namen und Adressen der alten Leute, die in der Schlange miteinander reden; folgt der 82-jährigen Therese Ries, deren Adresse er nicht mitbekommen hat, nach Hause; Therese lebt seit dem Tod ihres Mannes vor 20 Jahren allein; bekommt so gut wie nie Besuch; junger Mann klingelt und gibt sich als Mitarbeiter der Post aus; angeblich sei ihr zu wenig Rente ausgezahlt worden und das noch aus der &amp;quot;falschen Kasse&amp;quot;; müsse 180 DM wieder mitnehmen, Therese solle sich neue 215 DM am Nachmittag auf der Post abholen; Therese übergibt das Geld und der junge Mann hat es plötzlich sehr eilig. Ede: Therese hat am Nachmittag auf der Post noch mehrere Leidensgenossinnen getroffen, die von dem Mann ebenfalls um die gesamte Monatsrente gebracht wurden. Neue Masche: Junger Mann hält auf der Straße Ausschau nach weiteren Opfern; kniet sich zu blindem alten Straßenverkäufer und fragt ihn nach seinem Sortiment; will aber weder Seife noch Rasierklingen; horcht Blinden nach Name, Familie und Adresse aus; notiert sich alles ungeniert direkt vor ihm; alter Alois Weber froh, dass überhaupt mal jemand mit ihm spricht und erzählt gerne; als Betrüger genug gehört hat, geht er wortlos weg; Blinder fragt noch einmal, ob er was kaufen möchte und hält Stück Seife in die Leere; junger Mann klingelt bei Alois Webers Wohnung; stellt sich gegenüber Schwiegertochter als Sanitäter vor; Alois sei vor Auto gelaufen; habe offenbar auf Toilette gewollt; Alois&#039; Ehefrau in Tränen; Schwiegertochter Rosa skeptisch, da Alois nie seinen Platz verlasse; Täter schaltet schnell und bittet Rosa, sofort in die Klinik zu fahren, da Alois nach ihr verlange habe und es ihm sehr schlecht gehe; anschließend mit aufgelöster Ehefrau allein; spricht von schwerem Schädelbruch, der in Erlangen besser behandelt werden könne; Überführung koste aber 300 DM; Ehefrau übergibt alles Ersparte; &amp;quot;Sanitäter&amp;quot; wieder in Eile, wolle sich um Krankenwagen für Überführung kümmern; lässt sich noch Schlafanzug und Pantoffeln von Alois mitgeben, die er vor der Tür in die Mülltonne wirft.               &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Sofie Strehlow als Therese Ries, Gunnar Warner als Postbediensteter/Sanitäter, Fritz Pauli als Alois Weber, Hildegard Linden als Rosa Weber, Hilli Wildenhain als Mutter Weber  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Oft sitze ich hier zehn Stunden und verkaufe überhaupt nichts. Brauchen Sie nicht vielleicht doch Seife? Seife braucht man doch immer.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Hallo. Sind sie noch da? Hallo?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Herzzerreißend traurig der Umgang mit dem blinden Straßenverkäufer. Auch Ede merkt im Anschluss an, dass es über die Verwerflichkeit solcher Tricks wohl nichts weiter zu sagen gibt: &#039;&#039;&amp;quot;Sie werden vielleicht verstehen, weshalb ich mich dagegen wehre, dass Täter solcher Art mitunter als &#039;kleine Betrüger&#039; eingestuft werden.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Identitätsdiebstahl (Was mit einem Autogramm alles möglich ist) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch hier geht es um Unterschriften; Mannschaft ist kurz vor dem Aufstieg in die Bundesliga; ein prominenter Spieler verteilt Autogramme; augenscheinlich teilnahmsloser Mann kauft Autogramm von Jungen ab, anstatt sich selbst eines zu holen; dann ruft der Mann bei Frau Vollwitz an (wenn der Mann nicht da ist) und gibt sich als Finanzbeamter Mahlmann aus; keine Kontonummer und keine Bank auf dem Formular; Kontonummer nachschauen; Frau gibt bereitwillig Auskunft am Telefon; dann meldet sich der Herr als angeblicher Herr Vollwitz bei der Bank und kündigt einen Bevollmächtigten an; neues Scheckbuch mitgeben; dann mit dem gefälschten Autogramm und gestohlenen Scheckheft Abhebungen vornehmen; selbstsicher 3 000 DM kassieren; das Scheckheft dient auch zu weiteren Betrügereien; niemand kennt den echten Vollwitz richtig&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Olaf Bison als Herr Mahlmann/Peter Vollwitz, Monika Barth als Frau Vollwitz, Annemarie Cordes als Frau Schwarzwälder&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, Sportsfreunde, zufrieden mit der Ausbeute?&amp;quot; &amp;quot;Na klar, jetzt habe ich endlich &#039;n Peter Vollwitz!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn sie jetzt in die Bundesliga aufsteigen, ist der Vollwitz mindestens zwei Lex Parker wert!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ich weiß, man ist versucht, meine Damen und Herren, diese Geschichte für erfunden zu halten ... sie ist es nicht!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Gestohlene Schecks des Glasfabrikanten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Stille und verlassene Straßen; ein auf Einbrüche spezialisierter Mann treibt sein Unwesen; mit viel Routine Einlass verschaffen; unverschlossenes Kellerfenster; peinlich genau darauf achten, keine Spuren zu hinterlassen; Einbrecher stößt Lampe um; Wachmann bemerkt Geräusch, glaubt aber an eine Täuschung; Ziel des Einbruches ist das Scheckheft; mitten aus dem Heft Nummern rausreißen; Vorbild für die Unterschrift liegt griffbereit auf dem Schreibtisch; Unterschrift mit &amp;quot;erstaunlichem Geschick&amp;quot; imitieren; Unebenheiten mit Stempel glattdrücken; Glasfabrikant bekommt mit der Post auch eine Tasse Kaffee; er bemerkt am Montagmorgen die irrtümlichen Abbuchungen; Belastung von 36 300 DM; Anruf bei der Bank verschafft Klarheit: es fehlen tatsächlich Schecks!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Dieter Möbius als Dieb, Renè Genesis als Karl Kubisch &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Der Ede-Text des Filmfalls deckt sich mit dem Wolfgang-Text aus [[003#FF3|FF 3 der XY-Sendung vom 19.01.1968]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Gratis-Foto mit kostenpflichtigem Ramschrahmen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Abwandlung des Fotovergrößerungsschwindels; Ede erläutert vor dem Filmfall den eigentlichen, nahezu 50 Jahre alten Tricks: aus Amateurfotos Meisterbilder entstehen lassen; Fotos der Schwindelfirmen sind &amp;quot;von so schlechter Qualität, dass man es nicht wagt, sie vorzuzeigen&amp;quot;; Kindergarten; überraschender Besuch von Fotografen; eindrucksvolles Album vorzeigen; Album ist kostenlos; selbstverständlich mit Eltern sprechen; ungeduldiges Warten auf den Fotografen; nicht wie Schweinchen zum Fotografen kommen; dann wird auf die Eltern eingeredet; Silberrahmen bestellen für 27,50 DM; Foto kann nicht unabhängig vom Rahmen bestellt werden; per Nachnahme (Summe 33 DM) kommen die Fotos samt Rahmen; der ist &amp;quot;so primitiv, dass er im regulären Handel noch nicht einmal verkauft wird&amp;quot;; Herstellungskosten &amp;quot;wenige Groschen&amp;quot;. Da die Qualität des Rahmens auf dem Bestellschein nicht näher beschrieben war, kann der Fotofirma ein Schwindel nicht nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Fotograf, Wilma Gatzke als Frau Stolze, Joachim Richert als Vertreter, Annerose Schükop als Katrin Buchwald&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Am nächsten Tag sind im Kindergarten beim Mittagessen die Teller besonders schnell ausgelöffelt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Fragwürdige Auflösung des Falles durch Ede, denn auf dem im Film gezeigten Bestellschein war deutlich zu lesen &amp;quot;1 Silber + Bild&amp;quot;. Auf dieser Grundlage kann ein stattdessen gelieferter Billigblechrahmen durchaus mit Erfolg reklamiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Lob im Straßenverkehr ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Empfänglichkeit für Lob; Günter Alt komplimenitert Fahrer; Spendelaune durch Mädchen mit Blume, angeblichen Pressefotograf und wertlose Urkunde herstellen; Gebührenmarke von 10-20 DM; zweites &amp;quot;Opfer&amp;quot; hat Führerschein erst seit 14 Tagen und sofort Gentle(-wo-)man der Straße; gezahlt haben alle; Ede begrüßt Lobaktionen für korrektes Verhalten im Straßenverkehr, mahnt aber, wenn es um&#039;s Zahlen geht&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Letzte Sendung in schwarz/weiß. Es wird mit keinem Wort erwähnt, dass ab der nächsten Sendung in Farbe ausgestrahlt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 028 (Sendung vom 03.10.1970)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1970]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schreckensbotschafter]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Identitätsdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_030_(Sendung_vom_06.02.1971)&amp;diff=46783</id>
		<title>VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_030_(Sendung_vom_06.02.1971)&amp;diff=46783"/>
		<updated>2024-06-20T20:09:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Rentner werden um die Rente gebracht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Findigkeit der Betrüger; bedenkenlos Zwangslagen ausnutzen; hoher Betrieb beim Landgericht; Plausch auf dem Flur vor dem Ermittlungsrichter; Betrüger horcht plauschende Damen ab; vorgeblich Zeitung lesen; Großmutter klagt über Schicksal eines Häftlinges, der da hineingezogen worden sein soll; wegen eines Raubüberfalls in München-Stadelheim einsitzen; Betrüger wird wegen vieler Trickbetrügereien selbst von der Polizei gesucht; spricht erstes Opfer im Treppenhaus an; angeblich &amp;quot;etwas verkehrt gemacht worden&amp;quot;; seit Vortag angeblich nicht mehr in Stadelheim, sondern in Nervenheilanstalt in Haar; Frau Holzinger erschrickt und kommt gar nicht erst auf die Idee, es mit einem Betrüger zu tun zu haben; gesund pflegen; Freilassung gegen Kaution in Aussicht stellen; Telefongespräch simulieren; tatsächlich aber abwarten, bis die Leitung getrennt wird; dann fängt der Betrüger an, zu sprechen; 400 DM Kaution bezahlen; sofort einzuzahlen, da Gerichtskasse bald schließt; das gesamte Guthaben wird abgehoben; am nächsten Tag wird das Opfer auf dem Viktualienmarkt gesucht; auch ein anderer Trick kommt zum Einsatz; sich als alten Bekannten ausgeben; Betrüger nutzt aus, dass alte Leute sich genieren, einen alten Bekannten nicht sofort wiederzuerkennen; über Einsamkeit klagen; Ersparnisse in Erfahrung bringen; unverhoffter Besuch vom Sozialamt; es ist der &amp;quot;alte Bekannte&amp;quot; vom Vortag, den das Opfer allerdings nicht wiedererkennt; Platz im Altersheim; erfreuliche Meldung: in privatem Heim ist ein Platz frei geworden; 5 000 DM wären zu bezahlen; 3 200 DM gespart; 1 800 DM aus Fonds zuschießen; auch hier gehen die gesamten Ersparnisse an den Betrüger, der auch noch gelobt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Becker als Herr Starke, Martha Kunig-Rinach als Frau Holzinger, Johanna Hofer als Frau Weisel&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Also so ein netter Bub, sag&#039;ich Ihnen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Film sind viele Wahlplakate zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Unlauterer Vertrieb von Reinigungsmitteln (&amp;quot;Gölden-Blitz&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Badenhofen in Rheinhessen; Mann in unauffälligem Kombi mustert erst neues Schulgebäude und fährt anschließend bei Bürgermeister des Dorfes vor; Bürgermeisterbüro sieht aus wie Schankstube; Mann stellt sich als Vertreter Bühler von &amp;quot;Golden Reinigungsmittel&amp;quot; in Hamburg vor und preist günstiges Reinigungsmittel für Schulgebäude an; Bürgermeister erst skeptisch, dann aber doch interessiert; Bühler stellt Rabatte und konkurrenzlos niedrige Preise in Aussicht, Mittel &amp;quot;Gölden-Blitz&amp;quot; werde über örtliche Raiffeisenkassen vertrieben; Vertrag mit Raiffeisenverband sehe nur geringe Verdienstspanne für die örtliche Genossenschaft vor, was auch niedrige Abnahmemengen erlaube; Bühler bietet Bürgermeister kostenlose Produktproben an, die er aber über die örtliche Genossenschaft beziehen müsse; dazu müsse Bürgermeister Einverständniserklärung unterschreiben; Dokument enthält Hinweis, dass &amp;quot;diese Bereitwilligkeitserklärung keine Bestellung&amp;quot; sei, weshalb Bürgermeister auch unterzeichnet; Vertreter fährt mit Dokument zur örtlichen Raiffeisenkasse, wo das &amp;quot;raffiniert formulierte Dokument&amp;quot; ganz anders ausgelegt wird; Vertreter erzählt hier, dass Bürgermeister sein Schul-Reinigungsmittel jetzt über die Genossenschaft beziehen will; so interpretiert auch Geschäftsstellenleiter das Dokument; ordert Putzmittelvorrat für ein halbes Jahr, den Vertreter natürlich gleich dabei hat; zahlt trotz miesem Gefühl 1.260 DM bar; Genossenschaftler hilft beim Ausladen des mit Kanistern vollgeladenen Kombis. Einen Tag später böses Erwachen für den Geschäftsstellenleiter der Genossenschaft: Bürgermeister erzählt ihm, wie es zur Unterschrift auf der Einverständniserklärung kam; Putzmittel im Vergleich zu Konkurrenzprodukten völlig überteuert und ein Rückgaberecht hatte Vertreter nur mündlich zugesichert - der Vertrag schließt mündliche Nebenabreden aus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Werner Küffe als Bürgermeister Frank Heide, Jürgen Gewald als Herr Bühler, Oskar Kratz-Corell als Geschäftsführer         &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Och na ja, das kann man ja unterschreiben.&amp;quot;, &amp;quot;Meinetwegen, wenn wir auch Rückgaberecht haben, dann kann ichs mir ja leisten!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; In der Anmoderation merkt Ede an, dass sich seriöse Firmen in aller Regel von schwarzen Schafen in ihrer Vertreterriege trennen. Allerdings dauere das oft erstaunlich lange. So sei der Vertreter im gezeigten Fall schon seit drei Jahren mit dieser Masche unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Vertragsschwindel im Doppelpack  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der etwa 50 Jahre alte Heinz Kuhnke hat sich in Mansardenzimmer in HH-Eppendorf ein Büro für &amp;quot;Elektro-Vertrieb&amp;quot; eingerichtet; seit 20 Jahren als betrügerischer Vertreter und Inhaber von Schwindelfirmen polizeibekannt; erst wenige Wochen wieder auf freiem Fuß; hat 5 Studenten vom Studentenwerk engagiert (alle adrett mit Krawatte oder Bluse); werden mit &amp;quot;Umfrage für die Elektroindustrie&amp;quot; von Haustür zu Haustür geschickt; interessiert sich besonders für Angaben zu Waschmaschinen und älteren Leuten; angeblich Erhebung für Branche und E-Werk zu künftigem Strombedarf durch neue Elektrogeräte; Studentin stellt forsche Fragen; kurz darauf: Studentin befragt Rentnerehepaar Meißner zu Waschmaschine, Extra-Stromkreisen und eventuellen Problemen; Angaben wandern in Kuhnkes &amp;quot;Kundenkartei&amp;quot;; hat mittlerweile viele zwielichtige Vertreter-Bekannte angeworben, die er teilweise aus gemeinsamen Knasttagen kennt; Kuhnke preist bei Treffen in Kneipe seine &amp;quot;Zwei-Phasen-Methode&amp;quot; an, &amp;quot;Hauruck-Masche&amp;quot; ziehe nicht mehr; Männer trinken Pils und kennen keine Skrupel beim Verkaufen; wenige Tage später erhält Rentnereherpaar Meißner unerwartet Besuch: zwei Männer geben sich als Mitarbeiter des Waschmaschinenherstellers aus und überprüfen Maschine kostenlos. Fazit: Gerät völlig in Ordnung und wird noch mehrere Jahre laufen, trotzdem bieten Männer an, sie beim Kauf einer Neuen für 300 DM in Zahlung zu nehmen. Damit das auch noch in ein paar Jahren gelte, bieten Männer Gutschein in Form einer &amp;quot;Rückkauf-Vereinbarung&amp;quot; an; Meißners sehen kein Risiko und unterschreiben. Zwei Tage später stehen zwei andere Männer der Betrügertruppe mit neuer Waschmaschine vor der Tür. Frau Meißner überrascht, aber Vertreter schwenkt Rückkauf-Vereinbarungs-Formular, auf dem unwiderruflich auch eine neue Waschmaschine bestellt wird, Typ Hella Delux Automatik für 1.784 DM; Meißners protestieren, aber Vertreter verweisen lautstark auf unterschriebenen Kaufvertrag; Streit im Wohnungsflur; einer der Vertreter bringt schließlich Möglichkeit ins Gespräch, durch den Kauf einer billigeren neuen Waschmaschine aus der Klemme zu kommen; alter Vertrag würde durch den neuen ersetzt; alte Waschmaschine würde aber nicht mehr in Zahlung genommen; Herr Meißner willigt ein und ist froh, als alter Vertrag zerrissen und im Ofenfeuer verbrannt wird; damit ist aber auch das wichtigste Beweismittel gegen die Betrüger vernichtet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl-Heinz Kreienbaum als Heinz Kuhnke, Ellen Waldeck als Grete Meißner, Erich Weiher als Max Meißner, Joachim Wolff als Vertreter #1, Henry König als Vertreter #2, Edgar Maschmann als Vertreter Willi, Joachim Rolfs als Vertreter Erwin &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Vater, wann war denn das, als wir unsere Waschmaschine gekauft haben?&amp;quot; - &amp;quot;Da war ich ja noch im Dienst. So &#039;58 oder &#039;59&amp;quot;, &amp;quot;Ach, ach, ach, um Gottes Willen, also das stimmt auf gar keinen Fall! Wir haben nur einen Gutschein unterschrieben!&amp;quot;, &amp;quot;Tja, unterschrieben ist unterschrieben!&amp;quot;, &amp;quot;Gut, dass Du kommst, Vater! Die Männer hier haben eine Waschmaschine für 1.784 Mark gebracht. Mir wird ganz schlecht! Die sollen wir bestellt haben!&amp;quot;, &amp;quot;Wenn sie die Annahme verweigern, wird die Firma klagen. Das kenn ich doch. Die haben &#039;ne große Rechtsabteilung. Da können se gar nichts machen! Wir hatten voriges Jahr auch so einen Fall, da wollte einer nicht bezahlen. Zum Schluss musste er sein Haus noch versteigern lassen, damit er die Prozesskosten bezahlen konnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist noch einmal darauf hin: Allergrößte Vorsicht bei Unterschriften! Auch wenn über dem Formular nicht &amp;quot;Kaufvertrag&amp;quot;, sondern etwas Harmloseres stehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Autos von Privat mit Scheck bezahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; auch Privatleute müssen sich vor Scheckbetrüger hüten; Günter Alt meldet sich am Samstag - wenn die Banken geschlossen haben - als Interessent bei verschiedenen Inserenten von Gebrauchtwagen an; Mercedes 230 SL kritisch begutachten; 9 500 DM aushandeln; mit Scheck bezahlen; Scheck und Wagenpapiere und Schlüssel wechseln jeweils die Besitzer; erst am Montag stellen die Einlöser fest, dass der Scheck nicht gedeckt und die Personalien falsch waren; zweiter Versuch: Tonbediener hält von unten Mikro an den Telefonhörer; BMW 2500 geht für ungedeckten Scheck über 13 000 DM über den Tisch; Erinnerungsfoto machen; echte Betrüger setzen Beute schnell ab oder überführen sie ins Ausland; Tipps: Bargeld verlangen oder sich durch Anruf bei der Bank vergewissern, dass der Scheck wirklich gedeckt ist - man macht ja sonst auch nicht Geschäfte, die in die Tausende gehen, an der Haustür&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Erste Sendung in Farbe. Ede erwähnt weder diese Tatsache, noch den neuen Vorspann mit einem Wort, sondern leitet sofort zu FF 1 über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 029 (Sendung vom 21.11.1970)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 031 (Sendung vom 22.05.1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_031_(Sendung_vom_22.05.1971)&amp;diff=46782</id>
		<title>VF 031 (Sendung vom 22.05.1971)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_031_(Sendung_vom_22.05.1971)&amp;diff=46782"/>
		<updated>2024-06-20T19:48:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Kaugummiautomaten-Nepp ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ehepaar Kröger aus norddeutscher Großstadt; Familie kommt mit Gehalt des Mannes leidlich zurecht, daher denkt Frau über Nebenbeschäftigung zu Hause nach; Mann skeptisch; Frau hat schon auf Annoncen geantwortet, ist aber grundsätzlich sehr vorsichtiger Natur: Angebote für Schaukelpferd-Automaten, Haushaltswaren-Verkaufspartys und Chinchilla-Zucht können sie nicht überzeugen. Will Nebenverdienst-Pläne schon aufgeben, aber Kaugummiautomaten-Vertreter weckt dann doch noch ihr Interesse; muss Automaten warten, nachbefüllen und abkassieren, 35 Prozent vom Umsatz sind Reinverdienst; 2 Stunden pro Woche = 130 DM. Allerdings muss Frau Kaugummis von der Firma kaufen. Vertreter schlägt „Erstausstattung“ von Kaugummis im Wert von 2.000 DM vor. Frau unterschreibt Automaten-Betreuungsvertrag. Fährt jede Woche Automaten ab, füllt gewissenhaft nach. Versprochener Umsatz wird aber bei weitem nicht erreicht; wöchentliche Betreuungsfahrten kosten mehr, als sie einbringen. Eines Tages sind in den Automaten neue Schlösser eingebaut: Aufstellerfirma hat Geräte offenbar nicht bezahlt, Herstellerfirma hat Geräte deshalb wieder selbst übernommen. Frau fährt zu Hersteller nach Hannover; Chef unkooperativ: „Wir haben mit Ihnen überhaupt nichts zu tun.“; Frau sitzt auf Kaugummis im Wert von 1.600 DM; Herstellerfirma hat die Geräte schon an anderen Aufsteller verkauft, der wiederum neue Befüller engagiert hat. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Daniela Dalhöfer als Ilse Kröger, Dieter Pusch als Hartmut Kröger, Michael von Rospatt als Schaukelpferdautomaten-Vertreter, Liselotte Willführ als Kosmetikvertreterin, Wolfgang Borchert als Vertreter Chinchilla-Zucht, Marco Fehrs als Kaugummiautomaten-Vertreter, Hans Goslar als Herr Hoffmann, Karl-Heinz Hess als Chef von Herstellerfirma&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ein bisschen Mut gehört doch zu jedem Geschäft. Da kann doch überhaupt nichts passieren.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, was soll ich denn mit den Kaugummis machen? Ich kann sie doch nicht verschimmeln lassen. Und 1.600 Mark in den Wind schreiben.&amp;quot; – &amp;quot;Das weiß ich natürlich auch nicht. Aber Sie haben doch &#039;ne Tochter. Die wird doch sicher auch Kaugummis mögen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede erläutert noch mal die raffinierte Betrugsmasche: Hersteller verkauft Geräte an Aufsteller, der wirbt Befüller an, die Ware vorab kaufen müssen. Aufsteller wird Geräte nicht bezahlen, Hersteller wird sie wieder zurücknehmen und es geht von vorne los. Es gehe nur darum, große Kaugummi-Mengen zu überhöhen Preisen zu verkaufen. Ede nimmt zu Beginn Bezug auf FF 1 der [[VF 027#FF1|Sendung vom 02.05.1970]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Reisekosten-Schwindler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Innerdeutsche Flugreisen sind für Trickbetrüger Alltag; gibt sich aus als Fachmann für Elektronische Datenverarbeitungs-Anlagen, Begleiterin hat Reise gut vorbereitet und mehrere Termine bei Firmen gemacht, die EDV-Experten suchen; steigt nur in den besten Hotels ab; elegante Begleiterin mit Hut; Frühstück aufs Zimmer; während Betrüger zu erstem Firmentermin fährt, sieht Begleiterin im Hotel die Zeitungen durch, schreibt Briefe und reserviert Hotel in der nächsten Stadt; Betrüger sitzt bei Firmenchef und zeigt sich an ausgeschriebener Stelle interessiert, fordert dann aber deutlich höheres Gehalt; Chef lehnt ab, Trickbetrüger verabschiedet sich, möchte aber Reiseauslagen erstattet haben. Sekretärin fragt alles ab: Flug, Taxifahrten, Hotel für zwei Tage; Betrüger weiß, dass Konzerne bei Reiseabrechnungen für Führungspositionen nicht kleinlich sind; geht zur Kasse und lässt sich 522 DM auszahlen. Eine Stunde später hat er Termin bei der nächsten Firma, dort sind es 508 DM. Zurück im Hotel: Rückrufe bei den nächsten Firmen, die ihn zu Bewerbungsgesprächen eingeladen hatten. Einnahmen: pro Woche ca. 4.000 DM, dazu ein Jetset-Leben im Flugzeug und den Luxus-Hotels Deutschlands.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Jörg Assmann als Heinz Behringer, Susanne Barth als Begleiterin, Theo Maier-Körner als Herr Dr. Reinberger&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;So Chérie, ich gehe jetzt&amp;quot;&#039;&#039;; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Die Vorstellungsgespräche enden immer nach kurzer Verhandlung an der Kasse&amp;quot;, &amp;quot;Das waren doch die, die zuerst nur Bahnfahrt 1. Klasse zahlen wollten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; 70er Jahre-Flair am Frankfurter Flughafen, Gepäckband im früheren Terminal Ost.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Unseriöse Zeitschriften-Werber ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei junge Männer versuchen bei alter Frau erst mal Mitleidsmasche, schrecken aber auch vor Drohungen nicht zurück; einem Mann mit starker Brille gaukeln sie vor, einer der Werber sei selbst fast blind und könne durch Erlös von Abos umgeschult werden; Werbern macht es auch nichts aus, Menschen 2-3 Stunden zuzulabern, die unterschreiben dann schon deshalb, um sie loszuwerden; andere tun so, als seien sie von der Kommune und würden Spenden für einen neuen Kindergarten sammeln (in Form von Abos); Sportreporter-Trick: Werber quasselt älteren Mann &amp;quot;auf die frisch-fröhliche Biedermanns-Tour&amp;quot; zu, bis er unterschreibt (&amp;quot;Ich muss beweisen, dass ich Leute so richtig bequatschen kann&amp;quot;); Blauer VW-Bus kommt angefahren, Werber schwärmen aus; manche schrecken auch vor Lügen nicht zurück; drehen alter Frau angebliches Kirchenblättchen für 90 Pf. an, ist dann aber Wochenzeitung für 4 DM; Betrug bei älterem Mann: angebliche Durchschläge sind jeweils eigene Verträge; auch Gastarbeiter werden gefoppt (&amp;quot;Kontrolle! Schreiben Sie ihren Namen! Hier!&amp;quot;); auf Schulhof: Werber lassen auch Kinder unterschreiben; spekulieren darauf, dass Eltern das nicht anfechten; in der Mittagspause tauschen die Werber ihre Bestellblöcke und gehen noch mal zu den Kunden ihrer Kollegen: sagen dann, den Kollegen sei ein Fehler unterlaufen und sie müssten noch mal einen neuen Vertrag unterschreiben, der Alte sei schon zerrissen worden, weil ungültig; noch ein -laut Ede- frecher Trick: Werber überzeugt Kunden, dass er zum Testen mal ein Programmheft gratis zugeschickt bekommt; schreibt &amp;quot;1 Woche Gratis&amp;quot; auf Bestellschein. Im Auto setzt Werber hinter die 1 einen Punkt und schon steht auf der Bestellung, dass nur die &amp;quot;1. Woche gratis&amp;quot; ist und danach das Abo regulär läuft.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Claus Enskat als Medizinstudent/Amtsperson/Gastarbeiterkontrolleur, Peer Brensing als frisch-fröhlicher Biedermann, Oskar Kölblinger als Kirchenamtsperson/Wiederholungswerber, Rolf Pulch als Probeaboanbieter, Petra Schättiger als Ilse Hartmann       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich will Arzt werden. Vielleicht werden Sie mich einmal brauchen, wenn Sie hilflos auf der Straße liegen. Wenn sie mir jetzt keine Zeitschrift abkaufen... wie soll ich mich dann verhalten?&amp;quot;, &amp;quot;Wennse mich später auf&#039;m Bildschirm sehen, könnense zu Ihrer Frau sagen: Guck mal! Ohne mich wäre der nichts geworden!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Kein einzelner Fall, sondern Collage vieler Zeitschriftenwerber-Maschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Betrug mit Sprachkurs-Unterlagen ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Sprachen lernen im Schlaf; Informaterial anfordern, wird auf Post als Einschreiben abgeholt, es kommt gleich das ganze Kursbuch (mit wertlosen Infos); muss in tadellosem Zustand zurückgeschickt werden, da sonst berechnet wird. Betrugsmasche: Hinterher kommt laut Ede immer ein Brief, dass Knicke im Buch oder Flecken drauf seien, deshalb müsse es bezahlt werden (fast 100 DM). Drei Vorsicht-Falle-Mitarbeiter bestellen Kurs; wird jeweils in Anwesenheit von Anwälten auf der Post ausgepackt und gleich wieder besonders sorgfältig verpackt zurückgeschickt. Dumm nur: Die Firma schickte zwei Lockvögeln gar keine Zahlungsaufforderungen. Ein Dritter erhielt eine Rechnung, dass er die Unterlagen zu spät zurückgeschickt habe und den Kurs deshalb bezahlen müsse.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039;: Filmfall zeigt eigentlich nur besonders detailreich das Aus- und Einpacken des Kursbuchs zuhause und auf der Post sowie den Bezahlvorgang für das Einschreiben (Wiegen, Münzen hin, Quittung und Wechselgeld zurück). Anwalt bei der Kurs-Bestellerin in Heidesheim schaut wirklich ganz genau hin: rückt beim Auspacken Blumenvase vom Tisch und schmust sich beim Abschicken des Pakets richtig eng an die junge Dame heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automatenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abrechnungsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_026_(Sendung_vom_14.02.1970)&amp;diff=46781</id>
		<title>VF 026 (Sendung vom 14.02.1970)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_026_(Sendung_vom_14.02.1970)&amp;diff=46781"/>
		<updated>2024-06-20T18:58:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Ausbildung zum Fahrlehrer mit falschen Versprechungen (&amp;quot;Fahrlehrerschule Süd&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Urteilsverkündung im Gerichtssaal, Handelsvertreter Albert Rademann verliert Prozess in der 2. Instanz; konsternierter Blick, niedergeschlagener Anwalt. Rückblick: 17. September 1966, Ehepaar Rademann hat Vertreterbesuch; Repräsentant der Fahrlehrerschule Süd hält Albert für super Kandidaten für Fahrlehrerausbildung; Kurs dauere 6 Monate; Albert noch leicht skeptisch, aber Vertreter zerstreut alle Bedenken; Vertrag schließlich unterschrieben; nach der Unterschrift gibt Vertreter Albert en passant noch Aufstellung der Dokumente, die für die staatliche Zulassung als Fahrprüfer noch notwendig sind; Albert wird hellhörig, als er entdeckt, dass &amp;quot;eignungstechnisches Gutachten einer Untersuchungsstelle über die geistige und körperliche Eignung&amp;quot; vorgelegt werden muss; Vertreter bügelt auch das als Formalität ab, die mit einfachem amtsärztlichen Gutachten erledigt sei; Albert fährt an den folgenden Samstagen in das 115 km entfernte Trier für Fahrlehrer-Lehrgang; Dozent spricht über Notwendigkeit, als Fahrlehrer ruhig und besonnen zu bleiben; unter Fahrlehrer-Schülern spricht sich herum, dass staatliche Zulassung doch schwieriger zu bekommen ist, als von Vertretern weisgemacht; Albert macht MPU als erster im Kurs und fällt glatt durch; nicht das richtige &amp;quot;Nervenkostüm&amp;quot; für den Job; Halbgott-in-Weiß-Arzt beschwichtigt: das sei die Regel und nicht die Ausnahme, nur etwa jeder 10. sei für Fahrlehrerjob geeignet; Albert macht nach Untersuchung Lehrgangskollegen auf hohe Durchfallquote aufmerksam, wird von Fahrlehrerschule Süd als Störenfried rausgeschmissen; monatelange juristische Auseinandersetzung; Termin beim Anwalt mit guten Nachrichten: Albert hat Prozess auf ganzer Linie gewonnen, Fahrlehrerschule müsse Kursgebühren zurückzahlen und Kosten des Verfahrens tragen; Revision laut Anwalt möglich, aber nicht wahrscheinlich. Irrtum: Fahrlehrerschule legt doch Berufung ein und bekommt in 2. Instanz vor dem Landgericht recht: Fahrlehrerschule habe ja nur Ausbildung offeriert und nicht die behördliche Zulassung versprochen. Ausbildung und Zulassung hätten streng genommen nichts miteinander zu tun. Wie Albert Rademann ist es laut Ede 245 Vertragspartnern der Fahrlehrerschule ergangen; alle hätten in der 1. Instanz recht bekommen, seien dann aber an der &amp;quot;etwas abstrakten Denkweise&amp;quot; der 2. Instanz gescheitert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl Supper als Richter, Dieter Möbius als Albert Rademann, Oskar Kölblinger als Vertreter Kölblinger, Peter Böhlke als Dozent, Peter Schlapp als Mitschüler, Alfred Mendler als Arzt, Theo Maier-Körner als Dr. Anton Schmidt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ist da sonst nichts notwendig als der Führerschein?&amp;quot; - &amp;quot;Wenn ich&#039;s Ihnen doch sage, Herr Rademann. Das einzige, was wirklich noch notwendig ist, das ist hier ihre Unterschrift!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede kritisiert im Anschluss, dass sich das &#039;&#039;&amp;quot;überspitzte juristische Denken in unserer Justiz&amp;quot;&#039;&#039; allgemein bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität &#039;&#039;&amp;quot;störend bemerkbar&amp;quot;&#039;&#039; macht. Im Anschluss wird ein Einspieler vom Vorsitzenden des Sonderausschusses für die Große Strafrechtsreform [https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_M%C3%BCller-Emmert Adolf Müller-Emmert] gezeigt. Er merkt an, dass eine Ausbildung zum Fahrlehrer natürlich wirtschaftlicher Unsinn sei, wenn man sich dafür gar nicht qualifiziere. Das Gericht hätte den Vertrag für nichtig erklären und damit dem Rechtsempfinden der Bürger eher entsprechen können. Er spricht sich dafür aus, das [https://de.wikipedia.org/wiki/Abzahlungsgesetz Abzahlungsgesetz] zu novellieren - und zwar dahingehend, dass für Verträge, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein Rücktrittsrecht besteht. Im konkreten Fall hätte Herr Rademann die Voraussetzungen für den Fahrlehrer-Beruf prüfen, sich alles noch mal durch den Kopf gehen lassen und den Vertrag folgenlos wieder auflösen können. Wir kennen (und schätzen) das heute als [https://de.wikipedia.org/wiki/Widerruf_(Recht) Widerrufsrecht]. Ede tritt noch mal nach: es sei &#039;&#039;&amp;quot;immerhin tröstlich, dass die Parlamentarier das Problem erkannt&amp;quot;&#039;&#039; hätten. Man werde &#039;&#039;&amp;quot;die Sache im Auge behalten und zu gegebener Zeit darauf zurückkommen.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;Darsteller Oskar Kölblinger unterschreibt den Ausbildungsvertrag für die Fahrlehrerschule Süd mit seinem realen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Fahrzeugüberführung ins Ausland mit Überraschung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Fetzige Danceparty zu Hammond-Orgel-Musik in Schwabinger Studentenbude; wenige Tage vor Semesterende; miniberockte Mädchen und viel Gerauche; 23-jähriger Medizinstudent Walter Haffner ist auf der Suche nach Ferienjob und lässt sich von Kommilitonen Anzeige zu Autoüberführung geben: &amp;quot;Wer überführt meinen Wagen nach Teheran? Spesen und DM 1.000,- Nettoverdienst&amp;quot;; Treffen mit Inserent in &amp;quot;bekanntem Münchner Ausländercafé&amp;quot;; Perser sagt, er habe keine Zeit, seinen alten Wagen für seinen Freund nach Teheran zu fahren; Wagen müsse aus Zollgründen auf Walter umgemeldet werden; beide handelseinig; Walter meldet Cadillac auf seinen Namen um und startet ins Abenteuer; München, Österreich, Jugoslawien; Rauchen und Kofferradio hören; tankt für jugoslawische Dinar &amp;quot;Superior 98&amp;quot;; Probleme an der griechischen Grenze; Zollbeamte dort interessieren sich sehr für junge deutsche Autofahrer mit wenig Gepäck in PKW, die erst kurz auf sie zugelassen sind; Beamte finden beim Filzen zehntausend Schuss Munition und 207 Selbstladepistolen. Ede: Münchner Student wurde von griechischem Gericht zu zwei Jahren Gefängnis und 20.000 DM Geldstrafe verurteilt. Da er Geld nicht bezahlen konnte, habe er weitere zweieinhalb Jahre auf einer der &amp;quot;berüchtigten griechischen Strafinseln&amp;quot; zubringen müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bodo G. de Toussaint als Walter Haffner, Karsten Welte als Marc, Ibrahim Aslanhan als Inserent, Perikles Talantopoulos als Zollbeamter             &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Studentenparty: &#039;&#039;&amp;quot;Du guck mal, die Renate hat heute abend noch gar nicht getanzt.&amp;quot; - &amp;quot;Wird sich gleich ändern!&amp;quot;&#039;&#039; Grenze bei Evzoni (GR): &#039;&#039;&amp;quot;Nun? Was ist das? Das ist nicht zum Verzollen? Häh?!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ausgedehnter griechischsprachiger Dialog zweier Zollbeamter während Durchsuchung des Fahrzeuges samt Abmontage von Innenabdeckungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Rentenberater  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 64jähriger Schuhmachermeister Breitenbach wird keine Rente bekommen, sobald er sein Geschäft aufgibt; machte sich vor über 30 Jahren selbstständig, konnte später nicht mehr in die Rentenversicherung aufgenommen werden, da Fristen verstrichen sind. Geschäft rückläufig, nur noch alte Stammkunden; dennoch reicht es für ein bescheidenes Auskommen. Selbsternannter &amp;quot;Rentenberater&amp;quot; führt sich eines Tages beim Schuhmachermeister ein; von einem Bekannten empfohlen; inspiziert Rentenunterlagen von Breitenbach, drückt sich gewandt aus und kennt auch die einschlägigen Paragrafen und relevanten Gerichtsbeschlüsse. Bietet an, Unterlagen von Breitenbach mitzunehmen und zu prüfen; dieser glaubt an &amp;quot;unparteiischen Fachmann&amp;quot; und muss an baldige Geschäftsaufgabe denken. 2 Wochen darauf kommt &amp;quot;Berater&amp;quot; wieder; Ergebnis: Breitenbach könne Nachversicherung erwerben; fragt nach Ersparnissen des Schuhmachers, welche dieser mit 5000 DM angibt; &amp;quot;Berater&amp;quot; rechnet mit dieser Einzahlung eine Monatsrente von 300 DM aus; Breitenbach überschwänglich dankbar; &amp;quot;Berater&amp;quot; setzt einen drauf: mit dem doppelten Einkaufsbetrag könne eine Rente von 525 DM pro Monat erreicht werden. Breitenbach erwähnt Lebensversicherung, die in zwei Monaten ausgezahlt würde; der &amp;quot;Berater&amp;quot; bietet an, den Betrag vorzustrecken, da er dem Schuhmachermeister vertraue. Letzterer übergibt ihm sein Barvermögen sofort als Einzahlung mit; zwei Monate darauf holt der &amp;quot;Berater&amp;quot; tatsächlich auch noch die Auszahlung aus der Lebensversicherung ab, die er angeblich vorgeschossen und bei der Landesversicherungsanstalt einbezahlt habe. Zu guter Letzt fragt der &amp;quot;Berater&amp;quot; noch nach einem Bekannten von Breitenbach, der ebenfalls eine Beratung gebrauchen könnte, damit er sich bei diesem mit der Empfehlung von Breitenbach einführen kann. Natürlich wurde nichts eingezahlt und eine solche Nachversicherung ist im Falle des Schuhmachermeisters auch nicht möglich. Der Schaden beträgt 10&#039;700 DM, mithin sämtliche Rücklagen von Breitenbach für seinen Lebensabend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ferry Waldoff als Hermann Breitenbach, Franziska Brückel als Frau Weber, Wolfgang Jarnach als Herr Kemper&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ich erspare mir, Ihnen zu schildern, in welchen Verhältnissen der alte Mann heute lebt. Aber: Vielleicht verstehen Sie, warum ich mitunter auf die Barrikaden gehe, wenn manche Leute versuchen, Betrüger der gezeigten Art als &#039;&#039;harmlose kleine Ganoven&#039;&#039; einzustufen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das o.g. Studiozitat gefiel Ede so gut, dass er es sich alsbald erneut ins Manuskript schrieb: In seiner Einleitung zum [[Sendung vom 13.11.1970#FF2|zweiten Filmfall der XY-Sendung von November 1970]] beklagt er die zunehmende Tendenz zur bewaffneten Kriminalität, insbesondere auch bei Einbrechern, &#039;&#039;&amp;quot;also jenen Leuten, die von manchen Kritikern unserer Sendung gelegentlich als &#039;&#039;harmlose kleine Ganoven&#039;&#039; eingestuft werden.&amp;quot;&#039;&#039; Wenige Tage später folgte eine [[VF 029 (Sendung vom 21.11.1970)#FF1|erneute, fast wortgleiche Bemerkung in VF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Falscher Standesbeamter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Peter Hohl studiert Aushänge im Standesamt mit Aufgeboten zur Eheschließung, notiert Adressen der Bräute im Wissen, dass diese demnächst wegen Namensänderung neue Personalpapiere benötigen. Klappert dann die Anschriften ab und will als vermeintliche Amtsperson Ausweise zur Umschreibung einsammeln. Stellt im Gegenzug wertlose Empfangsbestätigungen aus. Innerhalb weniger Stunden erhält er so fünf Bundespersonalausweise. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Off-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;An der Wohnungstür der Braut setzt er eine überzeugende Amtsmiene auf und gibt sich als Beauftragter des Standesamts aus.&amp;quot;    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist auf Variante hin, bei der Hinterbliebene aufgesucht und Ausweispapiere Verstorbener ergaunert werden. Betrüger könnten die Papiere bei Ratenkäufen, zu Kreditaufnahmen oder Kontoeröffnungen vorlegen und so zu barem Geld machen. Für Opfer stelle sich dann ggf. sogar das Problem, ihre Unschuld nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 025 (Sendung vom 20.12.1969)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 027 (Sendung vom 02.05.1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1969]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:unwissender Schmuggler]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_032_(Sendung_vom_11.09.1971)&amp;diff=46778</id>
		<title>VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_032_(Sendung_vom_11.09.1971)&amp;diff=46778"/>
		<updated>2024-06-19T21:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Nebenbeschäftigungsschwindel mit Modellautos ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Jochen Bender will sein immer schlechter laufendes Lebensmittelgeschäft aufgeben und sucht eine neue Tätigkeit. Nimmt längere Reise zur Firma BellCar auf sich, wo ihn &amp;quot;Direktor&amp;quot; Grosse erwartet und die Tätigkeit des Depositeurs für namhafte Tränkmann-Spielzeugautos erklärt. Großspurige Formulierungen des &amp;quot;Direktors&amp;quot; malen dieses Geschäftsmodell der Gebietsvertretung in den rosigsten Farben aus. Im Wesentlichen soll der Depositeur regelmäßig die Aufsteller der Spielzeugautos nachfüllen, die von der Firma BellCar bereits an diversen Verkaufsstellen im betreffenden Gebiet eingeführt wurden. Sein Verdienst ist die Beteiligung am Verkaufsgewinn. Dies wird anschaulich auch an der Wandkarte gezeigt - grüne Fähnchen für die Standorte und ein rotes Fähnchen für den Depositeur. Was Bender nicht wissen kann: die Verkaufsstellen liegen meist abseits mit schwachem Verkehr, zudem haben diese Läden keinerlei Laufzeitbindung und können die Ständer mit dem Spielzeug jederzeit zurückgeben, wenn der Umsatz nicht zufriedenstellend ist. Das Wesentliche: dasselbe Gebiet wird der Reihe nach an diverse Interessenten vermittelt, und von jedem eine Gebietsschutzgebühr kassiert. Spielzeugautos werden an Bender nicht mehr geliefert, da dem &amp;quot;Direktor&amp;quot; Grosse zu dieser Zeit in Folge mehrerer Anzeigen gegen die Firma schon der Boden zu heiß wurde. Er verkaufte rasch noch einige Gebietsvertretungen, und &amp;quot;suchte dann das Weite&amp;quot;. Damit steht Bender noch besser da als zahlreiche andere Geschädigte: er ist zwar um die Gebietsschutzgebühr geprellt, hat aber nicht noch weitere 16&#039;000 DM für kistenweise unverkäufliche Spielzeugautos verloren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Timo Wüllner als Jochen Bender, Gert Schaefer als Herr Grosse, Dietrich Mattausch als Vertreter, Otto-Hans Meinecke als Tankstellenpächter, Wolfgang Rau als Bankangestellter, Ingeburg Kanstein als Frau Bender             &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Sie teilen sich ganz Schleswig-Holstein mit Ihrem noch nördlicheren Kollegen in Kiel!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das Verkaufsgespräch gleicht bis in dramaturgische Details hinein dem [[VF 021 (Sendung vom 03.11.1968)#FF1|Auslieferungslager von November 1968]], mit dem genau derselbe Darsteller aufs Kreuz gelegt wurde - er hat nichts dazugelernt! Nur aus dem vom Diener gereichten Schoppen Mosel war inzwischen ein Campari mit Eis samt draller Vorzimmerdame geworden. Das gleiche Muster findet sich auch in [[Sendung vom 28.11.1973#FF3|FF 3 der Sendung vom 28.11.1973]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Falsche Identität (&amp;quot;Mr. Price aus Kapstadt&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei neue Gäste; unschuldiges Aussehen; Zimmer beziehen; Lederwarengeschäft aufsuchen; 340 DM für Tasche; alle rauchen; Tasche ist einmaliges Stück; Geschenk; zwei Stellen für erste Klasse nach Paris; zu viel Anderes zu tun; 340 DM vorstrecken; bereits am Mittwoch abreisen; Tasche wird gegen Geld (!) zurückgegeben; auch der Flug wird storniert; 830 DM kassiert&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gerhard Kauffmann als William Price, Lola Chlud als Lederwarenhändlerin, Gudrun Geier als Reisebüroangestellte, Heide Keller als Mrs. Price &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Ich suche etwas Besonderes, you know?&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Parallelen zu [[Sendung vom 02.12.1972#FF2|FF 2 der Sendung vom 02.12.1972]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Schenksamer Franzose ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Das Vertrauen wird erschwindelt; &amp;quot;ein Geschenk für ein Paar ältere Herrschaften&amp;quot;; Vergnügen; will Krempel verschenken; ausgesuchte Höflichkeit; Strickjacken; Kostümstoff; Ehepaar vollends verwirrt; Likör trinken; Stoff für 220 DM abkaufen; Schneider liefert die Ernüchterung: Ramschware!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Knut Koch als Philippe Duval, Ruth Pera als Erna Klausen, Carl Brückel als Max Klausen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Ingénieur, vous savez, um &#039;Äuser su bauen!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Die &amp;quot;westfälische Stadt&amp;quot; entpuppt sich ziemlich schnell als Münster (man erkennt klar den Prinzipalmarkt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Neuwagen mit angeblichen Macken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Trickdiebe; Sympathie erschleichen; Selbstabholer bei Autofirmen; [[Peter Hohl]] wartet vor Mercedes-Werk als &amp;quot;Monteur&amp;quot; in Arbeitskleidung, hält aufgeregt Kunden mit ihrem neuen Auto an; Hinterachse angeblich defekt; Mann bleibt alleine stehen; zweites Opfer: junges Mädchen (sic!); stets Wagen der obersten Preisklasse; drittes Opfer nimmt wenigstens die Papiere mit; 80 000 DM Gesamt&amp;quot;beute&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;So sieht man nichts! [...] Wer übernimmt die Garantie?&#039;&#039;; &#039;&#039;Gucken Sie ruhig mal!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede merkt zu Beginn an, dass Betrüger jede neue Situation zu nutzen verstehen. Nächste Sendung wird angekündigt (was nicht üblich war bei Vorsicht Falle!).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 031 (Sendung vom 22.05.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 033 (Sendung vom 27.11.1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_116_(Sendung_vom_25.08.1989)&amp;diff=46777</id>
		<title>VF 116 (Sendung vom 25.08.1989)</title>
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		<updated>2024-06-19T19:19:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
-Seite noch in Bearbeitung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Trickbetrug an der Haustüre ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Egon Schäfer als Jakob Oberstädt, Klaus Peeck als Hauptkommissar Schütz, Christian Mey als Herr Meier               &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Jobbetrug mit Videokassetten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Marina Lehnert als Dagmar Schubert, Jürgen Kloth als Geschäftsführer, Karl Heinz Hess als Herr Schramm, Rolf Hartmann als Karl Peters &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Kein Wunder, dass keine Beratungstermine zustande kommen: Marina Lehnert tippt für Karl Peters eine ganz andere Adresse in ihre Schreibmaschine als die von Rolf Hartmann genannte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Gestelle Parkrempler am Supermarkt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Liselotte Köster als Ehefrau, Hans Otto Ball als Ehemann, Eberhard Wolf als Betrüger &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Bereits der [[VF 089 (Sendung vom 01.03.1985)#FF2|zweite gemeinsame Einsatz]] des realen Darstellerehepaars Liselotte Köster und Hans Otto Ball, diesmal in der Opferrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 115 (Sendung vom 30.06.1989)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 117 (Sendung vom 23.10.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_033_(Sendung_vom_27.11.1971)&amp;diff=46766</id>
		<title>VF 033 (Sendung vom 27.11.1971)</title>
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		<updated>2024-06-18T18:16:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Fingierte Versteigerung von Teppichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion ist von Dreistigkeit überrascht; Teppichversteigerung in Gaststätte; örtlicher Gerichtsvollzieher preist vermeintlich wertvolle Teppiche an; interessiertes Publikum angelockt durch Aussicht, Dinge schon zum halben Preis ihres Wertes ersteigern zu können; Männer im Publikum treiben Preis hoch, achten aber darauf, nicht den Zuschlag zu bekommen; Bakhtiar-Teppich wird mit 6.000 DM angesetzt, Mindestgebot 3.000 DM, Frau ersteigert Teppich schließlich nach Bieterduell für 3.500 DM. Nach Auktion: Gerichtsvollzieher macht Abrechnung fertig, &amp;quot;Gläubiger&amp;quot; Kaufmann erhält 400.000 DM, für &amp;quot;Schuldner&amp;quot; Romanowski bleiben 340 DM übrig. Was Gerichtsvollzieher nicht ahnt:  für Betrugsmasche eingespannt; Kaufmann und Romanowski sind ein Team. Rückblende: Kaufmann und Romanowski beim Rechtsanwalt, der es &amp;quot;mit seinen Standespflichten nicht so genau nimmt&amp;quot;; Romanowksi unterschreibt Schuldanerkenntnis über 400.000 DM, gleichzeitig signiert Kaufmann zur Sicherheit ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass diese Schuld nicht besteht. Anwalt besorgt mit Schuldanerkenntnis bei Gericht Zahlungsbefehl, erklärt Romanowski, dass er die Schuld dann anerkennen und vor Gericht angeben müsse, nicht zahlen zu können. So komme Anwalt an vollstreckbaren Schuldtitel für den Gerichtsvollzieher. Ortswechsel Hamburger Zollfreilager: Romanowski und Kaufmann holen eine Ladung Orientteppiche im Wert von 120.000 DM ab; sind gute Kunden bei Importfirma und erhalten Ware auf Kommission; Männer trennen sich; Romanowski fährt mit Teppichen zu Gaststätte aufs Land, wo vermeintlich Verkaufsaktion stattfinden soll; Kaufmann hat mit den entsprechenden Dokumenten inzwischen örtlichen Gerichtsvollzieher aktiviert und lässt Teppiche pfänden; Fake-Streit zwischen beiden Männern; Liste mit deutlich überhöhten Teppichpreisen; Gerichtsvollzieher hat aber keinen Grund daran zu zweifeln, dass hier zwei Teppichfachleute streiten und stellt deshalb Preise nicht in Frage; Kaufmann und Romanowski räumen in Dialog auch geschickt einwöchige Frist bis zur Versteigerung aus dem Weg; Gerichtsvollzieher bringt Ankündigung schnell in die Zeitung; Versteigerung schon zwei Tage später. Käufer glauben, Schnapper-Deals gemacht zu haben; tatsächlich Teppiche weit über Wert versteigert; Romanowski und Kaufmann machen 280.000 DM Gewinn; Irrglaube, dass es bei Auktionen alles günstig gibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Herr Breisig, Eberhard Möbius als Rechtsanwalt, Karl-Heinz Kreienbaum als Willi Romanowski, Joachim Wolff als Arthur Kaufmann, Rolf Jahncke als Teppichimporteur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;So, meine Herren, ich habe hier wieder ein Schuldanerkenntnis vorbereitet. Diesmal, wie gewünscht, über 400 000 DM; Sie müssen hier unterschreiben, Herr Romanowski!&amp;quot; &amp;quot;Und ... zu Ihrer Sicherheit, die Bestätigung von Herrn Kaufmann, dass diese Schuld nicht besteht! Wenn Sie bitte auch unterschreiben wollen, Herr Kaufmann!&amp;quot; &amp;quot;Aber ich darf noch einmal betonen, dass ich offiziell natürlich von dieser Sache nichts weiß!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Bei euren Umsätzen ... ist doch nicht zu befürchten, dass ihr nicht bezahlen könnt!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Erneut ein &amp;quot;Long Con&amp;quot; (Trickgaunerei mit verschiedenen Rollen, die sich über Wochen oder Monate zieht), wie beim &amp;quot;Einspannbetrug&amp;quot; in [[VF 009 (Sendung vom 28.06.1966)#Einspannbetrug|Folge 9]]. Ge&#039;&#039;rrr&#039;&#039;ichtsvollzieher war beim selben Sprechtrainer wie Sabine Zimmermann. Im Anschluss erklärt ein vereidigter Teppichgutachter der IHK Mannheim, dass man sich beim Kauf nur durch das Urteil eines Sachverständigen vor Nepp schützen könne. Wertgutachten koste zwischen sechs und 15 Mark und stehe in keinem Verhältnis zum Preis eines Teppichs. Zur Veranschaulichung hat er zwei identisch aussehende Buchara-Teppiche im Studio: sehen fast gleich aus, fühlten sich für Laien gleich an und hätten ähnlich feine Knüpfung. Trotzdem sei der eine 400 und der andere 3.000 DM wert. An dem billigen Stück würde man &#039;&#039;&amp;quot;nur wenig Freude haben - vor allem, wenn man es zum Preis des Teuren gekauft hätte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch hier wird Unwissenheit ausgenutzt; Freitagabend; Einkauf; Motor springt nicht an; 72er TÜV-Plakette; &amp;quot;zufällig&amp;quot; taucht KFZ-Mechaniker auf; neuer Motor; mit Schraubenzieher im Motor hantieren; Trinkgeld von 20 DM; kleine Defekte einbauen; nicht nur finanzieller Schaden, sondern auch Gewalttaten; junge Mitarbeiterin eines Reisebüros hat Wagenprobleme; der &amp;quot;zufällige&amp;quot; Mechaniker repariert Wagen nicht ganz; Mann mitnehmen, um Versuche durchzuführen; aus der Innenstadt von Köln herausfahren und in Vorort fahren; von der Schnellstraße auf einen Feldweg abbiegen; dort ist der Wagen vollends defekt; jetzt kommt der Mann zur Sache: Vergewaltigungen!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Peter Reisdorf, Joachim Henschke als Mechaniker, Isolde Barth als Reisebüroangestellte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt geht er ja wieder überhaupt nicht mehr!&amp;quot;; &amp;quot;Jaaaa - aber ich weiß jetzt genau, was kaputt ist.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber können Sie das denn hier reparieren?&amp;quot;; &amp;quot;Wenn ich will, ist das nur &#039;n Handgriff. Wissen Sie - ich hab&#039; jetzt nämlich viel Zeit. Wegen Ihnen hab&#039; ich nämlich mein Rendez-vous heute abend am Bahnhof versäumt.&amp;quot;; &amp;quot;Das tut mir aber sehr leid. Natürlich bezahl&#039; ich Ihnen die Reparatur sehr gern. Vielleicht - vielleicht können Sie auf &#039;m Rückweg irgendwo telefonieren!&amp;quot;; &amp;quot;Telefonier&#039;n? Was hab&#039; ich denn davon? Nein - ist mir viel lieber, wenn du jetzt &#039;n bißchen lieb und nett zu mir bist!&amp;quot;; &amp;quot;Lassen Sie das, machen Sie doch keinen Unsinn!&amp;quot;; &amp;quot;Nun hab&#039; dich doch nicht so, du bist doch sonst sicher auch nicht so zimperlich!&amp;quot;; &amp;quot;Nein! Hören Sie auf! Hilfe! Hilfe! Hilfe!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Der zweite Fall beginnt auf dem alten Vorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof am Breslauer Platz, wo seit Ende der &#039;70er Jahre der Omnibusbahnhof steht; dieser stand damals auf der anderen Seite des Hauptbahnhofes. Der Kölner Hauptbahnhof hatte seinerzeit auch nur neun (statt heute elf) Gleise. Der Filmfall könnte als Vorbeugefilmfall auch zu XY passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Musteranlagenbetrug mit Hausputz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Besitzer von kleinen Eigenheimen im Visier; 50er-Jahre-Siedlung in kleiner Gemeinde im Hunsrück; am Haus der Familie Jacobi müsste mal der Putz ausgebessert werden; Geld hat dafür leider nicht gereicht; gesamte Familie beim Hausputz; Schwindel-Firma NOVOPUTZ GmbH mit Annonce in Heimatzeitung, die auch Jacobis abonniert haben; Vater Felix am Frühstückstisch angetan von Aussicht auf neuartige Kunststoffbeschichtung der Fassade mit 20 Jahren Garantie; für Musterhäuser müsse nur Materialpreis erstattet werden; Prospektanfrage wird an Ehefrau delegiert; statt Infoblättchen kommen Vertreter; Jacobis Haus natürlich als NOVOPUTZ-Musterhaus geeignet; Vertreter rauscht durch Zahlen und kann gut Kopfrechnen; Felix hat noch Fragen zu Gerüststell- und Montagekosten, die im Vertrag erwähnt sind, gilt laut Vertreter nicht für Musterhäuser; Druck durch Hinweis, dass nur noch ein Musterhaus zu vergeben sei; Jacobi unterschreibt schließlich Verträge. NOVOPUTZ-Inhaber kauft in Malermarkt gewöhnliche weiße Farbe, klebt NOVOPUTZ-Etiketten darauf; Handwerker erscheinen bei Jacobis: Fassadenputz jetzt doch Schitt, müsse erst ausgebessert werden, bevor Farbe draufkomme. Gerüst und Arbeitsstunden sind natürlich nicht ausgenommen. Ede: Jacobi in der Zwickmühle - wirft er seinem Geld noch weiteres hinterher, komme er statt 2.850 auf weit über 7.000 DM Gesamtkosten, mehr als bei Firmen im Ort. Bläst er die Sanierung ab, läuft er Gefahr, 30 bis 40 Prozent der im Vertrag vereinbarten Kosten zahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Conrad Dahlke als Felix Jacobi, Annemarie Schlaebitz als Mathilde Jacobi, Hanns Franken als Vertreter #1, Jobst Noelle als Vertreter #2, Fred York als Vorarbeiter   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn der Weg nicht ordentlich gefegt wird, merkt ihr das nächste Woche am Taschengeld!&amp;quot; &amp;quot;Immer müssen wir alles machen, ich hab&#039; überhaupt keine Lust!&amp;quot; / &amp;quot;Nu iss&#039; doch mal&#039;n bisschen anständiger, Junge. Siehst ja aus wie&#039;n Indianer auf&#039;m Kriegspfad!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der Scherenschleifer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kleine Beträge summieren sich; Scherenschleifer; ältere Menschen sind wieder einmal die Opfer; nur putzen und in schwarzes Tuch wickeln; 4,80 DM; Skepsis wird zerstreut; Papierschnitzel; 2,40 DM für nichts; leicht auf 80-400 DM pro Tag bringen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre - hundert Maschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_034_(Sendung_vom_26.02.1972)&amp;diff=46765</id>
		<title>VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_034_(Sendung_vom_26.02.1972)&amp;diff=46765"/>
		<updated>2024-06-18T17:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Umschuldung des Grauens ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Facharbeiter in Porzellanmanufaktur; hat sich zu Beginn der Ehe finanziell übernommen; 3.426 DM Schulden; viele Möbel und Hausrat bestellt, Ehefrau &amp;quot;unverhofft schnell&amp;quot; Mutter geworden, kann Abzahlungen nicht mehr leisten; wird auf Kurzarbeit gesetzt; 80 DM weniger im Monat; daheim sammeln sich die Mahnungen; Ehepaar denkt über Verkauf von Hausrat nach; sehen Annonce in Zeitung von Firma, die Schulden bündelt; Abbezahlen in kleinen Raten; Fa. &amp;quot;Schnellfinanz&amp;quot; mit attraktiver Sekretärin in kurzem Rock; Fachliteratur in Büro macht Eindruck auf Mann; Schnellfinanz-Chef macht Schuldenaufstellung; statt bisher 361 DM im Monat soll Mann bei Schnellfinanz nur noch 215 DM-Raten zahlen; Mann unterschreibt Vertrag und zwei Wechsel (laut Ede sind Wechsel besonders gefährlich, da sie immer eingelöst werden müssen, auch wenn Unterschrift erschlichen wurde); Kaum ist Mann aus dem Büro, wandern seine Unterlagen in die Ablage; 4 Wochen später steht Gerichtsvollzieher bei jungem Ehepaar; lacht, als er von Umschuldungsvertrag hört; eröffnet junger Familie, dass sie auf Schwindler reingefallen sind. Firma sei nur an ersten zwei Raten interessiert (Wechsel), in Verträgen seien Klauseln, dass sie Tätigkeit einstellen können. Konkret: Umschuldungsunternehmen schreibt Gläubiger an, dass sie nur noch kleinere Raten vom Schuldner bekommen. Gläubiger sind nicht einverstanden, daraufhin erklärt Umschuldungsfirma die Vermittlungsbemühungen für gescheitert. Gerichtsvollzieher pfändet Fernseher, klebt &amp;quot;Kuckuck&amp;quot; drauf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gunnar Warner als Herbert Moser, Rosmarie Brücher als Gudrun Moser, Enrica Gera als Fräulein Kalms, Peter Böhlke als Direktor, Hannes Kaetner als Gerichtsvollzieher &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na Moser, jetzt isses soweit! Kurzarbeit!&amp;quot;, &amp;quot;So, nun unterschreiben Sie mal hier, Papierkrieg muss ja leider sein.&amp;quot;, &amp;quot;Dafür ist es jetzt zu spät. Sie hätten den Zahlungsbefehl nicht übergehen dürfen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Striptease-Reklametafel im Vorgarten ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Alte Frau, Elise Dengler, arbeitet in ihrem Vorgarten, Anzugmann sucht für Werbezwecke Haus mit schönem Garten; schmeichelt Frau und heuchelt Interesse an ihren Rosen; Frau für Lob empfänglich; Mann sucht Aufstellplatz für Werbetafeln; verspricht 50 DM pro Monat; Frau glaubt nach Zugequatsche irgendwann, dass Schild auch eine Art Auszeichnung für ihren schönen Garten ist; unterschreibt Vertrag; &amp;quot;aalglatter&amp;quot; Vertreter weist Frau explizit darauf hin, Vertrag genau durchzulesen, da es kein Kleingedrucktes gebe; komische Klausel zur Zahlung von zwei Jahresmieten wird zu ihren Vorteil erklärt: Falls Firma doch nichts aufstellt, erhalte sie trotzdem für zwei Jahre Geld. Vertreter zeigt Plakat eines &amp;quot;Hotels Splendid&amp;quot;, das aber nur ein unverbindliches Beispiel ist. Aber Vertrag lückenhaft: Es wird weder genau definiert, wofür die Reklametafel wirbt, noch ist deren Größe irgendwo festgelegt. 14 Tage später wird riesige Reklametafel 4 mal 6 Meter angeliefert, die fast das ganze Haus verdecken würde. Beworben wird ein Striptease-Lokal! Frau Dengler verweigert Annahme und bestätigt dies dem Fahrer schriftlich. Später beim Durchlesen ihres Vertrags bemerkt sie die Lücken hinsichtlich Größe und Aufschrift. Werbeagentur verlangt anschließend die zwei Jahresmieten, da Frau Dengler ja Vertrag nicht erfüllt hat. Natürlich geht es Betrügern immer nur darum, dass Leute Annahme verweigern und dann die Strafzahlung fällig wird. Tafel wird nie irgendwo aufgestellt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Peter Schmitz als Vertreter, Elisabeth Zimmer als Elise Dengler, Olaf Bison als Auslieferer  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Unsere Schilder stehen nur in ausgesucht schönen Vorgärten!&amp;quot;; &amp;quot;Die Rosen müssen sowieso weg, da muss doch das Betonfundament hin. Der Mords-Otto soll schon ordentlich fest stehen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Automatentrick in zwei Stufen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Spessartgemeinde mit 600 Einwohnern hat nur ein einziges Lebensmittelgeschäft; Frau Weitzel führt Laden alleine: Mann verstorben, Kinder aus dem Haus; Vertreter Schubert von der Firma Eismann aus Fulda preist Softeis-Maschine an; Maschine würde für drei Jahre kostenlos aufgestellt, Frau Weitzel müsse nur das Eis-Pulver von Eismann beziehen; Schubert verspricht 100 Prozent Reingewinn: 1 kg Eispulver und Eistüten kosten 12 DM – Verkaufserlös 24 DM; Frau Weitzel vorsichtig angetan, unterschreibt dann schnell, da Kunden in den Laden kommen. Tage später erzählt sie Sohn Horst und Schwiegertochter Irma von der Softeis-Maschine und zeigt den Vertrag. Horst gibt sich als kühler Rechner: Laut Vertrag Verpflichtung zur Abnahme von 160 kg Eispulver pro Vierteljahr, ergibt pro Jahr Eispulver zum Einkaufspreis von 8.000 DM, Vertrag läuft über drei Jahre. Bedeutet: Um das abzusetzen, muss Frau Weitzel 2 kg Eispulver pro Tag verarbeiten, ergo 100 Portionen Eis à 50 Pfennig am Tag verkaufen! – In der Folgewoche kommt anderer Eismann-Vertreter, will Anschlüsse für Softeis-Maschine checken; Frau Weitzel reklamiert bei ihm Mindestabnahmemenge im Vertrag; zur Drei-Zapfer-Maschine gehören aber 160 kg Eispulver im Vierteljahr; Vertreter droht mit Rechtsabteilung, sieht aber doch noch eine Möglichkeit: Wenn Frau Weitzel jetzt den Eis-Automaten für 13.000 DM kauft, wären das 11.000 DM Ersparnis, denn dann müsse das Pulver nicht abgenommen werden; verzweifelte Ladeninhaberin unterschreibt deshalb Kaufvertrag für die Maschine. Laut Ede jetzt endgültig in Falle getappt, denn dieser Vertrag sei praktisch ein außergerichtlicher Vergleich. Damit habe sie sich der Möglichkeit beraubt, gerichtlich gegen den ersten Vertrag vorzugehen. In einem Prozess hätte die Frau nachweisen können, dass Vertreter Schubert sich die Unterschrift durch Täuschungen erschlichen hat. Automat ist natürlich auch völlig überteuert. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Eva Fiebig als Martha Weitzel, Hans Rudolf Stein als Herr Schubert, Andreas von der Meden als Horst, Irmgard Riessen als Irma, Karl Stroth als Herr Holler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die Frauen des Dorfes kaufen hier für den täglichen Bedarf&amp;quot;, &amp;quot;Eine Drei-Zapfer-Standmaschine wäre das Richtige für Sie&amp;quot;, &amp;quot;Sie haben ja kein Risiko!&amp;quot;; &amp;quot;Hoffentlich hat Mutter da keine Dummheit gemacht.&amp;quot;; &amp;quot;Um Gottes willen, das ist doch überhaupt nicht zu schaffen, hier in dem kleinen Dorf gibt es doch höchstens 50 ... 50 Kinder, die dafür in Frage kommen!&amp;quot;; &amp;quot;Warum haben Sie denn unterschrieben? Sie wissen doch: Vertrag ist Vertrag.&amp;quot;; Ede: &amp;quot;Damit gibt es für sie keinen Ausweg mehr. Sie muss zahlen, auch wenn es noch so ungerechtfertigt erscheint.&amp;quot;, &amp;quot;Wenn eine Firma einen einmal hereingelegt hat, lohnt es sich, besonders vorsichtig zu sein, wenn sie auf einmal besonders großzügig scheint.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ebenfalls ein Automatenbetrug in zwei Stufen wird in [[VF 065 (Sendung vom 09.12.1979)| der Vorsicht-Falle-Sendung vom 09.12.1979]] präsentiert - auch mit der zweiten Stufe als vermeintlicher Möglichkeit, den Verlust zumindest etwas abzufedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 033 (Sendung vom 27.11.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung:  [[VF 035 (Sendung vom 06.05.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umschuldungsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wechselbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automatenbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_035_(Sendung_vom_06.05.1972)&amp;diff=46763</id>
		<title>VF 035 (Sendung vom 06.05.1972)</title>
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		<updated>2024-06-18T16:52:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Nährzucker-Betrug bei jungen Eltern ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frischgebackene Eltern Inge und Erich Walter fahren mit ihrem Neugeborenen Klaus im Taxi von der Klinik nach Hause; gut gelaunter Taxifahrer; schöne 3-Zimmerwohnung in Kassel; bei Nachbarn beliebt, Gratulanten schon im Treppenhaus. Herr Weiland, Hersteller von Babynahrung in Südwestdeutschland, liest Geburtsanzeigen in Zeitungen aus der ganzen BRD; schickt Vertreterin Hoppe zu den jungen Eltern; diese stellt sich als Mitarbeiterin des Mütterberatungsdienstes des Gesundheitsamtes vor und will das Baby sehen; junge Mutter weckt schlafendes Kind, da &amp;quot;Amtsfrau&amp;quot; die Babys lieber sieht, wenn sie wach sind; Frau Hoppe meint, dass das Kind zu blass sei, könnte an falscher Ernährung liegen; als Mutter Zweifel äußert, macht ihr Frau schlechtes Gewissen; empfiehlt &amp;quot;Nährzucker&amp;quot; der Firma Weiland und hat zufällig Bestellschein dabei. Junge Mutter unterschreibt für eine Dose pro Monat; Ehemann sieht später auf Bestellschein, dass sie Nährzucker für zwei Jahre bestellt hat; auf Schein steht vermerkt, dass Besuch &amp;quot;nicht in amtlichem Auftrag&amp;quot; erfolgte – daher zweifelt Herr Walter die Richtigkeit der ganzen Sache an; junge Eltern zeigen &amp;quot;Nährzucker&amp;quot; dem Kinderarzt, der kennt das Pulver schon: Mischung aus Haushaltszucker, Traubenzucker und Kakao. Ede: Die meisten Eltern geben klein bei und zahlen die 11 DM pro Monat. Kaum einer riskiere wegen so einer Summe einen aufwändigen Prozess.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Inge Groll als Inge Walter, Goran Ebel als Erich Walter, Wilma Gatzke als Frau Hoppe, Karl Ulrich Meves als Herr Weiland, Edgar Maschmann als Kinderarzt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Der Kleine hier sieht tatsächlich nicht so gut aus.&amp;quot;; &amp;quot;Wir empfehlen von der Mütterberatung in solchen Fällen immer Weiland-Nährzucker!&amp;quot;; &amp;quot;Na ja, Sie müssen es wissen, Frau Walter, ob Ihnen die Gesundheit ihres Kindes am Herzen liegt. Und ob Sie sich später vielleicht einmal Vorwürfe machen wollen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Die Masche, dass angebliche Behördenvertreter vorbeikommen, unangemeldet etwas kontrollieren und sich auf dem Auftrag mit der Formulierung &amp;quot;das war aber kein Behördenbesuch&amp;quot; absichern, wird auch im [[VF 011#FF1|Hausbock-Fall 1967]] und noch einmal [[VF 047#FF3|1975]] thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Unterschlagen ist nicht gestohlen! ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Helmut Münzinger aus Frankfurter Vorort will Auto per Annonce verkaufen; Opel Rekord 1700 S mit Halogenlampen, Nebelscheinwerfern und Anhängerkupplung für 4.700 DM; Interessent gibt sich als Versicherungsagent aus, der genau diesen Wagen als Ersatz für einen Versicherungsnehmer mit Totalschaden braucht; bietet sogar 4.900 DM an; Versicherungsmann füllt eigenes Vertragsformular &amp;quot;Auftrag zur Vermittlung eines Kraftfahrzeugverkaufs&amp;quot; aus; Münzinger wird stutzig, Versicherungsmann erklärt es mit ansonsten fälliger Mehrwertsteuer, die er dann vom Kaufpreis wieder abziehen müsste, weswegen er nur als Vermittler auftrete; Nachfragen vonseiten des Verkäufers lassen Versicherungsagent ausfallend werden; weist darauf hin, dass der Vertrag vom Finanzministerium in Bonn geprüft und genehmigt sei; Helmut händigt ihm schließlich Schlüssel, Papiere und Wagen zur Ummeldung aus; nachdem tagelang kein Geld kommt, sucht Verkäufer Versicherungsbüro; wird dort vom Versicherungsmann angepampt, dass das Auto schon verkauft und bei ihm nichts zu holen sei; knallt Verkäufer Tür vor der Nase zu. Als dieser mit der Polizei droht, nennt ihm Versicherungsmann sogar den Namen des Kommissars, der seine Fälle bearbeitet; Kriminalbeamter kann aber nicht helfen; Auto sei im juristischen Sinn nicht gestohlen, sondern unterschlagen worden. An unterschlagenen Dingen könne man aber Eigentum erwerben, im Gegensatz zu Diebesgut.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ullrich Tesche als Helmut Münzinger, Alexander Brill als Versicherungsagent, Hanns Franken als Hauptmeister Doners&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Und das Geld, das krieg ich dann erst am Montag?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, auf die zwei Tage kommt&#039;s Ihnen doch nicht drauf an. Bis Montag können Sie ja mit dem Geld doch eh nichts anfangen.&amp;quot;; &amp;quot;Halten Sie uns etwa für Betrüger? Wir sind schließlich nicht irgendwer, sondern wir arbeiten für eine große Versicherung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede nimmt Fall zum Anlass, Reform des Haftrechts zu fordern: &amp;quot;Ich verstehe nicht, warum sich einige dagegen stemmen. Dem Rechtsstaat erweisen sie mit dieser Haltung keinen guten Dienst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Nepper im Urlaub ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 1:&#039;&#039;&#039; Familie Dierdorf aus Hamburg auf Campingplatz in Norditalien; Frau und Kinder räumen auf, Herr Dierdorf kümmert sich um Wagen; wird von Italiener angequatscht, der Menschen aus Hamburg ganz toll findet und mit geschmuggeltem Goldschmuck handelt; will Armband für Frau und Uhr für Mann für 100.000 Lire verkaufen; Herr Dierdorf wittert günstige Gelegenheit und drückt Preis auf 60.000 Lire (ca. 330 DM); Armband zerfällt nach drei Tagen und wenig später bleibt auch Uhr stehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 2:&#039;&#039;&#039; Italienisches Wochenmarkttreiben; Touris abgelenkt; Mann mit zwei Kindern wird von Trickbetrügern angerempelt und um Geldbörse erleichtert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 3:&#039;&#039;&#039; In Spanien steht ein Mann mit &amp;quot;Brauche Hilfe&amp;quot;-Schild am Straßenrand, Deutsche Familie hält an, Landsmann erzählt verzweifelt, dass er bestohlen worden sei und bittet um 3.000 Peseten. Er bekommt sie nach anfänglichem Zögern vom Familienvater, der sich die Adresse aus dem Personalausweis abschreibt. Ausweis natürlich gefälscht, Geld futsch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Vittorio Casagrande als Händler, Gerhard Retschy als Hans Dierdorf, Henny Reinheimer als Frau Dierdorf, Oskar Müller als Herr Scheufele, Günter Becker als Anhalter &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;So ne Gelegenheit kommt nur ein Mal&amp;quot;, &amp;quot;Heil&#039;ges Blechle, mein Geldbeudel!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede erkennt nach letztem Filmfall an, dass es schwierig einzuschätzen ist, ob ein Landsmann im Ausland wirklich Hilfe braucht oder einen nur abzocken will. Er rät, statt mit Bargeld mit einem Telefongespräch auszuhelfen oder den Betroffenen zum nächsten Konsulat zu fahren. Außerdem zeigt er, wie man gefälschte &amp;quot;Omega&amp;quot;-Uhren erkennen kann: auf der Krone ist das Firmenzeichen bei den Originalen reliefartig erhaben, bei den Fälschungen nur eingestanzt oder eingeritzt, da viel billiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung:  [[VF 036 (Sendung vom 12.08.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_035_(Sendung_vom_06.05.1972)&amp;diff=46762</id>
		<title>VF 035 (Sendung vom 06.05.1972)</title>
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		<updated>2024-06-18T16:51:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Nährzucker-Betrug bei jungen Eltern ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frischgebackene Eltern Inge und Erich Walter fahren mit ihrem Neugeborenen Klaus im Taxi von der Klinik nach Hause; gut gelaunter Taxifahrer; schöne 3-Zimmerwohnung in Kassel; bei Nachbarn beliebt, Gratulanten schon im Treppenhaus. Herr Weiland, Hersteller von Babynahrung in Südwestdeutschland, liest Geburtsanzeigen in Zeitungen aus der ganzen BRD; schickt Vertreterin Hoppe zu den jungen Eltern; diese stellt sich als Mitarbeiterin des Mütterberatungsdienstes des Gesundheitsamtes vor und will das Baby sehen; junge Mutter weckt schlafendes Kind, da &amp;quot;Amtsfrau&amp;quot; die Babys lieber sieht, wenn sie wach sind; Frau Hoppe meint, dass das Kind zu blass sei, könnte an falscher Ernährung liegen; als Mutter Zweifel äußert, macht ihr Frau schlechtes Gewissen; empfiehlt &amp;quot;Nährzucker&amp;quot; der Firma Weiland und hat zufällig Bestellschein dabei. Junge Mutter unterschreibt für eine Dose pro Monat; Ehemann sieht später auf Bestellschein, dass sie Nährzucker für zwei Jahre bestellt hat; auf Schein steht vermerkt, dass Besuch &amp;quot;nicht in amtlichem Auftrag&amp;quot; erfolgte – daher zweifelt Herr Walter die Richtigkeit der ganzen Sache an; junge Eltern zeigen &amp;quot;Nährzucker&amp;quot; dem Kinderarzt, der kennt das Pulver schon: Mischung aus Haushaltszucker, Traubenzucker und Kakao. Ede: Die meisten Eltern geben klein bei und zahlen die 11 DM pro Monat. Kaum einer riskiere wegen so einer Summe einen aufwändigen Prozess.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Inge Groll als Inge Walter, Goran Ebel als Erich Walter, Wilma Gatzke als Frau Hoppe, Karl Ulrich Meves als Herr Weiland, Edgar Maschmann als Kinderarzt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Der Kleine hier sieht tatsächlich nicht so gut aus.&amp;quot;; &amp;quot;Wir empfehlen von der Mütterberatung in solchen Fällen immer Weiland-Nährzucker!&amp;quot;; &amp;quot;Na ja, Sie müssen es wissen, Frau Walter, ob Ihnen die Gesundheit ihres Kindes am Herzen liegt. Und ob Sie sich später vielleicht einmal Vorwürfe machen wollen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Die Masche, dass angebliche Behördenvertreter vorbeikommen, unangemeldet etwas kontrollieren und sich auf dem Auftrag mit der Formulierung &amp;quot;das war aber kein Behördenbesuch&amp;quot; absichern, wird auch im [[VF 011#FF1|Hausbock-Fall 1967]] und noch einmal [[VF 047#FF3|1975]] thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Unterschlagen ist nicht gestohlen! ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Helmut Münzinger aus Frankfurter Vorort will Auto per Annonce verkaufen; Opel Rekord 1700 S mit Halogenlampen, Nebelscheinwerfern und Anhängerkupplung für 4.700 DM; Interessent gibt sich als Versicherungsagent aus, der genau diesen Wagen als Ersatz für einen Versicherungsnehmer mit Totalschaden braucht; bietet sogar 4.900 DM an; Versicherungsmann füllt eigenes Vertragsformular &amp;quot;Auftrag zur Vermittlung eines Kraftfahrzeugverkaufs&amp;quot; aus; Münzinger wird stutzig, Versicherungsmann erklärt es mit ansonsten fälliger Mehrwertsteuer, die er dann vom Kaufpreis wieder abziehen müsste, weswegen er nur als Vermittler auftrete; Nachfragen vonseiten des Verkäufers lassen Versicherungsagent ausfallend werden; weist darauf hin, dass der Vertrag vom Finanzministerium in Bonn geprüft und genehmigt sei; Helmut händigt ihm schließlich Schlüssel, Papiere und Wagen zur Ummeldung aus; nachdem tagelang kein Geld kommt, sucht Verkäufer Versicherungsbüro; wird dort vom Versicherungsmann angepampt, dass das Auto schon verkauft und bei ihm nichts zu holen sei; knallt Verkäufer Tür vor der Nase zu. Als dieser mit der Polizei droht, nennt ihm Versicherungsmann sogar den Namen des Kommissars, der seine Fälle bearbeitet; Kriminalbeamter kann aber nicht helfen; Auto sei im juristischen Sinn nicht gestohlen, sondern unterschlagen worden. An unterschlagenen Dingen könne man aber Eigentum erwerben, im Gegensatz zu Diebesgut.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ullrich Tesche als Helmut Münzinger, Alexander Brill als Versicherungsagent, Hanns Franken als Hauptmeister Doners&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Und das Geld, das krieg ich dann erst am Montag?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, auf die zwei Tage kommt&#039;s Ihnen doch nicht drauf an. Bis Montag können Sie ja mit dem Geld doch eh nichts anfangen.&amp;quot;; &amp;quot;Halten Sie uns etwa für Betrüger? Wir sind schließlich nicht irgendwer, sondern wir arbeiten für eine große Versicherung!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede nimmt Fall zum Anlass, Reform des Haftrechts zu fordern: &amp;quot;Ich verstehe nicht, warum sich einige dagegen stemmen. Dem Rechtsstaat erweisen sie mit dieser Haltung keinen guten Dienst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Nepper im Urlaub ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 1:&#039;&#039;&#039; Familie Dierdorf aus Hamburg auf Campingplatz in Norditalien; Frau und Kinder räumen auf, Herr Dierdorf kümmert sich um Wagen; wird von Italiener angequatscht, der Menschen aus Hamburg ganz toll findet und mit geschmuggeltem Goldschmuck handelt; will Armband für Frau und Uhr für Mann für 100.000 Lire verkaufen; Herr Dierdorf wittert günstige Gelegenheit und drückt Preis auf 60.000 Lire (ca. 330 DM); Armband zerfällt nach drei Tagen und wenig später bleibt auch Uhr stehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 2:&#039;&#039;&#039; Italienisches Wochenmarkttreiben; Touris abgelenkt; Mann mit zwei Kindern wird von Trickbetrügern angerempelt und um Geldbörse erleichtert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Trick 3:&#039;&#039;&#039; In Spanien steht ein Mann mit &amp;quot;Brauche Hilfe&amp;quot;-Schild am Straßenrand, Deutsche Familie hält an, Landsmann erzählt verzweifelt, dass er bestohlen worden sei und bittet um 3.000 Peseten. Er bekommt sie nach anfänglichem Zögern vom Familienvater, der sich die Adresse aus dem Personalausweis abschreibt. Ausweis natürlich gefälscht, Geld futsch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Vittorio Casagrande als Händler, Gerhard Retschy als Hans Dierdorf, Henny Reinheimer als Frau Dierdorf, Oskar Müller als Herr Scheufele, Gerhard Becker als Anhalter &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;So ne Gelegenheit kommt nur ein Mal&amp;quot;, &amp;quot;Heil&#039;ges Blechle, mein Geldbeudel!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede erkennt nach letztem Filmfall an, dass es schwierig einzuschätzen ist, ob ein Landsmann im Ausland wirklich Hilfe braucht oder einen nur abzocken will. Er rät, statt mit Bargeld mit einem Telefongespräch auszuhelfen oder den Betroffenen zum nächsten Konsulat zu fahren. Außerdem zeigt er, wie man gefälschte &amp;quot;Omega&amp;quot;-Uhren erkennen kann: auf der Krone ist das Firmenzeichen bei den Originalen reliefartig erhaben, bei den Fälschungen nur eingestanzt oder eingeritzt, da viel billiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]] &lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_038_(Sendung_vom_10.03.1973)&amp;diff=46761</id>
		<title>VF 038 (Sendung vom 10.03.1973)</title>
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		<updated>2024-06-18T16:06:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Gastarbeiter um Lohnsteuer betrogen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gastarbeiter-Treffpunkt Hauptbahnhof München; zwei Männer sind eingespieltes Team; tauchen scheinbar unabhängig voneinander neben Gruppe anderer Gastarbeiter auf; einer übergibt dem anderen mit großer Geste 200 DM; Interesse bei allen Umstehenden; angeblich Rückzahlung vom deutschen Finanzamt; &amp;quot;Lohnsteuerjahresausgleich&amp;quot; könne jeder Gastarbeiter bekommen, wenn er gute Beziehungen habe; viele Gastarbeiter kennen entsprechende &amp;quot;Vitamin B&amp;quot;-Mentalität aus ihren Heimatländern und halten das für plausibel; Mann mit Connections wird schnell umschwärmt; besucht Landsleute in deren Unterkunft; lässt sich Lohnsteuerkarten geben und Formulare blanko unterschreiben; hantiert wichtigtuerisch mit Tabellen und zahlt jedem Anwesenden die ihm angeblich zustehende Summe von 100 bis 120 DM sofort bar aus; Einstecken eines Zwannis erhöht nur die Glaubwürdigkeit des Mannes. Anschließend lässt sich Betrüger von jedem Landsmann eine Abtretungserklärung unterschreiben, damit Lohnsteuer-Rückzahlung direkt auf dessen Konto geht - für Gastarbeiter ebenfalls plausibel, da er das Geld ja schon ausgezahlt hat. Natürlich sind Rückzahlungen der Steuerbehörden sehr viel höher als das, was Betrüger seinen Landsleuten gibt.  &lt;br /&gt;
** Verschärfte Variante der Lohnsteuer-Masche: Elegant gekleideter Jugoslawe empfängt in Café türkische Küchenmädchen eines Krankenhauses; Damen müssen mehrere DIN A4-Blätter blanko unterschreiben, außerdem Abmeldeformular; schickt Mädchen selbst zur Finanzkasse, aus einem Blanko-DIN A4-Blatt ist eine Erklärung geworden, dass die Gastarbeiterin vorzeitig in die Heimat zurückreise und deshalb die komplette Auszahlung der zu viel gezahlten Lohnsteuer an der Kasse beantrage. Als Beleg für den Finanzbeamten, dass diese Ausreise tatsächlich ansteht, dient eine polizeiliche Bestätigung der Abmeldung. Mädchen bekommen jeweils knapp 2.000 DM ausgezahlt; müssen Geld in ihren Ausweis legen; Betrüger nimmt am Ausgang des Finanzamts Ausweise an sich und lässt jeweils nur rund 200 DM drin. Hat extra Bus gechartert, um alle Küchenmädchen in einem Rutsch zum Amt zu fahren; teilt im Bus vor Rückfahrt Ausweise wieder aus. Jugoslawe mit Koffer voller Geldscheine; zahlt 36.000 DM in bar am Bankschalter ein; Schalterbeamter zählt ungerührt Scheine; Geld wird anschließend sofort in die Schweiz überwiesen. Monate später: Türkischer Konsulatsmitarbeiter begleitet Küchenmädchen auf Botschaft, da sie alle Aufforderungen erhalten haben, einen Großteil der Steuererstattung wegen falscher Angaben wieder zurückzuzahlen. Mädchen beteuern, jeweils nur rund 200 DM erhalten zu haben; haben an der Finanzkasse aber die viel höheren Auszahlungsbeträge quittiert. Finanzamt sieht angesichts der Umstände von Strafanzeigen ab, Mädchen müssen aber Rückforderungen zahlen.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fred Coplan als Slavo, Narziss Sokatscheff als elegant gekleideter Jugoslawe, Abbas Maghfurian als Konsulatsbeamter   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn nicht Name unterschreiben, dann gibt kein Geld!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Anschluss an die gezeigten Fälle weist Finanzbeamter in Film-Statement darauf hin, dass die Mitarbeiter der Behörden den Steuerzahlern gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen und über die Möglichkeiten der Rückerstattung aufklären. Darüber hinaus verweist Ede auf Lohnsteuerhilfevereine, deren Beratung durchaus erschwinglich sei (zwischen 30 und 50 DM).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Nette Familie für Lebensabend gesucht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei Männer schalten bei Anzeigenagentur Annonce, die im ganzen Rhein-Main-Gebiet erscheint: Alte Dame möchte Lebensabend gerne bei netter Familie verbringen, zahlt dafür auch 25.000 DM. Viele Interessenten melden sich; Männer setzen in Hotelzimmer bei Whiskey und Kippchen Antwortbrief auf, der in Druck geht: sie seien von der alten Dame beauftragt, diejenigen Familien genauer zu überprüfen, die sie in die engere Wahl gezogen habe. Die damit verbundenen Unkosten von 20 DM sollten per Postanweisung in den kommenden fünf Tagen gezahlt werden; Antwortbrief wird 600 mal verschickt. Klingt für viele Interessenten plausibel, außerdem wollen sich die wenigsten Chance auf 25.000 DM verbauen. Männer leeren mehrmals volles Postfach; kassieren in den 5 Tagen knapp 8.000 DM; Postfach wird danach gleich gekündigt; Beschwerdebriefe der Familien gehen zurück; Auszahlungsabschnitte wandern in den Müll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Brigitte Böttrich als Anzeigenagentin, Karl Friedrich Liebau als Inserent #1, Christian Mey als Inserent #2, Katrin Grimm als Christine Osterwald   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wie wolln wir denn die Oma nun nennen?&amp;quot; - &amp;quot;Irgend so&#039;n sympathischen Namen, was gibts denn da? Krüger oder Köhler oder so...&amp;quot; - &amp;quot;Ja, das ist klasse! Köhler!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Lässige Dialoge der beiden Betrüger. Erinnert vom Muster her an [[Sendung vom 08.06.1977#FF3|FF 3 der Sendung vom 08.06.1977]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Nachnahmeschwindel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schluckimpfungstermin des Gesundheitsamts, Frau und Mann zeigen Klappkarte &amp;quot;Impf-Nachweis&amp;quot; vor, die sie per Nachnahme erhalten haben; Schwester und Ärztin haben solche Karte noch nie gesehen; offizieller Impfausweis kostenlos; Frau und Mann haben für amtlich aussehenden Umschlag &amp;quot;Wichtiges Dokument! IMPF-NACHWEIS&amp;quot; 5,60 DM Nachnahme bezahlt; Umschläge und Karten entstehen zu tausenden in kleiner Druckerei; werden wahllos an Adressen aus Telefonbuch versandt; kaum jemand verweigert Annahme. Junger Mann in Berlin mit anderer Variante des Nachnahmeschwindels: Verschickt Kartons mit alten Büchern und Heften an Lehrer und Studienräte; Aufschrift: &amp;quot;Zeitschriften/Bücher. Nachnahme: 42 DM&amp;quot;; Mann baut darauf, dass vormittags, wenn Post kommt, nur die Ehefrauen zuhause sind und die Pakete annehmen; Paketschalterbeamter kann über Scherz des Mannes nicht lachen; Polizei wartet auf ihn schon mit Durchsuchungsbeschluss; finden viele versandfertige Kartons und abgeranzte Bücher, haben aber keine juristische Handhabe, da niemand zur Annahme der Nachnahmepakete verpflichtet; Bücher sind laut Mann außerdem Sammlerstücke. Während Durchsuchung klingelt Lieferant und bringt 5.000 neue Kartons. Junger Mann verspricht Polizisten aber, keine Bücher mehr per Nachnahme zu verschicken. Hält sich auch daran und verschickt jetzt an Menschen, bei denen er Interesse voraussetzen kann, &amp;quot;Kunst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wilma Gatzke als Ärztin, Ingeburg Kanstein als Hilde Beuerle, Volker Bogdan als Friedrich Groß, Joachim Rolfs als Kriminalpolizist #1, Wolfgang Rau als Kriminalpolizist #2   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir haben hier einen Durchsuchungsbefehl.&amp;quot; - &amp;quot;Na, ihr durchsucht ja Jott weeß wo. Warum nicht auch bei mir? Na, kommse ma mit!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Anschluss an den Filmfall öffnet Ede im Studio ein solches Kunst-Nachnahmepaket. Inhalt: Neben viel Holzwolle zwei DIN A4-Blätter mit Kinderzeichnungen. Ede trocken: &#039;&#039;&amp;quot;Auch hier hat es die Staatsanwaltschaft schwer, exakt nachzuweisen, dass diese Kunstwerke keine 42 DM wert sind.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Bankbetrug (reloaded) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Lockvogel im Anzug in großer Bank-Schalterhalle; Aktendeckel mit Aufschrift &amp;quot;Revision&amp;quot; in der Hand; fängt mehrere Bankkundinnen und -kunden ab; hätten angeblich ungültige Banknoten-Serie erhalten, die eigezogen werden müsse; lässt sich jeweils Sparbuch und Geld aushändigen, angeblich um es umtauschen zu gehen; verschwindet jeweils mit der Beute über Treppe in den 1. Stock.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Wiederauflage der Masche, vor der Ede bereits in der [[VF 002 (Sendung vom 25.08.1964) | zweiten Vorsicht-Falle-Sendung]] vor neun Jahren gewarnt hatte. Der Trick war laut Ede zwischenzeitlich fast komplett in der Versenkung verschwunden, da zu bekannt, erlebe aber in letzter Zeit wieder eine Renaissance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 039 (Sendung vom 02.06.1973)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lohnsteuerschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_080_(Sendung_vom_15.10.1983)&amp;diff=46749</id>
		<title>VF 080 (Sendung vom 15.10.1983)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_080_(Sendung_vom_15.10.1983)&amp;diff=46749"/>
		<updated>2024-06-17T18:51:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Im Krankenhaus gesundgestoßen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mann täuscht Sturz auf der Treppe einer Unterführung vor, wird ins Krankenhaus gebracht; obwohl kein Bruch o.ä. übers Wochenende dabehalten; entpuppt sich im Sechsbettzimmer als Stimmungskanone und sorgt mit Gags für gute Laune; gibt sich als Großhändler für Unterhaltungselektronik aus; Mitpatienten interessieren sich für Videorecorder, Fernseher und Stereoanlagen; um die Hälfte billiger als im Laden; &amp;quot;Patient&amp;quot; hat Bestellunterlagen und Produktkataloge natürlich dabei; auch Krankenhauspersonal bestellt mit; 20 Prozent Anzahlung, Patienten lassen sich Geld von Angehörigen ins Krankenhaus bringen; über das Wochenende nimmt Betrüger über 2.000 DM an Anzahlungen entgegen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Jens Scheiblich als Karl Ruhland, Sven Dahlem als Arzt, Andreas von der Meden als Mitpatient #1, Michael von Rospatt als Mitpatient #2, Hans Rudolf Stein als Mitpatient #3, Renate Schiffers als Krankenschwester  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Schade, dass ich am Montag schon entlassen werde, das gäb&#039; bestimmt &#039;ne lustige Woche hier drin&amp;quot;, &amp;quot;Wenn man von der Sonne spricht, schickt sie ihre Strahlen&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Im Abgang zur Unterführung hängt gut sichtbar ein Werbeplakat für ein Bühnenstück mit Horst &amp;quot;Derrick&amp;quot; Tappert: &amp;quot;Das Finanzgenie&amp;quot; von Honoré de Balzac. Filmfall endet gefühlt mittendrin - Ede erzählt die Geschichte in seiner Moderation zu Ende: Patient verschwindet mit den ergaunerten Anzahlungen und wirft Bestellscheine &amp;quot;in den nächsten Mülleimer&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Lockmittel über die (innerdeutsche) Grenze ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; West-Berliner Ehepaar Scheller hat Nachwuchs bekommen, ein Gehalt reicht nicht; Frau sucht per Anzeige Übersetzer-Job zur Heimarbeit; Ost-Berliner Institut meldet sich; Bewerbungsgespräch in Ost-Berliner Café; muffeliger Institutschef; pro Übersetzung soll es 700 bis 1.200 DM geben, dazu Erstattung aller Unkosten; Frau Scheller erklärt sich bereit, probehalber eine Studie zu übersetzen; überlässt Auftraggeber in spe ihre Zeugnisse früherer Beschäftigungen. Wenige Tage später: Wieder Treffen mit &amp;quot;Institutsvertreter&amp;quot;. Frau Scheller erhält 700 DM und unterschreibt Quittung, Geld für &amp;quot;geliefertes Material&amp;quot; erhalten zu haben. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Brigitte Böttrich als Anni Scheller, Bodo Toussaint als Herr Scheller, Wolfgang Forester als Herr Goldmann, Karl Heinz Lemken als Herr Sänger&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Du, sag mal, was iss&#039;n das für &#039;ne Vorwahl bei der Telefonnummr, ich dachte, das sei Berlin?! – Wieso, ist mir noch gar nicht aufgefallen ... – Du, das ist &#039;ne Ostberliner Nummer!&amp;quot;; &amp;quot;Wenn Sie interessiert sind, können wir ja mal &#039;n Vorstellungstermin ausmachen!&amp;quot;; &amp;quot;Ja gern, wo denn – bei Ihnen drüben?&amp;quot;; &amp;quot;Ja – ja, wir können uns hier treffen!&amp;quot;; &amp;quot;Wie ist denn das, da muss ich mir doch einen Passierschein geben lassen und 25 Mark umtauschen?&amp;quot;; &amp;quot;Das kriegen Sie doch wieder! Wir haben Ihnen ja geschrieben, dass wir Unkosten ersetzen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Wieder erzählt Ede die Geschichte der Masche zu Ende: Nach mehreren harmlosen Übersetzungen geben sich &amp;quot;Institutschefs&amp;quot; als Stasi-Anwerber zu erkennen und versuchen, Frau Scheller (und andere) in Agententätigkeit zu verstricken. Wer sich weigert, wird von Stasi mit unterschriebenen Quittungen konfrontiert und es wird gedroht, diese bundesdeutschen Behörden zuzuspielen. Varianten: Stasi-Anwerbeversuche durch Brieffreundschaften oder bei BRD-Besuchern auf der Leipziger Messe. Manche geben der Erpressung nach und spionieren anschließend für die DDR. Ede gibt allen Betroffenen den Rat, sich so schnell wie möglich den Behörden in der Bundesrepublik zu offenbaren: &amp;quot;Denn nur, wenn man sich auf seinen guten Glauben und seine Arglosigkeit berufen kann, passiert einem nichts.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;Der im Telefonat angesprochene Umtausch von 25 Mark meinte den Pflichtumtausch (umgangssprachlich &#039;&#039;Zwangsumtausch&#039;&#039;) zum offiziellen Kurs von 1:1 pro Kopf und Aufenthaltstag für westliche Besucher der DDR. Dies war dort eine der Quellen harter Währung. Der Schwarzumtauschkurs (und de facto Marktkurs) von West- zu Ostmark lag natürlich wesentlich tiefer; 6 bis 8 Ostmark pro Westmark waren üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Falsche Töne auf alten Tasten ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gymnasiast Harald verfügt über &amp;quot;gewisse musische Begabung&amp;quot;; frech zu seiner Mutter; Vater bemüht sich, Klavier für seinen Sohn zu besorgen; Student inseriert Piano, Besichtigungstermin; Sonnyboy-Student will 1.500 DM für sein Instrument; Harald spielt Probe, es klingt grottig; Klavier muss laut Student gestimmt werden; Vater drückt Preis auf 1.400 DM, zahlt 400 DM per Scheck an; Eltern verstehen nichts von Instrumenten, vertrauen aber dem angehenden Musiklehrer, der angeblich jetzt auf Konzertflügel umsteigt; Große Überraschung, als das Klavier bei der Familie steht und der Klavierstimmer kommt: empfiehlt Benutzung höchstens noch als Blumenbank oder Hausbar; alles kaputt, Resonanzboden gerissen, Motten im Filz, Stimmwirbel alle lose; trinkt dabei lecker Bierchen; Vater stellt Studenten-Verkäufer zur Rede, will Geld wiederhaben; Student: &amp;quot;Gekauft wie besichtigt&amp;quot;. In seiner Wohnung steht schon das nächste Klavier.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; André Dedecke-Hayn als Harald Keppler, Gerd Gerdes als Klavierlehrer Frank, Irmgard Rießen als Frau Keppler, Bernhard Dübe als Erwin Keppler, Rüdiger Wolff als Student, Otto Sawicki als Klavierstimmer  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Nanu, wie klingt denn das?&amp;quot; - &amp;quot;Wieso? Was meinst Du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;O, Du lieber Augustin&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede weist auf Filmfall einer früheren Sendung hin, in dem es schon mal um betrügerische Musikkurse ging. Im Filmfall ist die Trendfarbe Gelb: Harald steht mit gelber Jacke vor der Wohnungstür, während seine Mutter gerade in gelber Bluse mit dem gelben Mixer in zwei gelben Rührschüsseln rührt. Ede weist abschließend darauf hin, dass Familienvater wahrscheinlich schlechte Aussichten bei einem Prozess vor Gericht hätte, da er das Instrument ohne Sachverstand gekauft habe. Besser: Fachkundigen Bekannten oder Sachverständigen zu Besichtigungstermin mitnehmen. Adressen gibts z.B. über die IHKs. Laut Ede ist die Musiker-Studentenbude des Filmfalls der geschickt getarnte Verkaufsraum eines Importeurs, der im großen Stil Schrott-Klaviere aus den USA und Großbritannien einführt, um sie &amp;quot;unter dem vertrauenserweckenden Etikett eines Geschäfts unter Privatleuten weiter zu verhökern&amp;quot;. Die Unkenntnis vieler Menschen in Bezug auf Klaviere war auch schon Thema eines [[VF 025 (Sendung vom 20.12.1969)#EX| Vorsicht-Falle-Experiments 1968]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Windiger Großauftrag ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder gibt sich am Telefon als Sprecher eines Kegelclubs aus, will Vereinsfeier in Gaststätte ausrichten. Zahlt bei der Post 15 DM für die Gaststätte ein, verfälscht Quittung so, dass dort 1.500 DM steht. Beim Zusammenstellen des Menüs in den Gaststätten stellt sich heraus, dass Speis und Trank nur knapp 1.000 DM kosten werden. Gastwirtinnen vertrauen der Quittung, dass Postbote tags drauf 1.500 DM bringt und zahlen dem Lockvogel die jeweilige Differenz bar aus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Drehorte:&#039;&#039;&#039; Gaststätte Sachsenhäuser Warte, Frankfurt am Main, Gaststätte &amp;quot;Tivoli&amp;quot;, zwei weitere Frankfurter (Apfelwein-)Kneipen &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede vermutet, dass die Masche so gut funktioniert, weil Gastwirte den anstehenden Umsatz durch die Vereinsfeier vor Augen haben. Da würden sie großzügigen Kunden gerne entgegenkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}}Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Anlass jüngste MwSt-Erhöhung: Drücker geben sich an der Haustür als Stadtwerke-Mitarbeiter aus und verlagen für Strom, Wasser und Gas eine Mehrwertsteuer-Nachzahlung von um die 50 DM.&lt;br /&gt;
* Umrüstsatz für Farbfernseher auf 3D-Glotze: Für 39 DM wird in Fachmagazinen Technik zum Selbsteinbau beworben. Geliefert wird ein Potentiometer im Wert von 1,50 DM und drei kurze Kabel. Angebot laut Ede &amp;quot;nicht nur betrügerisch, sondern auch lebensgefährlich&amp;quot;: Im Fernseher steckten hochspannungsführende Teile.&lt;br /&gt;
* Firma aus Frankfurt schneidet Anzeigen aus dem &amp;quot;Bundesanzeiger&amp;quot; aus und bietet sie den dort genannten Firmen für um die 20 DM an. Erweckt den Anschein, als sei es wertvoller Nachweis, tatsächlich wertlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 079 (Sendung vom 16.07.1983)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 081 (Sendung vom 17.12.1983)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimarbeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_117_(Sendung_vom_20.10.1989)&amp;diff=46736</id>
		<title>VF 117 (Sendung vom 20.10.1989)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_117_(Sendung_vom_20.10.1989)&amp;diff=46736"/>
		<updated>2024-06-16T14:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
-Seite noch in Bearbeitung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Trickbetrug nach Beerdigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 71-jähriger Mann trauert um verstorbene Frau; Gangster warten vor Friedhof im Auto; Nach Beerdigung wird trauernder Mann im Restaurant von zwei Frauen angesprochen; Eine Frau gibt an, dass ihre Tochter gerade umziehe; Frauen bewegen den Mann zu einer Hausstandsverkleinerung; Wenig später suchen sie mit männlicher Begleitung Wohnung des Opfers auf; Mann bezahlt Geschirr mit großem Schein; Frau fragt, ob sie zur Toilette darf; Während der alte Mann mit den anderen in der Küche wartet, stiehlt die angeblich auf der Toilette befindliche Frau das Geld des Mannes; Geschirr wird auf Mülltonne abgestellt &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Josef Meinertzhagen als Wilhelm Zäuner, Sonja Hörbing als Frau #1, Silvia Idler als Frau #2         &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Der Mann und die beiden Frauen, die vor dem Friedhof in einem Auto warten, sind nicht zufällig hier&amp;quot; (Sprecher)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede rutscht nach diesem Fall fast das Wort &amp;quot;verarschen&amp;quot; raus. Im letzten Moment korrigiert er dies mit dem Wort &amp;quot;verhöhnen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Urlaubsbetrug mit Timesharing ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Künster als Jürgen Häßler, Falk Schweikhardt als Werber, Maja Scholz als Monika Häßler, Klaus Götte als Herr Dr. Schilling&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Betrug mit übersinnlicher Hilfe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Axel Böhmert als Chef, Angela Neumann als Marion Gebauer, Sigrid Guhr als Anneliese, Michael Hanemann als Friedrich Zolka  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Trickdiebstahl mit falschem Polizisten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Elisabeth Zimmer als Frau Daubach, Urs-Peter Wolters als Kriminalpolizist &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 116 (Sendung vom 25.08.1989)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 118 (Sendung vom 12.02.1990)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_077_(Sendung_vom_13.11.1982)&amp;diff=46735</id>
		<title>VF 077 (Sendung vom 13.11.1982)</title>
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		<updated>2024-06-16T11:33:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Brillen für Blinde - Hoffnung und Enttäuschung  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der 11-jährige Ralf Hübner ist blind und guter Schüler; liest im Unterricht aus Braille-Buch; Ralfs Mutter hat vor 11 Jahren Beruf aufgegeben, um sich ganz ihrem Sohn widmen zu können; Nachbarin                 hat &amp;quot;Brille für Blinde&amp;quot; in Illustrierter entdeckt; Ralfs Vater skeptisch, schließlich aber doch gemeinsamer Besuch bei Firma &amp;quot;SEHFORM&amp;quot;; Geschäftsführer Schneider stellt zwei Apparate vor: Stimulationsbrille bringe noch keine direkten Sehergebnisse, aber trainiere Sehnerv für eigentliche elektronische Sehhilfe; beide Brillen über Kabel mit Kästchen an Trageriemen verbunden; Ralf brauche als vollständig Erblindeter erst einmal Stimulationsbrille; Ralfs Vater fragt nach Funktionsweise; Schneider erklärt Minikamera in Brille, die Signal über Glasfaserkabel an Tuner in Kästchen sende, wo das Bild in Schwingungen umgewandelt werde, die Ralfs Sehnerv ansprächen; Ralf testet Stimulationsbrille und meint tatsächlich, etwas &amp;quot;helleres&amp;quot; wahrzunehmen, Eltern voller Hoffnung; Schneider lobt Ralf, da bei den meisten dieser Effekt erst nach Wochen auftrete; Stimulationsbrille koste 9.150 DM; Ralf bekommt Gerät gleich wieder abgesetzt; später würden 36.000 DM für eigentliche Sehhilfe fällig; Ralfs Eltern wollen Zuschussantrag bei der Krankenkasse stellen, wovon ihnen Schneider abrät; Kasse könnte Hübners die Sehhilfe ausreden; besser erst selbst zahlen und nach ersten Erfolgen Kasse zur Zahlung drängen; Schneider räumt großzügig Bedenkzeit ein. Wenige Tage später: Schneider bei Hübners zur Vertragsunterzeichnung; 9.150 DM können nur dank Überziehungskredit der Bank aufgebracht werden. Schneider verabschiedet sich und sagt Ralf, dass er täglich mindestens zwei Stunden mit der Brille trainieren müsse. Mehrere Monate später: Ralf tippt auf Braille-Schreibmaschine und hat keinen Bock mehr auf die Stimulationsbrille, wirft das Ding ins Regal. Im Schulunterricht plagen Ralf Kopfschmerzen; Klasse lacht über Jürgens Fehler, den Oberrhein im Norden zu verorten (Rainer korrigiert, dass Oberlauf eines Flusses immer an der Quelle liegt). Ralf mit Mutter beim Augenarzt; stellt keine Veränderungen an den Augen fest; Doktor hält SEHFORM-Stimulationsbrille für &amp;quot;Humbug&amp;quot;; rät Frau Hübner, zur Polizei zu gehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Jeanette Becker als Margot Hübner, Charlotte Oswald als Frau Schorr, Winfried Küppers als Ernst Hübner, Hans Künster als Herr Schneider, Wolfgang Ziemssen als Augenarzt  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine Brille, die Wunder wirkt. Ob da was dran ist?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Mutter Hübner stark gebräunt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Mißerfolg mit der Miß-Wahl ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Walter Schreiner hat vor einiger Zeit Lokal &amp;quot;Zum Löwen&amp;quot; in nordhessischer Stadt übernommen; distinguierter Gast stellt sich als Vertreter des &amp;quot;Deutschen Kraftfahrt-Touristik-Vereins&amp;quot; vor; auf der Suche nach Partnerlokalen für regelmäßige Geschäftsfahrten der Mitglieder; bringt als &amp;quot;tolles Ding&amp;quot; außerdem die Veranstaltung einer Miss-Wahl im Lokal ins Spiel; Wirt kann sich durch solche Attraktion regen Zulauf vorstellen; Phantasiesequenz mit Nummerngirl auf Bühne im &amp;quot;Löwen&amp;quot;; Vertreter verspricht regelmäßige Busladungen voller Gäste, Schreiner kommt Besuch des Vertreters wie &amp;quot;kleiner Lottogewinn&amp;quot; vor, will deshalb die neue Geschäftsbeziehung nicht aufs Spiel setzen, als ihn Vertreter um Inserat in Vereinszeitschrift des DKTV bittet; Schreiner baff über den stolzen Preis in Höhe von 550 DM plus Mehrwertsteuer, zahlt dann schließlich zähneknirschend die 621,50 DM in bar, obwohl er weder den DKTV kennt, noch etwas über den Bezieherkreis und die Auflage des Heftchens weiß. Ede: Für Schreiner gab es weder Busse voller hungriger Vereinsmitglieder noch Miss-Wahlen. Nach Beschwerde beim Verein warf ihm der &amp;quot;Vereins-Manager&amp;quot; vor, nicht genug Werbung für Veranstaltungen gemacht zu haben, weshalb sich diese in seinem Lokal nicht gelohnt hätten. Bezahlte Inserate seien zwar gedruckt worden, aber nur so viele Hefte, wie es Belegexemplare brauchte. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Otto Sawicki als Walter Schreiner, Wolfgang Borchert als Vertreter DKTV&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ein Schönheitswettbewerb. Die jungen Mächen sind ganz wild auf so was.&amp;quot; – &amp;quot;Also, gegen hübsche Mädchen hab&#039; ich nichts.&amp;quot;; &amp;quot;Ich glaube, Sie können ganz zufrieden sein mit der Bestellung, die ich Ihnen da gebracht habe. Ich hab jetzt nur noch eine kleine Bitte ...&amp;quot; – &amp;quot;Aha ... jetzt kommt das dicke Ende!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Das ZDF sagt Nein zur Schleichwerbung: &amp;quot;Pepsi&amp;quot;-Schriftzug wieder vorbildlich überklebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Nach dem Schreck abkassiert  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die verwitwete Rentnerin Wilma Lund sucht eine neue Haushaltshilfe für grobe Arbeiten und Einkäufe, da sie die Arbeiten in ihrem großen Einfamilienhaus nicht allein bewältigen kann und ihre bisherige Hilfskraft, eine Nachbarin, wegen Wegzug aufhört. Ein zu diesem Zweck geschaltetes Inserat führt zu prompter Rückmeldung einer jungen Frau, welche sich als Helga Braun vorstellt. Sie sei Diplom-Kosmetikerin und hätte noch nicht viele Kunden, so dass sie eine Nebentätigkeit suche. Den Stundensatz zu 10 DM akzeptiert sie. Die neue Hilfe arbeitet sich subito ein und die beiden verstehen sich gut. Mit der Zeit jedoch stibitzt die Hilfskraft einige kleinere, aber wertvolle Gegenstände aus dem Haus, was zunächst nicht auffällt. Eines Tages kommt dann unerwartet ein Besucher namens Ripke, nach eigenen Angaben vom Gesundheitsamt. Die Hausherrin fragt ihn gleich nach dem Ausweis, kann es aber ohne Brille nicht lesen, was Frau Braun aber hilfsbereit übernimmt. Die vermeintliche Amtsperson trägt im Anschluss vor, dass eine Anzeige erstattet worden wäre wegen Ungezieferbefall. Frau Lund und scheinbar auch ihre Hilfskraft sind völlig überrascht und auch Herr Ripke hält es für unplausibel, müsse der Sache aber nachgehen. Er beginnt eine Kontrolle der Räumlichkeiten; dabei platziert er in Taschenspieler-Manier mitgebrachte Käfer auf eine Matratze, liest diese dann wichtigtuerisch auf und zeigt sie Frau Lund. Es seien Wanzen und deshalb müsse die Desinfektionskolonne ausrücken. Das sei mit Kosten von etwa 4000 DM verbunden, zudem würden die Nachbarn den Spezialwagen nicht übersehen. Vor allem wegen letzterem ist Frau Lund völlig entsetzt. Die Amtsperson führt in der Sache scheinbar gleich ein Telefonat mit einem &amp;quot;Herrn Direktor&amp;quot;. Nachdem Frau Braun einschreitet und darum bittet, Frau Lund eine solche Blamage vor den Nachbarn zu ersparen, bringt Herr Ripke vor, dass es eine Alternative gäbe: eine Privatfirma, die das Ganze diskret abwickle. Dafür müssten allerdings 6000 DM im Voraus entrichtet werden. Die Hausherrin hat aber weder soviel Bargeld noch Schecks. Auch hier bietet die Haushaltshilfe eine helfende Hand: sie stellt ihrerseits den Scheck aus, da ihr Cashflow das gerade erlaubt, und übergibt ihn Herrn Ripke. Auf diese Weise kann Frau Lund das vermeintlich ausgelegte Geld im Nachhinein von ihrem Sparbuch zurückzahlen. Pflichtbewusst hebt sie am Folgetag 6000 DM ab, die Frau Braun danach in Empfang nimmt. Letztere hat es dann auffallend eilig. Sie steigt in das Auto von Herrn Ripke, bekommt von diesem ihren Scheck wieder und gibt ihm seine Hälfte des Geldes. Die beiden waren natürlich von Anfang an Komplizen, und Frau Lund erfährt erst durch Nachfrage beim Gesundheitsamt, dass ein Betrug vorgelegen war.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Hoffmann als Wilma Lund, Kurd Pieritz als Walter Schlüter, Regina Pressler als Helga Braun, Werner Cartano als Herr Ripke &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Um was handelt es sich denn?&amp;quot;; &amp;quot;Tja ... das ist so eine Sache, Frau Lund. Is&#039; mir ja ein bißchen peinlich, aber gegen Sie ist eine Anzeige erstattet worden.&amp;quot;; &amp;quot;Eine Anzeige?! Weswegen denn, um Gottes Willen?&amp;quot;&#039;&#039;; Abmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;Und vor allem noch eins: Keine Behörde dieser Welt fordert von einer Stunde auf die andere ohne Vorankündigung eine so große Summe sofort in bar. Wenn jemand so etwas verlangt, dann muss an der Sache ein Haken sein.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Hochzeits-Erinnerungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Tester Bernd Schröder und seine beiden Kameramänner - die sich diesmal gar nicht tarnen brauchen - bieten Videoaufnahmen von standesamtlichen Trauungen an. Die Kosten sind im Auftragsformular nur verschleiert und ungenau ausgewiesen. Sie sprechen dafür gezielt Paare an, die sich gerade trauen. Erster Versuch: Bräutigam und Braut unterschreiben den Auftrag, ohne sich die (ohnehin ungenauen) Informationen zu den Kosten anzuschauen. Das wiederholt sich auch bei den nächsten beiden Hochzeiten, darunter einer Doppelhochzeit. Im Ernstfall hätten die frischvermählten Paare wenig später je eine gesalzene Rechnung im Briefkasten, nicht selten im Betrage von 600 bis 1000 Mark. Es folgt der ewige Rat: immer das Kleingedruckte vor der Unterschrift lesen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 076 (Sendung vom 21.08.1982)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 078 (Sendung vom 21.05.1983)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1982]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_102_(Sendung_vom_19.06.1987)&amp;diff=46734</id>
		<title>VF 102 (Sendung vom 19.06.1987)</title>
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		<updated>2024-06-16T09:00:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF2}} Diebe im Wartezimmer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Foto-Nepp am ersten Schultag ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Weyrich aus Bad Hersfeld froh gestimmt: Tochter Monikas erster Schultag; Vater hat Fotoapparat vergessen, aber Oma springt mit ihrer Kompaktkamera ein; professioneller Fotograf mit Tafel „Mein erster Schultag“ bietet auf dem Schulhof seine Dienste an; Mitarbeiterin spricht Eltern an, redet von „einmaliger Gelegenheit“; lässt sich nach den Profi-Aufnahmen 15 DM aushändigen und erteilt Quittung darüber; Fotos sollen eine Woche später per Post kommen; Omas Bilder entpuppen sich alle als Schrott, daher im Nachhinein froh, dass professionelle Fotos gemacht wurden; Postbote mit Nachnahme will noch 47,50 DM kassieren, was Frau Weyrich überhaupt nicht verstehen kann; Postbote hilft bei der Aufklärung, sieht sich zusammen mit Frau Weyrich die Quittung genauer an: 15 DM waren nur Anzahlung, Fotos kosten insgesamt 60 DM.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Helmut Potthoff als Herr Weyrich, Michaela Amler aus Frau Weyrich, Peter Schlapp als Postbote&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie auch noch? Erinnerungsfoto in Farbe? Die ganze Familie mit Oma! – Die Gelegenheit kommt doch nicht wieder!&amp;quot;; &amp;quot;Dann bekomme ich 15 Mark von Ihnen, quittiert hab ich&#039;s schon.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Vater Weyrich wird zu Beginn als „Horst Weyrich“ vorgestellt, auf der gezeigten Quittung am Ende des Filmfalls heißt er dann aber „Manfred Weyrich“; Ede mahnt, auch in ausgelassenen Situationen einen nüchternen Blick auf&#039;s Geld zu haben. Familie Weyrich habe schlechte Chancen, die Zahlung zu verweigern. Fotograf und Mitarbeiterin können verschwiegen haben, dass Fotos 60 DM kosten, aber aus der Quittung gehe klar hervor, dass mit den 15 DM nur eine Anzahlung geleistet wurde. Dadurch kam laut Ede &amp;quot;Werkvertrag&amp;quot; zustande, der sich nur schwer anfechten lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Diebe im Wartezimmer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Menschen im Wartezimmer beim Arzt; Unterhalten über unterschiedliche Beschwerden; junges Paar hört aufmerksam zu; verlässt Praxis kurz nach älterem Ehepaar Möller, bei dem der Mann an Rheuma leidet; Verfolgen bis zu deren Wohnung, dann ruft junge Frau aus Telefonzelle bei Möllers an: Sie sei die Sprechstundenhilfe aus der Praxis eben, gerade sei ein neues Rheuma-Medikament aus Japan geliefert worden; Ehepaar möge es doch bitte in der Praxis abholen; Eheleute Möller gehen wieder hin; Praxis-Personal ebenso ahnungslos wie der Arzt; nachdem die alten Leute wieder in ihrer Wohnung sind, ist dort alles durchwühlt; Sparbücher, Schmuck und Bargeld gestohlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Otto-Hans Meinecke als Patient, Sabine Weber als Mutter, Liselotte Köster als Patientin, Elisabeth Zimmer als Frau Möller, Egon Schäfer als Wilhelm Möller, Iris Born als Betrügerin, Roland Steiner als Betrüger, Aart Veder als Arzt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ah ja, aus Japan. Da hab&#039; ich schon davon gehört. Das soll sehr gut sein!&amp;quot;; &amp;quot;Aber meine Frau hat doch gesagt, dass wir das neue Medikament abholen sollen.&amp;quot; – &amp;quot;Nein, Herr Möller, das wissen Sie doch, Wundermittel gegen Rheuma gibt es leider nicht. Und angerufen haben wir auch bestimmt nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes Tipp in solchen Fällen: Nach dem Telefonat noch mal kurz in der Praxis, dem Geschäft etc. zurückrufen um sich zu versichern, ob es mit dem Sachverhalt seine Richtigkeit hat. Er bemerkt nur trocken: &amp;quot;Dass der Arzt [das Paar] noch einmal zu sich bestellt, um ihnen selbst ein neues Medikament auszuliefern, wäre schon sehr ungewöhnlich gewesen.&amp;quot; Es wird in diesem Filmbeispiel einmal mehr die Vorsicht-Falle-Oma hereingelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} (Alp-)Traum Selbständigkeit ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Masseur Dieter Fleckenstein will sich in Spanien selbständig machen; Annonce in Fachmagazin, Partner für Wellnessbereich in neu entstehender Hotelanlage an der Costa Blanca wird gesucht; mit Ehefrau nach Spanien reisen; angeblicher Betreiber und zukünftiger Geschäftspartner Manfred Borkemeier bietet Beteiligung an, führt die Fleckensteins zunächst durch Wellnessbereich seiner eigenen Anlage, zeigt volle Auftragsbücher; anschließend Fahrt zum im Rohbau befindlichen Hotel, wo das neu zu vergebende Fitness-Center mit Massage und Kosmetik entstehen wird; Borkemeier will sich wegen Fleckensteins noch nicht vorhandener Arbeitserlaubnis selbst in den Verträgen als Treuhänder und Betreiber eintragen lassen; außerdem Vertrag zur Absicherung des einzubringenden Kapitals von 140.000 DM; vertragliche Einzelheiten bei einem Glas Rotwein zu spanischer Gitarren-Musik; 70.000 DM Anzahlung bei Vertragsabschluss auf Borkemeiers Konto, danach nicht mehr zu erreichen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Don Balmer als Dieter Fleckenstein, Christiane Pauli als Kundin, Simone Brahmann als Hannelore Fleckenstein, Hans-Jörg Assmann als Manfred Borkemeier&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sind ja nicht gerade die Ärmsten der Armen, die sich ihre Gurkenpackung auflegen lassen. Im Vertrauen: Hier sitzen grade ein paar Millionen rum!&amp;quot;; &amp;quot;Sie zahlen jetzt bei Vertragsabschluss die Hälfte, das sind 70.000, auf mein Konto in Deutschland. Den Rest nach Fertigstellung der Bauarbeiten und bei Aufnahme der Arbeit.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Großteil des Filmfalls wurde in Spanien gedreht. Ede rät dringend, beim Wunsch nach Selbständigkeit im Ausland den Rat von Auslands-IHKs und Konsulaten einzuholen: &amp;quot;Lieber einen Fachmann zu viel fragen als einen zu wenig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder und seinem Komplizen genügen grüne Sakkos und beige Hosen, um sich bei älteren Leuten an der Haustür glaubhaft als Polizisten auszugeben. Während Schröder den Leuten Sicherheitstipps gibt und vor angeblichen Trickbetrügern warnt, kann sein &amp;quot;Kollege&amp;quot; in aller Ruhe die anderen Zimmer nach Wertsachen durchstöbern.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass farblich stimmige Kleidung noch keine Uniform macht. Bei Polizisten gehöre eine Mütze und das Polizeiwappen auf der Jacke dazu. Außerdem sollte man sich immer den Dienstausweis zeigen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 101 (Sendung vom 24.04.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 103 (Sendung vom 21.08.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1987]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Hersfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_111_(Sendung_vom_16.12.1988)&amp;diff=46732</id>
		<title>VF 111 (Sendung vom 16.12.1988)</title>
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		<updated>2024-06-16T08:48:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Nachnahmebetrug bei Kleinanzeigen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Rentnerin Anna Wildgruber schaltet Anzeige in Zeitschrift; sucht Weihnachtslieder von [https://de.wikipedia.org/wiki/Lale_Andersen Lale Andersen], bevorzugt auf Kassette; im Handel nicht mehr erhältlich. Das Ehepaar Wildgruber kann finanziell keine großen Sprünge machen, für solche Lieder ist Frau Wildgruber jedoch bereit, etwas Geld auszugeben. Betrüger lässt sich von Auskunft Telefonnummern der Inserenten geben, die Musik suchen und ruft sie der Reihe nach an; Ehepaar Wildgruber gerade mit Marmorkuchen an Kaffeetafel, als Telefon klingelt; Betrüger gibt vor, Lale-Schallplatte zu haben und sie auf Kassette überspielen zu können; 50 DM sind Anna zu viel; einigen sich auf 35, was Ehemann ob des Verhandlungsgeschicks stumm klatschend goutiert. Wenige Tage später: 43-Euro-Nachnahmeumschlag trifft ein; Anna zahlt die zu hohe Summe angesäuert; überreicht Ehemann Tape, das er in Kofferradio steckt; statt Lale Andersen läuft ein schauriges Märchen. Ede: Empfängern werde natürlich absichtlich irgendwelcher Ramsch als teure Nachnahme zugeschickt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Claus Berlinghof als Paul Wildgruber, Ruth Brück als Anna Wildgruber, Nick Benjamin als Anrufer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Na? Dann lass&#039; uns mal reinhören. Bin gespannt auf deine Lale.&amp;quot;; &amp;quot;Ich auch. Aber das mit der Nachnahme, das ärgert mich schon. 35 Mark war ausgemacht. Und jetzt hab&#039; ich mit Porto und Verpackung 43 Mark bezahlen müssen.&amp;quot;; &amp;quot;Des klingt aber net wie Lale Andersen.&amp;quot; - &amp;quot;Des&#039; ja&#039;n Ding! Ob der was verwechselt hat?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Diebstahl mit Ablenkungsbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein im Anzug gekleideter, ernst wirkender Mann spricht zunächst bei einer Bäckereiangestellten vor. Er erkundigt sich wegen einer Wohnung &amp;quot;im Haus&amp;quot; und danach, ob die Hausbesitzerin erreichbar sei. Dabei nennt letztere auch beiläufig den Namen der Hausbesitzerin, Frau Behrens, den sich der Besucher gut merkt. Sodann läutet er im genannten Haus bei der betagten Frau Behrens und spricht sie namentlich an. Er gibt vor, &amp;quot;schräg gegenüber&amp;quot; im neuen Postamt zu arbeiten und so eine Wohnung zu suchen. Er wüsste, dass ab Frühjahr im Haus eine Wohnung frei würde. Davon weiß Frau Behrens zwar nichts, aber der Besucher trägt wohl glaubwürdig vor, der Mieter wisse es selbst noch nicht genau und hätte das Vorhaben deshalb auch noch nicht bekanntgegeben. Er erhält Zutritt zu ihrer Wohnung, da sie nun auch interessiert ist. Der Besucher spricht von &amp;quot;großer Wohnung&amp;quot;, so meint Frau Behrens, das träfe nur auf ihre eigene und die darüberliegende Wohnung zu. So erklärt der Besucher, das sei genau, was er suche, und will sich gern umschauen. Die betagte Bewohnerin schöpft keinerlei Misstrauen und lässt ihn umschauen. Er erspäht sodann eine wertvolle Brillant-Armbanduhr und schickt zur Ablenkung die Hausdame nach einem Metermaß, vermeintlich, um etwas auszumessen. Mit Hilfe dieses Ablenkmanövers stibitzt er unentdeckt die Uhr im Wert von etwa 6000 DM. Danach verabschiedet er sich auffallend rasch, nachdem er die Miethöhe noch erfährt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Klaus Götte als Herr Krombach, Sabine Roller als Verkäuferin, Ellen Waldeck als Frau Behrens &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach, kommen Sie doch bitte rein, ja? Wir wollen das doch nicht im Treppenhaus bereden.&amp;quot; / &amp;quot;Ach, hätten Sie vielleicht mal &#039;n Metermaß oder &#039;n Zollstock für mich? Ich hab&#039; nämlich Bedenken, ob unser großer Wohnzimmerschrank an die Wand da drüben passt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Betrug mit Aktenkoffer als Sichtschutz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein Betrüger-Duo ist bei Juwelieren auf Beutefang. Zunächst meldet sich einer von ihnen unter dem Namen Lambrecht auf eine Verkaufsanzeige solcher Art - der Juwelier Waldemar Borroszek hat Restbestände an Schmuck zum Verkauf inseriert und der vermeintliche Interessent möchte sich die Kollektion natürlich vor Ort ansehen. Ein Besuchstermin wird vereinbart. Der Juwelier hat das aktive Geschäft ein Jahr zuvor aufgegeben und veräußert nun den übrigen Bestand nach und nach, das zur Zeit noch einen Wert von knapp 100&#039;000 DM hat. Szenenwechsel zurück zu den Ganoven zeigt diese beim Üben ihres Tricks in einer Gaststätte: sitzend hinter einem geöffneten Aktenkoffer so tun, als würde man einen Beutel in ebendiesen befördern, in Wirklichkeit den Beutel aber vom Gegenüber unbemerkt zu Boden fallen lassen. Der Wirt nimmt sodann auch einen heruntergefallenen Beutel wahr und merkt dies beiläufig an. So übt das Duo noch etwas weiter. Dann findet der Besuch beim Juwelier statt, das Duo in der Aufstellung Interessent und sein Gutachter, der ihn begleitet. Als Herr Lambrecht ankündigt, er würde den gesamten angebotenen Bestand abnehmen, kommt das dem Juwelier sehr entgegen. Sie einigen sich schließlich auch auf einen Endpreis von total 89&#039;000 DM. Der geöffnete Aktenkoffer liegt auf dem Tisch vor dem &amp;quot;Gutachter&amp;quot;. Der Interessent schlägt vor, den Schmuck in einem Lederbeutel und dann im Koffer zu deponieren, bis er in einer halben Stunde mit genügend Bargeld zurück sei. Der Juwelier ist bereit, der Schmuck wandert in den Lederbeutel und dann wird vom vermeintlichen Gutachter der Trick mit dem Fallenlassen statt im Aktenkoffer platzieren angewandt. Nach einer Anzahlung von 1000 DM macht sich das Duo auf den Weg, angeblich zur Bank. Sie erscheinen natürlich nicht wieder. Der Lederbeutel mit dem Schmuck war erfolgreich und vom Juwelier unbemerkt eingesteckt worden, der zurückgelassene Aktenkoffer ist leer.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Frank Schuster als Herr Lambrecht, Urs Peter Wolters als Gutachter, Günther Appel als Kellner, Alfred Querbach als Waldemar Borroszek&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Der Mann, der sich am Telefon Lambrecht nannte, hat jedoch nicht die Absicht, soviel Geld auszugeben, obwohl er und sein Komplize durchaus ernsthaft an dem Schmuck des alten Juweliers interessiert sind. Sie wollen es mit einer neuen und recht eigenwilligen Art des bargeldlosen Einkaufs versuchen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Diebstähle aus Kraftfahrzeugen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frau Wolf und ihr Mann beim Weihnachtseinkauf in der Mittagspause: erfüllen sich langgehegten Wunsch von einem Videorekorder. Dieser wird samt Kassetten erworben und dann im Golf II eines Arbeitskollegen verstaut, das im nahem Parkhaus abgestellt ist. Anschließend zurück an die Arbeit ins Büro, und &amp;quot;Sie ahnen bestimmt schon, was kommt&amp;quot;. Nach Dienstschluss Ausfahrt mit dem Wagen aus der Parkgarage, zunächst alles unauffällig. Beim Öffnen des Kofferraums ist jedoch nur noch der Abstelltisch vorhanden, der Rekorder und die Videokassetten sind entwendet. Die Kofferraumtüre ist jedoch unversehrt. Es wurde die Beifahrertür so raffiniert mit einem Schraubendreher manipuliert, dass dies nicht bemerkt wurde. Die Abmoderation blendet ein, dass in der BRD im vergangenen Jahr total 776&#039;140 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen erfasst wurden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Renate Wolf als sie selbst, Werner Kessler als Kollege &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;... und Sie wissen ja, wenn man Weihnachtseinkäufe macht, dann ist man ziemlich bepackt mit Paketen und Päckchen und versucht, die zwischendurch im Auto zu verstauen, und geht dann weiter einkaufen.&amp;quot;; &amp;quot;Das kenn&#039; ich aus eigener Erfahrung, und ich habe das am letzten Wochenende auch recht häufig beobachtet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Hybrid-Fall, welcher mit einem Studiodialog mit der Geschädigten, Frau Wolf, beginnt, welche das Erlebte zuvor per Brief schilderte. Frau Wolf ist danach selbst Erzählerin und Darstellerin im Filmfall. Mehrfach ein kurzer Dialog mit Ede während des eigentlichen Filmfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: offene Autos im Parkhaus ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder geht auf Entdeckungstour in einem öffentlichen Parkhaus, welches in einer beliebigen Großstadt stehen könnte. In zahlreichen dort abgestellten Wagen befinden sich von außen gut sichtbar alle möglichen Waren, aber auch Aktenmappen und vornehme Kleidungsstücke. Diverse Wagen haben offene Türen, Fenster oder Schiebedächer. Ein Fahrer, der gerade an seinem Wagen mit halboffenem Dachfenster ankommt, wird gleich befragt, was sich in dem ansonst leicht weggekommenen Aktenkoffer befunden hätte: Geschäftspapiere. An einem Renault 5 sind gleich das Schiebedach, alle Türen und der Kofferraum offen, letzterer mit neuen Badzimmerkacheln beladen. Im Anschluss kann wieder ein Fahrer zu den gut sichtbaren und für Diebe attraktiven Gegenstände im Fahrzeug befragt werden. Insgesamt wäre an etwa einem Drittel der Wagen etwas offen gewesen, und in etwa jedem zweiten Fall lag mögliches Diebesgut klar sichtbar auf den Sitzen auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Mitleidsmasche zur Weihnachtszeit: Werbekolonne verkauft gewöhnliche Weihnachtsgrußkarten als angebliche Behindertenware, je 10 Stück zu 24,80 DM. Es wurde vorgetäuscht, dass der Erlös einem guten Zweck zufließe. Inzwischen Ermittlungen wegen Betruges gegen die Täterschaft.&lt;br /&gt;
* Wohltätigkeitsschwindel mit Behindertenware: gewöhnliche Haushaltsartikel werden als solche an gutgläubige Käufer abgesetzt. Ede informiert, dass echte Behindertenware aus Behindertenwerkstätten grundsätzlich nicht durch Direktbesuche bei Haushalten vertrieben werden. Sie können vor Ort in solchen Werkstätten erworben werden. Blindenware ist davon eine Ausnahme, diese werden auch an der Haustüre angeboten, jedoch nur zur Bestellung mit späterer Lieferung, nicht als Sofortabsatz. Auch führen legitimierte Vertriebskräfte solcher Waren einen Blindenwaren-Vertriebsausweis mit einem geschützten Emblem mit sich.&lt;br /&gt;
* Tier- und Naturschutzschwindel: Prospekt der &amp;quot;Kilimandscharo Hilfswerk-Stiftung&amp;quot; appelliert an Menschen, die angeblich letzten Elefanten zu schützen und zu retten. Eine private Buschpolizei soll deren Ausrottung verhindern. Dafür benötigt die Stiftung natürlich Spenden, die als Bargeld oder Scheck im bereitgestellten Antwortcouvert an eine Schweizer Postfachadresse geschickt werden sollen. Begründeter Verdacht auf großangelegten Spendenbetrug.&lt;br /&gt;
* Brief eines ehemaligen Buchklub-Werbers, der in der Vergangenheit viele Kunden auf unlautere Weise für den Deutschen Bücherbund angeworben hatte. Viele Betroffene seien damals ausgetreten, daraufhin habe der Bücherbund diesem Vertreter auch gekündigt. Im Brief macht er einen Schaden durch entfallene Provision in Höhe von 130 DM geltend. Zur schnellen Regelung bietet er eine Erledigung gegen Abgeltungszahlung von 60 DM an. Diverse Empfänger hätten daraufhin diesen Betrag bezahlt. Der Deutsche Bücherbund hat gegen diese Praxis bereits seinerseits rechtliche Schritte eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 110 (Sendung vom 28.10.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 112 (Sendung vom 03.03.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_106_(Sendung_vom_12.02.1988)&amp;diff=46731</id>
		<title>VF 106 (Sendung vom 12.02.1988)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_106_(Sendung_vom_12.02.1988)&amp;diff=46731"/>
		<updated>2024-06-16T08:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der angekündigte Apotheken-Überfall ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Historische &amp;quot;Hof-Apotheke&amp;quot; mit historischem Fernsprechapparat; angeblicher Polizist am anderen Ende der Leitung warnt vor &amp;quot;Halunken&amp;quot;, der gleich die Apotheke überfallen werde; Ermittler wollen ihn demnach auf frischer Tat ertappen, daher solle er mit Beute fliehen gelassen werden; Apotheker informiert Belegschaft; PTA verschwindet nach hinten; angekündigter Gangster kommt; Apotheker stopft Scheine aus der Kasse in Plastiktüte; Räuber radelt unbehelligt davon, von Kripo natürlich keine Spur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Aart Veder als Herr Kröner, Manuela Fegblé als Angestellte #1, Sabine Weber als Angestellte #2, Felix Fehlberg als Räuber  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich glaube...&amp;quot; - &amp;quot;Is&#039; mir scheißegal, was Du glaubst, Pillendreher, schnell die Knete rein, sonst knallts!&amp;quot;; &amp;quot;Überfall! Polizei! Wo bleiben die denn, diese Penner?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass Polizei von Bürgern nicht verlangen würde, in solch einem Überfall &amp;quot;mitzuspielen&amp;quot;; kurzer Filmfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Baupläne fürs Luftschloss ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Simon besichtigt Rohbauten auf Baustelle, um sich inspirieren zu lassen; Familien-Auto Peugeot 205; Immobilienverkäufer der &amp;quot;City-Bau&amp;quot; rechnet Familie vor: Haustyp &amp;quot;Ilona&amp;quot; mit Bauplatz und Erschließung ca. 260.000 DM; monatliche Belastung insgesamt nur rund 900 DM; Immobilienmann will Vorvertrag machen, Ehepaar aber skeptisch, da weder Finanzierung gesichert noch Bauplatz vorhanden; laut Verkäufer aber wichtig für das Festzurren der Planung und Fixierung der Kosten; von Vorvertrag könne Ehepaar aber immer zurücktreten; Ehepaar unterschreibt schließlich; Verkäufer überraschend einsilbig, als es um Bauplätze geht; Herbert Simon erkundigt sich am nächsten Tag im Landratsamt nach Grundstücken: nichts verfügbar!; Bauerwartungsland wird wohl jahrelang noch kein Bauland werden; bei der Bank, nach lässigem Abschnippen des Endlospapiers aus dem Nadeldrucker, folgt die zweite Ernüchterung: monatliche Belastung zu hoch, Bank gibt keine Finanzierungszusage; &amp;quot;City-Bau&amp;quot;-Mann entschuldigt sich am Telefon und will Annullierung des Vorvertrags in die Wege leiten; schickt direkt im Anschluss Planungsunterlagen und dicke Rechnung los; Schock am Frühstückstisch: Simons sollen für Planung, Erstellung des Bauplans, Architekten etc. mehr als 12.000 DM zahlen. Ede: Fall landete vor Gericht, das half aber nichts: Mündliche Nebenabreden waren ausdrücklich ausgeschlossen, Firma war berechtigt, Planungskosten zu berechnen. Ede mahnt, mündliche Versprechungen unbedingt schriftlich in den Vertrag aufzunehmen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl-Heinz Lemken als Herbert Simon, Jutta Boll als Claudia Simon, Jürgen Kloth als Herr Steiner, Rolf Hartmann als Mitarbeiter Landratsamt, Hubertus Petroll als Bankmitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Filmfall gedreht in Wörrstadt (Neubaugebiet Buchenstraße, Kastanienring)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} &amp;quot;Schuster, bleib bei deinen Leisten!&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Taxifahrer Klaus Warnke nimmt Fahrgast am Flughafen auf; Fahrt geht zum &amp;quot;Hotel International&amp;quot;; Fahrgast bietet Fahrer Zigarette an und stellt sich nach Warnkes anerkennendem Blick auf dessen goldene Uhr als Goldhändler zu erkennen; hat natürlich lukratives Geschäft für seinen Fahrer parat: könnte 30.000 DM mit in die Schweiz nehmen und ein paar Tage später samt Rendite 33.000 DM zurückzahlen; Taxifahrer spart gerade auf neuen Wagen und will es sich überlegen; Visitenkarte; Taxler kennt sich zwar mit Anlagegeschäften nicht aus und ist eigentlich mit Geld eher vorsichtig, aber Verlockung zu groß; Verabredung mit dem vermeintlichen Goldhändler in dessen Hotelzimmer; Warnke möchte sich – &amp;quot;nicht falsch zu verstehen!&amp;quot; – vor der Geldübergabe dessen Passnummer notieren, was dieser aber ohnehin hätte anbieten wollen; bei Warnke nun mulmiges Gefühl übers Wochenende, aber der Händler meldet sich daraufhin tatsächlich wie versprochen bei der Taxizentrale und bestellt Warnke wieder zum Flughafen; übergibt im Hotel die versprochenen 33.000 DM; Tausender zählen in der Lobby; Taxifahrer hat nun angebissen und würde das Geschäft gerne noch mal mit größerer Summe machen; legt mit seinen Kegelfreunden zusammen, in Summe 100.000 DM; Goldhändler verspricht ihm rund 15.000 DM Rendite; Ede: Diesmal hat sich der Fremde mit den 100.000 DM aus dem Staub gemacht; Pass war natürlich gefälscht; Taxifahrer musste Kredit aufnehmen, um seinen Freunden das Geld zurückzahlen zu können, denn: bei Geld höre die Freundschaft auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Darsteller:&#039;&#039;&#039; Raidar Müller-Elmau als Klaus Warnke, Karlheinz Vietsch als Goldhändler, Peter Vesco als Rezeptionist, Gerda Kirchwehm als Fahrgast, Nick Benjamin als Kegelbruder #1, Günther Appel als Kegelbruder #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na ja, man sagt ja immer: Geld kommt zu Geld&amp;quot;; &amp;quot;Geldgeschäfte sind und bleiben Vertrauenssache&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das Fazit wird auch noch mal eingeblendet: &amp;quot;Vorsicht bei verlockenden Angeboten. Fachmann zu Rate ziehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nachnahmeschwindel: Wichtig aussehende Sendungen an Leute, die ihre Post in der Regel nicht selbst öffnen (Firmenchefs o.ä.), in der Hoffnung, dass Angestellte die Nachnahmegebühr entrichten. Inhalt: &amp;quot;hektografierte chinesische Horoskope&amp;quot; oder anderer Mumpitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
* Ede freut sich zu Beginn der Sendung, dass so viele Menschen Anteil am Schicksal der bestohlenen blinden Familie aus der letzten Sendung genommen und Geld gespendet hatten. Spenden wurden via Weißem Ring an die Familie übergeben; Ede bedankt sich herzlich im Namen der Beschenkten. &lt;br /&gt;
* Ede wirkt nach Filmfall 2, als habe er 30 Espresso getrunken. Offenbar wurden seine Moderations-Passagen etwas beschleunigt, um die Sendungs-Zeit von 30 Minuten einzuhalten. Die Filmfälle sind jedenfalls &amp;quot;normal&amp;quot; schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 105 (Sendung vom 27.11.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 107 (Sendung vom 18.03.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad (Fluchtfahrzeug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raubüberfall auf Apotheke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörrstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_108_(Sendung_vom_20.05.1988)&amp;diff=46730</id>
		<title>VF 108 (Sendung vom 20.05.1988)</title>
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		<updated>2024-06-16T07:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Scheckkartenbetrug mit PIN-Diebstahl ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Eheleute Franz und Else Deinhard finden nach einem Winterspaziergang ihren abgestellten Golf mit eingeschlagener Seitenscheibe und offener Beifahrertür vor. Die Handtasche hinter dem Sitz ist zwar nicht entwendet, dafür aber Deinhards Brieftasche aus dem Handschuhfach. Sie fahren sofort zum nächsten Polizeirevier, um Anzeige zu erstatten. Neben etwas Bargeld und Visitenkarten ist die Scheckkarte in der Brieftasche gewesen. Die Polizei gibt den Hinweis, dass sich Täter jüngst sehr für solche Karten interessieren, „wegen der Geldautomaten“. Noch am gleichen Abend bekommt Herr Deinhard einen Anruf von einem vermeintlichen Kommissar Schneider der Kripo Frankfurt. Schneider gibt an, durch glücklichen Zufall sei nicht nur die Brieftasche schnell aufgefunden, sondern mit dieser auch gleich der Täter festgenommen worden. Allerdings stecke die Scheckkarte noch im Geldautomaten, aus dem der Täter Geld abheben wollte, und die Kripo benötige diese als „Beweisstück“, ohne welches der Täter wieder laufengelassen werden müsste. Auf die Frage Herrn Deinhards, wie er helfen könne, antwortet der vermeintliche Kommissar, dass die Polizei die „Codenummer“, also die Geheimzahl benötige. Hier wird Herr Deinhard stutzig, denn weder weiß er die Geheimzahl auswendig, noch könne er sicher sein, dass der Anruf wirklich von der Polizei ist. Der vermeintliche Kommissar gibt sich verständnisvoll und bietet an, dass er unter seiner Durchwahl zurückgerufen werden könne. Herr Deinhard notiert sich die Telefonnummer, anschließend sucht er die Geheimzahl in seinen Unterlagen und ruft dann die Telefonnummer zurück. Eine weibliche Stimme meldet sich mit „Kriminalpolizei Frankfurt&amp;quot; und stellt dann den vermeintlichen Kommissar durch, dem Herr Deinhard nun die Geheimzahl seiner Karte verrät. Wie das Geschehen weitergeht, kann sich gemäß der nun folgenden Abmoderation jeder gut vorstellen. Die freiwillige Weitergabe der Geheimzahl gilt als leichtfertiges Verhalten, wodurch der Geschädigte in der Regel auf seinem Schaden sitzenbleibe. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Gahr als Franz Deinhard, Rosemarie Schubert als Else Deinhard, Eberhard Wolf als Kommissar Schneider, Sabine Roller als Komplizin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Wir müssen sofort die Polizei holen!&amp;quot; – &amp;quot;Wie denn? Gibt doch kein Telefon hier. Komm, steig ein, wir fahren aufs nächste Revier!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Austauschtrick ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Leonhard Storck, Besitzer und Betreiber einer Imbissstube, gerät ins Visier von Trickbetrügern. Sein Betrieb läuft gut, insbesondere wegen einer Großbaustelle in der Nähe. Kundenorientiert bietet er auch eine Auswahl beliebter Zigarettenmarken an. Ein etwa 20-jähriger Mann am Tresen spricht ihn eines Tages darauf an, ob er Interesse hätte, die Zigaretten günstiger einzukaufen – 10 DM pro Stange, mithin 2,80 DM Gewinn pro Schachtel. Der Betreiber lacht zunächst ungläubig, ist aber grundsätzlich interessiert. Der junge Mann stellt 400 Stangen für 4.000 DM in Aussicht. Auf skeptisches Nachfragen erklärt er, alles wäre gänzlich legal, sein Bruder, Betriebsberater, hätte diese Ware in Zahlung genommen, nachdem ein kleiner Spediteur Verbindlichkeiten nicht bedienen konnte. Der Spediteur wäre inzwischen pleite und der Bruder würde die Zigaretten nicht los. Auch die Frage nach der Steuerbanderole wird vom Anbieter bejaht. Storck will das Geschäft machen – es könne schon am Folgetag über die Bühne gehen, so der junge Mann. Tags darauf hält Leonhard Storck wie abgemacht die 4.000 DM in bar bereit. Allerdings erscheint nun ein anderer  junger Mann in der Imbissstube und berichtet, sein Freund würde ihn schicken wegen des Zigarettengeschäfts, dessen Ankunft sich leider verzögert. Er wäre vorgeschickt, schon mal zu kassieren und dann auf die Ware zu warten. Recht direkt hält der Besucher ein Kuvert für das Geld bereit und meint beschwichtigend, er würde ja warten und erst mal ein Bier trinken. Nach etwas Zögern überreicht der Betreiber das Geld, das der junge Mann nun im Kuvert in die Innentasche seiner Jacke steckt. Dann nimmt er ein Bier und es vergeht eine volle Stunde, ohne dass der Lieferant mit den Zigaretten erscheint. Junger Mann meint, etwas müsse dazwischengekommen sein, und da er sowieso mal an die Luft müsse, gibt er Storck den Umschlag zurück und will draußen weiterwarten. Es herrscht bereits reger Mittagsbetrieb, und so legt der Wirt den Umschlag zunächst unbesehen weg. Derweil eilt der junge Mann zum bereitstehenden Auto mit seinem wartenden Komplizen vom Vortag. Er zeigt die erfolgreich erschwindelten 4.000 DM und damit fahren die beiden davon. Was im Briefumschlag, den Leonhard Storck zurückbekommen hat, enthalten war, zeigt Ede sodann in der Abmoderation: Zeitungspapier in Banknotengröße! Mit diesem Austauschtrick seien reihenweise nicht nur Kioskbetreiber, sondern auch Schmuckgeschäfte geschädigt worden.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Nick Benjamin als Kunde, Gisbert Rüschkamp als Leonhard Storck, Matthias Leja als Betrüger #1, Paul E. Frielinghaus als Betrüger #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich hab&#039; mich nur gewundert, weil man ja meistens in Imbissstuben nur Automaten sieht!&amp;quot; – &amp;quot;Hatt&#039; ich auch mal. Aber da sind die Leute immer erst zum Geldwechseln gekommen, und dann war das Ding dauernd kaputt.&amp;quot;; &amp;quot;Hört sich alles ganz gut an, wann könnten wir denn da ins Geschäft kommen?&amp;quot; – &amp;quot;Je früher, desto lieber. Wenn Sie wollen, gleich morgen. Mein Bruder ist heilfroh, wenn er die Pakete los ist.&amp;quot; – &amp;quot;OK!&amp;quot;; &amp;quot;Ich kapier das nicht, da muss was dazwischengekommen sein.&amp;quot; – &amp;quot;Scheint mir auch so.&amp;quot; – &amp;quot;Passen Sie mal auf, ich muss mal an die Luft, hier ist Ihr Geld, ich warte draußen weiter.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Aus dem Gespräch ergibt sich, dass damals der Verkaufspreis einer Schachtel Zigaretten bei 3,80 DM lag. Die Stange enthält 10 Schachteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Vermeintliche Erbschaften ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Josef Mildner und seiner Frau wird ein Einschreibebrief aus Großbritannien zugestellt. Ein gewisser Mr. Quinn kündigt darin  eine Erbschaft in Australien an. Mildners wissen davon gar nichts, das Erbe soll von jemandem sein, der um die Jahrhundertwende dorthin ausgewandert ist. Es soll sich um ein Grundstück der Größe 70 acres handeln im Gesamtwert von etwa 400&#039;000 AUD. Mildners müssten allerdings innerhalb von 10 Tagen einige Dokumentkopien und 200 GBP zurücksenden. Am Folgetag begibt sich Herr Mildner auf die Bank, Dort erfährt er zunächst Umtauschkurse für AUD und GBP und bezieht auch die 200 Pfund in bar. Danach senden Mildners dieses Bargeld und die verlangten Unterlagen gemäss Instruktionen zurück und hören fortan in der Sache nichts mehr. Die britische Adresse gehört zu einem recht anonymen Bürohaus in London, in welchem auch nur kurzfristige (Briefkasten-)Anmietungen möglich seien. Die Abmoderation blendet noch einen Brief ein, der zur selben Masche gehört: an Ärzte adressiert, geht es dort um angeblich geerbte amerikanische Aktien von einem dankbaren ehemaligen Patienten. Die Vorauszahlung wird dort gleich mit 800 GBP beziffert. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ingo Feder als Josef Mildner, Ingrid Metz als Frau Mildner, Henrik Helge als Bankangestellter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Gott sei Dank, deutsch. Du, der Brief ist in Deutsch geschrieben.&amp;quot;&#039;&#039; [ho, ho, ho]; &#039;&#039;&amp;quot;Aber was für ein Deutsch! Hör&#039; dir mal den Satz an: «Ist nach Fristablauf in der Wahrnehmung der Rechtssicherung der Hinterlassenschaft des deutschstämmigen Verschiedenen Ihres Familiennamens mit den hier bekannten Personalien und Daten in gesicherter Auffolge.»&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Mildners schlagen die Flächeneinheit &amp;quot;acre&amp;quot; nach und beziffern es mit 0.4 Hektar / Der Bankangestellte gibt den Devisenkurs für AUD mit 1,23 DM an. Der Barbezug von 200 GBP schlägt mit 613 DM zu Buche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Windige Vertreter: Im Kielwasser der aktuell geplanten Gesundheitsreform und der im Bundestag diskutierten Einsparmöglichkeiten würden diese besonders bei betagten Bürgern erscheinen und beispielsweise verkünden, dass es demnächst kein Sterbegeld von den Krankenkassen gäbe. Es sei damit eine private Sterbegeldversicherung angezeigt, deren Abschluss mit diesem Bluff erreicht wird. Ede betont, dass jedoch keinesfalls die Streichung des Sterbegeldes für ältere GKV-Mitglieder im Raum stünde.&lt;br /&gt;
* Nebenbeschäftigungsschwindel: mit Einschweißen von Briefmarken in Klarsichtfolien soll ein einträglicher Nebenverdienst erreicht werden. Wie bei solchem Schwindel üblich, muss man erst Geld vorstrecken, in diesem Fall ca. 70 DM für Klarsichtfolien und Briefmarken. In der Praxis sei damit kein Verdienst zu erzielen, da die eingereichten Schaupackungen stets so lange bemängelt würden, bis die Arbeitskräfte entnervt aufgäben. Der Einsatz für das Material, das selbstredend ebenfalls bei weitem keine 70 DM wert sei, wäre damit verloren.&lt;br /&gt;
* Rechnungsschwindel: zum Zeitpunkt des Rechnungsversandes der Bundespost an Inserenten in den Gelben Seiten verschickt eine windige Firma täuschend ähnliche Rechnungen, mit denen suggeriert werden soll, dass sich diese auf solche Einträge beziehen. In Wirklichkeit bezahle man damit einen (nicht bestellten) Eintrag in einem weitgehend unbekannten Branchenbuch, das nichts mit der Bundespost zu tun hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
* Sendung beginnt unmittelbar mit einer etwa einminütigen Filmszene als Vorgriff auf den Filmfall 1. Die Szene zeigt mehrere am Bankautomaten wartende Kunden. Eine ältere Frau (Darstellerin: Christiane Eisler) ist gerade an der Reihe und überlegt sich deutlich wahrnehmbar ihre PIN. Erst beim zweiten Mal tippt sie diese richtig ein. Die dicht hinter ihr stehenden zwei Männer (Darsteller Mann #1: Roland Steiner) erfahren so die Geheimzahl und stehlen sodann mit einem geübten Griff ihre EC-Karte aus der Handtasche. Da sie praktischerweise nach ihr selbst an die Reihe kommen, bedienen sie sich sogleich aus ihrem Guthaben.&lt;br /&gt;
* Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 107 (Sendung vom 18.03.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 109 (Sendung vom 19.08.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankkartenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Austauschtrick]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_107_(Sendung_vom_18.03.1988)&amp;diff=46729</id>
		<title>VF 107 (Sendung vom 18.03.1988)</title>
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		<updated>2024-06-16T07:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF3}} Gelddiebstahl aus Post in Briefkästen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Trickbetrug mit Geldaufbewahrung ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrügerinnen-Duo ist im Wohngebiet auf der Suche nach betagten alleinstehenden Leuten, von denen sie annehmen, nennenswerte Ersparnisse zu Hause aufzubewahren. Einen solchen Kandidaten, der gerade Abfall entsorgt, sprechen sie an und fragen nach einer Frau Guschinsky, welche sie angeblich suchen. Er kennt diese Frau nicht, die beiden bestehen derweil darauf, dass diese unter der gegebenen Hausnummer wohnen müsste. Sie tragen Geld bei sich und sollen von der Gesuchten eine Wohnung bekommen. Flüchtig zeigen sie auch die drei Geldbündel. Sie fragen dann direkt, ob er nicht die 9.000 DM vorübergehend aufbewahren könne, bis sie die Frau gefunden hätten. Sie hätten Angst, den Betrag die ganze Zeit mit sich zu tragen. Er willigt ein, so gehen sie zu dritt in seine Wohnung. Die fremden Frauen fragen nach einem sicheren Versteck; dazu öffnet der Bewohner eine Schublade im Wohnzimmerschrank, in welchem sein eigenes Geld und Papiere aufbewahrt sind. Eine der Komplizinnen geht auf einen Sekretär zu, der gegenüber steht und vielleicht ein Geheimfach besitze. Damit ist der Bewohner abgelenkt, und die zweite Betrügerin entwendet derweil Geld und Sparbücher aus besagter Schublade. Dann gesellt sie sich zu den Zweien an den Sekretär, würde die angeblichen 9.000 DM auch lieber darin deponieren, worauf sie sich schließlich einigen. Das Duo hat es dann plötzlich eilig, um die gesuchte Frau Guschinsky „doch noch zu finden“, und der Bewohner bringt die beiden zur Tür. Als er danach die noch offene Schublade schließen will, bemerkt er den Diebstahl. Verwirrt schaut er dann im Sekretär nach dem eben darin deponierten Geld. Die drei vermeintlichen Geldbündel entpuppen sich als Pralinenschachteln.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Josef Meinertzhagen als Opfer, Maja Scholz als Betrügerin #1, Erla Prollius als Betrügerin #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Tja, da kann ich Ihnen leider auch nicht helfen.&amp;quot; – &amp;quot;Ach hören Sie, Sie sind so ein netter Mann. Äh, könnten Sie nicht wenigstens unser Geld so lange aufbewahren, bis wir die Frau gefunden haben?&amp;quot; – &amp;quot;Was denn für&#039;n Geld?&amp;quot; – &amp;quot;Hier. 9.000 Mark in Hundertern.&amp;quot; – &amp;quot;Und das schleppen Sie so einfach mit sich rum?&amp;quot;; &amp;quot;Es muss aber ganz sicher sein, damit ich beruhigt bin!&amp;quot; – &amp;quot;Ja, ja, wir können&#039;s ja da drüben im Wohnzimmerschrank deponieren. Da hab ich mein Geld auch und meine ganzen Papiere.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Scheckbetrug beim Gebrauchtwagenverkauf ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Auf einem der zahlreichen Wochenend-Automärkte, die sich in Städten für Gebrauchtwagenverkäufe privat an privat etabliert haben, bietet auch Holger Stephan seinen gepflegten Opel Kadett Bj. 1982 an. Da auf solchen Märkten üblicherweise gehandelt wird, notiert er auf dem Verkaufsschild einen etwas höheren Preis als seine Wunschvorstellung. Schon bald zeigt ein junger Mann Kaufinteresse. Er schaut sich den Wagen im Detail an und würde ihn für 3.200 DM statt den aufgerufenen 3.500 kaufen, was für Holger Stephan noch immer ein erfreulicher Preis ist. So werden sie sich handelseinig und der Vertrag wird ausgefüllt. Herr Stephan fragt den Käufer nach seinem Ausweis, den dieser auch vorzeigt. Da er den Wagen gleich mitnehmen will, kann der Verkäufer keine Überweisung des Kaufpreises akzeptieren. Der Käufer, Günter Worringen, hat nur 400 DM in bar dabei, würde den Rest per Scheck bezahlen. Da die Personalien festgehalten sind, stimmt Holger Stephan dem zu. Gesagt, getan. Beim späteren Einreichen des Schecks zeigt sich der Bankangestellte gleich skeptisch und will den Scheck überprüfen. Da Herr Stephan es eilig hat, kontaktiert ihn die Bank später telefonisch zu Hause. Dabei Ernüchterung: Der Scheck sei gestohlen und könne nicht gutgeschrieben werden. Zudem stellt sich heraus, dass der Ausweis ebenfalls gestohlen war. Die Abmoderation führt aus, dass die Täter offensichtlich zu entsprechend organisierten Banden gehörten. Die auf solche Weise abgeschwindelten Wagen werden oft noch gleichentags ins Ausland verschoben. Den Betrügern käme auch zugute, dass sich Schecks am Wochenende nicht überprüfen ließen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ulf Jürgen Wagner als Holger Stephan, Oliver Nitsche als Günter Worringen, Jochen Rühlmann als Bankangestellter, Anne-Britt Ueckermann als Partnerin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Bei aller Freude über den schnellen Verkauf bleibt Holger Stephan aber vorsichtig. Er weiß, dass auf solchen Automärkten auch schräge Typen verkehren.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Oh, alles auf einen Scheck. Kennen Sie den Käufer?&amp;quot; – &amp;quot;Nein, wieso?&amp;quot; – &amp;quot;Na ja, bei Schecks über größere Summen ist das immer so ne Sache.&amp;quot; – &amp;quot;Ich hab doch die Anschrift, er hat mir den Ausweis gezeigt.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Nein ... Sie machen Witze?! Das kann doch nicht wahr sein! Geklaut? Vorige Woche? Und inzwischen gesperrt? Zur Polizei? Ja, das mach&#039; ich, natürlich. Zum Glück hab ich ja die Adresse.&amp;quot;; &amp;quot;Du, der Scheck ist geplatzt. Der Kerl kann was erleben!&amp;quot; – &amp;quot;Hoffentlich war wenigstens der Ausweis in Ordnung.&amp;quot;&#039;&#039;; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Diese Hoffnung ging leider nicht in Erfüllung.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Lada Kombi unter den angebotenen Gebrauchtwagen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Gelddiebstahl aus Post in Briefkästen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede verweist auf aktuelle Feiern von Konfirmation/Kommunion um die Osterzeit. Hierzu sei es üblich geworden, Geldgeschenke per Post zu senden oder in Briefkästen einzulegen, hier bei Familie W. Braun. Zu nächtlicher Stunde bricht ein Unbekannter den Briefkasten auf, entnimmt das Geldgeschenk und wirft die Glückwunschkarte achtlos weg.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Annemik Jalke als Mutter, Roland Steiner als Dieb&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der &amp;quot;Film&amp;quot; ist lediglich optische Untermalung von Edes Begleitkommentar, ohne eigentliche Spielhandlung und Rollentexte. Ede rät von Bargeldversand ab, empfiehlt persönliche Übergabe oder Überweisung, &amp;quot;wenn&#039;s denn schon unbedingt ein Geldgeschenk sein muss&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Betrug bei Wohnungssicherung ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger lässt sich zunächst im seriösen Eisenwarenfachgeschäft „Koch“ als Interessent einige Werbeprospekte für Türsicherungen aushändigen; dabei achtet er darauf, dass die Prospekte mit dem Firmenstempel des Fachgeschäfts versehen sind. Danach im Blaumann mit Werkzeugkoffer in großer Wohnanlage, in denen auch sehr häufig Tageseinbrecher unterwegs sind. Mit Hilfe der Namen auf den Briefkästen nimmt er bevorzugt Frauen ins Visier, die wahrscheinlich alleine in ihrer Wohnung angetroffen werden. Er läutet an der Tür der älteren Frau Wybranetz, verweist auf die Hausverwaltung und deren angeblichen Auftrag an die Firma Koch, alle Türen zu überprüfen. Dem Ganzen verleiht er Nachdruck durch einen vermeintlichen Brief der Hausverwaltung sowie einen mitgebrachten Zeitungsartikel über Wohnungseinbrecher. Klara Wybranetz lässt ihn machen. Im Ergebnis der Prüfung müsse „natürlich“ das Schloss gegen ein gutes ausgewechselt werden, da es keinen ersthaften Widerstand gegen Einbrecher böte; zudem sollte innen zusätzlich eine Sicherheitskette montiert werden. Der vermeintliche Sicherheitsfachmann bietet an, diese Arbeiten umgehend auszuführen. Frau Wybranetz ist etwas überrumpelt, stimmt den Arbeiten aber zu, zumal sie in der Zeit weiter die Küche machen kann. Der Betrüger macht sich an die Arbeit, wobei allerdings das verwendete Material qualitativ keinesfalls seinen Darstellungen entspricht. Am Ende präsentiert er die Rechnung über 269,61 DM, zahlbar vor Ort. Sie ist darüber sehr verwundert, der angeblich von der Hausverwaltung Beauftragte aber erklärt ihr, dass dieser Betrag mit der nächsten Miete verrechnet werde. Er überreicht ihr zum Schluss noch eines der Prospekte des Eisenwarenfachgeschäfts Koch.&amp;lt;br&amp;gt;Die Abmoderation kündigt dann noch eine Variante an, die mit einem nachfolgenden Kurzclip veranschaulicht wird: Der Schwindler bearbeitet mit einem Werkzeug geräuschvoll das Schloss fremder Wohnungstüren bis die Tür sich öffnet und nutzt dann den Schreckeffekt aus, um – wie im Hauptfilmfall gezeigt – den Bewohnern ein minderwertiges Schloss überteuert anzudrehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Kay Sabban als Betrüger, Wilfried Elste als Fachhändler, Liselotte Köster als Klara Wybranetz, Anne Georgio als Opfer #2      &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Tach, Frau Wybranetz!&amp;quot; – &amp;quot;Tach.&amp;quot; – &amp;quot;Ich komm&#039; wegen der Tür!&amp;quot; – &amp;quot;Wegen was für &#039;ner Tür?&amp;quot; – &amp;quot;Na diese hier. Ihre Wohnungstür! Na, Sie haben doch sicherlich den Aushang von der Hausverwaltung gelesen. Die Firma Koch hat den Auftrag, alle Türen zu überprüfen. Na, wegen der Sicherheit!&amp;quot;; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;„Treppenterrier“ werden Gauner dieses Typs übrigens im Milieu genannt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Die beiden gezeigten Varianten des Tricks werden getrennt durch einen Zwischentext Edes am Stehpult. Der Türschlossschwindel war bereits Teil eines [[VF 045 (Sendung vom 27.11.1974)#FF1|Wohnungsmedleys aus dem Jahr 1974]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF5}} Handtaschendiebstahl im Kunden-WC ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ehepaar Marion und Günther Althoff im Kaufhaus unterwegs. Zwischenzeitlich muss die Frau kurz auf das Kunden-WC. Dass eine weitere Kundin gerade am Waschbecken steht, ist zunächst nicht weiter ungewöhnlich. Frau Althoff hängt Handtasche und Mantel bestimmungsgemäß am seitlichen Kleiderhaken der WC-Kabine auf. Routiniert begibt sich die vermeintliche Kundin daraufhin in die benachbarte Kabine, steigt auf die Schüssel, greift mit Erfolg nach der aufgehängten Handtasche von Frau Althoff und sucht mit dieser das Weite.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Sonja Hörbing als Marion Althoff, Rolf Beuckert als Günter Althoff, Roswitha Benda als Diebin   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Frau Althoff hat in ihrer gehandicappten Situation gar nicht die Chance, schnell genug zu reagieren.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 106 (Sendung vom 12.02.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 108 (Sendung vom 20.05.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_095_(Sendung_vom_14.03.1986)&amp;diff=46728</id>
		<title>VF 095 (Sendung vom 14.03.1986)</title>
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		<updated>2024-06-15T23:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Blumen machen nicht jedem Freude  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein „Dr. Winter“ meldet sich telefonisch im Blumenhaus Beering; möchte angeblich seine drei Nichten zum Geburtstag überraschen; drei Blumensträuße, darin zwischen den Blüten zusammengerollte Geldscheine stecken sollen; Blumenhändlerin von origineller Idee angetan; Dr. Winter bestellt 3 Gerbera-Sträuße à 50 DM mit jeweils 200 DM darin; Floristin macht sich an die Arbeit; am Abholtag wieder Anruf von Dr. Winter: angeblich wichtiger Termin dazwischengekommen, sein Fahrer werde die Sträuße abholen und per Scheck bezahlen; Scheck war dann natürlich ungedeckt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Felix Fehlberg als Dr. Winter/Fahrer, Rosemarie Schubert als Blumenhändlerin, Brenda Wolff als Floristin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Und bestellen Sie einen schönen Gruß an ihren Chef. Sagen sie ihm, das war ne tolle Idee!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede hat für die Anmoderation selbst einen Blumenstrauß im Studio dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Überraschung nach Autoverkauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Kriminalpolizei klingelt mit Durchsuchungsbeschluss an Ulrich Bernhards Wohnungstür; neugierige Nachbarinnen gucken und tuscheln im Treppenhaus; Bernhards Opel Rekord wurde für Einbruch verwendet, er hatte den Wagen aber vor 3 Wochen verkauft und kann dies durch Kaufvertrag belegen; Ulrich Bernhard hatte sich nicht vergewissert, ob Name und Anschrift des Käufers richtig sind – diese Angaben im Kaufvertrag erweisen sich im Nachhinein als falsch; zudem hatte er den Opel nicht als verkauft bei der Zulassungsstelle angezeigt, so ist er als Verkäufer weiter für den Wagen verantwortlich. Vernehmung im Präsidium, wird nach Alibis für irgendwelche Einbruchnächte befragt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ulf Jürgen Wagner als Kriminalpolizist #1, Karl Friedrich Gerster als Ulrich Bernhard, Helga Bender als Nachbarin #1, Christiane Eisler als Nachbarin #2, Christoph Piesk als Kriminalpolizist #2    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Was ist denn da los?&amp;quot; – &amp;quot;Ich weiß auch nicht. Ich glaube, die suchen was.&amp;quot;; &amp;quot;Das hätten Sie sich alles ersparen können, wenn Sie die Zulassungsstelle vom Verkauf Ihres Wagens gleich verständigt hätten.&amp;quot; – &amp;quot;Aber ich hatte doch keine Ahnung, dass man das tun muss. Im Kaufvertrag heißt es doch, dass sich der Käufer dazu verpflichtet!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; kurzer Filmfall ohne Handlungsbogen, Ede zitiert hinterher aus dicker Schwarte die Straßenverkehrszulassungsverordnung §27 Abs. 3. Um zur Erfüllung dieser Gesetzespflicht zu motivieren, macht sich der Film in recht unangenehmer Weise mögliche negative Folgen einer Unterlassung zu eigen (tratschende Nachbarn, Ermittlungen in den Bereich der Privat-/Intimsphäre). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Der getarnte Auftrag  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Fahrlehrer Horst Wagner; Frau Wagner macht die Büroarbeit; Besucher stellt sich als Herr Schulz vom Verlag „Polizei und wir“ vor; Verlag gibt angeblich sechs Hefte pro Jahr zum Thema Verkehrssicherheit heraus; Polizei arbeite redaktionell mit; Hefte würden bei Behörden ausgelegt und gingen an alle Polizeibeamten; kleine Anzeige für 280 DM plus Mehrwertsteuer; Horst Wagner will sich auch in Reihen der Polizei „in Erinnerung bringen“ und bucht Inserat; geht von einmaliger Veröffentlichung aus. Einparken mit rotem Fahrschul-Golf; Schreibfehler im Korrekturabzug der gebuchten Anzeige wird von Frau Wagner korrigiert, unterschrieben und abgestempelt; Fehler war aber absichtlich eingebaut, um vom Kleingedruckten abzulenken, das jetzt nicht mehr gelesen wird: Hier ist plötzlich von sechs Ausgaben die Rede, in denen die Anzeige erscheint. Postbote bringt kurz darauf gleich zwei Rechnungen von zwei verschiedenen Polizeizeitschriften: Eine von „Polizei und wir“ über 280 Mark plus MwSt., wie bestellt; die andere vom „Polizei-Brevier“ über sechs Inserate für fast 2.000 Mark, wie im Kleingedruckten untergejubelt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Axel Radler als Horst Wagner, Katharina Schmidt als Fahrschülerin, Peer Augustinski als Herr Schulz, Ingrid Metz als Frau Wagner&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Haben die uns vielleicht reingelegt?&amp;quot; – &amp;quot;Hach, ich weiß nicht, aber das wär ja&#039;n Ding!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Landespolizeipräsident von Baden-Württemberg, Dr. Alfred Stümper, erläutert als Studiogast, warum er seit Jahren einen hoffnungslosen Kampf gegen diese Verlage führt. Der Grund: Der Name „Polizei“ und der Polizeistern seien nicht urheberrechtlich geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrügerbanden kaufen Gebrauchtwagen: Weisen sich mit gefälschten Papieren aus, zahlen kleinen Betrag bar und den Rest mit Scheck. Die sind laut Ede aber nicht gedeckt. Daher: beim Autokauf immer auf Barzahlung bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Da muss Ede schmunzeln: gewiefter Zeitgenosse bietet schwangeren Frauen Vorhersage an, ob sie ein Mädchen oder einen Jungen bekommen werden. Voraussetzung: Handschriftprobe und 100 DM müssen eingeschickt werden. Geld-zurück-Garantie wenn die Vorhersage nicht stimmt. Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Wir haben zwar noch keine Mutter gefunden, die ihre hundert Mark zurückbekommen hat. Aber selbst wenn sich der Mann an dieses Versprechen halten sollte, ist er bei den zwei bekannten Möglichkeiten -Junge oder Mädchen- bei jedem zweiten Hundertmarkschein dabei. Und sogar rechtlich einigermaßen aus dem Schneider.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Blitzableiterprüfung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder stellt sich bei Hausbesitzern als Mitarbeiter der &amp;quot;Brandschutzinspektion Darmstadt&amp;quot; vor; muss angeblich Blitzableiter und Erdwiderstand prüfen; fummelt mit Strommessgerät an Blitzableitern rum und erzeugt Piepston; stellt anschließend Prüfbericht aus und kassiert jeweils &amp;quot;Gebühren&amp;quot; zwischen 20 und 35 DM.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ede eröffnet die Sendung mit Blumenstrauß auf seinem Pult.&lt;br /&gt;
* Hinweis, dass Namen von Personen und Orten wie stets geändert sind, wird in FF1 eingeblendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 094 (Sendung vom 07.02.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 096 (Sendung vom 25.04.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blitzableiterbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_105_(Sendung_vom_27.11.1987)&amp;diff=46727</id>
		<title>VF 105 (Sendung vom 27.11.1987)</title>
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		<updated>2024-06-15T18:18:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Diebstahl an Blinden ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die blinde Familie Wagenbach genießt in der Nachbarschaft großen Respekt und hat einen sehr geregelten Tagesablauf. Das wird auch von Kriminellen zur Kenntnis genommen und ausgenutzt. Ein Duo von Trickdieben nutzt den Umstand, dass Frau Wagenbach mittags jeweils kurzfristig das Haus verlässt, um ihre Tochter abzuholen, welche mit dem Kleinbus gebracht wird. Sie betreten in dieser Zeit die Wohnung und finden rasch die Haushaltskasse, deren Inhalt sie entwenden, wonach sie das Weite suchen. Da die blinde Geschädigte naturgemäß keinerlei Täter -oder Tathergangsbeschreibung liefern kann, verläuft auch die Strafanzeige der Wagenbachs ohne Ergebnis. Hingegen lassen die Täter einige Wochen später erneut von sich hören. Sie läuten bei Wagenbachs und stellen sich der Frau gegenüber nun als ermittelnde Polizisten vor. So erschleichen sie sich Zutritt zur Wohnung und begehen abermals einen Diebstahl, nachdem einer von ihnen vorgibt, auf das WC zu müssen und diesmal über 1000 DM erbeutet. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Jörg Klass als Dieb #1/Kriminalkommissar Rugalla, Yvonne Brosch als Frau Wagenbach, Jürgen Noll als Dieb #2/Herr Brendel, Christopher Franz als Busfahrer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Schon was zu seh&#039;n?&amp;quot;; &amp;quot;Nee, sie wartet noch ... vom Bus noch keine Spur.&amp;quot;&#039;&#039;; [Pfeifen beim Auffinden der Geldkassette]; &#039;&#039;&amp;quot;Der Bus kommt, beeil&#039; dich!&amp;quot;; &amp;quot;Keine Panik - ich hab&#039; schon, was ich gesucht habe, und der Schlüssel steckt sogar!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede bewertet das Tätervorgehen in diesem Fall als &amp;quot;eines der größten Schurkereien&amp;quot;, die ihm bislang untergekommen wären. Zwischen dem ersten und dem zweiten &amp;quot;Auftakt&amp;quot; des Filmfalls gibt es eine kurze Zwischenmoderation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Teure Rechnung von Detektei ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der selbstständige und beruflich ausgelastete Unternehmensberater Günter Riedel heuert eine Detektei an, da er vermutet, seine Frau würde fremdgehen. Es wäre auffällig, dass sie seit 8 Wochen zweimal wöchentlich abends einen Termin wahrnimmt und dazu nur äußert, dass „es eine Überraschung wird“. Er erteilt dem Detektivbüro den schriftlichen Auftrag, ohne die AGB und Bedingungen im Kleingedruckten detailliert gelesen zu haben, und leistet auch eine Anzahlung von 600 DM. Ein Detektiv beginnt sodann die Beschattungsarbeit. Kurz darauf löst sich jedoch – davon unabhängig – das Rätsel um die Ehefrau: Sie präsentiert stolz ihre Italienischkenntnisse für den geplanten Toskana-Urlaub – die regelmäßigen Abendtermine waren einem Sprachkursus an der Volkshochschule geschuldet! Herr Riedel bricht nun natürlich erleichtert den Überwachungsauftrag ab. Bereits zwei Tage später trifft eine überhöhte Rechnung ein. Der auf rund 1.500 DM lautende Betrag ist durch die AGB abgesichert, gemäss welcher hohe Mindestsätze für viele Positionen angewandt wurden.&amp;lt;br&amp;gt;Die Abmoderation nennt erfolgreiche Gerichtsverfahren von Verbraucherschutzverbänden gegen schwarze Schafe in dieser Branche. Der Bundesverband der deutschen Detektive hat seitdem Geschäftsbedingungen als Leitlinie ausgearbeitet, die als korrekt angesehen werden können. Diese seien jedoch weder rechtsverbindlich, noch gehöre jede Detektei diesem Verband an. Somit bliebe nichts anderes übrig, als den konkreten Vertrag vor der Unterschrift genau zu studieren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ingo Klünder als Günter Riedel, Bernd Ripken als Chef Detektivbüro, Christina Rubruck als Frau Riedel, Pius Schmitt als Detektiv&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Da steckt &#039;n Kerl dahinter, das ist alles. Meine Frau sieht nämlich verdammt gut aus, müssen Sie wissen. Moment, ich ... ich hab ein paar Fotos dabei, hier, bitte!&amp;quot; – &amp;quot;O, ja, allerdings! Attraktive Frau. Sehr sympathisch, so auf &#039;n ersten Blick.&amp;quot;; &amp;quot;Teddy 1 für Teddy 2, bitte kommen! [...] Jawoll, so isses. Sie fährt Richtung Innenstadt, ich häng&#039; mich dran. Ende.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Rentenberater ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Am Schwarzen Brett eines Stadtwerkbetriebes mit massig Publikumsverkehr sichtet ein seriös wirkender Besucher die Todesanzeigen am Schwarzen Brett, darunter diejenige des Betriebsschlossers Alois Kurtz. Später läutet er bei dessen Witwe an der Wohnungstür. Dort stellt er sich sodann als Bartholomäus von den Stadtwerken vor, er sei von der Sozialabteilung. Ihm wird Einlass gewährt, woraufhin er der Witwe kondoliert und auf sein Anliegen zu sprechen kommt: der Betriebsrente des Verstorbenen. Er hätte in diesem Zusammenhang festgestellt, dass ihr weitaus mehr Rente zustünden als aktuell ausbezahlt wird. Er fragt um die Unterlagen, die die Witwe auch vorlegen kann. Ihr Anspruch auf Witwenrente sei etwa 150 DM höher als auf den Papieren ausgewiesen. Es müsse dafür aber ein Fehlbetrag von knapp 1.000 DM nachbezahlt werden, die zu Lebzeiten von Alois Kurtz zuwenig entrichtet wurden. Sie ist nicht allzu misstrauisch und übergibt dem Besucher eine vermeintliche Anzahlung von 500 DM, da sie den vollen angeblichen Fehlbetrag nicht in bar vorrätig hat. Die Abmoderation merkt an, die Geschädigte habe sich schlicht nicht vorstellen können, dass jemand ihre Lage derart schamlos ausnutzen würde. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Künster als Herr Bartholomäus, Karla Schütt als Frau Kurtz&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das wären ja 150 Mark im Monat mehr!&amp;quot; – &amp;quot;Tja, und die sollten Sie doch eigentlich nicht verschenken.&amp;quot;; &amp;quot;Geht denn das?&amp;quot; – &amp;quot;Strenggenommen nicht, die Frist ist nämlich abgelaufen. Aber für Sie krieg ich das schon noch geregelt. Wissen Sie, ich hab Ihren Mann ganz gut gekannt und da seh ich das eigentlich nicht ein, dass Sie jetzt unter der Schlamperei leiden müssen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Falsche Rentenberater sind ein mehrfach wiederkehrendes Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Betrug mit Erotikanrufen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Anmoderation zeigt eine Collage von Inseraten aus dem Telefonerotikbereich. In diesem Geschäft müssten Anrufer vorgängig ihre Identität und Rufnummer übermitteln, welche überprüft würden. Erst daraufhin, wenn auch Preis und Zahlungsmodalitäten akzeptiert würden, könne die Unterhaltung mit der Anbieterin beginnen. Auch hier fahren Betrüger als Trittbrettfahrer mit.&amp;lt;br&amp;gt;Beim Studenden Matthias Holzer schellt das Telefon, nach dem Abheben meldet sich niemand. Kurz darauf klingelt es wieder, ein vermeintlicher Mitarbeiter der Bundespost meldet sich. Der Anrufer erklärt, sie würden gerade zwielichtige Gestalten verfolgen. Es würde jemand wahllos anrufen, um festzustellen, ob dann ein Mann abhebt. Sodann meint er, in Kürze könnte eine Frau anrufen, die eine Dienstleistung anbiete. In diesem Zusammenhang benötige die Bundespost Hilfe: Die Dame wäre auf Kundenfang, und die Post würde solchen Belästigungen nachgehen, müsse aber dafür wissen, woher die Anrufe kämen. Der Student wird angewiesen, Scheininteresse zu bezeugen, Fragen zu bejahen und die Telefonnummer der Anruferin zu notieren. Der Postmitarbeiter würde sich dazu im Anschluss melden. In der Tat ruft sodann die Komplizin des Anrufers bei Matthias an. Unter dem Namen Mandy bietet sie Unterhaltung per Telefon an und übermittelt ihm dafür ihre Rufnummer. Er gibt wie zuvor vereinbart Interesse an, sie später anzurufen; danach endet das Gespräch. Schließlich ruft &amp;quot;Prüfdienst Fernmeldeamt&amp;quot; erneut an und fragt nach. Der Student ist zwar überrascht, wie konsequent die vermeintliche Verfolgung ist, aber nicht weiter misstrauisch und übermittelt dem Anrufer die von Mandy genannte Telefonnummer.&amp;lt;br&amp;gt;Die Abmoderation nennt dann die Folge: einige Zeit später traf eine Mahnung beim Studenten ein, da er angeblich vereinbartes Honorar für die telefonische Unterhaltung nicht entrichtet hätte. Nach ausbleibender Reaktion seinerseits folgte ein Brief einer Inkassofirma. Diverse Zuschauerhinweise berichteten von vergleichbaren Erlebnissen, zu denen auch Anwaltsschreiben. Es wird der recht allgemeine Ratschlag erteilt, für nicht bestellte Dienstleistungen auch nicht zu bezahlen, auch nicht, um damit die Sache schnell aus der Welt zu schaffen. Die Bundespost würde im übrigen auch keinerlei Nachforschungen von sich aus über Telefongesprächspartner und -inhalte betreiben. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Falk Schweikhardt als Matthias Holzer, Roswitha Benda als Mandy, Christian Mey als Mitarbeiter Prüfdienst Fernmeldeamt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;... und diese Damen suchen halt Kundschaft und belästigen dabei die Telefonbesitzer.&amp;quot;; &amp;quot;Jetzt versteh&#039; ich langsam. &amp;quot;; &amp;quot;Aber - wir von der Post können da nur was machen, wenn wir wissen, hinter welchen Nummern sich die Damen verbergen.&amp;quot;; &amp;quot;Ach so ist das. Und was soll ich da machen, soll ich etwa mit der ...?&amp;quot;; &amp;quot;Nein, nein, natürlich nicht, Herr Holzer. Wir wollen nur, dass Sie aus Prinzip Ja sagen, so tun, als ob Sie interessiert sind.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
Glas-Wasser-Trick: uralt, aber nach wie vor aktuell. Zum Einen verschaffen sich Landfahrerinnen auf diese Weise Zutritt bei Seniorinnen, indem zwei von ihnen läuten, ein Gespräch beginnen und dann unvermittelt um ein Glas Wasser fragen. Eine lenkt die Geschädigte auf diese Weise ab, die andere kann derweil die Wohnung nach Geld und Wertgegenständen durchsuchen. Auch Hellseherinnen arbeiten mit dem Trick: Passanten werden im öffentlichen Raum angesprochen, die Wahrsagerei könne aber nur bei ihnen zu Hause stattfinden. Vor Ort fordern sie ein Glas Wasser, einen Bindfaden und ein rohes Ei. Das Opfer muss dann einer der Hellseherinnen in die Augen schauen, währenddessen die Komplizin rasch Geld und Schmuck entwendet. Schaden in einem Fall: 90&#039;000 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 104 (Sendung vom 23.10.1987)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 106 (Sendung vom 12.02.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_114_(Sendung_vom_23.06.1989)&amp;diff=46726</id>
		<title>VF 114 (Sendung vom 23.06.1989)</title>
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		<updated>2024-06-15T17:34:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Diebe im Krankenhaus ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zivil gekleideter junger Mann betritt Krankenhaus, zieht sich auf Toilette Pfleger-Schlupfjacke an; fällt bei vielem Personal eines großen Krankenhauses nicht auf; wartet auf Flur auf günstige Gelegenheit (sprich: Namen eines Patienten mithören, der gerade aus einem Zimmer geführt wird); betritt danach Raum und erklärt Zimmergenossen, dass anderer Patient verlegt werde und er schon mal die Wertsachen auf die neue Station bringe; räumt Betttisch leer; nimmt auf Toilette Bargeld, Schecks und Scheckkarte an sich; versteckt geleertes Portemonnaie hinter der Kloschüssel, zieht wieder zivile Kleidung an und verlässt das Krankenhaus - lange bevor der Diebstahl bemerkt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Inge Amodé als Krankenschwester, Paul E. Frielinghaus als Dieb, Otto Hans Meinecke als Herr Wiegand   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ein weißer Pfleger-Kasak, das weiß er, ist für ihn schon so etwas wie eine Erfolgsgarantie&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede liest danach Präventions-Merkblatt der Kriminalpolizei vor: u.a. Wertsachen im Krankenhaus immer wegschließen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Briefmarken: Aus wertvoll mach wertlos ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Busfahrer Dieter Hollenbach aus Saarbrücken hat von seinem Vater wertvolle Briefmarkensammlung geerbt; ist selbst kein Philatelist und kennt genauen Wert nicht; schickt die Sammlung an einen Händler in Mannheim, der laut Zeitungsannonce Sammlungen zu Höchstpreisen ankauft - dieser soll Preisangebot machen; Ehefrau tippt auf Reiseschreibmaschine; Händler fragt Kollegen nach Einschätzung, dieser hält Sammlung für wertvoll. Bieten absichtlich nur 10.000 DM, damit Hollenbachs abspringen. Vor Rücksendung tauscht Händler die wertvollsten Marken gegen Nachdrucke aus. Einige Zeit später lässt Hollenbach die Sammlung von einem briefmarkenkundigen Kollegen begutachten; diesem fallen die Nachdrucke auf&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Roswitha Benda als Karin Hollenbach, Ulf Jürgen Wagner als Dieter Hollenbach, Alfred Edel als Hans-Jürgen Röber, Walter von Have als Kollege   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ordentliche Ware. Bund postfrisch und gestempelt, überkomplett. Sehr schöne Briefe. Viele Blocks mehrfach. Reichliche Raritäten vor &#039;49. Real könnten so um die 40.000 bei rausspringen&amp;quot;, &amp;quot;Oh. Da hab&#039; ich ein faules Ei erwischt&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist auf unabhängige Prüfer hin, die Sammlungen unter die Lupe nehmen: &amp;quot;Bund Philatelistischer Prüfer&amp;quot; und der &amp;quot;Bundesverband des Deutschen Briefmarkenhandels&amp;quot; (Adressen werden eingeblendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
* Ede erklärt zu Beginn, dass diese Sendung nur 15 Minuten lang sein wird. Dafür komme die nächste, wieder verkürzte, Vorsicht-Falle-Sendung aber schon am kommenden Freitag.&lt;br /&gt;
* Zum Ende der Sendung gibt&#039;s ein Filmfall-Teasing auf die [[VF 115|nächste Sendung]] - das Sideboard, das an der zu kurzen Wand im Reihenhaus-Neubau steht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 113 (Sendung vom 26.05.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 115 (Sendung vom 30.06.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1989]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mannheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_109_(Sendung_vom_19.08.1988)&amp;diff=46725</id>
		<title>VF 109 (Sendung vom 19.08.1988)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_109_(Sendung_vom_19.08.1988)&amp;diff=46725"/>
		<updated>2024-06-15T17:16:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Leute zum Mitreisen gesucht ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Drei Frauen lernen in Düsseldorfer Kneipe &amp;quot;Herrn Walter&amp;quot; kennen und werden von ihm auf Getränke eingeladen; gibt sich als Polizeibeamter aus; erzählt von Busreise nach Paris, die seine Dienststelle über die Osterfeiertage organisiert habe; noch Plätze frei; 125 DM pro Person für Anreise, Stadtrundfahrt und Hotel; Damen entschließen sich spontan, mitzufahren und zahlen jeweils rund 50 DM an; Restzahlung an einem anderen Abend in derselben Kneipe; am versprochenen Abreisetag stehen Frauen im Regen mit Gepäck vor Polizeistation und warten vergeblich auf den Bus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Volker Bogdan als Herr Walter, Marina Lehnert als Hannelore, Angela Neumann als Kollegin #1, Christina Rubruck als Kollegin #2, Till Krabbe als Polizist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Hallooo, die Damen! Na, so ganz allein unterwegs?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Zwei-Stufen-Trick mit Ramschware ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Martha Raab löst zuhause Kreuzworträtsel bei Dudelmusik; alte Dame aus &amp;quot;mehreren Gründen besonders gefährdet&amp;quot;: über siebzig, lebt allein, erst vor vier Jahren aus dem Osten gekommen; Klingeln an der Tür; jugendlicher Vertreter preist Wolldecken bester Qualität an: statt 100 nur 30 DM; Farbencheck im Wohnzimmer; zum Bezahlen holt Martha Raab dicke Rolle mit großen Scheinen aus Blechbüchse; Komplize klingelt an der Tür; wird von Deckenverkäufer reingelassen; 2. Mann gibt sich als Kollege des Verkäufers aus, der von Martha Raabs neuer Decke noch Zollplombe entfernen muss; Frau Raab wird gebeten, Decke straff hochzuhalten, damit er die Plombe abknipsen kann; während alte Dame so hinter der Decke nichts sieht, lassen die Diebe die Geldscheinrolle mitgehen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Sebastiano Meli als Vertreter #1, Elisabeth Zimmer als Martha Raab, Domenico Pecoraio als Vertreter #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;30 Mark? Ja, das ist wirklich billig.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede empört über den Trick: &amp;quot;Vermutlich wird er auch Ihnen die Sprache verschlagen&amp;quot;; es trifft mal wieder die Vorsicht-Falle-Oma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Briefmarkenraritäten, die keine sind ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Vor Postfiliale hat Verkaufsstand aufgemacht; &amp;quot;Sondermarken&amp;quot;-Verkauf; auf Umschlag kleben jeweils zwei entwertete 10-Pfennig-Marken mit Post-Sonderstempel und daneben angeblich streng limitierter Raritätenblock; großer Andrang; junger Jens Wilhelm kratzt letztes Taschengeld zusammen und kauft einen Umschlag für 10 DM; Lokalzeitung berichtet; Jens zeigt Opa stolz seinen Neuerwerb, aber der durchschaut den Nepp gleich: nirgendwo stehe &amp;quot;Deutsche Bundespost&amp;quot;, kein Vierfarbdruck; Opa empört über Abzocke, gibt Enkel die 10 DM wieder und nimmt angebliche &amp;quot;Rarität&amp;quot; mit; beschwert sich erst am Postschalter (&amp;quot;da können wir nichts machen, das hat mit der Post nichts zu tun&amp;quot;), dann bei der Lokalzeitung (&amp;quot;wir sind natürlich keine Experten&amp;quot;) und schließlich bei der Polizei (&amp;quot;Stand ordnungsgemäß angemeldet, Gewerbeschein in Ordnung&amp;quot;)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Helga Bender als Verkäuferin, Gunnar Ohlenschläger als Käufer, Christan Mey als Verkäufer, Larsen Springer als Jens Wilhelm, Otto Hans Meinecke als Opa, Bodo Toussaint als Postangestellter, Joachim Schweighöfer als Polizist &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; kombinierter Film- und Studiofall: Studiogast Reinhard Schmidt aus Minden, vom Bund Deutscher Philatelisten e.V., wird schon vor dem Filmfall vorgestellt darf danach Vorgehensweise der windigen Händler erklären: Sie suchten sich besondere Anlässe heraus, zu denen es Sondermarken geben könnte, etwa Stadtjubiläen, Staatsbesuche, besondere Geburtstage; lassen eigene briefmarkenähnliche Gebilde drucken (&amp;quot;Vignetten&amp;quot;); Unerfahrene hielten diese Vignetten oft für Briefmarken; Stände der Händler oft in unmittelbarer Nähe zur Post, um offiziellen Eindruck zu erwecken; Gerichte und Staatsanwaltschaften haben dem Treiben noch nicht Einhalt geboten: jeder dürfe alles kaufen oder verkaufen; Geschädigter müsse beweisen, bewusst getäuscht worden zu sein. Schmidt zitiert aus Gerichtsurteil: &amp;quot;Unter Berücksichtigung der grundsätzlichen Nachahmungsfreiheit von nicht geschützten Werken [...] muss ein Rest von Irreführung in Kauf genommen werden.&amp;quot; Ede: &amp;quot;Ein etwas blauäugiger Standpunkt, wie mir scheint.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Ex}}Das Experiment: Haushaltsauflösung mit Sperrmüll-Möbeln ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder holt mit blauem Lieferwagen Sperrmüll ab; per Zeitungsannonce wird Haushaltsauflösung mit &amp;quot;Jahrhundertwende-Möbeln&amp;quot; beworben; Sperrmüll steht vermischt mit einigen besseren Stücken in Altbauwohnung; sieht nicht mehr so sehr nach Plunder aus; Interessenten kommen und kaufen fleißig (Sperrmüll-Hocker für 60 DM, kaputter Nähtisch für 500 DM, zwei durchgewetzte Stühle für 130 DM)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 108 (Sendung vom 20.05.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 110 (Sendung vom 28.10.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_110_(Sendung_vom_28.10.1988)&amp;diff=46724</id>
		<title>VF 110 (Sendung vom 28.10.1988)</title>
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		<updated>2024-06-15T14:34:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: /* {{Anker|FF4}} Betrug nach Beerdigungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Gaunerei mit Garagenplätzen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Winterzeit, Eheleute Bechtel sind am Eis kratzen an der Windschutzscheibe ihres im Freien geparkten Wagens. Diese sich mit ermüdender Regelmäßigkeit einstellende Zusatzarbeit und auch Startprobleme des Autos in der Kälte frustrieren sie, weshalb sie einen überdachten Parkplatz in akzeptabler Distanz suchen. Damit sind sie nicht alleine, das Angebot ist knapp. Willi Bechtel schaltet ein Suchinserat, woraufhin er tatsächlich von einem vermeintlichen Hausverwalter namens Götz angerufen wird, der einen vakanten Tiefgaragenstellplatz in unmittelbarer Nähe anbietet. Sodann schaut sich Herr Bechtel den Stellplatz vor Ort im Beisein dieses Anrufers an. Dort kann er auch gleich den Mietvertrag unterschreiben und den Schlüssel erhalten, allerdings muss er drei Monatsmieten Kaution, mithin 180 DM, an Ort und Stelle leisten. Trotz etwas Verwunderung darüber schlägt er sofort zu, und zunächst ist das Ehepaar erst mal froh über den Stellplatz. Die böse Überraschung folgt jedoch am Monatsersten: Als Herr Bechtel seine Wagen erstmals in die Tiefgarage fahren will, passt der Schlüssel zum Rolltor nicht, wohinter Bechtel aber noch vermutet, dass er schlicht einen falschen Schlüssel erhalten hatte. Der unmittelbar hinter ihm einfahrende Fahrer gibt ihm dann seinen Schlüssel, sodass Willi Bechtel in die Tiefgarage einfahren kann. An seinem angemieteten Parkplatz dann aber gleich die nächste Ungereimtheit: Er ist mit einem fremden Wagen belegt. Ratlos fragt er den anderen Fahrer, welcher aber überrascht meint, dass der betreffende Platz seinem Nachbarn gehöre, der keineswegs ausgezogen sei. Der Betrug wird offensichtlich. Die Abmoderation führt aus, dass Kautionsbetrüger verstärkt auf begehrte Garagenplätze ausweichen, da der gleichartige Betrug mit Wohnungen auf Grund erhöhter Vorsicht seitens der Mietinteressenten nicht mehr so gut funktioniere.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Peter Faerber als Willi Bechtel, Elke Aberle als Irene Bechtel, Helmut Potthoff als Herr Götz, Olaf Ploetz als Nachbar&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ach, ja da ist noch was, ich müsste gleich die Kaution haben. 3 Monatsmieten.&amp;quot; – &amp;quot;Kaution? Wofür das denn?&amp;quot; – &amp;quot;Für den Schlüssel hier! Das ist, als wenn Sie &#039;ne Wohnung mieten.&amp;quot; – &amp;quot;Ja, bei &#039;ner Wohnung kenn&#039; ich das auch, aber beim Garagenplatz hab ich das noch nie gehört.&amp;quot; – &amp;quot;Ja, normalerweise ist das ja auch bei der Wohnungskaution dabei. Aber da Sie nicht hier im Haus wohnen.&amp;quot; – &amp;quot;Ach so, ja. Ja, klar, seh ich ein.&amp;quot;; &amp;quot;Autoradio: &#039;&#039;&amp;quot;... Temperatur tagsüber um den Gefrierpunkt. Nachts bis minus fünf Grad, bei Aufklarungen auch darunter. Weitere Aussichten: Niederschlagsneigung, meist als Schnee.&amp;quot;&#039;&#039;; Herr Bechtel: &#039;&#039;&amp;quot;Tja, mein Schatz, das muss uns nicht mehr interessier&#039;n!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Teurer Schmuck als Geldanlage ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Angestellte Ursula Schneider spricht beim Rechtsanwalt vor. Sie legt diesem einen Vertrag vor, den sie mit der Firma &amp;quot;Smaragda-Schmuckzentrale&amp;quot; über eine Investition von 20.000 DM in eine Kapitalanlage abgeschlossen hatte, und über dessen Seriosität sie nun Zweifel bekommen hat. Auf die Frage des Rechtsanwaltes, wie es zu diesem Geschäft gekommen ist, holt Frau Schneider rückblickend aus:&amp;lt;br&amp;gt;Das ganze habe etwa ein Dreivierteljahr zuvor begonnen, als sie mit ihrer Arbeitskollegin Inge im Büro auf die Sparzinsen zu sprechen kommt, welche so tief seien, dass sich klassische Sparanlagen nicht mehr lohnten. Die Kollegin zeigt ihr dann den Vertrag mit der Fa. Smaragda. Sie hätte alles, einschließlich dem Kleingedruckten, studiert und keine Fußangeln und kein Risiko entdecken können. Mit ihrem Mann hätte sie insgesamt 80.000 DM investiert, finanziert über einen Kredit zu 9 % Zinsen p.a. Inge ist überzeugt vom Geschäftsmodell und zeigt Frau Schneider den Vertrag. Insbesondere die garantierte 40-prozentige Verdienstspanne hat sie eingenebelt. Obwohl Frau Schneider noch Zweifel vorbringt, hat die Kollegin scheinbar einleuchtende Argumente, um diese zu zerstreuen. Bei dem Geschäftsmodell gehe es darum, dass aus den Niederlanden importierte Ware von Smaragda an Juweliere in Kommission angeboten wird, so dass sie ohne eigenen Kapitaleinsatz an deren Verkauf verdienen können. &amp;lt;br&amp;gt;Szenenwechsel zurück zur Rechtsanwaltskanzlei: Der Anwalt wundert sich, dass Frau Schneider damals mit 20.000 DM eingestiegen ist, obschon der Vertrag „abenteuerlich“ klinge. Ihr Mann habe sich damals jedoch eigens vom örtsansässigen Juwelier bestätigen lassen, dass solche Kommissionsgeschäfte in der Branche üblich und beliebt seien. So waren sie zunächst überzeugt. Zweifel kamen 3-4 Monate später auf, als kein einziges der beim Juwelier in Kommission gegebenen Schmuckstücke verkauft worden war. Bei ihrem dritten Besuch teilt der Juwelier Frau Schneider dann mit, dass das überhaupt nicht laufe, weil der Schmuck zu teuer sei. Es würden zu viele am Schmuck verdienen wollen, was er an einem Ring auch beispielhaft zeigt. Diese Zusammenhänge hatte Frau Schneider beim Eingehen des Vertrages nicht erkannt. Sie muss den Kommissionsware schlussendlich wieder mitnehmen, da der Juwelier den Vitrinenplatz anderweitig benötigt. Als sie den Schmuck der Smaragda retourniert und den Vertrag kündigt, wird das von der Firma auch akzeptiert. Die Rückzahlung der 20.000 DM wurde in Raten in Aussicht gestellt, welche aber seit Monaten nicht geleistet werden. Die Eheleute Schneider sind fortlaufend am Mahnen. Der Rechtsanwalt riecht einen bevorstehenden Konkurs und damit die Uneinbringlichkeit der ansonst rechtmäßigen Rückforderung. Die Abmoderation bestätigt dies sogleich. Schneiders haben von dem angelegten Geld nichts mehr gesehen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Irmgard Rießen als Ursula Schneider, Bernd Ripken als Rechtsanwalt, Brigitte Böttrich als Inge, Karl-Heinz Hess als Juwelier Klein&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Anmoderation Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Statt der erhofften 20-, 30-, oder sogar 40-prozentigen Gewinne bleibt den Betroffenen am Ende oft nur der Weg zum Rechtsanwalt, um zu retten, was vielleicht noch zu retten ist. Und das ist in aller Regel dann nicht mehr viel.&amp;quot;&#039;&#039;; Frau Schneider mit Kollegin: &#039;&#039;&amp;quot;Wo habt ihr denn soviel Geld her?&amp;quot; – &amp;quot;Wir haben &#039;nen Kredit aufgenommen.&amp;quot; – &amp;quot;Bestimmt müsst ihr doch &#039;n Haufen Zinsen zahlen!&amp;quot;; &amp;quot;Na und? Die neun Prozent, das is &#039;n Klacks! Bei einem Gewinn von 40 Prozent!&amp;quot;&#039;&#039;; [Inge hält Vertrag unter Frau Schneiders Nase] &#039;&#039;&amp;quot;Hier. Guck doch mal. Paragraph 5, da wird&#039;s garantiert. 40 Prozent Verdienstspanne!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Neue Tricks an der Haustüre ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Dieser Fall ist ein Hybrid aus eigentlichem Filmfall und &amp;quot;Aktueller Kurzwarnung&amp;quot;. Es geht um Haustürgeschäfte, dem damals vor kurzem eingeführten Widerrufsrecht binnen einer Woche bei solchen sowie den Tricks, wie dieses von unlauteren Vertetern und Vertrieblern ausgehebelt wird. Zunächst erläutert Ede in der Anmoderation die bereits gesetzlich bestehenden Ausnahmen vom Widerrufsrecht: Versicherungsverträge, Bagatellgeschäfte (Artikel für unter 80 DM) sowie Abschlüsse bei einem bestellten Vertreter. Gerade der dritte Punkt würde zur Umgehung genutzt. Zunächst findet der Kunde eine Postkarte im Briefkasten oder auch einer Zeitschrift, welche eine Gratisaufklärung für Rheumabehandlung zu Hause in Aussicht stellt; dazu müsse man die Karte einsenden. Die im Filmfall gezeigte 76jährige Agnes Schüler hat genau dies getan. Kurz darauf läutet es energisch an ihrer Tür. Ein Vertreter spricht vor und zeigt sogleich die Postkarte vor. Sie erkennt die Karte wieder und zudem meint der Vertreter, dass sie ihm Fahrtkosten ersetzen müsse, wenn sie ihn wegschicke. Die laut Karte bestelle Aufkläung würde durch ihn erfolgen. Die resolute Frau Schüler ist zunächst stutzig, da sie von einer schriftlichen Aufklärung ausgegangen ist. Als der Vertreter auch noch einen Tasche vorzeigt mit etwas &amp;quot;ganz toll Neuartigem&amp;quot;, für dessen Begutachtung er einen Tisch bräuchte, bekommt er letztlich Zutritt zu ihrer Wohnung. Abmoderation erläutert, dass er dort erfolgreich schafft, ihr das &amp;quot;ganz tolle Naturprodukt&amp;quot; zu verkaufen (Ede: &amp;quot;&#039;&#039;anzudrehen&#039;&#039;&amp;quot;): eine Katzenfelldecke für 1500 DM. Bereits am Folgetag widerruft Frau Schüler den Kaufvertrag. Postwendend bekommt sie Post eines Rechtsanwaltes der Firma, welcher sich auf den &amp;quot;bestellten Vertreter&amp;quot; beruft, woraufhin kein Widerrufsrecht gegeben sei. Obendrauf stellt er ihr Gebühren seiner Inanspruchnahme von gut 100 DM in Rechnung. Diese Methode hätte bei vielen hereingelegten Kunden Erfolg, die eine weitere Auseinandersetzung scheuten. Letztere wäre jedoch meist zu ihren Gunsten, da die Justiz die Postkarten-Masche mittlerweile kenne und sie als &amp;quot;provozierte Vertreterbestellung&amp;quot; werte, die das Rücktrittsrecht nicht ausser Kraft setze.&amp;lt;br&amp;gt;Die Abmoderation geht noch auf zwei weitere Tricks zur versuchten Aushebelung des Widerrufsrechts ein. Zum einen wird zuweilen wird im Kaufvertrag ein Passus aufgenommen, der auf eine Terminvereinbarung mit einem Vertreter hinweist, welcher somit bestellt worden sei. Der zweite Trick arbeitet mit der Rückdatierung: der Vertreter wird angewiesen, ein weiter in der Vergangenheit liegendes Datum auf dem Vertrag zu vermerken, so dass dann zum Zeitpunkt eines Widerrufs die Frist dafür - zumindest auf Papier - verstrichen ist. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Aenne Nau als Agnes Schüler, Christian Mey als Vertreter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Was ist denn los ... hier so – sturmzuklingele...?!&amp;quot;; &amp;quot;Entschuldigen Sie, Frau Schüler, man hat mir gesagt, dass Sie nicht mehr so gut hören würden!&amp;quot;; &amp;quot;Also, die Klingel, die hör&#039; ich noch! Was woll&#039;n Sie denn?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ausführliche Informationssammlung zu Haustürgeschäften und dem Widerrufsrecht ohne unnötig in die Länge gezogenen Filmfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Betrug nach Beerdigungen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Nepper der hier vorgestellten Masche studieren den Todesanzeigenteil der Zeitung und kommen in der Regel auf diese Weise an Kontaktdaten der Hinterbliebenen. &amp;lt;br&amp;gt;Erika Kupke hat ihren Ehemann verloren und lobt auf der Beerdigung zunächst den Pfarrer für seine Rede. Sohn und Schwiegertochter stehen ihr in der schweren Zeit bei. Es treffen auch zahlreiche Briefe bei ihr ein. Viele sind von Bekannten, da sich der Verstorbene einiger Beliebtheit erfreute. Zunächst nicht zuordnen können sie einen Brief mit Absender Deconta AG. Die Schwiegertochter öffnet ihn und findet eine Rechnung zu 160,74 DM vor. Es handle sich um Spezialdesinfektionsmittel im Rahmen der Beerdigung; im Schriftstück wird auf das Bundesseuchengesetz verwiesen. Die Witwe wundert sich, da ihr Mann nicht an einer ansteckenden Krankheit verstorben ist. Die Abmoderation nennt eine große Zahl solcher Briefe, die serienmäßig an Angehörige versandt worden seien. Viele haben trotz Verwunderung bezahlt. Der Drahtzieher basierte den Betrug genau darauf, dass es den Hinterbliebenen peinlich gewesen wäre, Kosten bestreiten zu müssen, die in welcher Weise auch immer vom Verstorbenen &amp;quot;verursacht&amp;quot; worden seien. Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich um einen mehrfach vorbestraften Kriminellen, der im gewährten Freigang die genannte Masche durchführte. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lieselotte Köster als Erika Kupke, Wolfgang Ziemssen als Pfarrer, Ingrid Domann als Schwiegertochter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber liebe Frau Kupke. Das ist doch ganz selbstverständlich. Immerhin haben wir fast zehn Jahre zusammen im Kirchenvorstand gesessen - Ihr Mann und ich.&amp;quot;; &amp;quot;Jaja ... er war immer sehr engagiert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Praktisch gleich liegende Gaunereien nach Sterbefällen, in welchen allesamt Rechnungen bei den Hinterbliebenen eintreffen, welche vermeintlich vom Verstorbenen ausgelöst worden sind, wurden auch in früheren Fällen vorgestellt: 1973 in [[VF 039 (Sendung vom 02.06.1973)#FF4]] oder bereits 1967 in [[VF 012 (Sendung vom 23.05.1967)#FF3]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 109 (Sendung vom 19.08.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 111 (Sendung vom 16.12.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kautionsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_111_(Sendung_vom_16.12.1988)&amp;diff=46723</id>
		<title>VF 111 (Sendung vom 16.12.1988)</title>
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		<updated>2024-06-15T14:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Nachnahmebetrug bei Kleinanzeigen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Rentnerin Anna Wildgruber schaltet Anzeige in Zeitschrift; sucht Weihnachtslieder von [https://de.wikipedia.org/wiki/Lale_Andersen Lale Andersen], bevorzugt auf Kassette; im Handel nicht mehr erhältlich. Das Ehepaar Wildgruber kann finanziell keine großen Sprünge machen, für solche Lieder ist Frau Wildgruber jedoch bereit, etwas Geld auszugeben. Betrüger lässt sich von Auskunft Telefonnummern der Inserenten geben, die Musik suchen und ruft sie der Reihe nach an; Ehepaar Wildgruber gerade mit Marmorkuchen an Kaffeetafel, als Telefon klingelt; Betrüger gibt vor, Lale-Schallplatte zu haben und sie auf Kassette überspielen zu können; 50 DM sind Anna zu viel; einigen sich auf 35, was Ehemann ob des Verhandlungsgeschicks stumm klatschend goutiert. Wenige Tage später: 43-Euro-Nachnahmeumschlag trifft ein; Anna zahlt die zu hohe Summe angesäuert; überreicht Ehemann Tape, das er in Kofferradio steckt; statt Lale Andersen läuft ein schauriges Märchen. Ede: Empfängern werde natürlich absichtlich irgendwelcher Ramsch als teure Nachnahme zugeschickt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Claus Berlinghof als Paul Wildgruber, Ruth Brück als Anna Wildgruber, Nick Benjamin als Anrufer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;&amp;quot;Na? Dann lass&#039; uns mal reinhören. Bin gespannt auf deine Lale.&amp;quot;; &amp;quot;Ich auch. Aber das mit der Nachnahme, das ärgert mich schon. 35 Mark war ausgemacht. Und jetzt hab&#039; ich mit Porto und Verpackung 43 Mark bezahlen müssen.&amp;quot;; &amp;quot;Des klingt aber net wie Lale Andersen.&amp;quot; - &amp;quot;Des&#039; ja&#039;n Ding! Ob der was verwechselt hat?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Diebstahl mit Ablenkungsbetrug ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein im Anzug gekleideter, ernst wirkender Mann spricht zunächst bei einer Bäckereiangestellten vor. Er erkundigt sich wegen einer Wohnung &amp;quot;im Haus&amp;quot; und danach, ob die Hausbesitzerin erreichbar sei. Dabei nennt letztere auch beiläufig den Namen der Hausbesitzerin, Frau Behrens, den sich der Besucher gut merkt. Sodann läutet er im genannten Haus bei der betagten Frau Behrens und spricht sie namentlich an. Er gibt vor, &amp;quot;schräg gegenüber&amp;quot; im neuen Postamt zu arbeiten und so eine Wohnung zu suchen. Er wüsste, dass ab Frühjahr im Haus eine Wohnung frei würde. Davon weiß Frau Behrens zwar nichts, aber der Besucher trägt wohl glaubwürdig vor, der Mieter wisse es selbst noch nicht genau und hätte das Vorhaben deshalb auch noch nicht bekanntgegeben. Er erhält Zutritt zu ihrer Wohnung, da sie nun auch interessiert ist. Der Besucher spricht von &amp;quot;großer Wohnung&amp;quot;, so meint Frau Behrens, das träfe nur auf ihre eigene und die darüberliegende Wohnung zu. So erklärt der Besucher, das sei genau, was er suche, und will sich gern umschauen. Die betagte Bewohnerin schöpft keinerlei Misstrauen und lässt ihn umschauen. Er erspäht sodann eine wertvolle Brillant-Armbanduhr und schickt zur Ablenkung die Hausdame nach einem Metermaß, vermeintlich, um etwas auszumessen. Mit Hilfe dieses Ablenkmanövers stibitzt er unentdeckt die Uhr im Wert von etwa 6000 DM. Danach verabschiedet er sich auffallend rasch, nachdem er die Miethöhe noch erfährt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Klaus Götte als Herr Krombach, Sabine Roller als Verkäuferin, Ellen Waldeck als Frau Behrens &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach, kommen Sie doch bitte rein, ja? Wir wollen das doch nicht im Treppenhaus bereden.&amp;quot; / &amp;quot;Ach, hätten Sie vielleicht mal &#039;n Metermaß oder &#039;n Zollstock für mich? Ich hab&#039; nämlich Bedenken, ob unser großer Wohnzimmerschrank an die Wand da drüben passt.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Betrug mit Aktenkoffer als Sichtschutz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein Betrüger-Duo ist bei Juwelieren auf Beutefang. Zunächst meldet sich einer von ihnen unter dem Namen Lambrecht auf eine Verkaufsanzeige solcher Art - der Juwelier Waldemar Borroszek hat Restbestände an Schmuck zum Verkauf inseriert und der vermeintliche Interessent möchte sich die Kollektion natürlich vor Ort ansehen. Ein Besuchstermin wird vereinbart. Der Juwelier hat das aktive Geschäft ein Jahr zuvor aufgegeben und veräußert nun den übrigen Bestand nach und nach, das zur Zeit noch einen Wert von knapp 100&#039;000 DM hat. Szenenwechsel zurück zu den Ganoven zeigt diese beim Üben ihres Tricks in einer Gaststätte: sitzend hinter einem geöffneten Aktenkoffer so tun, als würde man einen Beutel in ebendiesen befördern, in Wirklichkeit den Beutel aber vom Gegenüber unbemerkt zu Boden fallen lassen. Der Wirt nimmt sodann auch einen heruntergefallenen Beutel wahr und merkt dies beiläufig an. So übt das Duo noch etwas weiter. Dann findet der Besuch beim Juwelier statt, das Duo in der Aufstellung Interessent und sein Gutachter, der ihn begleitet. Als Herr Lambrecht ankündigt, er würde den gesamten angebotenen Bestand abnehmen, kommt das dem Juwelier sehr entgegen. Sie einigen sich schließlich auch auf einen Endpreis von total 89&#039;000 DM. Der geöffnete Aktenkoffer liegt auf dem Tisch vor dem &amp;quot;Gutachter&amp;quot;. Der Interessent schlägt vor, den Schmuck in einem Lederbeutel und dann im Koffer zu deponieren, bis er in einer halben Stunde mit genügend Bargeld zurück sei. Der Juwelier ist bereit, der Schmuck wandert in den Lederbeutel und dann wird vom vermeintlichen Gutachter der Trick mit dem Fallenlassen statt im Aktenkoffer platzieren angewandt. Nach einer Anzahlung von 1000 DM macht sich das Duo auf den Weg, angeblich zur Bank. Sie erscheinen natürlich nicht wieder. Der Lederbeutel mit dem Schmuck war erfolgreich und vom Juwelier unbemerkt eingesteckt worden, der zurückgelassene Aktenkoffer ist leer.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Frank Schuster als Herr Lambrecht, Urs Peter Wolters als Gutachter, Alfred Querbach als Waldemar Borroszek&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext: &#039;&#039;&amp;quot;Der Mann, der sich am Telefon Lambrecht nannte, hat jedoch nicht die Absicht, soviel Geld auszugeben, obwohl er und sein Komplize durchaus ernsthaft an dem Schmuck des alten Juweliers interessiert sind. Sie wollen es mit einer neuen und recht eigenwilligen Art des bargeldlosen Einkaufs versuchen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Diebstähle aus Kraftfahrzeugen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frau Wolf und ihr Mann beim Weihnachtseinkauf in der Mittagspause: erfüllen sich langgehegten Wunsch von einem Videorekorder. Dieser wird samt Kassetten erworben und dann im Golf II eines Arbeitskollegen verstaut, das im nahem Parkhaus abgestellt ist. Anschließend zurück an die Arbeit ins Büro, und &amp;quot;Sie ahnen bestimmt schon, was kommt&amp;quot;. Nach Dienstschluss Ausfahrt mit dem Wagen aus der Parkgarage, zunächst alles unauffällig. Beim Öffnen des Kofferraums ist jedoch nur noch der Abstelltisch vorhanden, der Rekorder und die Videokassetten sind entwendet. Die Kofferraumtüre ist jedoch unversehrt. Es wurde die Beifahrertür so raffiniert mit einem Schraubendreher manipuliert, dass dies nicht bemerkt wurde. Die Abmoderation blendet ein, dass in der BRD im vergangenen Jahr total 776&#039;140 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen erfasst wurden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Renate Wolf als sie selbst &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;... und Sie wissen ja, wenn man Weihnachtseinkäufe macht, dann ist man ziemlich bepackt mit Paketen und Päckchen und versucht, die zwischendurch im Auto zu verstauen, und geht dann weiter einkaufen.&amp;quot;; &amp;quot;Das kenn&#039; ich aus eigener Erfahrung, und ich habe das am letzten Wochenende auch recht häufig beobachtet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Hybrid-Fall, welcher mit einem Studiodialog mit der Geschädigten, Frau Wolf, beginnt, welche das Erlebte zuvor per Brief schilderte. Frau Wolf ist danach selbst Erzählerin und Darstellerin im Filmfall. Mehrfach ein kurzer Dialog mit Ede während des eigentlichen Filmfalls. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: offene Autos im Parkhaus ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder geht auf Entdeckungstour in einem öffentlichen Parkhaus, welches in einer beliebigen Großstadt stehen könnte. In zahlreichen dort abgestellten Wagen befinden sich von außen gut sichtbar alle möglichen Waren, aber auch Aktenmappen und vornehme Kleidungsstücke. Diverse Wagen haben offene Türen, Fenster oder Schiebedächer. Ein Fahrer, der gerade an seinem Wagen mit halboffenem Dachfenster ankommt, wird gleich befragt, was sich in dem ansonst leicht weggekommenen Aktenkoffer befunden hätte: Geschäftspapiere. An einem Renault 5 sind gleich das Schiebedach, alle Türen und der Kofferraum offen, letzterer mit neuen Badzimmerkacheln beladen. Im Anschluss kann wieder ein Fahrer zu den gut sichtbaren und für Diebe attraktiven Gegenstände im Fahrzeug befragt werden. Insgesamt wäre an etwa einem Drittel der Wagen etwas offen gewesen, und in etwa jedem zweiten Fall lag mögliches Diebesgut klar sichtbar auf den Sitzen auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Mitleidsmasche zur Weihnachtszeit: Werbekolonne verkauft gewöhnliche Weihnachtsgrußkarten als angebliche Behindertenware, je 10 Stück zu 24,80 DM. Es wurde vorgetäuscht, dass der Erlös einem guten Zweck zufließe. Inzwischen Ermittlungen wegen Betruges gegen die Täterschaft.&lt;br /&gt;
* Wohltätigkeitsschwindel mit Behindertenware: gewöhnliche Haushaltsartikel werden als solche an gutgläubige Käufer abgesetzt. Ede informiert, dass echte Behindertenware aus Behindertenwerkstätten grundsätzlich nicht durch Direktbesuche bei Haushalten vertrieben werden. Sie können vor Ort in solchen Werkstätten erworben werden. Blindenware ist davon eine Ausnahme, diese werden auch an der Haustüre angeboten, jedoch nur zur Bestellung mit späterer Lieferung, nicht als Sofortabsatz. Auch führen legitimierte Vertriebskräfte solcher Waren einen Blindenwaren-Vertriebsausweis mit einem geschützten Emblem mit sich.&lt;br /&gt;
* Tier- und Naturschutzschwindel: Prospekt der &amp;quot;Kilimandscharo Hilfswerk-Stiftung&amp;quot; appelliert an Menschen, die angeblich letzten Elefanten zu schützen und zu retten. Eine private Buschpolizei soll deren Ausrottung verhindern. Dafür benötigt die Stiftung natürlich Spenden, die als Bargeld oder Scheck im bereitgestellten Antwortcouvert an eine Schweizer Postfachadresse geschickt werden sollen. Begründeter Verdacht auf großangelegten Spendenbetrug.&lt;br /&gt;
* Brief eines ehemaligen Buchklub-Werbers, der in der Vergangenheit viele Kunden auf unlautere Weise für den Deutschen Bücherbund angeworben hatte. Viele Betroffene seien damals ausgetreten, daraufhin habe der Bücherbund diesem Vertreter auch gekündigt. Im Brief macht er einen Schaden durch entfallene Provision in Höhe von 130 DM geltend. Zur schnellen Regelung bietet er eine Erledigung gegen Abgeltungszahlung von 60 DM an. Diverse Empfänger hätten daraufhin diesen Betrag bezahlt. Der Deutsche Bücherbund hat gegen diese Praxis bereits seinerseits rechtliche Schritte eingeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 110 (Sendung vom 28.10.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 112 (Sendung vom 03.03.1989)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_101_(Sendung_vom_24.04.1987)&amp;diff=46722</id>
		<title>VF 101 (Sendung vom 24.04.1987)</title>
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		<updated>2024-06-15T13:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Falscher Hausmeister ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei Ganoven beobachten vom Parkplatz eines Mehrparteienhauses aus die gerade ankommende Bewohnerin Frieda Meissner, die ihren Briefkasten leert, und merken sich die Position desselben. Somit haben sie ihren Namen. Danach entnehmen sie der Briefkastenanlage noch den Namen des Hausmeisters, anschließend fahren die beiden zur nächsten Telefonzelle, um Frau Meissner anzurufen. Der Anrufer nennt sich ihr gegenüber „Gebhard“, der für einige Tage den Hausmeister Katschmarek vertreten würde. Die Seniorin ist zwar überrascht, aber Gebhard nennt einen plausiblen Grund für die scheinbar plötzliche Abwesenheit des Hausmeisters. Er kündigt ihr weiterhin an, Mitarbeiter der Stadtwerke müssten alsbald für eine Prüfung im Haus tätig werden und dabei auch ihre Wohnung betreten; er wäre dabei mitanwesend. Die beiden Männer sind als vermeintliches Gespann von Hausmeisterverteter und Stadtwerke-Monteur kurz darauf in ihrer Wohnung. Ersterer lenkt die Bewohnerin durch gemeinsames Hantieren am Sicherungskasten im Flur ab, derweil sein Komplize das Wohnzimmer nach Wertsachen durchstöbert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Aenne Nau als Frieda Meissner, Christopher Franz als Monteur, Gisbert Rüschkamp als Herr Gebhard&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Sprechertext als Übergang zur Abmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;... und Trickdiebe dieser Art finden erfahrungsgemäß recht schnell, was sie suchen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Telefonüberzug von Frau Meissner ist auf das Muster der Wandtapete abgestimmt. / Der Filmfall wird in der Mitte für einige Sekunden durch die Moderation unterbrochen, die ankündigt, dass die beiden Komplizen nun leichtes Spiel haben, in Frau Meissners Wohnung zu gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Abzocke mit Schlitzfräser zur Ansicht ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Elektromeister Peter Schüssler aus Hildesheim bestellt sich einen neuartigen Schlitzfräser „10 Tage kostenlos zur Ansicht“, nachdem ihm ein entsprechendes Schreiben der betreffenden Lieferfirma zugegangen war. Sein Mitarbeiter Günter packt den Schlitzfräser aus und achtet darauf, sorgsam mit dem Werkzeug und der Verpackung umzugehen, da Schüssler die Möglichkeit der Rücksendung in Betracht ziehen muss. Mit dem Schlagbohrer wird das neue Werkzeug am Betonboden im Keller getestet. Das Ergebnis ist nicht überzeugend, weder Meister noch Mitarbeiter können brauchbare Resultate am harten Beton erkennen. Günter reinigt das Werkzeug und verpackt es wieder gemäss Lieferzustand; nach Prüfung durch den Meister geht die Ware zurück an die Lieferfirma. Überraschend für Herrn Schüssler trifft hinterher jedoch eine Rechnung derselben ein. Diese enthält Positionen für Reinigung, neue Verpackung, Bürokosten, Porto und Spesen und beläuft sich auf über 80 DM. Die Abmoderation geht auf die juristische Spitzfindigkeit ein, dass hier immer nur von „kostenloser Ansicht“, nicht aber von „kostenlosem Ausprobieren“ die Rede war. Es sei anzunehmen, dass es der Lieferfirma von vornherein nur darum gegagen war, aus ebendiesem Ausprobieren, ohne dass das Werkzeug überhaupt nicht zu beurteilen ist, Rechnungen zu generieren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wilfried Elste als Peter Schüssler, Frederic Diehlmann als Günter, Bodo Toussaint als Herr Müller&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Dann hol&#039; doch mal den Schlagbohrer, damit wir das Wunderding ausprobieren können!&amp;quot; – &amp;quot;Okay.&amp;quot;; &amp;quot;Da woll&#039;n wir doch mal sehen, was der Fräser zu unserem Betonboden im Keller sagt. Da schadet ja so&#039;n Kratzer nichts!&amp;quot;; &amp;quot;Ich glaub, denn können wir nicht gebrauchen.&amp;quot; – &amp;quot;Nee, wenn wir damit nicht in&#039;n Beton reinkommen, dann nutzt uns der nichts.&amp;quot; – &amp;quot;Pass auf, dann mach ihn ordentlich sauber und pack ihn gleich wieder weg, in den Originalkarton. So, wie er war!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Studio wird anschliessend Bernhard Sperr von der Industrie- und Handelskammer München zu diesem Gebaren befragt. Auch er meint, die Lieferfirma hätte weitaus deutlicher klarstellen müssen, was &amp;quot;nur zur Ansicht&amp;quot; bedeute; insbesondere dass durch das Ausprobieren, dem eigentlichen Test also, Kosten anfallen können. Die unklare Formulierung kann zudem aus wettbewerbsrechtlicher Sicht als Irreführung angesehen werden und daraus ein Unterlassungsanspruch gegen die Firma geltend gemacht werden. Gemäß Ede haben aber viele Handwerker, die typischerweise in juristischen Details nicht bewandert sind, die Rechnungen bezahlt. Dazu meint der Handelskammerverteter, dass in solchen Fällen der Rechtsrat eines Anwalts oder auch der Kammer sinnvoll ist, bevor übereilt bezahlt würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Betrug mit Jobangebot als Schauspieler ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die Anmoderation geht einleitend auf junge Leute ein, von welchen viele den Alltag im Büro oder Betrieb als öde empfinden und von Berühmtheit und glanzvoller Karriere träumen. Der Filmfall beginnt mit einer Szene von Dreharbeiten zu „Ein Fall für zwei“, die natürlich diverse Passanten als Schaulustige anlockt. Unter diesen ist die Stenotypistin Katharina Bruckner, welche ihrer Freundin ganz aufgeregt äußert, dass sie gern selbst mitspielen würde. Auch sie sucht Abwechslung zur Eintönigkeit des Büros. Einige Tage später meldet sie sich auf ein entsprechendes Zeitungsinserat zum Vorstellungsgespräch. In einem gehobenen Wiesbadener Hotel wartet sie in Gesellschaft zahlreicher anderer Bewerber. Schließlich an der Reihe, muss sie einige Bewegungsabläufe schauspielern, was den Interviewführer, Herrn Meinhard, sichtlich überzeugt. Derweil ist im Warteraum die Bewerberin vor ihr zu sehen, die nach ihren Angaben ebenfalls engagiert wird. Sie zitiert dasselbe Kompliment (&amp;quot;warme, natürliche Ausstrahlung&amp;quot;), welche nun auch Frau Bruckner in ihrem Gespräch bekommt. Sie wird informiert, dass die Dreharbeiten auf später auf Madeira wären und etwa 6 Wochen in Anspruch nähmen. Nach Ende der Vorstellung wiederholt auch Frau Bruckner im Warteraum das Kompliment; eine noch wartende Bewerberin macht nun eine skeptische Miene, wohl (richtigerweise) vermutend, dass alle Bewerberinnen die gleiche Rückmeldung bekommen. Für Frau Bruckner trifft die schriftliche Bestätigung für das Engagement alsbald ein. Überraschend enthält diese auch eine Forderung von 1.340 DM für das Filmkostüm, während Details zum Einsatz erst vor Ort in Madeira folgen würden. Ihre Freundin ist diesbezüglich sehr skeptisch. Katharina überweist das Geld, es kommt danach aber keine Konkretisierung zum Engagement mehr. Die angeblichen Dreharbeiten wurden mehrfach verschoben und realistisch betrachtet muss davon ausgegangen werden, dass es von vornherein lediglich um das Einkassieren ging. Der Schaden wird auf etwa 2 Millionen DM beziffert, mit über 1000 Geschädigten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Marina Lehnert als Katharina Bruckner, Dinah Helal als Freundin, Jürgen Kloth als Rolf Meinhardt, Theo Maier-Körner als Passant, Helga Bender als Bewerberin #1, Edith Krüger als Bewerberin #2, Sabine Roller als Assistentin &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Anmoderation Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Die Glitzerwelt der Schtars und Sternchen, millionenfach vorgeführt, ist nach wie vor ein Traumziel. Verständlich vielleicht, aber realistisch: gewiss nicht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Schnäppchenfalle Elektronikartikel ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Es wird einleitend darauf hingewiesen, dass bei Konkursverkäufen zuweilen Elektronik- und Unterhaltungsartikel zu konkurrenzlos günstigen Preisen bezogen werden können. Zwei Kollegen studieren in einer Zeitschrift ein vermeintliches Angebot dieser Art und überschlagen im Kopf gar schon ihre Gewinnmargen, die sie mit dem Weiterverkauf so erstandener Geräte erwirtschaften würden. Der ganzseitigen Anzeige liegt ein Bestelltalon bei, bezahlt werden könne per Verrechnungsscheck oder Bargeld per Post. Inserent ist eine Uranus Handelsgesellschaft in Frankfurt. Durch die Formulierungen &amp;quot;solange Vorrat reicht&amp;quot;, &amp;quot;Reihenfolge der Bestellungen entscheidet&amp;quot; wird subtiler Termindruck aufgebaut. Einer der Kollegen ist zwar skeptisch, der andere meint aber, dass jedenfalls bei Zahlung mit Verrechnungsscheck nicht danebengehen könne. In Tat und Wahrheit residiert die Anbieterfirma in einer gemieteten unmöblierten Räumlichkeit ohne jede Spur namhafter Elektronikartikel. Die durch das Inserat ausgelöste Bestellwelle gelangt mittels eingerichtetem Post-Nachsendeantrag zu einem Hotel in der Frankfurter Innenstadt. Unter falscher Identität hält sich der Drahtzieher dort für eine kurze Zeit auf. Er nimmt das Bargeld und die Schecks entgegen und sucht dann das Weite. Die Abmoderation nennt über 3500 Bestellungen an diese Scheinfirma. Die Schecks habe er durch einen glücklichen Zufall nicht mehr einlösen können, da ihm die Polizei zuvor auf die Schliche kam.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Eduard Erne als Kollege #1, Werner Tritzschler als Kollege #2, Jochen Rühlmann als Herr Leineweber&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das ist ja unglaublich!&amp;quot;; &amp;quot;Sagenhaft!&amp;quot;; &amp;quot;Der Videorekorder für 995. Den verkaufen wir für zwo-zwo!&amp;quot;; &amp;quot;Und das ist schon günstiger als bei den meisten anderen!&amp;quot;; &amp;quot;Da kannst du mal sehen, dass die Pleite auch ihre Vorteile hat.&amp;quot;; &amp;quot;Aber nur für den, der billig an die Konkursmasse kommt! Zum Beispiel diese Spiegelreflex mit dem Fünfzig-Objektiv, für 695 Mark. Das ist absolute Spitze - du, die hol&#039; ich mir!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Ede schlüpft in die Rolle eines potentiellen Opfers und nimmt an seinem Telefon auf dem Stehpult einen angeblichen Anruf der Landesversicherungsanstalt entgegen. In Wahrheit stecken private Versicherungsvertreter dahinter, die einem im persönlichen Gespräch kapitalbildende Lebensversicherungen aufschwatzen wollen.&lt;br /&gt;
* Schneller Reichtum durch internationale Kettenbriefaktionen wird versprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Ede:&#039;&#039;&amp;quot;Verschenkt wird auf dieser Welt, erfahrungsgemäß sehr viel weniger, als uns manche Betrüger gelegentlich weismachen wollen. Zwar traurig aber leider wahr.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder eine Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 100 (Sendung vom 06.03.1987)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 102 (Sendung vom 19.06.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täuschung im Fernabsatzgeschäft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_059_(Sendung_vom_20.05.1978)&amp;diff=46721</id>
		<title>VF 059 (Sendung vom 20.05.1978)</title>
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		<updated>2024-06-15T08:48:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Wenn Gauner aufs Dach steigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der windige Anwerber Ludwig Beiling rekrutiert drei Langzeitarbeitslose in einer Gaststube, wo diese täglich Skat spielen. Angebot der Nebenbeschäftigung mit Lohn jeden Tag bar auf die Hand ohne jegliche Abzüge. Die Arbeitslosen sehen zwar sofort, dass es sich um Schwarzarbeit handelt, Beiling ist es aber bewusst, dass sie dennoch interessiert sein werden. Es winken 12 DM pro Stunde, mithin ca. 100 DM pro Tag als &amp;quot;Zubrot&amp;quot;, das die Angeworbenen trotz gewisser Zweifel schnell annehmen. Die Beschäftigung besteht aus Dachdeckerarbeiten, unabhängig davon, ob die Arbeitslosen darin überhaupt Vorerfahrungen haben. Komplize Thomas Hitzer schafft derweil durch Vorsprache bei Hausbesitzern mittels entsprechender Dramatisierung der Zustände die Aufträge für Dachdeckerarbeiten herbei. Auch dem Ehepaar Göbel wird auf diese Art ein windiger Auftrag zum Dachdecken aufgeschwatzt. Der zusammengewürfelte Arbeitstrupp nimmt dort umgehend auch ihren Einsatz auf: Werber Beiling ist der &amp;quot;Vorarbeiter&amp;quot; und die Schwarzarbeiter decken das Dach mehr schlecht als recht, wobei einer beinahe verunfallt. Zudem verwendet Beiling übertrieben viel teures Dachblei, an dessen Verkaufsumsatz er beteiligt ist. Die Endrechnung ist dann um 3&#039;000 DM höher als damals genannt, da u.a. Zusatzmaterialien extra bezahlt werden müssten. Die windige &amp;quot;Dachdeckerfirma&amp;quot; tritt den Beschwerden von Herrn Göbel forsch entgegen, wonach das Ehepaar klein beigibt und bezahlt. In der Abmoderation werden einem Prozeß gegen die dubiose Firma zwar Chancen eingeräumt. Schwindler der gezeigten Art würde aber darauf setzen, dass viele Leute dieses Risiko und Aufwand scheuten. Der Schaden besteht hier nicht nur aus dem überhöhten Endpreis, sondern auch aus der &amp;quot;folgenschweren Pfuscharbeit&amp;quot;, durch welche die nächste Renovation am Dach bereits vorprogrammiert sei.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Joachim Schweighöfer als Günter Kunert, Wilfried Elste als Heinz Waschke, Martin Prior als Wilhelm Kolb, Michael Mendl als Ludwig Beiling, Wolfgang Ziemssen als Thomas Hitzer, Gerhard Retschy als August Göbel, Liselotte Köster als Heidrun Göbel&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Mensch, Wilhelm, was machst du denn da, so geht das doch nicht! Bisschen schneller könntest du auch arbeiten! Wenn du so weitermachst, da brauchen wir bis übermorgen.&amp;quot;; &amp;quot;Schliesslich war ich mal Putzer und kein Dachdecker.&amp;quot;; &amp;quot;Sag mal Ludwig, die Latte hier ist ja ganz morsch! Sollten wir die nicht besser auswechseln?&amp;quot;; &amp;quot;Quatsch! Wie lang willst&#039;n dich hier noch festhalten? Hau&#039; drauf die Pfannen, das stimmt schon!&amp;quot;; &amp;quot;Wie lange hält das dann?&amp;quot;; &amp;quot;Das ist nicht unser Bier! Wir brauchen hier nur neu zu decken.&amp;quot;;&#039;&#039; Wenig später: &#039;&#039;&amp;quot;rrrratsch&amp;quot;&#039;&#039; (morsche Latte bricht unter Tritt des Schwarzarbeiters)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} &amp;quot;Traumreisen&amp;quot; aus dem Ramschladen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Benz mit Frau und Kindern im Reisebüro; wegen Urlaubsstopp in der Firma ziemlich spät dran; Barbados- und Seychellen-Plakate; keine passenden Angebote für die Sommerferien mehr; Reisebüromitarbeiter gibt Tipp, doch mal in der Zeitung nach Annoncen Ausschau zu halten von Urlaubern, die ihre Reisen weiterverkaufen wollen, weil sie sie kurzfristig nicht antreten können. Wolfgang und seine Frau durchforsten Anzeigenteile in der Zeitung; stoßen auf Inserat des „Urlaubs-Supermarkts“ – „Ihr Super-Urlaub muss nicht superteuer sein!!!“. Ladengeschäft in der Kölner Innenstadt wenig vertrauenerweckend; Reiseverkäufer entschuldigt sich erst einmal für das Aussehen des Shops; an der Einrichtung gespart, um möglichst günstig Reisen verkaufen zu können; sehr freundlich und sympathisch wirkender Verkäufer hat gleich das gewünschte Angebot in seiner Kartei: 3 Wochen Gran Canaria im 3-Sterne-Hotel mit Übernachtung und Frühstück für 3.376 DM; muss sofort in voller Höhe bezahlt werden, wegen des kurz bevorstehenden Abreisedatums; Wolfgang zahlt 450 DM bar, den Rest per Scheck; Verkäufer kann gut kopfrechnen; Reiseunterlagen würden direkt am Abflugtag am Charterflug-Infoschalter am Flughafen hinterlegt. Zwei Wochen später: Familie Benz hat alles gepackt und wartet zu Hause aufs Taxi; Wolfgang ruft sicherheitshalber noch mal beim Infoschalter am Flughafen an, um zu fragen, ob Tickets auch tatsächlich hinterlegt sind; dort liegt aber nix. Anruf beim Urlaubs-Supermarkt: &amp;quot;Dü-del-dü ... kein Anschluss unter dieser Nummer!&amp;quot; Bedeutungsschwangerer Zoom auf den orangenen Telefonhörer.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Peer Augustinski als Wolfgang Benz, Rainer Güther als Reisebüroangestellter, Gisela Ferber als Gerda Benz, Udo Bodnik als Leiter Urlaubs-Supermarkt       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wundern sich ein bisschen, wies hier aussieht!&amp;quot; – &amp;quot;O, nein, wissen Sie ...&amp;quot; – &amp;quot;Doch, doch, wir kennen das. Jeder, der zum ersten Mal zu uns kommt, stolpert über die Aufmachung hier.&amp;quot;; Ede: &amp;quot;Wolfgang Benz und seine Frau können nicht wissen, dass die Reisen, die in der Kartei des sogenanneten Urlaubs-Supermarktes stecken, „Traum“-Reisen im wahrsten Sinne des Wortes sind, und dass deshalb für jeden Wunsch etwas Passendes vorhanden ist.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Kein Anschluss unter dieser Nummer!&amp;quot; läuft noch unheilverkündend weiter, als der Filmfall bereits zu Ende ist und sich Ede wieder dem Zuschauer zuwendet. Das, was im Filmfall als &amp;quot;wenig vertrauenerweckendes&amp;quot; Reisebüro beschrieben wird, ist die Blaupause so ziemlich jedes Last-Minute-Reisebüros unserer Zeit: Plakate mit großen Preisen im Schaufenster und spartanische Einrichtung. Die Salzstraße 16 gibt es in Köln tatsächlich, allerdings nicht in Köln 1 (Innenstadt), sondern in Köln-Mülheim (damals Köln 80). Die Darsteller Peer Augustinski und Gisela Ferber waren auch im wirklichen Leben ein Ehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Üble Geschäfte mit der Tierliebe  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Witwe Mechthild Kaiser hat kürzlich ihren Hund verloren und ist nun noch einsamer als bereits zuvor. Selbst die Zeitungsnachrichten klingen düsterer und allein der Tiermarktteil hellt ihr Stimmung auf. Laut Inserat namhaft klingende Hundezucht weckt ihr Interesse; sie meldet sich dort rasch und erkundigt sich nach reinrassigen Hundewelpen. In Wirklichkeit ist der Betrieb aber nur eine reine Tierhandlung, in welcher keine Hunde gezüchtet, sondern als billige Massenware aus dem umliegenden Ausland importiert werden. Das geht mit zahlreichen  gesundheitlichen Risiken für die Tiere einher. Die dubiose Tierhandlung kauft die Welpen für je um die 40 DM ein, wonach sie für je 400-500 DM als &amp;quot;edle Rassehunde&amp;quot; mit zurechtfrisiertem Stammbaum feilgeboten werden. Frau Kaiser spricht im Geschäft vor und trotz ihrer immer noch bestehenden Zweifel und dem hohen Preis wird sie von den Betreibern geschickt zum Kauf eines Welpen manipuliert. Zur Absicherung für die Tierhandlung wird ihr ein schriftlicher Kaufvertrag untergeschoben, in welchem sie bestätigt, das Tier gesund übernommen zu haben und alle Risiken für dessen künftige Entwicklung zu tragen. Ihre Freude währt nicht lang, nach wenigen Tagen kränkelt das Tier und verendet trotz tierärztlicher Behandlung kurz darauf. Sie begräbt ihn im Hundefriedhof, neben ihrem vorherigen Hund. Dem Tierarzt sind die Vorgänge windiger Tierhandlungen bestens geläufig (&amp;quot;Was sich alles so Züchter nennt!&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ellen Waldeck als Mechthild Kaiser, Willem Fricke als Friedhofsarbeiter, Karl Heinz Hess als Norbert Schadeck, Krystian Martinek als Volker, Hans Irle als Tierarzt &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach, in meinem Alter sollte man keine Todesanzeigen mehr lesen. Viel zu viele Bekannte, die man darin entdeckt.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der falsche Mann vom Standesamt ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schneider besucht das örtliche Standesamt und notiert sich die Adressen werdender Eheleute. Diese sucht er im Anschluss auf und bittet um die Ausweise, um sie rechtzeitig &amp;quot;umschreiben&amp;quot; zu lassen. Die Masche ist ungewöhnlich erfolglos: Nur ein Paar fällt darauf herein. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 058 (Sendung vom 11.02.1978)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 060 (Sendung vom 29.07.1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_048_(Sendung_vom_15.10.1975)&amp;diff=46720</id>
		<title>VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)</title>
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		<updated>2024-06-14T22:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitte der 1970er desolate Lage auf dem Wohnungsmarkt: 250.000 unverkaufte Neubauwohnungen,  hingegen noch großes Interesse beim Bau von Einfamilienhäusern; Bauarbeiter oben ohne; Firma &amp;quot;Billig-Bungalow&amp;quot; preist auf Ausstellung Eigenheim für 7.000 DM Einmalzahlung und monatliche Rate von 300 DM an; kein Eigenkapital nötig; Familie Bode aus Wiesbaden sehr interessiert; Grundstücke können vermittelt werden; direkt ins Beratungsgespräch; Vertreter erkärt &amp;quot;Mietkaufplan&amp;quot; über 20 Jahre; in den letzten beiden Jahren nur noch Rate von 20 DM zu zahlen; insgesamt rund 70.000 DM; Mann verhalten skeptisch; Haus durch Großserie und &amp;quot;neue Werkstoffe und Bausysteme&amp;quot; so billig und komplett schlüsselfertig; wenige Tage später kommt Bezirksdirektor noch mal zur Finalisierung des Geschäfts bei Bodes vorbei; wird immer nur bei der Anzahlung präzise, bei allen anderen Zahlungen ist er von &amp;quot;erstaunlicher Großzügigkeit&amp;quot;; Herr Bode fragt nach Referenzhaus und spricht damit, ohne es zu wissen, wunden Punkt der angeblich weltweit operierenden Firma an; Bezirksdirektor wickelt ihn aber wieder ein – &amp;quot;Sie kennen das Haus ja jetzt in- und auswendig!&amp;quot;; Frau Bode zahlt Stapel Tausender auf Postscheckkonto der Firma ein; dann Monat für Monat 300 DM – nur für die Hoffnung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernd Schäfer als Unternehmer, Kai Kraus als Joachim Bode, Barbara Pierson als Frau Bode, Walter Flamme als Vertreter, Gerhard Retschy als Bezirksdirektor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich will Sie um Gottes willen nicht überreden, wir sind ein seriöses Unternehmen!&amp;quot;; &amp;quot;Ich würde an Ihrer Stelle jetzt sofort abschließen, damit die 3 Jahre möglichst bald um sind!&amp;quot;; &amp;quot;Also schön, ich glaub schon, dass wir alles richtig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zu Beginn des Filmfalls sind mehrere nicht fertig gestellte Immobilienprojekte zu sehen, unter anderem auch der Sonnenring im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der Teil des [https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal Helaba-Skandals] war. Nach dem Filmfall spricht Ede im Studio mit Helmut Eichelgrün, Chefredakteur einer bekannten Fachzeitschrift und Experte für Fertigbau. Er zeigt auf, warum hinter einem solchen Angebot nicht mehr steckt als &amp;quot;eine blühende Fantasie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
# Wie kann eine Firma, die angeblich mit dem Pfennig kalkuliert, in Anzeigen ihren Vertretern einen Monatsverdienst von 10.000 DM versprechen?&lt;br /&gt;
# Niedriger Preis soll für eine Großserie von 4.000 Häusern kalkuliert sein. Um sie zu bezahlen, müsste Firma rund 150 Mio. DM aufbringen. Sie dürfte nicht einmal einen Bruchteil davon haben. Es sei also davon auszugehen, dass Firmen gar nicht bauen, sondern Anzahlungen und über mehrere Jahre monatliche Raten kassieren wollen. Dann werde das Geld beiseite geschafft und Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Das Doppelleben eines Hellsehers ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mysteriöser Mann kassiert laut Ede mit &amp;quot;metaphysischer Masche&amp;quot; jeden Monat Honorare, für die ein Normalbürger ein ganzes Jahr lang arbeiten müsse; Hotel Hunsrücker Hof; Hellseher Cirro, der Meister der Handlesekunst; voller Warteraum im Hotel; Mitarbeiter Cirros hört Gespräche der Wartenden ab und erfährt so Details aus deren Leben und Sorgen; gibt Infos kurz vor Séance an Cirro weiter; dieser trifft deshalb oft ins Schwarze; Anzug und große Fliege; Geld für Sitzung vorab in die Schublade; fragt im Laufe der Sitzung Frau nach Schmerzen und sieht Verschlimmerung voraus; bietet Vorbeugung mit einem neu entwickelten Vibrationskissen an; kennt zufällig Adresse des Herstellers; notiert sie auf Zettel, der der Bestellung beigelegt werden soll; Frau bestellt Kissen für 278 DM; Hellseher Cirro ist in Wirklichkeit Herr Wenzel, einer der erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter des Unternehmens; kassiert bei Besuch in der Firma mehr als 4.000 DM Provision&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ursula Vogel als Kundin, Ingeburg Kanstein als Angelika Schreiner, Hanns Gosslar als Kunde, Werner Cartano als Cirro/Herr Wenzel, Rolf Jahncke als Chef   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede überlegt, ob es eine Konsequenz unserer &amp;quot;zunehmend materiell orientierten Zeit&amp;quot; ist, dass sich &amp;quot;immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir gemeinhin wahrhaben wollen.&amp;quot; Mit einer ähnlichen Masche hatte in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; vor drei Jahren schon ein [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972) | angeblicher Yoga-Lehrer]] überteuerte Diät-Produkte verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter ruft von Telefonzelle aus mehrere Läden (darunter Radio- und Fernsehgeschäfte) an, gibt sich als Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma aus und und zeigt sich an höherwertigen Produkten interessiert. Kündigt jeweils an, Mitarbeiter &amp;quot;Herrn von Kaunitz&amp;quot; vorbeizuschicken; mit der selben Masche auch Lieferwagen mieten; am kommenden Tag mietet Täter mit Vollmacht einer Firma am Ort den Wagen an; mit dem Transporter jeweils bei Geschäften vorbeifahren und teure Ware einladen; &amp;quot;Herr von Kaunitz&amp;quot; legt jeweils Vollmacht eines Unternehmens vor; dann Verschwinden; Tage später trudeln Rechnungen der abgeholten Ware bei den Unternehmen ein: diese zahlen nicht, da nie beauftragt; Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Täter nicht aus den Unternehmen stammen, deren Briefpapier für die Vollmachten verwendet wurde; des Rätsels Lösung: Täter besucht in Stadt jeweils Druckerei und gibt vor, für die Firma seines Chefs Briefpapier auswählen zu wollen. Lässt sich Muster der Briefköpfe zeigen, die Druckerei für andere Firmen am Ort gesetzt hat. Täter gibt sich dann unentschlossen und bittet darum, die Briefbögen ausleihen zu dürfen - angeblich, um sie seinem Chef zu zeigen. Stattdessen nimmt er dieses Briefpapier dann für die falschen Vollmachten.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Hollenbeck als Fernsehverkäufer #1, Rolf Pulch als Herr von Kaunitz, Karl Stroth als Fernsehverkäufer #2, Luscha Wendt als Antiquitätenhändlerin, Will van Deeg als Herr Oberkron, Karl Heinz Hess als Kriminalpolizist, Kai Bronsema als Druckereimitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wie komm&#039; ich denn dazu? Was soll ich denn mit Tonbandgeräten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass es für Druckereien unangenehme Folgen haben kann, wenn sie offizielles Briefpapier von Kunden weitergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Der falsche Kellner ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder reichen ein falscher Kellnerkittel, eine Speisekarte und ein großes Portemonnaie, um in einem vollen Biergarten ordentlich abzukassieren. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes guter Rat, bei dem er auch schmunzeln muss: &amp;quot;Schaun&#039; Sie sich das nächste Mal den Kellner an, der Sie bedient!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_048_(Sendung_vom_15.10.1975)&amp;diff=46719</id>
		<title>VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)</title>
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		<updated>2024-06-14T21:52:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitte der 1970er desolate Lage auf dem Wohnungsmarkt: 250.000 unverkaufte Neubauwohnungen,  hingegen noch großes Interesse beim Bau von Einfamilienhäusern; Bauarbeiter oben ohne; Firma &amp;quot;Billig-Bungalow&amp;quot; preist auf Ausstellung Eigenheim für 7.000 DM Einmalzahlung und monatliche Rate von 300 DM an; kein Eigenkapital nötig; Familie Bode aus Wiesbaden sehr interessiert; Grundstücke können vermittelt werden; direkt ins Beratungsgespräch; Vertreter erkärt &amp;quot;Mietkaufplan&amp;quot; über 20 Jahre; in den letzten beiden Jahren nur noch Rate von 20 DM zu zahlen; insgesamt rund 70.000 DM; Mann verhalten skeptisch; Haus durch Großserie und &amp;quot;neue Werkstoffe und Bausysteme&amp;quot; so billig und komplett schlüsselfertig; wenige Tage später kommt Bezirksdirektor noch mal zur Finalisierung des Geschäfts bei Bodes vorbei; wird immer nur bei der Anzahlung präzise, bei allen anderen Zahlungen ist er von &amp;quot;erstaunlicher Großzügigkeit&amp;quot;; Herr Bode fragt nach Referenzhaus und spricht damit, ohne es zu wissen, wunden Punkt der angeblich weltweit operierenden Firma an; Bezirksdirektor wickelt ihn aber wieder ein – &amp;quot;Sie kennen das Haus ja jetzt in- und auswendig!&amp;quot;; Frau Bode zahlt Stapel Tausender auf Postscheckkonto der Firma ein; dann Monat für Monat 300 DM – nur für die Hoffnung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernd Schäfer als Unternehmer, Kai Kraus als Joachim Bode, Barbara Pierson als Frau Bode, Walter Flamme als Vertreter, Gerhard Retschy als Bezirksdirektor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich will Sie um Gottes willen nicht überreden, wir sind ein seriöses Unternehmen!&amp;quot;; &amp;quot;Ich würde an Ihrer Stelle jetzt sofort abschließen, damit die 3 Jahre möglichst bald um sind!&amp;quot;; &amp;quot;Also schön, ich glaub schon, dass wir alles richtig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zu Beginn des Filmfalls sind mehrere nicht fertig gestellte Immobilienprojekte zu sehen, unter anderem auch der Sonnenring im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der Teil des [https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal Helaba-Skandals] war. Nach dem Filmfall spricht Ede im Studio mit Helmut Eichelgrün, Chefredakteur einer bekannten Fachzeitschrift und Experte für Fertigbau. Er zeigt auf, warum hinter einem solchen Angebot nicht mehr steckt als &amp;quot;eine blühende Fantasie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
# Wie kann eine Firma, die angeblich mit dem Pfennig kalkuliert, in Anzeigen ihren Vertretern einen Monatsverdienst von 10.000 DM versprechen?&lt;br /&gt;
# Niedriger Preis soll für eine Großserie von 4.000 Häusern kalkuliert sein. Um sie zu bezahlen, müsste Firma rund 150 Mio. DM aufbringen. Sie dürfte nicht einmal einen Bruchteil davon haben. Es sei also davon auszugehen, dass Firmen gar nicht bauen, sondern Anzahlungen und über mehrere Jahre monatliche Raten kassieren wollen. Dann werde das Geld beiseite geschafft und Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Das Doppelleben eines Hellsehers ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mysteriöser Mann kassiert laut Ede mit &amp;quot;metaphysischer Masche&amp;quot; jeden Monat Honorare, für die ein Normalbürger ein ganzes Jahr lang arbeiten müsse; Hotel Hunsrücker Hof; Hellseher Cirro, der Meister der Handlesekunst; voller Warteraum im Hotel; Mitarbeiter Cirros hört Gespräche der Wartenden ab und erfährt so Details aus deren Leben und Sorgen; gibt Infos kurz vor Séance an Cirro weiter; dieser trifft deshalb oft ins Schwarze; Anzug und große Fliege; Geld für Sitzung vorab in die Schublade; fragt im Laufe der Sitzung Frau nach Schmerzen und sieht Verschlimmerung voraus; bietet Vorbeugung mit einem neu entwickelten Vibrationskissen an; kennt zufällig Adresse des Herstellers; notiert sie auf Zettel, der der Bestellung beigelegt werden soll; Frau bestellt Kissen für 278 DM; Hellseher Cirro ist in Wirklichkeit Herr Wenzel, einer der erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter des Unternehmens; kassiert bei Besuch in der Firma mehr als 4.000 DM Provision&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ursula Vogel als Kundin, Ingeburg Kanstein als Angelika Schreiner, Hanns Gosslar als Kunde, Werner Cartano als Cirro/Herr Wenzel, Rolf Jahncke als Chef   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede überlegt, ob es eine Konsequenz unserer &amp;quot;zunehmend materiell orientierten Zeit&amp;quot; ist, dass sich &amp;quot;immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir gemeinhin wahrhaben wollen.&amp;quot; Mit einer ähnlichen Masche hatte in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; vor drei Jahren schon ein [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972) | angeblicher Yoga-Lehrer]] überteuerte Diät-Produkte verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter ruft von Telefonzelle aus mehrere Läden (darunter Radio- und Fernsehgeschäfte) an, gibt sich als Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma aus und und zeigt sich an höherwertigen Produkten interessiert. Kündigt jeweils an, Mitarbeiter &amp;quot;Herrn von Kaunitz&amp;quot; vorbeizuschicken; mit der selben Masche auch Lieferwagen mieten; am kommenden Tag mietet Täter mit Vollmacht einer Firma am Ort den Wagen an; mit dem Transporter jeweils bei Geschäften vorbeifahren und teure Ware einladen; &amp;quot;Herr von Kaunitz&amp;quot; legt jeweils Vollmacht eines Unternehmens vor; dann Verschwinden; Tage später trudeln Rechnungen der abgeholten Ware bei den Unternehmen ein: diese zahlen nicht, da nie beauftragt; Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Täter nicht aus den Unternehmen stammen, deren Briefpapier für die Vollmachten verwendet wurde; des Rätsels Lösung: Täter besucht in Stadt jeweils Druckerei und gibt vor, für die Firma seines Chefs Briefpapier auswählen zu wollen. Lässt sich Muster der Briefköpfe zeigen, die Druckerei für andere Firmen am Ort gesetzt hat. Täter gibt sich dann unentschlossen und bittet darum, die Briefbögen ausleihen zu dürfen - angeblich, um sie seinem Chef zu zeigen. Stattdessen nimmt er dieses Briefpapier dann für die falschen Vollmachten.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Hollenbeck als Fernsehverkäufer #1, Rolf Pulch als Herr von Kaunitz, Karl Stroth als Fernsehverkäufer #2, Luscha Wendt als Antiquitätenhändlerin, Karl Heinz Hess als Kriminalpolizist&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wie komm&#039; ich denn dazu? Was soll ich denn mit Tonbandgeräten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass es für Druckereien unangenehme Folgen haben kann, wenn sie offizielles Briefpapier von Kunden weitergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Der falsche Kellner ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder reichen ein falscher Kellnerkittel, eine Speisekarte und ein großes Portemonnaie, um in einem vollen Biergarten ordentlich abzukassieren. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes guter Rat, bei dem er auch schmunzeln muss: &amp;quot;Schaun&#039; Sie sich das nächste Mal den Kellner an, der Sie bedient!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
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		<title>VF 043 (Sendung vom 26.06.1974)</title>
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		<updated>2024-06-14T20:11:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tarasco97: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Scheckdiebe mit Millionenumsatz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Arbeitsweise professionell organisierter, höchst erfolgreicher Autoknackerbande aus Ruhrgebiet wird vorgeführt: Bande hat innerhalb eines Jahres 3 Mio. DM erbeutet, bevorzugt große Parkplätze in Erholungsgebieten, kann dort unauffällig Opfer ausspähen. Ist ausschließlich an Diebstahl von Euroschecks und dazugehörigen Scheckkarten interessiert. Beides zusammen findet sich häufig in Damenhandtaschen. Neuankommende Gäste werden von geschulten Beobachtern, sog. Deckern, taxiert bezüglich Wagentyps, im Auto zurückgelassener Gegenstände, vermutlicher finanzieller Verhältnisse (Frauen mit Beruf und eigenem Bankkonto!). Einige Kundschafter markieren geeignete Wagen mit geheimen Kennzeichen, z.B. Kieselsteinen. Eigentliche Autoknacker, sog. Knaller oder Zieher, kommen immer nur kurz zum Tatort, öffnen von Deckern vorausgewählte Fahrzeuge aller Typen in Sekundenschnelle, ohne Spuren zu hinterlassen. Benötigen dazu nur Tafelmesser und passend gebogenes Stück Draht, sog. Recklinghäuser Schlinge, da erstmals von Tätern aus Recklinghausen eingesetzt. Türen werden dann wieder korrekt verschlossen, so dass Opfer nachträglich kaum feststellen können, wann sie bestohlen wurden. Kundschafter erhalten Provisionen, Autoknacker meist pauschal 150 DM pro Scheckformular. Beute wird sofort per Post an andere Bandenmitglieder weitergeschickt, damit bei Polizeikontrollen auf Parkplätzen nichts zu finden ist. Da 80 Prozent erbeuteter Scheckdokumente von Frauen stammen, setzt Bande weibliche Helfer mit betont solidem Erscheinungsbild, sog. Euro-Muttis, zum Einlösen der Schecks ein. Euro-Muttis trainieren Nachahmung der Unterschriften auf Scheckkarten. Schecks werden bundesweit bei Kreditinstituten mit Unterschrift und unter Vorlage von Scheckkarte zu je 300 DM eingelöst. Euro-Muttis gehen auf größere Einlösetouren, da einzelne Bank oft nur maximal drei Schecks auf einmal annimmt. Nehmen auch Kinder mit in Bank, um besonders unverdächtig zu wirken. Haben Anweisung, sofort Rückzug anzutreten, wenn Bank Schwierigkeiten macht, z.B. nach Ausweis gefragt wird. Nehmen dann aber Scheckkarte wieder mit, versuchen es bei anderer Bank erneut. Beste Euro-Muttis lösen bis zu 15.000 DM pro Tag ein, erhalten meist 10 Prozent ausgezahlter Summe, manchmal bis zu 50 Prozent, Durchschnittsverdienst für sie 1.000 bis 1.500 DM am Tag. Tagesabrechnung zwischen Bandenchefs und Euro-Muttis in Diskothek im Ruhrgebiet, aus Jukebox spielt Bata Illics &amp;quot;Michaela&amp;quot;. Nachdem Geld verteilt ist, wird ein Schnäpschen gekippt. Eine Euro-Mutti kommt noch mit Geld nach, lädt die Jukebox neu, und es geht weiter: &amp;quot;Michaela&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Bandenführer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Bata Illic &amp;quot;Michaela&amp;quot; (1972)    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Euro-Muttis beim Kopieren der Unterschriften: &#039;&#039;&amp;quot;schwungvolles &#039;a&#039;&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;&#039;Müller&#039; ist ja nicht so schwierig.&amp;quot;&#039;&#039; Studio-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Der Schlager &#039;Michaela&#039;, meine Damen und Herren, ist für die Euroscheckgangster eine Art Erkennungsmelodie für einen besonders erfolgreichen Fischzug&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Film fast kein Dialogtext, es dominiert die Information aus dem Off &amp;lt;br&amp;gt;Bezirkskommissar Lenk von Kripo Marl erklärt, dass Name &#039;Michaela&#039; auf Werbeplakaten der Kreditinstitute für Euroschecksystem verwendet wird, daher als Erkennungszeichen der Bande dient. Spricht seltsamerweise von Reklame mit &amp;quot;fiktiver Michaela May&amp;quot;, obwohl es sich um echte Schauspielerin handelt. Gemeint ist wohl, dass Name als Künstlername fiktiv ist, Schauspielerin heißt bürgerlich Gertraud Mittermayr.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Falscher Friseur im Altenheim ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Etwa 35-jähriger Mann mit Aktentasche will sich unbemerkt Zutritt zu Altenheim verschaffen. Wirft dafür Steinchen gegen Fenster des Büros am Eingang, lenkt dadurch Schwester ab und schlüpft an der Pforte vorbei ins Haus. Wendet sich zielsicher Wohnräumen in oberen Etagen zu und studiert Namensschilder an den Zimmertüren. Sein Interesse gilt nur männlichen Heimbewohnern. Klopft bei Herrn Anton Böhm, stellt sich berlinernd als Herr Hoppe vor, Friseur aus Laden von nebenan. Erklärt, dass jetzt günstiger Vor-Ort-Service direkt im Heim angeboten wird – Haarschnitt für 4 DM. Herr Böhm ist erst skeptisch gegenüber Unbekanntem, doch dieser weckt mit Smalltalk Vertrauen. So lässt Böhm sich schließlich überzeugen, nimmt auf Stuhl am Fenster Platz und lässt den vermeintlichen Friseur machen. Dieser hat professionelle Ausrüstung dabei, benutzt sie fachmännisch, ist nach zehn Minuten mit seiner Arbeit fertig. Herr Böhm ist zufrieden, holt 4 DM aus Portemonnaie in Schublade. Betrügerischer Friseur startet jetzt Ablenkungsmanöver: Bittet Herrn Böhm, noch mal kurz Platz zu nehmen, um unregelmäßige Stelle nachzuschneiden. Greift dann hinter dem Rücken des alten Mannes in Schublade und steckt dessen Geldbörse ein. Betrüger verabschiedet sich nun rasch. Zu spät entdeckt Herr Böhm, dass ihm 400 DM gestohlen wurden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Robert Fitz als Anton Böhm, Volker Bogdan als Friseur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Schwester am Eingang: &#039;&#039;&amp;quot;Was soll das? [öffnet Fenster] Verdammte Lausejungs!&amp;quot;&#039;&#039; Herr Böhm: &#039;&#039;&amp;quot;Wissen Sie, was früher zu meiner Zeit ein Friseur gekostet hat? 40 Pfennig!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Juwelentrick im Pfarrhaus ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion zweifelte an Echtheit; Trick spielte sich aber recht häufig so ab; von uneingeschränktem Vertrauen gegenüber der Kirche ausgehen; dieses Vertrauen nutzt der Betrüger skeptisch aus; bayerische Mittelstadt; Empfehlung einer ansässigen katholischen Familie zerstreut Misstrauen; Stiftung für Patengemeinde in Afrika der Gemeinde St. Johannes; Messkoffer für die Lesung der heilige Messe in Diaspora empfehlen; gut ausgestattet; Koffer im Werte von 935 bzw. 942 DM; sich bewusst unentschieden zeigen; dadurch gelangen die Koffer in die Hände des Betrügers; Pfarrer Brauer soll sich entscheiden; der andere Koffer selbstverständlich am nächsten Tag (nicht) zurück; die Koffer gelangen nun in die Pfarrei; hier nun sind die Messkoffer plötzlich beide schon bezahlt und werden für die Partnergemeinde in Afrika vorbereitet; der Besucher wird jetzt mit gebührender Höflichkeit behandelt; angeblich soll junger Mann aus Münsterland in dieser Gemeinde mit einem Mädchen aus Bayern getraut werden; größeres Geschenk von bleibenden Wert machen wollen; dabei an Schmuck gedacht; der Pfarrer meldet den Besucher selbst beim Juwelier an; der Pfarrer soll das junge Paar kennen lernen; der Pfarrer erwartet die drei nach 18 Uhr; auch beim Juwelier wird der Besucher zuvorkommend empfangen; es wiederholt sich nun das Muster aus dem Sakralgeschäft: der Besucher kann sich aus mehreren Schmuckstücken nicht entscheiden; Juwelier soll die Schmuckstücke dem Pfarrer vorlegen; bewusst verpasst der Juwelier den Pfarrer; selbstsicheres Auftreten des Betrügers beeindrucken Juwelier und Sekretärin der Pfarrei; Betrüger tut so, als ob er sich im Sekretariat nach dem Pfarrer erkundige; dabei fragt er nur nach der ersten Sonntagsmesse; dann sei dem Pfarrer plötzlich etwas dazwischen gekommen; Juwelier kann jedoch nicht lange genug warten und lässt die Schmuckstücke im Vertrauen den Betrüger; dieser macht sich dann davon.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Gehlen als Werner Flörstedt, Julius Mitterer als Pfarrer Brauer, Gerhard Kauffmann als Juwelier Zentwig&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die beste Lösung wäre natürlich, wenn Sie die Ringe hier ließen, ich warte auf den Pfarrer und rufe Sie dann an, für welchen wir uns dann entschieden haben.&amp;quot;; &amp;quot;Tjaa --&amp;quot;; &amp;quot;Ich meine, wenn Sie den Schmuck nicht hier im Pfarrhaus lassen wollen, ich kann Ihnen da keine Vorwürfe machen. Ich müsste dann den Pfarrer bitten, heute abend noch einmal mit mir zu Ihnen ins Geschäft zu fahren, ob man ihm das allerdings zumuten kann ...&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Apparat des Pfarrers hat die Anschlussnummer 18438. Ede erzählt im Abschluss von einem Fall, wo der Juwelier sich von den angeblichen Zwischenfällen nicht beeindrucken ließ und geduldig warten wollte - der Betrüger floh unter einem Vorwand ohne Beute&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Betrug jetzt auch mit Umweltschutz ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; schwer strapazierte Zeiterscheinung; auch Betrüger springen auf den Trend an; auch Bernd Schröder gesellte sich hinzu; Kamera im Werkzeutkoffer versteckt; Emissionsschutzmessung im Schornstein; mit völlig ungeeignetem &amp;quot;Messinschtrument&amp;quot; hantieren; TÜV-mäßige Plakette gegen Gebühr von 23,50 DM aushändigen; zweiter Versuch läuft ebenso erfolgreich ab, wie der erste; wertlose Quittung sehr wichtig; hoher Stundenlohn verwundert &amp;quot;Opfer&amp;quot;; dritter Versuch: &amp;quot;prima Plakette&amp;quot;; vierter Versuch bei jungen Herrn; fünfter Versuch: nur Kassieren gezeigt; überall Vertrauen genießen; sechster Versuch ging wieder auf das Dach; siebter Versuch: für vier Schornsteine bei einer Nachbarin kassieren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Und dafür kriegen wir dreiundzwanzig fuffzich.&amp;quot; &amp;quot;Von mir?!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Versuche durch Schornsteinfeger-Illustrationen mit Nummer getrennt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anekdotisches zur ersten Erfassung der Sendedaten im Jahre &#039;09, die an dieser Ausgabe hing: Laut Gong 42/1974 war die Sehbeteiligung zu dieser Ausgabe bei gerade mal 14 %, was als &amp;quot;schwach&amp;quot; betitelt wurde. Diese Sendung wurde daher am Samstag, den 19. Oktober &#039;74 um 16:15 wiederholt, was bei der Zählung für Durcheinander gesorgt hat, da für 1974 plötzlich fünf statt vier Sendungen eingetragen waren. Dadurch rutschte auch die eigentlich 99. Sendung auf die 100 und die 100 auf die 101 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 042 (Sendung vom 20.03.1974)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tarasco97</name></author>
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