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	<title>Aktenzeichen XY ... ungelöst - Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-07T05:10:15Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:G%C3%BCnther_Stoll&amp;diff=47124</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Günther Stoll</title>
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		<updated>2024-08-24T18:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: Neuer Abschnitt /* &amp;quot;Bumshotel&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Und los geht&#039;s! Ich freue mich über konstruktive Kritik und Anregungen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 19:21, 28. Nov. 2018 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlich willkommen im XYWiki, [[Benutzer:{{PAGENAME}}|{{PAGENAME}}]] ;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;padding:0 5px; background:#FF7F00; border:3px solid #FFB200; width:100%&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir freuen uns darüber, dass du den Weg in das größte deutsche Wiki über die Sendereihe Aktenzeichen XY gefunden hast. Hier findest du viele spannende Informationen und kannst auch selbst ein Teil des Wikis werden und bei der Vervollständigung mithelfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich jede konstruktive Mitarbeit hilft unserem Wiki.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich für Neulinge sind des Weiteren unsere [[Allgemeine Hinweise|Allgemeinen Hinweise]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel Freude wünscht dir Uli --[[Benutzer:Ug68|Ug68]] ([[Benutzer Diskussion:Ug68|Diskussion]]) 19:51, 28. Nov. 2018 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielen Dank! [[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 19:55, 28. Nov. 2018 (CET&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther Stoll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich heiße Dich hier herzlich willkommen auf unserer Wiki. Ich finde es sehr superklasse, das Du Dich schon jetzt mit den alten Vorsicht Falle Sendungen anfängst. Die Ablauf der Sendungen von Vorsicht Falle habe ich ja schon mal angefangen. Auch vielen Dank für Deine XY-Geschichte. Ein sehr guter Name auch für uns und das Wiki. Vielleicht treffen wir uns ja mal im Papillion und können dann mal gemeinsam ein Bier trinken ohne umzufallen und dann später hoffentlich nicht auf der Sauerlandlinie einen Unfall bauen. Ich wünsche Dir weiterhin hier viel Spaß und eine schöne Woche noch. Wenn Du noch Fragen hast kannst Du uns jederzeit stellen (XY-Suchti, Admin, Gartenbauer, Marie Marchand und mir). Wir beißen nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele liebe Grüße Stefan --[[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 11:31, 29. Nov. 2018 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeit in unserem Team ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther Stoll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich bin sehr begeistert von Deiner Arbeit. Die ganzen Vorsicht-Fallen-Sendungen und die Aufarbeitung mancher FF (Carmen K., Christa R. usw.. Deshalb die Frage willst Du Mitglied unseres Teams als Administrator werden. Es ist natürlich kein Zwang. Du kannst Dich dann auch nochmal an XY-Suchti wenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende und auch schon mal ein frohes Fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße Stefan --[[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 12:23, 15. Dez. 2018 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Lieber Stefan, ich fühle mich sehr geehrt! Vielen Dank, dass Du Dich über meine Ergänzungen freust. Da ich nicht weiß, was man als Administrator alles so macht (oder machen muss), kann ich dazu eigentlich gar nichts sagen. Allerdings kann ich immer schlecht absehen, wann und wie oft ich dazu komme, hier im Wiki etwas zu ergänzen. Von daher gefällt es mir so wie es jetzt ist eigentlich ganz gut, dass ich immer mal etwas eintragen kann, wenn es gerade passt. Ich könnte mir vorstellen, dass mit dem Admin.-Job bestimmt (aus gutem Grund) Erwartungen verknüpft sind, oder Dinge, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erledigt werden müssen. Das würde ich mir gerne etwas vom Leib halten - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. :-) Aber trotzdem noch einmal ganz herzlichen Dank für das Angebot! Dir auch ein frohes Fest, Daniel --[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 00:42, 18. Dez. 2018 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wunsch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Wunsch hab ich eine Seite erstellt, wo ihr euch über allgemeines bzgl. XY austauschen könnt. Einfach mal in den letzten Änderungen stöbern. Dann findest du meine erstellte Seite. Viele Grüße. --[[Benutzer:XY-Suchti|XY-Suchti]] ([[Benutzer Diskussion:XY-Suchti|Diskussion]]) 14:34, 14. Feb. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
: Find&#039; ich hervorragend, Danke! --[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 01:36, 16. Feb. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeit als Admin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther Stoll,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
hättest Du nach wie vor Interesse an einer Mitarbeit als Administrator in unserem Team. Ich bin nämlich seit gestern berechtigt einen Admin reinzunehmen. Du hast ja in den letzten paar Monaten so toll und klasse mitgearbeitet, das das belohnt werden kann als Teammitglied. Du wärst dann neben Marie Marchand und XY-Zuschauer der dritte Admin. Überlege es Dir in aller Ruhe und gib mir dann einfach Bescheid. Ich wünsche Dir dann schon mal ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Viele liebe Grüße Stefan --[[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 11:25, 11. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Hallo lieber Stefan, jetzt, nach gut einem Jahr des Mitmachens, habe ich schon gemerkt, dass es mich immer wieder hier aufs XY-Wiki zieht. Von daher: Vielen Dank für das nette Angebot, ich nehme es gerne an. Sag&#039; mir, wenn Du noch irgendwelche Infos oder so brauchst. Viele Grüße --[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 21:53, 11. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es müsste jetzt geklappt haben. Damit kannst Du jetzt ua. auch die Hauptseite bearbeiten. Einträge löschen, schützen oder verschieben oben in der Leiste wo mehr draufsteht. Bitte bestätige mir das nochmal, ob oben in der Leiste bei Dir, ob Du das Mehr abrufen kannst. Vielen Dank und noch einen schönen Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Grüße Stefan --[[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 12:19, 12. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Lieber Stefan, jawoll, ist alles da. Ich lass&#039; aber sicherheitshalber lieber erst mal die Finger von diesen krassen Funktionen :-) Viele Grüße, --[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 21:40, 12. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Du kannst die Funktionen aber ab sofort benutzen. Verbieten tut dir das niemand. Glückwunsch und willkommen im Team. --[[Benutzer:XY-Suchti|XY-Suchti]] ([[Benutzer Diskussion:XY-Suchti|Diskussion]]) 12:57, 13. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch von mir nochmal herzlichen Glückwunsch z. B. kannst auf Deiner &#039;&#039;&#039;Benutzerseite  Günther Stoll&#039;&#039;&#039; (also nicht die Diskussionsseite) mal die Funktion schützen nehmen. Damit kann kein anderer die Seite bearbeiten Nur Du alleine kannst weiter allein die Seite &#039;&#039;&#039;Benutzer:Günther Stoll bearbeiten&#039;&#039;&#039;   . ich wünsche Dir noch ein schönes Wochenende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[https://www.wikixy.de/Benutzer:Günther_Stoll]]   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
viele liebe Grüße Stefan --[[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 15:32, 13. Dez. 2019 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frohes Fest ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther Stoll,&lt;br /&gt;
ich wünsche Dir hiermit ein frohes Weihnachtsfest mit vielen Geschenken und einen guten Rutsch ins neue Jahr und bleib auch gesund.&lt;br /&gt;
Viele liebe Grüße Stefan [[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 16:20, 23. Dez. 2022 (CET)&lt;br /&gt;
:Lieber [[Benutzer:XYmittendrin|Stefan]], das wünsche ich Dir und allen anderen Mitschreibenden auch! Als kleines Weihnachtspräsent habe ich sogar heute noch an einem der Filmfälle geschrieben (der Baum war schon aufgebaut :-)) - Viele Liebe Grüße an alle! -[[Benutzer:Günther Stoll|Günther Stoll]] ([[Benutzer Diskussion:Günther Stoll|Diskussion]]) 13:41, 24. Dez. 2022 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitarbeit als Bürokrat ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo lieber Günther Stoll, hättest Du vielleicht Interresse daran, bei uns im Team als Bürokrat mit zu arbeiten. Dann könntest Du dann normale User als Administratoren eingeben. Ich kann hier auch nicht immer präsent sein und da ja leider, leider unser lieber XY-Suchti nicht mehr dabei ist, ob Du in unserem Bürokratenteam mit mir, Wolfgang und David (Eduard1967) dabei sein willst. Überlege es Dir in aller Ruhe und wünsche Dir dann ein frohes Osterfest. Viele liebe Grüße Stefan [[Benutzer:XYmittendrin|XYmittendrin]] ([[Benutzer Diskussion:XYmittendrin|Diskussion]]) 12:27, 7. Apr. 2023 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;quot;Bumshotel&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OK, da ich bei einem Edit-War mit einem Löschadmin naturgemäß den Kürzeren ziehen werde, ich aber gleichzeitig nicht wusste, dass es hier Admins gibt, die sich unbedingt mit Begrifflichkeiten wie &amp;quot;Bumshotel&amp;quot; schmücken müssen, werde ich mein Engagement hier ab sofort beenden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_050_(Sendung_vom_18.02.1976)&amp;diff=47121</id>
		<title>VF 050 (Sendung vom 18.02.1976)</title>
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		<updated>2024-08-23T18:02:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Flirt mit bösen Folgen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der Schwindel mit dem Wechselgeld ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein Sportgeschäft. Kunde kauft Tischtennisbälle für 2 DM und zahlt mit einem 1.000-DM-Schein. Verlässt den Laden, kurz darauf kommt Komplize hinein, der Verkäuferin in brasilianischem Portugiesisch nonstop zutextet und seinen Wunsch, eine Fußball-Luftpumpe, nur schwer begreiflich machen kann. Zahlt die 3 DM für die Luftpumpe mit einem 500-DM-Schein. Verkäuferin gibt ihm 497 DM raus, er redet pausenlos in fremder Sprache weiter. Betrüger erspäht dann den Tausender in der Kasse, holt 3 DM aus seiner Tasche und möchte den 500er, die 497 DM Rückgeld und die 3 zusätzlichen Mark gerne gegen den Tausender tauschen. Zugelaberte und gestresste Verkäuferin erfüllt ihm den Wunsch - und ist unter dem Strich 500 DM los. Variante im Blumengeschäft: zwei Täterinnen kaufen Blumenstrauß für 3,50 DM und wollen mit Hunderter zahlen. Beim Wechselgeld-Fuffi passt ihnen die Seriennummer nicht, sie werden laut, eine greift in die Kassenlade und wedelt mit restlichen Fuffi-Scheinen daraus. Händler schmeißt sie raus - die eine Betrügerin hat allerdings beim Griff in die Kasse &#039;&#039;&amp;quot;mit der geschulten Fingerfertigkeit eines professionellen Zauberkünstlers&amp;quot;&#039;&#039; (Ede) vier 50-DM-Scheine im Ärmel verschwinden lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Regina Tagon als Verkäuferin, Julio M. Pinheiro als Vorreiter, Derval de Faria als Zweiter Mann, Carl J. Eberhardt als Blumenhändler, Ivana Milan als Betrügerin #1, Gisa Galotti als Betrügerin #2    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Bäckenbauehr, Päläh, verstähn Sie? Fuutbool!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede zeigt den Wechselgeldtrick aus dem Sportgeschäft hinterher noch mal in Ruhe mit Geld auf seinem Tisch. Der zweite Kunde hatte mit dem Fünfhunderter ja schon bezahlt, er gehörte ihm also nicht mehr. Trotzdem hat er ihn gemeinsam mit den 497 DM Rückgeld und weiteren 3 DM gegen den Tausender eingetauscht. Laut Ede werde der Trick oft von einem Redeschwall in einer Fremdsprache begleitet, um die Opfer zusätzlich zu stressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Vorsicht, falsche Wohltäter! ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Altentagesstätte schwer beliebt, Rentner kloppen Skat oder stricken; nach Toresschluss wird Leiterin Frau Ritzel von einem Herrn &amp;quot;Betriebsrat Scholz&amp;quot; angesprochen; seine Firma möchte statt Betriebsfeier in diesem Jahr Geld lieber für guten Zweck ausgeben; Paket für Rentner mit Nützlichem und Süßigkeiten; Ritzel solle doch die Adressen der 20 Bedürftigsten heraussuchen, denen dann persönlich ein solches Paket vorbeigebracht werden solle; Scholz besorgt sich dann in Reisebüro jeweils mehrere Prospekte von guten Kurhotels; mit Prospekten ausgestattet besucht er Rentner und gibt sich als Beauftragter der Ortskrankenkasse aus; verspricht alten Leuten drei Wochen Gratis-Kur; alte Frau Dörner schwer begeistert von unverhofftem Urlaub; allerdings 5 DM pro Tag Eigenanteil und 10 DM Bearbeitungsgebühr; müsse Dörner aber sofort bezahlen, sonst könne anderer auf den Kurplatz rutschen; Frau Dörner zahlt natürlich. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Marianne Kehlau als Frau Ritzel, Helmut Ahner als Herr Scholz, Sonja Kistner als Reisebüromitarbeiterin, Eleonore Brunken-Janotta als Mathilde Dörner        &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wissen sie, die Kassen gehen jetzt dazu über, diejenigen zu belohnen, die selbst sparsam gewirtschaftet haben und sich nicht bei jeder Kleinigkeit was Teures verschreiben lassen. Und sie haben ja in dieser Hinsicht bei uns schon lange ein Stein im Brett.&amp;quot; - &amp;quot;Ich mag dieses ganze Giftzeug sowieso nicht. Früher gabs das ja auch nicht und wir haben trotzdem alles überstanden.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Flirt mit bösen Folgen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der erfolgreiche Geschäftsmann Herbert Reichenauer ist in seinem Mercedes auf der A3 in seine Heimat München unterwegs; bekommt in der Nähe von Frankfurt Hunger und fährt an Rasthof raus; weiße Tischdecken, Bedienung am Tisch und Stehlampen; bestellt wegen der langen Fahrt &amp;quot;was Leichtes&amp;quot;: Omelett mit Champignons, Salat und Kaffee hintennach; adrett gekleidete Frau vom Nachbartisch spricht ihn an, nachdem sie sein Kennzeichen gecheckt hat; gibt sich als Vorstandssekretärin Frau Ludwig aus, die mit ihren Chefs auf der Autobahn nach München unterwegs gewesen sei, Chefs hätten wegen eiliger Sache in Kölner Zweitwerk umdrehen müssen; sie sei an Rasthof abgesetzt worden und solle jetzt mit Zug nach München weiterfahren; Herbert Reichenauer zeigt sich äußerst zuvorkommend und hilfsbereit; flirtet und lässt Dame vom Kellner ihren Wein vom Nachbartisch bringen; verliebte Dudelmusik; plaudern im Auto angeregt und Frau lässt sich von Reichenauer während der Fahrt die Beine streicheln; verlassen schließlich die Autobahn, um „Schloß Hotel“ anzusteuern; Frau lässt sich nach dem Zusammensein Reichenauers Visitenkarte geben, um in Kontakt zu bleiben. Wenig später: Frau Ludwig mit selber Masche an anderem Rasthof, spricht Herrn aus Düsseldorf an. – Später sitzen Ludwig und Reichenauer beim Kaffee. Frau erzählt etwas von rachsüchtigem Ex-Verlobtem, der die Visitenkarte entdeckt habe; sie habe alles gebeichtet und er wolle jetzt die sofort die gesamten 5.000 DM, die er ihr geliehen hatte, von ihr zurück – ansonsten werde er Reichenauers Ehefrau vom Schäferstündchen erzählen. Sie könne sich die 5.000 DM doch von ihrem neuen Liebhaber geben lassen. Reichenauer zahlt.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Eine solch charmante Reisebegleitung schlägt man doch nicht aus.&amp;quot;, &amp;quot;Schließlich wird man sich einig, an diesem Abend nicht mehr bis München durchzufahren. Die beiden verlassen die Autobahn, um den begonnenen Flirt in einem kleinen Waldhotel fortzusetzen.&amp;quot;&#039;&#039; (Ede trocken)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Henry Kielmann als Herbert Reichenauer, Gaby Blum als Sybille Ludwig, Fabian Wander als Herr aus Düsseldorf&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Ballade pour Adeline (Richard Clayderman)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist im Anschluss darauf hin, dass man in solchen Fällen nicht zahlen solle, da die Erpresser immer wiederkämen. Im übrigen empfiehlt er, sich an die Staatsanwaltschaft zu wenden. Sie sei in auch bei heiklen Privatangelegenheiten durchaus diskret. Im übrigen könne der Staatsanwalt auch auf die Verfolgung kleinerer Gesetzesbrüche verzichten, wenn das Opfer selbst etwas illegales gemacht haben sollte. Die Überführung von Erpressern sei vordringlicher.&amp;lt;br&amp;gt;Im Film steuert das Opfer in der Nähe von Frankfurt die Raststätte an; gezeigt wird aber der Rasthof Spessart, der eher in der Nähe von Würzburg liegt, siehe [http://autobahnatlas-online.de/A3.htm#Waldaschaff_680 Streckenkarte der A 3]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Preisausschreiben mit Warengutschein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder und Assistentin verteilen Handzettel für kinderleichtes Gewinnspiel in Briefkästen; alle, die antworten, werden zu Gewinnern eines &amp;quot;wertvollen Wäschepakets&amp;quot; auserkoren, 200 DM Einkaufsgutschein, Gewinner können sich Ware in Wohnwagen ansehen, müssen aber über 230 DM Bestellwert kommen, um &amp;quot;Gewinn&amp;quot; zu erhalten (= 200 DM werden von Bestellsumme abgezogen); Ware werde dann zugeschickt; würde außerhalb des Experiments natürlich nie passieren.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Des möschd isch ned, des möschd isch ned. Mir gehd des net um die 30 Mark, mir geht des ums Prinzip.&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Erste Versuchsperson bleibt vorbildlich standhaft und will von dem Gewinn nichts mehr wissen, als sie hört, dass sie dafür etwas zahlen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Studio wurde orange, ebenso wird bei (später nach) Ablauf der konzentrischen Kreise auch der Hintergrund bei Vor- und Abspann orange umgeblendet; dies blieb bis [[Sendung vom 17.12.1983|1983]] so.&amp;lt;br&amp;gt;Ede leitet das Experiment &amp;quot;zum fünfzigsten Mal&amp;quot; ein, obwohl das nicht stimmt, weil (mindestens) zweimal kein Experiment gezeigt wurde (u.a. am [[Sendung vom 26.02.1972|26.2.&#039;72]] und  [[Sendung vom 06.05.1972|6.5.&#039;72]]). Auch später (u.a. in der Folgesendung) entfiel das Experiment manchmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 051 (Sendung vom 12.05.1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wechselfallenschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweigegelderpressung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_049_(Sendung_vom_26.11.1975)&amp;diff=47119</id>
		<title>VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_049_(Sendung_vom_26.11.1975)&amp;diff=47119"/>
		<updated>2024-08-23T08:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}}Gauner nutzen Schulprobleme */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Gauner nutzen Schulprobleme ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schule-Aus an Grund- und Hauptschule im hessischen Schwalbach am Taunus; Mann und Frau verteilen Nachhilfe-Handzettel an die Schülerinnen und Schüler; &amp;quot;Verein für Förderkurse&amp;quot; bietet Lehrgänge in Deutsch und Rechnen an; beide Werber wenige Tage später unterwegs von Haus zu Haus; erkundigen sich bei Nachbarin nach Familien mit schulpflichtigen Kindern; sitzen bei Eltern von Brigitte Schlosser im Wohnzimmer; Mutter hat Bedenken wegen Nachhilfe – &amp;quot;Was sollen denn die Nachbarn sagen? Die glauben ja, die Brigitte geht in so &#039;ne Art Hilfsschule.&amp;quot;; Angst machen vor schlechtem Schulabschluss und damit verbundenen späteren schlechten Berufschancen; Werber nennen Namen von Nachbarskindern, die sich angeblich auch schon zum Kurs angemeldet haben. Kosten: Anmeldegebühr 25 DM und 40 DM pro Monat; finanzielle Details eher salopp nebenbei: Monatliche Gebühr direkt an Bank überweisen, die regle das Finanzielle. Nachhilfe findet in Nebenraum von lauter Gaststätte statt; Skatrunde, Musikbox, Spielautomat; Schüler, die am Kurs teilnehmen, müssen sich Weg durch fröhliche Kneipengäste bahnen; Musik wummert, während wenig qualifizierter &amp;quot;Lehrer&amp;quot; vorliest; Kinder lachen lauthals, als betrunkene Gäste Unterricht stören. Schüler erzählen zu Hause von mieser Nachhilfe; Vater Schlosser stellt Chef des Fördervereins zur Rede; will Brigitte vom Kurs abmelden und auch nicht mehr zahlen; im Kleingedruckten des Vertrags steht allerdings, dass der Zahlungsanspruch an die Bank abgetreten ist, und die wird sich laut Fördervereins-Chef &amp;quot;ihr Geld schon holen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Joachim Schweighöfer als Willi Schlosser, Günter Spörrle als Chef von Förderverein, Aenne Nau als Nachbarin, Wilfried Elste als betrunkener Gast&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Von wegen Reklame, das gebt ihr schön zuhause Eurer Mutti!&amp;quot;; &amp;quot;Sie wollen sich doch nicht vorwerfen, dass Sie ihrer Tochter das Leben verbaut haben!&amp;quot;; &amp;quot;Pro Woche sind das gerade mal zehn Mark, das sind vier oder fünf Schachteln Zigaretten in der Woche weniger&amp;quot; – &amp;quot;Mein Mann raucht ohnehin viel zu viel.&amp;quot;; &amp;quot;Für mich noch&#039;n Bier, damit&#039;s net so staubt!&amp;quot;; &amp;quot;Der haut aber ganz schön aufn Putz, der blöde Pauker. Der hätte bei mir nicht in der Schule sein dürfen!&amp;quot;; &amp;quot;Keinen Pfennig zahle ich mehr, keinen Pfennig!&amp;quot; – &amp;quot;Wissen Sie, das ist keine Frage, die uns hier interessiert. Wir haben unser Geld. Und aus Erfahrung weiß ich, dass Sie zahlen werden.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Schöne Maid&amp;quot; (Tony Marshall), &amp;quot;Paloma Blanca&amp;quot; (George Baker Selection)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Gauner nehmen lernschwache Schüler ins Visier und denken damit laut Ede schon an die &amp;quot;Arbeitslosen von morgen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Ein Schwindel-Verlag bittet zur Kasse ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Inhaber vom &amp;quot;Hibiskus-Verlag&amp;quot; im Ruhrgebiet fährt mit schnittigem De Tomaso Pantera ins Büro; schaltet überregional Zeitungsanzeigen, die sich an Hobby-Dichter richten: &amp;quot;Wir suchen Werke unbekannter Autoren für einen Sammelband zeitgenössischer Lyrik&amp;quot;; Gedichteschreiber schicken ihre Werke ein; bekommen dafür lobende vorformulierte Standard-Antworten, etwa &amp;quot;Ihre Gedichte sind es wert, immer wieder gelesen zu werden. Besonders bestechend: Wortwahl und Motorik. Sie sollten etwas in Ihr Talent investieren.&amp;quot;; Verlag gibt sich uneigennützigen Anstrich, bittet aber zur Förderung der unentdeckten Talente um finanziellen Beitrag. Auch Schuhverkäuferin Sabine Sommer aus Heidelberg hat sich mit ihrer Poesie an den Hibiskus-Verlag gewandt; Stammkundin in Buchhandlung; Heidelberg-Panorama-Aufnahmen; Sabine Sommer in den Morgenstunden am Philosophenweg und dichtet: &amp;quot;Zarte Nebelschleier zwischen zusammengeduckten Häusern ... meine Träume folgen dem Rauch aus einem altersschwarzen Kamin ... schwerelos wehe ich mit ihm empor, getragen von flimmernden Sonnenstrahlen ... doch dann fasst eine Fabriksirene mit gierigen Händen nach mir ... sie zieht mich in ihren lärmenden Strudel hinab ... Träume, sagt sie, bitte nur am Wochenende&amp;quot;. Als Verkäuferin im Schuhgeschäft hingegen trister Alltag mit mäkeliger Kundin, die am Ende doch nichts kauft; träumt beim Herbeiholen und Wegräumen der Schuhkartons von Karriere als Schriftstellerin. Sabine hebt bei der Bank einen Großteil ihrer Ersparnisse von insgesamt 240 DM ab, um davon beim Hibiskus-Verlag drei Gedichte veröffentlichen zu können; schickt Geld per Einschreiben an Verlag; dort werden dutzende Briefe mit Bargeld oder Schecks geöffnet; Gedichte wandern achtlos zum Altpapier.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Brigitte Böttrich als Sabine Sommer, Hans-Rudolf Stein als Inhaber Hibiskus-Verlag&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;19,80 DM ... das ist aber teuer! Das ist doch nur ein ganz einfacher Pappeinband.&amp;quot; – &amp;quot;Ja, das liegt an den geringen Auflagen bei diesen modernen Sachen. Wenn Sie was von Rilke haben wollen, das gibt es schon ab eine Mark und sechzig.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede stellt trocken fest: &amp;quot;Menschen, die Gedichte schreiben, sind selten kühle Rechner. Sie gehören meist zu den Idealisten. Und sie hören es naturgemäß nur zu gern, wenn ihnen jemand sagt, dass gerade ihre Werke von besonderem künstlerischem Wert sind.&amp;quot;; sensationelle Traumsequenz, in der sich Sabine Sommer als erfolgreiche Lyrikerin bei einer gut besuchten Lesung sieht, untermalt von Harfenklängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Kreditfirmen und der Trick mit der Bürgschaft ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bauarbeiter Hubert Michel hat sich mit Eigenheim finanziell übernommen; Flaute auf dem Bau, deswegen keine Überstunden mehr; Freund Jupp bekommt für Elektroarbeiten noch über 4.000 DM, wurde aber diesbezüglich schon mehrfach von Hubert vertröstet; Freundschaft hat dadurch Knacks bekommen; Ehefrau Ingrid weint ob der finanziellen Probleme; Zeitungsannonce verspricht Kredit zu günstigen Konditionen; Informationen anfordern, Vertreter Pohl kommt vorbei und verspricht problemlose Kreditzusage über 8.000 DM, allerdings wäre für die Kreditsumme ein Bürge nötig; da die Michels keinen haben, empfiehlt Vertreter ein Möbelhaus, das unbürokratisch bürgen könne; allerdings nur für Kunden, also müsse dort erst mal bestellt werden; Vertreter hat natürlich Katalog dabei; Michels kaufen fürs zukünftige Kinderzimmer u. a. Etagenbett, Regal und Schrank; Vertreter schwatzt den Michels auch noch Restschuld-Versicherung auf; er kassiert damit unter dem Strich Provisionen für Kreditvermittlung, Möbelverkauf und Versicherung; Möbel und Kredit kommen bald darauf, aber Herr und Frau Michel haben keine rechte Freude mehr daran: Möbel völlig überteuert und Kredit war alles andere als günstig; Ede: Für 8.000 DM Kredit mussten Michels in den Folgejahren 16.000 DM zurückzahlen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich wüsste da vielleicht einen anderen Ausweg.&amp;quot; – &amp;quot;Ja ... was denn?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, wissen Sie, ich kenne da eine Firma, eine Möbelfirma, die hat in solchen Fällen schon öfter mal Bürgschaften übernommen.&amp;quot; – &amp;quot;Was, die bürgen für fremde Leute?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, aber verständlicherweise nur für Leute, die sie kennen, also praktisch für ihre Kunden.&amp;quot; – &amp;quot;Tja ... aber das sind wir doch nicht.&amp;quot; – &amp;quot;Na, das ist nicht so schlimm, das können Sie doch werden. Sie kaufen einfach ein paar Möbel bei denen und wir erhöhen den Kredit um die Summe, die Sie dafür brauchen.&amp;quot;; &amp;quot;Der Kerl hat uns richtig reingelegt. Und alles nur wegen dem blöden Kredit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Verzweifelter Hubert wird gut gespielt; Ede spricht von &amp;quot;jungen Leuten&amp;quot;, Hubert und seine Frau sind aber mindestens 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Feuerlöscher-Kontrolle ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder mit selbstgebasteltem Fantasie-Ausweis und altem Feuerlöscher im Auto; &amp;quot;Amtliche Prüfstelle für Feuerlöscher&amp;quot; im Auftrag der Brandversicherung; Schröder wird in Wohnungen gelassen, dort hängt er im Keller Feuerlöscher ab; Gerät angeblich nicht mehr in Ordnung; Brandversicherung müsse informiert werden; für 40 DM bietet er sofort Ersatzgerät an; die meisten schlagen zu; die Geräte sind aber entweder der Alt-Löscher, der im Haus vorher mitgenommen wurde oder sogar der gerade abgehängte Feuerlöscher, der nur kurz vor den Blicken der Hausbesitzer verborgen mit einem feuchten Lappen abgewischt worden ist. Nur ein Hausbesitzer spielt nicht mit: &amp;quot;Wissen Sie, ich bin da skeptisch - weil das kommt immer beim Herrn Zimmermann.&amp;quot; Da muss sogar Ede schmunzeln!; Trick bereits als Filmfall in der [[Sendung vom 08.12.1967#FF2|Sendung vom 08.12.1967]] gezeigt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}}Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* In Inseraten wird für Jobs als PKW-Testfahrer geworben (fabrikneue Fahrzeuge). Wer sich meldet, erhält &amp;quot;hektografierten Brief&amp;quot; und Arbeitsvertrag-Vordruck. 37,50 DM werden vorab fällig zur &amp;quot;Überprüfung der Zuverlässigkeit und des Leumunds&amp;quot;. Wer das Geld anweist, hört nie wieder etwas von der Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 050 (Sendung vom 18.02.1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1975]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreditbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_048_(Sendung_vom_15.10.1975)&amp;diff=47108</id>
		<title>VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)</title>
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		<updated>2024-08-22T17:52:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitte der 1970er desolate Lage auf dem Wohnungsmarkt: 250.000 unverkaufte Neubauwohnungen,  hingegen noch großes Interesse beim Bau von Einfamilienhäusern; Bauarbeiter oben ohne; Firma &amp;quot;Billig-Bungalow&amp;quot; preist auf Ausstellung Eigenheim für 7.000 DM Einmalzahlung und monatliche Rate von 300 DM an; kein Eigenkapital nötig; Familie Bode aus Wiesbaden sehr interessiert; Grundstücke können vermittelt werden; direkt ins Beratungsgespräch; Vertreter erkärt &amp;quot;Mietkaufplan&amp;quot; über 20 Jahre; in den letzten beiden Jahren nur noch Rate von 20 DM zu zahlen; insgesamt rund 70.000 DM; Mann verhalten skeptisch; Haus durch Großserie und &amp;quot;neue Werkstoffe und Bausysteme&amp;quot; so billig und komplett schlüsselfertig; wenige Tage später kommt Bezirksdirektor noch mal zur Finalisierung des Geschäfts bei Bodes vorbei; wird immer nur bei der Anzahlung präzise, bei allen anderen Zahlungen ist er von &amp;quot;erstaunlicher Großzügigkeit&amp;quot;; Herr Bode fragt nach Referenzhaus und spricht damit, ohne es zu wissen, wunden Punkt der angeblich weltweit operierenden Firma an; Bezirksdirektor wickelt ihn aber wieder ein – &amp;quot;Sie kennen das Haus ja jetzt in- und auswendig!&amp;quot;; Frau Bode zahlt Stapel Tausender auf Postscheckkonto der Firma ein; dann Monat für Monat 300 DM – nur für die Hoffnung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernd Schäfer als Unternehmer, Kai Kraus als Joachim Bode, Barbara Pierson als Frau Bode, Walter Flamme als Vertreter, Gerhard Retschy als Bezirksdirektor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich will Sie um Gottes willen nicht überreden, wir sind ein seriöses Unternehmen!&amp;quot;; &amp;quot;Ich würde an Ihrer Stelle jetzt sofort abschließen, damit die 3 Jahre möglichst bald um sind!&amp;quot;; &amp;quot;Also schön, ich glaub schon, dass wir alles richtig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zu Beginn des Filmfalls sind mehrere nicht fertig gestellte Immobilienprojekte zu sehen, unter anderem auch der Sonnenring im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der Teil des [https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal Helaba-Skandals] war.&amp;lt;br&amp;gt;Schreibfehler auf dem Bauschild: HIER ENSTEHEN EINFAM. HÄUSER&amp;lt;br&amp;gt;Schauspieler Bernd Schäfer, der im Filmfall den Unternehmer gibt, spielte in den 1970er Jahren in der Tatort-Reihe den Vorgesetzten Karl Scheffner des Kommissare-Duos Heinz Haferkamp (Hans-Jörg Felmy) und Willi Kreutzer (Willy Semmelrogge).&amp;lt;br&amp;gt;Zeile 2 im Mietkaufplan muss lauten „4. – 7. Jahr“, da die Sparrate, wie erläutert wird, in den ersten 3 Jahren 300 DM beträgt.&amp;lt;br&amp;gt;Nach dem Filmfall spricht Ede im Studio mit Helmut Eichelgrün, Chefredakteur einer bekannten Fachzeitschrift und Experte für Fertigbau. Er zeigt auf, warum hinter einem solchen Angebot nicht mehr steckt als &amp;quot;eine blühende Fantasie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
# Wie kann eine Firma, die angeblich mit dem Pfennig kalkuliert, in Anzeigen ihren Vertretern einen Monatsverdienst von 10.000 DM versprechen?&lt;br /&gt;
# Niedriger Preis soll für eine Großserie von 4.000 Häusern kalkuliert sein. Um sie zu bezahlen, müsste Firma rund 150 Mio. DM aufbringen. Sie dürfte nicht einmal einen Bruchteil davon haben. Es sei also davon auszugehen, dass Firmen gar nicht bauen, sondern Anzahlungen und über mehrere Jahre monatliche Raten kassieren wollen. Dann werde das Geld beiseite geschafft und Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Das Doppelleben eines Hellsehers ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mysteriöser Mann kassiert laut Ede mit &amp;quot;metaphysischer Masche&amp;quot; jeden Monat Honorare, für die ein Normalbürger ein ganzes Jahr lang arbeiten müsse; Hotel Hunsrücker Hof; Hellseher Cirro, der Meister der Handlesekunst; voller Warteraum im Hotel; Mitarbeiter Cirros hört Gespräche der Wartenden ab und erfährt so Details aus deren Leben und Sorgen; gibt Infos kurz vor Séance an Cirro weiter; dieser trifft deshalb oft ins Schwarze; Anzug und große Fliege; Geld für Sitzung vorab in die Schublade; fragt im Laufe der Sitzung Frau nach Schmerzen und sieht Verschlimmerung voraus; bietet Vorbeugung mit einem neu entwickelten Vibrationskissen an; kennt zufällig Adresse des Herstellers; notiert sie auf Zettel, der der Bestellung beigelegt werden soll; Frau bestellt Kissen für 278 DM; Hellseher Cirro ist in Wirklichkeit Herr Wenzel, einer der erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter des Unternehmens; kassiert bei Besuch in der Firma mehr als 4.000 DM Provision&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ursula Vogel als Kundin, Ingeburg Kanstein als Angelika Schreiner, Hanns Gosslar als Kunde, Werner Cartano als Cirro/Herr Wenzel, Rolf Jahncke als Chef   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede überlegt, ob es eine Konsequenz unserer &amp;quot;zunehmend materiell orientierten Zeit&amp;quot; ist, dass sich &amp;quot;immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir gemeinhin wahrhaben wollen.&amp;quot; Mit einer ähnlichen Masche hatte in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; vor drei Jahren schon ein [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972) | angeblicher Yoga-Lehrer]] überteuerte Diät-Produkte verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter ruft von Telefonzelle aus mehrere Läden an, darunter Radio- und Fernsehgeschäfte, gibt sich als Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma aus und zeigt sich an höherwertigen Produkten interessiert. Kündigt jeweils an, Mitarbeiter „Herrn von Kaunitz“ für Auswahl und Kauf vorbeizuschicken. Mit derselben Masche fädelt Täter auch den Leih eines Lieferwagens ein, den er tags darauf mit Vollmacht eines am Ort ansässigen Unternehmens anmietet. Mit dem Transporter holt er anschließend jeweils bei den zuvor angerufenen Geschäften teure Ware ab. „Herr von Kaunitz“ legt dabei jeweils Vollmacht eines anderen Unternehmens vor. Danach taucht er unter. – Tage später trudeln Rechnungen der abgeholten Waren bei den jeweiligen Unternehmen ein, die diese nicht bezahlen, da sie keinem Kundenauftrag zugeordnet werden können. Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Täter nicht aus den Unternehmen stammen, deren Briefpapier für die Vollmachten verwendet wurde. Des Rätsels Lösung: Täter besuchte zuvor in Stadt jeweils Druckerei und gibt vor, für die Firma seines Chefs neues Geschäftspapier auswählen zu wollen. Lässt sich Muster der Briefköpfe zeigen, die Druckerei für andere Firmen am Ort gesetzt hat. Täter gibt sich dann unentschlossen und bittet darum, die exemplarischen Briefbögen ausleihen zu dürfen – angeblich, um seinen Chef darüber entscheiden zu lassen. Stattdessen verwendet er dieses Briefpapier dann für die falschen Vollmachten.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Hollenbeck als Fernsehverkäufer #1, Rolf Pulch als Herr von Kaunitz, Karl Stroth als Fernsehverkäufer #2, Luscha Wendt als Antiquitätenhändlerin, Will van Deeg als Herr Oberkron, Karl Heinz Hess als Kriminalpolizist, Kai Bronsema als Druckereimitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wie komm&#039; ich denn dazu? Was soll ich denn mit Tonbandgeräten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Antik-Shop hat laut Notizzettel eine 5-stellige Telefonnummer, von Kaunitz wählt aber nur 4 Ziffern und die Verbindung steht. Ebenso hat er zuvor beim Anruf bei Radio Schneider 8 Ziffern gewählt, während auf dem Zettel eine 7-stellige Rufnummer notiert ist.&amp;lt;br&amp;gt;Ede weist darauf hin, dass es für Druckereien unangenehme Folgen haben kann, wenn sie offizielles Briefpapier von Kunden weitergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Der falsche Kellner ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder reichen ein falscher Kellnerkittel, eine Speisekarte und ein großes Portemonnaie, um in einem vollen Biergarten ordentlich abzukassieren. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes guter Rat, bei dem er auch schmunzeln muss: &amp;quot;Schaun&#039; Sie sich das nächste Mal den Kellner an, der Sie bedient!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_048_(Sendung_vom_15.10.1975)&amp;diff=47107</id>
		<title>VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)</title>
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		<updated>2024-08-22T17:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitte der 1970er desolate Lage auf dem Wohnungsmarkt: 250.000 unverkaufte Neubauwohnungen,  hingegen noch großes Interesse beim Bau von Einfamilienhäusern; Bauarbeiter oben ohne; Firma &amp;quot;Billig-Bungalow&amp;quot; preist auf Ausstellung Eigenheim für 7.000 DM Einmalzahlung und monatliche Rate von 300 DM an; kein Eigenkapital nötig; Familie Bode aus Wiesbaden sehr interessiert; Grundstücke können vermittelt werden; direkt ins Beratungsgespräch; Vertreter erkärt &amp;quot;Mietkaufplan&amp;quot; über 20 Jahre; in den letzten beiden Jahren nur noch Rate von 20 DM zu zahlen; insgesamt rund 70.000 DM; Mann verhalten skeptisch; Haus durch Großserie und &amp;quot;neue Werkstoffe und Bausysteme&amp;quot; so billig und komplett schlüsselfertig; wenige Tage später kommt Bezirksdirektor noch mal zur Finalisierung des Geschäfts bei Bodes vorbei; wird immer nur bei der Anzahlung präzise, bei allen anderen Zahlungen ist er von &amp;quot;erstaunlicher Großzügigkeit&amp;quot;; Herr Bode fragt nach Referenzhaus und spricht damit, ohne es zu wissen, wunden Punkt der angeblich weltweit operierenden Firma an; Bezirksdirektor wickelt ihn aber wieder ein – &amp;quot;Sie kennen das Haus ja jetzt in- und auswendig!&amp;quot;; Frau Bode zahlt Stapel Tausender auf Postscheckkonto der Firma ein; dann Monat für Monat 300 DM – nur für die Hoffnung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernd Schäfer als Unternehmer, Kai Kraus als Joachim Bode, Barbara Pierson als Frau Bode, Walter Flamme als Vertreter, Gerhard Retschy als Bezirksdirektor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich will Sie um Gottes willen nicht überreden, wir sind ein seriöses Unternehmen!&amp;quot;; &amp;quot;Ich würde an Ihrer Stelle jetzt sofort abschließen, damit die 3 Jahre möglichst bald um sind!&amp;quot;; &amp;quot;Also schön, ich glaub schon, dass wir alles richtig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zu Beginn des Filmfalls sind mehrere nicht fertig gestellte Immobilienprojekte zu sehen, unter anderem auch der Sonnenring im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der Teil des [https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal Helaba-Skandals] war. Nach dem Filmfall spricht Ede im Studio mit Helmut Eichelgrün, Chefredakteur einer bekannten Fachzeitschrift und Experte für Fertigbau. Er zeigt auf, warum hinter einem solchen Angebot nicht mehr steckt als &amp;quot;eine blühende Fantasie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
# Wie kann eine Firma, die angeblich mit dem Pfennig kalkuliert, in Anzeigen ihren Vertretern einen Monatsverdienst von 10.000 DM versprechen?&lt;br /&gt;
# Niedriger Preis soll für eine Großserie von 4.000 Häusern kalkuliert sein. Um sie zu bezahlen, müsste Firma rund 150 Mio. DM aufbringen. Sie dürfte nicht einmal einen Bruchteil davon haben. Es sei also davon auszugehen, dass Firmen gar nicht bauen, sondern Anzahlungen und über mehrere Jahre monatliche Raten kassieren wollen. Dann werde das Geld beiseite geschafft und Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Das Doppelleben eines Hellsehers ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mysteriöser Mann kassiert laut Ede mit &amp;quot;metaphysischer Masche&amp;quot; jeden Monat Honorare, für die ein Normalbürger ein ganzes Jahr lang arbeiten müsse; Hotel Hunsrücker Hof; Hellseher Cirro, der Meister der Handlesekunst; voller Warteraum im Hotel; Mitarbeiter Cirros hört Gespräche der Wartenden ab und erfährt so Details aus deren Leben und Sorgen; gibt Infos kurz vor Séance an Cirro weiter; dieser trifft deshalb oft ins Schwarze; Anzug und große Fliege; Geld für Sitzung vorab in die Schublade; fragt im Laufe der Sitzung Frau nach Schmerzen und sieht Verschlimmerung voraus; bietet Vorbeugung mit einem neu entwickelten Vibrationskissen an; kennt zufällig Adresse des Herstellers; notiert sie auf Zettel, der der Bestellung beigelegt werden soll; Frau bestellt Kissen für 278 DM; Hellseher Cirro ist in Wirklichkeit Herr Wenzel, einer der erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter des Unternehmens; kassiert bei Besuch in der Firma mehr als 4.000 DM Provision&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ursula Vogel als Kundin, Ingeburg Kanstein als Angelika Schreiner, Hanns Gosslar als Kunde, Werner Cartano als Cirro/Herr Wenzel, Rolf Jahncke als Chef   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede überlegt, ob es eine Konsequenz unserer &amp;quot;zunehmend materiell orientierten Zeit&amp;quot; ist, dass sich &amp;quot;immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir gemeinhin wahrhaben wollen.&amp;quot; Mit einer ähnlichen Masche hatte in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; vor drei Jahren schon ein [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972) | angeblicher Yoga-Lehrer]] überteuerte Diät-Produkte verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter ruft von Telefonzelle aus mehrere Läden an, darunter Radio- und Fernsehgeschäfte, gibt sich als Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma aus und zeigt sich an höherwertigen Produkten interessiert. Kündigt jeweils an, Mitarbeiter „Herrn von Kaunitz“ für Auswahl und Kauf vorbeizuschicken. Mit derselben Masche fädelt Täter auch den Leih eines Lieferwagens ein, den er tags darauf mit Vollmacht eines am Ort ansässigen Unternehmens anmietet. Mit dem Transporter holt er anschließend jeweils bei den zuvor angerufenen Geschäften teure Ware ab. „Herr von Kaunitz“ legt dabei jeweils Vollmacht eines anderen Unternehmens vor. Danach taucht er unter. – Tage später trudeln Rechnungen der abgeholten Waren bei den jeweiligen Unternehmen ein, die diese nicht bezahlen, da sie keinem Kundenauftrag zugeordnet werden können. Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Täter nicht aus den Unternehmen stammen, deren Briefpapier für die Vollmachten verwendet wurde. Des Rätsels Lösung: Täter besuchte zuvor in Stadt jeweils Druckerei und gibt vor, für die Firma seines Chefs neues Geschäftspapier auswählen zu wollen. Lässt sich Muster der Briefköpfe zeigen, die Druckerei für andere Firmen am Ort gesetzt hat. Täter gibt sich dann unentschlossen und bittet darum, die exemplarischen Briefbögen ausleihen zu dürfen – angeblich, um seinen Chef darüber entscheiden zu lassen. Stattdessen verwendet er dieses Briefpapier dann für die falschen Vollmachten.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Hollenbeck als Fernsehverkäufer #1, Rolf Pulch als Herr von Kaunitz, Karl Stroth als Fernsehverkäufer #2, Luscha Wendt als Antiquitätenhändlerin, Will van Deeg als Herr Oberkron, Karl Heinz Hess als Kriminalpolizist, Kai Bronsema als Druckereimitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wie komm&#039; ich denn dazu? Was soll ich denn mit Tonbandgeräten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Antik-Shop hat laut Notizzettel eine 5-stellige Telefonnummer, von Kaunitz wählt aber nur 4 Ziffern und die Verbindung steht. Ebenso hat er zuvor beim Anruf bei Radio Schneider 8 Ziffern gewählt, während auf dem Zettel eine 7-stellige Rufnummer notiert ist.&amp;lt;br&amp;gt;Ede weist darauf hin, dass es für Druckereien unangenehme Folgen haben kann, wenn sie offizielles Briefpapier von Kunden weitergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Der falsche Kellner ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder reichen ein falscher Kellnerkittel, eine Speisekarte und ein großes Portemonnaie, um in einem vollen Biergarten ordentlich abzukassieren. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes guter Rat, bei dem er auch schmunzeln muss: &amp;quot;Schaun&#039; Sie sich das nächste Mal den Kellner an, der Sie bedient!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_048_(Sendung_vom_15.10.1975)&amp;diff=47106</id>
		<title>VF 048 (Sendung vom 15.10.1975)</title>
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		<updated>2024-08-22T10:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Eigenheim fast geschenkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitte der 1970er desolate Lage auf dem Wohnungsmarkt: 250.000 unverkaufte Neubauwohnungen,  hingegen noch großes Interesse beim Bau von Einfamilienhäusern; Bauarbeiter oben ohne; Firma &amp;quot;Billig-Bungalow&amp;quot; preist auf Ausstellung Eigenheim für 7.000 DM Einmalzahlung und monatliche Rate von 300 DM an; kein Eigenkapital nötig; Familie Bode aus Wiesbaden sehr interessiert; Grundstücke können vermittelt werden; direkt ins Beratungsgespräch; Vertreter erkärt &amp;quot;Mietkaufplan&amp;quot; über 20 Jahre; in den letzten beiden Jahren nur noch Rate von 20 DM zu zahlen; insgesamt rund 70.000 DM; Mann verhalten skeptisch; Haus durch Großserie und &amp;quot;neue Werkstoffe und Bausysteme&amp;quot; so billig und komplett schlüsselfertig; wenige Tage später kommt Bezirksdirektor noch mal zur Finalisierung des Geschäfts bei Bodes vorbei; wird immer nur bei der Anzahlung präzise, bei allen anderen Zahlungen ist er von &amp;quot;erstaunlicher Großzügigkeit&amp;quot;; Herr Bode fragt nach Referenzhaus und spricht damit, ohne es zu wissen, wunden Punkt der angeblich weltweit operierenden Firma an; Bezirksdirektor wickelt ihn aber wieder ein – &amp;quot;Sie kennen das Haus ja jetzt in- und auswendig!&amp;quot;; Frau Bode zahlt Stapel Tausender auf Postscheckkonto der Firma ein; dann Monat für Monat 300 DM – nur für die Hoffnung.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernd Schäfer als Unternehmer, Kai Kraus als Joachim Bode, Barbara Pierson als Frau Bode, Walter Flamme als Vertreter, Gerhard Retschy als Bezirksdirektor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Ich will Sie um Gottes willen nicht überreden, wir sind ein seriöses Unternehmen!&amp;quot;; &amp;quot;Ich würde an Ihrer Stelle jetzt sofort abschließen, damit die 3 Jahre möglichst bald um sind!&amp;quot;; &amp;quot;Also schön, ich glaub schon, dass wir alles richtig machen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zu Beginn des Filmfalls sind mehrere nicht fertig gestellte Immobilienprojekte zu sehen, unter anderem auch der Sonnenring im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, der Teil des [https://de.wikipedia.org/wiki/Helaba-Skandal Helaba-Skandals] war. Nach dem Filmfall spricht Ede im Studio mit Helmut Eichelgrün, Chefredakteur einer bekannten Fachzeitschrift und Experte für Fertigbau. Er zeigt auf, warum hinter einem solchen Angebot nicht mehr steckt als &amp;quot;eine blühende Fantasie&amp;quot;:&lt;br /&gt;
# Wie kann eine Firma, die angeblich mit dem Pfennig kalkuliert, in Anzeigen ihren Vertretern einen Monatsverdienst von 10.000 DM versprechen?&lt;br /&gt;
# Niedriger Preis soll für eine Großserie von 4.000 Häusern kalkuliert sein. Um sie zu bezahlen, müsste Firma rund 150 Mio. DM aufbringen. Sie dürfte nicht einmal einen Bruchteil davon haben. Es sei also davon auszugehen, dass Firmen gar nicht bauen, sondern Anzahlungen und über mehrere Jahre monatliche Raten kassieren wollen. Dann werde das Geld beiseite geschafft und Konkurs angemeldet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Das Doppelleben eines Hellsehers ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mysteriöser Mann kassiert laut Ede mit &amp;quot;metaphysischer Masche&amp;quot; jeden Monat Honorare, für die ein Normalbürger ein ganzes Jahr lang arbeiten müsse; Hotel Hunsrücker Hof; Hellseher Cirro, der Meister der Handlesekunst; voller Warteraum im Hotel; Mitarbeiter Cirros hört Gespräche der Wartenden ab und erfährt so Details aus deren Leben und Sorgen; gibt Infos kurz vor Séance an Cirro weiter; dieser trifft deshalb oft ins Schwarze; Anzug und große Fliege; Geld für Sitzung vorab in die Schublade; fragt im Laufe der Sitzung Frau nach Schmerzen und sieht Verschlimmerung voraus; bietet Vorbeugung mit einem neu entwickelten Vibrationskissen an; kennt zufällig Adresse des Herstellers; notiert sie auf Zettel, der der Bestellung beigelegt werden soll; Frau bestellt Kissen für 278 DM; Hellseher Cirro ist in Wirklichkeit Herr Wenzel, einer der erfolgreichsten Außendienstmitarbeiter des Unternehmens; kassiert bei Besuch in der Firma mehr als 4.000 DM Provision&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ursula Vogel als Kundin, Ingeburg Kanstein als Angelika Schreiner, Hanns Gosslar als Kunde, Werner Cartano als Cirro/Herr Wenzel, Rolf Jahncke als Chef   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede überlegt, ob es eine Konsequenz unserer &amp;quot;zunehmend materiell orientierten Zeit&amp;quot; ist, dass sich &amp;quot;immer mehr Menschen mit der Frage beschäftigen, ob es nicht doch mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als wir gemeinhin wahrhaben wollen.&amp;quot; Mit einer ähnlichen Masche hatte in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; vor drei Jahren schon ein [[VF 037 (Sendung vom 02.12.1972) | angeblicher Yoga-Lehrer]] überteuerte Diät-Produkte verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Tatort Telefonzelle ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Täter ruft von Telefonzelle aus mehrere Läden an, darunter Radio- und Fernsehgeschäfte, gibt sich als Mitarbeiter einer ortsansässigen Firma aus und zeigt sich an höherwertigen Produkten interessiert. Kündigt jeweils an, Mitarbeiter „Herrn von Kaunitz“ für Auswahl und Kauf vorbeizuschicken. Mit derselben Masche fädelt Täter auch den Leih eines Lieferwagens ein, den er tags darauf mit Vollmacht eines am Ort ansässigen Unternehmens anmietet. Mit dem Transporter holt er anschließend jeweils bei den zuvor angerufenen Geschäften teure Ware ab. „Herr von Kaunitz“ legt dabei jeweils Vollmacht eines anderen Unternehmens vor. Danach taucht er unter. – Tage später trudeln Rechnungen der abgeholten Waren bei den jeweiligen Unternehmen ein, die diese nicht bezahlen, da sie keinem Kundenauftrag zugeordnet werden können. Ermittlungen der Polizei ergeben, dass Täter nicht aus den Unternehmen stammen, deren Briefpapier für die Vollmachten verwendet wurde. Des Rätsels Lösung: Täter besuchte zuvor in Stadt jeweils Druckerei und gibt vor, für die Firma seines Chefs neues Geschäftspapier auswählen zu wollen. Lässt sich Muster der Briefköpfe zeigen, die Druckerei für andere Firmen am Ort gesetzt hat. Täter gibt sich dann unentschlossen und bittet darum, die exemplarischen Briefbögen ausleihen zu dürfen – angeblich, um seinen Chef darüber entscheiden zu lassen. Stattdessen verwendet er dieses Briefpapier dann für die falschen Vollmachten.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Hollenbeck als Fernsehverkäufer #1, Rolf Pulch als Herr von Kaunitz, Karl Stroth als Fernsehverkäufer #2, Luscha Wendt als Antiquitätenhändlerin, Will van Deeg als Herr Oberkron, Karl Heinz Hess als Kriminalpolizist, Kai Bronsema als Druckereimitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wie komm&#039; ich denn dazu? Was soll ich denn mit Tonbandgeräten?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Antik-Shop hat laut Notizzettel eine 5-stellige Telefonnummer, von Kaunitz wählt aber nur 4 Ziffern und die Verbindung steht. Ebenso hat er zuvor beim Anruf bei Radio Schneider 8 Ziffern gewählt, während auf dem Zettel eine 7-stellige notiert ist.&amp;lt;br&amp;gt;Ede weist darauf hin, dass es für Druckereien unangenehme Folgen haben kann, wenn sie offizielles Briefpapier von Kunden weitergeben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Der falsche Kellner ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder reichen ein falscher Kellnerkittel, eine Speisekarte und ein großes Portemonnaie, um in einem vollen Biergarten ordentlich abzukassieren. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Edes guter Rat, bei dem er auch schmunzeln muss: &amp;quot;Schaun&#039; Sie sich das nächste Mal den Kellner an, der Sie bedient!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 047 (Sendung vom 25.06.1975)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 049 (Sendung vom 26.11.1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hellsehereischwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_066_(Sendung_vom_30.03.1980)&amp;diff=47081</id>
		<title>VF 066 (Sendung vom 30.03.1980)</title>
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		<updated>2024-08-21T11:07:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Roßtäuscher - Tricks mit Gebrauchtwagen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Gauner nutzen Energiekrise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Das Energieeinsparungsgesetz hilft, dass Hausbesitzer ihr Geld schnell „zum Fenster hinauswerfen“; Nachbarn im Urlaub; dieser Umstand nutzt Vertreter der „Schnellfenster KG“ gezielt aus, den Dreyers Isolierfenster aufzuschwatzen; durch staatlichen Zuschuss schmackhaft machen; Marianne Dreyer lässt sich in Verkaufsgespräch verwickeln; großspuriges Werbeplakat; Frau Dreyer schluckt den Köder; mit Ehemann besprechen; gesunde Rivalität mit Nachbarn; Schadenfreude; etwa 4.000 DM Kosten, 25 % Zuschuss aus Bonn; am Nachmittag kommt Vertreter Fuchs mit Gebietsleiter Obermüller im Schlepptau; trotz aufkeimender Skepsis läuft doch alles „nach Wunsch“; das [http://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&amp;amp;jumpTo=bgbl178038.pdf Bundesgesetzblatt vom 18.7.78] tut sein Übriges; für mindestens 4.000 DM Leistung abnehmen; acht Fenster mit 13 m²: rund 5.000 DM; zufällig „Glück“ haben, da Nachbarn ja im Urlaub sind und die Monteure schon bald bei Dreyers anfangen können; Vertrag ohne Festpreis, dafür soll nach Leistung abgerechnet werden; Herr Dreyer darf BGBl nicht behalten, da angeblich einzige Kopie. Anfang folgender Woche: Monteure kommen schnell und werden gut bewirtet, u.a. mit „flüssigem Brot“; Fortgang zunächst zufriedenstellend. Erste Überraschung kommt dann mit der Rechnung: 6.320,19 DM für „ungefähre“ Kosten; selbstverständlich überhöhte Kosten; zweite Überraschung folgt mit dem staatlichen Zuschuss – dieser hätte vor der Maßnahme beantragt werden müssen, da Prüfung stattfindet, vgl. Absatz sechs des Paragraphen 13; Steuerzahler kann für übertölpeltes Opfer nicht geradestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Volker Bogdan als Herr Fuchs, Eva Maria Bauer als Marianne Dreyer, Eberhard Möbius als Wilhelm Dreyer, Horst Schick als Herr Obermüller, Manfred Schermutzki als Monteur, Günther Wachsmuth als Beamter der Wohnungsbauförderung&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Es wär&#039; vielleicht gar nicht schlecht ... wenn wir noch vor den Bergers die neuen Fenster hätten!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Papier ist geduldig! Das will ich genauer wissen! Da möcht&#039; ich was Amtliches sehen!&amp;quot; – &amp;quot;Naja, der Herr Fuchs kann&#039;s uns ja nachher nochmal genau erklären, wenn er kommt. Aber ich glaub&#039; schon, dass die Sache gut ist, sonst würden Bergers doch nicht mitmachen. Die sind doch immer mit von der Partie, wenn&#039;s irgendwo was umsonst gibt!&amp;quot; – &amp;quot;Doof bin ich ja auch nicht, mit dem Berger kann ich&#039;s schon noch aufnehmen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Neues aus Köpenick ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede-Einleitung: moderne Köpenickiade; Finanzamt in baden-württembergischen Kleinstadt; Formulare für Erbschaftssteuer erhalten; bereits gestempelt; Betrüger hat es nur auf den Stempel abgesehen; Szenenwechsel: Gasthof wenige Kilometer von der Kreisstadt entfernt; lebhaftes Treiben am Stammtisch; Zimmer im Gasthof beziehen; sich vom Wirt einen Makler vermitteln lassen; dieser schickt den Mann geradewegs in die lebhafte Runde, da dort sich auch der Architekt befindet; Mann macht &amp;quot;keinen unbemittelten&amp;quot; Eindruck; auch Bürgermeister und Apotheker am Stammtisch; dann Schauergeschichte über Unglück (Eltern und Frau bei fahrlässig verursachtem Eisenbahnunglück verloren) auftischen; Bundesbahn soll für angeblichen Schaden aufkommen; Gauner möchte neues Leben im Ort anfangen; Schmerzensgeld ist für Finanzamt eine Erbschaft, die besteuert wird; hier kommt das Formular im Einsatz; Bürgermeister verteidigt den Gesetzgeber; anderthalb-zwei Millionen DM von der Bundesbahn angeblich erhalten; freundlich wird der angebliche Herr Jürgens in die Runde aufgenommen; Telegramm an sich selbst adressieren - aus einem etwa 100 Kilometer entfernten Postamt; Inhalt des Telegramms: 1,5 Millionen DM Schmerzensgeld; nach begossener Aufnahme in den Stammtisch von jedem Kumpel 1 500 DM erschnorren - 1/10 der Prozesskosten als angebliche Beteiligung auf Herrn Jürgens abgewickelt; Polizei registrierte etwa 50 Fälle mit Gesamtschaden von etwa 500 000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gerd Braasch als Finanzbeamter, Manfred Günther als Harald Jürgens, Dietz-Werner Steck als Wirt, Oscar Müller als Bürgermeister, Ernst Dauscher als Apotheker, Markwart Müller-Elmau als Architekt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Formulare gibt&#039;s bei uns für alles, da ist kein Mangel!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Roßtäuscher - Tricks mit Gebrauchtwagen  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Nachfolger der unseriösen Pferdehändler (Rosstäuscher); Leute, &amp;quot;mit denen man besser keine Verträge abschließt&amp;quot;; 55-jähriger Karl-Heinz Reichert möchte seinen 1 Jahr alten Mercedes-Benz 200 D gegen einen kleineren Wagen eintauschen; finanzielle Engpässe; B 9 bei Köln-Worringen/Köln-Langel; bei Kölner Gebrauchtwagenhändler Schramm am Rande der Stadt vorfahren; neben sofortiger Barzahlung sogar Erstattung der Fahrtkosten; Reichert möchte 17-18.000 DM von den ursprünglichen 22.000 DM Neupreis erzielen; Extras: Servolenkung und „gutes“ Radio; Garagenwagen; von der Deutschen Automobil-Treuhand GmbH (DAT) schätzen lassen; DAT-Schätzpreis soll im Kaufvertrag gelten; 7 % des Schätzpreises gehen an den Händler ab; 20 % Provision stehen im Vertrag; Händler täuscht mit 13 % MwSt. hinweg; gutes Lokal empfehlen; während Imbiss wird das Auto von der DAT-Schätzstelle kritisch unter die Lupe genommen; Händler-Einkaufswert durch die DAT ermitteln; dieser liegt 10 % unter Händler-Verkaufswert, den Herr Reichert eigentlich erhofft hatte: 15.100 DM; Herr Reichert möchte nun nicht mehr verkaufen – hat aber bereits den Vertrag unterschrieben; abzüglich der 20 % Provision bleiben Herrn Reichert ganze 12.080 DM – oder aber, falls er den Wagen doch wieder mitnehmen möchte, 20 % Abstandssumme, mithin 3.020 DM für Schramm; Ausflug nach Köln teures Verlustgeschäft; Ede klärt auf: Verträge wären durchaus anfechtbar, kosten aber Geld, Zeit und Nerven; Edes Tipps: 1. Kleingedrucktes prüfen (das ewige Mantra bei Vorsicht Falle – Verträge nie unterschreiben, bevor man sie genau gelesen und auch verstanden hat!); 2. festen Verkaufspreis vereinbaren; 3. unterschiedliche Schätzpreise beachten; 4. Auftrag nur direkt erteilen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Karl-Heinz Reichert, Wolfgang Grönebaum als Gebrauchtwagenhändler Schramm&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber 15.100 ist doch viel zu wenig! Dafür verkauf ich den Wagen nicht.&amp;quot; – &amp;quot;Was heißt „verkauf ich ihn nicht.”? Sie haben ihn doch schon verkauft!&amp;quot;; &amp;quot;Kommt gar nicht in Frage, das lass ich mir nicht gefallen!&amp;quot; – &amp;quot;Wie Sie meinen. Aber machen Sie sich keine falschen Hoffnungen, unsere Verträge sind alle von erstklassigen Anwälten ausgearbeitet, da ist alles wasserdicht!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; In der Themenübersicht ist der Schatten der Tonangel sichtbar.&amp;lt;br&amp;gt;Im Dilemma zwischen a) Verkauf des Mercedes für 12.080 Mark an Schramm und b) Nichtverkauf des Mercedes an Schramm gegen 3.020 Mark Abstandszahlung an selbigen, wäre Option b) für Reichert vorteilhafter gewesen, falls er anschließend den Wagen auf dem freien Markt zum genannten Schätzpreis hätte verkaufen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Geschäfte mit der Wohnungsnot ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; aktuelles Ereignis: Wohnungsnot in Großstädten; teilweise hohe Belohnungen für attraktive Wohnungen; Bernd Schröder trifft in gediegenem Restaurant Interessenten, die er vorher per Münzfernsprecher angerufen hat; angeblich steht Dienstreise bevor; erstes Opfer: Wohnung für Mitarbeiter suchen; InterCity geht um &amp;quot;13 Uhr drei oder was&amp;quot;; Schlüssel da lassen; zum Hausmeister gehen und mit ihm Wohnung besichtigen; kleine Sicherheit von 50 DM gegen wertlose Quittung; Selbstverständlichkeit; kleine Überraschung bei zweitem Opferpärchen: war nicht flüssig; zehn Mark als Sicherheit; drittes Opfer ist junge Frau; sie hinterlässt 20 DM, wenn auch nicht gerne; viertes Opferpärchen: zwei Freundinnen; kein Bargeld; Scheck ausstellen; zwei Frauen glauben fest, Wohnung zu haben; suchen dann Wohnung auf, wo sie auf verdutzte Mieterin stoßen, die von nichts weiß; Schlüssel sind nicht vom Haus; Bernd Schröder wohnt auch nicht in angeblicher Wohnung&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich hab&#039;s gewusst! Der hat uns reingelegt, das kracht ... der hat uns reingelegt!!&amp;quot;&#039;&#039; Ede darauf: &#039;&#039;&amp;quot;Der hat uns reingelegt! Die Erkenntnis wäre allerdings zu spät gekommen, wenn die beiden jungen Damen es mit einem echten Betrüger zu tun gehabt hätten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zum Schluss wird gezeigt, wie die Opfer die Täuschung bemerken. Ede schmunzelt über die &amp;quot;Erkenntnis&amp;quot; ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 065 (Sendung vom 09.12.1979)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 067 (Sendung vom 01.06.1980)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Darlehensschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_071_(Sendung_vom_13.06.1981)&amp;diff=47080</id>
		<title>VF 071 (Sendung vom 13.06.1981)</title>
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		<updated>2024-08-20T20:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Neuer Trick mit alten Eisen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Scharlatane auf Psycho-Kurs  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Berliner Architekten-Frau Hildegard Stromberger fühlt sich im Alltag nicht ausgelastet; Kinder sind aus dem Haus; will gerne was haben, was sie innerlich ausfüllt und weiterbringt; Thema auch immer wieder im Bekanntenkreis; Befreundetes Ehepaar zum Abendessen zu Gast; danach langatmiges Geplapper der Damen im Sessel, während die Herren vorm Kamin Schach spielen; Zeitungsanzeige zur Ausbildung als &amp;quot;Lebensberater&amp;quot; bei Pschologisch-verhaltensanalytischem Lehrinstitut PVL; Termin beim Geschäftsführer Klaus-Werner Steinacker; bietet Perspektive und Ausbildung, die die von Hildegard empfundene Leere ausfüllt, Hildegard fühlt sich zum ersten Mal richtig in ihren Nöten verstanden; Steinacker bietet Basisseminar an, ein Vierteljahr an den Wochenenden, anschließend Grundstudium mit 22 Abendterminen; zum Abschluss Urkunde, dass umfassende Kenntnisse auf Basis der verhaltenspsychologischen Lebensberatung erworben wurden; danach könne Hildegard zum Beispiel eine eigene Praxis eröffnen. Steinacker verschleiert geschickt, dass Kurse weit mehr als 2.000 DM kosten, Hildegard entschließt sich schließlich zur Teilnahme. Drei Wochen später beginnt das Basisseminar. Teilnehmer bunt gemischt: neben Hildegard zwei Kosmektikvertreter, die psychologische Tricks zum besseren Verkaufen erwerben wollen; ein Pärchen, das Beziehung besser verstehen will; ältere Dame, die sich auf eine Indien-Reise vorbereitet. Referent schroff, lässt keine Rückfragen zu; vergrault zunehmend Teilnehmer, schließlich sitzen neben Hildegard nur noch ein paar Leutchen im Konferenzraum, die abwechselnd Passagen aus einem Buch vorlesen sollen; Pärchen schmeißt entnervt hin; Hildegard kurz darauf ebenfalls. Ede erzählt die Geschichte zu Ende: Scharlatanen komme es nur darauf an, Gebühren zu kassieren und Teilnehmer dann möglichst schnell wieder loszuwerden. Basisseminar müsse oft gar nicht abgehalten werden, weil absolvierter Grundkurs dafür Voraussetzung sei. Und selbst wenn jemand alles durchstehe, bekomme er hinterher nur eine eigentlich wertlose Urkunde. Denn &amp;quot;Lebensberater&amp;quot; sei keine geschützte oder reglementierte Bezeichnung – jeder könne sich so nennen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Dorothea Kaiser als Hildegard Stromberger, Henry König als Manfred, Ursula Sieg als Claudia, Harald Pages als Wolfgang Stromberger, Karl-Friedrich Gerster als Klaus-Werner Steinacker, Hans Kahlert als Dozent   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das hat doch jeder mal, dass er so&#039;n bisschen durchhängt. Vielleicht solltest du mal was für deinen Kreislauf tun, für die Durchblutung.&amp;quot;; &amp;quot;Und wenn Sie dann in der Zeitung inserieren &#039;Geprüfte Lebensberaterin&#039; ... was meinen Sie, wie Ihnen die Leute das Haus einlaufen!&amp;quot;; &amp;quot;Meine Herrschaften, ich hab das schon mehrfach gesagt: Das ist hier kein Debattierclub!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; In der Anmoderation lässt Ede durchblicken, dass er vom Umsichgreifen der Psychologie in alle Lebensbereiche nicht so wahnsinnig viel hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Neuer Trick mit alten Eisen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Erich Leonhard betreibt Schlosserei als Familienbetrieb, in welcher laufend die Betriebsmittel modernisiert werden müssen. Metallabfälle werden sorgfältig sortiert und regelmäßig fassweise von Altmetallhändler abgeholt. Feldwebelton gegenüber Lehrbub Klaus. Telefonisch meldet sich eines Tages ein gewisser Herr Colani und interessiert sich für gebrauchte Werkzeugmaschinen für den Export nach Jugoslawien. Der Betrieb ist gerade dabei, eine ältere Drehbank auszumustern, so dass Erich Leonhard einem solchen Geschäft nicht abgeneigt ist. Am Folgetag kommt Herr Colani mit Begleitung vorbei und begutachtet die Drehbank. Sie bieten 4.000 DM, was Herr Leonhard, ohne sich dies anmerken zu lassen, als überraschend hoch findet. Danach trägt der Interessent vor, dass wegen des Einfuhrzolls in Jugoslawien die Lieferung als Schrott deklariert werden müsse. Um das glaubhafter aussehen zu lassen, wollen sie Fässer mit Eisen- und Buntmetallspänen dazukaufen, bieten für diese aber wesentlich niedrigere Preise als der feste Abnehmer des Altmetalls. Mit dem Argument des guten Preises für die Drehbank willigt Leonhard schließlich ein. Die Betrüger arrangieren, dass sie die Altmetallfässer gegen Anzahlung gleich mitnehmen und die Drehbank dann am Folgetag. Durch das unter Marktpreis eingekaufte Altmetall machen sie anschließend einen Profit von mehr als 1.000 DM. Die inzwischen bereitgestellte Drehbank wird tags drauf natürlich weder abgeholt noch bezahlt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Axel Böhmert als Erich Leonhard, Ulf Schweikhardt als Klaus, Erich Konarek als Herr Colani, Rolf Kadgin als Begleiter &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ach ja, die alte Meuser! Akkurat das gleiche Modell haben wir vor paar Monaten nach Belgrad geliefert.&amp;quot; – &amp;quot;Respekt! Sieht noch ganz gut aus.&amp;quot; – &amp;quot;Die sind ja unverwüstlich. Im Moment ist die Welle ein bisschen ausgeschlagen. Ich könnte sie aber natürlich noch reparieren, wenn Sie Wert drauf legen.&amp;quot;; &amp;quot;Macht alles zusammen ... 1.630 Mark.&amp;quot; – &amp;quot;Na, dann gib mal her die Flöhe!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Auch nach diesem Filmfall liegt noch die &amp;quot;Lebensberater&amp;quot;-Urkunde von Filmfall 1 neben Ede. / Betrüger verwendet salopp &amp;quot;Ostblock&amp;quot; als Oberbegriff in Bezug auf Jugoslawien; letzteres war in Wirklichkeit jedoch nicht Teil des Ostblocks, sondern – trotz sozialistischer Führung – ein sogenannter &amp;quot;blockfreier Staat&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;Nach den Verhandlungen mit Colani und seinem Begleiter ist rechts auf der Wand der Schatten der kompletten Tonangel sichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Böses Spiel mit guter Sache  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Boutique-Betreiberin Ingrid Kellermann bekommt Besuch von Betrüger, der sich als Vertreter eines Verlages für Plakate zum &amp;quot;Kampf gegen Krebs&amp;quot; ausgibt und ihr die Schaltung eine Werbeanzeige auf einem solchen Plakat zu 380 DM plus MWSt. verkauft. Da die Betreiberin in ihrem Umfeld auch Todesfälle durch Krebs hatte, ist sie bereit, mit ihren Anzeigekosten die gute Sache zur Krebsvorsorge zu unterstützen. Sie schöpft kein Misstrauen, da der Anzeigepreis erst nach Erbringung eines Musterexemplares zur Zahlung fällig ist und sie zwischenzeitlich das Plakat beim Gewerbeamt auch ausgehängt einsehen kann. Das Musterexemlar bringt der vermeintliche Vertreter dann auch tatsächlich vorbei und kassiert den Preis der Werbeanzeige ein. Er nennt auch die Orte, wo die Plakate mit ihrer Werbung dann aufgehängt würden. Erst, als Frau Kellermann erneut beim Gewerbeamt zu tun hat, fällt ihr auf, dass das dort aufgehängte Plakat einen ganz anderen Verlagsnamen als den ihres &amp;quot;Vertreters&amp;quot; trägt. Sie wartet umsonst darauf, dass die Plakate mit ihrer Werbeanzeige ebenfalls erscheinen. Die Betrüger haben das Krebsvorsorge-Plakat eines seriösen, alteingesessenen Verlages schlicht kopiert, damit bei den Gewerbetreibenden geworben und die Schaltung der Werbeanzeigen verkauft, ohne die Absicht, je mehr als die 1-2 Musterexemplare zu drucken und diese öffentlich aufzuhängen. Der Betrug wird Frau Kellermann endgültig klar, als sie sich mit dem seriösen Verlag dazu austauscht. Letzterem ist die Masche seit längerem bekannt und auch lästig, da es die Branche in Verruf bringe. Der Boutique-Betreiberin wird nahegelegt, sich an die Polizei zu wenden. Helfen kann diese aber nicht mehr, da der betrügerische &amp;quot;Verlag&amp;quot; seitdem nach Unbekannt verzogen ist.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ricarda Benndorf als Ingrid Kellermann, Gisela Keiner als Helga, Claus Dieter Clausnitzer als Verlagsvertreter, Wolfgang Haubner als Herr Schmidt &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;«Verlag für Gesundheitsvorsorge» - die Brüder kenn&#039; ich! Ich glaube, da sind Sie Wilderern aufgesessen!&amp;quot;; &amp;quot;Genauso hab&#039; ich mir das gedacht. In dem Vertrag hier steht nur drin, was Sie zu tun haben: nämlich bezahlen. Wo die Plakate überall aufgehängt werden und wann, davon finde ich hier kein Wort!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Ein Fleck, der keiner war ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mit zwei Plastiktüten einer Reinigungsfirma, einer fingierten Quittung über 14,50 DM von ebendort für eine Anzugreinigung und Visitenkarten mit Fantasieadresse macht sich Bernd Schröder auf den Weg zu Gastwirten. Er trägt vor, Kellner hätte ihm beim vorangegangenen Besuch die Suppe über den Anzug verschüttet und nun bringe er die Quittung. Läßt sich den Betrag erstatten und hinterlegt &amp;quot;seine&amp;quot; Visitenkarte zur Glaubhaftmachung. Einen Ausweis verlangt man von ihm generell nicht. Wo er im Lokal selbst keinen Ansprechpartner vorfindet, scheut er sich nicht, im Nebenraum Kellner zu fragen, ob dieser ihm die Auslagen des vermeintlichen Malheurs seines Kollegen erstatten könne. Abmoderation: vorsichtige Gastwirte sehen den Ausweis ein und bieten Überweisung statt Barauszahlung an.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 070 (Sendung vom 21.03.1981)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 072 (Sendung vom 22.08.1981)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohltätigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_045_(Sendung_vom_27.11.1974)&amp;diff=47079</id>
		<title>VF 045 (Sendung vom 27.11.1974)</title>
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		<updated>2024-08-20T20:01:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Die Masche mit dem Schnapsglas */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Neue Tricks an der Haustür ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Neues Hochhaus in Hannover mit preisgünstigen Wohnungen ist bezugsfertig. Mehrere Mieter ziehen gleichzeitig ein, etliche Transporteure schwirren im Haus umher. Einige Probleme beim Einzug von Ehepaar Wegner: Auslegeteppich und Teil der Möbel werden nicht rechtzeitig geliefert. &lt;br /&gt;
** Da kommt ein Herr Groll vorbei, angeblich im Auftrag der Hausverwaltung, mahnt über besondere Empfindlichkeit des Fußbodens, Versiegelung mit Pflegemittel sei verpflichtend. Wegners verweisen vergeblich auf bestellte Teppiche – Boden müsse trotzdem behandelt werden, könne sonst rissig werden. Herr Groll kassiert für Kanister „FUSSBODEN-PFLEGE-MITTEL“ sofort 46,90 DM. Wegen hektischen Umzugs haben Wegners keine Gelegenheit, seine Aussagen in Ruhe zu prüfen. In Wirklichkeit ist er ein Betrüger, die Geschichte über seinen Auftrag im Namen der Hausverwaltung frei erfunden. &lt;br /&gt;
** Kurz darauf kündigt sich per Postwurfsendung Tischler an, um nach Bedarf Möbelarbeiten oder Reparaturen zu erledigen. In Wohnzimmer der Wegners wird noch Bücherregal benötigt. Tischler macht guten Preis von 250 DM, sei aber grade auf unbezahltem Großauftrag sitzengeblieben und mache deshalb fortan Maßanfertigungen nur noch gegen Anzahlung. Lässt sich vorab 200 DM von Frau Wegner geben, Teile des Materials verbleiben schon mal in der Wohnung. Danach lässt er nichts mehr von sich hören. &lt;br /&gt;
** Stattdessen erscheint Handwerker, der Loch für Spion in Wohnungstür bohren will. Spion kostet 14 DM, angeblich von Hausverwaltung bezuschusster Sonderpreis. Frau Wegner ist nach kurzem Zögern schließlich einverstanden, muss sofort zahlen, damit später Monteuren des Spions die Quittung vorgezeigt werden kann. Auch hier warten Wegners dann vergebens auf Einbau. &lt;br /&gt;
** Es klingelt abermals an der Tür, Frau Wegner sieht durch das Loch in der Wohnungstür Frau mit Paket. Darin, wie sich dann herausstellt, Gardinen für die Nachbarn. Frau Wegner will Lieferung annehmen, erfährt dann aber von offenem Restbetrag über 30 DM, den sie zunächst aber nicht auslegen möchte, zumal sie die neuen Nachbarn noch gar nicht kennt. Lieferantin suggeriert, Frau Wegner solle nachbarschaftliches Verhältnis nicht belasten. Frau Wegner will nicht als ungefällig gelten, nimmt Paket schließlich an und legt Restbetrag aus. Stellt später fest, dass Nachbarwohnung noch gar nicht belegt, in Paket nur Füllmaterial ist.&lt;br /&gt;
** Weitere Handwerker tauschen Türschloss aus, da Generalschlüssel gestohlen worden sei. Wollen 35 DM Einbaukosten kassieren. Herr Wegner ist von ständig neuen Unkosten genervt, sieht auch Verantwortung für Verlust des Schlüssels bei Hausverwaltung, zahlt aber doch, da sich seine Frau mit altem Schloss nicht mehr sicher fühlen würde. Geschichte der Schlosser war ebenfalls erfunden, eingebauter Zylinder billigste Ware. Ede ergänzt später, dass falsche Schlosser gerne Schlüssel zurückbehalten, um bei passender Gelegenheit einzubrechen.&lt;br /&gt;
** Abschließend klingelt junger Mann, der für 8,50 DM neues Türschild anbringen will. Herr Wegner ist über vorangegangene Betrügereien so erbost, dass er ihm Tür vor Nase zuschlägt. Ede liefert Pointe, dass ausgerechnet dieser Mann wirklich von Hausverwaltung kam.             &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Eberhard Möbius als Heinz Wegner, Heta Mantscheff als Marianne Wegner, Karl-Heinz Lemken als 1. Möbelpacker, Willem Fricke als 2. Möbelpacker, Wolfgang Borchert als Herr Groll, Joachim Wolff als Tischler, Wolfgang Giese als Türlochbohrer, Wilma Gatzke als Paketlieferantin, Andreas von der Meden als Schlosser&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;So, wenn ich da noch mal schnell kassieren darf ...&amp;quot; – &amp;quot;Wieso kassieren?&amp;quot; – &amp;quot;Ja natürlich, umsonst ist der Tod, nich.&amp;quot;; Studio-Ede: &amp;quot;Damit wird es immer schwerer, den richtigen Mittelweg zu finden zwischen allzu bequemer Vertrauensseligkeit und verbissenem Misstrauen, an dem man dann selbst Schaden nimmt&amp;quot;.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Eine Art Collage betrügerischer Tricks in Zusammenhang mit Einzug in neue Wohnung. Vergleichbare Episodenfilme gab es zuvor [[VF 036 (Sendung vom 12.08.1972)#FF1|schon 1972]] zur Abwicklung von Autounfällen sowie [[VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)#FF1|in der vorigen Sendung]] zu fingierten Auffahrunfällen.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Die Masche mit dem Schnapsglas ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Harmlose Rentner verbringen schönen Herbsttag in Bochumer Stadtpark. Frau Schrüppers dagegen hat böse Absichten und sucht in diesem Umfeld neue Opfer: Versucht zunächst, unauffällig Inhalt fremder Gespräche mitzubekommen. Setzt sich zu zwei Senioren, die von einem verwitweten Herrn Szymanski mit gesundheitlichen Problemen und ohne Hilfsperson reden, macht sich aufschlussreiche Notizen dazu (&amp;quot;Frau tot – Operation – Schimanski&amp;quot;), spricht die beiden als vermeintliche Krankenschwester des alten Herrn an, um weitere Informationen über Herrn Szymanski herauszubekommen. Nachdem sie seine Adresse erfahren hat, verabschiedet sie sich, um ihn zu besuchen. Herr Szymanski hat gerade Rente von Post abgeholt, bewahrt Bargeld im Küchenschrank auf. Da klingelt Frau Schrüppers, spielt Bekanntschaft als Krankenschwester vor, nutzt dafür die ihr bekannten Informationen. Er erkennt sie nicht wieder, bittet sie dennoch herein, um sich keine Blöße zu geben. Sie kommt gleich auf Frau Szymanski zu sprechen, er berichtet von kürzlichem Tod seiner Ehefrau, auf den gespielten Schreck darüber bittet sie um Schnäpschen. Gedächtnis von Herrn Szymanski nicht mehr das beste, er glaubt jetzt sogar, sie wohl doch kennen zu müssen, holt Schnaps aus Küche. Merkt nicht, dass sie ihn dabei beobachtet und auch das Geldversteck direkt neben Kaffeegebäck schon erspäht hat. Nach dem Zutrunk bietet sie an, öfters mal bei ihm vorbeizuschauen, stößt dann scheinbar versehentlich sein Schnapsglas um. Während er Lappen zum Wegwischen holt, schenkt sie ihm neu ein, mischt Betäubungsmittel bei. Herr Szymanski leert Glas in einem Zug, klappt kurz darauf bewusstlos zusammen. Frau Schrüppers stiehlt Brieftasche, durchsucht Wohnung, nimmt Geld aus Küchenschrank mit, verschwindet, ohne sich weiter um Opfer zu kümmern.          &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Henny Reinheimer als Frau Schrüppers, Theo Ennisch als Herr Szymanski&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Off-Ede: &amp;quot;Für Anneliese Schrüppers, eine Frau mit bösen und gefährlichen Absichten, ist der Stadtpark ein ideales Jagdrevier, in dem sie leicht und scheinbar beiläufig nützliche Bekanntschaften machen kann&amp;quot;. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Relativ brutale, wenig raffinierte Methode. Beachtlicher Ede-Tipp: Vorsicht bei Trinkeinladungen durch Unbekannte! Will dies ausdrücklich, aber dezent formuliert, auch auf Männer bezogen wissen, die sich mit zuviel Geld ins Nachtleben bei &amp;quot;verlockenden neuen Bekanntschaften&amp;quot; stürzen! &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Wo Diebe leichte Beute machen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; In &amp;quot;Akademie für Fortbildung&amp;quot;, der Tagungsstätte einer Parteiakademie im Rheingau, fährt ein unangemeldeter Besucher vor, informiert sich über aktuelles Tagungsprogramm: Gerade sind junge Kommunalpolitiker aus Baden-Württemberg anwesend, um sich Grundlagen für Arbeit im Gemeinderat anzueignen. Zwischen Unterricht in Kommunalrecht und Baurecht ist Zeit für kurze Pause: Einige Teilnehmer gehen raus in Hof, um frische Luft zu schnappen. Dort spricht sie der fremde Mann an, stellt sich als Revisor Guttendorf aus Bonn vor, fragt nach Zufriedenheit mit Unterbringung, Versorgung, Kursprogramm. Erfährt aus Reaktionen, dass alle anschließend ohne Pause an Doppelstunde „Baurecht“ teilnehmen werden. Verabschiedet sich eilends, während Kommunalpolitiker in Lehrsaal zurückkehren. Beginnt dann &amp;quot;Inspektion&amp;quot; von Schlaf- und Aufenthaltsräumen der Kursteilnehmer. Teilnehmer Rudi erleidet in Baurechtskurs Kreislaufschwäche, will in Quartier zurück, um sich hinzulegen. Dort begegnet er zufällig Guttendorf, als dieser gerade aus einem der Zimmer kommt. Dieser reagiert geschickt, gibt vor, auf Suche nach Raum mit dem defektem Fenster zu sein. Rudi bewertet Situation wegen seines Unwohlseins nicht weiter. Als die anderen später vom Unterricht zurückkommen, stellt einer fest, dass sein Geld gestohlen wurde. Bei anderen ist Brieftasche oder Scheckheft mit Scheckkarte abhanden gekommen. Ein vager Verdacht fällt auf Rudi, der ja vorzeitig allein zurück auf sein Zimmer gegangen war, aber „der klaut nicht, das ist völlig absurd“. Die Gruppe weckt Rudi auf, allein, auch ihm wurde Geld entwendet. Er gibt an, den vermeintlichen Revisor auf dem Flur angetroffen zu haben. Gruppe will diesen befragen, sein Auto steht aber nicht mehr im Hof.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Peter Schmitz als Revisor Guttendorf, Alexander Brill als Rudi, Theo Maier-Körner als Referent Baurecht&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Kommunalpolitiker mit städtebaulicher Beobachtungsgabe: &amp;quot;Hier die Straße liegt irgendwie sehr blöde. Die is ja ziemlich breit. Ist da Durchgangsverkehr?&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Wohl einer der wenigen Filme über Diebstahl, bei denen eigentliche Tat nicht gezeigt wird. Erst nachträgliche Entdeckungen der Teilnehmer bringen Aufklärung. &amp;lt;br&amp;gt;Da sich gewisse Betrüger auf Schulungsheime spezialisiert haben, gibt Ede präventive Tipps: Tagungsleitung informieren, wenn dort jemand verdächtige Fragen stellt. Außerdem Geld und Wertsachen immer abschließen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Hauptsache, die Waage stimmt ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder und Robert Kerndorf (Kamera) nehmen selbstgefertigte Plaketten &amp;quot;Eichamt geprüft&amp;quot;, Quittungsblock mit entsprechendem Stempel, Ausweiskärtchen und geliehene Gewichte mit in Geschäfte und prüfen als Eichbeamte Waagen nach, kassieren 5-15 DM pro Waage als Gebühr. Pauschale Behauptung, dass Waagen falsch anzeigen würden, fördert Zahlungsbereitschaft. Mehrere Inhaber schimpfen aber auf Beamte wegen Beutelschneiderei, andere scheinen zumindest eingeschnappt, ohne sich zu äußern. Trotzdem zahlen alle, insgesamt wurden an einem Tag 240 DM eingenommen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Bei der Prüfung wurden teils wirklich Abweichungen der Waagen festgestellt, allerdings zugunsten der Kunden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 046 (Sendung vom 19.03.1975)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_044_(Sendung_vom_02.10.1974)&amp;diff=47056</id>
		<title>VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)</title>
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		<updated>2024-08-19T07:12:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}}Millionen-Geschäfte mit dem Unfallschock */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Millionen-Geschäfte mit dem Unfallschock ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mehrere Tricks der rücksichtslosen Autobumser werden vorgeführt, laut Edes Einleitung eine neue Plage der sich wandelnden Zeiten; unlängst allein in NRW 1.300 Täter in 51 Banden festgestellt, die auch Leben und Gesundheit der Opfer gefährden. &lt;br /&gt;
** Fröhliche Keglerrunde bechert auf Volksfest in Gelsenkirchen. Kurz nach 11 brechen Bäckermeister Erich Bölte und Freunde auf, doch zwei Männer haben sie beobachtet und folgen ihnen unauffällig. Bölte setzt sich ans Steuer, fährt besonders langsam und vorsichtig. Dann werden sie von den beiden Ganoven überholt. Die täuschen an, noch bei Gelb über Kreuzung zu schlüpfen, um dann plötzlich doch zu bremsen. Erich wollte erst nachziehen, reagiert dann zu spät und fährt auf. Gauner erheben lautstark Vorwürfe, weisen auf Böltes Fahne hin und identifizieren Freunde als Kirmesbesucher (aus Bayern-Zelt). Sie drohen mit Anruf bei Polizei, da lassen sich Freunde darauf ein, Schaden vor Ort in bar zu regulieren. Gauner wollen 1.800 DM, Erich stellt Scheck aus und ist froh, so zumindest weder Führerschein noch Strafe zu riskieren.&lt;br /&gt;
** Ähnliche Szene an Bahnübergang: Einer der Gangster hat - mit demselben Wagen - wieder Vollbremsung hingelegt, obwohl weit und breit kein Zug in Sicht. Diesmal ist Polizei da, wird aber ebenfalls getäuscht und verwarnt aufgefahrenen Hintermann. Betrüger kassiert für Reparatur und Leihwagen 1.500 DM von der Versicherung. Wagen wird aber in Eigenregie nur notdürftig instand gesetzt, um Beulen zu kaschieren.&lt;br /&gt;
** Auch im Kreisverkehr bei Autobahnauffahrten wird passenden Opfern aufgelauert, z.B. allein fahrenden, älteren Menschen (weniger reaktionsschnell, keine Zeugen). Ein Ganove provoziert im geeigneten Moment Auffahrunfall, Komplize tritt als Zeuge auf und bestätigt, dass Opfer Unfall verschuldet hat. Wieder werden über 1.000 DM eingestrichen.&lt;br /&gt;
** In weiterer Variante fahren die zwei Gauner auf Landstraße so hintereinander, dass Abbiegen des vordersten Wagens für das Opfer hinten nicht erkennbar ist, welches dann auf bremsenden Betrüger in der Mitte auffährt.&lt;br /&gt;
** Schließlich noch in die Stadt, wo der eine Unfallfahrer alter Dame über Zebrastreifen hilft, aber nur um dadurch Vollbremsung des Komplizen inszenieren und anschließend das Geschehen bezeugen zu können. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Eric P. Caspar als Autogangster #1, Rolf Pulch als Autogangster #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Mensch, Leute, haltet doch mal! Das mit der Polizei können wir doch auch so regeln!&amp;quot;; &amp;quot;Na meinetwegen. An uns soll&#039;s nicht liegen!&amp;quot;; &amp;quot;Was meinen Sie &#039;n, was das kosten wird?&amp;quot;; &amp;quot;Tja - neue Kofferraumhaube, da unten ausbeulen, &#039;s ganze neu spritzen, also zwölfhundert macht das bestimmt!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; KR Stüllenberg vom LKA Düsseldorf rät bei Auffahrunfällen zu Wachsamkeit, wenn ohne ersichtlichen Grund gebremst wurde. Vorsicht auch besonders, wenn teure ausländische Fahrzeuge involviert sind. Jeweils prüfen, ob beim Vordermann notdürftig reparierte Vorschäden erkennbar sind. Wenn möglich Unfallschäden fotografieren und unabhängige Zeugen notieren; bei Verdacht Polizei informieren, denn Ermittlungschancen sind besser geworden durch neues zentrales Infosystem der Versicherungen.&amp;lt;br&amp;gt;Im Filmfall am Bahnübergang ist im Hintergrund kurz der weiße [https://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Kapit%C3%A4n/Admiral/Diplomat_B#Besondere_Karosserieversionen Opel Admiral B „ZDF-Coupé“] des Kamerateams zu sehen, ein Spezialumbau mit Schrägheck und großer Heckklappe.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Betrüger auf dem Fußballplatz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Einige Betrüger haben sich auf Umfeld finanzschwacher Amateurfußballklubs spezialisiert; auch FC Brucksdorf aus Niedersachsen gerät ins Visier. Mit genesenem Stürmer Charly Braumann spielt man um Wiederaufstieg und Gunst des Publikums. Örtliche Honoratioren sind stark engagiert, allen voran Klubchef Schlachtermeister Nordhof, Bauunternehmer Kern und Bankfilialleiter Mohrbach. Der geselligen Feier eines 3:1-Sieges in der Sportlerklause wohnt am Rande auch Fremder bei, der sich dabei aber genau über Verhältnisse im Verein ins Bild setzt. Beim nächsten Mittwochstraining macht er als Werbeberater „Meier“ Präsident Nordhof eine Plakataktion schmackhaft: Alle örtlichen Unternehmen sollen öffentlich als Unterstützer des Vereins auftreten und so zugleich für sich werben. Mehr Zuschauer für Heimspiele soll es auch noch bringen. Meier will nur Druckauftrag bekommen und Bestätigung, dass Klub hinter Aktion steht. Vereinskassierer Helms wittert Geldsegen für Jugendarbeit, im Auftrag Nordhofs formuliert er Empfehlungsschreiben und setzt Stempel drunter. Damit klappert Meier im Ort alle Geschäfte ab, sammelt Anzeigen, gerne mit Vorkasse. Ambitionen von Nordhof und Kern wegen nächster Vorstandswahl nutzt er geschickt, verkauft ihnen große, teure Anzeigen. Herr Mohrbach sieht es eher geschäftlich, akzeptiert für Bank nur den besten Platz oben mittig auf dem Plakat – eigentlich schon an Kern vergeben. Meier fordert dafür Premium-Preis von 1.200 DM, gaukelt dann Klärung mit Kern vor und kassiert bei der Bank. Andere Kunden bekommen Rechnung vom Werbeberater und zahlen meist, da sie Verein für Organisator der Aktion halten. Der aber bekommt weder Plakate noch Spende, denn Meier macht sich mit Geld aus dem Staub, bringt sich schon am nächsten Dorfsportplatz ins Gespräch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Rolf Jahnke als Herr Kern, Karl Heinz Hess als Herr Meier, Joachim Rolfs als Herr Nordhof, Werner Cartano als Herr Mohrbach&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Also – dieser Streifen hier wäre noch frei.&amp;quot; – &amp;quot;Also wissen Sie, Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich da unten – nein. Also, wenn wir ins Geschäft kommen wollen: Mein Inserat muss ganz nach oben, wo auch die Genossenschaftsbank Heimatshütten steht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede erwähnt danach Variante des Schwindels, bei der Betrüger pro forma tatsächlich billig Plakate drucken lässt, damit immer noch unverhältnismäßigen Gewinn einstreicht. Empfehlung an Vereine, solche Plakataktionen im Zweifel selbst durchzuführen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Der Schwindel mit den Plastik-Tüten ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Lehmann muss in Hamburg umziehen, da Altbau abgerissen wird; Umzug erhebliche finanzielle Belastung; Vater Heinz Lehmann verdient als Dreher im Monat mit Überstunden 1.350 DM; Ehefrau Gerda liebäugelt mit Heimarbeit; auf Zeitungsannonce hin kommen zwei Vertreter vorbei; Gerda soll mit neuentwickeltem Kunststoffschweißgerät &amp;quot;Plastic-Heimarbeit&amp;quot; Plastiktüten herstellen; bei 2 Stunden  Arbeit pro Tag soll Monatsverdienst von 600 DM möglich sein; Schweißgerät und Tüten-Rohmaterial müssen Lehmanns kaufen; Kreditantrag und 150 DM im Monat abzahlen; Eheleute unterschreiben Vertrag. Wenige Tage später kommt Tütenschneide- und Schweißgerät; Heinz mit Gerät überfordert; Gerda schafft in 2 Stunden nur rund 1.500 Tüten, müsste aber 6.500 Tüten – pro Monat 156.000! – fertig bekommen, um bei den versprochenen Abnahmepreisen 600 DM zu verdienen. Firma holt fertige Tüten aber gar nicht ab; in der Wohnung stapeln sich die produzierten Beutel; aufgeregter Anruf bei Tütenfirma, wo gelangweilte Sekretärin auf defektes Abholauto verweist; Lehmanns setzen Zahlungen aus; wenige Wochen später erhalten sie Zahlungsbefehl von der Bank.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Daniela Dalhöfer als Gerda Lehmann, Karl Stroth als Heinz Lehmann, Harald Pages als Vertreter #1, Rudolf Herget als Vertreter #2  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sehn Sie, und genau das ist ihre Chance! Je mehr Produkte, desto mehr Verpackungen. Sie können Ihren Verdienst praktisch nach Belieben steigern. Der Markt ist unbegrenzt aufnahmefähig.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Ich lasse mich nicht mehr länger vertrösten, wir haben doch schließlich einen Vertrag, und wenn Sie den nicht einhalten, dann zahle ich auch die Raten für die Maschine nicht!&amp;quot; – &amp;quot;Ja, dat müssen Sie wissen, wat se da machen.&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Na, ob das gut geht?&amp;quot; Ede: &amp;quot;Es ist nicht gut gegangen, meine Damen und Herren.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Karl Stroth schraubt für den Umzug fast das identische Regal ab, das er [[VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)#FF1|sechs Jahre vorher]] bei einem Einzug anmontiert hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Gauner kommen ins Büro ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder und einem Mitarbeiter reichen ein Transporter und blaue Kittel, um in mehreren Firmen Schreib- und Rechenmaschinen sowie Kopierer aus Büros einfach mitzunehmen. Zum Teil helfen die Pförtner sogar den beiden &amp;quot;Mechanikern&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen: In einem Fall hatte Bernd Schröder in einem leeren Büro bei einer teuren elektronischen Rechenmaschine den Papierstreifen mit Berechnungen abgerissen, damit der Sachbearbeiter nicht auch noch seine Arbeit doppelt machen musste. Aber selbst beim Zurückbringen des Geräts nach Ende des Experiments war niemand da, dem das Fehlen der Rechenmaschine aufgefallen wäre. Noch besser: es fand sich überhaupt keiner, dem das Team hätte sagen können, dass für &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot; die Maschine kurzzeitig entwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}}Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 043 (Sendung vom 26.06.1974)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 045 (Sendung vom 27.11.1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versicherungsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Provozierte Verkehrsunfälle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unfallhelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimarbeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_043_(Sendung_vom_26.06.1974)&amp;diff=47055</id>
		<title>VF 043 (Sendung vom 26.06.1974)</title>
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		<updated>2024-08-18T20:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}}Juwelentrick im Pfarrhaus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Scheckdiebe mit Millionenumsatz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Arbeitsweise professionell organisierter, höchst erfolgreicher Autoknackerbande aus Ruhrgebiet wird vorgeführt: Bande hat innerhalb eines Jahres 3 Mio. DM erbeutet, bevorzugt große Parkplätze in Erholungsgebieten, kann dort unauffällig Opfer ausspähen. Ist ausschließlich an Diebstahl von Euroschecks und dazugehörigen Scheckkarten interessiert. Beides zusammen findet sich häufig in Damenhandtaschen. Neuankommende Gäste werden von geschulten Beobachtern, sog. Deckern, taxiert bezüglich Wagentyps, im Auto zurückgelassener Gegenstände, vermutlicher finanzieller Verhältnisse (Frauen mit Beruf und eigenem Bankkonto!). Einige Kundschafter markieren geeignete Wagen mit geheimen Kennzeichen, z.B. Kieselsteinen. Eigentliche Autoknacker, sog. Knaller oder Zieher, kommen immer nur kurz zum Tatort, öffnen von Deckern vorausgewählte Fahrzeuge aller Typen in Sekundenschnelle, ohne Spuren zu hinterlassen. Benötigen dazu nur Tafelmesser und passend gebogenes Stück Draht, sog. Recklinghäuser Schlinge, da erstmals von Tätern aus Recklinghausen eingesetzt. Türen werden dann wieder korrekt verschlossen, so dass Opfer nachträglich kaum feststellen können, wann sie bestohlen wurden. Kundschafter erhalten Provisionen, Autoknacker meist pauschal 150 DM pro Scheckformular. Beute wird sofort per Post an andere Bandenmitglieder weitergeschickt, damit bei Polizeikontrollen auf Parkplätzen nichts zu finden ist. Da 80 Prozent erbeuteter Scheckdokumente von Frauen stammen, setzt Bande weibliche Helfer mit betont solidem Erscheinungsbild, sog. Euro-Muttis, zum Einlösen der Schecks ein. Euro-Muttis trainieren Nachahmung der Unterschriften auf Scheckkarten. Schecks werden bundesweit bei Kreditinstituten mit Unterschrift und unter Vorlage von Scheckkarte zu je 300 DM eingelöst. Euro-Muttis gehen auf größere Einlösetouren, da einzelne Bank oft nur maximal drei Schecks auf einmal annimmt. Nehmen auch Kinder mit in Bank, um besonders unverdächtig zu wirken. Haben Anweisung, sofort Rückzug anzutreten, wenn Bank Schwierigkeiten macht, z.B. nach Ausweis gefragt wird. Nehmen dann aber Scheckkarte wieder mit, versuchen es bei anderer Bank erneut. Beste Euro-Muttis lösen bis zu 15.000 DM pro Tag ein, erhalten meist 10 Prozent ausgezahlter Summe, manchmal bis zu 50 Prozent, Durchschnittsverdienst für sie 1.000 bis 1.500 DM am Tag. Tagesabrechnung zwischen Bandenchefs und Euro-Muttis in Diskothek im Ruhrgebiet, aus Jukebox spielt Bata Illics &amp;quot;Michaela&amp;quot;. Nachdem Geld verteilt ist, wird ein Schnäpschen gekippt. Eine Euro-Mutti kommt noch mit Geld nach, lädt die Jukebox neu, und es geht weiter: &amp;quot;Michaela&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Bandenführer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Bata Illic &amp;quot;Michaela&amp;quot; (1972)    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Euro-Muttis beim Kopieren der Unterschriften: &#039;&#039;&amp;quot;schwungvolles &#039;a&#039;&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;&#039;Müller&#039; ist ja nicht so schwierig.&amp;quot;&#039;&#039; Studio-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Der Schlager &#039;Michaela&#039;, meine Damen und Herren, ist für die Euroscheckgangster eine Art Erkennungsmelodie für einen besonders erfolgreichen Fischzug&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Film fast kein Dialogtext, es dominiert die Information aus dem Off &amp;lt;br&amp;gt;Bezirkskommissar Lenk von Kripo Marl erklärt, dass Name &#039;Michaela&#039; auf Werbeplakaten der Kreditinstitute für Euroschecksystem verwendet wird, daher als Erkennungszeichen der Bande dient. Spricht seltsamerweise von Reklame mit &amp;quot;fiktiver Michaela May&amp;quot;, obwohl es sich um echte Schauspielerin handelt. Gemeint ist wohl, dass Name als Künstlername fiktiv ist, Schauspielerin heißt bürgerlich Gertraud Mittermayr.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Falscher Friseur im Altenheim ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Etwa 35-jähriger Mann mit Aktentasche will sich unbemerkt Zutritt zu Altenheim verschaffen. Wirft dafür Steinchen gegen Fenster des Büros am Eingang, lenkt dadurch Schwester ab und schlüpft an der Pforte vorbei ins Haus. Wendet sich zielsicher Wohnräumen in oberen Etagen zu und studiert Namensschilder an den Zimmertüren. Sein Interesse gilt nur männlichen Heimbewohnern. Klopft bei Herrn Anton Böhm, stellt sich berlinernd als Herr Hoppe vor, Friseur aus Laden von nebenan. Erklärt, dass jetzt günstiger Vor-Ort-Service direkt im Heim angeboten wird – Haarschnitt für 4 DM. Herr Böhm ist erst skeptisch gegenüber Unbekanntem, doch dieser weckt mit Smalltalk Vertrauen. So lässt Böhm sich schließlich überzeugen, nimmt auf Stuhl am Fenster Platz und lässt den vermeintlichen Friseur machen. Dieser hat professionelle Ausrüstung dabei, benutzt sie fachmännisch, ist nach zehn Minuten mit seiner Arbeit fertig. Herr Böhm ist zufrieden, holt 4 DM aus Portemonnaie in Schublade. Betrügerischer Friseur startet jetzt Ablenkungsmanöver: Bittet Herrn Böhm, noch mal kurz Platz zu nehmen, um unregelmäßige Stelle nachzuschneiden. Greift dann hinter dem Rücken des alten Mannes in Schublade und steckt dessen Geldbörse ein. Betrüger verabschiedet sich nun rasch. Zu spät entdeckt Herr Böhm, dass ihm 400 DM gestohlen wurden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Robert Fitz als Anton Böhm, Volker Bogdan als Friseur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Schwester am Eingang: &#039;&#039;&amp;quot;Was soll das? [öffnet Fenster] Verdammte Lausejungs!&amp;quot;&#039;&#039; Herr Böhm: &#039;&#039;&amp;quot;Wissen Sie, was früher zu meiner Zeit ein Friseur gekostet hat? 40 Pfennig!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Juwelentrick im Pfarrhaus ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion zweifelte an Echtheit; Trick spielte sich aber recht häufig so ab; von uneingeschränktem Vertrauen gegenüber der Kirche ausgehen; dieses Vertrauen nutzt der Betrüger weidlich aus; bayerische Mittelstadt; Empfehlung einer ansässigen katholischen Familie zerstreut Misstrauen; Stiftung für Patengemeinde in Afrika der Gemeinde St. Johannes; Messkoffer für die Lesung der heilige Messe in Diaspora empfehlen; gut ausgestattet; Koffer im Werte von 935 bzw. 942 DM; sich bewusst unentschlossen zeigen; dadurch gelangen beide Koffer in die Hände des Betrügers; Pfarrer Brauer soll darüber entscheiden; der andere Koffer selbstverständlich am nächsten Tag (nicht) zurück; die Koffer gelangen nun in die Pfarrei; hier nun sind beide Messkoffer angeblich schon bezahlt, werden daraufhin für die Partnergemeinde in Afrika vorbereitet; der Besucher wird mit gebührender Höflichkeit behandelt; angeblich soll junger Mann aus Münsterland in dieser Gemeinde mit einem Mädchen aus Bayern getraut werden; größeres Geschenk von bleibenden Wert machen wollen; dabei an Schmuck gedacht; der Pfarrer selbst meldet den Besucher beim Juwelier Zentwig an; Pfarrer erwartet das zu trauende Paar nach 18 Uhr; auch beim Juwelier wird der Besucher zuvorkommend empfangen; es wiederholt sich nun das Muster aus dem Sakralgeschäft: Der Besucher vermag sich aus mehreren Schmuckstücken nicht zu entscheiden; Juwelier soll die Schmuckstücke dem Pfarrer zur Entscheidung vorlegen; planmäßig trifft der Juwelier den Pfarrer nicht an; selbstsicheres Auftreten des Betrügers beeindrucken Juwelier und Sekretärin der Pfarrei; Betrüger tut so, als ob er sich im Sekretariat nach dem Pfarrer erkundige, dabei fragt er nur nach der ersten Sonntagsmesse; dann sei dem Pfarrer plötzlich etwas dazwischen gekommen; Juwelier kann jedoch nicht länger warten und überlässt die Schmuckstücke im Vertrauen dem Betrüger; dieser macht sich dann damit davon.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Fritz Gehlen als Werner Flörstedt, Julius Mitterer als Pfarrer Brauer, Gerhard Kauffmann als Juwelier Zentwig&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die beste Lösung wäre natürlich, wenn Sie die Ringe hier ließen, ich warte auf den Pfarrer und rufe Sie dann an, für welchen wir uns dann entschieden haben.&amp;quot;; &amp;quot;Tjaa --&amp;quot;; &amp;quot;Ich meine, wenn Sie den Schmuck nicht hier im Pfarrhaus lassen wollen, ich kann Ihnen da keine Vorwürfe machen. Ich müsste dann den Pfarrer bitten, heute abend noch einmal mit mir zu Ihnen ins Geschäft zu fahren, ob man ihm das allerdings zumuten kann ...&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Apparat des Pfarrers hat die Anschlussnummer 18438. Ede erzählt im Abschluss von einem Fall, wo der Juwelier sich von den angeblichen Zwischenfällen nicht beeindrucken ließ und geduldig warten wollte - der Betrüger floh unter einem Vorwand ohne Beute&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Betrug jetzt auch mit Umweltschutz ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; schwer strapazierte Zeiterscheinung; auch Betrüger springen auf den Trend an; auch Bernd Schröder gesellte sich hinzu; Kamera im Werkzeutkoffer versteckt; Emissionsschutzmessung im Schornstein; mit völlig ungeeignetem &amp;quot;Messinschtrument&amp;quot; hantieren; TÜV-mäßige Plakette gegen Gebühr von 23,50 DM aushändigen; zweiter Versuch läuft ebenso erfolgreich ab, wie der erste; wertlose Quittung sehr wichtig; hoher Stundenlohn verwundert &amp;quot;Opfer&amp;quot;; dritter Versuch: &amp;quot;prima Plakette&amp;quot;; vierter Versuch bei jungen Herrn; fünfter Versuch: nur Kassieren gezeigt; überall Vertrauen genießen; sechster Versuch ging wieder auf das Dach; siebter Versuch: für vier Schornsteine bei einer Nachbarin kassieren&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Und dafür kriegen wir dreiundzwanzig fuffzich.&amp;quot; &amp;quot;Von mir?!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Versuche durch Schornsteinfeger-Illustrationen mit Nummer getrennt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anekdotisches zur ersten Erfassung der Sendedaten im Jahre &#039;09, die an dieser Ausgabe hing: Laut Gong 42/1974 war die Sehbeteiligung zu dieser Ausgabe bei gerade mal 14 %, was als &amp;quot;schwach&amp;quot; betitelt wurde. Diese Sendung wurde daher am Samstag, den 19. Oktober &#039;74 um 16:15 wiederholt, was bei der Zählung für Durcheinander gesorgt hat, da für 1974 plötzlich fünf statt vier Sendungen eingetragen waren. Dadurch rutschte auch die eigentlich 99. Sendung auf die 100 und die 100 auf die 101 ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 042 (Sendung vom 20.03.1974)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 044 (Sendung vom 02.10.1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Scheckbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_042_(Sendung_vom_20.03.1974)&amp;diff=47053</id>
		<title>VF 042 (Sendung vom 20.03.1974)</title>
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		<updated>2024-08-17T14:13:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Wie Trickdiebe in die Wohnung kommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Die falsche Wohltäterin ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Rentner Friedrich Berghaus pflegt Grab seiner vor kurzem verstorbenen Frau; wird von jüngerer Frau beobachtet; diese bietet Hilfe beim Schleppen der schweren Gießkanne an; resolute Frau gießt Grab, begleitet ihn heim; zieht im zu Hause Mantel und Schal aus; will &amp;quot;nach dem Rechten sehen&amp;quot;; durchsucht kurz Zimmer und Schränke; kündigt an, wiederzukommen und nimmt sich mit Zustimmung von Herrn Berghaus schon mal den Zweitschlüssel für die Wohnung mit; geht ein paar Häuser weiter zu Christian Zarich, den sie ebenfalls auf dem Friedhof kennengelernt hat und dessen Schlüssel sie besitzt; wegen Krankheit seit kurzem bettlägerig; schüttelt ihm Kopfkissen auf; lässt sich sein Sparbuch und Kennwort geben und verschwindet auf Nimmerwiedersehen; ein paar Tage später muss Friedrich Berghaus ins Krankenhaus; jüngere Frau kann in aller Ruhe die Wertsachen aus der Wohnung holen (Schmuck der toten Ehefrau, Sparbuch); lauert auf Friedhof auf neues Opfer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so ist, lass&#039; ich sie aber nicht allein nach Hause gehen&amp;quot;, &amp;quot;Sag&#039; mal Christian, ich muss dir doch noch Bettwäsche kaufen. Wo hast Du denn das Geld? Wo ist denn das Sparbuch? Oder soll ich Dich hier in dem Dreck liegenlassen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Enger Zusammenhang mit FF 2: Menschen &amp;quot;am Lebensabend&amp;quot;: arglos, einsam, unkritisch, vertrauensselig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Wie Trickdiebe in die Wohnung kommen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Erna Menzel (72) lebt bescheidenes und zurückgezogenes Leben; Frau in Schwestern-Tracht klingelt, stellt sich als Gemeindeschwester Adelheid vor und will „nach dem Rechten sehen“; bugsiert Frau Menzel in die Küche und quatscht sie dort fest; hatte Wohnungstür nur angelehnt; Komplizin schleicht rein und durchstöbert alle anderen Räume, findet aber Bargeld nicht; verlässt Wohnung und klingelt sodann als Signal, dass sie wieder draußen ist; Adelheid öffnet Schwester Gertrud jetzt „offiziell“ die Tür; diese hat angeblich 20 DM vom Roten Kreuz für Frau Menzel dabei, allerdings nur einen Hunderter; Menzel sieht nach, ob sie wechseln kann und offenbart damit Bargeld-Versteck unter der Nähmaschine; wird schließlich wieder abgelenkt und Adelheid stiehlt die Barschaft, woraufhin sich die beiden Damen schleunigst verabschieden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Edith Worringen als Erna Menzel, Petra Schättiger als Adelheid, Annemarie Schlaebitz als Gertrud&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, na, na, Omi, nun haben Sie mal keine Angst. Ich will doch nur sehen, ob sie auch genügend Wäsche im Schrank haben.&amp;quot; - &amp;quot;Ach sooo.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Krumme Geschäfte mit jungen Mädchen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; „Fotografieren Sie Ihren Liebling”; Pro-Forma Modell- und Mannequin-Agentur hat vornehme Adresse an Hamburger Außenalster; inseriert Suche nach Fotomodellen und verspricht hohen Nebenverdienst; volles Wartezimmer; unter ihnen auch Bianca Baldus; Agenturchef Arthur Doré braucht Bild für „Headsheet“, bekommt es von Frau Baldus; Kosten für die Vermittlung: 200 DM für&#039;s halbe Jahr; Tagesgage aber 400 DM und Stundenhonorar 100 DM; Ede: Headsheets von Pro-Forma wandern bei Bild-Agenturen gleich in den Papierkorb, da sie wissen, dass es eine unseriöse Firma ist; Bianca Baldus unterschreibt Vertrag. 6 Wochen später: noch immer kein Auftrag; Agenturchef erklärt ihre Fotos für ungeeignet und schlägt professionelle Aufnahmen von Fotograf „Pit“ vor. Flotte Fotosession im Bikini; Pit mit Künstler-Halstuch und Weste; Fotos kosten satte 500 DM, die Bianca zähneknirschend zahlt. Wenige Tage später klingelt der Geldbriefträger und bringt Bianca 250 DM; angeblich erstes Honorar für die Verwendung der bei Pit geschossenen Bilder; Bianca überglücklich, da sie Geld für die vorher von Pro-Forma angebotene kostenpflichtige Mannequin-Schule einsetzen will; trinkt mit Freundin zur Feier des Tages einen Sherry; unterschreibt gleichentags Vertrag für die Mannequin-Ausbildung – 150 DM pro Monat, Laufzeit 12 Monate, keine Kündigungsfrist. Mannequin-Schülerin Bianca im Kurs, Unterricht von Dame in weißem Kleid, die Allgemeinplätze referiert. Ede: Angebliches Honorar von 250 DM war natürlich von Pro-Forma investiert worden, damit Bianca Baldus sich für den Mannequin-Kurs entscheidet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Axel Radler als Pit&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ohne Werbung geht&#039;s auch in der Werbung nicht, hehehe.&amp;quot;; &amp;quot;Pit, den alle Welt nur beim Vornamen nennt, kennt sich aus mit Mädchen. Er kann Pummelchen schlankfotografieren und aus Stupsnasen klassische Profile zaubern. Er beschäftigt eine Assistentin und zwei Laborantinnen. Und dieser Aufwand muss sich bezahlt machen. Deshalb sind Pits Preise gesalzen. Aber das angehende Fotomodell Bianca Baldus hat bisher nicht weiter darüber nachgedacht, wer die Fotos zu bezahlen hat.&amp;quot;; &amp;quot;Mensch, Ulrike, das erste Geld! Und gleich 250 Mark!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Teaser zu Anfang der Sendung sieht man von diesem Filmfall nur den kurzen Ausschnitt des Dialogs zwischen Minikleid-Mädchen und Mann im Anzug: &#039;&#039;&amp;quot;Ja, also, wissen Sie, ich hab so was ja noch nie gemacht. Aber sie nehmen doch auch Anfängerinnen, oder?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, natürlich, viel lieber sogar! Sie wissen, doch, der Markt ist groß ... immer dieselben Mädchen, die verschleißen sich, wir brauchen Nachwuchs, frische Gesichter, Werbung, Illustrierte, Fernsehen.&amp;quot;&#039;&#039; Teaser lässt bestimmt nicht zufällig offen, dass es hier „nur“ um Fotomodelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Schwindel mit Reinigungsmaschinen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 5 Jahre alte Wohnsiedlung am Rande des Ruhrgebiets; Hausbesitzer haben häufig hohe Hypotheken aufgenommen, so auch Familie Grünberg; Ehepaar wartet um 16 Uhr gespannt auf Vertreter Gerd Pauli, dessen saloppe Annonce &amp;quot;Wir machen Dreck zu Geld!&amp;quot; auch Grünbergs neugierig gemacht hat; Pauli fährt im Mercedes vor, in Begleitungg von „Objektberater“ Renner; üppige Kaffeetafel; Walter Grünberg mit Existenzsorgen, da er zum Jahresende Buchhalter-Arbeitsplatz verliert; nach erfolglosen Bewerbungen möchte er sich mit Teppichreinigung selbstständig machen; &amp;quot;Partnerschaftsvertrag&amp;quot;: Grünberg soll Reinigungsgerät kaufen, Quadratmeterpreis Vollreinigung 4,50 DM branchenüblich; Pauli rechnet vor: 2 Wohnungen pro Woche sollen pro Monat über 2.000 DM bringen; Grünberg hält Finanzierungsbedingungen über monatlich 299 DM für Gerät, Putzmittel, Werbematerialien, Schulung und technischer Unterstützung für kulant; unterschreibt Vertrag, der über vier Jahre läuft; Anstoßen auf die neue Partnerschaft. Schulungskurs wie versprochen in gutem Hotel; da alle Teilnehmer Laien sind, wissen sie nicht, dass das Teppichreinigungsgerät etwa doppelt so teuer wie ein vergleichbares Markengerät ist, außerdem nicht für jede Art von Teppich geeignet. Vier Wochen später: Walter Grünberg gefrustet im Anzug am Frühstückstisch; wartet vergebens auf Teppichreinigungs-Aufträge; geht schließlich ebenso erfolglos Klinkenputzen: Privatleute haben kein Interesse, da Quadratmeterpreise für kleine Flächen relativ hoch; für gewerbliche Kunden hat er weder Verbindungen noch genügend Fachkenntnisse. Grünberg läuft mutlos die verregnete Straße entlang; Ede: Unter dem Strich musste Ehepaar Grünberg mehr als 14.000 DM zahlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Joachim Rake als Walter Grünberg, Peer Augustinski als Gerd Pauli, Olaf Ploetz als Herr Renner, Gottfried Mehlhorn als Schulungsleiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Der Marktanteil der Teppichböden wird immer größer. Schauen Sie sich doch einmal um, fast in jedem zweiten Haushalt liegt heutzutage ein Teppichboden. Ja, und ein Staubsauger genügt dort auf die Dauer nicht, über kurz oder lang brauchen die alle eine Schaumreinigung.&amp;quot;, &amp;quot;Tausend Prospekte haben wir jetzt verschickt. Kein Aas meldet sich.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Neuer Trick auf dem Parkplatz ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Elke Funke und Bernd Schröder rühren auf Hamburger Parkplatz frech die Werbetrommel für angeblich neue Autowaschstraße; blitz-blankes Auto versprechen; während Geschäft kostenlos Wagen waschen lassen; angeblich Stammkunden gewinnen; gegen Wagenschlüssel Wagen waschen lassen; mit weiteren Kunden vertrösten; das zunächst Opfer sucht anschließend vergeblich sein Auto; zweites Opfer klagt über hoffnungslos verdrecktes Auto, das mit der Hand gewaschen werden müsse; die neue Waschanlage würde selbstverständlich auch damit fertig werden; drittes Opfer: tomatenroter VW-Käfer; auch viertes Opfer gibt bereitwillig das Auto her; Gesamt&amp;quot;beute&amp;quot; von über 50 000 DM; Elke Funke bleibt auf dem Parkplatz &amp;quot;fest stehen&amp;quot;; jedes Mal fanden die Opfer eine leere Parklücke vor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; kann man eigentlich nicht bewerten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Nach dem Experiment schmunzelt Ede über das Experiment und gibt anschließend den Tipp, sich die Waschanlage genau beschreiben zu lassen und selbst vorzufahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 041 (Sendung vom 28.11.1973)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 043 (Sendung vom 26.06.1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_042_(Sendung_vom_20.03.1974)&amp;diff=47052</id>
		<title>VF 042 (Sendung vom 20.03.1974)</title>
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		<updated>2024-08-16T21:17:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Wie Trickdiebe in die Wohnung kommen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Die falsche Wohltäterin ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Rentner Friedrich Berghaus pflegt Grab seiner vor kurzem verstorbenen Frau; wird von jüngerer Frau beobachtet; diese bietet Hilfe beim Schleppen der schweren Gießkanne an; resolute Frau gießt Grab, begleitet ihn heim; zieht im zu Hause Mantel und Schal aus; will &amp;quot;nach dem Rechten sehen&amp;quot;; durchsucht kurz Zimmer und Schränke; kündigt an, wiederzukommen und nimmt sich mit Zustimmung von Herrn Berghaus schon mal den Zweitschlüssel für die Wohnung mit; geht ein paar Häuser weiter zu Christian Zarich, den sie ebenfalls auf dem Friedhof kennengelernt hat und dessen Schlüssel sie besitzt; wegen Krankheit seit kurzem bettlägerig; schüttelt ihm Kopfkissen auf; lässt sich sein Sparbuch und Kennwort geben und verschwindet auf Nimmerwiedersehen; ein paar Tage später muss Friedrich Berghaus ins Krankenhaus; jüngere Frau kann in aller Ruhe die Wertsachen aus der Wohnung holen (Schmuck der toten Ehefrau, Sparbuch); lauert auf Friedhof auf neues Opfer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so ist, lass&#039; ich sie aber nicht allein nach Hause gehen&amp;quot;, &amp;quot;Sag&#039; mal Christian, ich muss dir doch noch Bettwäsche kaufen. Wo hast Du denn das Geld? Wo ist denn das Sparbuch? Oder soll ich Dich hier in dem Dreck liegenlassen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Enger Zusammenhang mit FF 2: Menschen &amp;quot;am Lebensabend&amp;quot;: arglos, einsam, unkritisch, vertrauensselig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Wie Trickdiebe in die Wohnung kommen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Erna Menzel lebt bescheidenes und zurückgezogenes Leben; Frau in Schwestern-Tracht klingelt, stellt sich als Gemeindeschwester Adelheid vor und will „nach dem Rechten sehen“; bugsiert Frau Menzel in die Küche und quatscht sie dort fest; hat Wohnungstür nur angelehnt; Komplizin schleicht rein und durchstöbert alle anderen Räume, findet aber Bargeld nicht; verlässt Wohnung und klingelt dann als Signal, dass sie wieder draußen ist; Adelheid öffnet Schwester Gertrud jetzt „offiziell“ die Tür; diese hat angeblich 20 DM vom Roten Kreuz für Frau Menzel dabei, allerdings nur einen Hunderter; Menzel sieht nach, ob sie wechseln kann und offenbart damit Bargeld-Versteck unter der Nähmaschine; wird schließlich wieder abgelenkt und Adelheid stiehlt die Barschaft, woraufhin sich die beiden Damen schleunigst verabschieden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Edith Worringen als Erna Menzel, Petra Schättiger als Adelheid, Annemarie Schlaebitz als Gertrud&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, na, na, Omi, nun haben Sie mal keine Angst. Ich will doch nur sehen, ob sie auch genügend Wäsche im Schrank haben.&amp;quot; - &amp;quot;Ach sooo.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Krumme Geschäfte mit jungen Mädchen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; „Fotografieren Sie Ihren Liebling”; Pro-Forma Modell- und Mannequin-Agentur hat vornehme Adresse an Hamburger Außenalster; inseriert Suche nach Fotomodellen und verspricht hohen Nebenverdienst; volles Wartezimmer; unter ihnen auch Bianca Baldus; Agenturchef Arthur Doré braucht Bild für „Headsheet“, bekommt es von Frau Baldus; Kosten für die Vermittlung: 200 DM für&#039;s halbe Jahr; Tagesgage aber 400 DM und Stundenhonorar 100 DM; Ede: Headsheets von Pro-Forma wandern bei Bild-Agenturen gleich in den Papierkorb, da sie wissen, dass es eine unseriöse Firma ist; Bianca Baldus unterschreibt Vertrag. 6 Wochen später: noch immer kein Auftrag; Agenturchef erklärt ihre Fotos für ungeeignet und schlägt professionelle Aufnahmen von Fotograf „Pit“ vor. Flotte Fotosession im Bikini; Pit mit Künstler-Halstuch und Weste; Fotos kosten satte 500 DM, die Bianca zähneknirschend zahlt. Wenige Tage später klingelt der Geldbriefträger und bringt Bianca 250 DM; angeblich erstes Honorar für die Verwendung der bei Pit geschossenen Bilder; Bianca überglücklich, da sie Geld für die vorher von Pro-Forma angebotene kostenpflichtige Mannequin-Schule einsetzen will; trinkt mit Freundin zur Feier des Tages einen Sherry; unterschreibt gleichentags Vertrag für die Mannequin-Ausbildung – 150 DM pro Monat, Laufzeit 12 Monate, keine Kündigungsfrist. Mannequin-Schülerin Bianca im Kurs, Unterricht von Dame in weißem Kleid, die Allgemeinplätze referiert. Ede: Angebliches Honorar von 250 DM war natürlich von Pro-Forma investiert worden, damit Bianca Baldus sich für den Mannequin-Kurs entscheidet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Axel Radler als Pit&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ohne Werbung geht&#039;s auch in der Werbung nicht, hehehe.&amp;quot;; &amp;quot;Pit, den alle Welt nur beim Vornamen nennt, kennt sich aus mit Mädchen. Er kann Pummelchen schlankfotografieren und aus Stupsnasen klassische Profile zaubern. Er beschäftigt eine Assistentin und zwei Laborantinnen. Und dieser Aufwand muss sich bezahlt machen. Deshalb sind Pits Preise gesalzen. Aber das angehende Fotomodell Bianca Baldus hat bisher nicht weiter darüber nachgedacht, wer die Fotos zu bezahlen hat.&amp;quot;; &amp;quot;Mensch, Ulrike, das erste Geld! Und gleich 250 Mark!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Teaser zu Anfang der Sendung sieht man von diesem Filmfall nur den kurzen Ausschnitt des Dialogs zwischen Minikleid-Mädchen und Mann im Anzug: &#039;&#039;&amp;quot;Ja, also, wissen Sie, ich hab so was ja noch nie gemacht. Aber sie nehmen doch auch Anfängerinnen, oder?&amp;quot; – &amp;quot;Ja, natürlich, viel lieber sogar! Sie wissen, doch, der Markt ist groß ... immer dieselben Mädchen, die verschleißen sich, wir brauchen Nachwuchs, frische Gesichter, Werbung, Illustrierte, Fernsehen.&amp;quot;&#039;&#039; Teaser lässt bestimmt nicht zufällig offen, dass es hier „nur“ um Fotomodelle geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Schwindel mit Reinigungsmaschinen ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 5 Jahre alte Wohnsiedlung am Rande des Ruhrgebiets; Hausbesitzer haben häufig hohe Hypotheken aufgenommen, so auch Familie Grünberg; Ehepaar wartet um 16 Uhr gespannt auf Vertreter Gerd Pauli, dessen saloppe Annonce &amp;quot;Wir machen Dreck zu Geld!&amp;quot; auch Grünbergs neugierig gemacht hat; Pauli fährt im Mercedes vor, in Begleitungg von „Objektberater“ Renner; üppige Kaffeetafel; Walter Grünberg mit Existenzsorgen, da er zum Jahresende Buchhalter-Arbeitsplatz verliert; nach erfolglosen Bewerbungen möchte er sich mit Teppichreinigung selbstständig machen; &amp;quot;Partnerschaftsvertrag&amp;quot;: Grünberg soll Reinigungsgerät kaufen, Quadratmeterpreis Vollreinigung 4,50 DM branchenüblich; Pauli rechnet vor: 2 Wohnungen pro Woche sollen pro Monat über 2.000 DM bringen; Grünberg hält Finanzierungsbedingungen über monatlich 299 DM für Gerät, Putzmittel, Werbematerialien, Schulung und technischer Unterstützung für kulant; unterschreibt Vertrag, der über vier Jahre läuft; Anstoßen auf die neue Partnerschaft. Schulungskurs wie versprochen in gutem Hotel; da alle Teilnehmer Laien sind, wissen sie nicht, dass das Teppichreinigungsgerät etwa doppelt so teuer wie ein vergleichbares Markengerät ist, außerdem nicht für jede Art von Teppich geeignet. Vier Wochen später: Walter Grünberg gefrustet im Anzug am Frühstückstisch; wartet vergebens auf Teppichreinigungs-Aufträge; geht schließlich ebenso erfolglos Klinkenputzen: Privatleute haben kein Interesse, da Quadratmeterpreise für kleine Flächen relativ hoch; für gewerbliche Kunden hat er weder Verbindungen noch genügend Fachkenntnisse. Grünberg läuft mutlos die verregnete Straße entlang; Ede: Unter dem Strich musste Ehepaar Grünberg mehr als 14.000 DM zahlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Joachim Rake als Walter Grünberg, Peer Augustinski als Gerd Pauli, Olaf Ploetz als Herr Renner, Gottfried Mehlhorn als Schulungsleiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Der Marktanteil der Teppichböden wird immer größer. Schauen Sie sich doch einmal um, fast in jedem zweiten Haushalt liegt heutzutage ein Teppichboden. Ja, und ein Staubsauger genügt dort auf die Dauer nicht, über kurz oder lang brauchen die alle eine Schaumreinigung.&amp;quot;, &amp;quot;Tausend Prospekte haben wir jetzt verschickt. Kein Aas meldet sich.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Neuer Trick auf dem Parkplatz ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Elke Funke und Bernd Schröder rühren auf Hamburger Parkplatz frech die Werbetrommel für angeblich neue Autowaschstraße; blitz-blankes Auto versprechen; während Geschäft kostenlos Wagen waschen lassen; angeblich Stammkunden gewinnen; gegen Wagenschlüssel Wagen waschen lassen; mit weiteren Kunden vertrösten; das zunächst Opfer sucht anschließend vergeblich sein Auto; zweites Opfer klagt über hoffnungslos verdrecktes Auto, das mit der Hand gewaschen werden müsse; die neue Waschanlage würde selbstverständlich auch damit fertig werden; drittes Opfer: tomatenroter VW-Käfer; auch viertes Opfer gibt bereitwillig das Auto her; Gesamt&amp;quot;beute&amp;quot; von über 50 000 DM; Elke Funke bleibt auf dem Parkplatz &amp;quot;fest stehen&amp;quot;; jedes Mal fanden die Opfer eine leere Parklücke vor&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; kann man eigentlich nicht bewerten&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Nach dem Experiment schmunzelt Ede über das Experiment und gibt anschließend den Tipp, sich die Waschanlage genau beschreiben zu lassen und selbst vorzufahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 041 (Sendung vom 28.11.1973)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 043 (Sendung vom 26.06.1974)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_039_(Sendung_vom_02.06.1973)&amp;diff=47034</id>
		<title>VF 039 (Sendung vom 02.06.1973)</title>
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		<updated>2024-08-14T10:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF4}} Sexspielzeug für einen Toten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Diebe und Betrüger in der Urlaubszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Wenn Betrüger erkennen, dass Menschen im Urlaub sind (etwa durch dauerhaft heruntergelassene Rollläden), dann haben sie leichtes Spiel. &lt;br /&gt;
** Einer klingelt in Wohnsiedlung bei Nachbarn und gibt vor, Versicherungsvertreter zu sein und das Geld für die abgeschlossene Reiseversicherung kassieren zu müssen. Nachbar müsse Summe begleichen, sonst sei Familie im Urlaub nicht versichert; Nachbar legt Geld natürlich aus. &lt;br /&gt;
** Im Mehrfamilienhaus: Angeblicher Uhrmacher klingelt und hat &amp;quot;reparierte Uhr&amp;quot; für verreisten Nachbarn auf der Etage dabei. Dieser habe sie direkt nach dem Urlaub haben wollen, Nachbar solle doch bitte die Kosten auslegen. Wird gemacht, im Päckchen im Uhrformat ist aber nur ein Stein. Betrüger geht zurück zum Wagen, in dem eine ganze Kiste voll identisch verpackter &amp;quot;Uhren&amp;quot; liegt.&lt;br /&gt;
** Schild &amp;quot;Betriebsferien&amp;quot; an einem Laden auf dem Land weckt Interesse von zwei als Möbelpacker verkleideten Betrügern. Klingeln bei Nachbarin und haben die angeblich bestellte Couch für die Verreisten auf der Ladefläche. Da Nachbarin doch den Haustürschlüssel der Verreisten habe, könne sie doch schnell aufschließen, damit die Couch in den Flur gestellt werden könne. Frau nimmt ihre Verantwortung für die Verreisten ernst, ist skeptisch und lässt Möbelpacker nicht aus den Augen. Die stellen aber wirklich nur die Couch direkt hinter der Haustür in den Flur, kommen wieder raus und wollen auch kein Geld o.ä. Fahren aber am nächsten Tag wieder vor und klingeln bei Nachbarin; Lieferung sei Missverständnis gewesen, Lager habe die falsche Couch herausgegeben, die richtige komme erst in einigen Wochen. Frau schließt wieder auf und lässt Packer die Couch mitnehmen. Später auf der Ladefläche: Sitzfläche der Couch klappt auf und heraus kommt Dieb, der die ganze Nacht Zeit hatte, das Haus der Verreisten komplett zu durchsuchen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass bei diesen Betrügereien zusätzlich zum materiellen Schaden auch oft noch gute Nachbarschaftsverhältnisse lebenslang zerrüttet werden.&amp;lt;br&amp;gt;(augenscheinlicher?) Anschlussfehler: Familie soll aus Hagen/Westfalen abfahren, hat auch Auto mit Hagener Kennzeichen; wenig später jedoch wird die Anschlussstelle Köln-Bocklemünd in Fahrtrichtung West (!) gezeigt [https://www.openstreetmap.org/#map=15/50.9788/6.8488 (Stelle auf OpenStreetMaps einsehen)], dabei sind sie doch gerade erst abgefahren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} (Alp-)traumnebenjob Schallplattenvertrieb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Student Martin Roth ist auf Suche nach Nebenverdienst; Besuch von Vertreter der &amp;quot;Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH&amp;quot; fürs Betreuen und Bestücken von Schallplattenständern im Einzelhandel; Martin völlig geflasht von prognostizierten Verkaufszahlen und Umsatzbeteiligung; hat aber nicht die notwendigen 3.000 DM Kaution; will handeln, aber Vertreter bleibt hart; Martin nimmt schließlich Darlehen auf und holt das Geld in Anzug und Krawatte am Bankschalter ab; Vertreter nimmt Geld und gibt Martin dafür eine Liste der Verkaufsständer-Standorte; beginnt Job voller Enthusiasmus, aber Einzelhändler schnauzen ihn alle an; Verkaufsständer mit Platten völlig unbekannter Musiker bestückt, nichts verkauft sich; mehrere lassen Aufsteller zurückgehen; Martin fürchtet um Kaution und will mit Jura-Kommilitonen Brief an Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH schreiben; 0,5er Bier; Juristenfreund kann bei dem Vertrag nur den Kopf schütteln: dort stehe nur drin, dass Platten fabrikneu sein müssen, aber nicht, von wem; Antwort der Firma: Sonderwünsche zu Interpreten können nicht berücksichtigt werden, darüber hinaus müsse Martin für die abgesprungenen Verkaufsstellen neue suchen. Juristenfreund hält Vertrag für klar sittenwidrig und empfiehlt Martin, dagegen zu klagen. Ede erzählt wie&#039;s weiterging: Martin zog vor Zivilgericht, bekam Recht und sah sein Geld trotzdem nicht wieder. Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH legte gegen alle Urteile, in denen sie zur Rückzahlung der Kaution verurteilt wurde, Berufung ein. Dadurch musste sie vorerst nicht zahlen und konnte noch weitere Menschen hereinlegen. Kurz vor einer neuen Verhandlung meldete die Firma Insolvenz an - so war auch mit einem rechtskräftigen Urteil nichts mehr zu holen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die Platten gehen weg wie warme Semmeln. Ist ja auch kein Wunder. Sind ja fast nur Spitzen-Schtars! Peter Alexander, Heintje, Heino, Karel Gott, Roy Black,... &amp;quot;, &amp;quot;Das ist doch praktisch alles Ramsch! Da müssen ein paar Volkslieder her, Marschmusik und so was!&amp;quot;,  &amp;quot;Im Vertrag steht nix von Kündingungsfrist. Also der nächste Erste ist für das Ding da der letzte, junger Mann!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Matrimony; Alone Again (Naturally) - Gilbert O&#039; Sullivan&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Der falsche Mann vom Jugendamt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Sybille, Anja und Monika haben kurzen, aber wegen großer Straßen nicht ungefährlichen Schulweg in München; werden von Mann beobachtet; nachdem sich Mädchen auf dem Nachhauseweg trennen, überquert Sybille an unübersichtlicher Stelle die Straße und Auto muss ihretwegen scharf bremsen; beobachtender Mann spricht sie anschließend daraufhin an, hält ihr eine Standpauke und sagt, er müsse jetzt mit ihr heim und mit ihrer Mutter sprechen; Sybille total eingeschüchtert; Mann stellt sich bei Sybilles Oma als Herr Bayerl vom Jugendamt vor und bittet um Einlass; Monika wird ins Kinderzimmer geschickt; Bayerl schildert dann Oma und der kurz darauf hinzukommenden Mutter den Zwischenfall so drastisch, als wäre Sybille nur knapp mit dem Leben davongekommen; Kind sei angeblich schon mehrmals aufgefallen; Herr Bayerl droht Strafanzeige und Gerichtsverhandlung an; in ähnlichem Fall hätten Eltern 280 DM Strafe zahlen müssen; bei Sybille seien aber schon gute Ansätze erkennbar, sodass ausnahmsweise von einer Anzeige abgesehen werden könne; stattdessen gebührenpflichtige Verwarnung über 25 DM; Mutter schon fast dankbar, so glimpflich davongekommen zu sein; zahlt gegen wertlose Quittung. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Du mit Deiner neumodischen Erziehung, das ist einfach nichts! Du passt einfach nicht auf!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Bei dem zu Beginn des Filmfalls gezeigten Jugendstilgebäude handelt es sich um das Maximiliansgymnasium in München Schwabing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Sexspielzeug für einen Toten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Maria Hartmann und ihre Schwiegertochter geben Traueranzeige für verstorbenen Mann Richard auf; Bundesbahn-Amtmann a.D.; Anzeige stößt auf Interesse bei &amp;quot;Gerhard Lorenz&amp;quot; in Oberfranken; kauft regelmäßig viele Tageszeitungen aus der ganzen Republik; schmeißt vor dem Geschäft gleich alle Teile außer der Todesanzeigen in den Papierkorb; interessiert sich nur für verstorbene Männer; schreibt Briefe an die Toten mit Briefkopf eines fiktiven Sex-Versandhauses (&#039;&#039;Ede: Versandgeschäft für Sechsartikel&#039;&#039;); Maria Hartmann fassungslos, als sie im Umschlag an ihren Mann Mahnung der Firma &amp;quot;Sex- und Intimartikel&amp;quot; findet, 63,08 DM seien noch offen; sieht konsterniert Bild ihres verstobenen Richards (mit Hitlerbärtchen) an; hält Intimartikel für indiskutabel und hätte den Kauf auch ihrem Mann nie zugetraut; zweifelt zwar, aber nie darf nach ihrer Überzeugung jemand davon erfahren; vergeht vor Schmach, als sie am nächsten Tag die Summe mit der beigelegten Zahlkarte am Schalter anweist. Wenige Tage später heftet &amp;quot;Gerhard Lorenz&amp;quot; zufrieden Kontoauszüge ab, mit ganz vielen solcher Zahlungen. Danach werden wieder Todesanzeigen ausgeschnitten.     &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Auch die Witwe beginnt sich an das Unabänderliche zu gewöhnen. Doch dann bringt der Postbote einen Brief, der der 60jährigen die mühsam gewonnene Fassung wieder raubt. Den Brief des Sex-Versandhauses&amp;quot;, &amp;quot;Omi, was hat denn...&amp;quot; - &amp;quot;Nein, nein, nein, das ist nichts für dich, Bub. Hör mal, die Mutti kommt.&amp;quot;, &amp;quot;Was ist denn das für ein Brief, zeig doch mal.&amp;quot; - &amp;quot;Ach, das ist ganz unwichtig, das hat gar nichts zu bedeuten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; An der Tür des Kiosks hängt die Titelseite des „Spiegels“ vom März 1973 mit dem Aufmacher &amp;quot;Führungslos nach links? Brandts SPD&amp;quot; und dem Konterfei des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt.&amp;lt;br&amp;gt;Edes Tipp nach dem Fall: Selbst bei peinlichen Angelegenheiten versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon sechs Jahre früher hatte die Sendung vor [[VF 012 (Sendung vom 23.05.1967)#FF3|Gaunereien mit angeblichen Bestellungen Verstorbener]] gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Klau im Tabakgeschäft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder besucht kleine Tabakläden und gibt vor, als Geschenk teure Zigarren zu suchen; Komplize kommt als weiterer Kunde kurz darauf ins Geschäft. Ein dritter Komplize hämmert draußen gegen den Zigarettenautomat, betritt Geschäft und gibt vor, Geld in den Automaten geworfen zu haben, ohne dass etwas herausgekommen sei. Wohl wegen der zwei sich vermeintlich nicht kennenden Kunden gehen Geschäftsinhaber nach draußen, um Automaten zu kontrollieren. Währenddessen steckt Bernd Schröder fleißig Ware in seine mitgebrachte Aktentasche. Trick funktioniert in allen fünf getesteten Geschäften.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass der Trick nur eine Abwandlung der klassischen &amp;quot;Glas Wasser&amp;quot;-Masche ist, wenn zwei Betrüger in die Wohnung kommen und einer dann den Hausherrn oder die Hausfrau beschäftigt. Es gehe immer nur darum, allein zu sein, um stehlen zu können. Erstes Experiment, das Bernd Schröder durchführt (vorher waren es Peter Hohl und/oder Günter D. Alt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edes Englisch mit der Aussprache &amp;quot;Sechsfirma&amp;quot; und &amp;quot;Sechsartikeln&amp;quot; rückt FF 4 ins Komische ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 038 (Sendung vom 10.03.1973)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 040 (Sendung vom 15.09.1973)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1973]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_039_(Sendung_vom_02.06.1973)&amp;diff=47033</id>
		<title>VF 039 (Sendung vom 02.06.1973)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_039_(Sendung_vom_02.06.1973)&amp;diff=47033"/>
		<updated>2024-08-14T05:41:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Der falsche Mann vom Jugendamt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Diebe und Betrüger in der Urlaubszeit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Wenn Betrüger erkennen, dass Menschen im Urlaub sind (etwa durch dauerhaft heruntergelassene Rollläden), dann haben sie leichtes Spiel. &lt;br /&gt;
** Einer klingelt in Wohnsiedlung bei Nachbarn und gibt vor, Versicherungsvertreter zu sein und das Geld für die abgeschlossene Reiseversicherung kassieren zu müssen. Nachbar müsse Summe begleichen, sonst sei Familie im Urlaub nicht versichert; Nachbar legt Geld natürlich aus. &lt;br /&gt;
** Im Mehrfamilienhaus: Angeblicher Uhrmacher klingelt und hat &amp;quot;reparierte Uhr&amp;quot; für verreisten Nachbarn auf der Etage dabei. Dieser habe sie direkt nach dem Urlaub haben wollen, Nachbar solle doch bitte die Kosten auslegen. Wird gemacht, im Päckchen im Uhrformat ist aber nur ein Stein. Betrüger geht zurück zum Wagen, in dem eine ganze Kiste voll identisch verpackter &amp;quot;Uhren&amp;quot; liegt.&lt;br /&gt;
** Schild &amp;quot;Betriebsferien&amp;quot; an einem Laden auf dem Land weckt Interesse von zwei als Möbelpacker verkleideten Betrügern. Klingeln bei Nachbarin und haben die angeblich bestellte Couch für die Verreisten auf der Ladefläche. Da Nachbarin doch den Haustürschlüssel der Verreisten habe, könne sie doch schnell aufschließen, damit die Couch in den Flur gestellt werden könne. Frau nimmt ihre Verantwortung für die Verreisten ernst, ist skeptisch und lässt Möbelpacker nicht aus den Augen. Die stellen aber wirklich nur die Couch direkt hinter der Haustür in den Flur, kommen wieder raus und wollen auch kein Geld o.ä. Fahren aber am nächsten Tag wieder vor und klingeln bei Nachbarin; Lieferung sei Missverständnis gewesen, Lager habe die falsche Couch herausgegeben, die richtige komme erst in einigen Wochen. Frau schließt wieder auf und lässt Packer die Couch mitnehmen. Später auf der Ladefläche: Sitzfläche der Couch klappt auf und heraus kommt Dieb, der die ganze Nacht Zeit hatte, das Haus der Verreisten komplett zu durchsuchen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass bei diesen Betrügereien zusätzlich zum materiellen Schaden auch oft noch gute Nachbarschaftsverhältnisse lebenslang zerrüttet werden.&amp;lt;br&amp;gt;(augenscheinlicher?) Anschlussfehler: Familie soll aus Hagen/Westfalen abfahren, hat auch Auto mit Hagener Kennzeichen; wenig später jedoch wird die Anschlussstelle Köln-Bocklemünd in Fahrtrichtung West (!) gezeigt [https://www.openstreetmap.org/#map=15/50.9788/6.8488 (Stelle auf OpenStreetMaps einsehen)], dabei sind sie doch gerade erst abgefahren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} (Alp-)traumnebenjob Schallplattenvertrieb ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Student Martin Roth ist auf Suche nach Nebenverdienst; Besuch von Vertreter der &amp;quot;Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH&amp;quot; fürs Betreuen und Bestücken von Schallplattenständern im Einzelhandel; Martin völlig geflasht von prognostizierten Verkaufszahlen und Umsatzbeteiligung; hat aber nicht die notwendigen 3.000 DM Kaution; will handeln, aber Vertreter bleibt hart; Martin nimmt schließlich Darlehen auf und holt das Geld in Anzug und Krawatte am Bankschalter ab; Vertreter nimmt Geld und gibt Martin dafür eine Liste der Verkaufsständer-Standorte; beginnt Job voller Enthusiasmus, aber Einzelhändler schnauzen ihn alle an; Verkaufsständer mit Platten völlig unbekannter Musiker bestückt, nichts verkauft sich; mehrere lassen Aufsteller zurückgehen; Martin fürchtet um Kaution und will mit Jura-Kommilitonen Brief an Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH schreiben; 0,5er Bier; Juristenfreund kann bei dem Vertrag nur den Kopf schütteln: dort stehe nur drin, dass Platten fabrikneu sein müssen, aber nicht, von wem; Antwort der Firma: Sonderwünsche zu Interpreten können nicht berücksichtigt werden, darüber hinaus müsse Martin für die abgesprungenen Verkaufsstellen neue suchen. Juristenfreund hält Vertrag für klar sittenwidrig und empfiehlt Martin, dagegen zu klagen. Ede erzählt wie&#039;s weiterging: Martin zog vor Zivilgericht, bekam Recht und sah sein Geld trotzdem nicht wieder. Ton- und Musik-Vertriebs-GmbH legte gegen alle Urteile, in denen sie zur Rückzahlung der Kaution verurteilt wurde, Berufung ein. Dadurch musste sie vorerst nicht zahlen und konnte noch weitere Menschen hereinlegen. Kurz vor einer neuen Verhandlung meldete die Firma Insolvenz an - so war auch mit einem rechtskräftigen Urteil nichts mehr zu holen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Die Platten gehen weg wie warme Semmeln. Ist ja auch kein Wunder. Sind ja fast nur Spitzen-Schtars! Peter Alexander, Heintje, Heino, Karel Gott, Roy Black,... &amp;quot;, &amp;quot;Das ist doch praktisch alles Ramsch! Da müssen ein paar Volkslieder her, Marschmusik und so was!&amp;quot;,  &amp;quot;Im Vertrag steht nix von Kündingungsfrist. Also der nächste Erste ist für das Ding da der letzte, junger Mann!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Matrimony; Alone Again (Naturally) - Gilbert O&#039; Sullivan&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Der falsche Mann vom Jugendamt ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Sybille, Anja und Monika haben kurzen, aber wegen großer Straßen nicht ungefährlichen Schulweg in München; werden von Mann beobachtet; nachdem sich Mädchen auf dem Nachhauseweg trennen, überquert Sybille an unübersichtlicher Stelle die Straße und Auto muss ihretwegen scharf bremsen; beobachtender Mann spricht sie anschließend daraufhin an, hält ihr eine Standpauke und sagt, er müsse jetzt mit ihr heim und mit ihrer Mutter sprechen; Sybille total eingeschüchtert; Mann stellt sich bei Sybilles Oma als Herr Bayerl vom Jugendamt vor und bittet um Einlass; Monika wird ins Kinderzimmer geschickt; Bayerl schildert dann Oma und der kurz darauf hinzukommenden Mutter den Zwischenfall so drastisch, als wäre Sybille nur knapp mit dem Leben davongekommen; Kind sei angeblich schon mehrmals aufgefallen; Herr Bayerl droht Strafanzeige und Gerichtsverhandlung an; in ähnlichem Fall hätten Eltern 280 DM Strafe zahlen müssen; bei Sybille seien aber schon gute Ansätze erkennbar, sodass ausnahmsweise von einer Anzeige abgesehen werden könne; stattdessen gebührenpflichtige Verwarnung über 25 DM; Mutter schon fast dankbar, so glimpflich davongekommen zu sein; zahlt gegen wertlose Quittung. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Du mit Deiner neumodischen Erziehung, das ist einfach nichts! Du passt einfach nicht auf!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Bei dem zu Beginn des Filmfalls gezeigten Jugendstilgebäude handelt es sich um das Maximiliansgymnasium in München Schwabing.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Sexspielzeug für einen Toten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Maria Hartmann und ihre Schwiegertochter geben Traueranzeige für verstorbenen Mann Richard auf; Bundesbahnamtmann a.D.; Anzeige stößt auf Interesse bei &amp;quot;Gerhard Lorenz&amp;quot; in Oberfranken; kauft regelmäßig viele Tageszeitungen aus der ganzen Republik; schmeißt vor dem Geschäft gleich alle Teile außer der Todesanzeigen in den Papierkorb; interessiert sich nur für verstorbene Männer; schreibt Briefe an die Toten mit Briefkopf eines fiktiven Sex-Versandhauses (&#039;&#039;Ede: Versandgeschäft für Sechsartikel&#039;&#039;); Maria Hartmann fassungslos, als sie im Umschlag an ihren Mann Mahnung der Firma &amp;quot;Sex- und Intimartikel&amp;quot; findet, 63,08 DM seien noch offen; sieht konsterniert Bild ihres verstobenen Richards (mit Hitlerbärtchen) an; hält Intimartikel für indiskutabel und hätte den Kauf auch ihrem Mann nie zugetraut; zweifelt zwar, aber nie darf nach ihrer Überzeugung jemand davon erfahren; vergeht vor Schmach, als sie am nächsten Tag die Summe mit der beigelegten Zahlkarte am Schalter anweist. Wenige Tage später heftet &amp;quot;Gerhard Lorenz&amp;quot; zufrieden Kontoauszüge ab, mit ganz vielen solcher Zahlungen. Danach werden wieder Todesanzeigen ausgeschnitten.     &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Auch die Witwe beginnt sich an das Unabänderliche zu gewöhnen. Doch dann bringt der Postbote einen Brief, der der 60jährigen die mühsam gewonnene Fassung wieder raubt. Den Brief des Sex-Versandhauses&amp;quot;, &amp;quot;Omi, was hat denn...&amp;quot; - &amp;quot;Nein, nein, nein, das ist nichts für dich, Bub. Hör mal, die Mutti kommt.&amp;quot;, &amp;quot;Was ist denn das für ein Brief, zeig doch mal.&amp;quot; - &amp;quot;Ach, das ist ganz unwichtig, das hat gar nichts zu bedeuten.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; An der Tür des Kiosks hängt ein Werbeplakat für den aktuellen &amp;quot;Spiegel&amp;quot;: &amp;quot;[...] nach links? Brandts SPD&amp;quot;; Edes Tipp nach dem Fall: Selbst bei peinlichen Angelegenheiten versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon sechs Jahre früher hatte die Sendung vor [[VF 012 (Sendung vom 23.05.1967)#FF3|Gaunereien mit angeblichen Bestellungen Verstorbener]] gewarnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Klau im Tabakgeschäft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder besucht kleine Tabakläden und gibt vor, als Geschenk teure Zigarren zu suchen; Komplize kommt als weiterer Kunde kurz darauf ins Geschäft. Ein dritter Komplize hämmert draußen gegen den Zigarettenautomat, betritt Geschäft und gibt vor, Geld in den Automaten geworfen zu haben, ohne dass etwas herausgekommen sei. Wohl wegen der zwei sich vermeintlich nicht kennenden Kunden gehen Geschäftsinhaber nach draußen, um Automaten zu kontrollieren. Währenddessen steckt Bernd Schröder fleißig Ware in seine mitgebrachte Aktentasche. Trick funktioniert in allen fünf getesteten Geschäften.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass der Trick nur eine Abwandlung der klassischen &amp;quot;Glas Wasser&amp;quot;-Masche ist, wenn zwei Betrüger in die Wohnung kommen und einer dann den Hausherrn oder die Hausfrau beschäftigt. Es gehe immer nur darum, allein zu sein, um stehlen zu können. Erstes Experiment, das Bernd Schröder durchführt (vorher waren es Peter Hohl und/oder Günter D. Alt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Edes Englisch mit der Aussprache &amp;quot;Sechsfirma&amp;quot; und &amp;quot;Sechsartikeln&amp;quot; rückt FF 4 ins Komische ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 038 (Sendung vom 10.03.1973)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 040 (Sendung vom 15.09.1973)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:1973]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urlaubsdelikte]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
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		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_051_(Sendung_vom_12.05.1976)&amp;diff=47028</id>
		<title>VF 051 (Sendung vom 12.05.1976)</title>
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		<updated>2024-08-12T21:21:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Schwindel mit Abendkursen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Neuer Trick der Taschendiebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mittwoch nachmittag, Ilse Bongartz geht mit Freundin auf Einkaufstour; über neue Sommermode informieren; Wohnung sorgfältig abgeschlossen; im Kaufhaus verstreicht die Zeit unbemerkt; werden von Pärchen seit längerem beobachtet; als Ilse Bongartz in Umkleidekabine, betritt die Frau des Pärchen die Kabine neben ihr; in günstigem Moment dann Diebstahl der Handtasche, als Ilse und Freundin etwas abseits vor dem Spiegel; Ladenangestellte kann nicht helfen; Detektiv &amp;quot;käme zu spät&amp;quot;; Ilse und ihre Freundin nachher auf der Polizei; Handtasche enthielt Geld, Schecks und Schlüssel, immerhin nicht die zugehörige Scheckkarte; Vermutung des Polizisten, dass Täter ausser dem Geld alles wegwerfen, bestätigt sich nicht; Täter studieren Adresse im Ausweis und Schlüssel in der Tasche; Trick: sie rufen als angeblicher Ladenmitarbeiter bei Ilse an und bestellen sie zum Abholen der angeblich aufgefundenen Sachen; beobachten ihr Verlassen der Wohnung; spekulieren darauf, dass Mann bereits auf Arbeit; klingeln und betreten dann mit den Schlüsseln die Wohnung; räumen Wertsachen aus; im Kaufhaus weiß man natürlich nichts von dem angeblichen Fund; im Kaufhaus dämmert es Ilse, dass man sie weggelockt hat; ruft ihren Mann an; dieser kommt sofort; zu spät: Tür ist offen, Wohnung geplündert, alle Wertsachen weg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wir können da praktisch gar nichts machen, deswegen sind ja hier überall die Hinweisschilder&amp;quot;, &amp;quot;Wie heisst&#039;n die Mutter?&amp;quot; &amp;quot;Ilse Bongartz.&amp;quot;, &amp;quot;Verheiratet?&amp;quot;, &amp;quot;Sieht so aus, steht&#039;n Mädchenname drin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Margitta Heyn als Freundin; Axel Radler als Trickdieb/Einbrecher&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede warnt in Abmoderation vor Schlüsselanhängern mit Adresse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Schwindel mit Abendkursen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gengenbach im Schwarzwald; zahlreiche Hausfrauen aus dem Ort und der Umgebung sitzen im Abendkochkurs „Die hohe Schule des Kochens“; erwarten exklusive Rezepte, statt welchen der Koch die Zubereitung von Nudeln demonstriert; einfache Schritte wie das Salzen des Nudelwassers werden vom Koch ausschweifend ausgeführt. Sich steigerndes Gemurmel der Unzufriedenheit bei den Hörerinnen; Koch bittet um Ruhe; schließlich reißt die Saite: Mehrere Teilnehmerinnen stehen auf und protestieren lautstark; Koch tut, als müssten die Damen einfach ruhig sein und sich konzentrieren, um &amp;quot;weiterzukommen&amp;quot;. Eine der teilnehmenden Frauen selbst gerät ins Fadenkreuz ihrer Mithörerinnen: Elke Mertens, Angestellte der Ortsverwaltung; sie hatte im Vorfeld von zwei windigen Vertretern das Kursangebot bekommen und sich von den beiden dazu einspannen lassen, den Kochkurs bei den Hausfrauen vor Ort mittels Handzetteln und Mundpropaganda zu bewerben, wofür sie selbst kostenlos am Kurs teilnehmen durfte; hängte Zettel ans Schwarze Brett der Ortsverwaltung, rührte gar noch in ihrer Freizeit die Werbetrommel für den „neuen Kochkurs“ und lieferte den Vertretern Adressenliste interessierter Teilnehmerinnen; 14 Tage später wurden besagte Frauen dann von den Vertretern zu Hause aufgesucht, um das Anmeldeformular zu unterschreiben und gleichzeitig die Kursgebühr anzuzahlen. Koch gibt an, von den Versprechungen der beiden Vertreter nichts zu wissen; die empörten Teilnehmerinnen verlassen die Veranstaltung. Elke mit betretener Miene in peinlicher Situation.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ingrid Metz als Elke Mertens, Peter Schmitz als Herr Bruns, Eckard Rühl als Herr Eckardt, Henny Reinheimer als Heidi Richter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Übrigens, Sie können selbstverständlich kostenlos an dem Kurs teilnehmen, damit Sie aus eigener Anschauung wissen, wie das ist, und dass Sie sich für eine gute Sache eingesetzt haben.&amp;quot;; &amp;quot;Ich denk, mich tritt &#039;n Pferd! Sagen Sie mal, wollen Sie uns eigentlich hier für dumm verkaufen?&amp;quot; – &amp;quot;Was, wieso ... wie kommen Sie denn darauf?&amp;quot; – &amp;quot;Das ist doch hier alles kalter Kaffee! Meinen Sie vielleicht, wir tun zu Hause Zucker ans Nudelwasser?!&amp;quot; – &amp;quot;Das wäre natürlich allgemein verkehrt!&amp;quot;; &amp;quot;Elke, jetzt sag Du doch mal was dazu! Du hast uns doch erzählt, dass wir hier so exquisite Geschichten lernen, Garnieren und so weiter.&amp;quot; – &amp;quot;Ja, ich ... ich ... ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll. [...] Ich hab euch doch bloß das gesagt, was mir die Männer von der Firma gesagt haben.&amp;quot;; &amp;quot;Meine Damen, ich verstehe Sie nicht! Von all dem, was Sie da sagen, war doch bei Vertragsabschluss nie die Rede gewesen. Wer hat Ihnen denn bloß all diese Versprechungen gemacht?&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Faule Angebote auf dem Arbeitsmarkt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Tischler und Glaser Robert Weber steht vor betriebsbedingter Arbeitslosigkeit; auf Stellensuche, per Post viele Absagen; eines Tages aber längeres Schreiben der Firma „Sirena-Alarm“, wo Weber &amp;quot;aus Neugierde mal hingeschrieben hatte&amp;quot;. Je näher Robert Weber sich mit deren Antwort befasst, umso interessanter scheint ihm das Angebot; Chef für komplett eingerichtete Vertriebsorganisation wird gesucht; bespricht das Jobangebot mit seiner Frau im Wohnzimmer; diese ist skeptisch ob des unrealistisch hoch angegebenen Verdienstes von 5.000 DM; zudem Eigenkapital in Höhe von 75.000 DM erforderlich. Kurz darauf Treffen vor Ort mit Vertreter der Firma; Besonderheit: Verkauf der Alarmanlagen findet in dafür eingerichteten Wohnwagen statt, die angeblich dort stehen, wo viele Kunden kommen. Auch der Vertreter und Weber starten ihre Besprechung in einem solchen Wohnwagen, in welchem scheinbar zufällig gerade ein vermeintlicher Kunde eine Bestellung von über 4.000 DM Volumen abschließt. Kritische Fragen von Weber, weshalb sich das so für die Firma lohne, werden vom Vertreter gut pariert; Alarmanlagen werden eindrucksvoll demonstriert; geschulter Verkäufer sei bei jedem Wohnwagen mit dabei. Falls Weber 5 Wohnwagen für ein Gebiet übernimmt, ist Verdienst von 5.000 DM pro Monat &amp;quot;das absolute Minimum&amp;quot;. Weber fragt zaghaft wegen notwendigen Eigenkapitals; Vertreter informiert, dass mindestens die Hälfte bezahlt werden müsse, Rest könne finanziert werden. Weber unterschreibt Teilhabervertrag. Frau zu Hause skeptisch wegen Wohnwagen-Vertriebsform und vor allem wegen der Auflösung des Bausparvertrages für die 5 Wohnwagen statt dem geplanten Hauskauf; Weber aber ist eingenebelt und kontert ihre Bedenken, mit dem kommenden Verdienst könnten sie in einigen Jahren ihr Haus &amp;quot;in bar&amp;quot; bezahlen. Überweisung von 40.000 DM an Sirena-Alarm, danach kommen per Post die Fahrzeugpapiere der Wohnwagen. Anschließend Stille; Sirena-Alarm telefonisch nicht mehr zu erreichen – „Kein Anschluss unter dieser Nummer“; Wohnwagen steht nicht mehr in der Stadt; Frau bekommt Panik wegen des Bausparvertrags. Weber will jetzt wenigstens die Wohnwagen wieder verkaufen, um den Schaden zu mindern. Beim Händler aber die nächste &amp;quot;vernichtende Überraschung&amp;quot;: Die Wohnwagen wurden nur bestellt, angezahlt wurde nichts. Im Abspann wird informiert, dass die Firma keinerlei vertragliche Pflicht hatte, das erhaltene Geld effektiv für die Wohnwagen aufzuwenden; auch der mögliche Verdienst mit dieser Vertretung wurde in keinster Weise zugesichert. Gerichtlich wäre ggf. etwas gegen die Firma zu erreichen gewesen, aber bis es soweit käme, würde sich das windige Unternehmen längst aufgelöst haben.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Werner Sindermann als Robert Weber, Gisela Keiner als Lisa Weber, Walter Stickan als Herr Mielke, Eric P. Caspar als Herr Geidel, Peer Augustinski als Wohnwagenhändler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede-Einleitung: &#039;&#039;&amp;quot;Meine Damen und Herren, wenn jemand zu Ihnen käme und zum Beispiel ... Ihnen fünf Wohnwagen auf einen Schlag verkaufen wollte, dann würden Sie ihn wahrscheinlich für verrückt erklären.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, das ist die Idee, Herr Weber, die uns groß gemacht hat!&amp;quot; – &amp;quot;Der Wohnwagen?&amp;quot; – &amp;quot;Tja, da brauchen wir nicht zu warten, bis die Leute zu uns kommen – wir gehen dahin, wo die Leute sind. Deshalb unsere außergewöhnlichen Umsätze und Gewinne, versteht sich.&amp;quot;; &amp;quot;Wohnwagen? Ist denn das was Richtiges?&amp;quot; – &amp;quot;Ja klar! Überleg mal, was man da allein an Ladenmiete spart. Und wir kriegen 5 solcher Wohnwagen!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Aus heutiger Sicht zweifellos eines der abenteuerlichsten Geschäftsmodelle der daran nicht eben armen VF-Geschichte; wirkt bei jedem erneuten Ansehen noch absurder als zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Am Ende der Sendung wird auch diesmal kein Experiment gesendet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 050 (Sendung vom 18.02.1976)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 052 (Sendung vom 18.08.1976)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_053_(Sendung_vom_08.12.1976)&amp;diff=47025</id>
		<title>VF 053 (Sendung vom 08.12.1976)</title>
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		<updated>2024-08-11T21:17:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Erpressung im Treppenhaus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Gaunereien rund um die Badewanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Rautenbach macht Pause auf Autobahnparkplatz; vom Südschwarzwald unterwegs nach Düsseldorf, um sich dort Geschäftsidee anzusehen; Mutti sitzt hinten und liest noch einmal Zeitungsannonce der Ralf Lorenz GmbH, die Gebietsvertretungen zur Reparatur schadhafter Badewannen offeriert; Horst Rautenbach will sich zu seiner Kfz-Schlosser-Tätigkeit etwas dazuverdienen, Sohn Dirk muss noch zwei Jahre auf Studienplatz warten und plant, mitzuhelfen; Sightseeing von der A3 aus (Limburger Dom); im Düsseldorfer Badezimmer-Showroom führt Ralf Lorenz die Beschichtung vor; Billig-Logo &amp;quot;LORENZ Wannen-fit&amp;quot; auf reihenweise Eimern; Lorenz schildert Geschäftsaussichten in schillerndsten Farben: Kunden werden von Werbekolonnen geworben und an Gebietsvertreter verteilt; pro Wanne könnten 150-180 DM kassiert werden, Materialverbrauch etwa 30 DM, blieben rund 120 DM netto. Vier Wannen in der Woche seien üblich, das ergebe ca. 2.000 DM Einnahmen im Monat. Für Lizenz und Grundstock an Material müssten Rautenbachs 12.000 DM im Voraus zahlen. Horst und seine Frau wünschen sich Bedenkzeit; Lorenz weist freundlich aber bestimmt ab; es gebe noch andere Interessenten für das Gebiet; Vertrag wird deshalb unterschrieben. Ortswechsel Wohnung Heidelberg: Mann aus Werbekolonne holt Auftrag von verliebt schauender Dorothea Schneider herein. Wenige Wochen später: Familie Rautenbach öffnet umringt von Dutzenden &amp;quot;LORENZ Wannen-fit&amp;quot;-Eimern erwartungsvoll Umschlag mit erstem Auftrag. Böse Überraschung: Es ist der Auftrag von Frau Schneider aus Heidelberg – zwei Stunden einfache Fahrt entfernt! Ede erzählt die Geschichte zu Ende: &amp;quot;Einzugsgebiet&amp;quot; war im Vertrag mit Rautenbachs nicht weiter definiert. Es seien noch weitere Aufträge mit weit entfernten Einsatzorten gekommen – wohl um zu provozieren, dass Rautenbachs sie nicht annehmen. Denn das entbinde die Firma Ralf Lorenz GmbH laut Vertrag von der Verpflichtung, Rautenbachs weiter Aufträge zu vermitteln. Laut Ede ging es der Firma nur darum, für viel Geld einen nutzlosen &amp;quot;Gebietsschutz&amp;quot; und völlig überteuertes Material zu verkaufen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Claus Berlinghof als Horst Rautenbach, Gerda Katharina Kramer als Frau Rautenbach, Wilfried Elste als Ralf Lorenz, Hubertus Petroll als Vertreter       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ohne Sprit fährt das beste Auto nicht&amp;quot;&#039;&#039; (Geschäftsführer Lorenz zu den Lizenz-, Gebietsschutz- und Materialkosten); &amp;quot;Wir sollen ne Wanne beschichten ... in Heidelberg!&amp;quot; – &amp;quot;In Heidelberg??&amp;quot; – &amp;quot;Da fährst du ja 2 Stunden. Das kostet beinahe mehr Benzin, als die Sache wert ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zum Lesen des &amp;quot;Kleingedruckten&amp;quot; setzt sich Ede seine Lesebrille auf.&amp;lt;br&amp;gt;Ede liest Punkt 7 der Vertragsbedingungen vor. Hierbei sieht man, dass die Punkte 4, 5 und 6 sowie die Punkte 8, 9 und 10 der Vertragsbedingungen jeweils identisch sind. Auch die Punkte 2 und 3 dieser Vertragsregeln entsprechen den Punkten 4 bis 6, wie zu erkennen ist, als Lorenz im Düsseldorfer Büro auf den Vertrag zu sprechen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Wenn Katzen klauen helfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gaunerpärchen &amp;quot;Wenzel&amp;quot; mit Hauskatze ständig auf Reisen; Einchecken in Kölner Pension; nur kleine Reisetasche dabei, aus der die kleine Katze lugt; Abends im Fernsehzimmer: Pensionsgäste verfolgen hochkonzentriert den ZDF-Wetterbericht; Gaunerpärchen kommt mit Katze auf dem Arm dazu; rumflitzende Katze sorgt für Geselligkeit; Gauner erfahren so eine Menge über die anderen, ohne selbst fragen zu müssen: Herr Starke hat etwa viel Bargeld für einen Autokauf dabei, älteres Ehepaar aus Mainz hat wertvolles Konfirmationsgeschenk für Enkelin im Gepäck, Fräulein Schneider fotografiert mit teurer Ausrüstung. Durch Suche nach wieder ausgebüxte Katze erfährt Herr Wenzel von Pensionsbesitzerin, in welchem Zimmer welcher Gast wohnt. Am nächsten Morgen im Frühstücksraum wieder angeregte Plauderei unter den Gästen; Pensionsfrau öffnet Türen der Zimmer, um zu lüften und Betten zu machen; Herr Wenzel mit Katze auf dem Arm durchsucht Räume nach Wertsachen, von denen er erfahren hat; Frau Wenzel hält andere Gäste mit Nachfragen und Smalltalk im Frühstücksraum; als Herr Wenzel Pensionswirtin kommen hört, lässt er schnell die Katze los und täuscht deren Ausbüxen vor; Pensionswirtin schöpft keinen Verdacht; schließlich dient Katze in Reisetasche auch als Vorwand, an Pensionsfrau nach draußen zu gelangen (&amp;quot;Ich geh&#039; mit ihr mal an die frische Luft&amp;quot;); auffälliges Husten im Treppenhaus Signal für Frau Wenzel, dass sie ebenfalls verschwinden kann; verlässt Frühstücksraum; Pensionstür fällt hinter den beiden ins Schloss.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Georg Gregor als Peter Wenzel, Renée Hepp als Pensionswirtin, Petra Schättiger als Frau Wenzel, Olaf Ploetz als August Starke, Barbie Steinhaus als Sabine Schneider, Wolfgang Woytt als Johann Schiller       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir ham die Katze dabei, das macht ja nix, oder?&amp;quot; - &amp;quot;Dat is&#039; ja&#039;n bisschen unjewöhnlisch. Aber wennse sauber is&#039;...&amp;quot; - &amp;quot;Aber natürlich, das sind Katzen immer!&amp;quot; - &amp;quot;Na, dann kann man ja nix jegen saachen, ne?&amp;quot;, &amp;quot;Pussy bleib&#039; doch hier! Pussy, Pussy, Pussy,...&amp;quot;, &amp;quot;Na, das nenn&#039; ich aber schnell. Sind sie bei der Feuerwehr?&amp;quot; - &amp;quot;Nee, eigentlich im Gegenteil. Ich war Heizer bei der Eisenbahn.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Filmfall fragt Frau Wenzel Fräulein Schneider, ob sie wisse, wie &amp;quot;diese Katzen ohne Schwanz&amp;quot; heißen - mit der Absicht, sie noch länger im Frühstücksraum zu halten. In der Abmoderation löst Ede auf: &amp;quot;Falls sich jemand speziell für Katzen interessiert: Die Rasse ohne Schwanz, von der hier gerade die Rede war, heißt [https://de.wikipedia.org/wiki/Manx_(Katze) Manx]-Katze.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Erpressung im Treppenhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Tochter von Hildegard Dannemann bestellt Entrümpelungsdienst, um einige Möbel bei ihrer Mutter abzuholen; Fa. Karst machts angeblich für 20 DM pro Stunde; nach Telefonat schimpft Herr Karst erst mal mit seinen Möbelpackern, die beiden haben bei 9 Terminen nur 3.000 DM eingestrichen; Schild im Büro: „ARBEIT versaut den Tag“; Hildegard Dannemann wartet auf Entrümpler, Kolonne zockt aber noch bei anderem Termin alten Mann ab; wollen 300 DM fürs Mitnehmen von Lattenrost, Sessel und ein paar kleineren Dingen; drohen damit, Sachen wieder abzuladen und auf Bürgersteig stehen zu lassen; Mann zahlt schließlich; fahren mit knapp halber Stunde Verspätung bei Frau Dannemann vor; ist schon etwas verärgert; Entrümpler erst besonders freundlich zu alter Dame; Pausenkippchen nach erstem Trip runter zum LKW; Hildegard Dannemann will schon Zwanziger zücken, da macht Kolonnenführer ganz andere Rechnung auf: 20 DM pro angefangene Stunde pro Entrümpler, jeder etwas über eine Stunde, Gebühr für Müllkippe, Zuschlag für 2. Stock, Anteilige Miete für großen LKW, 2 x 25 DM für Großteile, 11 % MwSt ... in Summe 310,80 DM. Frau Dannemann will nicht zahlen; Entrümpler drohen damit, alles im Treppenhaus, im 1. Stock und an  der Haustür stehen zu lassen. Zerknirscht zahlt sie schließlich doch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Erna Prollius als Anneliese Förster, Andreas von der Meden als Horst Förster, Ursula Grabley als Hildegard Dannemann, Jürgen Lier als Geschäftsführer Fa. Karst, Manfred Schermutzki als Möbelpacker, Robert Fitz als Herr Scharfberg            &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Rechnungen, was soll ich mit Rechnungen? Flöhe will ich sehen!&amp;quot;, &amp;quot;Ja stimmt, war&#039;n Scheißtag heute!&amp;quot;, &amp;quot;Da ist noch so&#039;n halber Küchenschrank dabei. Den nehmt ihr zum Schluss. Damit können wir die Treppe gut versperren, wenn die Alte Zicken macht!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist im Anschluss auf Rechtslage hin: Selbst wenn man eine Dienstleistung bestellt, muss man sie nicht bezahlen, wenn Summe in ungewöhnlicher Höhe gefordert wird, mit der man nach Lage der Dinge nicht rechnen musste. Gerichte hätten Betrüger auch schon wegen Nötigung und Erpressung zu &amp;quot;empfindlichen Freiheitsstrafen&amp;quot; verurteilt. Man solle sich vorher immer ein vollständiges Preisangebot machen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;Als die Tochter den Hörer abhebt, ist das alte Freizeichen (das Morse-A auf etwa 440 Hz) kurz zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnung ==&lt;br /&gt;
=== Wertlose Presseausweise ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede zeigt aufgefächert mehrere Presseausweise, die allesamt nicht anerkannt werden. Verkauf solcher Ausweise habe in letzter Zeit zugenommen, versprochen würden unter anderem kostenlose Kinoeintritte, Parkerleichterungen oder auf &amp;quot;Tuchfühlung mit Schtars&amp;quot; zu gehen. Die bis zu 200 DM, die ein solcher Ausweis koste, seien zum Fenster rausgeworfen. Der einzige &amp;quot;echte&amp;quot; Presseausweis werde von den Berufsverbänden ausgegeben. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich kann ihnen sagen, obwohl dieser Presseausweis echt ist - ich darf mein Auto auch nicht im Parkverbot abstellen. Und an der Kinokasse muss ich auch leider bezahlen.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede zeigt seinen persönlichen Presseausweis und deckt ganz datenschutzbewusst die meisten seiner persönlichen Daten ab. Trotzdem ist zu erkennen, dass Ede die Presseausweisnummer 5490 hatte, Mitglied im DJV war und in Mainz-Finthen in der Domitianstraße gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 052 (Sendung vom 18.08.1976)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 054 (Sendung vom 16.02.1977)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierische Komplizen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_083_(Sendung_vom_27.04.1984)&amp;diff=47020</id>
		<title>VF 083 (Sendung vom 27.04.1984)</title>
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		<updated>2024-08-10T15:32:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Betrug mit Hausfassaden */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Es ist nicht alles Gold was glänzt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein vermeintlicher Goldverkäufer wird bei einem Stuttgarter Geschäftsmann vorstellig und bietet ihm 200 Stück amerikanische „Double Eagle“ 20-Dollar-Goldmünzen zu je 800 DM an. Letzerem ist bekannt, dass gut erhaltene Münzen dieser Art bei Banken etwa 1.900 DM Erlös pro Stück bringen. Die Münzen sollen laut Anbieter aus einem Nachlass stammen und wegen dringendem Liquiditätsbedarf der Erben unter Wert veräußert werden. Da der Geschäftsmann wie erwartet nicht spontan die 200 Münzen aufkaufen kann, will ihm der Fremde den Münzkoffer für einige Tage zur Prüfung überlassen. Der Anbieter fragt nach einer „kleinen Sicherheit“ für die überlassenen Münzen. Den Vorschlag von 10 % der Gesamtsumme bei späterem Kauf, mithin 16.000 DM, kann der Interessent akzeptieren und den Betrag auch gleich bar auszahlen. Der vermeintliche Verkäufer lässt sich danach nicht mehr sehen. Inhalt des zurückgelassenen Koffers sind Kupfermünzen von vernachlässigbarem Wert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Borchert als Geschäftsmann, Folker Bohnet als Goldverkäufer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Und mit ziemlicher Sicherheit gibt es viele Geschädigte, die noch nicht einmal wissen, dass sie hereingelegt worden sind – dass sie statt Gold Kupfer im Safe liegen haben.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der &amp;quot;Double Eagle&amp;quot; hat ein Gewicht von etwa einer Unze und wurde 1849 bis 1933 als reguläre Umlaufmünze geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Betrug mit Hausfassaden  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Windige Vertreter sprechen Hauseigentümer-Ehepaar Geiger zwecks Außenverkleidung ihres Hauses mit Kunststoffplatten an, wobei das Haus anschließend als &amp;quot;Musterhaus&amp;quot; fungieren soll, was im Gegenzug die Kosten mindert. Das Angebot von 17.000 DM ist in der Tat günstiger als andere, die der Eigentümer von Verputzunternehmen bekommen hat. Geschickt bugsieren die Vertreter die Geigers dann zur Unterzeichnung des gleich mitgebrachten Vertrages. Die erste Rate von 10.000 DM wird bei Arbeitsaufnahme fällig. Die beiden Vertreter sind provisionsbasiert tätig und vermitteln solche Verträge an die Handwerksbetriebe, ohne diesen selbst anzugehören. Dies wird dem Ehepaar jedoch weder mitgeteilt noch sonstwie bekannt. Schneller als von den Vertretern angegeben rückt die Kolonne zur Ausführung der Verkleidungsarbeiten am Haus der Geigers an. Diese haben zu jener Zeit die erste Rate noch nicht flüssig, was der Kolonnenführer forsch kritisiert und auf eine Regelung mittels Bank-Überbrückungskredit drängt, bei dessen Antrag er gleich selbst mithilft. Die Arbeiten gehen dann rasch voran, allerdings in Pfuschqualität, da die Kolonne aus nicht qualifizierten Gelegenheitsarbeitern besteht. Nach einiger Zeit kommt der Firmenchef selbst noch vorbei, der noch den &amp;quot;genauen Werkvertrag&amp;quot; aufsetzen will. Herr Geiger fällt aus allen Wolken, da er annahm, der erste Vertrag mit den Vertretern decke alles ab und beinhalte einen Endpreis. Der Firmenchef trägt vor, dass diese Vertreter mit seiner Firma nichts zu tun hätten und nur die Kunststoffplatten vermittelten. Für die noch notwendigen Arbeiten sei mit weiteren Kosten von 50 − 55.000 DM zu rechnen. Bei der Frage nach Folgen einer Nichtzahlung führt er aus, dass er dann seine Leute abziehen, das Restmaterial mitnehmen und die bisherigen Kosten in Rechnung stellen würde. Die bezahlte erste Rate sei im Fall zudem auch futsch. Danach würde das Haus halbverkleidet in der Gegend herumstehen, was Geigers natürlich nicht wollen. So geben sie schließlich klein bei und nehmen einen weiteren Kredit auf. Gleich nach Fertigstellung der Arbeiten offenbart sich die Pfuschqualität, deren Reklamation sich als zwecklos erweist, da das windige Unternehmen dann bereits Konkurs angemeldet hat. In der Abmoderation empfiehlt Ede etwaigen Betroffenen, sich an die Staatsanwaltschaft Hannover, Zentralstelle für Wirtschaftsstrafsachen zu wenden, wo bereits Verfahren gegen 20 Schwindelfirmen dieser Gattung geführt würden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Hans Geiger, Gisela Keiner als Else Geiger, Karl Heinz Dickmann als Vertreter 1, Murat Yeginer als Vertreter 2, Hans Künster als Montageleiter Schulz-Meinhardt, Karlheinz Vietsch als Herr Timm.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das sind nicht unsere Mitarbeiter, Herr Geiger! Das sind selbstständige Vertreter, die Ihnen praktisch nur die Kunststoffplatten verkaufen ... na ja, und die fliegen nun mal nicht selber an die Wand, oder!&amp;quot; ; &amp;quot;Ja, aber ... unsere 10.000 ... die erste Rate ...&amp;quot;; &amp;quot;Die können Sie vergessen. Meine Rechnung ist höher – und die muss ich eintreiben. Wenn notwendig, mit einem Prozeß! Und was denken Sie, was Ihre Nachbarn sagen, wenn Ihr Haus hier so halbverkleidet in der Landschaft steht? Einfach ein Schandfleck für die ganze Straße!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Gisela Keiner und Lothar Ostermann gaben auch im [[VF_055_(Sendung_vom_08.06.1977)#FF3|Filmfall 3 der Sendung vom 08.06.1977]] sowie im [[VF_072_(Sendung_vom_22.08.1981)#FF1|Filmfall 1 der Sendung vom 22.08.1981]] ein Vorsicht-Falle-Ehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Betrügerische Werber ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Windiger Vertreter in Uniform läutet an der Wohnungstür, um für „seinen“ Flugrettungsverein mit Kranken-Rückholdienst zu werben. Trägt zur Illustration dramatisierte Schreckensgeschichte eines in Spanien schwer Verunfallten vor, dem das Dargestellte bei einer damals bestehenden Mitgliedschaft angeblich erspart geblieben wäre. Auch ohne Auslandsreisen rät er dringend zur Mitgliedschaft zum Jahresbeitrag von 60 DM und führt dazu als Beispiel die Kosten im Falle eines Helikopterkrankentransportes auf. Zaghafte Frage der Frau nach einer Spende ohne Mitgliedschaft wird abgelehnt. Legt Beitrittsformular vor und bewegt die Bewohnerin zur Unterschrift. In der Abmoderation trägt Ede vor, windige Vertreter dieser Art gehören in der Regel nicht zu den repräsentierten Vereinen, sondern gewinnorientierten Firmen, welche von den Vereinen Provision für neue Mitglieder bekommen.&amp;lt;br&amp;gt;Ein Regierungsdirektor als Studiogast führt im Anschluss aus, dass inländische Rettungsflüge in der Regel durch die Krankenkasse gedeckt seien und dafür keine Mitgliedschaft in einem Flugrettungsverein erforderlich ist. Eine solche könne hingegen für Rücktransporte aus dem Ausland sinnvoll sein, wobei die Jahresgebühr von 60 DM aber als überhöht erscheint. Zudem sollte auf die Seriosität der Vereine geachtet werden. Viele unterhielten entgegen dem vermittelten Eindruck weder eigenes Fluggerät noch Rufzentralen auf Flughäfen im Ausland. Es mangle an gesetzlicher Regelung für technische und personelle Anforderungen im Bereich der Flugrettungsvereine, mittels welcher Hochstapler von redlich arbeitenden Organisationen abgegrenzt werden könnten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Volker Bogdan als Vertreter, Eva Maria Bauer als Bewohnerin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;... und in diesem Zustand haben sie ihn erst 100 km über holprige Straßen in einem alten Sanitätswagen gekarrt, und dann auch noch in dem spanischen Krankenhaus verkehrt behandelt! Der Mann ist heute querschnittsgelähmt und sitzt im Rollstuhl.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Szene so generisch, dass für die lediglich zwei Beteiligten keine Namen angegeben werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Neue Variante beim Diebstahl  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Kaffeekränzchen zweier Damen im Restaurant-Café, woraufhin eine der beiden plötzlich merkt, dass ihre Handtasche von der Stuhllehne verschwunden ist. Will zur Geschäftsführerin, um Anzeige zu veranlassen. Etwa zur selben Zeit ruft aus einer Telefonzelle eine Frau im Café an und teilt mit, sie habe &amp;quot;aus Versehen&amp;quot; eine fremde Handtasche mitgenommen, welche sie alsbald zurückbringen wolle, was aber etwas dauern würde. Die Geschäftsführerin übermittelt dann diese Information an die Gästin, welche daraufhin zunächst erleichtert ist und geduldig wartet, was sogar ihre Freundin mitmacht. Die fremde Anruferin gehört derweil zu einem Trio von Trickdieben, welches mit Hilfe des Handtascheninhalts im Eiltempo die Wohnung der Eigentümerin aufsucht und plündert. Da die Zeit dennoch drängt, ruft die Komplizin das Café aus der Wohnung erneut an, um angebliche Verzögerung ihrer Ankunft mitzuteilen. Die bestohlene Gästin lässt sich noch einmal vertrösten. Da danach die Tasche noch immer nicht gebracht wird, schöpft sie Verdacht und begibt sich nach Hause. Ihre Wertsachen samt der drei Diebe sind jedoch längst über alle Berge. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Rosemarie Schubert als Frau Amberg, Sonja Hörbing als Freundin, Manuela Fegblé als Diebin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Hmmm, die halbe Stunde ist bald um, wo die bloß bleibt!&amp;quot;; &amp;quot;Du, das ist ein ganz tolles Ding. Das Gerät kenn&#039; ich! Praktisch der allerletzte Schrei.&amp;quot;; &amp;quot;Hoffentlich bringt&#039;s auch was. Wir haben schon ziemlich überzogen. Du, ruf&#039; doch mal im Café an und sag&#039; der Tante Bescheid!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Neu&amp;quot; ist die gezeigte Variante nicht wirklich. Der Filmfall ähnelt stark dem Fall &amp;quot;Neuer Trick der Taschendiebe&amp;quot; aus der Sendung [[VF 051 (Sendung vom 12.05.1976)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Erneut wird auf das Experiment verzichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 082 (Sendung vom 03.02.1984)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 084 (Sendung vom 06.07.1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kautionsbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_072_(Sendung_vom_22.08.1981)&amp;diff=47019</id>
		<title>VF 072 (Sendung vom 22.08.1981)</title>
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		<updated>2024-08-10T15:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}}Spekulation mit der Trauer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Spekulation mit der Trauer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Seibold erfährt beim Mittagessen vom Tod der Oma; Telefonhörer mit Stoffbezug; Tochter bricht in Tränen aus, Mutter tröstet; Altenheimleiterin empfiehlt Bestattungsinstitut am Ort in Essen; Todesanzeigen werden auch von Besitzer eines kleinen Blumengeschäfts dort gelesen; notiert sich Namen von Verstorbenen, deren Angehörige weit weg wohnen; schreibt Familie Seibold Brief und bietet Dauergrabpflege an; Fritz Seibold fährt nach Beerdigung bei Blumenladen vorbei; Inhaber Franz Tanner macht Angebot: viermal pro Jahr neu bepflanzen; Seibold will Grabpflege in guten Händen wissen, da noch viele Bekannte in Essen; für zehn Jahre Grabpflege gibts 20 Prozent Rabatt, insgesamt 2.400 DM; Seibold zahlt gleich per Scheck; halbes Jahr geht alles gut; dann Anruf und Vorwürfe von Heimleiterin: Grab sieht verwahrlost aus, Bewohner des Altenheims hätten sich schon &amp;quot;mokiert&amp;quot;; Seibold verspricht, das in Ordnung zu bringen; Telefonanschluss vom Blumenladen gibts nicht mehr; im ehemaligen Blumengeschäft jetzt eine chemische Reinigung; Blumenladen pleite&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Fritz Seibold, Gisela Keiner als Frau Seibold, Ruth Brück als Frau Bruckmann, Hans Künster als Franz Tanner       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Dass es so schnell geht...&amp;quot; - &amp;quot;Ja, kann man nichts machen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede rät dringend davon ab, für so langen Zeitraum im voraus zu zahlen. Außerdem immer auf der Hut sein, wenn Geschäftspartner einem aktuellen Preis für zehn Jahre garantiert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Gisela Keiner und Lothar Ostermann gaben auch im [[VF_055_(Sendung_vom_08.06.1977)#FF3|Filmfall 3 der Sendung vom 08.06.1977]] sowie im [[VF_083_(Sendung_vom_27.04.1984)#FF2|Filmfall 2 der Sendung vom 27.04.1984]] ein Vorsicht-Falle-Ehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Reinfall auf der Rampe ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hans Claasen hat Lokal &amp;quot;Heidehof&amp;quot; in der Lüneburger Heide vor drei Jahren übernommen; Glücksgriff, da verkehrsgünstig gelegen; guter Umsatz; bei Fernfahrern beliebt; Biertulpen; Spirituosen für Großhandelszentrum; Trucker werden angeblich Paletten nicht los, da einige Flaschen zu Bruch gegangen sind und Großmarkt nur komplett intakte Lieferungen annimmt; Gastwirt Claasen an Ware interessiert; 300 Flaschen Korn, 200 Flaschen Cognac und 40 Kartons griechischen Weinbrands – insgesamt 740 Flaschen; LKW-Fahrer wollen für Ware 5.000 DM haben; Wirt bespricht Angebot mit Ehefrau; Claasen rechnet sich Nettogewinn von 5.000 DM aus, wenn er die Ware kauft; Trucker ruft aus Telefonzelle an, will 5.300 DM; Kartons seien schon im Großhandelszentrum abgeladen, dort müsse sie der Wirt bis 11 Uhr mit Transporter abholen; mietet VW-Bus bei Autovermietung; reger Betrieb an der Laderampe; mutmaßlicher Trucker fällt nicht weiter auf; geht zu Claasen und lässt sich schon das Geld geben; Ware stehe hinter Tür an der Rampe bereit; vermeintlicher Fernfahrer verschwindet durch Großhandel zu Komplizen, der auf der anderen Seite des Gebäudes im Wagen wartet; Claasen an verschlossener Tür; Angestellter des Großhandelszentrums klärt ihn darüber auf, dass sich hinter besagter Tür statt der versprochen Kartons aus der Bruchladung lediglich Baumaterialien befinden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karlheinz Hess als Hans Claasen, Klaus Dittmann als Fernfahrer #1, Hubert P. Mittendorf als Fernfahrer #2, Ingrid Dressler als Frau Claasen, Manfred Schermutzki als Autovermieter &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Geben se ruhig her, ich werd&#039;s ihnen gleich quittieren, ich hol&#039; nur noch schnell die Unterlagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Am Telefon ist die Rede von „insgesamt 740 Flaschen in ingesamt 120 Kartons“, was so aber nicht stimmen kann.&amp;lt;br&amp;gt;Trick mit der &amp;quot;Bruchladung&amp;quot; funktioniert laut Ede in allerlei Varianten, z.B. auch mit teuren Hifi- oder Fernsehgeräten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Nebenverdienst mit bitterem Ende ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Heiner und Christine Rebeling versuchen sich als Verputzer im eigenen Haus; mit der Geburt des dritten Kindes finanziell in der Klemme; schon mehrfach erfolglos auf Nebenverdienst-Annoncen geantwortet; Info-Veranstaltung von Firma „Musikaseta“ im Hotel; Rebelings wissen nur, dass Anfangskapital von 1.500 DM nötig ist; Vertriebsmann erklärt, dass Betreuer und Befüller für Verkaufsständer von Musikkassetten benötigt werden; 17 DM Endverkaufspreis von Kassette, davon 5 DM für die Vertriebsstelle, wo Ständer aufgestellt ist, 6 DM für Betreuer und 6 DM für Firma; Kassetten laut Vertriebsmann konkurrenzlos günstig, weniger als fünf pro Tag würden nirgendwo verkauft; Einwand der Rebelings, dass Betreuer doch eigentlich überflüssig seien und die Geschäftsleute die Ständer doch selbst befüllen könnten, entkräftet Vertriebsmann mit Verweis auf die Auslastung der Geschäftsinhaber: Sie nähmen neue Produkte nur ungern ins Sortiment, es sei denn, sie würden keine Kosten und keinen Aufwand damit haben; Herr und Frau Rebeling sichern sich gleich zwei Verkaufsstellen für 3.000 DM und finanzieren sie per Kredit; Musikaseta liefert Verkaufsständer und Tapes prompt; am ersten Aufstellort im Getränkemarkt Walter ist schon die Frau hinter der Kasse von der Musikauswahl wenig angetan – &amp;quot;Heintje ... das ist aber schon &#039;ne Weile her.&amp;quot;; Rebelings trotzdem zuversichtlich, ordern schließlich Fachfirma zum Verputzen des Kinderzimmers im neuen Anbau; Ansturm auf die Kassetten indes bleibt aus; keine Blasmusik wie die Egerländer; auch aktuelle Kassetten aus der TV-Werbung nicht im Angebot; Kunde an Tankstelle verärgert über hohen Kassettenpreis – &amp;quot;17 Mark? Im Kaufhaus kostet die 3,95!&amp;quot;; in Getränkemarkt nichts verkauft; Frau Rebeling versucht, Kassetten bei Vertriebsfirma umzutauschen, hat aber kein Recht darauf; Paket kommt von Musikaseta zurück mit dem Hinweis &amp;quot;Firma erloschen&amp;quot;; Brief von Musikaseta empfiehlt Fa. Tonversand für weitere Kassettenlieferung; Tonversand will Kassetten an Rebelings jetzt für 9 DM verkaufen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernhard Dübe als Heiner Rebeling, Regine Pressler als Christine Rebeling, Hans Rudolf Stein als Verkäufer Fa. Musikaseta, Ursula Vogel als Frau Walter           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Komm schon, du Meister-Verputzer. Irgendwie schaffen wir das schon.&amp;quot;; &amp;quot;Heutzutage hat doch fast jeder einen Kassettenrekorder!&amp;quot;; &amp;quot;Frau Rebeling hat zwar die entscheidende Frage gestellt, aber nicht gemerkt, dass die Antwort letztlich unbefriedigend war. Denn bei einer Musikkassette kommt es nicht nur auf den rein technischen Zustand an. Sie ist ein Modeartikel. Denn der Hit von gestern kann der Ladenhüter von heute sein.&amp;quot;, &amp;quot;Hol die Mistdinger ab und stell sie in den Keller.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Mit Speck fängt man Mäuse ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer sind Geschäftsleute, die Büromaschinen verkaufen; Schreibmaschine für 2.395 DM; Bernd Schröder zeigt sich kaufinteressiert, dann kommt als spontaner Wunsch noch Taschenrechner für 248 DM dazu, lässt ihn auf die Rechnung/den Lieferschein schreiben, nimmt ihn aber gleich mit. Funktioniert in mehreren Geschäften problemlos - wahrscheinlich wegen des vorgegaukelten großen Geschäfts.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 071 (Sendung vom 13.06.1981)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 073 (Sendung vom 28.11.1981)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1981]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_055_(Sendung_vom_08.06.1977)&amp;diff=47018</id>
		<title>VF 055 (Sendung vom 08.06.1977)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_055_(Sendung_vom_08.06.1977)&amp;diff=47018"/>
		<updated>2024-08-10T15:32:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Au-pair-Mädchen gesucht */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Faule Tricks mit der Gesundheit ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Park einer deutschen Kurstadt; Elisabeth Krämer, 63, und Hannelore Rose, 55, sind wegen rheumatischer Beschwerden nicht zum ersten Mal in Kur; Behandlung schlägt bei Elisabeth Krämer aber nicht mehr an; Damen werden von zwei Vertretern angesprochen und zu für den kommenden Tag in ein Café eingeladen; bei Kaffee und Kuchen soll medizinischer Vortrag stattfinden, außerdem Verlosung mit wertvollen Preisen; Damen finden sich ein; typisches Verkaufsveranstaltungs-Setting mit Raum voller rheumakranker Kurgäste; weißbekittelter Redner preist Vorzüge des &amp;quot;Vibra-Therm&amp;quot;-Kissens an; Proband aus dem Publikum darfs ausprobieren; Hannelore wittert Betrug aber Elisabeth kennt ihn als regulären Kurgast; nach wenigen Minuten auf dem Kissen sind Schmerzen verschwunden (zurückzuführen laut Ede auf den Umstand, dass Wärme kurzzeitig so gut wie immer rheumatische Beschwerden lindert); Kissen zum Vorzugspreis von 345 DM finden daraufhin reißenden Absatz; Verkäufer mahnt, Kissen nicht während der Kur zu benutzen, da es schädliche Wechselwirkungen mit der regulären Behandlung geben könne - das sichert laut Ede den Verkäufern auch in den Folgetagen den Absatz. Nach der Kur: Elisabeth spürt keine Linderung durch das Kissen mehr und nimmt es mit zu ihrem Arzt; dieser macht ihr Vorhaltungen, dass sie den Nepp doch hätte durchschauen müssen und empfiehlt ihr zu versuchen, es zurückzugeben. Klappt natürlich nicht. In verrauchter Kneipe treffen sich unterdessen Vibra-Therm-Vertreter mit Verkäufern anderer Heilkissen zur, laut Ede, &amp;quot;Nachlese&amp;quot;: tauschen untereinander Kundendaten aus. Wenige Tage später stehen andere Vertreter bei Elisabeth Krämer vor der Tür und wollen &amp;quot;ihr&amp;quot; Heilkissen verkaufen. Elisabeth will abwimmeln, aber Vertreter fragen, ob sie etwa das &amp;quot;Vibra-Therm&amp;quot;-Kissen gekauft habe. Als sie bejaht, zeigen sich Vertreter verständnisvoll und eröffnen verlockende Möglichkeit: &amp;quot;Vibra-Therm&amp;quot;-Kissen sei wirkungsloser Schrott und die Herstellerfirma habe gerade einen großen Prozess gegen den Kissen-Hersteller verloren, zu dem diese Vertreter gehören. Wenn Elisabeth Krämer jetzt eines dieser Kissen kaufe, dann stelle die Firma eine Bescheinigung aus, die wiederum &amp;quot;Vibra-Therm&amp;quot; verpflichte, ihr den Kaufpreis des nutzlosen Kissens umgehend zurückzuerstatten. Es kommt wie es kommen muss: Elisabeth kauft auch diesen Männern ein wirkungsloses Kissen ab und bekommt von &amp;quot;Vibra-Therm&amp;quot; natürlich kein Geld zurück.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Edith Krüger als Hannelore Rose, Änne Nau als Elisabeth Krämer, Rolf Pulch als Vertreter Fa. Vibra-Therm #1, Eckard Rühl als Vertreter Fa. Vibra-Therm #2, Wolfgang Ziemssen als Hausarzt, Peter Niemeyer als Haustürvertreter #2                &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Haben Sie das schöne Wetter bestellt?&amp;quot; - &amp;quot;Nein, darauf haben wir einen Dauerauftrag.&amp;quot; - &amp;quot;Donnerwetter, Sie sind aber schlagfertig. Kommt das von der Kur?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass sich Kaufverträge dieser Art oft erfolgreich anfechten lassen. Es gebe mehrere Urteile, die Vibrationskissen zu den &amp;quot;elektromedizinischen Heilgeräten&amp;quot; zählten, die nicht auf Wanderveranstaltungen oder an der Haustür verkauft werden dürften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Kneipe mit doppeltem Boden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hubert Roßbach aus kleiner Stadt in Westfalen betreibt mit Ehefrau kleinen Zeitungskiosk; hat jahrelang gespart und jetzt 50.000 DM Kapital, das er gerne gewinnbringend anlegen möchte; fährt mit D-Zug nach Bremen, um sich dort „gut eingeführte Gaststätte“ anzusehen, die in Zeitungsannonce zum Verkauf angeboten worden war; redseliger Taxifahrer fährt ihn in vornehme Villengegend, wo ihn der Verkäufer der Gaststätte, Herr Gerber, empfängt; Klingel an der U.S.-Mailbox; Waschbetonplattenweg zum Bungalow; Gerber will Gaststätte verkaufen, weil er angeblich Pläne für neue Lokale im Rhein-Main-Gebiet hat. Gemeinsamer Besuch in der zum Verkauf stehenden Gaststätte „Laterne“ im Bremer Vergnügungsviertel: Hubert schwer angetan, am Mittwoch Nachmittag volles Haus, stilvolles Ambiente; Geschäftsführer Horst Meinersen im Anzug konnte „gerade so“ noch einen Tisch für Gerber und Hubert reservieren; Hubert erkundigt sich vorsichtig nach den „Mädchen“ im Lokal, die sind laut Meinersen tägliche Gäste und sorgten für den Umsatz; Roßbach wirft Blick in Geschäftsbücher und ist weiterhin angetan – monatlich ca. 4.000 bis 5.000 DM Reingewinn; versucht trotzdem, Kaufpreis unter die verlangen 40.000 DM zu drücken; Einigung auf 36.000 DM; Horst macht 2. Perlwein auf. Vier Wochen später: Ehepaar Roßbach macht sich etwas Sorgen, denn seit Kaufpreis überwiesen wurde, haben sie weder von Geschäftsführer noch Besitzer etwas gehört; Zugfahrt nach Bremen, Taxi fährt vor verrammelter „Laterne“ vor; Hubert versteht nicht, spricht schließlich Prostituierte an, die ihm eröffnet, dass Lokal schon seit Ewigkeiten zu sei. Dort werde immer nur kurz mal geöffnet, wenn wieder ein Käufer gefoppt werden solle. Sie habe dort auch schon für einen Hunderter einen Gast gemimt. Roßbachs fahren zu Gerbers Haus und fordern von ihm das Geld zurück; Gerber bietet ihnen nur an, mit derselben Masche gemeinsam neuen Käufer reinzulegen und den Verkaufserlös zu teilen. Roßbachs lehnen ab, die Ersparnisse sind futsch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Borchert als Hubert Roßbach, Marianne Kehlau als Frau Roßbach, Karl-Heinz Hess als Herr Gerber  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Viel oder wenig Tonic, sagen Sie bitte halt.&amp;quot;; &amp;quot;Ich will sofort mein Geld zurück, sonst können Sie was erleben!&amp;quot; – &amp;quot;Sachte, sachte, guter Mann. Wir sind hier nicht in Chicago.&amp;quot;; &amp;quot;Die Gaststätte ist schon lange zu, das haben wir vor Ort erfahren!&amp;quot; – &amp;quot;Von wem denn, vielleicht von den Puppen auf der Straße?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede verweist in Abmoderation auf Erfahrung, die Bankfachleute immer wieder machten: Viele Menschen arbeiteten hart und sparten jahrelang konsequent jede Mark, gingen dann aber später mit dem Ersparten relativ leichtsinnig um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Au-pair-Mädchen gesucht  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Besitzerfamilie einer kleinen Pension in der Eifel, wohlhabende Ärztefamilie in Gifhorn bei Braunschweig sowie Ehepaar in Bayern interessieren sich aus unterschiedlichen Gründen für die Anzeige eines angeblichen Au-Pair-Mädchens („Haustochter“); schreiben ihr Brief nach Irland, wie viele andere auch; blonder, pfeifender Iren-Postbote liefert Briefe in Ferienhaus ab, in dem sich deutsches Pärchen eingemietet und von dort die Zeitungsannonce in Deutschland aufgegeben hatte; schreiben jedem Interessenten Brief, in dem sie in der Rolle des Au-Pairs Interesse bekunden, die aber Reisekostenzuschuss benötigte; viele schicken Geld oder Schecks; Betrügerpärchen stapelt eintreffende Schecks und Geld, Briefe wandern ungelesen in den Papierkorb.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gisela Keiner als Annemarie Stollberg, Lothar Ostermann als Herr Stollberg, Ricarda Benndorf als Ingrid Gayard, Berthe Aldinger als Maria Bergleitner, Peter Kaufmann als Franz Bergleitner, Patrick O&#039;Brian als Postbote Michael, Klaus-Hagen Latwesen als Betrüger, Gabriele Sharon als Mary O&#039;Brian  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Dann holen mers gleich in München ab und dann zeigen wir ihr die Stadt... und die Bavaria...&amp;quot; - &amp;quot;Jo, freili. Dass des Madl auch was siekt!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; So long (ABBA)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede rät zu größter Vorsicht, wenn Geld verschickt werden soll. Außerdem vermittle das Arbeitsamt Au-Pairs ohne Gebühr. Das Muster ähnelt sehr [[VF_038_(Sendung_vom_10.03.1973)#FF2|Filmfall 2 der Sendung vom 10.03.1973]]&amp;lt;br&amp;gt;Gisela Keiner und Lothar Ostermann gaben auch im [[VF_072_(Sendung_vom_22.08.1981)#FF1|Filmfall 1 der Sendung vom 22.08.1981]] sowie im [[VF_083_(Sendung_vom_27.04.1984)#FF2|Filmfall 2 der Sendung vom 27.04.1984]] ein Vorsicht-Falle-Ehepaar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Erneut eine Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 054 (Sendung vom 16.02.1977)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 056 (Sendung vom 31.08.1977)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesundheitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_072_(Sendung_vom_22.08.1981)&amp;diff=47016</id>
		<title>VF 072 (Sendung vom 22.08.1981)</title>
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		<updated>2024-08-07T19:36:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}}Reinfall auf der Rampe */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Spekulation mit der Trauer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Seibold erfährt beim Mittagessen vom Tod der Oma; Telefonhörer mit Stoffbezug; Tochter bricht in Tränen aus, Mutter tröstet; Altenheimleiterin empfiehlt Bestattungsinstitut am Ort in Essen; Todesanzeigen werden auch von Besitzer eines kleinen Blumengeschäfts dort gelesen; notiert sich Namen von Verstorbenen, deren Angehörige weit weg wohnen; schreibt Familie Seibold Brief und bietet Dauergrabpflege an; Fritz Seibold fährt nach Beerdigung bei Blumenladen vorbei; Inhaber Franz Tanner macht Angebot: viermal pro Jahr neu bepflanzen; Seibold will Grabpflege in guten Händen wissen, da noch viele Bekannte in Essen; für zehn Jahre Grabpflege gibts 20 Prozent Rabatt, insgesamt 2.400 DM; Seibold zahlt gleich per Scheck; halbes Jahr geht alles gut; dann Anruf und Vorwürfe von Heimleiterin: Grab sieht verwahrlost aus, Bewohner des Altenheims hätten sich schon &amp;quot;mokiert&amp;quot;; Seibold verspricht, das in Ordnung zu bringen; Telefonanschluss vom Blumenladen gibts nicht mehr; im ehemaligen Blumengeschäft jetzt eine chemische Reinigung; Blumenladen pleite&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Fritz Seibold, Gisela Keiner als Frau Seibold, Ruth Brück als Frau Bruckmann, Hans Künster als Franz Tanner       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Dass es so schnell geht...&amp;quot; - &amp;quot;Ja, kann man nichts machen&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede rät dringend davon ab, für so langen Zeitraum im voraus zu zahlen. Außerdem immer auf der Hut sein, wenn Geschäftspartner einem aktuellen Preis für zehn Jahre garantiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Reinfall auf der Rampe ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Hans Claasen hat Lokal &amp;quot;Heidehof&amp;quot; in der Lüneburger Heide vor drei Jahren übernommen; Glücksgriff, da verkehrsgünstig gelegen; guter Umsatz; bei Fernfahrern beliebt; Biertulpen; Spirituosen für Großhandelszentrum; Trucker werden angeblich Paletten nicht los, da einige Flaschen zu Bruch gegangen sind und Großmarkt nur komplett intakte Lieferungen annimmt; Gastwirt Claasen an Ware interessiert; 300 Flaschen Korn, 200 Flaschen Cognac und 40 Kartons griechischen Weinbrands – insgesamt 740 Flaschen; LKW-Fahrer wollen für Ware 5.000 DM haben; Wirt bespricht Angebot mit Ehefrau; Claasen rechnet sich Nettogewinn von 5.000 DM aus, wenn er die Ware kauft; Trucker ruft aus Telefonzelle an, will 5.300 DM; Kartons seien schon im Großhandelszentrum abgeladen, dort müsse sie der Wirt bis 11 Uhr mit Transporter abholen; mietet VW-Bus bei Autovermietung; reger Betrieb an der Laderampe; mutmaßlicher Trucker fällt nicht weiter auf; geht zu Claasen und lässt sich schon das Geld geben; Ware stehe hinter Tür an der Rampe bereit; vermeintlicher Fernfahrer verschwindet durch Großhandel zu Komplizen, der auf der anderen Seite des Gebäudes im Wagen wartet; Claasen an verschlossener Tür; Angestellter des Großhandelszentrums klärt ihn darüber auf, dass sich hinter besagter Tür statt der versprochen Kartons aus der Bruchladung lediglich Baumaterialien befinden. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karlheinz Hess als Hans Claasen, Klaus Dittmann als Fernfahrer #1, Hubert P. Mittendorf als Fernfahrer #2, Ingrid Dressler als Frau Claasen, Manfred Schermutzki als Autovermieter &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Geben se ruhig her, ich werd&#039;s ihnen gleich quittieren, ich hol&#039; nur noch schnell die Unterlagen.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Am Telefon ist die Rede von „insgesamt 740 Flaschen in ingesamt 120 Kartons“, was so aber nicht stimmen kann.&amp;lt;br&amp;gt;Trick mit der &amp;quot;Bruchladung&amp;quot; funktioniert laut Ede in allerlei Varianten, z.B. auch mit teuren Hifi- oder Fernsehgeräten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Nebenverdienst mit bitterem Ende ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Heiner und Christine Rebeling versuchen sich als Verputzer im eigenen Haus; mit der Geburt des dritten Kindes finanziell in der Klemme; schon mehrfach erfolglos auf Nebenverdienst-Annoncen geantwortet; Info-Veranstaltung von Firma „Musikaseta“ im Hotel; Rebelings wissen nur, dass Anfangskapital von 1.500 DM nötig ist; Vertriebsmann erklärt, dass Betreuer und Befüller für Verkaufsständer von Musikkassetten benötigt werden; 17 DM Endverkaufspreis von Kassette, davon 5 DM für die Vertriebsstelle, wo Ständer aufgestellt ist, 6 DM für Betreuer und 6 DM für Firma; Kassetten laut Vertriebsmann konkurrenzlos günstig, weniger als fünf pro Tag würden nirgendwo verkauft; Einwand der Rebelings, dass Betreuer doch eigentlich überflüssig seien und die Geschäftsleute die Ständer doch selbst befüllen könnten, entkräftet Vertriebsmann mit Verweis auf die Auslastung der Geschäftsinhaber: Sie nähmen neue Produkte nur ungern ins Sortiment, es sei denn, sie würden keine Kosten und keinen Aufwand damit haben; Herr und Frau Rebeling sichern sich gleich zwei Verkaufsstellen für 3.000 DM und finanzieren sie per Kredit; Musikaseta liefert Verkaufsständer und Tapes prompt; am ersten Aufstellort im Getränkemarkt Walter ist schon die Frau hinter der Kasse von der Musikauswahl wenig angetan – &amp;quot;Heintje ... das ist aber schon &#039;ne Weile her.&amp;quot;; Rebelings trotzdem zuversichtlich, ordern schließlich Fachfirma zum Verputzen des Kinderzimmers im neuen Anbau; Ansturm auf die Kassetten indes bleibt aus; keine Blasmusik wie die Egerländer; auch aktuelle Kassetten aus der TV-Werbung nicht im Angebot; Kunde an Tankstelle verärgert über hohen Kassettenpreis – &amp;quot;17 Mark? Im Kaufhaus kostet die 3,95!&amp;quot;; in Getränkemarkt nichts verkauft; Frau Rebeling versucht, Kassetten bei Vertriebsfirma umzutauschen, hat aber kein Recht darauf; Paket kommt von Musikaseta zurück mit dem Hinweis &amp;quot;Firma erloschen&amp;quot;; Brief von Musikaseta empfiehlt Fa. Tonversand für weitere Kassettenlieferung; Tonversand will Kassetten an Rebelings jetzt für 9 DM verkaufen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bernhard Dübe als Heiner Rebeling, Regine Pressler als Christine Rebeling, Hans Rudolf Stein als Verkäufer Fa. Musikaseta, Ursula Vogel als Frau Walter           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Komm schon, du Meister-Verputzer. Irgendwie schaffen wir das schon.&amp;quot;; &amp;quot;Heutzutage hat doch fast jeder einen Kassettenrekorder!&amp;quot;; &amp;quot;Frau Rebeling hat zwar die entscheidende Frage gestellt, aber nicht gemerkt, dass die Antwort letztlich unbefriedigend war. Denn bei einer Musikkassette kommt es nicht nur auf den rein technischen Zustand an. Sie ist ein Modeartikel. Denn der Hit von gestern kann der Ladenhüter von heute sein.&amp;quot;, &amp;quot;Hol die Mistdinger ab und stell sie in den Keller.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Mit Speck fängt man Mäuse ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer sind Geschäftsleute, die Büromaschinen verkaufen; Schreibmaschine für 2.395 DM; Bernd Schröder zeigt sich kaufinteressiert, dann kommt als spontaner Wunsch noch Taschenrechner für 248 DM dazu, lässt ihn auf die Rechnung/den Lieferschein schreiben, nimmt ihn aber gleich mit. Funktioniert in mehreren Geschäften problemlos - wahrscheinlich wegen des vorgegaukelten großen Geschäfts.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ** &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 071 (Sendung vom 13.06.1981)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 073 (Sendung vom 28.11.1981)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1981]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stuttgart]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_058_(Sendung_vom_11.02.1978)&amp;diff=46999</id>
		<title>VF 058 (Sendung vom 11.02.1978)</title>
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		<updated>2024-08-02T13:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Betrüger suchen neue Opfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Betrüger suchen neue Opfer ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Menschen mit schwerem Schicksal und Herkunft aus anderem Gesellschaftssystem werden neuerdings zunehmend Opfer von Betrügern: 41jähriger Andreas Novak, Ehefrau Hanna und Tochter Frederike gehören zu jährlich 50.000 deutschstämmigen Aussiedlern, die von Osteuropa in Bundesrepublik ziehen, Grenzdurchgangslager Friedland sowie weitere Wohnheime durchlaufen. Familie stammt aus ehemaligem Nikolaiken in Polnisch-Masuren, musste dort bis auf geringes Reisegepäck alles aufgeben, als sie endlich umsiedeln durfte. Sitzt jetzt in Amtsstube, wo persönliche Daten aufgenommen werden. Ehepaar erklärt, dass es keine Heiratsurkunde von 1956 mehr hat. Alle sprechen Deutsch, haben aber nie Deutsch lesen und schreiben gelernt. Nach kurzer Diskussion lässt sich auch Herr Novak überzeugen, auf Vorschlag von Sachbearbeiterin mit Frau und Tochter Sprachkurs zu besuchen. Ämter unterstützen zwar mit Finanzhilfe, bei Wohnungs-, Arbeitssuche, dennoch werden sich Novaks noch lange wie in fremder Welt fühlen. Unbekannte Gefahren lauern bereits in Person zweier Männer, die oft zum Wohnheim kommen: Sprechen ihnen namentlich bekannten Bewohner an, erfahren so von Ankunft der Familie Novak in Haus C. Stellen sich bei Novaks als helfende Berater für Neuankömmlinge vor: Herr Breitner vom Möbelzentrum will sich um Einrichtung endgültiger Wohnung kümmern, Herr Hellwich bearbeitet Rente, Lebensversicherung. Novaks können Angebote der Vertreter nicht von sonstiger Unterstützung unterscheiden, sind begeistert von Möbelprospekten. Laut Herrn Breitner kann Küche flexibel auch in kleine Wohnung eingepasst werden, Preis von 8.000 DM sei bei Ratenzahlung fast nicht spürbar. Aus Unerfahrenheit unterschreibt Herr Novak Blankovertrag, da schnelle Unterschrift notwendig sei, um rechtzeitige Lieferung der Bestellung zu garantieren. Dann verspricht Herr Hellwich Herrn Novak Auszahlung von 50.000 DM mit 65 bzw. entsprechende Absicherung seiner Familie im Unglücksfall. Die Versicherung sei Pflicht in Deutschland; Herr Novak unterschreibt auch hier. Als später neue Wohnung bezogen wird, stellt sich heraus, dass kein Platz für ganze Möbellieferung da ist. In Blankovertrag wurden nachträglich überhöhte Preise sowie Möbel eingetragen, die Familie nicht brauchen kann. Inklusive zu teurem Versicherungsvertrag waren Novaks nun mit monatlichen Zahlungen von über 1.000 DM belastet, die sie nicht aufbringen konnten.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Herr Novak, Dagmar vor Kurmin als Frau Novak, Karl-Heinz Lemken als Herr Breitner, Kay Sabban als Herr Hellwich&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Wenn Sie jetzt 41 sind, bekommen Sie in genau 24 Jahren 50.000 Mark ... na und wenn Ihnen irgendwas passiert, bekommt Ihre Familie das Geld sofort ausbezahlt ... deswegen ist das nämlich bei uns auch Pflicht in Deutschland ... so, hier bitte unterschreiben!&amp;quot; –  Off-Ede: &amp;quot;Die Novaks sind an ein Wirtschaftssystem gewöhnt, in dem man sich in der Regel um Konsumgüter bemühen muss. Dass einem so schöne Sachen wie neue Möbel oder eine Waschmaschine mit List und Tücke aufgedrängt werden, ist ihnen fremd&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Laut Ede stehen anders als zu Beginn der Sendereihe nicht mehr so sehr Vertreter im Fokus, da Menschen im Laufe der Zeit kritischer geworden sind, nicht zuletzt durch warnende Beispiele in &amp;quot;Vorsicht Falle&amp;quot;. Da aber nicht alle Aussiedler Fernsehgerät besitzen, bittet er Zuschauer, sie nötigenfalls alsbald über gezeigte Masche aufzuklären, die auch mit Kühltruhen, Zeitungsabonnements, Lexika etc. durchgeführt wird. Dass auch Leute mit Fernseher evtl. anderes Programm sehen könnten, erwähnt er übrigens nicht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Mißbrauchte Hilfs-Bereitschaft ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Holger Dillmann leitet angesehenen Verlag für Architektur- und Baufachbücher in Hannover, ist auch allgemein-gesellschaftlichen Fragen gegenüber offen. Sekretärin informiert ihn über Brief von Strafgefangenem, der sich zur Weiterbildung den „Großen Merkel“ als Gratislieferung erbittet. Herr Dillmann ist trotz hohem Preis von 95 DM wegen Sondersituation des Mannes aufgeschlossen, um zu Resozialisierung beizutragen. Sekretärin hat Bedenken, Buch auf Zuruf zu spendieren. Herr Dillmann erinnert sich an ähnliche Anfrage vor einiger Zeit, fragt, wie damals verfahren wurde. Sekretärin findet heraus, dass früherer Brief von demselben Absender Rudi Suffner stammte. Herr Suffner hatte damals bereits „Italienische Stilkunde“ erhalten. Herr Dillmann fragt sich, ob Gefangener eventuell Fernstudium absolviert, beauftragt Sekretärin, bei Strafanstalt nachzufragen. Die findet aber nichts im Telefonbuch, erkundigt sich bei Stadtverwaltung, erfährt dort, dass Stadt gar keine Strafanstalt hat, angegebene Adresse in Wohngegend liegt. Herr Suffner wohnt dort tatsächlich, nimmt gerade wieder mal von Postboten Päckchen und Paket mit Aufschrift „Strafanstalt“ entgegen, kann geschnorrte Bücher gewinnbringend weiterverkaufen.    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gerhard Kauffmann als Holger Dillmann, Regina Tagon als Sekretärin, Olaf Ploetz als Rudi Suffner&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Herr Dillmann: &amp;quot;Der Große Merkel, 95  Mark – phhh, ganz schön happig, aber wenn&#039;s ihm hilft!&amp;quot;; Herr Dillmann telefoniert mit Druckerei: &amp;quot;Sagt mal Freunde, wie weit seit Ihr da eigentlich mit dem neuen Bräsig? Der steht mir ja dauernd auf der Matte!&amp;quot; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede beklagt, dass Masche wichtiges soziales Anliegen der Resozialisierung in Misskredit bringt. Ausstattung Strafgefangener mit Ausbildungshilfen kann gute Sache sein, sollte aber mit Erkundigungen über Empfänger verbunden werden, um Ausnutzung der Hilfsbereitschaft vorzubeugen. Ähnliche Masche wird auch von Zeitschriftenwerbern betrieben, die sich an Haustür als gerade entlassene Sträflinge ausgeben. Ede verweist auf örtliche Sozialbehörde, die bessere Möglichkeiten nennen kann, bei Wiedereingliederung zu helfen.&amp;lt;br&amp;gt;Reduzierte Filmlänge von nur ca. 5 Minuten; Thema wird in [[VF 060 (Sendung vom 29.07.1978)#EX|Experiment der übernächsten Sendung]] mit demselben Titel erneut aufgegriffen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Traum-Job mit bitterem Ende ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; In Realschule in Hagen fiebern alle dem Schulfest entgegen, mit Organisation ist Klasse 10a beauftragt. Vier Mädchen der Klasse machen sich Gedanken über musikalische Gestaltung. Eine Idee: Statt Gedudel aus der Konserve soll Liveband für Stimmung sorgen, vielleicht sogar prominente Gruppe aus Hitparade! Problem nur, woraus Gage bezahlt werden soll: Mit Sammelbüchse Spenden einzuwerben, wäre aussichtslos. Da schlägt ein Mädchen vor, Zeitschriften nach Inseraten zu Nebenverdienst durchzusehen. Jungen aus der Klasse spotten über Vorhaben, das spornt Inge und Renate umso mehr an. Sie verwerfen Inserate zu Kreditangeboten, brauchen eher Heimarbeit. Aktaufnahmen mit versprochenem Spitzenverdienst könnten nötiges Geld bringen, aber auch zu Schulausschluss führen, kommen also nicht in Frage. Dann finden die beiden Annonce holländischer Firma, die 100 DM pro Karton zu verpackender T-Shirts bietet. Um Näheres zu erfahren, schreiben sie Postkarte, die vorfrankiert direkt im Jugendzimmer griffbereit liegt; erhalten rasch Antwort: Mit 5 Arbeitsstunden pro Tag könnten pro Woche 10 Kartons gepackt und 1.000 DM verdient werden. Mädchen glauben, dass sie sich so rasch großen Betrag verdienen können, wenn sie zu viert anpacken. Ein Mädchen, das frisurmäßig schon in 80ern angekommen ist, hat Kontakte zu Konzertagentur, von Gagen bis zu 20.000 DM für Topacts gehört, dort auch erfahren, dass die Sailors genau zum Termin des Schulfests in der Region wären und aus diesem Grund vielleicht für weniger Gage zu buchen wären. Da packt die vier die Begeisterung darüber, dass ihr Traum Wirklichkeit werden könnte: Sie hotten mitten im Klassenzimmer in fast einminütiger Montage zu „A Glass of Champagne“ ab, bevor Mathelehrer zur Ordnung ruft. Sind jetzt entschlossen, beim Schulfest für Sensation zu sorgen. Letztes Hindernis ist Kaution von 200 DM, die holländische Firma vorab als Sicherheit für T-Shirt-Versand verlangt. Die vier borgen das Geld größtenteils bei Familie und Bekannten, dann bringen Inge und Renate Einschreiben mit Bestellung auf Postweg nach Holland. Über zwei Wochen später herrscht große Ernüchterung, da keine T-Shirts eingetroffen sind. Genervt regieren Mädchen auf neue spöttische Kommentare der Klassenkameraden. Als weiterer Brief nach Holland ohne Antwort bleibt, müssen sie erkennen, dass 200 DM an Schwindler verloren und Konzertträume geplatzt sind: Schulfest läuft auf Vinyl, mit dem Mitschüler, der Mädchen aufgezogen hatte, am DJ-Pult. Legt speziell für sie Sailor mit „Girls, Girls, Girls“ auf, während Mädchen bedröppelt an gemeinsamem Tisch sitzen.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Sailor „Coconut“ (1975), Sailor „A Glass of Champagne“ (1975), Boney M. „Sunny“ (1976), Sailor „Girls, Girls, Girls“ (1975)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Junge aus Klasse zu Plänen der Mädchen: „Ey, habt ihr das gehört? Unsere Weiber sind größenwahnsinnig geworden! Die wollen für die Schulfete die Sailors holen!“ Dann später, als sich Nebenverdienst nicht einstellen will: „Na? Wie stehn die Aktien? Ersten Tausender schon verdient? Oder solln wir die Aktion Sorgenkind einschalten?“ – „Mensch, komm, zieh Leine, wir versuchen jedenfalls, was auf die Beine zu stellen. Ihr könnt ja nur rummotzen, das is natürlich viel einfacher“.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Relativ banale Masche, die durch fulminante Einbettung in Story und authentische, sympathische Darstellung höchst unterhaltsam vorgeführt wird, wobei (unsichtbare) Betrüger völlig in Hintergrund treten. Gleich zu Beginn gehen Edes letzte Einleitungsworte „[...] und dabei geht es im wahrsten Sinne des Wortes um die Verpackung“ in Großaufnahme der Brüste einer Schülerin über. Später ausgedehnter Kameraschwenk durch Mädchenschlafzimmer. Keine einzige Figur im Film wird namentlich identifiziert: Nur Namen Inge und Renate werden genannt, aber nicht zugeordnet. Schulszenen wurden offenbar während realen Unterrichtsbetriebs gedreht. Nach Rüge des Lehrers nimmt Ur-Ur-Ur-Ur-Ur-Enkelin von Johann [https://de.wikipedia.org/wiki/Bernoulli_(Familie)#Stammtafel_der_Basler_Bernoullis Bernoulli] das Mathebuch „Welt und Zahl“ (10. Klasse) von Oehl/Evers/Kastrop in die Hand. Der während legendärer Tanzeinlage einmontierte Auftritt von Sailor stammt aus ZDF-Starparade vom 15.05.1976. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}} Nachwuchsgauner unterwegs ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Dieter Hofer führt kleine Tankstelle in Kaiserslautern als Ein-Mann-Betrieb. Keine Sicherheitsvorkehrungen, da schlicht zu wenig in der Kasse. Herr Hofer merkt nicht, dass zwei kleine Jungen den Betrieb genau beobachten. Sie geben sich Signale: Einer rennt zu Hofer in den Kassenraum, erzählt von schlimmem Fahrradunfall seines Bruders ums Eck, bittet ihn um Ersthilfe für blutenden Jungen, der auf Straße liege. Herr Hofer stellt Bedenken zurück, lässt Tankstelle unbewacht zurück, um mit zum Unfallort zu kommen. Zweiter Junge nutzt jetzt Gelegenheit, betritt Tankstelle, öffnet gekonnt Registrierkasse, sackt Inhalt ein. Inzwischen leitet Komplize Herrn Hofer erst um einige Ecken, wundert sich dann, wohin Bruder verschwunden sei, meint, dass ihm wohl schon jemand geholfen habe. Herr Hofer verabschiedet sich, läuft zurück zu Tankstelle, trifft dort auf Kunden, der Pfefferminz-Kaugummi kaufen will. Da merkt er, dass Kasse geplündert wurde. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Studio-Ede: &amp;quot;Denn die Kripo weiß nur zu gut, wie oft eine kriminelle Karriere mit einem zunächst nicht ernst zu nehmenden Griff in die Ladenkasse begonnen hat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Neuauflage des [[VF 014 (Sendung vom 19.09.1967)#FF3|Filmfalls von 1967]], diesmal ohne FSK14-Warnung. Ede appelliert an Eltern, Umgang ihrer Kinder mit (Taschen-)Geld, andere Geldquellen der Kinder, auch des Freundeskreises, im Blick zu behalten. Sollen mit Kindern über Thema sprechen, um Abgleiten von rechtem Weg vorzubeugen.&amp;lt;br&amp;gt;Reduzierte Filmlänge von nur ca. 5 Minuten &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Scharlatan mit Psycho-Trick ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Mitarbeiter bieten psychologische Behandlung zur Nikotinentwöhnung an. Laut aufgegebenem Inserat ist nur eine einzige schmerzfreie Behandlung nötig, Erfolgsquote über 80 Prozent. Interessentin erscheint zu Behandlung in Hotel, wird von Assistentin vorab um Honorar von 90 DM gebeten. Als sie zahlt, erscheint Bernd Schröder als Dipl.-Psych. Dr. Hahn, hält erst vermeintlich fachmännischen Vortrag, weist dabei gleich auf maßgebliche Mitverantwortung der Patienten für Behandlungserfolg hin. Lädt dann Interessentin zur Einzelbehandlung: Sie soll konzentriert, aber entspannt mehrfach Satz &amp;quot;Ich will nicht mehr rauchen&amp;quot; aufsagen, dabei Dr. Hahn anschauen. Gleichzeitig löst er mit ominösem Gerät jeweils Lichtblitz aus. Damit ist Behandlung schon abgeschlossen, Frau wird nach Hause entlassen.        &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Studio-Ede: &amp;quot;Er macht gewissermaßen aus dem blauen Dunst der anderen blaue Scheine für sich selbst&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede versichert, dass Frau aus Film nicht das einzige hereingefallene Opfer war. Dennoch werden keine weiteren Fälle gezeigt. Ede stellt klar, dass Film nicht Schädlichkeit des Rauchens in Zweifel ziehen, sondern vor Scharlatanen warnen soll, welche aktuelle Nichtraucher-Kampagnen für eigene Zwecke missbrauchen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig ungewöhnlicher Sendungsablauf: vier Filmfälle, davon zwei auf rund 5 Minuten reduziert, Experiment mit nur einem Durchlauf  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 057 (Sendung vom 23.11.1977)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 059 (Sendung vom 20.05.1978)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1978]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimarbeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinderkriminalität]]  &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_056_(Sendung_vom_31.08.1977)&amp;diff=46998</id>
		<title>VF 056 (Sendung vom 31.08.1977)</title>
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		<updated>2024-08-01T21:27:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Nebenverdienst mit Hindernissen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die angehenden Diplomingenieure Bernd Abel und Manfred Hansmann sind permanent in Geldnöten und auf der Suche nach Nebenjob; sprechen beim Bier in der Kneipe über Annonce eines &amp;quot;Marktforschungsinstituts&amp;quot; und beschließen spontan, am kommenden Tag gemeinsam zum Info-Termin zu gehen; mit roter Ente auf Parkplatz vom Münchner Hilton; Herr Böhme erwartet die beiden im Salon Eisbach; schwarzer Boy &amp;quot;James&amp;quot; trägt Tasche der gnä Frau; Böhme erläutert Arbeit: Bernd und Manfred sollen angeblich Marktchancen eines neuen Lexikons ausloten. Menschen an der Haustür sollen zwei Bände zur Ansicht dagelassen werden, zwei Tage später erneuter Besuch und kurze Befragung mit Interviewbogen. Böhme stellt rosigen Verdienst in Aussicht: Untergrenze 800 DM im Monat, durch spezielle Vereinbarung mit dem Verlag könne das Lexikon aber auch direkt von Bernd und Manfred an Interessierte verkauft werden. Dafür seien jeweils 500 DM Provision drin. Laut Böhme wollen 5 Prozent der Befragten das 20-bändige Lexikon sofort kaufen; bei &amp;quot;nur 100 Interviews im Monat&amp;quot; seien das mit der Vergütung für die Interviews rund 3.500 DM im Monat. Junge Leute driften ins Träumen ab: In Wohnsiedlung vorfahren mit Ente, lexikawedelnd zu begeisterter Hausfrau, wegfahren mit großem roten Opel Rekord, beim nächsten Haus vorfahren mit Opel, weitere Lexika abliefern, dort wegfahren mit schnittigem roten Alfa Romeo Montreal ...; junge Frau kommt in Salon Eisbach und scheint sich ebenfalls für den Job zu interessieren; Bernd und Manfred deshalb unter Druck schnell zuzusagen; drei Verträge werden unterschrieben: Mitarbeitervertrag als Interviewer, Provisionsvereinbarung und als &amp;quot;Formsache&amp;quot; der Kaufvertrag, dass 20-bändiges Lexikon übernommen wurde. Als Studenten bei diesem zögern, kommt junge Frau noch einmal in den Raum und fragt erneut nach, weshalb Bernd und Manfred schnell unterschreiben. Frau gehörte natürlich zu Böhme und sollte nur entsprechenden Druck aufbauen. Er instruiert sie vor der Tür, beim nächsten Interessenten wieder nach ca. 5 Minuten in den Raum zu kommen. – Für Bernd und Manfred beginnt der raue Alltag an der Haustür: Kaum einer will Probebände auch nur zur Ansicht dabehalten und bei jenen, die das Lexikon angenommen hatten, sind die Leute beim zweiten Besuch, wenn es wieder abgeholt werden soll, entweder nicht zu Hause oder es wurde gar nicht reingeschaut. Bernd und Manfred kommen am Ende des Monats gerade mal auf 15 bzw. 17 ausgefüllte Fragebögen. Trösten sich mit in Aussicht gestelltem Honorar von 12 DM pro Fragebogen, Institut Böhme lehnt aber in Brief ab: Interviews würden erst ab Mindestmenge von 120 Stück im Monat honoriert. Krisensitzung in der Kneipe und Anruf bei &amp;quot;Buchvertrieb Winkler&amp;quot;, mit dem der Lexikon-Kaufvertrag tatsächlich geschlossen wurde: Winkler, mit Comb-Over-Frisur, wimmelt rüde ab, Böhme sei bei ihm Vertreter, und wenn Bernd und Manfred Lexika gekauft hätten, dann müssten sie diese auch bezahlen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Dieter Groest als Böhme, Georg Einerdinger als Winkler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na, wie liefs denn bei Dir?&amp;quot; – &amp;quot;Ehrlich gesagt: Beschissen!&amp;quot;; &amp;quot;Und von wegen ‚Verkauft sich von selbst!‘ Kein Mensch braucht so ein Lexikon, und schon gar nicht für 2.500 Mark.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Slapstickartige Traumsequenz, in der die Ente in einen Opel Rekord und dieser dann in einen Alfa Romeo transmutiert. Bei letzterer Verwandlung erkennt man im weichgezeichneten Bereich ganz diffus, wie der Opel rückwärts die Szenerie verlässt und kurz darauf der Alfa ins unscharfe Bild fährt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Faule Tricks beim Autokauf ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Herr Gruber will seinen Mercedes verkaufen; Probefahrt mit Interessenten, der den Wagen nehmen will; Fahrt zur Bank, um Geld zu holen; Interessent steckt beiläufig Autoschlüssel ein und lässt sich angeblich fürs Kreditbüro Fahrzeugpapiere und unterschriebenen Kaufvertrag geben; Bearbeitung dauere etwa halbe Stunde, daher gemeinsames Warten in benachbartem Café; Autokäufer täuscht Magenschmerzen vor und verschwindet auf Toilette; von dort unbemerktes Entkommen; Gruber wartet weiter im Gastraum und fällt auf &amp;quot;alten Gaunertrick&amp;quot; (Ede) rein: brennende Zigarette des Autokäufers im Ascher und liegengelassenes Feuerzeug lassen ihn glauben, dass Käufer gleich wiederkomme; dieser fährt allerdings mit Mercedes in Nachbarstadt und verkauft den Wagen dort für 12.000 DM.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Harald Pages als Gernot Gruber, Axel Radler als Herr Welker, Wolfgang Rau als Bankangestellter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das war vielleicht ein Heini. Leute gibt&#039;s ...&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede erzählt in Abmoderation, dass der Geschädigte in diesem Fall nicht Herr Gruber gewesen sei, sondern der Mann, der den Mercedes in der Nachbarstadt für 12.000 DM gekauft hatte. Bei der Ummeldung sei aufgefallen, dass Wagen gestohlen war. Und da man an Diebesgut kein Eigentum erwerben könne, habe der Mann Herrn Gruber den Wagen zurückgeben müssen. Gruber wäre allerdings der Geschädigte gewesen, wenn der Wagen nicht wieder aufgetaucht, sondern etwa in Einzelteile zerlegt worden wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Der verhängnisvolle Bau-Vertrag  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ehepaar Bornheimer spart seit Jahren für seinen Traum, dem eigenen Haus. Der Bau geht vorwärts, und vieles läuft in Eigenleistung und mit Hilfe von Freunden und Bekannten. Eines Tages erscheint ein gewisser Herr May auf dem Bau. Er bietet Fenster zu konkurrenzlosen Preisen an, da seine Firma im &amp;quot;Zonenrandgebiet&amp;quot; liege und Zonenrandförderung erhalte. Beziffert gleich den Preis der Fenster, alles inklusive auf 11.625 DM + MwSt.; Summe ist mehrere Tausend unter der bisher vorliegenden Kalkulation des Ehepaars. Unterschreiben Auftrag an Ort und Stelle, bekommen aber keine Durchschrift des Vertrags, &amp;quot;wird geschickt&amp;quot; laut Vertreter, was aber nicht erfolgt. Somit haben die Kunden auch keinerlei Kontaktdaten der Firma. Bau läuft weiter voran; Fensterfirma meldet sich nicht; es besteht das Risiko, dass andere Unternehmer und Handwerker nicht weitermachen können, wenn die Fenster nicht kommen. Wenige Wochen darauf wird Richtfest gefeiert; immer noch keine Nachricht von der Fensterfabrik. Weitere Nachfragen seitens Architeken; weist Bornheimer darauf hin, dass er diesem Jahr &amp;quot;nicht mehr ans Einziehen zu denken braucht&amp;quot;, wenn Auftrag für Fenster nicht sofort herausgegeben wird. Vermutung wird geäußert, dass Fensterfirma pleite sein könnte. Schließlich baut ortsansässige Firma die Fenster ein. Ein Mann – Herr May! – erscheint und fragt kurz, ob&#039;s vorangeht. Als die Fenster dann eingebaut sind, kommt Tage später plötzlich ein Brief der Fensterfirma. Diese moniert, dass Bornheimer die Firma wegen der Aufmaße nie benachrichtigt hätte, mittlerweile aber bereits andere Fenster eingebaut sind; fragt, ob die bestellten Fenster noch abgenommen würden; andernfalls wären 50% der Auftragssumme als Abstandszahlung zu leisten. Firma verweist auf beiliegende Fotokopie der Bestellung, deren Durchschrift &amp;quot;bei Auftragserteilung übergeben worden ist&amp;quot; – was in Wirklichkeit aber nie erfolgte. Zahlung unvermeidbar, da nicht zu beweisen war, dass Fensterfirma von Anfang an darauf spekulierte, gar nicht zu liefern, sondern nur im Nachhinein die Abstandszahlung zu kassieren.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Udo Bodnik als Friedhelm Bornheimer, Harry J. Bong als Freund, Charlotte Schwab als Erika Bornheimer, Helmut Everke als Herr May, Horst Wickinghoff als Architekt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ja, mit den Fenstern, das ist so &#039;ne blöde Geschichte ... ich wollt Ihnen das die ganze Zeit sagen, dass wir die schon bestellt haben ...&amp;quot; – &amp;quot;So? Wo ham Sie die denn bestellt?&amp;quot; – &amp;quot;Das ist ja gerade das Dumme, ich weiß es nicht! Wir sollten &#039;ne Auftragsbestätigung kriegen, aber die ist nie gekommen. Und jetzt weiß ich nicht mal die Adresse von der Firma.&amp;quot;; &amp;quot;Na, geht&#039;s vorwärts bei euch?&amp;quot; – &amp;quot;Ah, bei uns geht&#039;s immer schnell!&amp;quot; – &amp;quot;Na, dann ist ja gut.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Diskrete Geschäfte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ein raffiniertes Täuschungsmanöver wird inszeniert, indem sich die beiden Mitarbeiter als Portier des namhaften Hotels &amp;quot;Vier Jahreszeiten&amp;quot; resp. als Privatsekretär einer dort logierenden hohen Persönlichkeit (&amp;quot;Präsident&amp;quot;) ausgeben. Damit soll wertvolle Herrenbekleidung erschwindelt werden. Im ersten Versuch tätigt Portier Anruf mit dieser Information bei lokalem Kleidergeschäft, und Bernd Schröder als Sekretär meldet dann Wunsch, vor Ort einige Hemden und Sommeranzüge für &amp;quot;seinen Chef&amp;quot; anzusehen. Dementsprechend wird er vor Ort ausgesprochen zuvorkommend bedient. Läßt sich diverse Bekleidungsstücke aussuchen und sich anschließend von einer Verkäuferin mit der Ware zum Hotel begleiten. In der Hotellobby übernimmt dann Bernd Schröder die gesamte Ware für die vermeintliche Anprobe und verschwindet damit durch einen Hinterausgang, während die Angestellte des Kleidergeschäfts in der Lobby wartet. Die erschwindelten Waren haben einen Gesamtwert von ca. 2000 DM. Nicht immer funktioniert der Betrug jedoch so reibungslos. In einem anderen Geschäft besteht man darauf, dass Geld für die Ware hinterlegt werden müsse; es stünde kein Mitarbeiter als &amp;quot;Pfand&amp;quot; zur Verfügung, der die Waren ins Hotel begleiten könnte. In diesem Fall gibt sich später das ZDF-Team gegenüber dem Geschäftsführer zu erkennen. Jener gab an, er kenne den Trick bereits, da er ihn bereits erlebt habe. In einem weiteren Fall hat der Trick zwar funktioniert, aber die Aufnahmen aus dem Geschäft dürfen nicht gezeigt werden. Im vierten Fall will der Ladenangestellte in der Hotellobby die wertvollen Kleidungsstücke nicht aus der Hand geben. So begleitet er Bernd Schröder bis zum Vorraum des &amp;quot;Präsidentenzimmers&amp;quot; und übergibt ihm die Ware dort. Beim anschließenden Versuch, damit aus dem Zimmer durch eine andere Tür zu türmen, läuft ihm jedoch der Angestellte hinterher und fordert die Smokings zurück. In der Abmoderation merkt Ede an, dass die Wachsamkeit gegenüber Schwindlern zuzunehmen scheint.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 055 (Sendung vom 08.06.1977)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 057 (Sendung vom 23.11.1977)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_053_(Sendung_vom_08.12.1976)&amp;diff=46996</id>
		<title>VF 053 (Sendung vom 08.12.1976)</title>
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		<updated>2024-07-31T10:15:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Gaunereien rund um die Badewanne */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Gaunereien rund um die Badewanne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Rautenbach macht Pause auf Autobahnparkplatz; vom Südschwarzwald unterwegs nach Düsseldorf, um sich dort Geschäftsidee anzusehen; Mutti sitzt hinten und liest noch einmal Zeitungsannonce der Ralf Lorenz GmbH, die Gebietsvertretungen zur Reparatur schadhafter Badewannen offeriert; Horst Rautenbach will sich zu seiner Kfz-Schlosser-Tätigkeit etwas dazuverdienen, Sohn Dirk muss noch zwei Jahre auf Studienplatz warten und plant, mitzuhelfen; Sightseeing von der A3 aus (Limburger Dom); im Düsseldorfer Badezimmer-Showroom führt Ralf Lorenz die Beschichtung vor; Billig-Logo &amp;quot;LORENZ Wannen-fit&amp;quot; auf reihenweise Eimern; Lorenz schildert Geschäftsaussichten in schillerndsten Farben: Kunden werden von Werbekolonnen geworben und an Gebietsvertreter verteilt; pro Wanne könnten 150-180 DM kassiert werden, Materialverbrauch etwa 30 DM, blieben rund 120 DM netto. Vier Wannen in der Woche seien üblich, das ergebe ca. 2.000 DM Einnahmen im Monat. Für Lizenz und Grundstock an Material müssten Rautenbachs 12.000 DM im Voraus zahlen. Horst und seine Frau wünschen sich Bedenkzeit; Lorenz weist freundlich aber bestimmt ab; es gebe noch andere Interessenten für das Gebiet; Vertrag wird deshalb unterschrieben. Ortswechsel Wohnung Heidelberg: Mann aus Werbekolonne holt Auftrag von verliebt schauender Dorothea Schneider herein. Wenige Wochen später: Familie Rautenbach öffnet umringt von Dutzenden &amp;quot;LORENZ Wannen-fit&amp;quot;-Eimern erwartungsvoll Umschlag mit erstem Auftrag. Böse Überraschung: Es ist der Auftrag von Frau Schneider aus Heidelberg – zwei Stunden einfache Fahrt entfernt! Ede erzählt die Geschichte zu Ende: &amp;quot;Einzugsgebiet&amp;quot; war im Vertrag mit Rautenbachs nicht weiter definiert. Es seien noch weitere Aufträge mit weit entfernten Einsatzorten gekommen – wohl um zu provozieren, dass Rautenbachs sie nicht annehmen. Denn das entbinde die Firma Ralf Lorenz GmbH laut Vertrag von der Verpflichtung, Rautenbachs weiter Aufträge zu vermitteln. Laut Ede ging es der Firma nur darum, für viel Geld einen nutzlosen &amp;quot;Gebietsschutz&amp;quot; und völlig überteuertes Material zu verkaufen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Claus Berlinghof als Horst Rautenbach, Gerda Katharina Kramer als Frau Rautenbach, Wilfried Elste als Ralf Lorenz, Hubertus Petroll als Vertreter       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ohne Sprit fährt das beste Auto nicht&amp;quot;&#039;&#039; (Geschäftsführer Lorenz zu den Lizenz-, Gebietsschutz- und Materialkosten); &amp;quot;Wir sollen ne Wanne beschichten ... in Heidelberg!&amp;quot; – &amp;quot;In Heidelberg??&amp;quot; – &amp;quot;Da fährst du ja 2 Stunden. Das kostet beinahe mehr Benzin, als die Sache wert ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Zum Lesen des &amp;quot;Kleingedruckten&amp;quot; setzt sich Ede seine Lesebrille auf.&amp;lt;br&amp;gt;Ede liest Punkt 7 der Vertragsbedingungen vor. Hierbei sieht man, dass die Punkte 4, 5 und 6 sowie die Punkte 8, 9 und 10 der Vertragsbedingungen jeweils identisch sind. Auch die Punkte 2 und 3 dieser Vertragsregeln entsprechen den Punkten 4 bis 6, wie zu erkennen ist, als Lorenz im Düsseldorfer Büro auf den Vertrag zu sprechen kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Wenn Katzen klauen helfen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Gaunerpärchen &amp;quot;Wenzel&amp;quot; mit Hauskatze ständig auf Reisen; Einchecken in Kölner Pension; nur kleine Reisetasche dabei, aus der die kleine Katze lugt; Abends im Fernsehzimmer: Pensionsgäste verfolgen hochkonzentriert den ZDF-Wetterbericht; Gaunerpärchen kommt mit Katze auf dem Arm dazu; rumflitzende Katze sorgt für Geselligkeit; Gauner erfahren so eine Menge über die anderen, ohne selbst fragen zu müssen: Herr Starke hat etwa viel Bargeld für einen Autokauf dabei, älteres Ehepaar aus Mainz hat wertvolles Konfirmationsgeschenk für Enkelin im Gepäck, Fräulein Schneider fotografiert mit teurer Ausrüstung. Durch Suche nach wieder ausgebüxte Katze erfährt Herr Wenzel von Pensionsbesitzerin, in welchem Zimmer welcher Gast wohnt. Am nächsten Morgen im Frühstücksraum wieder angeregte Plauderei unter den Gästen; Pensionsfrau öffnet Türen der Zimmer, um zu lüften und Betten zu machen; Herr Wenzel mit Katze auf dem Arm durchsucht Räume nach Wertsachen, von denen er erfahren hat; Frau Wenzel hält andere Gäste mit Nachfragen und Smalltalk im Frühstücksraum; als Herr Wenzel Pensionswirtin kommen hört, lässt er schnell die Katze los und täuscht deren Ausbüxen vor; Pensionswirtin schöpft keinen Verdacht; schließlich dient Katze in Reisetasche auch als Vorwand, an Pensionsfrau nach draußen zu gelangen (&amp;quot;Ich geh&#039; mit ihr mal an die frische Luft&amp;quot;); auffälliges Husten im Treppenhaus Signal für Frau Wenzel, dass sie ebenfalls verschwinden kann; verlässt Frühstücksraum; Pensionstür fällt hinter den beiden ins Schloss.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Georg Gregor als Peter Wenzel, Renée Hepp als Pensionswirtin, Petra Schättiger als Frau Wenzel, Olaf Ploetz als August Starke, Barbie Steinhaus als Sabine Schneider, Wolfgang Woytt als Johann Schiller       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wir ham die Katze dabei, das macht ja nix, oder?&amp;quot; - &amp;quot;Dat is&#039; ja&#039;n bisschen unjewöhnlisch. Aber wennse sauber is&#039;...&amp;quot; - &amp;quot;Aber natürlich, das sind Katzen immer!&amp;quot; - &amp;quot;Na, dann kann man ja nix jegen saachen, ne?&amp;quot;, &amp;quot;Pussy bleib&#039; doch hier! Pussy, Pussy, Pussy,...&amp;quot;, &amp;quot;Na, das nenn&#039; ich aber schnell. Sind sie bei der Feuerwehr?&amp;quot; - &amp;quot;Nee, eigentlich im Gegenteil. Ich war Heizer bei der Eisenbahn.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Filmfall fragt Frau Wenzel Fräulein Schneider, ob sie wisse, wie &amp;quot;diese Katzen ohne Schwanz&amp;quot; heißen - mit der Absicht, sie noch länger im Frühstücksraum zu halten. In der Abmoderation löst Ede auf: &amp;quot;Falls sich jemand speziell für Katzen interessiert: Die Rasse ohne Schwanz, von der hier gerade die Rede war, heißt [https://de.wikipedia.org/wiki/Manx_(Katze) Manx]-Katze.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Erpressung im Treppenhaus ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Tochter von Hildegard Dannemann bestellt Entrümpelungsdienst, um einige Möbel bei ihrer Mutter abzuholen; Fa. Karst machts angeblich für 20 DM pro Stunde; nach Telefonat schimpft Herr Karst erst mal mit seinen Möbelpackern, die beiden haben bei 9 Terminen nur 3.000 DM eingestrichen; Schild im Büro: &amp;quot;Arbeit versaut den Tag&amp;quot;; Hildegard Dannemann wartet auf Entrümpler, Kolonne zockt aber noch bei anderem Termin alten Mann ab; wollen 300 DM fürs Mitnehmen von Lattenrost, Sessel und ein paar kleineren Dingen; drohen damit, Schitt wieder abzuladen und auf Bürgersteig stehen zu lassen; Mann zahlt; fahren mit knapp halber Stunde Verspätung bei Frau Dannemann vor; ist schon etwas verärgert; Entrümpler erst besonders freundlich zu alter Dame; Pausenkippchen nach erstem Trip runter zum LKW; Hildegard Dannemann will schon Zwanziger zücken, da macht Kolonnenführer ganz andere Rechnung auf: 20 DM pro Entrümpler, jeder etwas über eine Stunde, Gebühr für Müllkippe, Zuschlag für 2. Stock, Anteilige Miete für großen LKW, 2 x 25 DM für Großteile, MwSt... 310,80 DM. Frau Dannemann will nicht zahlen; Entrümpler drohen damit, alles auf Bürgersteig, im Treppenhaus und vor der Haustür stehen zu lassen. Zerknirscht zahlt sie schließlich doch.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Erna Prollius als Anneliese Förster, Andreas von der Meden als Horst Förster, Ursula Grabley als Hildegard Dannemann, Jürgen Lier als Geschäftsführer Fa. Karst, Manfred Schermutzki als Möbelpacker, Robert Fitz als Herr Scharfberg            &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Rechnungen, was soll ich mit Rechnungen? Flöhe will ich sehen!&amp;quot;, &amp;quot;Ja stimmt, war&#039;n Scheißtag heute!&amp;quot;, &amp;quot;Da ist noch so&#039;n halber Küchenschrank dabei. Den nehmt ihr zum Schluss. Damit können wir die Treppe gut versperren, wenn die Alte Zicken macht!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist im Anschluss auf Rechtslage hin: Selbst wenn man eine Dienstleistung bestellt, muss man sie nicht bezahlen, wenn Summe in ungewöhnlicher Höhe gefordert wird, mit der man nach Lage der Dinge nicht rechnen musste. Gerichte hätten Betrüger auch schon wegen Nötigung und Erpressung zu &amp;quot;empfindlichen Freiheitsstrafen&amp;quot; verurteilt. Man solle sich vorher immer ein vollständiges Preisangebot machen lassen.&amp;lt;br&amp;gt;Als die Tochter den Hörer abhebt, ist das alte Freizeichen (das Morse-A auf etwa 440 Hz) kurz zu hören&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnung ==&lt;br /&gt;
=== Wertlose Presseausweise ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Ede zeigt aufgefächert mehrere Presseausweise, die allesamt nicht anerkannt werden. Verkauf solcher Ausweise habe in letzter Zeit zugenommen, versprochen würden unter anderem kostenlose Kinoeintritte, Parkerleichterungen oder auf &amp;quot;Tuchfühlung mit Schtars&amp;quot; zu gehen. Die bis zu 200 DM, die ein solcher Ausweis koste, seien zum Fenster rausgeworfen. Der einzige &amp;quot;echte&amp;quot; Presseausweis werde von den Berufsverbänden ausgegeben. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich kann ihnen sagen, obwohl dieser Presseausweis echt ist - ich darf mein Auto auch nicht im Parkverbot abstellen. Und an der Kinokasse muss ich auch leider bezahlen.&amp;quot;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede zeigt seinen persönlichen Presseausweis und deckt ganz datenschutzbewusst die meisten seiner persönlichen Daten ab. Trotzdem ist zu erkennen, dass Ede die Presseausweisnummer 5490 hatte, Mitglied im DJV war und in Mainz-Finthen in der Domitianstraße gewohnt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sendung ohne Experiment&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 052 (Sendung vom 18.08.1976)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 054 (Sendung vom 16.02.1977)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierische Komplizen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_030_(Sendung_vom_06.02.1971)&amp;diff=46995</id>
		<title>VF 030 (Sendung vom 06.02.1971)</title>
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		<updated>2024-07-30T17:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Unlauterer Vertrieb von Reinigungsmitteln (&amp;quot;Gölden-Blitz&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Rentner werden um die Rente gebracht ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Findigkeit der Betrüger; bedenkenlos Zwangslagen ausnutzen; hoher Betrieb beim Landgericht; Plausch auf dem Flur vor dem Ermittlungsrichter; Betrüger horcht plauschende Damen ab; vorgeblich Zeitung lesen; Großmutter klagt über Schicksal eines Häftlinges, der da hineingezogen worden sein soll; wegen eines Raubüberfalls in München-Stadelheim einsitzen; Betrüger wird wegen vieler Trickbetrügereien selbst von der Polizei gesucht; spricht erstes Opfer im Treppenhaus an; angeblich &amp;quot;etwas verkehrt gemacht worden&amp;quot;; seit Vortag angeblich nicht mehr in Stadelheim, sondern in Nervenheilanstalt in Haar; Frau Holzinger erschrickt und kommt gar nicht erst auf die Idee, es mit einem Betrüger zu tun zu haben; gesund pflegen; Freilassung gegen Kaution in Aussicht stellen; Telefongespräch simulieren; tatsächlich aber abwarten, bis die Leitung getrennt wird; dann fängt der Betrüger an, zu sprechen; 400 DM Kaution bezahlen; sofort einzuzahlen, da Gerichtskasse bald schließt; das gesamte Guthaben wird abgehoben; am nächsten Tag wird das Opfer auf dem Viktualienmarkt gesucht; auch ein anderer Trick kommt zum Einsatz; sich als alten Bekannten ausgeben; Betrüger nutzt aus, dass alte Leute sich genieren, einen alten Bekannten nicht sofort wiederzuerkennen; über Einsamkeit klagen; Ersparnisse in Erfahrung bringen; unverhoffter Besuch vom Sozialamt; es ist der &amp;quot;alte Bekannte&amp;quot; vom Vortag, den das Opfer allerdings nicht wiedererkennt; Platz im Altersheim; erfreuliche Meldung: in privatem Heim ist ein Platz frei geworden; 5 000 DM wären zu bezahlen; 3 200 DM gespart; 1 800 DM aus Fonds zuschießen; auch hier gehen die gesamten Ersparnisse an den Betrüger, der auch noch gelobt wird&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Becker als Herr Starke, Martha Kunig-Rinach als Frau Holzinger, Johanna Hofer als Frau Weisel&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Also so ein netter Bub, sag&#039;ich Ihnen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Film sind viele Wahlplakate zu sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Unlauterer Vertrieb von Reinigungsmitteln (&amp;quot;Gölden-Blitz&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Badenhoven in Rheinhessen; Mann in unauffälligem Kombi mustert erst neues Schulgebäude und fährt anschließend bei Bürgermeister des Dorfes vor; Bürgermeisterbüro sieht aus wie Schankstube; Mann stellt sich als Vertreter Bühler von &amp;quot;Gölden Reinigungsmittel&amp;quot; in Hamburg vor und preist günstiges Reinigungsmittel für Schulgebäude an; Bürgermeister erst skeptisch, dann aber doch interessiert; Bühler stellt Rabatte und konkurrenzlos niedrige Preise in Aussicht, Mittel &amp;quot;Gölden-Blitz&amp;quot; werde über örtliche Raiffeisenkassen vertrieben; Vertrag mit Raiffeisenverband sehe nur geringe Verdienstspanne für die örtliche Genossenschaft vor, was auch niedrige Abnahmemengen erlaube; Bühler bietet Bürgermeister kostenlose Produktproben an, die er aber über die örtliche Genossenschaft beziehen müsse; dazu müsse Bürgermeister Einverständniserklärung unterschreiben; Dokument enthält Hinweis, dass &amp;quot;diese Bereitwilligkeitserklärung keine Bestellung&amp;quot; sei, weshalb Bürgermeister auch unterzeichnet; Vertreter fährt mit der Erklärung zur örtlichen Raiffeisenkasse, wo das &amp;quot;raffiniert formulierte Dokument&amp;quot; ganz anders ausgelegt wird; Vertreter erzählt hier, dass Bürgermeister sein Schul-Reinigungsmittel jetzt über die Genossenschaft beziehen will; so interpretiert auch Geschäftsstellenleiter das Dokument; ordert Putzmittelvorrat für ein halbes Jahr, den Vertreter natürlich gleich dabei hat; zahlt trotz schlechtem Gefühl 1.260 DM in bar; Genossenschafter hilft beim Ausladen des mit Kanistern vollgeladenen Kombis. Einen Tag später böses Erwachen für den Geschäftsstellenleiter der Genossenschaft: Bürgermeister erzählt ihm, wie es zur Unterschrift auf der Einverständniserklärung kam; Putzmittel im Vergleich zu Konkurrenzprodukten völlig überteuert und ein Rückgaberecht hatte Vertreter nur mündlich zugesichert – der Vertrag schließt mündliche Nebenabreden aus.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Werner Küffe als Bürgermeister Frank Heide, Jürgen Gewald als Herr Bühler, Oskar Kratz-Corell als Geschäftsführer         &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Och na ja, das kann man ja unterschreiben.&amp;quot;, &amp;quot;Meinetwegen, wenn wir auch Rückgaberecht haben, dann kann ichs mir ja leisten!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; In der Anmoderation merkt Ede an, dass sich seriöse Firmen in aller Regel von schwarzen Schafen in ihrer Vertreterriege trennen. Allerdings dauere das oft erstaunlich lange. So sei der Vertreter im gezeigten Fall schon seit drei Jahren mit dieser Masche unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Vertragsschwindel im Doppelpack  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der etwa 50 Jahre alte Heinz Kuhnke hat sich in Mansardenzimmer in HH-Eppendorf ein Büro für &amp;quot;Elektro-Vertrieb&amp;quot; eingerichtet; seit 20 Jahren als betrügerischer Vertreter und Inhaber von Schwindelfirmen polizeibekannt; erst wenige Wochen wieder auf freiem Fuß; hat 5 Studenten vom Studentenwerk engagiert (alle adrett mit Krawatte oder Bluse); werden mit &amp;quot;Umfrage für die Elektroindustrie&amp;quot; von Haustür zu Haustür geschickt; interessiert sich besonders für Angaben zu Waschmaschinen und älteren Leuten; angeblich Erhebung für Branche und E-Werk zu künftigem Strombedarf durch neue Elektrogeräte; Studentin stellt forsche Fragen; kurz darauf: Studentin befragt Rentnerehepaar Meißner zu Waschmaschine, Extra-Stromkreisen und eventuellen Problemen; Angaben wandern in Kuhnkes &amp;quot;Kundenkartei&amp;quot;; hat mittlerweile viele zwielichtige Vertreter-Bekannte angeworben, die er teilweise aus gemeinsamen Knasttagen kennt; Kuhnke preist bei Treffen in Kneipe seine &amp;quot;Zwei-Phasen-Methode&amp;quot; an, &amp;quot;Hauruck-Masche&amp;quot; ziehe nicht mehr; Männer trinken Pils und kennen keine Skrupel beim Verkaufen; wenige Tage später erhält Rentnereherpaar Meißner unerwartet Besuch: zwei Männer geben sich als Mitarbeiter des Waschmaschinenherstellers aus und überprüfen Maschine kostenlos. Fazit: Gerät völlig in Ordnung und wird noch mehrere Jahre laufen, trotzdem bieten Männer an, sie beim Kauf einer Neuen für 300 DM in Zahlung zu nehmen. Damit das auch noch in ein paar Jahren gelte, bieten Männer Gutschein in Form einer &amp;quot;Rückkauf-Vereinbarung&amp;quot; an; Meißners sehen kein Risiko und unterschreiben. Zwei Tage später stehen zwei andere Männer der Betrügertruppe mit neuer Waschmaschine vor der Tür. Frau Meißner überrascht, aber Vertreter schwenkt Rückkauf-Vereinbarungs-Formular, auf dem unwiderruflich auch eine neue Waschmaschine bestellt wird, Typ Hella Delux Automatik für 1.784 DM; Meißners protestieren, aber Vertreter verweisen lautstark auf unterschriebenen Kaufvertrag; Streit im Wohnungsflur; einer der Vertreter bringt schließlich Möglichkeit ins Gespräch, durch den Kauf einer billigeren neuen Waschmaschine aus der Klemme zu kommen; alter Vertrag würde durch den neuen ersetzt; alte Waschmaschine würde aber nicht mehr in Zahlung genommen; Herr Meißner willigt ein und ist froh, als alter Vertrag zerrissen und im Ofenfeuer verbrannt wird; damit ist aber auch das wichtigste Beweismittel gegen die Betrüger vernichtet.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl-Heinz Kreienbaum als Heinz Kuhnke, Ellen Waldeck als Grete Meißner, Erich Weiher als Max Meißner, Joachim Wolff als Vertreter #1, Henry König als Vertreter #2, Edgar Maschmann als Vertreter Willi, Joachim Rolfs als Vertreter Erwin &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Vater, wann war denn das, als wir unsere Waschmaschine gekauft haben?&amp;quot; - &amp;quot;Da war ich ja noch im Dienst. So &#039;58 oder &#039;59&amp;quot;, &amp;quot;Ach, ach, ach, um Gottes Willen, also das stimmt auf gar keinen Fall! Wir haben nur einen Gutschein unterschrieben!&amp;quot;, &amp;quot;Tja, unterschrieben ist unterschrieben!&amp;quot;, &amp;quot;Gut, dass Du kommst, Vater! Die Männer hier haben eine Waschmaschine für 1.784 Mark gebracht. Mir wird ganz schlecht! Die sollen wir bestellt haben!&amp;quot;, &amp;quot;Wenn sie die Annahme verweigern, wird die Firma klagen. Das kenn ich doch. Die haben &#039;ne große Rechtsabteilung. Da können se gar nichts machen! Wir hatten voriges Jahr auch so einen Fall, da wollte einer nicht bezahlen. Zum Schluss musste er sein Haus noch versteigern lassen, damit er die Prozesskosten bezahlen konnte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist noch einmal darauf hin: Allergrößte Vorsicht bei Unterschriften! Auch wenn über dem Formular nicht &amp;quot;Kaufvertrag&amp;quot;, sondern etwas Harmloseres stehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Autos von Privat mit Scheck bezahlen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; auch Privatleute müssen sich vor Scheckbetrüger hüten; Günter Alt meldet sich am Samstag - wenn die Banken geschlossen haben - als Interessent bei verschiedenen Inserenten von Gebrauchtwagen an; Mercedes 230 SL kritisch begutachten; 9 500 DM aushandeln; mit Scheck bezahlen; Scheck und Wagenpapiere und Schlüssel wechseln jeweils die Besitzer; erst am Montag stellen die Einlöser fest, dass der Scheck nicht gedeckt und die Personalien falsch waren; zweiter Versuch: Tonbediener hält von unten Mikro an den Telefonhörer; BMW 2500 geht für ungedeckten Scheck über 13 000 DM über den Tisch; Erinnerungsfoto machen; echte Betrüger setzen Beute schnell ab oder überführen sie ins Ausland; Tipps: Bargeld verlangen oder sich durch Anruf bei der Bank vergewissern, dass der Scheck wirklich gedeckt ist - man macht ja sonst auch nicht Geschäfte, die in die Tausende gehen, an der Haustür&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
Erste Sendung in Farbe. Ede erwähnt weder diese Tatsache, noch den neuen Vorspann mit einem Wort, sondern leitet sofort zu FF 1 über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 029 (Sendung vom 21.11.1970)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 031 (Sendung vom 22.05.1971)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertragsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_098_(Sendung_vom_03.10.1986)&amp;diff=46994</id>
		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-07-29T14:32:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gert Schaefer als Käufer, Rainer Delventhal als Herr Neuburger, Michaela Amler als Frau Neuburger           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; beträchtliche Anzahl von Fotos, angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer lässt sich fortan von seiner Sekretärin verleugnen. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. – Die zweite Stufe beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche sich von Lisa Clemens fotografieren lassen und dazu auch ihre Daten angegeben hatte. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Elfriede Müller als Lisas Freundin #1, Peter Harting als Lebensgefährte, Sabine Roller als Lisas Freundin #2, Pius Schmitt als Passant, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service, Sigrid Guhr als Mitarbeiterin Fotogeschäft, Almut Henkel als Sekretärin, Susanne Overdyck als Mariannes Freundin #1, Kattrin Kupke als Mariannes Freundin #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – „Was, zahlen muss ich da auch was?“ – „Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;„Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und – tüftelte einen neuen Trick aus.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über 25.400 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Renate Schauss als Frau Steiger, Ulf Jürgen Wagner als Herr Steiger, Hans Künster als Herr Lindner, Brigitte Schauder als Bankangestellte, Joachim Rebscher als Lieferant   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_106_(Sendung_vom_12.02.1988)&amp;diff=46993</id>
		<title>VF 106 (Sendung vom 12.02.1988)</title>
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		<updated>2024-07-29T05:35:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Baupläne fürs Luftschloss */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der angekündigte Apotheken-Überfall ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Historische &amp;quot;Hof-Apotheke&amp;quot; mit historischem Fernsprechapparat; angeblicher Polizist am anderen Ende der Leitung warnt vor &amp;quot;Halunken&amp;quot;, der gleich die Apotheke überfallen werde; Ermittler wollen ihn demnach auf frischer Tat ertappen, daher solle er mit Beute fliehen gelassen werden; Apotheker informiert Belegschaft; PTA verschwindet nach hinten; angekündigter Gangster kommt; Apotheker stopft Scheine aus der Kasse in Plastiktüte; Räuber radelt unbehelligt davon, von Kripo natürlich keine Spur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Aart Veder als Herr Kröner, Manuela Fegblé als Angestellte #1, Sabine Weber als Angestellte #2, Felix Fehlberg als Räuber  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ich glaube...&amp;quot; - &amp;quot;Is&#039; mir scheißegal, was Du glaubst, Pillendreher, schnell die Knete rein, sonst knallts!&amp;quot;; &amp;quot;Überfall! Polizei! Wo bleiben die denn, diese Penner?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass Polizei von Bürgern nicht verlangen würde, in solch einem Überfall &amp;quot;mitzuspielen&amp;quot;; kurzer Filmfall&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Baupläne fürs Luftschloss ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Familie Simon besichtigt Rohbauten auf Baustelle, um sich inspirieren zu lassen; Familien-Auto Peugeot 205; Immobilienverkäufer der &amp;quot;City-Bau&amp;quot; rechnet Familie vor: Haustyp &amp;quot;Ilona&amp;quot; mit Bauplatz und Erschließung ca. 260.000 DM; monatliche Belastung insgesamt nur rund 900 DM; Immobilienmann will Vorvertrag machen, Ehepaar aber skeptisch, da weder Finanzierung gesichert noch Bauplatz vorhanden; laut Verkäufer aber wichtig für das Festzurren der Planung und Fixierung der Kosten; von Vorvertrag könne Ehepaar aber immer zurücktreten; Ehepaar unterschreibt schließlich; Verkäufer überraschend einsilbig, als es um Bauplätze geht; Herbert Simon erkundigt sich am nächsten Tag im Landratsamt nach Grundstücken: nichts verfügbar!; Bauerwartungsland wird wohl jahrelang noch kein Bauland werden; bei der Bank, nach lässigem Abschnippen des Endlospapiers aus dem Nadeldrucker, folgt die zweite Ernüchterung: monatliche Belastung zu hoch, Bank gibt keine Finanzierungszusage; &amp;quot;City-Bau&amp;quot;-Mann entschuldigt sich am Telefon und will Annullierung des Vorvertrags in die Wege leiten; schickt direkt im Anschluss Planungsunterlagen und dicke Rechnung los; Schock am Frühstückstisch: Simons sollen für Planung, Erstellung des Bauplans, Architekten etc. mehr als 12.000 DM zahlen. Ede: Fall landete vor Gericht, das half aber nichts: Mündliche Nebenabreden waren ausdrücklich ausgeschlossen, Firma war berechtigt, Planungskosten zu berechnen. Ede mahnt, mündliche Versprechungen unbedingt schriftlich in den Vertrag aufzunehmen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl-Heinz Lemken als Herbert Simon, Jutta Boll als Claudia Simon, Jürgen Kloth als Herr Steiner, Rolf Hartmann als Mitarbeiter Landratsamt, Hubertus Petroll als Bankmitarbeiter&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Filmfall gedreht in Wörrstadt (Neubaugebiet Buchenstraße, Kastanienring)&amp;lt;br&amp;gt;Auf dem Schreiben von City-Bau erkennt man schon überschlägig, dass die Berechnung der 14 % Mehrwertsteuer über die Gesamtsumme von 10.025,07 DM nicht stimmt. Bei einem MwSt.-Anteil von laut Rechnung 1.979,50 DM wurde stattdessen ein Steuersatz von exakt 19,745498 % zu Grunde gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} &amp;quot;Schuster, bleib bei deinen Leisten!&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Taxifahrer Klaus Warnke nimmt Fahrgast am Flughafen auf; Fahrt geht zum &amp;quot;Hotel International&amp;quot;; Fahrgast bietet Fahrer Zigarette an und stellt sich nach Warnkes anerkennendem Blick auf dessen goldene Uhr als Goldhändler zu erkennen; hat natürlich lukratives Geschäft für seinen Fahrer parat: könnte 30.000 DM mit in die Schweiz nehmen und ein paar Tage später samt Rendite 33.000 DM zurückzahlen; Taxifahrer spart gerade auf neuen Wagen und will es sich überlegen; Visitenkarte; Taxler kennt sich zwar mit Anlagegeschäften nicht aus und ist eigentlich mit Geld eher vorsichtig, aber Verlockung zu groß; Verabredung mit dem vermeintlichen Goldhändler in dessen Hotelzimmer; Warnke möchte sich – &amp;quot;nicht falsch zu verstehen!&amp;quot; – vor der Geldübergabe dessen Passnummer notieren, was dieser aber ohnehin hätte anbieten wollen; bei Warnke nun mulmiges Gefühl übers Wochenende, aber der Händler meldet sich daraufhin tatsächlich wie versprochen bei der Taxizentrale und bestellt Warnke wieder zum Flughafen; übergibt im Hotel die versprochenen 33.000 DM; Tausender zählen in der Lobby; Taxifahrer hat nun angebissen und würde das Geschäft gerne noch mal mit größerer Summe machen; legt mit seinen Kegelfreunden zusammen, in Summe 100.000 DM; Goldhändler verspricht ihm rund 15.000 DM Rendite; Ede: Diesmal hat sich der Fremde mit den 100.000 DM aus dem Staub gemacht; Pass war natürlich gefälscht; Taxifahrer musste Kredit aufnehmen, um seinen Freunden das Geld zurückzahlen zu können, denn: bei Geld höre die Freundschaft auf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039; Darsteller:&#039;&#039;&#039; Raidar Müller-Elmau als Klaus Warnke, Karlheinz Vietsch als Goldhändler, Peter Vesco als Rezeptionist, Gerda Kirchwehm als Fahrgast, Nick Benjamin als Kegelbruder #1, Günther Appel als Kegelbruder #2&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na ja, man sagt ja immer: Geld kommt zu Geld&amp;quot;; &amp;quot;Geldgeschäfte sind und bleiben Vertrauenssache&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das Fazit wird auch noch mal eingeblendet: &amp;quot;Vorsicht bei verlockenden Angeboten. Fachmann zu Rate ziehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nachnahmeschwindel: Wichtig aussehende Sendungen an Leute, die ihre Post in der Regel nicht selbst öffnen (Firmenchefs o.ä.), in der Hoffnung, dass Angestellte die Nachnahmegebühr entrichten. Inhalt: &amp;quot;hektografierte chinesische Horoskope&amp;quot; oder anderer Mumpitz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
* Ede freut sich zu Beginn der Sendung, dass so viele Menschen Anteil am Schicksal der bestohlenen blinden Familie aus der letzten Sendung genommen und Geld gespendet hatten. Spenden wurden via Weißem Ring an die Familie übergeben; Ede bedankt sich herzlich im Namen der Beschenkten. &lt;br /&gt;
* Ede wirkt nach Filmfall 2, als habe er 30 Espresso getrunken. Offenbar wurden seine Moderations-Passagen etwas beschleunigt, um die Sendungs-Zeit von 30 Minuten einzuhalten. Die Filmfälle sind jedenfalls &amp;quot;normal&amp;quot; schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 105 (Sendung vom 27.11.1987)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 107 (Sendung vom 18.03.1988)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1988]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anlagebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrrad (Fluchtfahrzeug)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nachnahmebetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raubüberfall auf Apotheke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wörrstadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_079_(Sendung_vom_16.07.1983)&amp;diff=46992</id>
		<title>VF 079 (Sendung vom 16.07.1983)</title>
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		<updated>2024-07-28T07:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Fehlstart in neue Existenz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Billige Reparaturen teuer bezahlt  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Rentnerehepaar Gottfried und Elisabeth Wallner wohnen im eigenen Häuschen in grüner Stadtrandlage. Anfallende Arbeiten um das Haus empfinden sie als willkommenen Zeitvertreib. Eines Tages erscheint ein fremder Mann scheinbar zufällig vor ihrem Haus und gibt an, starke Zahnschmerzen zu haben. Fragt Wallners nach einer Tablette und verschafft sich so Zutritt zu ihrem Haus. Bekommt Wasser und Tablette. Scheint sich sehr rasch zu erholen und wird gesprächig. Gibt an, sich selbst ein solches Häuschen zu wünschen. Lässt Bemerkung fallen, dass die Fenster bald überholt werden könnten, mit neuer Isolierverglasung. Frau Wallner gesteht ein, dass es im Winter tatsächlich zieht. Gibt dann scheinbar gutgemeinten Tipp mit Arbeitslosen, die solche Arbeiten günstig erledigen würden. Er hätte selbst solche Kontakte. Interesse bei Wallners ist geweckt und sie machen ab, dass sie zunächst ein unverbindliches Angebot bekommen. Danach verlässt der Mann das Haus. Angeblicher Handwerker erscheint bereits am nächsten Tag. Nach kurzer Betrachtung gibt er einen mündlichen Kostenvoranschlag ab, geschätzt 5&#039;700 DM. Sei nur die Hälfte von dem, was eine &amp;quot;reguläre Firma&amp;quot; verlangen würde. Danach verlangt der &amp;quot;Handwerker&amp;quot; eine Anzahlung, angeblich für das Material, da er kein eigenes Geschäft habe. Herr Wallner entrichtet die Anzahlung ohne Misstrauen; dabei beobachtet der Besucher, wo im Haus das Bargeld aufbewahrt wird. Am Folgetag kommt der &amp;quot;Handwerker&amp;quot; mit Werkzeug, nach eigenen Angaben erst mal nur zum Ausmessen. Lässt sich Zigaretten holen, wozu Frau Wallner um die Ecke zum Kiosk muss. Danach fehlt angeblich sein Zollstock, so fragt er Herrn Wallner nach einem, den dieser aber aus dem Keller holen muss. So bleibt er für kurze Zeit unbeaufsichtigt und lässt die Geldkassette des Ehepaars im Werkzeugkoffer verschwinden. Nach Bringen des Zollstocks misst er die Fenster aus und verschwindet dann auf Nimmerwiedersehen. Am Folgetag merkt Herr Wallner, dass der &amp;quot;Handwerker&amp;quot; nicht wiederkommt und die Geldkassette mit rund 8&#039;000 DM mit ihm verschwunden ist.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Brück als Elisabeth Wallner, Josef Meinertzhagen als Gottfried Wallner, Peter Hohberger als Passant, Raidar Müller-Elmau als Herr Hansen &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Naja, die Gardinen hätten Sie ruhig noch dranlassen können, ich komme heute bloss zum Ausmessen!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Mitleidsmasche an der Wohnungstür ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Die junge Birgit Müller aus Lübeck ist seit über einem Jahr arbeitslos; findet Job bei Zeitschriftenwerberkolonne in Darmstadt; hinterlegtes Zugfahrticket für sie am Lübecker Bahnhof, freundlicher Empfang von jovialen Kolonnenführer im Darmstädter Bahnhof; Verkaufs-Rollenspiele im Hotel; am ersten Tag unterwegs mit erfahrener &amp;quot;Drückerin&amp;quot;; 15 Abos verkauft; an nächsten Tag zieht Birgit glücklos alleine los; auch in kommenden Tagen kein Abo verkauft; Kolonnenführer wird laut; Backpfeifen für Birgit; soll sich als stumm ausgeben und Leuten Zettel hinhalten, dass sie eine Lehrstelle bekomme, wenn sie 250 Abos verkaufe; Mitleidsmasche zieht; wird nach mehreren Tagen aber von Polizei aufgegriffen; stundenlang auf Wache; peinlicher Offenbarungs-Anruf bei Eltern in Lübeck; Birgit wird wieder entlassen und kann einige Tage später von Kolonne fliehen. Ede: Birgit hat nichts verdient, aber zwei Bußgeldbescheide bekommen - um Betrugsstrafe abzuwenden und weil sie ohne Reisegewerbekarte unterwegs war. Außerdem war ihre Mitgliedschaft in der Krankenkasse erloschen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Andrea Clausen als Birgit Müller, Krystian Martinek als Kolonnenführer, Roswitha Benda als Frau an der Haustür&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Kolonnenführer: &#039;&#039;&amp;quot;Vielleicht biste einfach zu gehemmt. Da gibt&#039;s nur eins: Du musst auf stumm gehen!&amp;quot;&#039;&#039;; Polizisten beim Aufgriff: &#039;&#039;&amp;quot;Guten Tag! Sie sind Zeitschriftenwerberin? Dürfen wir mal bitte Ihren Ausweis sehen?&amp;quot;; &amp;quot;In welchem Hotel wohnt denn Ihre Kolonne?&amp;quot;; &amp;quot;Darf ich mal bitte seh&#039;n?&amp;quot;; &amp;quot;Ah, Sie machen auf stumm, wie? Haben Sie eine Reisegewerbekarte?&amp;quot;; &amp;quot;Na dann kommen Sie mal bitte mit auf&#039;s Revier, damit wir ein Protokoll aufnehmen können. Vielleicht finden Sie unterwegs auch Ihre Sprache wieder.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Geschichte ist im Prinzip verfilmter Brief einer jungen Vorsicht-Falle-Zuseherin mit Off-Text-Passagen aus ihrem Schreiben; Darmstädter Polizei mit Ford Granada und dem lässigen Kennzeichen DA-99999. War auch schon Aktuelle Kurzwarnung [[VF 076 (Sendung vom 21.08.1982)#KW|im August 1982]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Fehlstart in neue Existenz  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Eröffnung neue Bundesstraße B51; Gerd und Irmtraud Wieland mit Zukunftssorgen, da durch die neue Straße kaum noch Gäste ihre Gaststätte besuchen werden; Gerd sucht zweites Standbein als Partner für selbstständige Existenz im Vertrieb; India-Zelt; gerissener Firmenchef, dessen Büro mehr Anwaltskanzlei als Handelsunternehmen gleicht; perfekte Show für Gerd im Vorzimmer; vor Gerds Besuch diktiert Firmenchef Pfändungen und Abmahnungen an seine Vertriebspartner; mit vielen im Rechtsstreit; Gebietsschutz; Gerd trägt sich fatalerweise in Vertrag als &amp;quot;Kaufmann&amp;quot; in eigener Handschrift ein – das hebelt viele Schutzgesetze aus, die für Privatpersonen gelten; auch eigenhändig korrigierte Zahl der Zeltabnahmen ist juristischer Fallstrick; zögernder Gerd wird zur Unterschrift gedrängt; nach wenigen Wochen klar, dass Gerd 20.000 DM Gebietsschutzgebühr zum Fenster hinausgeworfen hat; Zelt völlig überteuert und unverkäuflich; Postbote bringt Einschreiben mit Rückschein: India-Zelt drängt auf Abnahme der vereinbarten Kontingente und stellt weitere 23.000 DM in Rechnung, Vertrag läuft über vier Jahre; Gerd zur Zahlung von rund 400.000 DM verpflichtet. Ede: India-Zelt GmbH biete verzweifelten Partnern irgendwann an, sich in einem Vergleich für 30.000 bis 50.000 DM von den Verpflichtungen freizukaufen. Wer nicht klein beigebe, werde mit Prozessen und Vollstreckungsbescheiden verfolgt. Ede: Gerd Wieland habe neue Stelle gefunden, sie aber gleich wieder verloren, weil als erstes eine Lohnpfändung eintraf.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Helmut Düvelsdorf als Gerd Wieland, Barbara Pirson als Irmtraud Wieland, Brigitte Goebel als Frau Schilp, Rolf Hartmann als Herr Rössel, Wilfried Elste als Albert  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das ist ja &#039;n dickes Ding!&amp;quot;; &amp;quot;Du, das ist &#039;ne Schraube ohne Ende, wenn das so weitergeht, der Vertrag, der läuft auf vier Jahre!&amp;quot;; &amp;quot;Sag bloss! Das würde ja bedeuten, dass du ... vier mal sechs ... 2.400 Zelte abnehmen musst!&amp;quot;; &amp;quot;Ja – mein Gott, das darf ich der Irmtraud gar nicht sagen, du. Die dreht völlig durch!&amp;quot;&#039;&#039;; Abmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;Gerd Wieland lebt heute von Sozialhilfe und ist für den Rest seines Lebens persönlich und wirtschaftlich ruiniert. Und das nur, weil er einmal eine Stunde lang den Finessen der ausgefeilten Verhandlungstaktik eines Wirtschaftskriminellen nicht gewachsen war.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Fulminante schauspielerische Leistung von Rolf Hartmann in der Rolle des zwielichtigen Hauptgeschäftsführers Herrn Rössel. – Am Anfang des Films werden Szenen einer realen Autobahn-Einweihung gezeigt, im Film als neuer Abschnitt der B51 bei Stadecken-Elsheim – die dort aber gar nicht entlangführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: &amp;quot;Steuer-Eintreiber&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder nimmt als falscher Steuerbeamter Restaurationsbetriebe in griechischer oder türkischer Hand ins Visier. Er trägt jeweils vor, er müsse angeblich fällige Gewerbesteuern im Voraus und in bar einheben. Wolfgang Kleist bedient derweil die versteckte Kamera. Die verlangte Vorauszahlung würde angeblich angerechnet auf die laufenden Steuern. Auftreten und amtlich wirkende Papiere führen trotz einiger Verwunderung der Betreiber zum Erfolg. Das Vorgehen ist bei wiederholter Anwendung durchweg erfolgreich. In einem griechischen Café gibt es auf die Zahlung gar noch einen Kaffee obendrauf. Auch die Redaktion ist etwas überrascht und rät Zuschauern dazu, etwaige ausländische Wirte und Betreiber unter ihren Bekannten vor der Masche zu warnen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 078 (Sendung vom 21.05.1983)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 080 (Sendung vom 15.10.1983)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_063_(Sendung_vom_27.05.1979)&amp;diff=46990</id>
		<title>VF 063 (Sendung vom 27.05.1979)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_063_(Sendung_vom_27.05.1979)&amp;diff=46990"/>
		<updated>2024-07-27T08:24:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Räder rollen in die Pleite */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Falsche Helfer am Krankenbett ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Junger, seriös gekleideter Mann kauft sich Blumenstrauß und begibt sich damit in ein städtisches Krankenhaus als Besucher. Er passiert den Eingang scheinbar zufällig zusammen mit einer Besucherin, die mit ihrem Sohn zu ihrer Mutter Anna Ludwig gekommen ist. Diese Patientin liegt in einem Einzelzimmer. Als die Besucherin mit ihrem Sohn Frau Ludwig wieder verlässt, begegnet sie zum zweiten Male dem jungen Mann. Sie kann nicht wissen, dass dieser ein raffinierter Trickdieb ist, der gezielt durch die Flure streift und sich passende Gelegenheiten in Einzelzimmern aussucht. Unvorhergesehene Begegnungen z.B. mit Krankenschwestern kann der Trickdieb gut parieren und sich mit entsprechenden Ablenkungsfragen als unverdächtiger, gewöhnlicher Besucher ausgeben. Nach einem erfolgreichen Beutezug in einem gerade nicht belegten Einzelzimmer &amp;quot;besucht&amp;quot; er anschliessend auch Frau Ludwig. Er sei vom Sozialamt, Seniorenbetreuung, und übergibt ihr die Blumen, die &amp;quot;von der Stadt&amp;quot; seien. Tut auf fürsorglich, stiehlt aber ihr Portemonnaie aus der Nachttischschublade, während Frau Ludwig die geschenkten Blumen betrachtet. Danach verlässt er das Zimmer mit dem Vorwand, rasch &amp;quot;eine andere Vase&amp;quot; für die Blumen zu holen. Er kommt natürlich nicht wieder.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Reent Reins als Seniorenbetreuer, Ruth Kähler als Frau Borchert, Katharina Brauren als Anna Ludwig             &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Guten Tag Frau Ludwig! Sie kennen mich nicht, aber ich kenne Sie recht gut, aus meinen Unterlagen. Ich bin nämlich vom Sozialamt.&amp;quot;, &amp;quot;Ach so. Da war ich neulich mal bei so einem Alten-Nachmittag.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Kleine Lüge - große Folgen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwölftklässlerinnen im Kunstunterricht mit Wasserfarben; Sabine und Marlies essen nach der Schule in Pizzeria; Pizzabäcker wirft Teigscheiben in die Luft; Vertreter belauscht Gespräche; Schülerinnen fühlen sich geschmeichelt, als sie von Vertreter vorgeblich für Studentinnen gehalten werden; wollen erwachsen wirken und unterschreiben mit gefälschtem Geburtsdatum Mitgliedschaftsanträge in angeblich exklusivem Buchklub, der nichts kosten soll; natürlich alles Humbug; müssen für einen 30er monatlich Bücher und Blasmusik-LPs kaufen; Beamtenvater außer sich, als er erfährt, dass Tochter Geburtsdatum gefälscht hat. Entschuldigt sich bei windigem Buchklub vielmals für Unannehmlichkeiten und verpflichtet Tochter, fortan alle Buch- und Blasmusik-Lieferungen von ihrem Taschengeld zu bezahlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Sabine Wieland, Marietta Schupp als Marlies Wenske, Andrea Dahmen als Frau Wieland, Hans Günther Riebold als Herr Wenske, Ursula Vogel als Frau Wenske    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede zum Unterricht: &#039;&#039;&amp;quot;Auch im Kunstunterricht wird heute Leistung verlangt&amp;quot;; &amp;quot;Was isn da überhaupt drin, für 33 Mark?&amp;quot; - &amp;quot;Öhm. Blasmusik macht froh!&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; YMCA (Village People)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ede mit kryptischer Anmoderation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Räder rollen in die Pleite  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Der ehemalige Warenhausverkäufer Karlheinz Schwarz beendet seine Geschäftsbeziehung mit der Firma Lastexpress GmbH. War 6 Monate lang als selbstständiger Fahrer für die Firma tätig und hatte von dieser auch einen LKW für frei verhandelte 25.000 DM erworben. Bezahlt hat er bisher für den LKW 6.000 DM. Laut Vertrag kauft die Firma den LKW aber lediglich zum Schätzpreis von 15.000 DM zurück – und will deshalb noch weitere 4.000 DM von Schwarz haben. Außerdem noch Forderungen für vorzeitige Beendigung des Fuhrvertrags, Funk etc. Schwarz verlässt erbost das Lastexpress-Büro, kann aber nichts gegen die Vertragsbedingungen machen. Chef Kroll nimmt umgehend den Telefonhörer zur Hand und lässt den LKW für das nächste Opfer aufhübschen. Zudem wird wieder die Stelle &amp;quot;Selbständige Existenz als Fuhrunternehmer&amp;quot; inseriert. – Diese Anzeige stößt bei Gerhard Brüning, Angestellter der Expeditionsabteilung einer Werkzeugfabrik, auf Interesse. Will sich schon lange selbständig machen, fragt deshalb ihm bekannten Speditionsfahrer, was er von dem Inserat hält. Der winkt eher ab, würde das selbst nicht machen. In der Speditionsbranche gebe es auch mal Flauten, weshalb er froh sei, als Fahrer angestellt zu sein. Brüning aber lässt der Gedanke nicht mehr los, sein eigener Chef zu sein; hat schließlich gemeinsam mit seiner Frau Termin mit Lastexpress-Geschäftsführer Kroll in dessen Büro. Beide bekommen Telefonat mit, in dem Kroll vorgeblich anderen Fahrer besorgt fragt, ob er nicht zu viele Aufträge habe; Chef merkt im Gespräch mit Brünings schnell, dass diese wenig von LKW-Preisen verstehen; zeigt Abrechnung eines anderen Fahrers, in der angeblich dessen Touren vermerkt sind, 5.000 DM pro Woche Verdienst seien drin, 4.000 DM, wenn es mal nicht so gut laufe; Brünings angetan, unterschreiben Verträge und kaufen auch LKW nach kurzem Blick in die Fahrerkabine für 23.000 DM. – Erste Tage im neuen Geschäft lassen sich gut an, dann aber nur noch Kleckerfuhraufträge; Brüning hat auf riesiger Ladefläche nur ein einziges trauriges Paketchen; nach 8 Wochen Kassensturz im Wohnzimmer: bisher rund 30.000 DM verbrannt; alle Konten gnadenlos überzogen. Brünings ziehen die Reißleine: Gerhard wird am nächsten Tag in Krolls Büro vorstellig, aber schließlich genauso abgezogen wie zuvor Karlheinz Schwarz: LKW wird lediglich zum Schätzpreis zurückgekauft, 5.175 DM sollen Brünings alles in allem noch hinterherschießen. Kaum hat Gerhard wutentbrannt das Büro verlassen, wird der LKW wieder aufgehübscht und die Stelle als Selbständiger Fuhrunternehmer erneut inseriert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Gerd Braasch als Karlheinz Schwarz, Karlheinz Vietsch als Herr Kroll, Helmut Everke als Gerhard Brüning, Rudolf Voss als Speditionsfahrer, Gisela Keiner als Frau Brüning           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das ist die größte Sauerei aller Zeiten, was sie hier mit mir machen!&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;quot;Sagen sie mal, kommen sie sich nicht manchmal selber schäbig vor?&amp;quot; – &amp;quot;Nein, wieso? Wir halten uns genau an die Verträge.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Viele gute Dialoge. Zudem zeigt der Filmfall den Stelleninseratsteil der Zeitung mit der Rubriküberschrift &amp;quot;Stellenangebote männlich&amp;quot;, ein Detail aus einer Zeit, wo Gleichstellung noch kein großes Thema war.&amp;lt;br&amp;gt;Die verschiedenen Verhandlungen in Krolls Büro erstrecken sich über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten (Vertragsauflösung mit Karlheinz Schwarz – Vertragsanbahnung mit Gerhard Brüning – Vertragsauflösung mit Gerhard Brüning), dennoch zeigt der Monatskalender im Hintergrund stets den 27. März (1979).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Überraschung im Büro ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder und Kollege schlüpfen in Blaumänner und geben sich in Bürohaus als Heizungsmonteure aus. Da das Wasser gleich abgestellt werde, sollten alle Mitarbeiter, die noch einmal auf die Toilette müssen, jetzt gehen. Aktion gibt Bernd und Kollegen die Möglichkeit, in den Büros reiche Beute zu machen. Sogar ein kleiner Tresor stand offen. Dieselbe Masche zog Ede bereits in [[VF 012 (Sendung vom 23.05.1967)]] ab, wird allerdings beim Plündern erwischt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede trägt in dieser Sendung ein neues Brillenmodell: die Doppelstegbrille. Gleichzeitig ist es die erste Sendung, in der Ede diese dauerhaft trägt (das VF-Äquivalent zur XY-[[Sendung vom 06.04.1979]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 062 (Sendung vom 25.03.1979)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 064 (Sendung vom 21.10.1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unlauterer Vertrieb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Selbständigkeitsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_040_(Sendung_vom_15.09.1973)&amp;diff=46982</id>
		<title>VF 040 (Sendung vom 15.09.1973)</title>
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		<updated>2024-07-26T07:50:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Vermittlungsschwindel mit Kindergartenplatz und Nebenbeschäftigung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Vermittlungsschwindel mit Kindergartenplatz und Nebenbeschäftigung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zu Vermittlertätigkeiten übergehen; bei gleich zwei Zielgruppen kassieren; Großmutter seit zwei Wochen im Krankenhaus; Suche nach Kindergartenplatz zieht sich hin; &amp;quot;Sozialer Hilfs-Verein (SHV)&amp;quot; bietet Plätze in &amp;quot;Vorschul-Stationen&amp;quot; an; sofort beim &amp;quot;SHV&amp;quot; melden; der Vorsitzende Herr Junker kümmert sich persönlich; erste zehn Vorsulstationen bereits ausgebucht; Finanzierung zweitrangig; 100 DM pro Monat und einmalige Aufnahmegebühr von 200 DM; selbstredend wird Vertrag viel zu schnell unterschrieben; moderne helle Gebäude mit erstklassigen Pädagogen versprechen,diese werden per Inserat als „Hausfrauen mit pädagogischem Geschick“ angeheuert, wie die Witwe Irene Schlosser; 70 DM pro betreutes Kind und Monat und Arbeitszeit von 8-13 Uhr; auch von Irene Schlosser wird die &amp;quot;Formsache&amp;quot; des Vereinsbeitritts sowie die fällige Aufnahmegebühr von 200 DM abverlangt; auch sie unterschreibt den Vertrag; Jochen spielt heftig bei der Nachbarin; Unterricht geht nicht los; immer häufiger auf die Uhr schauen und bei der Nachbarin nach der Vorschule fragen; plötzlich trifft Nachricht des SHV ein; Friedrichstraße 76 – bei Frau Schlosser zuhause!; weitere Mutter ist entsetzt; erbost beim Sozialen Hilfs-Verein anrufen; Herr Junker ledert die Beteiligten (Mütter und Frau Schlosser) unter Verweis auf den Vertrag ab: Die Eltern bekommen eine Vorschulstation zugewiesen – welche die Wohnung der Frau Schlosser ist; Junker unverschämt: Es gibt doch nichts Angenehmeres, als den Arbeitsplatz zuhause zu haben; alle müssen ihre Suche von Neuem beginnen; Kosten eines Prozesses scheuen; Ede wiederholt das alte Mantra: Verträge genau lesen, bevor sie unterschrieben werden!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Na das ist ja wohl der Gipfel! Wollen Sie etwa Ihr Kind auch bei mir lassen?!&amp;quot; &amp;quot;[...] Ja, ich weiß nicht, Sie sind doch aber Frau Schlosser?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Der Apparat der Frau Schlosser hat die Anschlussnummer 224983&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Wettbetrug ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrifft womöglich nur kleine Zielgruppe, aber alle können lehren ziehen; Namen von Rang in den Betrug einspannen; Wertpapierabteilung; ehemaliger Jockey - gebürtiger Deutscher - siedele aus den Staaten nach Deutschland zurück; Abteilungsleiter bedient Jockey mit ausgesuchter Höflichkeit, da er viel Kapital wittert; Anruf bei Steuerberater Auftakt zu raffiniertem Betrugsmanöver; Steuerberater weiß nicht, dass das Kapital noch nicht verwaltet, lediglich in Aussicht gestellt ist; Probleme der Depotverlagerung erläutern; hohe Gewinne &amp;quot;so ganz beiläufig&amp;quot; erwähnen; Steuerberater vom schnellen Gewinn fasziniert; Interesse zeigen; Mauschelei bei Wetten; wissen, was die anderen so ausmachen und sich dranhängen; zusammen speisen gehen; auch bei Tisch geht die Diskussion über Wetten und Gewinne weiter; 300 000 DM zu holen; 1 000 DM Einsatz wagen; Jockey soll für Steuerberater mitwetten; &amp;quot;wenn schon, denn schon&amp;quot; höheren Einsatz herauslocken; aus 1 000 werden 10 000 DM Einsatz; für Steuerberater wären 80 000 DM Gewinn in Aussicht; 15 % für Wettbüro; Handschlag gilt mehr, als Vertrag; Steuerberater und Jockey sollen sich trennen; Jockey zahlt das Geld nicht ein, sondern macht sich aus dem Staub, während der Oldenburger Steuerberater in der Kneipe vergeblich auf ihn wartet; kein Wettbüro in angegebener Straße!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Das ist ja sehr interessant, aber, ist da nicht das Verlustrisiko sehr hoch?&amp;quot; &amp;quot;Nun ja, wenn man einfach ... drauf los wettet, schon, aber ... ich habe eigentlich nie verloren!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Anmeldungsschild deckt Aufschrift &amp;quot;Zeitung&amp;quot; ab, also diente hier eine Zeitungsredaktion als Drehort. Muster deckt sich mit [[Sendung vom 25.08.1964#FF3|FF 3 der Sendung vom 25.08.1964]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Hausmeister sucht Hausmeister ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zu enge Wohnung für vierköpfige Familie; 156 DM Miete zahlen, aber kein eigenes Bad und Meckertante (die nordisch schimpft) als Nachbarin; alle eventuelle Wohnungen viel zu teuer; Wohnung in Hamburg-Billstedt im neunten Stock finden; 420 DM Miete; Hausmeister stellt Wohnung vor; Mieter in Urlaub und angeblich nach Amerika gehen; Wohnung wohl noch frei; schnell entschlossen und Formalitäten klären; Kaution von 2 500 DM und erste Miete entrichten; knapp 3 000 DM bar entrichten; Scheck wird auch akzeptiert; wenig später stellt der Hausmeister einem Ehepaar (Prokurist aus Süddeutschland) die Wohnung vor; auch hier wird die Kaution von knapp 3 000 DM entrichtet; auch Schriftsetzer hinterlegt die Kaution von 4 000 DM; erst heiraten, wenn eine gemeinsame Wohnung gefunden wurde; insgesamt zwölf mal (!) wird die Wohnung vergeben; niemand wusste, dass der Hausmeister sich absichtlich erst wenige Wochen vorher für diese Stelle als Hausmeister beworben hat; er heißt auch nicht Franz Sieber; vorher residierte er als angeblicher Direktor und suchte einen Hausmeister; von echtem Franz Sieber, der sich als Hausmeister beim angeblichen Direktor bewarb, Referenzen und Papiere erbitten; die Papiere werden jedoch einbehalten; mit den erschwindelten Papieren selbst als Hausmeister bewerben und Bankkonto eröffnen; mit 65 000 DM aus dem Staube machen; tatsächliche Wohnungsinhaber kommen aus dem Urlaub zurück (der einzige Punkt, der stimmte); nach und nach finden sich die Nachmieter ein!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Also das will ich Ihnen mal sag&#039;n: das geht nicht mehr so weiter mit Ihren beiden Görs: jedes Mal diese Schiet und Drrrreck auf&#039;m Flur und immer am Sonnabend, wenn ich gerade gefegt hab&#039;!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *** Klassiker&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede gibt nach dem FF den Tipp, sich bei der Wohnungsbaugesellschaft über die Richtigkeit zu vergewissern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Zwei-Stufen-Trick, um Vorschuss zu bekommen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Zwei-Stufen-Trick; ein angeblicher Inhaber (Bernd Schröder) möchte Raum für Feier mieten; Mitarbeiter soll kommen und einen Blumenstrauß von 40-50 DM mitbringen; dann meldet sich Bernd Schröder als eben dieser Herr Wagner beim Wirt; 40-50 DM für Blumen gegen wertlose Quittung vorstrecken; bei Blumengeschäft melden; größerer Auftrag für Blumenschmuck; zwei Flaschen Whisky vorstrecken lassen; Hund bellt Bernd Schröder an; dann meldet sich Bernd Schröder erneut in einer Gaststätte; wieder 50 DM ergaunern; im nächsten Blumengeschäft wird sogar freiwillig mit 50 DM ausgeholfen; nächster Versuch im Feinkostgeschäft, wo ein Kaltbüffet bestellt werden soll; dann wieder 50 DM in Gaststätte ergaunern; in eben dieser Stadt wurde vorher noch vor einem echten, genauso agierenden Betrüger gewarnt; nie wurde Bernd Schröder nach Legitimation seiner Firma gefragt!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede gibt die Anmerkung der Ansagerin weiter, dass es sich um die 40. Sendung handele, und zieht Resümée: rund 150 Tricks und Maschen wurden bislang präsentiert. Nach FF 3 erfolgt Edes Mahnung, dass der Personalausweis nie Fremden überlassen werden sollte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 039 (Sendung vom 02.06.1973)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 041 (Sendung vom 28.11.1973)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1973]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kautionsbetrug]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_064_(Sendung_vom_21.10.1979)&amp;diff=46979</id>
		<title>VF 064 (Sendung vom 21.10.1979)</title>
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		<updated>2024-07-25T19:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|EX}}Experiment: Kleiner Scheck - großer Schreck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Miese Masche mit dem Schmerz ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Anna Schneider nimmt auf Trauergottesdienst nach über 50 Ehejahren Abschied von Ehemann. Neffe Peter hatte bereits zuvor Schreinergeschäft des Mannes übernommen, steht auch jetzt Frau Schneider bei. Sie muss nun mit Einsamkeit fertig werden, aber auch alle Nachlassfragen regeln. Mann hatte alles allein erledigt, sie muss erst nachsehen, was sie an Papieren findet und will sich dann mit Neffen besprechen. Würdiger Grabstein soll aber schnellstmöglich besorgt werden, da sie Holzkreuz auf Urnengrab lieblos findet. Möchte dabei eigentlich nicht sparen, aber erhebliche Beerdigungskosten sind bereits angefallen. Man einigt sich deshalb, günstigeren Marmor statt Granit sowie einfache Schrift zu nehmen, zusammen für 550 DM. Nach einigen Tagen ruft Fremder bei ihr an, behauptet, dass Ehemann Lebensversicherung in Höhe von 10.000 DM abgeschlossen hatte. In Wahrheit hat er Information über Todesfall aus der Zeitung, erfragt geschickt, ob jemand bei Frau Schneider ist oder sie unterstützt. Gibt vor, dass letzte vier Raten auf die Lebensversicherung ausstehen, weshalb Versicherungssumme nicht ausgezahlt werden kann. Will sich aber erkundigen, ob Kulanzregelung möglich ist. Mann kommt dann persönlich vorbei, stellt sich als Herr Kuhn vor und deutet Auszahlungsmöglichkeit durch &amp;quot;Mogelei&amp;quot; an. Frau Schneider lehnt entschieden ab, doch Herr Kuhn beschwichtigt: Alles könne korrekt geregelt werden, wenn nur die Beitragsrückstände von 420 DM sofort beglichen würden. Fall sei klar, Beratung mit Neffen überflüssig. Sie holt Geld aus dem Schrank und gibt es ihm, glaubt sich jetzt doch den favorisierten Grabstein aus Granit mit aufwendiger Inschrift leisten zu können. Herr Kuhn meldet sich nicht mehr, kauft Zeitungen, um neue Todesanzeigen zu sichten. Frau Schneider hat 420 DM verloren, muss nun auch noch teuren Grabstein zahlen.     &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ellen Waldeck als Frau Schneider, Karlheinz Lemken als Neffe Peter, Kurd Pieritz als Steinmetz, Karl Heinz Hess als Herr Kuhn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Frau Schneider: &#039;&#039;&amp;quot;Wissen Sie, mein Mann und ich, wir haben immer gesagt: «Unrecht Gut, das gedeihet nicht», und so soll&#039;s auch bleiben&amp;quot;&#039;&#039; - Herr Kuhn: &#039;&#039;&amp;quot;Tjajaaa...&amp;quot;&#039;&#039;. Studio-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Obwohl unsere Redaktion wirklich Einiges gewöhnt ist, hat uns in diesem Fall schlicht die Wut gepackt&amp;quot;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede appelliert an Freunde und Bekannte von Hinterbliebenen, gerade auch bei Abwicklung von Alltagsangelegenheiten beizustehen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Fauler Trick mit falschem Mitleid ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger setzen auf Hilfsbereitschaft ihrer Opfer und versuchen, besondere Solidarität unter Verkehrsteilnehmern zu nutzen: Mann gibt sich an Autobahnrastplatz als Fernfahrer aus, besitzt auch Fachkenntnisse aus der Branche, spricht Auto- oder Lkw-Fahrer um Mitfahrgelegenheit an. Brummifahrer ist bereit, ihn mitzunehmen. Während gemeinsamer Fahrt erzählt Betrüger Geschichte von schwerem Unfall: Chef saß mit im Fahrzeug, Sonntagsfahrer fädelte sich überraschend vor ihm ein. Er musste Steuer herumreißen, prallte gegen Leitplanke, schlitterte in Böschung. Kam selbst mit blauen Flecken davon, aber Chef erlitt Gehirnerschütterung und schwere Gesichtsverletzungen. Zugmaschine völlig hinüber, Unfallverursacher entschwunden. Nach dieser Vorgeschichte erwähnt er Verlust seiner Papiere. Erläutert, dass Freund ihn nach Unfall mitgenommen hatte und er dann Sachen, Papiere und Geld in dessen Fahrzeug vergessen hätte. Will deshalb jetzt zu diesem Freund fahren, danach neue Zugmaschine holen. Kommt dann auf paar Mark zu sprechen, die er sich in momentaner Notlage gerne leihen würde. Brummifahrer ist nicht begeistert, lässt sich aber doch bewegen, ihm 50 DM zu überlassen. Betrüger kann nicht gebeten werden, sich auszuweisen, da ja Papiere nicht zur Hand sind. Nachdem er an Rastplatz aussteigt, hört Helfer nichts mehr von ihm. Betrüger sucht sich gleich nächstes Opfer mit derselben Geschichte.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Edgar M. Böhlke als Betrüger, Curt Reich [[VF 069 (Sendung vom 02.11.1980)#FF2|ohne Toupet]] als Brummifahrer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Aber im Moment hab&#039; ich halt überhaupt keine Kohle! Ich kann mir nich&#039; mal &#039;n verdammtes Bier kaufen! Weißt du was, du kannst mich dann an der Raststätte Medenbach rauslassen. Der wohnt nämlich in Wiesbaden. Das ist da ganz in der Nähe. Bis heute abend wird er ja zu Hause sein, nä? Dann hol&#039; ich mir erst mal meine Sachen. Morgen früh fahr&#039; ich gleich nach Würzburg, zu unserer Niederlassung und hol&#039; meine neue Zugmaschine. -- Sag mal ... kannst mir vielleicht &#039;n paar Mark leihen?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede sieht durch Trick notwendige Hilfsbereitschaft auf Straßen untergraben, warnt vor unwahrscheinlichen Unglücksgeschichten. Tipp: Mitfahrer bei Notlage einfach zur Autobahnpolizei fahren, die weitere Hilfe leisten kann. Präventiver Hinweis: Betrüger, der stets Falschnamen &amp;quot;Lautenschläger&amp;quot; verwendet, ist erfolgreich mit dieser Masche unterwegs.&amp;lt;br&amp;gt;Raststätte Medenbach besteht auch heute, nordöstlich von Wiesbaden beidseits der A3.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Neue Variante vom Heiratsmarkt ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Marianne Krüger arbeitet seit vielen Jahren als Garderobiére in einem städtischen Theater, wodurch sie viel Menschenkenntnis gesammelt hat. Sie erwähnt einer Schauspielerin im Gespräch, dass sie sich am Folgetag mit einem Vertreter einer Heiratsvermittlungsfirma treffen würde, bei welcher sie sich für die Mitarbeit zwecks Nebenverdienst interessiert. Besagtes Heiratsinstitut bietet Einsatz als freie Mitarbeiterin an. Vertreter erklärt die Arbeitsweise. Inserate muss Frau Krüger selbst schalten, danach würden sich Interessenten bei ihr melden. Die für Kunden fällige Preise kommen ihr zwar hoch vor, aber der Vertreter beschwichtigt mit geschickter Schönfärberei. Sie muss zudem eine einmalige Schutzgebühr von 5.000 DM an die Firma entrichten und benötigt dafür einen Kredit, wozu der Vertreter auch seine Hilfe anbietet. Die Unternehmung rollt an und es melden sich in der Tat heiratswillige Interessenten – wenn auch weitaus weniger, als es der Vertreter ausgemalt hatte. Zudem bestätigt sich die Wahrnehmung von Frau Krüger, dass die Preise zu hoch seien: Jene Heiratskandidaten, welche sich schließlich mit ihr zwecks Vermittlung und Vertragsanbahnung treffen, nehmen die Dienstleistung nicht in Anspruch, nachdem sie von den Kosten erfahren haben. Die in kaufmännischen Angelegenheiten unerfahrene Frau kann aus dieser Lage praktisch keine Abschlüsse und somit Provisionen für sich erwirtschaften. Das Heiratsinstitut lehnt die Rückzahlung der Schutzgebühr ab und verweist darauf, dass sie sich mehr anstrengen müsse. In der Praxis führt das auch mit neuen Inseraten nicht zum Erfolg, das Ergebnis der Nebenbeschäftigung waren am Ende nichts als Kosten. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Borchert als Regisseur, Gerda-Maria Jürgens als Marianne Krüger, Werner Cartano als Vertreter des Heiratsinstituts, Anne Schermutzki als Freundin der Heiratsinteressentin, Joachim Wolff als Herr Friedrich, Irmgard Jedamzik als Schauspielerin&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Was, 5.000 Mark – so viel hab ich nicht auf einmal ... könnte man das nicht mit meinen Provisionen verrechnen?&amp;quot; – &amp;quot;Nein, Frau Krüger, das geht nicht!&amp;quot;; &amp;quot;Sie könnten doch einen Kredit aufnehmen, bei 3.000 Mark ist das überhaupt kein Problem, schließlich haben Sie Ihre Anstellung am Theater.&amp;quot;; &amp;quot;Also ehrlich, Frau Krüger, das kann doch nicht wahr sein ... 2.800 Mark!&amp;quot;; &amp;quot;Sie dürfen den Kopf nicht hängen lasser, Krügerin. Sie schaffen das schon!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}}Experiment: Kleiner Scheck - großer Schreck ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Bernd Schröder durchforstet Glückwünsche-Spalte der Tageszeitung nach älteren Herrschaften, ruft sie anschließend an und gibt sich als Störungsstelle der Bundespost aus; aus Wohnstraße des Opfers sei Störung gemeldet worden, er müsse vorbeikommen und das überprüfen; schraubt jeweils Telefonhörer auf, sprüht Dosen-Druckluft rein und kassiert anschließend 4,90 DM; lässt sich aber jeweils Scheck geben, da er kein Bargeld kassieren dürfe; bekommt anstandslos Schecks bzw. Vollmachten ausgestellt; Bernd Schröder verändert anschließend die eingetragenen Summen zu 44,90 DM, 84,90 DM und 104,90 DM; Banken zahlen die Beträge anstandslos aus        &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede gibt im Anschluss folgende Tipps: Zum einen keine Schecks für kleine Beträge ausstellen, zum anderen vor und nach der Zahl bzw. der ausgeschriebenen Summe Striche ziehen, damit Scheck nicht nachträglich verändert werden kann.&amp;lt;br&amp;gt;Beim zweiten Versuch hört man das alte Freizeichen (den alten Wählton), das Morse-A. Laut Datum auf den Schecks erfolgte das Experiment im August 1979, das bis heute verwendete durchgängige Freizeichen (Dauerton) wurde im September &#039;79 eingeführt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 063 (Sendung vom 27.05.1979)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 065 (Sendung vom 09.12.1979)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitleidsmasche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsbetrug (Partnerschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug (Beitragsrückstand)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Spezial_%E2%80%93_Vermisst_(3)_vom_17.07.2024&amp;diff=46962</id>
		<title>Spezial – Vermisst (3) vom 17.07.2024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=Spezial_%E2%80%93_Vermisst_(3)_vom_17.07.2024&amp;diff=46962"/>
		<updated>2024-07-18T07:04:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Kerstin L.L. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Regensburg &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beamtin im Studio:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gäste im Studio:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Tag des Verschwindens:&#039;&#039;&#039; Sommer 2007&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 2007 verschwindet die 39-jährige Mutter Kerstin L. L. unter mysteriösen Umständen. Jahre später macht eine Bekannte eine Bemerkung, die die Polizei auf den Plan ruft.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 10.000 Euro&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Henning V. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Eckernförde&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gäste im Studio:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Tag des Verschwindens:&#039;&#039;&#039; 19. September 2021&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Im September 2021 verlässt Henning V. plötzlich wortlos sein Zuhause. Sein Lebensgefährte wundert sich: Wo will der 48-Jährige hin? Seitdem fehlt von ihm jedes Lebenszeichen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Vanessa H. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo München&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminaloberrat Stefan Huber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gäste im Studio:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Tag des Verschwindens:&#039;&#039;&#039; 5. November 2022&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Vanessa H. kauft im November 2022 mit ihrem Ehemann in einem Discounter ein. Kurz darauf ist sie verschwunden. Alle persönlichen Gegenstände bleiben zurück. Was ist passiert?&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF4}}Roswitha H. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Gifhorn&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Beamtin im Studio:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gäste im Studio:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Tag des Verschwindens:&#039;&#039;&#039; 4. Januar 1999&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Im Januar 1999 besucht Roswitha H. überraschend eine Bekannte. Später wird von ihrem Handy mehrfach die Auskunft angerufen. Es sind die letzten, rätselhaften Lebenszeichen der 52-Jährigen.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 3.000 Euro&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung dieser Reihe: [[Spezial – Vermisst (2) vom 25.10.2023]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur regulären Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Sondersendungen|zurück zur Übersicht der Sondersendungen]]&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_025_(Sendung_vom_20.12.1969)&amp;diff=46910</id>
		<title>VF 025 (Sendung vom 20.12.1969)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_025_(Sendung_vom_20.12.1969)&amp;diff=46910"/>
		<updated>2024-07-10T19:48:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Verschleppt und ausgenommen im Weinlokal (&amp;quot;Sandelei&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Die falschen Vertreterinnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Rentnerin Helene Müller ist seit neun Jahren verwitwet, lebt sparsam und kann jeden Monat 20 DM als Notgroschen zurücklegen. Zwei Damen klingeln an der Tür, angeblich vom &amp;quot;Fürsorgeamt&amp;quot; und wollen mal nach dem Rechten sehen. Sie preisen angebliche Super-Wolldecke für 80 DM an, gehen aber auf 60 DM runter, nachdem sie Frau Müller zu teuer ist. Rentnerin schaut auf Drängen der beiden in Spar-Keksdose, wie viel sie entbehren könne, will aber Decke eigentlich gar nicht. Sie wirft heimlichtuerische Blicke in Richtung Besucherinnen und gibt verfügbare 85 DM an, die aber für Lebensunterhalt benötigt würden. Damen stellen nun Gratis-Überlassung der Decke durchs Amt in Aussicht. Eine Fürsorge-Frau täuscht plötzlichen Herzanfall vor, andere geht mit Frau Müller in die Küche, um Wasser zu holen; währenddessen erholt sich Patientin wieder, räumt Spar-Keksdose aus und stopft Scheine in ihre Handtasche. Nach helfendem Glas Wasser verabschieden sich Damen dann eilig. Frau Müller wünscht noch gute Besserung, merkt erst Tage später, dass Ersparnisse von 600 DM futsch sind. &amp;lt;br&amp;gt;In einer anderen Wohnung: Damen belabern alleinstehenden Rentner mit ihrer Decke schon seit über einer halben Stunde, ohne dass sie das Versteck seiner Ersparnisse kennen. Dame täuscht diesmal Magenkolik vor und lässt sich Magenbitter geben; Rentner trinkt einen mit. Plötzlich behaupten Damen angebliches Klingeln an der Haustür; während Rentner nachsieht, schenken Frauen noch mal nach und mischen ihm Schlafmittel rein. Es wird noch weitergeredet, bis Medikament wirkt; danach durchsuchen sie komplette Wohnung, stehlen dabei Wertsachen und etwas mehr als 800 DM Bargeld. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Wilma Gatzke als Fürsorgemitarbeiterin #1, Hedwig Schmitz als Helene Müller, Koschka Hetzer als Fürsorgemitarbeiterin #2, Erich Weiher als Rentner   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wissen Sie, wir haben nämlich eine Wolldeckenaktion. Und da haben sie auf dem Fürsorgeamt gesagt, die Frau Müller braucht bestimmt so eine Decke.&amp;quot; / &amp;quot;Wieviel könnten Sie denn zahlen? Na, wo haben sie denn das Geld? Gucken sie doch mal!&amp;quot; /&#039;&#039; KHK Tönnessen: &#039;&#039;&amp;quot;Sie sind nur schwer zu fassen, da sie ständig mit schnellen Fahrzeugen durch die Lande reisen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Raffinierter Schnitt im Schwenk, um zum 2. Tatort zu kommen. Im Anschluss an den Filmfall erzählt KHK Herbert Tönnessen (Kripo Düsseldorf) noch etwas zu Dimensionen der Masche und zu Schwierigkeiten, Taten bei ständigem Personen- und Fahrzeugwechsel innerhalb so agierender Landfahrergruppen auch zu beweisen. Seine Tipps: Hausierer nie in die Wohnung lassen, Geld gehört nicht in die Keksdose oder zwischen die Bettwäsche, sondern zinsbringend auf die Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Verschleppt und ausgenommen im Weinlokal (&amp;quot;Sandelei&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Boeing 727 der Pan Am landet auf Flughafen Berlin-Tempelhof; in der 17:45-Uhr-Maschine aus Frankfurt (&amp;quot;Flug Sechs-Vierundneunzig&amp;quot;) ist auch Frank Steier aus Darmstadt, der zu Geschäftsverhandlungen in Berlin ist. Zur gleichen Zeit kauft Herbert Bollmann, Inhaber des Weinlokals &amp;quot;Bei Mecki&amp;quot; in der Nähe des Kurfürstendamms, beim Getränkegroßhändler mit lauter Ratterkasse ein und bestätigt im Smalltalk mit Kassiererin, dass Geschäfte gut laufen. Er beschäftigt 30 attraktive junge Damen, sogenannte Sandlerinnen. Zwei von ihnen: Hauke Lippmann, 24, abgebrochenes Schauspielstudium, sowie Sekretärin Sigrid Hoppe. Hauke macht sich vor dem Spiegel zurecht, hat nach Sigrids Meinung mit roter Perücke mehr Chancen. Abends ist viel los auf dem Ku&#039;damm. Auch Frank Steier schlendert dort entlang; Hauke und Sigrid parken ihr Mercedes Cabrio und mischen sich, mit Hotel- und Gaststättenführer in der Hand, ebenfalls unter Passanten auf der Einkaufsstraße. Sie halten Ausschau nach Männern, die allein unterwegs sind, achten insbesondere auf Schuhe, um zu sehen, ob sie zahlungskräftig sind. Am Europa-Center sprechen sie Frank Steier an und geben sich ebenfalls als frisch eingetroffene und etwas hilflose Berlin-Touristinnen aus. Hätten von Taxifahrer Tipp bekommen, dass es im &amp;quot;Bei Mecki&amp;quot; schön und nicht so teuer sein soll. Frank Steier schließt sich Damen nur zu gerne an: Zu dritt fahren sie mit Taxi zum &amp;quot;Bei Mecki&amp;quot;. Sigrid stellt wie beiläufig Handtasche auf Getränkekarte; Frank und die Damen bestellen dort drei Orangensaft und auf Anregung des Kellners noch drei Piccolo. DJ im Anzug vollzieht holprigen Übergang von Dorthe zu James Last, Hauke fordert Frank zum Tanz auf. Auch das ist Teil des Plans, denn währenddessen serviert Kellner statt drei Piccolo drei halbe Flaschen Sekt und stellt die geöffneten Flaschen auf Beistelltisch so ab, dass Frank das Etikett nicht sehen kann. Er ist nicht der einzige Mann im Lokal, dem eine Überraschung bevorsteht: Rechnung beträgt schließlich 195,30 DM (9 DM je O-Saft, 42 DM je Schaum, zzgl. MWSt. und Bedienung). Nach Protest verweist Ober auf Preisausweis in Getränkekarte. Beide Damen geben sich überrascht und bieten an, sich an der Zeche zu beteiligen. Frank lehnt beschämt ab und will Geschäftsführer sprechen. Doch auch Bollmann verweist auf Preise in der Karte, die Frank Steier schließlich auch allein bezahlt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Becker als Frank Steier, Oscar Sabo als Herbert Bollmann, Daphna Rosenthal als Hauke Lippmann, Rotraud Schindler als Sigrid Hoppe, Hans-Werner Bussinger als Ober&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Die Betrugsmethode, die wir Ihnen gleich zeigen werden, entspricht in geradezu klassischer Weise den herkömmlichen Formen des Nepper- und Schleppertums.&amp;quot; / &amp;quot;Oh, war das nix?&amp;quot; - &amp;quot;Mmhh-mmhh, altmodischer Schuh. Bei dem ist nichts zu holen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben (Dorthe), Lara&#039;s Theme (James Last), Yesterday (Marianne Faithfull)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede erklärt die Herkunft des Namens dieser Masche: &amp;quot;Sandelei&amp;quot; leite sich vom alten Ausdruck &amp;quot;Sandeln&amp;quot; ab, also Sand in die Augen streuen. Viele geprellte Männer zahlten in diesen Nepp-Lokalen ohne große Diskussion, um sich nicht in Schlägereien zu verwickeln oder vor den vermeintlich seriösen Begleiterinnen zu blamieren. Sie machten hinterher mit den Lokalbetreibern halbe-halbe. Einige Sandlerinnen verdienten im Monat so bis zu 8.000 DM. / Allein mit der gezeigten Zeche hat der Inhaber den Preis seines Getränkeeinkaufs bereits mehr als hereingeholt: Er hatte im Großmarkt für 72 halbe Flaschen Sekt à 2,10 DM und 20 Flaschen Orangensirup à 1,38 DM insgesamt 178,80 DM bezahlt. / Der Name des Opfers wird in der Anfangsszene mit &amp;quot;Steiger&amp;quot; angegeben, danach nur noch mit &amp;quot;Steier&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Der Schwindel-Makler (&amp;quot;Wohnungskarussell&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Angelika Weinberg und Mann Jochen leben bei ihren (Schwieger-)Eltern in einem kleinen Zimmer. Sie suchen schon lange eigene Wohnung, da es auf engem Wohnraum immer wieder Reibereien gibt: Heute ist (Schwieger-)mutter schon morgens verärgert wegen blockiertem Bad, zu starkem Kaffee und zu hohem Erdbeermarmeladen-Verbrauch. Jochen verdient als junger Verkäufer im Warenhaus zu wenig für passable Wohnung. Angelika entdeckt Zeitungsannonce mit günstiger Wohnung, die sofort Interesse weckt (zweieinhalb Zimmer mit Küche und Bad für 140 DM). Ein Besuch im Maklerbüro Kreising ergibt, dass Wohnung noch frei ist. Dame im Maklerbüro verrät aber vorerst nicht, wo sie liegt, fragt erst Daten der Weinbergs für Vermittlungsvertrag ab. Akontozahlung (Abschlagszahlung) auf Vermittlungsprovision in Höhe von 50 DM wird sofort fällig. Weinbergs wundern sich zwar, wollen aber Chance auf günstige Wohnung nicht vergeben. Jochen kratzt letzte Münzen zusammen, erst nach Zahlung gibt&#039;s Adresse. Dort ist Hausbesitzerin genervt von ständigen Besuchen ungeeigneter Mietkandidaten: Sie will nur an Dame vermieten, die ihr den Haushalt besorgt, das wisse Maklerbüro aber auch. Weinbergs eilen wütend zurück im Maklerbüro, wo dieselbe Adresse gerade wieder an anderen Interessenten ausgehändigt wird. Makler-Dame entschuldigt sich für angebliches Versehen und gibt Weinbergs neue Adresse mit. In dem Paternoster-Haus soll Wohnung aber 380 DM kosten; auch bei weiteren Adressen gibt&#039;s immer einen Haken, so dass Angebot nicht für junges Ehepaar bzw. künftige junge Familie passt. Weinbergs und andere Geprellte werden so lange herumgeschickt, bis sie entnervt aufgeben, Akontozahlung gibt es nicht zurück. Laut Ede verdient Makler nicht schlecht: Pro Inserat meldeten sich mehrere hundert Interessenten. Die meisten müssten mit dem Pfennig rechnen und scheuten die Kosten eines Prozesses, um die 50 DM zurückzuklagen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hilde Willer als Mutter, Heide Simon als Angelika Weinberg, Jochen Rühlmann als Jochen Weinberg, Annemarie Cordes als Maklerin, Martha Zifferer als Edith Mautner, Werner Küffe als Vermieter #2, Elisabeth Zimmer als Vermieterin #3 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Morgen, Mutter. Wollt ihr gleich mit frühstücken?&amp;quot; – &amp;quot;Nein, vielen Dank. Dein Kaffee ist mir zu stark.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der falsche Klavierstimmer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Betrüger Wolfgang Kleist erkundigt sich in Laden nach Gesangsverein, dem Namen des Vorsitzenden und dem Gaststätte, in dem geprobt wird. Dort gibt er sich dann als Klavierstimmer aus, der im Auftrag des Vereins das Piano stimmen soll. Unkenntnis vieler Menschen über das Innenleben der Instrumente wird ausgenutzt: Betrüger klimpert ein bisschen rum, bekommt Pils serviert. Schon nach etwa 20 Minuten ist er fertig (echtes Klavierstimmen dauert etwa 2 Stunden). Lokal soll jeweils Kosten von rund 20-35 DM vorstrecken, das sei so mit Gesangverein abgesprochen. Trick klappt in drei Gaststätten und einem Gemeinschaftshaus, auch wenn ein Hausmeister etwas mosert; zwei Gastwirte zahlen dagegen nicht.   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; Flohwalzer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Zum Abschluss schlägt Ede im Studio noch einmal eine Stimmgabel an. Die fehlende Sachkenntnis vieler Menschen, was Klaviere anbelangt, ist auch Thema eines [[VF 080 (Sendung vom 15.10.1983)#FF3|1983 vorgestellten]] Schwindels (interessanterweise bekommt der Klavierstimmer auch hier unaufgefordert ein Bierchen serviert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede kommt einleitend auf letzte Sendung und [[VF 024 (Sendung vom 04.10.1969)#FF1|dort gezeigte Kaffeefahrten]] zurück: Neueste Masche dabei sei Verkauf von Alarmgeräten unter Hinweis auf vermeintliche Kaufempfehlung von Ede. Er dementiert, warnt vor dubiosen Werbeveranstaltern und empfiehlt stattdessen Kontakt zu kriminalpolizeilichen Beratungsstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Sendungsjubiläum nicht angesprochen wird, darf man es wohl als bewusste Hommage werten, dass gleich zwei Darstellerinnen aus dem [[VF 001 (Sendung vom 24.03.1964)#FF1|allerersten VF-Film]] mit kleinen Rollen im letzten Filmfall ein einmaliges VF-Comeback feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 024 (Sendung vom 04.10.1969)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 026 (Sendung vom 14.02.1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Amtsperson]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nepplokal (Masche)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vermittlungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_020_(Sendung_vom_22.09.1968)&amp;diff=46880</id>
		<title>VF 020 (Sendung vom 22.09.1968)</title>
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		<updated>2024-07-06T15:42:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|EX}} Experiment: Anhalter-Abschmücken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer oft fürs ganze Leben ruiniert; Helmut Schuhmacher seit drei Jahren Fahrdienstleiter bei Verkehrsbetrieben einer süddeutschen Stadt; geht im Regen mit Hund spazieren und träumt von Eigenheim; hat 6.000 DM gespart, zu wenig für Finanzierung eines eigenen Hauses; Hauswirt Brendel überreicht Brief mit Mieterhöhung und moniert nasses Treppenhaus durch Hund; 10 Prozent Mieterhöhung; Ehefrau hat Schild für billige Eigentumswohnungen gesehen mit nur 7.000 DM Eigenkapital; stehen vor verbarrikadiertem, abgewirtschafteten Haus; besuchen Wohnungsbaugesellschaft EIWOG; alles soll kernsaniert werden; Geschäftsführer Fehringer präsentiert Musterplatten mit Fliesen- und Teppichproben; fertige 4-Zimmer-Wohnung soll nur 39.000 DM kosten; viele verlockende Argumente; Schuhmachers entschließen sich für Kauf und vereinbaren Notartermin; im Nebenzimmer des Wohnungsbaubüros zeichnet Architekt schon die Wohnungspläne eines weiteren Hauses; schätzen Kaufpreis für Immobilie auf höchstens 50.000 DM, wollen das Haus mit den Plänen auf 300.000 DM &amp;quot;trimmen&amp;quot;, und das geht so: beide kaufen abbruchreife Häuser, Architekt fertigt schöne Renovierungspläne an, diese legt Fehringer dann bei verschiedenen Banken vor. Pläne lassen Wert der Immobilien um vielfaches höher erscheinen. Je wertvoller das Haus, desto höher der Kredit, mit der es sich belasten lässt. Fehringer erhält für Haus, dass er für 50.000 DM gekauft hat, Hypotheken von 195.000 DM - er kann sich also 145.000 DM in die eigene Tasche stecken. Banken glauben, genügend Sicherheiten zu besitzen. Sie können sich jederzeit an die Eigentümer halten, die im Grundbuch eingetragen sind. Wenige Tage später: Ehepaar Schuhmacher sitzt mit Fehringer beim Notar, der Kaufvertrag herunterrattert. Hier die entscheidende Falle: bei reellen Grundstückskäufen überzeugt sich der Notar im Auftrag des Käufers davon, dass im Grundbuch keine Schulden eingetragen sind, die der Verkäufer verheimlicht hat. Dieser Kaufvertrag enthält aber eine heimtückische Klausel: &amp;quot;Beide Parteien entbinden den Notar von der Einsichtnahme in das Grundbuch.&amp;quot; Deshalb übernehmen Schuhmachers mit ihrer Unterschrift auch ihren Anteil der Schulden, die auf dem Haus lasten. In diesem Fall: 52.000 DM. Sanierung des Hauses beginnt natürlich nie, Schwindelfirma EIWOG kauft noch weiter ein paar Häuser und verkauft Wohnungen, bevor sie schließlich in Konkurs geht. Schuhmachers bleibt nur eine halb verfallene Wohnung und ein Schuldenberg. Banken verlangen Tilgung der Hypotheken; Schuhmachers &amp;quot;müssen für den Rest ihres Lebens bezahlen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günther Becker als Helmut Schuhmacher, Fritz Strassner als Herr Brendel, Lieselotte Quilling als Frau Schuhmacher, Peter Böhlke als Herr Fehringer, Hannes Kaetner als Notar                   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so weitergeht, arbeite ich bald nur noch für den Hauswirt!&amp;quot;, &amp;quot;12.000 Mark für die Vierzimmerwohnung ist das Mindeste, was wir haben müssen, sonst bricht uns die ganze Kalkulation zusammen.&amp;quot;, &amp;quot;Praktisch können Sie schon ab morgen die Miete in die eigene Tasche zahlen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Continuity-Fehler: Schuhmachers Mantel ist im Treppenhaus beim Gespräch mit Brendel erst nass, dann beim Treppenlaufen trocken, bevor er in der nächsten Einstellung wieder nass ist.&amp;lt;br&amp;gt; Schreibfehler auf Fassadenschild: &amp;quot;Eigentumswohunugs-Gesellschaft&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;Logikfehler: Schuhmachers leben laut Ede-Text in süddeutscher Stadt und Ehefrau entdeckt das abgewirtschaftete der EIWOG Haus &amp;quot;ein paar Straßen weiter&amp;quot;, auf dem Notarsvertrag prangt aber das hessische Wappen.&amp;lt;br&amp;gt;Gleich zu Beginn des Filmfalls ist rechts im Bild ein weißer Opel Rekord B mit dem Kennzeichen MZ−HH 307 zu sehen. Dies ist ein Wagen des Kamerateams vom ZDF in Mainz und taucht auch in anderen Filmfällen von Vorsicht Falle immer wieder mal auf. Um den Ort der Zulassung hier im Filmfall zu verschleiern, wurde das „MZ“ unkenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Die falsche Hotelbesitzerin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Möbelausstatter Josef Brandtner; Verkäufer haben viel Zeit für Kundschaft; Frau Klebach vom &amp;quot;Hotel zum Goldenen Löwen&amp;quot; interessiert sich für neue Küche im Betrieb; Herr Leicher aus der Küchenabteilung kümmert sich exklusiv; super Beratung; Klebach möchte mit Leicher direkt ins Hotel fahren zum Ausmessen der Küche; entscheidet sich kurz vorher noch um und möchte noch einmal in die Gardinenabteilung; Fräulein Kaufmann übernimmt Beratung; 21 Meter Stores in Florentiner Tüll, dazu kostbarer Stoff für Übergardinen; nimmt beides mit in den Wagen von Herrn Leicher; beide fahren Richtung Hotel. Kurz vorher lässt Klebach anhalten, will angeblich ihrer Schneiderin den Stoff für die Gardinen schnell in die Wohnung bringen; nimmt Pakete mit und schickt Herrn Leicher schon mal vor zum Hotel. Dort weiß natürlich keiner von nichts.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, wir Frauen sind im Umgang mit Mathematik und Zahlen nicht immer so ganz auf dem Laufenden.&amp;quot;, &amp;quot;Was, Sie sind Frau Klebach?! - &amp;quot;Ja, wenn sie nix dagege hänn!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass man ob der Raffinesse der Täterin zum Schmunzeln verleitet sein könnte. Das Lachen vergehe einem aber schnell, wenn man selbst der Betroffene sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Das krumme Geschäft mit der Liebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Karla Wirth aus Schlangenbad feiert Geburtstag im Büro; &amp;quot;Happy Birthday&amp;quot; mit Blumen-rauf-und-runter-Wackeln; Chef erkundigt sich nach Betriebszugehörigkeit; schickt nach dem Anstoßen den Rest der Belegschaft wieder an die Arbeit; Leben nicht so verlaufen, wie vorgestellt; Broschüre von Eheanbahnungsinstitut Kluge in der Schreibtischschublade; Garantie-Karte ausfüllen und abschicken; wenige Tage später Besuch an der Haustür; Karla Wirth scheint schon völlig verliebt in Vertreter; der hat &amp;quot;Personalbogen&amp;quot; zum Abfragen der Interessen; Daten in Elektronengehirn einfüttern; Computer soll passenden Partner ausspucken; rund 1.400 DM für ein Jahr Mitgliedschaft; Kreditvermittlung, damit Interessenten &amp;quot;hohen Betrag nicht auf einmal bezahlen müssen&amp;quot;; Karla sitzt in Café und wartet zum dritten Mal vergeblich auf &amp;quot;Traummann&amp;quot;, der nicht erscheint &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Gerke als Karla Wirth, Herbert Werner-Waldenburg als Herr Junkers, Bodo Knuth als Herr Ullmann&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wollen doch wegen so einer verhältnismäßig kleinen Summe ihr Lebensglück nicht aufs Spiel setzen.&amp;quot;, &amp;quot;Was glauben sie, was so ein Computer kostet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass windige Firmen mit dieser Masche den [https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__656.html §656 BGB] aushebeln. Er soll Verbraucher schützen und sieht vor, dass Heiratsvermittler ihren Lohn nicht vor Gericht einfordern können. Hier zahlt allerdings der zwischengeschaltete Kreditvermittler, der zum Heiratsvermittler gehört, für die Dienste des Eheanbahnungsinstituts. Und dem Kreditvermittler gegenüber ist das Opfer natürlich zur Zahlung verpflichtet.&amp;lt;br&amp;gt;Das Bundesverfassungsgericht hatte den Paragraphen 1966 für grundgesetzkonform erklärt, dies allerdings mit dem Schutz der Intimsphäre begründet. Ede hält ihn für &amp;quot;eigentlich recht tröstlich&amp;quot; und zeigt sich mal wieder von der illiberalen Seite im Sinne des behütenden Staates. Bereits die große Nachfrage im &amp;quot;Geschäft mit der Einsamkeit&amp;quot; soll ein gutes Argument dafür sein, der gesamten Branche den Schutz der Gerichte zu entziehen. Dass die Rechtslage vielmehr selbst den schwarzen Schafen in die Karten spielen könnte, weil sie zu hohen Vorausforderungen zwingt, wird nicht näher reflektiert. Diese entgegengesetzte Ansicht wurde dann eine Generation später ausgerechnet von einem gewissen Butz Peters vertreten, der mit einer juristischen Monographie über den Partnerschaftsvermittlungsvertrag 1986 seine publizistische Laufbahn startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ede weist zu Beginn der Sendung noch einmal auf eine Masche hin, die schon vor zweieinhalb Jahren in der Sendung Thema war: betrügerische Firmen, die Rechnungen verschicken, ohne dass eine Leistung erbracht wurde. Inzwischen seien nicht mehr nur Unternehmen betroffen, sondern auch Privatleute. So werde etwa Hausbesitzern eine Schädlingsbekämpfung in Rechnung gestellt, die es nie gegeben habe. Ede: &amp;quot;Auch heute gibt es noch Rattenfänger, vor denen man sich in acht nehmen sollte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Anhalter-Abschmücken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Lockvogel sucht nach Anhaltern mit großem Gepäck; sie werden auf der Autobahn ein Stück mitgenommen und dann an einem Rasthof zum Kaffee eingeladen. Es wird bestellt und unter dem Vorwand, die Zigaretten im Auto vergessen zu haben, verschwindet der Lockvogel-Autofahrer wieder auf den Parkplatz und fährt mit Wagen und Habseligkeiten der Anhalter davon. Diese können die Raststätte teils gar nicht verlassen, um nach dem Autobesitzer zu suchen, da sie kein Geld haben, um die Zeche zu bezahlen. Wichtiges Accessoire, damit der Trick funktioniert: Eine Schachtel Streichhölzer. Sie wird beiläufig vom Autobesitzer auf dem Tisch liegen gelassen, wenn er zum Wagen geht. Das signalisiert dem Opfer unterschwellig: Der kommt zurück, er hat ja noch was von sich hier liegen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede merkt im Nachgang an, dass er erst geglaubt habe, dass die jungen Anhalter viel zu arm seien, um bei ihnen überhaupt etwas Wertvolles stehlen zu können. Da habe er sich aber eines besseren belehren lassen müssen. Der Lockvogel habe mit vier Touren Wertsachen und Bargeld im Wert von rund 700 DM ergaunert.&amp;lt;br&amp;gt;Als einer der beiden Engländer suchend über den Autobahnparkplatz geht, steht im Vordergrund ein weißer Opel Rekord B mit dem Kennzeichen MZ−HH 307 − ein Fahrzeug des ZDF-Kamerateams, das auch in anderen Filmfolgen aus dieser Zeit zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 021 (Sendung vom 03.11.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiratsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
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		<title>VF 020 (Sendung vom 22.09.1968)</title>
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		<updated>2024-07-05T14:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer oft fürs ganze Leben ruiniert; Helmut Schuhmacher seit drei Jahren Fahrdienstleiter bei Verkehrsbetrieben einer süddeutschen Stadt; geht im Regen mit Hund spazieren und träumt von Eigenheim; hat 6.000 DM gespart, zu wenig für Finanzierung eines eigenen Hauses; Hauswirt Brendel überreicht Brief mit Mieterhöhung und moniert nasses Treppenhaus durch Hund; 10 Prozent Mieterhöhung; Ehefrau hat Schild für billige Eigentumswohnungen gesehen mit nur 7.000 DM Eigenkapital; stehen vor verbarrikadiertem, abgewirtschafteten Haus; besuchen Wohnungsbaugesellschaft EIWOG; alles soll kernsaniert werden; Geschäftsführer Fehringer präsentiert Musterplatten mit Fliesen- und Teppichproben; fertige 4-Zimmer-Wohnung soll nur 39.000 DM kosten; viele verlockende Argumente; Schuhmachers entschließen sich für Kauf und vereinbaren Notartermin; im Nebenzimmer des Wohnungsbaubüros zeichnet Architekt schon die Wohnungspläne eines weiteren Hauses; schätzen Kaufpreis für Immobilie auf höchstens 50.000 DM, wollen das Haus mit den Plänen auf 300.000 DM &amp;quot;trimmen&amp;quot;, und das geht so: beide kaufen abbruchreife Häuser, Architekt fertigt schöne Renovierungspläne an, diese legt Fehringer dann bei verschiedenen Banken vor. Pläne lassen Wert der Immobilien um vielfaches höher erscheinen. Je wertvoller das Haus, desto höher der Kredit, mit der es sich belasten lässt. Fehringer erhält für Haus, dass er für 50.000 DM gekauft hat, Hypotheken von 195.000 DM - er kann sich also 145.000 DM in die eigene Tasche stecken. Banken glauben, genügend Sicherheiten zu besitzen. Sie können sich jederzeit an die Eigentümer halten, die im Grundbuch eingetragen sind. Wenige Tage später: Ehepaar Schuhmacher sitzt mit Fehringer beim Notar, der Kaufvertrag herunterrattert. Hier die entscheidende Falle: bei reellen Grundstückskäufen überzeugt sich der Notar im Auftrag des Käufers davon, dass im Grundbuch keine Schulden eingetragen sind, die der Verkäufer verheimlicht hat. Dieser Kaufvertrag enthält aber eine heimtückische Klausel: &amp;quot;Beide Parteien entbinden den Notar von der Einsichtnahme in das Grundbuch.&amp;quot; Deshalb übernehmen Schuhmachers mit ihrer Unterschrift auch ihren Anteil der Schulden, die auf dem Haus lasten. In diesem Fall: 52.000 DM. Sanierung des Hauses beginnt natürlich nie, Schwindelfirma EIWOG kauft noch weiter ein paar Häuser und verkauft Wohnungen, bevor sie schließlich in Konkurs geht. Schuhmachers bleibt nur eine halb verfallene Wohnung und ein Schuldenberg. Banken verlangen Tilgung der Hypotheken; Schuhmachers &amp;quot;müssen für den Rest ihres Lebens bezahlen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günther Becker als Helmut Schuhmacher, Fritz Strassner als Herr Brendel, Lieselotte Quilling als Frau Schuhmacher, Peter Böhlke als Herr Fehringer, Hannes Kaetner als Notar                   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so weitergeht, arbeite ich bald nur noch für den Hauswirt!&amp;quot;, &amp;quot;12.000 Mark für die Vierzimmerwohnung ist das Mindeste, was wir haben müssen, sonst bricht uns die ganze Kalkulation zusammen.&amp;quot;, &amp;quot;Praktisch können Sie schon ab morgen die Miete in die eigene Tasche zahlen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Continuity-Fehler: Schuhmachers Mantel ist im Treppenhaus beim Gespräch mit Brendel erst nass, dann beim Treppenlaufen trocken, bevor er in der nächsten Einstellung wieder nass ist.&amp;lt;br&amp;gt; Schreibfehler auf Fassadenschild: &amp;quot;Eigentumswohunugs-Gesellschaft&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;Logikfehler: Schuhmachers leben laut Ede-Text in süddeutscher Stadt und Ehefrau entdeckt das abgewirtschaftete der EIWOG Haus &amp;quot;ein paar Straßen weiter&amp;quot;, auf dem Notarsvertrag prangt aber das hessische Wappen.&amp;lt;br&amp;gt;Gleich zu Beginn des Filmfalls ist rechts im Bild ein weißer Opel Rekord B mit dem Kennzeichen MZ−HH 307 zu sehen. Dies ist ein Wagen des Kamerateams vom ZDF in Mainz und taucht auch in anderen Filmfällen von Vorsicht Falle immer wieder mal auf. Um den Ort der Zulassung hier im Filmfall zu verschleiern, wurde das „MZ“ unkenntlich gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Die falsche Hotelbesitzerin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Möbelausstatter Josef Brandtner; Verkäufer haben viel Zeit für Kundschaft; Frau Klebach vom &amp;quot;Hotel zum Goldenen Löwen&amp;quot; interessiert sich für neue Küche im Betrieb; Herr Leicher aus der Küchenabteilung kümmert sich exklusiv; super Beratung; Klebach möchte mit Leicher direkt ins Hotel fahren zum Ausmessen der Küche; entscheidet sich kurz vorher noch um und möchte noch einmal in die Gardinenabteilung; Fräulein Kaufmann übernimmt Beratung; 21 Meter Stores in Florentiner Tüll, dazu kostbarer Stoff für Übergardinen; nimmt beides mit in den Wagen von Herrn Leicher; beide fahren Richtung Hotel. Kurz vorher lässt Klebach anhalten, will angeblich ihrer Schneiderin den Stoff für die Gardinen schnell in die Wohnung bringen; nimmt Pakete mit und schickt Herrn Leicher schon mal vor zum Hotel. Dort weiß natürlich keiner von nichts.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, wir Frauen sind im Umgang mit Mathematik und Zahlen nicht immer so ganz auf dem Laufenden.&amp;quot;, &amp;quot;Was, Sie sind Frau Klebach?! - &amp;quot;Ja, wenn sie nix dagege hänn!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass man ob der Raffinesse der Täterin zum Schmunzeln verleitet sein könnte. Das Lachen vergehe einem aber schnell, wenn man selbst der Betroffene sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Das krumme Geschäft mit der Liebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Karla Wirth aus Schlangenbad feiert Geburtstag im Büro; &amp;quot;Happy Birthday&amp;quot; mit Blumen-rauf-und-runter-Wackeln; Chef erkundigt sich nach Betriebszugehörigkeit; schickt nach dem Anstoßen den Rest der Belegschaft wieder an die Arbeit; Leben nicht so verlaufen, wie vorgestellt; Broschüre von Eheanbahnungsinstitut Kluge in der Schreibtischschublade; Garantie-Karte ausfüllen und abschicken; wenige Tage später Besuch an der Haustür; Karla Wirth scheint schon völlig verliebt in Vertreter; der hat &amp;quot;Personalbogen&amp;quot; zum Abfragen der Interessen; Daten in Elektronengehirn einfüttern; Computer soll passenden Partner ausspucken; rund 1.400 DM für ein Jahr Mitgliedschaft; Kreditvermittlung, damit Interessenten &amp;quot;hohen Betrag nicht auf einmal bezahlen müssen&amp;quot;; Karla sitzt in Café und wartet zum dritten Mal vergeblich auf &amp;quot;Traummann&amp;quot;, der nicht erscheint &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Gerke als Karla Wirth, Herbert Werner-Waldenburg als Herr Junkers, Bodo Knuth als Herr Ullmann&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wollen doch wegen so einer verhältnismäßig kleinen Summe ihr Lebensglück nicht aufs Spiel setzen.&amp;quot;, &amp;quot;Was glauben sie, was so ein Computer kostet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass windige Firmen mit dieser Masche den [https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__656.html §656 BGB] aushebeln. Er soll Verbraucher schützen und sieht vor, dass Heiratsvermittler ihren Lohn nicht vor Gericht einfordern können. Hier zahlt allerdings der zwischengeschaltete Kreditvermittler, der zum Heiratsvermittler gehört, für die Dienste des Eheanbahnungsinstituts. Und dem Kreditvermittler gegenüber ist das Opfer natürlich zur Zahlung verpflichtet.&amp;lt;br&amp;gt;Das Bundesverfassungsgericht hatte den Paragraphen 1966 für grundgesetzkonform erklärt, dies allerdings mit dem Schutz der Intimsphäre begründet. Ede hält ihn für &amp;quot;eigentlich recht tröstlich&amp;quot; und zeigt sich mal wieder von der illiberalen Seite im Sinne des behütenden Staates. Bereits die große Nachfrage im &amp;quot;Geschäft mit der Einsamkeit&amp;quot; soll ein gutes Argument dafür sein, der gesamten Branche den Schutz der Gerichte zu entziehen. Dass die Rechtslage vielmehr selbst den schwarzen Schafen in die Karten spielen könnte, weil sie zu hohen Vorausforderungen zwingt, wird nicht näher reflektiert. Diese entgegengesetzte Ansicht wurde dann eine Generation später ausgerechnet von einem gewissen Butz Peters vertreten, der mit einer juristischen Monographie über den Partnerschaftsvermittlungsvertrag 1986 seine publizistische Laufbahn startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ede weist zu Beginn der Sendung noch einmal auf eine Masche hin, die schon vor zweieinhalb Jahren in der Sendung Thema war: betrügerische Firmen, die Rechnungen verschicken, ohne dass eine Leistung erbracht wurde. Inzwischen seien nicht mehr nur Unternehmen betroffen, sondern auch Privatleute. So werde etwa Hausbesitzern eine Schädlingsbekämpfung in Rechnung gestellt, die es nie gegeben habe. Ede: &amp;quot;Auch heute gibt es noch Rattenfänger, vor denen man sich in acht nehmen sollte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Anhalter-Abschmücken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Lockvogel sucht nach Anhaltern mit großem Gepäck; sie werden auf der Autobahn ein Stück mitgenommen und dann an einem Rasthof zum Kaffee eingeladen. Es wird bestellt und unter dem Vorwand, die Zigaretten im Auto vergessen zu haben, verschwindet der Lockvogel-Autofahrer wieder auf den Parkplatz und fährt mit Wagen und Habseligkeiten der Anhalter davon. Diese können die Raststätte teils gar nicht verlassen, um nach dem Autobesitzer zu suchen, da sie kein Geld haben, um die Zeche zu bezahlen. Wichtiges Accessoire, damit der Trick funktioniert: Eine Schachtel Streichhölzer. Sie wird beiläufig vom Autobesitzer auf dem Tisch liegen gelassen, wenn er zum Wagen geht. Das signalisiert dem Opfer unterschwellig: Der kommt zurück, er hat ja noch was von sich hier liegen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede merkt im Nachgang an, dass er erst geglaubt habe, dass die jungen Anhalter viel zu arm seien, um bei ihnen überhaupt etwas Wertvolles stehlen zu können. Da habe er sich aber eines besseren belehren lassen müssen. Der Lockvogel habe mit vier Touren Wertsachen und Bargeld im Wert von rund 700 DM ergaunert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 021 (Sendung vom 03.11.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Heiratsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_020_(Sendung_vom_22.09.1968)&amp;diff=46877</id>
		<title>VF 020 (Sendung vom 22.09.1968)</title>
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		<updated>2024-07-05T10:11:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Betrug mit Eigentumswohnung im Altbau ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Opfer oft fürs ganze Leben ruiniert; Helmut Schuhmacher seit drei Jahren Fahrdienstleiter bei Verkehrsbetrieben einer süddeutschen Stadt; geht im Regen mit Hund spazieren und träumt von Eigenheim; hat 6.000 DM gespart, zu wenig für Finanzierung eines eigenen Hauses; Hauswirt Brendel überreicht Brief mit Mieterhöhung und moniert nasses Treppenhaus durch Hund; 10 Prozent Mieterhöhung; Ehefrau hat Schild für billige Eigentumswohnungen gesehen mit nur 7.000 DM Eigenkapital; stehen vor verbarrikadiertem, abgewirtschafteten Haus; besuchen Wohnungsbaugesellschaft EIWOG; alles soll kernsaniert werden; Geschäftsführer Fehringer präsentiert Musterplatten mit Fliesen- und Teppichproben; fertige 4-Zimmer-Wohnung soll nur 39.000 DM kosten; viele verlockende Argumente; Schuhmachers entschließen sich für Kauf und vereinbaren Notartermin; im Nebenzimmer des Wohnungsbaubüros zeichnet Architekt schon die Wohnungspläne eines weiteren Hauses; schätzen Kaufpreis für Immobilie auf höchstens 50.000 DM, wollen das Haus mit den Plänen auf 300.000 DM &amp;quot;trimmen&amp;quot;, und das geht so: beide kaufen abbruchreife Häuser, Architekt fertigt schöne Renovierungspläne an, diese legt Fehringer dann bei verschiedenen Banken vor. Pläne lassen Wert der Immobilien um vielfaches höher erscheinen. Je wertvoller das Haus, desto höher der Kredit, mit der es sich belasten lässt. Fehringer erhält für Haus, dass er für 50.000 DM gekauft hat, Hypotheken von 195.000 DM - er kann sich also 145.000 DM in die eigene Tasche stecken. Banken glauben, genügend Sicherheiten zu besitzen. Sie können sich jederzeit an die Eigentümer halten, die im Grundbuch eingetragen sind. Wenige Tage später: Ehepaar Schuhmacher sitzt mit Fehringer beim Notar, der Kaufvertrag herunterrattert. Hier die entscheidende Falle: bei reellen Grundstückskäufen überzeugt sich der Notar im Auftrag des Käufers davon, dass im Grundbuch keine Schulden eingetragen sind, die der Verkäufer verheimlicht hat. Dieser Kaufvertrag enthält aber eine heimtückische Klausel: &amp;quot;Beide Parteien entbinden den Notar von der Einsichtnahme in das Grundbuch.&amp;quot; Deshalb übernehmen Schuhmachers mit ihrer Unterschrift auch ihren Anteil der Schulden, die auf dem Haus lasten. In diesem Fall: 52.000 DM. Sanierung des Hauses beginnt natürlich nie, Schwindelfirma EIWOG kauft noch weiter ein paar Häuser und verkauft Wohnungen, bevor sie schließlich in Konkurs geht. Schuhmachers bleibt nur eine halb verfallene Wohnung und ein Schuldenberg. Banken verlangen Tilgung der Hypotheken; Schuhmachers &amp;quot;müssen für den Rest ihres Lebens bezahlen.&amp;quot;  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günther Becker als Helmut Schuhmacher, Fritz Strassner als Herr Brendel, Lieselotte Quilling als Frau Schuhmacher, Peter Böhlke als Herr Fehringer, Hannes Kaetner als Notar                   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn das so weitergeht, arbeite ich bald nur noch für den Hauswirt!&amp;quot;, &amp;quot;12.000 Mark für die Vierzimmerwohnung ist das Mindeste, was wir haben müssen, sonst bricht uns die ganze Kalkulation zusammen.&amp;quot;, &amp;quot;Praktisch können Sie schon ab morgen die Miete in die eigene Tasche zahlen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Continuity-Fehler: Schuhmachers Mantel ist im Treppenhaus beim Gespräch mit Brendel erst nass, dann beim Treppenlaufen trocken, bevor er in der nächsten Einstellung wieder nass ist. Schreibfehler auf Fassadenschild: &amp;quot;Eigentumswohunugs-Gesellschaft&amp;quot;. Logikfehler: Schuhmachers leben laut Ede-Text in süddeutscher Stadt und Ehefrau entdeckt das abgewirtschaftete der EIWOG Haus &amp;quot;ein paar Straßen weiter&amp;quot;, auf dem Notarsvertrag prangt aber das hessische Wappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Die falsche Hotelbesitzerin ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Möbelausstatter Josef Brandtner; Verkäufer haben viel Zeit für Kundschaft; Frau Klebach vom &amp;quot;Hotel zum Goldenen Löwen&amp;quot; interessiert sich für neue Küche im Betrieb; Herr Leicher aus der Küchenabteilung kümmert sich exklusiv; super Beratung; Klebach möchte mit Leicher direkt ins Hotel fahren zum Ausmessen der Küche; entscheidet sich kurz vorher noch um und möchte noch einmal in die Gardinenabteilung; Fräulein Kaufmann übernimmt Beratung; 21 Meter Stores in Florentiner Tüll, dazu kostbarer Stoff für Übergardinen; nimmt beides mit in den Wagen von Herrn Leicher; beide fahren Richtung Hotel. Kurz vorher lässt Klebach anhalten, will angeblich ihrer Schneiderin den Stoff für die Gardinen schnell in die Wohnung bringen; nimmt Pakete mit und schickt Herrn Leicher schon mal vor zum Hotel. Dort weiß natürlich keiner von nichts.       &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, wir Frauen sind im Umgang mit Mathematik und Zahlen nicht immer so ganz auf dem Laufenden.&amp;quot;, &amp;quot;Was, Sie sind Frau Klebach?! - &amp;quot;Ja, wenn sie nix dagege hänn!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass man ob der Raffinesse der Täterin zum Schmunzeln verleitet sein könnte. Das Lachen vergehe einem aber schnell, wenn man selbst der Betroffene sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Das krumme Geschäft mit der Liebe ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Karla Wirth aus Schlangenbad feiert Geburtstag im Büro; &amp;quot;Happy Birthday&amp;quot; mit Blumen-rauf-und-runter-Wackeln; Chef erkundigt sich nach Betriebszugehörigkeit; schickt nach dem Anstoßen den Rest der Belegschaft wieder an die Arbeit; Leben nicht so verlaufen, wie vorgestellt; Broschüre von Eheanbahnungsinstitut Kluge in der Schreibtischschublade; Garantie-Karte ausfüllen und abschicken; wenige Tage später Besuch an der Haustür; Karla Wirth scheint schon völlig verliebt in Vertreter; der hat &amp;quot;Personalbogen&amp;quot; zum Abfragen der Interessen; Daten in Elektronengehirn einfüttern; Computer soll passenden Partner ausspucken; rund 1.400 DM für ein Jahr Mitgliedschaft; Kreditvermittlung, damit Interessenten &amp;quot;hohen Betrag nicht auf einmal bezahlen müssen&amp;quot;; Karla sitzt in Café und wartet zum dritten Mal vergeblich auf &amp;quot;Traummann&amp;quot;, der nicht erscheint &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ruth Gerke als Karla Wirth, Herbert Werner-Waldenburg als Herr Junkers, Bodo Knuth als Herr Ullmann&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wollen doch wegen so einer verhältnismäßig kleinen Summe ihr Lebensglück nicht aufs Spiel setzen.&amp;quot;, &amp;quot;Was glauben sie, was so ein Computer kostet.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist darauf hin, dass windige Firmen mit dieser Masche den [https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__656.html §656 BGB] aushebeln. Er soll Verbraucher schützen und sieht vor, dass Heiratsvermittler ihren Lohn nicht vor Gericht einfordern können. Hier zahlt allerdings der zwischengeschaltete Kreditvermittler, der zum Heiratsvermittler gehört, für die Dienste des Eheanbahnungsinstituts. Und dem Kreditvermittler gegenüber ist das Opfer natürlich zur Zahlung verpflichtet.&amp;lt;br&amp;gt;Das Bundesverfassungsgericht hatte den Paragraphen 1966 für grundgesetzkonform erklärt, dies allerdings mit dem Schutz der Intimsphäre begründet. Ede hält ihn für &amp;quot;eigentlich recht tröstlich&amp;quot; und zeigt sich mal wieder von der illiberalen Seite im Sinne des behütenden Staates. Bereits die große Nachfrage im &amp;quot;Geschäft mit der Einsamkeit&amp;quot; soll ein gutes Argument dafür sein, der gesamten Branche den Schutz der Gerichte zu entziehen. Dass die Rechtslage vielmehr selbst den schwarzen Schafen in die Karten spielen könnte, weil sie zu hohen Vorausforderungen zwingt, wird nicht näher reflektiert. Diese entgegengesetzte Ansicht wurde dann eine Generation später ausgerechnet von einem gewissen Butz Peters vertreten, der mit einer juristischen Monographie über den Partnerschaftsvermittlungsvertrag 1986 seine publizistische Laufbahn startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|KW}} Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ede weist zu Beginn der Sendung noch einmal auf eine Masche hin, die schon vor zweieinhalb Jahren in der Sendung Thema war: betrügerische Firmen, die Rechnungen verschicken, ohne dass eine Leistung erbracht wurde. Inzwischen seien nicht mehr nur Unternehmen betroffen, sondern auch Privatleute. So werde etwa Hausbesitzern eine Schädlingsbekämpfung in Rechnung gestellt, die es nie gegeben habe. Ede: &amp;quot;Auch heute gibt es noch Rattenfänger, vor denen man sich in acht nehmen sollte!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Anhalter-Abschmücken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Lockvogel sucht nach Anhaltern mit großem Gepäck; sie werden auf der Autobahn ein Stück mitgenommen und dann an einem Rasthof zum Kaffee eingeladen. Es wird bestellt und unter dem Vorwand, die Zigaretten im Auto vergessen zu haben, verschwindet der Lockvogel-Autofahrer wieder auf den Parkplatz und fährt mit Wagen und Habseligkeiten der Anhalter davon. Diese können die Raststätte teils gar nicht verlassen, um nach dem Autobesitzer zu suchen, da sie kein Geld haben, um die Zeche zu bezahlen. Wichtiges Accessoire, damit der Trick funktioniert: Eine Schachtel Streichhölzer. Sie wird beiläufig vom Autobesitzer auf dem Tisch liegen gelassen, wenn er zum Wagen geht. Das signalisiert dem Opfer unterschwellig: Der kommt zurück, er hat ja noch was von sich hier liegen. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede merkt im Nachgang an, dass er erst geglaubt habe, dass die jungen Anhalter viel zu arm seien, um bei ihnen überhaupt etwas Wertvolles stehlen zu können. Da habe er sich aber eines besseren belehren lassen müssen. Der Lockvogel habe mit vier Touren Wertsachen und Bargeld im Wert von rund 700 DM ergaunert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 019 (Sendung vom 14.07.1968)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 021 (Sendung vom 03.11.1968)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1968]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immobilienschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falsche Identität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterschlagung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiratsschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_026_(Sendung_vom_14.02.1970)&amp;diff=46788</id>
		<title>VF 026 (Sendung vom 14.02.1970)</title>
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		<updated>2024-06-21T15:17:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Fahrzeugüberführung ins Ausland mit Überraschung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Ausbildung zum Fahrlehrer mit falschen Versprechungen (&amp;quot;Fahrlehrerschule Süd&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Urteilsverkündung im Gerichtssaal, Handelsvertreter Albert Rademann verliert Prozess in der 2. Instanz; konsternierter Blick, niedergeschlagener Anwalt. Rückblick: 17. September 1966, Ehepaar Rademann hat Vertreterbesuch; Repräsentant der Fahrlehrerschule Süd hält Albert für super Kandidaten für Fahrlehrerausbildung; Kurs dauere 6 Monate; Albert noch leicht skeptisch, aber Vertreter zerstreut alle Bedenken; Vertrag schließlich unterschrieben; nach der Unterschrift gibt Vertreter Albert en passant noch Aufstellung der Dokumente, die für die staatliche Zulassung als Fahrprüfer noch notwendig sind; Albert wird hellhörig, als er entdeckt, dass &amp;quot;eignungstechnisches Gutachten einer Untersuchungsstelle über die geistige und körperliche Eignung&amp;quot; vorgelegt werden muss; Vertreter bügelt auch das als Formalität ab, die mit einfachem amtsärztlichen Gutachten erledigt sei; Albert fährt an den folgenden Samstagen in das 115 km entfernte Trier für Fahrlehrer-Lehrgang; Dozent spricht über Notwendigkeit, als Fahrlehrer ruhig und besonnen zu bleiben; unter Fahrlehrer-Schülern spricht sich herum, dass staatliche Zulassung doch schwieriger zu bekommen ist, als von Vertretern weisgemacht; Albert macht MPU als erster im Kurs und fällt glatt durch; nicht das richtige &amp;quot;Nervenkostüm&amp;quot; für den Job; Halbgott-in-Weiß-Arzt beschwichtigt: das sei die Regel und nicht die Ausnahme, nur etwa jeder 10. sei für Fahrlehrerjob geeignet; Albert macht nach Untersuchung Lehrgangskollegen auf hohe Durchfallquote aufmerksam, wird von Fahrlehrerschule Süd als Störenfried rausgeschmissen; monatelange juristische Auseinandersetzung; Termin beim Anwalt mit guten Nachrichten: Albert hat Prozess auf ganzer Linie gewonnen, Fahrlehrerschule müsse Kursgebühren zurückzahlen und Kosten des Verfahrens tragen; Revision laut Anwalt möglich, aber nicht wahrscheinlich. Irrtum: Fahrlehrerschule legt doch Berufung ein und bekommt in 2. Instanz vor dem Landgericht recht: Fahrlehrerschule habe ja nur Ausbildung offeriert und nicht die behördliche Zulassung versprochen. Ausbildung und Zulassung hätten streng genommen nichts miteinander zu tun. Wie Albert Rademann ist es laut Ede 245 Vertragspartnern der Fahrlehrerschule ergangen; alle hätten in der 1. Instanz recht bekommen, seien dann aber an der &amp;quot;etwas abstrakten Denkweise&amp;quot; der 2. Instanz gescheitert.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Karl Supper als Richter, Dieter Möbius als Albert Rademann, Oskar Kölblinger als Vertreter Kölblinger, Peter Böhlke als Dozent, Peter Schlapp als Mitschüler, Alfred Mendler als Arzt, Theo Maier-Körner als Dr. Anton Schmidt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Ist da sonst nichts notwendig als der Führerschein?&amp;quot; - &amp;quot;Wenn ich&#039;s Ihnen doch sage, Herr Rademann. Das einzige, was wirklich noch notwendig ist, das ist hier ihre Unterschrift!&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede kritisiert im Anschluss, dass sich das &#039;&#039;&amp;quot;überspitzte juristische Denken in unserer Justiz&amp;quot;&#039;&#039; allgemein bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität &#039;&#039;&amp;quot;störend bemerkbar&amp;quot;&#039;&#039; macht. Im Anschluss wird ein Einspieler vom Vorsitzenden des Sonderausschusses für die Große Strafrechtsreform [https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_M%C3%BCller-Emmert Adolf Müller-Emmert] gezeigt. Er merkt an, dass eine Ausbildung zum Fahrlehrer natürlich wirtschaftlicher Unsinn sei, wenn man sich dafür gar nicht qualifiziere. Das Gericht hätte den Vertrag für nichtig erklären und damit dem Rechtsempfinden der Bürger eher entsprechen können. Er spricht sich dafür aus, das [https://de.wikipedia.org/wiki/Abzahlungsgesetz Abzahlungsgesetz] zu novellieren - und zwar dahingehend, dass für Verträge, die außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen werden, ein Rücktrittsrecht besteht. Im konkreten Fall hätte Herr Rademann die Voraussetzungen für den Fahrlehrer-Beruf prüfen, sich alles noch mal durch den Kopf gehen lassen und den Vertrag folgenlos wieder auflösen können. Wir kennen (und schätzen) das heute als [https://de.wikipedia.org/wiki/Widerruf_(Recht) Widerrufsrecht]. Ede tritt noch mal nach: es sei &#039;&#039;&amp;quot;immerhin tröstlich, dass die Parlamentarier das Problem erkannt&amp;quot;&#039;&#039; hätten. Man werde &#039;&#039;&amp;quot;die Sache im Auge behalten und zu gegebener Zeit darauf zurückkommen.&amp;quot;&#039;&#039; &amp;lt;br /&amp;gt;Darsteller Oskar Kölblinger unterschreibt den Ausbildungsvertrag für die Fahrlehrerschule Süd mit seinem realen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Fahrzeugüberführung ins Ausland mit Überraschung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Fetzige Danceparty zu Hammond-Orgel-Musik in Schwabinger Studentenbude; wenige Tage vor Semesterende; miniberockte Mädchen und viel Gerauche; 23-jähriger Medizinstudent Walter Haffner ist auf der Suche nach Ferienjob und lässt sich von Kommilitonen Anzeige zu Autoüberführung geben: &amp;quot;Wer überführt meinen Wagen nach Teheran? Spesen und DM 1.000,- Nettoverdienst&amp;quot;; Treffen mit Inserent in &amp;quot;bekanntem Münchner Ausländercafé&amp;quot;; Perser sagt, er habe als Geschäftsmann keine Zeit, seinen alten Wagen für seinen Freund nach Teheran zu fahren; Wagen müsse aus Zollgründen auf Walter umgemeldet werden; beide handelseinig; Walter meldet Cadillac auf seinen Namen um und startet ins Abenteuer; München, Österreich, Jugoslawien; Rauchen und Kofferradio hören; tankt für jugoslawische Dinar &amp;quot;Superior 98&amp;quot;; Probleme an der griechischen Grenze; Zollbeamte dort interessieren sich sehr für junge deutsche Autofahrer mit wenig Gepäck in PKW, die erst kurz auf sie zugelassen sind; Beamte finden beim Filzen zehntausend Schuss Munition und 207 Selbstladepistolen. Ede: Münchner Student wurde von griechischem Gericht zu zwei Jahren Gefängnis und 20.000 DM Geldstrafe verurteilt. Da er Geld nicht bezahlen konnte, habe er weitere zweieinhalb Jahre auf einer der &amp;quot;berüchtigten griechischen Strafinseln&amp;quot; zubringen müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bodo G. de Toussaint als Walter Haffner, Karsten Welte als Marc, Ibrahim Aslanhan als Inserent, Perikles Talantopoulos als Zollbeamter             &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Studentenparty: &#039;&#039;&amp;quot;Du guck mal, die Renate hat heute abend noch gar nicht getanzt.&amp;quot; - &amp;quot;Wird sich gleich ändern!&amp;quot;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt; Grenze bei Evzoni (GR): &#039;&#039;&amp;quot;Nun? Was ist das? Das ist nix zum Verzollen? Häh?!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Ausgedehnter griechischsprachiger Dialog zweier Zollbeamter während Durchsuchung des Fahrzeuges samt Demontage von Innenabdeckungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Falscher Rentenberater  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 64jähriger Schuhmachermeister Breitenbach wird keine Rente bekommen, sobald er sein Geschäft aufgibt; machte sich vor über 30 Jahren selbstständig, konnte später nicht mehr in die Rentenversicherung aufgenommen werden, da Fristen verstrichen sind. Geschäft rückläufig, nur noch alte Stammkunden; dennoch reicht es für ein bescheidenes Auskommen. Selbsternannter &amp;quot;Rentenberater&amp;quot; führt sich eines Tages beim Schuhmachermeister ein; von einem Bekannten empfohlen; inspiziert Rentenunterlagen von Breitenbach, drückt sich gewandt aus und kennt auch die einschlägigen Paragrafen und relevanten Gerichtsbeschlüsse. Bietet an, Unterlagen von Breitenbach mitzunehmen und zu prüfen; dieser glaubt an &amp;quot;unparteiischen Fachmann&amp;quot; und muss an baldige Geschäftsaufgabe denken. 2 Wochen darauf kommt &amp;quot;Berater&amp;quot; wieder; Ergebnis: Breitenbach könne Nachversicherung erwerben; fragt nach Ersparnissen des Schuhmachers, welche dieser mit 5000 DM angibt; &amp;quot;Berater&amp;quot; rechnet mit dieser Einzahlung eine Monatsrente von 300 DM aus; Breitenbach überschwänglich dankbar; &amp;quot;Berater&amp;quot; setzt einen drauf: mit dem doppelten Einkaufsbetrag könne eine Rente von 525 DM pro Monat erreicht werden. Breitenbach erwähnt Lebensversicherung, die in zwei Monaten ausgezahlt würde; der &amp;quot;Berater&amp;quot; bietet an, den Betrag vorzustrecken, da er dem Schuhmachermeister vertraue. Letzterer übergibt ihm sein Barvermögen sofort als Einzahlung mit; zwei Monate darauf holt der &amp;quot;Berater&amp;quot; tatsächlich auch noch die Auszahlung aus der Lebensversicherung ab, die er angeblich vorgeschossen und bei der Landesversicherungsanstalt einbezahlt habe. Zu guter Letzt fragt der &amp;quot;Berater&amp;quot; noch nach einem Bekannten von Breitenbach, der ebenfalls eine Beratung gebrauchen könnte, damit er sich bei diesem mit der Empfehlung von Breitenbach einführen kann. Natürlich wurde nichts eingezahlt und eine solche Nachversicherung ist im Falle des Schuhmachermeisters auch nicht möglich. Der Schaden beträgt 10&#039;700 DM, mithin sämtliche Rücklagen von Breitenbach für seinen Lebensabend.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Ferry Waldoff als Hermann Breitenbach, Franziska Brückel als Frau Weber, Wolfgang Jarnach als Herr Kemper&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ich erspare mir, Ihnen zu schildern, in welchen Verhältnissen der alte Mann heute lebt. Aber: Vielleicht verstehen Sie, warum ich mitunter auf die Barrikaden gehe, wenn manche Leute versuchen, Betrüger der gezeigten Art als &#039;&#039;harmlose kleine Ganoven&#039;&#039; einzustufen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Das o.g. Studiozitat gefiel Ede so gut, dass er es sich alsbald erneut ins Manuskript schrieb: In seiner Einleitung zum [[Sendung vom 13.11.1970#FF2|zweiten Filmfall der XY-Sendung von November 1970]] beklagt er die zunehmende Tendenz zur bewaffneten Kriminalität, insbesondere auch bei Einbrechern, &#039;&#039;&amp;quot;also jenen Leuten, die von manchen Kritikern unserer Sendung gelegentlich als &#039;&#039;harmlose kleine Ganoven&#039;&#039; eingestuft werden.&amp;quot;&#039;&#039; Wenige Tage später folgte eine [[VF 029 (Sendung vom 21.11.1970)#FF1|erneute, fast wortgleiche Bemerkung in VF]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Falscher Standesbeamter ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Peter Hohl studiert Aushänge im Standesamt mit Aufgeboten zur Eheschließung, notiert Adressen der Bräute im Wissen, dass diese demnächst wegen Namensänderung neue Personalpapiere benötigen. Klappert dann die Anschriften ab und will als vermeintliche Amtsperson Ausweise zur Umschreibung einsammeln. Stellt im Gegenzug wertlose Empfangsbestätigungen aus. Innerhalb weniger Stunden erhält er so fünf Bundespersonalausweise. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; Off-Ede: &#039;&#039;&amp;quot;An der Wohnungstür der Braut setzt er eine überzeugende Amtsmiene auf und gibt sich als Beauftragter des Standesamts aus.&amp;quot;    &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede weist auf Variante hin, bei der Hinterbliebene aufgesucht und Ausweispapiere Verstorbener ergaunert werden. Betrüger könnten die Papiere bei Ratenkäufen, zu Kreditaufnahmen oder Kontoeröffnungen vorlegen und so zu barem Geld machen. Für Opfer stelle sich dann ggf. sogar das Problem, ihre Unschuld nachzuweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 025 (Sendung vom 20.12.1969)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 027 (Sendung vom 02.05.1970)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1969]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kursusschwindel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:unwissender Schmuggler]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Falscher Prüfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_098_(Sendung_vom_03.10.1986)&amp;diff=46786</id>
		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-06-21T14:59:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; beträchtliche Anzahl von Fotos, angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer lässt sich fortan von seiner Sekretärin verleugnen. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. – Die zweite Stufe beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche sich von Lisa Clemens fotografieren lassen und dazu auch ihre Daten angegeben hatte. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – „Was, zahlen muss ich da auch was?“ – „Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;„Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und – tüftelte einen neuen Trick aus.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über knapp 30.000 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_098_(Sendung_vom_03.10.1986)&amp;diff=46785</id>
		<title>VF 098 (Sendung vom 03.10.1986)</title>
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		<updated>2024-06-21T14:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Der vertauschte Autoschlüssel  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Autoverkauf von privat; Interessent schaut sich Mercedes Coupé an; Liebhaberstück für 20.000 DM; Interessent willigt ein, will Wagen aber erst am Folgetag bezahlen und abholen; Käufer in spe und Verkäufer machen Kaufvertrag aber schon mal fertig; Käufer dreht auf dem Weg ins Haus noch einmal um, da Zündschlüssel noch steckt; zieht Schlüssel ab und steckt ihn in seine Tasche; lässt unauffällig Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief neben Fahrersitz gleiten; Vertrag aufsetzen im Haus; Käufer legt kurz vor Verabschiedung Fahrzeugschein, -brief und -schlüssel auf den Wohnzimmertisch; verlässt Haus und fährt in unbeobachtetem Moment mit Coupé davon. Auf dem Tisch liegen Papiere und Schlüssel eines anderen Wagens.           &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Nein, wieso? Der steht doch draußen!&amp;quot;; &amp;quot;Na dann habe ich Tomaten auf den Augen. Ich habe ihn jedenfalls nicht gesehen. Siehst du? Du hast ihn vielleicht doch in die Garage gestellt.&amp;quot;; &amp;quot;Bin doch nicht blöd! Hat der Kerl mir etwa das Auto geklaut?&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Filmfall ohne Off-Text, Schleichwerbung für Jacobs Krönung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Umschmeichelt und ausgenommen (Fa. &amp;quot;Promotion-Service&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Schwindelfirma „Promotion-Service“ sucht per Zeitungsanzeige Laienfotos von Privatpersonen, die hobbymäßig fotografieren. Nebenverdienst bis 500 DM pro Woche in Aussicht gestellt. Lisa Clemens, deren Bilder im Bekanntenkreis bereits regelmäßig Zuspruch ernten, nimmt den Kontakt auf. Ihr wird eine Beschäftigung als freie Mitarbeiterin angeboten; viele Fotos angeblich für die Lederindustrie benötigt. Pro Film mit 36 Aufnahmen von Personen sind 180 DM zugesagt, wenn Bilder qualitativ den Anforderungen genügen. Sie schließt den Vertrag ab und bezahlt die verlangten 150 DM Aufnahmegebühr. Sodann macht sie sich auf, im öffentlichen Raum Personen zu fotografieren. Die Firma schreibt aber vor, dass sie von den Fotografierten eine Einverständniserklärung für die Veröffentlichung unterzeichnet haben muss, damit die Bilder verwendet werden können. Diese wird von vielen der zufällig ausgewählten Passanten verweigert. Zudem sind ihre laufenden Kosten für Filme und Entwicklung derselben, nebst ihren Fahrtkosten, unerwartet hoch. Als Krönung bekommt sie eine Mitteilung von der Firma, dass die meisten ihrer eingesandten Bilder die qualitativen Anforderungen nicht erfüllen würden. Sie will die Tätigkeit wieder aufgeben und ihre Kautionszahlung zurückfordern. Der Geschäftsführer ist dann plötzlich nicht mehr erreichbar. So ergeht es vielen weiteren freien Mitarbeitern. Dies ist die erste Stufe des betrügerischen Geschäftsmodells. Die zweite beginnt mit der Auswertung der Fotos samt Personendaten, die die Hobbyfotografen geliefert haben. Vornehmlich attraktive Damen werden angeschrieben und ihnen Rollen als Darstellerin, Statistin u. dgl. in Aussicht gestellt. Darunter auch Marianne Weber, welche von Lisa Clemens fotografiert und dazu auch ihre Daten angegeben hat. Sie wird auf das Schreiben der Firma hin bei dieser vorstellig. Nach allgemeinen Informationen wird auch sie mit Vertragswerk und Aufnahmegebühr konfrontiert, diesmal 250 DM. Einsätze für sie und damit Verdienst ergeben sich danach allerdings nie, seitens der Firma ist nach Zahlung Funkstille. Eine Vielzahl weiterer Kandidatinnen wird in derselben Weise geprellt. &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Bettina Dörner als Lisa Clemens, Simone Brahmann als Marianne Weber, Klaus Götte als Geschäftsführer Promotion-Service&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„... und als Aufnahmegebühr bekommen wir von Ihnen 250 Mark.“ – “Was, zahlen muss ich da auch was?„ – “Ja, natürlich, Frau Weber, wir haben ja ne Menge Unkosten, wenn wir Sie den Leuten anbieten.“&amp;lt;br&amp;gt;Abmoderation: &#039;&#039;&amp;quot;Der Beschuldigte ist übrigens bei Gericht kein Unbekannter. In der Vergangenheit ist er schon mit diversen anderen Maschen aufgetreten. Und immer wenn ein Trick aufflog, hinterließ er eine große Zahl von Geprellten, die nie eine Chance hatten, das verlorene Geld zurückzubekommen. Denn der Gauner gab sich stets als mittellos aus, leistete den Offenbarungseid und - tüftelte einen neuen Trick aus.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Kleiner, seriöser Auftrag als Köder  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Pärchen im Elektrogeschäft &amp;quot;Radio Lindner&amp;quot;; geben sich als neue Besitzer einer Pension im Westerwald aus, die technisch auf aktuellen Stand gebracht werden soll; interessieren sich für Fernseher und Videorekorder; kaufen jeweils erst mal ein Gerät für zusammen 3.200 DM; Inhaber Lindner lässt Scheck sofort bei der Bank prüfen; keine Probleme, ist gedeckt; Fernseher und Video werden am Folgetag in Wohnung des Pärchens geliefert; kurz drauf machen die beiden die Bestellung der restlichen 9 Fernseher und 7 Videorekorder fix; Scheck über knapp 30.000 DM wird diesmal den ausliefernden Männern mitgegeben. Wenige Tage später: Bank kann Lindner Scheck nicht gutschreiben, da Konto erloschen; Pärchen mit Elektronik längst über alle Berge. Wohnung war nur für einen Monat möbliert unter falschem Namen angemietet. Diente laut Ede nur als Umschlagplatz ergaunerter Ware; Lindner sei nicht der einzige Geprellte gewesen.  &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Sie wissen ja, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste&amp;quot;; &amp;quot;Ja, ja. Bei so einem Scheck ist es immer gut, wenn man sich vorher vergewissert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Kurz-Warnungen ==&lt;br /&gt;
* Nebentätigkeit &amp;quot;Haushüter&amp;quot;: Wird in der Urlaubszeit verstärkt beworben; Menschen, die auf Häuser aufpassen, wenn deren Bewohner im Urlaub sind. Wöchentliches &amp;quot;Taschengeld&amp;quot; von 400 DM wird versprochen fürs Blumengießen, Tiere verpflegen etc. Wer die 40 DM Aufnahmegebühr bezahlt hat, hört von der Firma nie wieder was.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fahrer für PKW-Überführungen gesucht; Verdienst pro Kilometer -,55 DM; Aufnahmegebühr in Fahrerpool 20 DM; weiter siehe oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ede freut sich zum Ende der Sendung über Zuschrift eines Zuschauers aus Dannstadt: Dieser habe einen Hausierer mit Blindenware vor der Haustür gehabt und abgewimmelt. Im Weggehen habe der Mann gesagt: &#039;&#039;&amp;quot;Wohl wieder diesen Zimmermann gesehen.&amp;quot;&#039;&#039; Ede: &#039;&#039;&amp;quot;Ein besseres Kompliment kann man dieser Sendereihe glaub&#039; ich gar nicht machen.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 097 (Sendung vom 08.08.1986)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 099 (Sendung vom 21.11.1986)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Trickdiebstahl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nebenbeschäftigungsschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Talentschwindel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stoßbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorschussbetrug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Diskussion:Sendungs-Schema&amp;diff=46775</id>
		<title>Diskussion:Sendungs-Schema</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=Diskussion:Sendungs-Schema&amp;diff=46775"/>
		<updated>2024-06-19T08:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: Neuer Abschnitt /* Zitate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Verlinkung zu anderen Seiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich ab anno &#039;09 fleißig Sendungen miteinander verknüpft habe, musste ich die volle Schreibweise [[Sendung vom 05.10.1979]] beispielsweise anwenden. Dadurch habe ich die ersten etwa 300 Sendedaten (XY) sowie fast alle VF-Sendedaten auswendig gelernt und orientiere mich seither am Datum einer Sendung anstelle der Nummer, wo ich immer rumrechnen muss. Daher die Frage: darf ich weiterhin die alte Schreibweise mit Datum (das Präfix VF ist mir nicht entgangen) verwenden oder muss *zwingend* auf [[119]] verwiesen werden?&lt;br /&gt;
Womöglich erledigt sich meine Frage, wenn ich den Text hier gleich abschicke; möchte mich aber vergewissern ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: ich hoffe, es stört keinen, wenn ich zu oben beschriebenen Zweck Redirects erstelle, z.B. [[Sendung vom 06.02.1971]] auf [[VF 030]]? Ich sehe ein, dass die Nummer schneller eingegeben ist; ich dürfte jedoch zu den Wenigen gehören, die super-flott den Verweis auf die &amp;quot;alte&amp;quot; Form hinkriegen (das musste ich seinerzeit zu oft machen), nach der Nummer der Sendung aber suchen muss ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Benutzer:CroqueGrec09|CroqueGrec09]] ([[Benutzer Diskussion:CroqueGrec09|Diskussion]]) 20:09, 4. Jun. 2021 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Besondere Zitate aus dem Filmfall. Bedenkt aber bitte, dass wir es mit echten Fällen zu tun haben – es ist keine Satireseite!&amp;lt;br&amp;gt;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
...&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Innerhalb eines Dialoges werden die Aussagen mit – getrennt. Als Trennzeichen zu anderen Dialogen wird / verwendet.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meines Erachtens wäre statt des „/“ als Trennzeichen besser ein „&amp;amp;lt;br&amp;amp;gt;“ angebracht. Die Zitateansammlungen werden ansonsten recht unübersichtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin ist die Frage, welche Zitate „besonders“ sind. Besonders lustige, die aber vielleicht mit dem Inhalt des Filmfall gar nichts zu tun haben? Gerade mit Hinblick auf den Verweis, dass es hier nicht um eine Satireseite handelt, sollten eher Zitate mit Bezug zum Filmfall erwähnt werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_13.07.1990&amp;diff=46774</id>
		<title>Sendung vom 13.07.1990</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_13.07.1990&amp;diff=46774"/>
		<updated>2024-06-19T06:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Waffendiebstahl, Autodiebstahl und Bankraubserie (&amp;quot;zwei-Minuten Bankraub&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptmeister Bernd Mohn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeiten:&#039;&#039;&#039; u. a. Einbruch am 3. April 1988 / Banküberfälle am Donnerstag, 28. Dezember 1989, Montag, 15. Januar 1990 und Montag, 12. Februar 1990&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kaltblütige, brutale, rücksichtslose Täter; Einbruch und Diebstahl von 25 Waffen aus Privathaus in Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“; später Autodiebstahl und Überfälle auf Sparkassen in Münster bei Darmstadt, Hochheim am Main und Aßlar im Lahn-Dill-Kreis; immer kurz nach 8 Uhr morgens; „2-Minuten-Täter“; im Fluchtauto zurückgelassener Revolver aus dem Einbruch; Eduard zwischen dem Filmfall; Täter kommen für vier weitere Taten infrage.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; zwei unbekannte Männer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Überfall, das ist ein Überfall! Keinen Alarm! Wir schießen sofort!“&#039;&#039; / &#039;&#039;„Die Kollegen von der Kripo kommen gleich!“ – „Die werden sich freuen.“ – „Wieso?“ – „Na, da liegt &#039;ne Kanone drin!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Norbert Goth, Bernhard-Heinrich Herzog, Maximilian Hirsch, Thomas Hock, Jann Oltmanns, Michael Schernthaner, Joachim Schmahl&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Ede verortet in der Anmoderation die Gemeinde Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“ – dabei liegen die beiden Ortschaften Luftlinie etwa 40 km voneinander entfernt! Offenbar verwechselt Ede hierbei den Ort des Waffendiebstahls mit dem Ort des letzten Überfalls, Aßlar im Lahn-Dill-Kreis, knapp 4 km von Wetzlar entfernt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 12.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Mord an Petra N. (&amp;quot;Dirnenmord&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Köln&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Manfred Hitschfeld&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 24 Oktober 1989; nach 17.45 Uhr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; gute Einleitung, (siehe [[227#Bemerkungen|&amp;quot;Bemerkungen&amp;quot;]]); Opfer 24-jährige Petra N. kommt aus Köln; sie hat schon sehr früh die Schule geschmissen und hoffte auf eine Karriere als Fotomodell; geriet über Gelegenheitsjobs in die Prostitution; in Köln-Sülz bewohnt sie eine Mietwohnung, wo sie auch Kunden erwartet; sie muss an einen Zuhälter Geld zahlen; ihre Eltern sind ahnungslos über ihre Arbeit; sie lässt die Tür offen, ohne drauf zu achten, wer tatsächlich reinkommt; zwei Telefone in der Wohnung, deren Hörer während Besuchen ausgehängt werden; sie hat sich dann in einen jungen Mann verliebt, der sie aus dem Milieu holen will; dafür will sie sich eine Wohnung besorgen und hat sich dann zu ihrer Tante fahren lassen; mit Babsi ins Sonnenstudio; denn Petra will aussteigen; großer Hund; ziemlich brutaler und grausamer Mord; Wohnung durchwühlen; milieutypische Tatmerkmale&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wie im Milieu üblich, ist Petra nicht lange unbehelligt geblieben. Seit geraumer Zeit muss sie an einen sogenannten «Beschützer» Geld abliefern, wenn sie nicht riskieren will, Schaden zu nehmen.“&#039;&#039; (Sprechertext) / &#039;&#039;„Ich hab&#039; angerufen. Komme wegen des Inserats!“ - „Erste Etage rechts, bitte!“ / „Mach ich doch gern. Bin doch froh, wenn du endlich aus dieser Geschichte rauskommst!“ - „Ich auch, das kannst du mir glauben. Seitdem ich den Jan kenne, kann ich&#039;s nicht mehr ertragen!“ / „Ich hab&#039; einfach keine Lust mehr! Und außerdem möcht&#039; ich auch den Jan nicht verlieren.“ - „Und kannst du mir dann verraten, was du dann machen willst, und wovon ihr leben wollt?“ - „Ich find&#039; schon was. Vielleicht - Verkäuferin oder so.“ - „Und du denkst, die lassen dich so einfach ziehen?“ - „Wieso nicht? Was wollen die machen? Zwingen kann mich doch keiner.“ - „Hast du &#039;ne Ahnung! Du weißt doch genau, wie brutal die sein können!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecherin:&#039;&#039;&#039; Isolde Thümmler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Fischer (1), Mariona Grasell, Ronnie Janot, Nino Nannizzi (auch Nino Korda junior, Nino Korda-Nannizzi und Nino Maria Korda), Elke Rieckhoff, Gundis &amp;quot;Dschungelcamp&amp;quot; Zambo alias &amp;quot;Babsi&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 3.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 32 Jahren könnte vielleicht nochmals Bewegung in diesem Fall kommen. Der Kölner Express berichtet im Mai 2022 von einem anonymen Schreiben an die Redaktion, in dem der Verfasser die damaligen Ermittlungen Kripo bestätige und der Täter demnach aus dem Kölner Milieu komme. Laut dem Verfasser agiere der Mann jetzt als Hochstapler und nehme seit Jahren Frauen aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/mordfall-petra-nell-jetzt-gibt-es-neue-hoffnung-fuer-die-familie-96241?cb=1675076843878 Ungeklärter Mord an Kölnerin Petra (†24): Jetzt gibt es neue Hoffnung für die Familie] - Artikel aus dem Kölner Express vom 10. Mai 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/petra-nell-koelner-mordfall-nach-30-jahren-noch-nicht-aufgeklaert-37722 Schrecklicher Verdacht: Der ungesühnte Tod der Kölnerin Petra (24)] - Artikel aus dem Kölner Express vom 01. November 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Einbruch, Geiselnahme und Räuberische Erpressung (&amp;quot;Autovermietung&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Bonn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminaloberkommissar Bell&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Autovermietung in Koblenz; Kunde will Fiat Uno vorzeitig zurückgeben; Autovermietung hat schon Feierabend; Schlüssel und Papiere in Briefkasten; Einbruch; Tresor mit 3.500 Mark;  Fiat nicht als gestohlen im Polizeicomputer gespeichert; Banküberfall im 60 km entfernten Königswinter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ein Walkie-Talkie?“&#039;&#039; &#039;&#039;„Nee, ist&#039;n richtiges Telefon, mit Code-Karte drin, kannste überall anrufen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Clemens, Waltraud Eckert-Frühriep (auch Waltraud Eckert), Marc Genzel, Thomas Haydn, Crock Krumbiegel, Ingo Seeckts &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 4.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien sucht einen Mann Namens Reinhard A., der auf ziemlich ungewöhnliche Weise einen Bankraub verübte. An seinem Arbeitsplatz in einem Geldinstitut bei Innsbruck soll er sich an mehreren Sparbüchern bedient haben, insgesamt fielen ihm 16 Millionen Schilling in die Hände. Nach dem Bankraub ist er untergetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Gesucht wird ein internationaler Drogendealer - Fotos zeigen ihn; sein Name ist nicht bekannt; evtl. Marco M. - Er wird beschuldigt seit Jahren mit Kokain und Heroin in Deutschland, Schweiz und Italien zu handeln. Fahndung mit Fotos aus Genova.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Köln fahndet nach einem Bankräuber, der zunächst in Köln selbst und dann in Neuss eine Bank überfallen hat. Insgesamt vielen dem Mann 47.000 DM in die Hände. Bei beiden Überfällen benutzte er Autos, die er per Zeitungsanzeigen gekauft hat, sie aber jedoch nicht umgemeldet hat. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;2. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Auch die Kripo Nürnberg sucht einen Bankräuber. Der Täter erbeutete in einer Filiale der Bayrischen Vereinsbank 40.000 DM. Neben den Bankangestellten bedrohte er auch noch eine etwa 50 Jährige Kundin, die gerade Geld abheben wollte.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(teilw.) Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte der Kripo Köln konnte schlussendlich ermittelt und festgenommen werden. Er lebte in Australien und reiste für alle seine Überfälle jeweils extra an. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[242#XY-UP|Sendung vom 10.01.1992]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Im Zuständigkeitsbereich der Kripo Würzburg wurde eine Frau ermordet, Tatverdächtiger ist der Ehemann. Franz F. wird dringend gesucht und hat in seinem Umfeld angedeutet, dass er seine Äußerlichkeiten verändert hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er mit einem schwarzen BMW-Kombi unterwegs.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte schlussendlich in Österreich festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Gefängnisausbrecher (Reinhold G.), der vermutlich bewaffnet ist und als gefährlich gilt. Ihm gelang während einer Fahrt die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Das Landeskriminalamt Düsseldorf sucht einen Mann (Ernest T.), dem 81 Urkundenfälschungen vorgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Calw fahndet nach dem in einem brutalen Raubüberfall als Haupttäter geltenden Hermann K., der zusammen mit seinen drei inzwischen festgenommenen Komplizen einen Mann für eine Beute von 100 DM brutal zusammengeschlagen hat. Das Opfer starb im Krankenhaus an den Folgen des Überfalls.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Celle festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF8}}&#039;&#039;&#039;SF 8:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Trickbetrüger (Jürgen K.), der quer durch Deutschland zieht und vor allem ältere Frauen beklaut; 130 Fälle sind bekannt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 110.000 DM.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Frankfurt a. Main festgenommen werden. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst  - der Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus vergangenen Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039;  Es gab zwar zu dem von Interpol Wien gesuchten Trickbetrüger Reinfried S. Hinweise auf einen Aufenthalt in Deutschland, aber zum Zeitpunkt der Sendung ist er noch flüchtig - Erst in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; kann Peter Nidetzky über seine Festnahme berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die schweizerischen Behörden lieferten einen Nachtrag mit weiteren Fragen zu zwei Männern, die inzwischen festgenommen werden konnten: Dem Ausbrecherkönig Walter Niklaus S. („ein alter Bekannter“, Konrad) und seinem Mithäftling Eduard R. Sie weigern sich aber der Kriminalpolizei Auskunft über zwei Schlüssel zu geben, die möglicherweise zu einer von ihnen angemietete Wohnung passen könnten. Die Polizei vermutet, dass sich in der Wohnung weitere Beweismaterialien befinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Für die Kripo Saarbrücken gibt es neue Erkenntnisse über den Arzt Manfred B., dem vorgeworfen wurde, mehrere Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kripo weiß zwar noch nicht, wo er sich heute aufhält, doch er soll laut Zeugenaussagen als Musiker oder Alleinunterhalter mit falschem Namen unterwegs sein und auch auf St. Pauli gespielt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[223#SF2|Sendung vom 09.02.1990]]:&#039;&#039;&#039; In der Schweiz konnte U-Haft Flüchtling Jakob Z., dem &amp;quot;bandenmäßiger Einbruchdiebstahl&amp;quot; vorgeworfen wird, auf seiner Flucht festgenommen werden. Er soll insgesamt über 260 Straftaten verübt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[219#FF1|Sendung vom 06.10.1989]]:&#039;&#039;&#039; Die Einbruchsserie mit Mordversuch konnte geklärt werden. Der Täter schoss damals in Odenspiel bei Gummersbach einen Geschäftsinhaber nieder, nachdem er etliche Einbrüche verübte. Einige Monate später schoss er auch auf Polizisten. Zusammen mit etlichen anderen Straftaten konnte der Fall nun gelöst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Der Taten dringend verdächtig war der verurteilte Gewalttäter und Gefängnisausbrecher Rüdiger E. Weil er zu den Vorwürfen aber keine Angaben machen will, werden in der &#039;&#039;&#039;[[238#XY-UP|Sendung vom 13.09.1991]]&#039;&#039;&#039; neue Fragen an die Öffentlichkeit gestellt. - Nach ihm wurde bereits im &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[207#SF1|Sendung vom 15.07.1988]]&#039;&#039;&#039; für die Kripo Tübingen gefahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[214#SF5|Sendung vom 07.04.1989]]:&#039;&#039;&#039; Der Finanzbeamte Gerhard S., der zahlreiche Kunden betrogen hat und dann nach Südamerika ausgewandert ist, hat sich in Caracas/Venezuela der Deutschen Botschaft gestellt. Bereits nach einigen Wochen war sein schönes Leben vorbei. Er hatte zu wenig Geld, kam zurück nach Deutschland und die Kripo Bochum konnte ihn schließlich am 13. Juni 1990 auf dem Frankfurter Flughafen festnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Edes Einleitung zum [[227#FF2|Filmfall 2]]: &#039;&#039;„Der nächste Fall, zuständig die Kripo Köln, bestätigt wieder einmal eine kriminalistische Binsenweisheit, die insbesondere von jüngeren Menschen oft verdrängt wird. Am schnellen Geld, so könnte man diesen Erfahrungssatz formulieren, hängt immer ein besonderes Risiko.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 01.06.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 07.09.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aßlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basel-Stadt (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calw (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caracas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Celle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochheim am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpol (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster/Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niddatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordrhein-Westfalen (LKA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nürnberg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontresina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tübingen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venezuela (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:227}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=VF_033_(Sendung_vom_27.11.1971)&amp;diff=46773</id>
		<title>VF 033 (Sendung vom 27.11.1971)</title>
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		<updated>2024-06-19T06:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Fingierte Versteigerung von Teppichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion ist von Dreistigkeit überrascht; Teppichversteigerung in Gaststätte; örtlicher Gerichtsvollzieher preist vermeintlich wertvolle Teppiche an; interessiertes Publikum angelockt durch Aussicht, Dinge schon zum halben Preis ihres Wertes ersteigern zu können; Männer im Publikum treiben Preis hoch, achten aber darauf, nicht den Zuschlag zu bekommen; Bakhtiar-Teppich wird mit 6.000 DM angesetzt, Mindestgebot 3.000 DM, Frau ersteigert Teppich schließlich nach Bieterduell für 3.500 DM. Nach Auktion: Gerichtsvollzieher macht Abrechnung fertig, &amp;quot;Gläubiger&amp;quot; Kaufmann erhält 400.000 DM, für &amp;quot;Schuldner&amp;quot; Romanowski bleiben 340 DM übrig. Was Gerichtsvollzieher nicht ahnt:  für Betrugsmasche eingespannt; Kaufmann und Romanowski sind ein Team. Rückblende: Kaufmann und Romanowski beim Rechtsanwalt, der es &amp;quot;mit seinen Standespflichten nicht so genau nimmt&amp;quot;; Romanowksi unterschreibt Schuldanerkenntnis über 400.000 DM, gleichzeitig signiert Kaufmann zur Sicherheit ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass diese Schuld nicht besteht. Anwalt besorgt mit Schuldanerkenntnis bei Gericht Zahlungsbefehl, erklärt Romanowski, dass er die Schuld dann anerkennen und vor Gericht angeben müsse, nicht zahlen zu können. So komme Anwalt an vollstreckbaren Schuldtitel für den Gerichtsvollzieher. Ortswechsel Hamburger Zollfreilager: Romanowski und Kaufmann holen eine Ladung Orientteppiche im Wert von 120.000 DM ab; sind gute Kunden bei Importfirma und erhalten Ware auf Kommission; Männer trennen sich; Romanowski fährt mit Teppichen zu Gaststätte aufs Land, wo vermeintlich Verkaufsaktion stattfinden soll; Kaufmann hat mit den entsprechenden Dokumenten inzwischen örtlichen Gerichtsvollzieher aktiviert und lässt Teppiche pfänden; Fake-Streit zwischen beiden Männern; Liste mit deutlich überhöhten Teppichpreisen; Gerichtsvollzieher hat aber keinen Grund daran zu zweifeln, dass hier zwei Teppichfachleute streiten und stellt deshalb Preise nicht in Frage; Kaufmann und Romanowski räumen in Dialog auch geschickt einwöchige Frist bis zur Versteigerung aus dem Weg; Gerichtsvollzieher bringt Ankündigung schnell in die Zeitung; Versteigerung schon zwei Tage später. Käufer glauben, Schnapper-Deals gemacht zu haben; tatsächlich Teppiche weit über Wert versteigert; Romanowski und Kaufmann machen 280.000 DM Gewinn; Irrglaube, dass es bei Auktionen alles günstig gibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Herr Breisig, Eberhard Möbius als Rechtsanwalt, Karl-Heinz Kreienbaum als Willi Romanowski, Joachim Wolff als Arthur Kaufmann, Rolf Jahncke als Teppichimporteur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;So, meine Herren, ich habe hier wieder ein Schuldanerkenntnis vorbereitet. Diesmal, wie gewünscht, über 400 000 DM; Sie müssen hier unterschreiben, Herr Romanowski!&amp;quot; &amp;quot;Und ... zu Ihrer Sicherheit, die Bestätigung von Herrn Kaufmann, dass diese Schuld nicht besteht! Wenn Sie bitte auch unterschreiben wollen, Herr Kaufmann!&amp;quot; &amp;quot;Aber ich darf noch einmal betonen, dass ich offiziell natürlich von dieser Sache nichts weiß!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Bei euren Umsätzen ... ist doch nicht zu befürchten, dass ihr nicht bezahlen könnt!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Erneut ein &amp;quot;Long Con&amp;quot; (Trickgaunerei mit verschiedenen Rollen, die sich über Wochen oder Monate zieht), wie beim &amp;quot;Einspannbetrug&amp;quot; in [[VF 009 (Sendung vom 28.06.1966)#Einspannbetrug|Folge 9]]. Ge&#039;&#039;rrr&#039;&#039;ichtsvollzieher war beim selben Sprechtrainer wie Sabine Zimmermann. Im Anschluss erklärt ein vereidigter Teppichgutachter der IHK Mannheim, dass man sich beim Kauf nur durch das Urteil eines Sachverständigen vor Nepp schützen könne. Wertgutachten koste zwischen sechs und 15 Mark und stehe in keinem Verhältnis zum Preis eines Teppichs. Zur Veranschaulichung hat er zwei identisch aussehende Buchara-Teppiche im Studio: sehen fast gleich aus, fühlten sich für Laien gleich an und hätten ähnlich feine Knüpfung. Trotzdem sei der eine 400 und der andere 3.000 DM wert. An dem billigen Stück würde man &#039;&#039;&amp;quot;nur wenig Freude haben - vor allem, wenn man es zum Preis des Teuren gekauft hätte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch hier wird Unwissenheit ausgenutzt; Freitagabend; Einkauf; Motor springt nicht an; 72er TÜV-Plakette; &amp;quot;zufällig&amp;quot; taucht KFZ-Mechaniker auf; neuer Motor; mit Schraubenzieher im Motor hantieren; Trinkgeld von 20 DM; kleine Defekte einbauen; nicht nur finanzieller Schaden, sondern auch Gewalttaten; junge Mitarbeiterin eines Reisebüros hat Wagenprobleme; der &amp;quot;zufällige&amp;quot; Mechaniker repariert Wagen nicht ganz; Mann mitnehmen, um Versuche durchzuführen; aus der Innenstadt von Köln herausfahren und in Vorort fahren; von der Schnellstraße auf einen Feldweg abbiegen; dort ist der Wagen vollends defekt; jetzt kommt der Mann zur Sache: Vergewaltigungen!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Peter Reisdorf, Joachim Henschke als Mechaniker, Isolde Barth als Reisebüroangestellte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt geht er ja wieder überhaupt nicht mehr!&amp;quot;; &amp;quot;Jaaaa - aber ich weiß jetzt genau, was kaputt ist.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber können Sie das denn hier reparieren?&amp;quot;; &amp;quot;Wenn ich will, ist das nur &#039;n Handgriff. Wissen Sie - ich hab&#039; jetzt nämlich viel Zeit. Wegen Ihnen hab&#039; ich nämlich mein Rendez-vous heute abend am Bahnhof versäumt.&amp;quot;; &amp;quot;Das tut mir aber sehr leid. Natürlich bezahl&#039; ich Ihnen die Reparatur sehr gern. Vielleicht - vielleicht können Sie auf &#039;m Rückweg irgendwo telefonieren!&amp;quot;; &amp;quot;Telefonier&#039;n? Was hab&#039; ich denn davon? Nein - ist mir viel lieber, wenn du jetzt &#039;n bißchen lieb und nett zu mir bist!&amp;quot;; &amp;quot;Lassen Sie das, machen Sie doch keinen Unsinn!&amp;quot;; &amp;quot;Nun hab&#039; dich doch nicht so, du bist doch sonst sicher auch nicht so zimperlich!&amp;quot;; &amp;quot;Nein! Hören Sie auf! Hilfe! Hilfe! Hilfe!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Im Film ist mehrfach der weiße [https://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Kapit%C3%A4n/Admiral/Diplomat_B#Besondere_Karosserieversionen Opel Admiral B „ZDF-Coupé“] des Kamerateams zu sehen, ein Spezialumbau mit Schrägheck und großer Heckklappe.&amp;lt;br&amp;gt;Der zweite Fall beginnt auf dem alten Vorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof am Breslauer Platz, wo seit Ende der &#039;70er Jahre der Omnibusbahnhof steht; dieser stand damals auf der anderen Seite des Hauptbahnhofes. Der Kölner Hauptbahnhof hatte seinerzeit auch nur neun (statt heute elf) Gleise. Der Filmfall könnte als Vorbeugefilmfall auch zu XY passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Musteranlagenbetrug mit Hausputz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Besitzer von kleinen Eigenheimen im Visier; 50er-Jahre-Siedlung in kleiner Gemeinde im Hunsrück; am Haus der Familie Jacobi müsste mal der Putz ausgebessert werden; Geld hat dafür leider nicht gereicht; gesamte Familie beim Hausputz; Schwindel-Firma NOVOPUTZ GmbH mit Annonce in Heimatzeitung, die auch Jacobis abonniert haben; Vater Felix am Frühstückstisch angetan von Aussicht auf neuartige Kunststoffbeschichtung der Fassade mit 20 Jahren Garantie; für Musterhäuser müsse nur Materialpreis erstattet werden; Prospektanfrage wird an Ehefrau delegiert; statt Infoblättchen kommen Vertreter; Jacobis Haus natürlich als NOVOPUTZ-Musterhaus geeignet; Vertreter rauscht durch Zahlen und kann gut kopfrechnen; Felix hat noch Fragen zu Gerüststell- und Montagekosten, die im Vertrag erwähnt sind, gelten laut Vertreter aber nicht für Musterhäuser; Druck aufbauen durch Hinweis, dass nur noch ein Musterhaus zu vergeben sei; Jacobi unterschreibt schließlich Verträge. NOVOPUTZ-Inhaber kauft in Malermarkt gewöhnliche weiße Farbe, kleistert NOVOPUTZ-Etiketten darauf; Handwerker erscheinen bei Jacobis: Hausfassade jetzt doch ziemich ungeeignet, müsse erst ausgebessert werden, bevor Farbe draufkomme. Gerüst und Arbeitsstunden sind natürlich nicht ausgenommen. Ede: Jacobi in der Zwickmühle – wirft er seinem Geld noch weiteres hinterher, komme er statt 2.850 DM auf weit über 7.000 DM Gesamtkosten, mehr als bei Firmen im Ort. Bläst er die Sanierung ab, läuft er Gefahr, 30 bis 40 Prozent der im Vertrag vereinbarten Kosten zahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Conrad Dahlke als Felix Jacobi, Annemarie Schlaebitz als Mathilde Jacobi, Hanns Franken als Vertreter #1, Jobst Noelle als Vertreter #2, Fred York als Vorarbeiter   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn der Weg nicht ordentlich gefegt wird, merkt ihr das nächste Woche am Taschengeld!&amp;quot; – &amp;quot;Immer müssen wir alles machen, ich hab überhaupt keine Lust!&amp;quot; / &amp;quot;Nu iss&#039; doch mal&#039;n bisschen anständiger, Junge. Siehst ja aus wie&#039;n Indianer auf&#039;m Kriegspfad!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der Scherenschleifer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kleine Beträge summieren sich; Scherenschleifer; ältere Menschen sind wieder einmal die Opfer; nur putzen und in schwarzes Tuch wickeln; 4,80 DM; Skepsis wird zerstreut; Papierschnitzel; 2,40 DM für nichts; leicht auf 80-400 DM pro Tag bringen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre - hundert Maschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>VF 033 (Sendung vom 27.11.1971)</title>
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		<updated>2024-06-19T06:41:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Fingierte Versteigerung von Teppichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion ist von Dreistigkeit überrascht; Teppichversteigerung in Gaststätte; örtlicher Gerichtsvollzieher preist vermeintlich wertvolle Teppiche an; interessiertes Publikum angelockt durch Aussicht, Dinge schon zum halben Preis ihres Wertes ersteigern zu können; Männer im Publikum treiben Preis hoch, achten aber darauf, nicht den Zuschlag zu bekommen; Bakhtiar-Teppich wird mit 6.000 DM angesetzt, Mindestgebot 3.000 DM, Frau ersteigert Teppich schließlich nach Bieterduell für 3.500 DM. Nach Auktion: Gerichtsvollzieher macht Abrechnung fertig, &amp;quot;Gläubiger&amp;quot; Kaufmann erhält 400.000 DM, für &amp;quot;Schuldner&amp;quot; Romanowski bleiben 340 DM übrig. Was Gerichtsvollzieher nicht ahnt:  für Betrugsmasche eingespannt; Kaufmann und Romanowski sind ein Team. Rückblende: Kaufmann und Romanowski beim Rechtsanwalt, der es &amp;quot;mit seinen Standespflichten nicht so genau nimmt&amp;quot;; Romanowksi unterschreibt Schuldanerkenntnis über 400.000 DM, gleichzeitig signiert Kaufmann zur Sicherheit ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass diese Schuld nicht besteht. Anwalt besorgt mit Schuldanerkenntnis bei Gericht Zahlungsbefehl, erklärt Romanowski, dass er die Schuld dann anerkennen und vor Gericht angeben müsse, nicht zahlen zu können. So komme Anwalt an vollstreckbaren Schuldtitel für den Gerichtsvollzieher. Ortswechsel Hamburger Zollfreilager: Romanowski und Kaufmann holen eine Ladung Orientteppiche im Wert von 120.000 DM ab; sind gute Kunden bei Importfirma und erhalten Ware auf Kommission; Männer trennen sich; Romanowski fährt mit Teppichen zu Gaststätte aufs Land, wo vermeintlich Verkaufsaktion stattfinden soll; Kaufmann hat mit den entsprechenden Dokumenten inzwischen örtlichen Gerichtsvollzieher aktiviert und lässt Teppiche pfänden; Fake-Streit zwischen beiden Männern; Liste mit deutlich überhöhten Teppichpreisen; Gerichtsvollzieher hat aber keinen Grund daran zu zweifeln, dass hier zwei Teppichfachleute streiten und stellt deshalb Preise nicht in Frage; Kaufmann und Romanowski räumen in Dialog auch geschickt einwöchige Frist bis zur Versteigerung aus dem Weg; Gerichtsvollzieher bringt Ankündigung schnell in die Zeitung; Versteigerung schon zwei Tage später. Käufer glauben, Schnapper-Deals gemacht zu haben; tatsächlich Teppiche weit über Wert versteigert; Romanowski und Kaufmann machen 280.000 DM Gewinn; Irrglaube, dass es bei Auktionen alles günstig gibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Herr Breisig, Eberhard Möbius als Rechtsanwalt, Karl-Heinz Kreienbaum als Willi Romanowski, Joachim Wolff als Arthur Kaufmann, Rolf Jahncke als Teppichimporteur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;So, meine Herren, ich habe hier wieder ein Schuldanerkenntnis vorbereitet. Diesmal, wie gewünscht, über 400 000 DM; Sie müssen hier unterschreiben, Herr Romanowski!&amp;quot; &amp;quot;Und ... zu Ihrer Sicherheit, die Bestätigung von Herrn Kaufmann, dass diese Schuld nicht besteht! Wenn Sie bitte auch unterschreiben wollen, Herr Kaufmann!&amp;quot; &amp;quot;Aber ich darf noch einmal betonen, dass ich offiziell natürlich von dieser Sache nichts weiß!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Bei euren Umsätzen ... ist doch nicht zu befürchten, dass ihr nicht bezahlen könnt!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Erneut ein &amp;quot;Long Con&amp;quot; (Trickgaunerei mit verschiedenen Rollen, die sich über Wochen oder Monate zieht), wie beim &amp;quot;Einspannbetrug&amp;quot; in [[VF 009 (Sendung vom 28.06.1966)#Einspannbetrug|Folge 9]]. Ge&#039;&#039;rrr&#039;&#039;ichtsvollzieher war beim selben Sprechtrainer wie Sabine Zimmermann. Im Anschluss erklärt ein vereidigter Teppichgutachter der IHK Mannheim, dass man sich beim Kauf nur durch das Urteil eines Sachverständigen vor Nepp schützen könne. Wertgutachten koste zwischen sechs und 15 Mark und stehe in keinem Verhältnis zum Preis eines Teppichs. Zur Veranschaulichung hat er zwei identisch aussehende Buchara-Teppiche im Studio: sehen fast gleich aus, fühlten sich für Laien gleich an und hätten ähnlich feine Knüpfung. Trotzdem sei der eine 400 und der andere 3.000 DM wert. An dem billigen Stück würde man &#039;&#039;&amp;quot;nur wenig Freude haben - vor allem, wenn man es zum Preis des Teuren gekauft hätte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch hier wird Unwissenheit ausgenutzt; Freitagabend; Einkauf; Motor springt nicht an; 72er TÜV-Plakette; &amp;quot;zufällig&amp;quot; taucht KFZ-Mechaniker auf; neuer Motor; mit Schraubenzieher im Motor hantieren; Trinkgeld von 20 DM; kleine Defekte einbauen; nicht nur finanzieller Schaden, sondern auch Gewalttaten; junge Mitarbeiterin eines Reisebüros hat Wagenprobleme; der &amp;quot;zufällige&amp;quot; Mechaniker repariert Wagen nicht ganz; Mann mitnehmen, um Versuche durchzuführen; aus der Innenstadt von Köln herausfahren und in Vorort fahren; von der Schnellstraße auf einen Feldweg abbiegen; dort ist der Wagen vollends defekt; jetzt kommt der Mann zur Sache: Vergewaltigungen!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Peter Reisdorf, Joachim Henschke als Mechaniker, Isolde Barth als Reisebüroangestellte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt geht er ja wieder überhaupt nicht mehr!&amp;quot;; &amp;quot;Jaaaa - aber ich weiß jetzt genau, was kaputt ist.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber können Sie das denn hier reparieren?&amp;quot;; &amp;quot;Wenn ich will, ist das nur &#039;n Handgriff. Wissen Sie - ich hab&#039; jetzt nämlich viel Zeit. Wegen Ihnen hab&#039; ich nämlich mein Rendez-vous heute abend am Bahnhof versäumt.&amp;quot;; &amp;quot;Das tut mir aber sehr leid. Natürlich bezahl&#039; ich Ihnen die Reparatur sehr gern. Vielleicht - vielleicht können Sie auf &#039;m Rückweg irgendwo telefonieren!&amp;quot;; &amp;quot;Telefonier&#039;n? Was hab&#039; ich denn davon? Nein - ist mir viel lieber, wenn du jetzt &#039;n bißchen lieb und nett zu mir bist!&amp;quot;; &amp;quot;Lassen Sie das, machen Sie doch keinen Unsinn!&amp;quot;; &amp;quot;Nun hab&#039; dich doch nicht so, du bist doch sonst sicher auch nicht so zimperlich!&amp;quot;; &amp;quot;Nein! Hören Sie auf! Hilfe! Hilfe! Hilfe!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Im Film ist mehrfach der weiße [https://de.wikipedia.org/wiki/Opel_Kapit%C3%A4n/Admiral/Diplomat_B#Besondere_Karosserieversionen Opel Admiral B „ZDF-Coupé“] des Kamerateams zu sehen, ein Spezialumbau mit Schrägheck und großer Heckklappe.&amp;lt;br&amp;gt;Der zweite Fall beginnt auf dem alten Vorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof am Breslauer Platz, wo seit Ende der &#039;70er Jahre der Omnibusbahnhof steht; dieser stand damals auf der anderen Seite des Hauptbahnhofes. Der Kölner Hauptbahnhof hatte seinerzeit auch nur neun (statt heute elf) Gleise. Der Filmfall könnte als Vorbeugefilmfall auch zu XY passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Musteranlagenbetrug mit Hausputz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Besitzer von kleinen Eigenheimen im Visier; 50er-Jahre-Siedlung in kleiner Gemeinde im Hunsrück; am Haus der Familie Jacobi müsste mal der Putz ausgebessert werden; Geld hat dafür leider nicht gereicht; gesamte Familie beim Hausputz; Schwindel-Firma NOVOPUTZ GmbH mit Annonce in Heimatzeitung, die auch Jacobis abonniert haben; Vater Felix am Frühstückstisch angetan von Aussicht auf neuartige Kunststoffbeschichtung der Fassade mit 20 Jahren Garantie; für Musterhäuser müsse nur Materialpreis erstattet werden; Prospektanfrage wird an Ehefrau delegiert; statt Infoblättchen kommen Vertreter; Jacobis Haus natürlich als NOVOPUTZ-Musterhaus geeignet; Vertreter rauscht durch Zahlen und kann gut kopfrechnen; Felix hat noch Fragen zu Gerüststell- und Montagekosten, die im Vertrag erwähnt sind, gelten laut Vertreter aber nicht für Musterhäuser; Druck aufbauen durch Hinweis, dass nur noch ein Musterhaus zu vergeben sei; Jacobi unterschreibt schließlich Verträge. NOVOPUTZ-Inhaber kauft in Malermarkt gewöhnliche weiße Farbe, kleistert NOVOPUTZ-Etiketten darauf; Handwerker erscheinen bei Jacobis: Hausfassade jetzt doch ziemich ungeeignet, müsse erst ausgebessert werden, bevor Farbe draufkomme. Gerüst und Arbeitsstunden sind natürlich nicht ausgenommen. Ede: Jacobi in der Zwickmühle – wirft er seinem Geld noch weiteres hinterher, komme er statt 2.850 DM auf weit über 7.000 DM Gesamtkosten, mehr als bei Firmen im Ort. Bläst er die Sanierung ab, läuft er Gefahr, 30 bis 40 Prozent der im Vertrag vereinbarten Kosten zahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Conrad Dahlke als Felix Jacobi, Annemarie Schlaebitz als Mathilde Jacobi, Hanns Franken als Vertreter #1, Jobst Noelle als Vertreter #2, Fred York als Vorarbeiter   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn der Weg nicht ordentlich gefegt wird, merkt ihr das nächste Woche am Taschengeld!&amp;quot; – &amp;quot;Immer müssen wir alles machen, ich hab überhaupt keine Lust!&amp;quot; / &amp;quot;Nu iss&#039; doch mal&#039;n bisschen anständiger, Junge. Siehst ja aus wie&#039;n Indianer auf&#039;m Kriegspfad!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der Scherenschleifer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kleine Beträge summieren sich; Scherenschleifer; ältere Menschen sind wieder einmal die Opfer; nur putzen und in schwarzes Tuch wickeln; 4,80 DM; Skepsis wird zerstreut; Papierschnitzel; 2,40 DM für nichts; leicht auf 80-400 DM pro Tag bringen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre - hundert Maschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
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		<updated>2024-06-19T06:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}} Musteranlagenbetrug mit Hausputz */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}} Fingierte Versteigerung von Teppichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Redaktion ist von Dreistigkeit überrascht; Teppichversteigerung in Gaststätte; örtlicher Gerichtsvollzieher preist vermeintlich wertvolle Teppiche an; interessiertes Publikum angelockt durch Aussicht, Dinge schon zum halben Preis ihres Wertes ersteigern zu können; Männer im Publikum treiben Preis hoch, achten aber darauf, nicht den Zuschlag zu bekommen; Bakhtiar-Teppich wird mit 6.000 DM angesetzt, Mindestgebot 3.000 DM, Frau ersteigert Teppich schließlich nach Bieterduell für 3.500 DM. Nach Auktion: Gerichtsvollzieher macht Abrechnung fertig, &amp;quot;Gläubiger&amp;quot; Kaufmann erhält 400.000 DM, für &amp;quot;Schuldner&amp;quot; Romanowski bleiben 340 DM übrig. Was Gerichtsvollzieher nicht ahnt:  für Betrugsmasche eingespannt; Kaufmann und Romanowski sind ein Team. Rückblende: Kaufmann und Romanowski beim Rechtsanwalt, der es &amp;quot;mit seinen Standespflichten nicht so genau nimmt&amp;quot;; Romanowksi unterschreibt Schuldanerkenntnis über 400.000 DM, gleichzeitig signiert Kaufmann zur Sicherheit ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass diese Schuld nicht besteht. Anwalt besorgt mit Schuldanerkenntnis bei Gericht Zahlungsbefehl, erklärt Romanowski, dass er die Schuld dann anerkennen und vor Gericht angeben müsse, nicht zahlen zu können. So komme Anwalt an vollstreckbaren Schuldtitel für den Gerichtsvollzieher. Ortswechsel Hamburger Zollfreilager: Romanowski und Kaufmann holen eine Ladung Orientteppiche im Wert von 120.000 DM ab; sind gute Kunden bei Importfirma und erhalten Ware auf Kommission; Männer trennen sich; Romanowski fährt mit Teppichen zu Gaststätte aufs Land, wo vermeintlich Verkaufsaktion stattfinden soll; Kaufmann hat mit den entsprechenden Dokumenten inzwischen örtlichen Gerichtsvollzieher aktiviert und lässt Teppiche pfänden; Fake-Streit zwischen beiden Männern; Liste mit deutlich überhöhten Teppichpreisen; Gerichtsvollzieher hat aber keinen Grund daran zu zweifeln, dass hier zwei Teppichfachleute streiten und stellt deshalb Preise nicht in Frage; Kaufmann und Romanowski räumen in Dialog auch geschickt einwöchige Frist bis zur Versteigerung aus dem Weg; Gerichtsvollzieher bringt Ankündigung schnell in die Zeitung; Versteigerung schon zwei Tage später. Käufer glauben, Schnapper-Deals gemacht zu haben; tatsächlich Teppiche weit über Wert versteigert; Romanowski und Kaufmann machen 280.000 DM Gewinn; Irrglaube, dass es bei Auktionen alles günstig gibt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Kahlert als Herr Breisig, Eberhard Möbius als Rechtsanwalt, Karl-Heinz Kreienbaum als Willi Romanowski, Joachim Wolff als Arthur Kaufmann, Rolf Jahncke als Teppichimporteur&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;So, meine Herren, ich habe hier wieder ein Schuldanerkenntnis vorbereitet. Diesmal, wie gewünscht, über 400 000 DM; Sie müssen hier unterschreiben, Herr Romanowski!&amp;quot; &amp;quot;Und ... zu Ihrer Sicherheit, die Bestätigung von Herrn Kaufmann, dass diese Schuld nicht besteht! Wenn Sie bitte auch unterschreiben wollen, Herr Kaufmann!&amp;quot; &amp;quot;Aber ich darf noch einmal betonen, dass ich offiziell natürlich von dieser Sache nichts weiß!&amp;quot;&#039;&#039;; &#039;&#039;&amp;quot;Bei euren Umsätzen ... ist doch nicht zu befürchten, dass ihr nicht bezahlen könnt!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Erneut ein &amp;quot;Long Con&amp;quot; (Trickgaunerei mit verschiedenen Rollen, die sich über Wochen oder Monate zieht), wie beim &amp;quot;Einspannbetrug&amp;quot; in [[VF 009 (Sendung vom 28.06.1966)#Einspannbetrug|Folge 9]]. Ge&#039;&#039;rrr&#039;&#039;ichtsvollzieher war beim selben Sprechtrainer wie Sabine Zimmermann. Im Anschluss erklärt ein vereidigter Teppichgutachter der IHK Mannheim, dass man sich beim Kauf nur durch das Urteil eines Sachverständigen vor Nepp schützen könne. Wertgutachten koste zwischen sechs und 15 Mark und stehe in keinem Verhältnis zum Preis eines Teppichs. Zur Veranschaulichung hat er zwei identisch aussehende Buchara-Teppiche im Studio: sehen fast gleich aus, fühlten sich für Laien gleich an und hätten ähnlich feine Knüpfung. Trotzdem sei der eine 400 und der andere 3.000 DM wert. An dem billigen Stück würde man &#039;&#039;&amp;quot;nur wenig Freude haben - vor allem, wenn man es zum Preis des Teuren gekauft hätte.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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=== {{Anker|FF2}} KFZ-Manipulation durch falschen Helfer ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Auch hier wird Unwissenheit ausgenutzt; Freitagabend; Einkauf; Motor springt nicht an; 72er TÜV-Plakette; &amp;quot;zufällig&amp;quot; taucht KFZ-Mechaniker auf; neuer Motor; mit Schraubenzieher im Motor hantieren; Trinkgeld von 20 DM; kleine Defekte einbauen; nicht nur finanzieller Schaden, sondern auch Gewalttaten; junge Mitarbeiterin eines Reisebüros hat Wagenprobleme; der &amp;quot;zufällige&amp;quot; Mechaniker repariert Wagen nicht ganz; Mann mitnehmen, um Versuche durchzuführen; aus der Innenstadt von Köln herausfahren und in Vorort fahren; von der Schnellstraße auf einen Feldweg abbiegen; dort ist der Wagen vollends defekt; jetzt kommt der Mann zur Sache: Vergewaltigungen!&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Lothar Ostermann als Peter Reisdorf, Joachim Henschke als Mechaniker, Isolde Barth als Reisebüroangestellte&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Jetzt geht er ja wieder überhaupt nicht mehr!&amp;quot;; &amp;quot;Jaaaa - aber ich weiß jetzt genau, was kaputt ist.&amp;quot;; &amp;quot;Ja, aber können Sie das denn hier reparieren?&amp;quot;; &amp;quot;Wenn ich will, ist das nur &#039;n Handgriff. Wissen Sie - ich hab&#039; jetzt nämlich viel Zeit. Wegen Ihnen hab&#039; ich nämlich mein Rendez-vous heute abend am Bahnhof versäumt.&amp;quot;; &amp;quot;Das tut mir aber sehr leid. Natürlich bezahl&#039; ich Ihnen die Reparatur sehr gern. Vielleicht - vielleicht können Sie auf &#039;m Rückweg irgendwo telefonieren!&amp;quot;; &amp;quot;Telefonier&#039;n? Was hab&#039; ich denn davon? Nein - ist mir viel lieber, wenn du jetzt &#039;n bißchen lieb und nett zu mir bist!&amp;quot;; &amp;quot;Lassen Sie das, machen Sie doch keinen Unsinn!&amp;quot;; &amp;quot;Nun hab&#039; dich doch nicht so, du bist doch sonst sicher auch nicht so zimperlich!&amp;quot;; &amp;quot;Nein! Hören Sie auf! Hilfe! Hilfe! Hilfe!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Der zweite Fall beginnt auf dem alten Vorplatz vor dem Kölner Hauptbahnhof am Breslauer Platz, wo seit Ende der &#039;70er Jahre der Omnibusbahnhof steht; dieser stand damals auf der anderen Seite des Hauptbahnhofes. Der Kölner Hauptbahnhof hatte seinerzeit auch nur neun (statt heute elf) Gleise. Der Filmfall könnte als Vorbeugefilmfall auch zu XY passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}} Musteranlagenbetrug mit Hausputz ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Besitzer von kleinen Eigenheimen im Visier; 50er-Jahre-Siedlung in kleiner Gemeinde im Hunsrück; am Haus der Familie Jacobi müsste mal der Putz ausgebessert werden; Geld hat dafür leider nicht gereicht; gesamte Familie beim Hausputz; Schwindel-Firma NOVOPUTZ GmbH mit Annonce in Heimatzeitung, die auch Jacobis abonniert haben; Vater Felix am Frühstückstisch angetan von Aussicht auf neuartige Kunststoffbeschichtung der Fassade mit 20 Jahren Garantie; für Musterhäuser müsse nur Materialpreis erstattet werden; Prospektanfrage wird an Ehefrau delegiert; statt Infoblättchen kommen Vertreter; Jacobis Haus natürlich als NOVOPUTZ-Musterhaus geeignet; Vertreter rauscht durch Zahlen und kann gut kopfrechnen; Felix hat noch Fragen zu Gerüststell- und Montagekosten, die im Vertrag erwähnt sind, gelten laut Vertreter aber nicht für Musterhäuser; Druck aufbauen durch Hinweis, dass nur noch ein Musterhaus zu vergeben sei; Jacobi unterschreibt schließlich Verträge. NOVOPUTZ-Inhaber kauft in Malermarkt gewöhnliche weiße Farbe, kleistert NOVOPUTZ-Etiketten darauf; Handwerker erscheinen bei Jacobis: Hausfassade jetzt doch ziemich ungeeignet, müsse erst ausgebessert werden, bevor Farbe draufkomme. Gerüst und Arbeitsstunden sind natürlich nicht ausgenommen. Ede: Jacobi in der Zwickmühle – wirft er seinem Geld noch weiteres hinterher, komme er statt 2.850 DM auf weit über 7.000 DM Gesamtkosten, mehr als bei Firmen im Ort. Bläst er die Sanierung ab, läuft er Gefahr, 30 bis 40 Prozent der im Vertrag vereinbarten Kosten zahlen zu müssen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Conrad Dahlke als Felix Jacobi, Annemarie Schlaebitz als Mathilde Jacobi, Hanns Franken als Vertreter #1, Jobst Noelle als Vertreter #2, Fred York als Vorarbeiter   &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&amp;quot;Wenn der Weg nicht ordentlich gefegt wird, merkt ihr das nächste Woche am Taschengeld!&amp;quot; – &amp;quot;Immer müssen wir alles machen, ich hab überhaupt keine Lust!&amp;quot; / &amp;quot;Nu iss&#039; doch mal&#039;n bisschen anständiger, Junge. Siehst ja aus wie&#039;n Indianer auf&#039;m Kriegspfad!&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|EX}} Experiment: Der Scherenschleifer ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kleine Beträge summieren sich; Scherenschleifer; ältere Menschen sind wieder einmal die Opfer; nur putzen und in schwarzes Tuch wickeln; 4,80 DM; Skepsis wird zerstreut; Papierschnitzel; 2,40 DM für nichts; leicht auf 80-400 DM pro Tag bringen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Acht Jahre - hundert Maschen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[VF 032 (Sendung vom 11.09.1971)]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[VF 034 (Sendung vom 26.02.1972)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zur Übersicht: &#039;&#039;&#039;[[Vorsicht Falle – Alle Sendungen]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1971]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betrug mit Ramschware]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:KFZ-Manipulation]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musteranlagenbetrug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Experiment]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_08.10.1976&amp;diff=46758</id>
		<title>Sendung vom 08.10.1976</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_08.10.1976&amp;diff=46758"/>
		<updated>2024-06-18T09:59:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Vermisstenfall Karin T. (&amp;quot;Der letzte Anruf&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Duisburg&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Kalitschke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; Samstag, 08. Mai 1976&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Viele Menschen draußen an warmen Frühlingstag; 10-jährige Karin T. aus Möllen, Stadtteil von Voerde am Niederrhein, will mit 15-jährigen Schwester Margit alte Freundinnen im etwa fünf km entfernten Dusiburg-Walsum besuchen; Walsum bis vor kurzem noch Wohnort von Familie T.; Ermahnung der Mutter zur Vorsicht und die Mädchen radeln los; Eintreffen gegen 16 Uhr; trennen sich dann; Karin spielt Ball mit Freundin; Margit radelt weiter zu anderer Freundin; will um 18:30 Uhr wieder bei Karin sein; Ehepaar S. mit Haus bei Walsum an einem Feldweg; Abkürzung nach Möllen; Karin denkt, es sei schon halb sieben und radelt kurz nach 18:00 Uhr zu früh zurück; sie fährt zuerst auf viel befahrener Landstraße; biegt dann aber, anders als sonst, in den Feldweg ein; für Autos gesperrt; um 18:15 Uhr wird sie von Frau S. gesehen; Karin wird von einem hellen PKW überholt; PKW wendet, wirbelt Staub auf und Frau S. kann nichts mehr erkennen; Mutter am Fegen; Margit kommt alleine zurück; Karin ist nicht zu Hause; Schifferklavier; Margit fährt nochmal los und findet Fahrrad; Karin bleibt verschwunden; Waldgebiet bei Hünxe; etwa 15 km vom Fahrradfundort wird sie mit einem unbekannten Mann noch einmal gesehen; Zeugen melden sich erst später bei der Polizei; Suchtrupp erfolglos; keine Zeitungsmeldung möglich wegen Druckerstreik; Gerüchte kursieren; Opfer ruft am 19. Mai in Walsum an; zufällige Nummer gewählt; Angerufene Frau hat Stimme wiedererkannt; Wolfgang Grönebaum spielt und spricht wieder gleichzeitig; Robert Atzorn und Irmhild Wagner sind auch dabei.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Du, mir reicht&#039;s. Sonst habe ich heute Abend noch &#039;n Sonnenstich. Ich hol mir mal was zu trinken“. - „Wenn du nur einen Grund findest.“ - „Ich muss ja sowieso bald rein und die Sportschau einschalten. Der MSV spielt heute gegen Berlin“.&#039;&#039; / &#039;&#039;„Wo ist Karin? Wieso kommst Du alleine?“&#039;&#039; / &#039;&#039;„Da merkste erst, was wir an den Zeitungen so haben. Sonst ärgern wir uns ja oft über die die Kameraden, und jetzt kommt&#039;s dir vor, als wenn du im Dunkeln stehst.“ - „Ohhh, also, ich kann das von mir nicht sagen, ich hab nämlich &#039;n helles Köpfchen.“&#039;&#039; (Robert Atzorn und Wolfgang Grönebaum als Kommissare)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Robert Atzorn, Irmgard Gillitzer, Wolfgang Grönebaum, Winfried Küppers, Dorothea Moritz, Carolin Ohrner, Irmhild Wagner (auch Irmhild Wagner-Reichel)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Hinweis im Film auf Bundesligaspiel MSV Duisburg - Hertha BSC, [https://www.dfb.de/datencenter/bundesliga/1975-1976/30-spieltag/msv-duisburg-hertha-bsc-184629 2:1] - dfb.de&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 5.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt(?)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Fall wurde insofern &amp;quot;geklärt&amp;quot;, dass aus dem Vermisstenfall, wie schon von Ede in der Sendung befürchtet, ein Mordfall wurde. Die Leiche des Mädchens wird fünf Tage nach der XY-Ausstrahlung in der Gegend von Xanten gefunden und in der [[091#XY-UP|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] darüber berichtet. Karin T. wurde vergewaltigt und ermordet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tat wird zwar dem Serienmörder [https://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Kroll Joachim K.] zugerechnet, der am 01. Juli 1991 im Alter von 58 Jahren in der JVA Rheinbach an einem Herzinfarkt verstorben ist, von einem Geständnis speziell in diesem Fall wurde bislang aber keine offizielle Quelle bekannt. Auch Kriminalhauptkommissar Kalitschke hat Joachim K. in der Nachbesprechung als Täter im Fall Karin T. ausgeschlossen. Die Kripo habe &#039;&#039;„ …das natürlich überprüft und festgestellt, dass wir im Fall Karin T. sicher nach einem anderen Täter suchen müssen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.wikixy.de/downloads/tatortxy-hoerzu/21%29%20Staubwolke.pdf Tatort XY 21: Staubwolke] – Artikel aus der Hörzu&lt;br /&gt;
* [https://www.derwesten.de/staedte/duisburg/auf-du-und-du-mit-dem-menschenfresser-von-duisburg-id8123027.html Auf Du und Du mit dem „Menschenfresser von Duisburg“] – Artikel aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 28.06.2013&lt;br /&gt;
* Artikel von Thomas Richter auf WAZ Online aus dem Jahr 2013&lt;br /&gt;
* [http://azxy.communityhost.de/t420903013f354157108-FF-Duisburg-Vermisstenfall-Karin-Toepfer.html Diskussion im XY-Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Blitzeinbrüche in Teppichgeschäfte (&amp;quot;Auf der Flucht geblitzt&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; LKA Düsseldorf&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Kuhr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Teppichgeschäfte; Starenkasten mit hohem Filmverbrauch; Texteinblendung&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Erich Fritze, Dieter Kettenbach, Ulf Söhmisch (auch Ulf J. Söhmisch), Jamalohah Torabi, Klaus Wübben&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; nicht bekannt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
In der [[091#XY-UP|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] wird darauf eingegangen. Bei den Ermittlungen taucht auch eine französische Kaminuhr auf, auf die auch in der &#039;&#039;&#039;[[102#XY-GE|Sendung vom 02.12.1977]]&#039;&#039;&#039; eingegangen und ihre Herkunft geklärt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dieser Serie soll auch &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[095#SF3|Sendung vom 22.04.1977]]&#039;&#039;&#039; gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Falschgeld (&amp;quot;Falsche Fünfhunderter&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; BKA Wiesbaden&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kommissar Gallep&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; falsche 500 DM-Scheine aus ein und der derselben Fälscherwerkstatt, elegante Frau kauft großzügig ein, Täterin reist in Fußball-Bundesliga-Städte, &amp;quot;Klassifizierungsnummer A 1&amp;quot; als &amp;quot;besonders harte Nuss&amp;quot;, Diavortrag über Unterscheidungsmerkmale, misstrauische Verkäuferin in München hat echten 500 DM-Schein in der Hand gehabt, Täterin scheitert, Fußballbegeisterter Kommissar muss sich Dienstreise nach München abschminken.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Bei dem Taschengeld, das mir meine Frau gibt, ist auch nie einer dabei“. - „Sie gehen doch sonntags sowieso nur auf den Fußballplatz. Da brauchen Sie doch nicht soviel.“&#039;&#039; (Manfred Spies macht sich über die Fußballbegeisterung seines Kommissar-Kollegen Günter Clemens lustig.)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Hans Bergmann, Günter Clemens, Sissy Engl (auch Susi Engl), Michael Gahr, Harry Kalenberg, Helmut Kircher, Hans-Jürgen Leuthen, Hildegard Linden, Gerd Ramm, Thérèse-Marie Schrafl (auch Theresia-M. Hofmann), Manfred Spies&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Falsches Datum (21.03.1976) auf einem Plakat im Münchner Olympiastadion. Das Spiel [https://www.fussballdaten.de/bundesliga/1976/25/bmuenchen-mgladbach/ FC Bayern München - Borussia Mönchengladbach] 4:0, 25. Spieltag Fußball-Bundesliga der Saison 1975/1976, fand bereits einen Tag vorher statt.&amp;lt;br /&amp;gt;Die weiteren im Film erwähnten Spiele: FC Bayern München - FC Schalke 04 3:2 am 06. März 1976, [https://www.fussballdaten.de/bundesliga/1976/23/ 23. Spieltag] und Eintracht Braunschweig - FC Schalke 4:1 am 20. März 1976, [https://www.fussballdaten.de/bundesliga/1976/25/ 25. Spieltag] der Fußball-Bundesliga Saison 1975/1976 (Quelle: Fussballdaten.de)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 5.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Bereits in der [[091#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] wird die Klärung des Falles verkündet: Die im Studio gezeigten, recht auffälligen Kleidungsstücke führten tatsächlich auf die Spur einer Fotolaborantin aus Niedersachsen. Zusammen mit ihrem Mann, der als Schriftsetzer ebenfalls über gewisse Fachkenntnis verfügt haben dürfte, hatte sie die Falsifikate auf dem Dachboden ihres Wohnhauses selbst hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.wikixy.de/downloads/tatortxy-hoerzu/04%29%20Falsche%20Fünfhunderter.pdf Tatort XY 04: Falsche Fünfhunderter] – Artikel in der Hörzu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien: Fahndung nach Betrüger Walter R., war Mitinhaber eines Reiseunternehmens, viel Geld im Namen der Firma geliehen, Konkurs angemeldet, mitgenommener Mercedes 220 D wurde in Köln sichergestellt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte wurde in Erkrath bei Düsseldorf festgenommen, wo er bei einer Baufirma arbeitete. Bekanntgabe durch Peter Nidetzky in der [[091#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Kapo Aargau – Fahndung nach Ausbrecher Walter Niklaus S., spezialisiert auf Tresoreinbrüche, neue Straftaten in der Schweiz, Deutschland und Österreich nach der Flucht, trägt gelegentlich Brille und Vollbart, hat möglicherweise gefärbte Haare oder Perücke und benutzt mehrere falsche Namen, gibt sich in Hotels als Bauingenieur oder Rechtsanwalt aus und fährt schnelle Autos. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte im Aostatal in Italien verhaftet werden. Konrad Toenz berichtete ebenfalls im Rückblick der [[091#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Kripo Freiburg – Mord im deutsch-französischen Grenzgebiet an unbekanntem jungen Mann, Leiche in Pegelmesshäuschen am Rheinufer entdeckt, Täter und Opfer sind durch kleines Fenster eingestiegen, altes Fahrrad mit Basttasche und Gestängefelgenbremse in Tatort-Nähe gefunden, spanisches Fabrikat, Besitzer gesucht, Zeichnung von dem Toten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Kripo Saarbrücken – Fahndung nach verurteiltem Bankräuber Kurt Silvester S., Flucht bei Transport zu Gerichtsverhandlung, besonders gefährlich, auffällige Narbe auf einer Wange, Ganzkörper-Tätowierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Kripo Hamburg – Fahndung nach Ole S. und Henry W., beide werden beschuldigt, in Dänemark aus einem Tresor in einem Postamt eine Mio. dänische Kronen, umgerechnet etwa 500.000 DM gestohlen zu haben, anschließend möglicherweise Flucht nach Deutschland, denn PKW in Hamburg gefunden.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Die beiden Gesuchten konnten schließlich nach 80 Tagen mit Hilfe von Interpol in Spanien, auf Gran Canaria, entdeckt und festgenommen werden. Ole S. und Henry W. waren letztendlich tatsächlich die Täter in diesem spektakulären Postraub. Die deutschsprachige dänische Zeitung &amp;quot;Der Nordschleswiger&amp;quot; stellte im Dezember 2020 ein in Dänemark erschienenes Buch des Journalisten Flemming Just über den, laut dem Artikel, spektakulärsten Postraub in der dänischen Geschichte vom 17. September 1976 vor. Auf dem Titel von &amp;quot;Morgenposten &amp;amp; Natbarberen&amp;quot; ist das Pressefoto von der Festnahme der beiden Gesuchten zu sehen. Der Postbote Henry W. arbeitete damals am Tatort, dem Postamt von Haderslev, (deutsch Hadersleben). Wie sein Komplize, der Friseur Ole S., war er hoch verschuldet. Zusammen tauschten sie einen Sack mit Bargeld und Reiseschecks im Wert von 1,1 Millionen Kronen gegen einen Sack voller Kriminalromane aus und flüchteten nach ihrem Coup durch halb Europa bis nach Gran Canaria. Auf die Spur kam man den Posträubern durch Kontoauszüge, die an die Firmenadresse des Friseursalons von Ole S. in Dänemark geschickt wurden. Die genauen Umstände der Klärung und ihrer Festnahme in Spanien werden in dem Buch geschildert. Auch die damals vergebliche Fahndung in der XY-Sendung erwähnt Flemming Just. Ole S., mit dem sich Flemming Just zur Recherche für das Buch sogar getroffen hatte, lebt heute auf der dänischen Ostseeinsel Lolland, Henry W. in Grönland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.nordschleswiger.dk/de/nordschleswig-hadersleben/gejagt-von-aktenzeichen-xy-80-tagen-welt Gejagt von Aktenzeichen XY: In 80 Tagen um die Welt] – Artikel aus Der Nordschleswiger vom 11.12.2020&lt;br /&gt;
* [https://translate.google.com/?sl=da&amp;amp;tl=de&amp;amp;text=Tidligere%20lokalredakt%C3%B8r%20aktuel%20med%20ny%20bog%20om%20det%20store%20postkup%20i%20Haderslev%0A%0AJournalist%20og%20tidligere%20JV-redakt%C3%B8r%20Flemming%20Just%20fort%C3%A6ller%20historien%20om%20%22Morgenposten%20og%20Natbarberen%22%2C%20to%20unge%20Haderslev-m%C3%A6nd%2C%20der%20p%C3%A5%20bedste%20Olsen%20Banden%20man%C3%A9r%20kuppede%20sig%20til%201%2C1%20millioner%20kroner%20p%C3%A5%20Haderslev%20Posthus%20i%201976.%0A%0AHADERSLEV%3A%20Henry%20Wittenborg%20havde%20et%20godt%20fast%20job%20som%20morgenpost%20og%20Ole%20Sch%C3%B8nwald%20havde%20succes%20med%20sin%20egen%20salon%20i%20Bispegade.%20Hvad%20gik%20der%20galt%20for%20de%20to%20venner%20fra%20Haderslev%3F%0AHvorfor%20begik%20de%20million-kup%20mod%20Henrys%20arbejdsplads%2C%20Haderslev%20Posthus%2C%20og%20stak%20af%20til%20den%20spanske%20solkyst%20med%20alle%20pengene%3F%0A-%20Det%20korte%20svar%20er%2C%20at%20de%20var%20p%C3%A5%20spanden.%20De%20ville%20bare%20v%C3%A6k%20fra%20det%20hele%2C%20konkluderer%20journalist%20og%20forfatter%20Flemming%20Just%20fra%20Haderslev%2C%20som%20er%20aktuel%20med%20bogen%20%22Morgenposten%20og%20Natbarberen%22%2C%20som%20netop%20er%20udkommet%20p%C3%A5%20Forlaget%20Tekst%20%26%20Design.%0A%0ABaseret%20p%C3%A5%20beretninger%20fra%20den%20ene%20af%20de%20to%20kupmagere%2C%20familier%2C%20venner%2C%20kolleger%2C%20politiet%20samt%20rets-%20og%20domsudskrifter%20fort%C3%A6ller%20Flemming%20Just%20hele%20historien%20om%20det%20opsigtsv%C3%A6kkende%20kup%2C%20som%20de%20to%20venner%20begik%20mod%20Haderslev%20Posthus%20den%2017.%20september%201976.%0AOm%20hvordan%20Henry%20p%C3%A5%20bedste%20Olsen%20Banden%20man%C3%A9r%C2%A0%20bankede%20p%C3%A5%20d%C3%B8ren%20til%20posthuset%20i%20kollegernes%20kaffepause%20og%20ombyttede%20en%C2%A0%20posts%C3%A6k%20fyldt%20med%20kontanter%20og%20rejsecheck%20til%20en%20v%C3%A6rdi%20af%201%2C1%20millioner%20kroner%20ud%20med%20en%20anden%20posts%C3%A6k%2C%20som%20han%20og%20Ole%20havde%20fyldt%20hjemmefra%20med%20en%20stak%20billige%20knaldromaner%20og%20en%20grill.%0AInden%20kuppet%20blev%20opdaget%2C%20var%20de%20to%20kupmagere%20over%20alle%20bjerge%20og%20p%C3%A5%20vej%20til%20sydens%20sol.%0A%0A-%20Det%20sjove%20er%2C%20at%20det%20f%C3%B8rst%20er%20for%20nogle%20%C3%A5r%20siden%2C%20jeg%20h%C3%B8rte%20om%20kuppet.%20Der%20har%20aldrig%20v%C3%A6ret%20en%20samlede%20fort%C3%A6lling%20med%20forskellige%20kilder%2C%20konstaterer%20Flemming%20Just.%20Han%20har%20v%C3%A6ret%20i%20kontakt%20med%20den%20ene%20af%20kupmagerne%2C%20Ole%20Sch%C3%B8nwald%20p%C3%A5%20Lolland%2C%20mens%20Henry%20for%20mange%20%C3%A5r%20siden%20vendte%20Danmark%20og%20Haderslev%20ryggen%20og%20i%20dag%20bor%20p%C3%A5%20Gr%C3%B8nland.%0A%0A80%20dage%20som%20million%C3%A6rer%0ASom%20unge%20var%20de%20uadskillelige%20-%20kendte%20i%20Haderslevs%20byliv%20som%20nogle%20levem%C3%A6nd%2C%20der%20ikke%20holdt%20sig%20tilbage%2C%20hverken%20n%C3%A5r%20det%20gjaldt%20sprut%20eller%20kvinder.%0A%0A%0ATit%20snakkede%20de%20om%2C%20hvor%20let%20det%20ville%20v%C3%A6re%20at%20beg%C3%A5%20kup%20mod%20posthuset%2C%20og%20en%20aften%2C%20hvor%20de%20havde%20drukket%20sig%20plakatfulde%20i%20whisky%2C%C2%A0%20gjorde%20de%20alvor%20af%20planen.%0A%0ADe%20to%20kupmagere%20n%C3%A5ede%20at%20leve%2080%20dage%20som%20million%C3%A6rer%20p%C3%A5%20den%20spanske%20solkyst%2C%20f%C3%B8r%20de%20blev%20fanget.%20P%C3%A5%20billederne%20fra%20anholdelsen%20i%20Spanien%20smiler%20de%20og%20virker%20lettede.%20De%20var%20jo%C2%A0%20rockstjerner%2C%20da%20de%20kom%20hjem.%20Alle%20i%20byen%20snakkede%20om%20dem.%20Det%20var%20noget%2C%20mange%20grinede%20af%20dengang%2C%20konstaterer%20Flemming%20Just.%0A%0AFor%20de%20to%20kupmagere%20havde%20virkelig%20dummet%20sig.%0AKontoudtog%20fra%20deres%20luksusliv%C2%A0%20var%20blevet%20sendt%20hjem%20til%20Ole%20Sch%C3%B8nwalds%20gamle%20firmaadresse%20i%20Bispegade.%20De%20var%20jo%20h%C3%A5bl%C3%B8s%20amat%C3%B8ragtige.%20Selv%20om%20ingen%20blev%20s%C3%A5ret%2C%20truet%20eller%20sl%C3%A5et%20ihjel%20i%20forbindelse%20med%20kuppet%2C%20s%C3%A5%20var%20 Google-Übersetzung] einer weiteren Buchvorstellung der Seite [https://ugeavisen.dk/haderslev/artikel/tidligere-lokalredaktør-aktuel-med-ny-bog-om-det-store-postkup-i-haderslev ugeavisen.dk/haderslev]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst – der Rückblick ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#FF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; In der Mordserie an Prostituierten in München gab es seit längerer Zeit einen Tatverdacht gegen einen namentlich unbekannten Mann, der Stammkunde bei Gigi W. war. Er wurde nach der letzten Sendung gefunden und konnte von dem Verdacht befreit werden&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#FF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Der gesuchte &amp;quot;zwielichtige Privatdetektiv&amp;quot; Willy R. aus Kassel wurde kurz nach der Sendung auf Teneriffa festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die mutmaßliche Betrügerin Eva T-P., der als Buchhalterin Unterschlagungen von Spenden für Entwicklungshilfe in Höhe von 300.000 Schilling vorgeworfen werden, wurde in München festgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 4&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#SF4|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Franz A., von der Kapo Luzern und der Kapo Zürich gesuchter rechtskräftig verurteilter Betrüger konnte in Zürich bei einer Polizeikontrolle, bei der er eine Waffe zog, festgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#SF5|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Der von der LPD Oberbayern in München gesuchte unbekannte Bankräuber konnte in Weiden verhaftet werden. Zwei Polizisten sahen das Foto in der XY-Sendung und erkannten ihn. Auch ein Komplize ist in Haft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 7&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[089#SF7|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Horst H., von der LPD Karlsruhe gesucht wegen Stoßbetrug mit Möbeln, Teppichen und Textilien im Wert von über 100.000 DM, wurde in Bad Nauheim verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|ZR}}Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätausgabe) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Filmfälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1:&#039;&#039;&#039; Vermisstenfall Karin T. (später Mordfall); einigen interessanten Hinweisen wird zur Zeit nachgegangen, aber noch nichts Konkretes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2:&#039;&#039;&#039; Blitzeinbrüche in Teppichgeschäfte; sehr viele Hinweise zu dem goldfarbenen Mercedes müssen noch überprüft werden; zwei Zuschauer glauben, den erneut gezeigten Teppich als ihr Eigentum wiederzuerkennen; Edes Kommentar: &#039;&#039;„Gut, auch das war relativ knapp heute Abend, aber in der Kürze liegt vielleicht die Würze.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 3:&#039;&#039;&#039; Sehr viele Hinweise zu den falschen 500 DM-Scheinen; Fall hat die Zuschauer sehr bewegt; Konzentration auf ein bestimmtes Gebiet; noch keine konkreten Angaben möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studiofälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach mutmaßlichem Betrüger Walter R. aus St. Wolfgang in Oberösterreich; nur sehr wenige Hinweise in Österreich; nichts Konkretes; sein Foto wird erneut gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; In der Fahndung nach dem Gefängnisausbrecher Walter Niklaus S., der auf Tresoreinbrüche spezialisiert ist, konnte die Polizei aufgrund der vielen Hinweise bereits zahlreiche weitere Ermittlungen einleiten; es ist aber auch nach den Hinweisen aus der Schweiz unklar, ob er zur Zeit einen Bart trägt oder nicht; die Wahrscheinlichkeit, dass er keinen Bart trägt, ist aber größer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Die Zeichnung des unbekannten Toten, der am deutsch-französischen Grenzgebiet am Rheinufer gefunden wurde, wird noch einmal gezeigt; es handelt sich um einen jungen Mann, ca. 18-30 Jahre alt, der aus Frankreich stammen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach verurteiltem Bankräuber Kurt Silvester S.; Flucht auf dem Hauptbahnhof Ludwigshafen bei einem Transport zu einer Gerichtsverhandlung; sein Foto wird auch noch einmal gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach Ole S. und Henry W., die in Dänemark aus einem Tresor in einem Postamt eine Mio. DK = 50.000 DM gestohlen haben sollen, halten sich möglicherweise in Deutschland auf; ihr PKW wurde in Hamburg gefunden, und ihre Fahndungsfotos werden auch noch einmal gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Vor [[090#FF1|Filmfall 1]] wird ein Vorbeuge-Plakat eingeblendet. Edes erklärende Worte dazu. Im Film dann Wolfgang als Kommissar und unheimliche Blicke.&lt;br /&gt;
* In der [[090#ZR|Spätsendung]] spricht Peter Hohl bei den Studiofällen von einer „ ... &#039;&#039;heißen Spur&#039;&#039; ... , über die er aber aus &#039;&#039;„ …kriminaltaktischen Gründen… “&#039;&#039; nichts sagen kann. Deshalb werden die Fahndungen noch einmal wiederholt und die Fotos der Gesuchten erneut gezeigt.&lt;br /&gt;
* Leichte Komplikationen bei der Abfrage der Zuschauerreaktionen aus Wien. Das Telefon will nicht klingeln. Ede: &#039;&#039;„Da tut sich nix.“&#039;&#039; Ansage von Kurt Grimm: &#039;&#039;„Das Signal ist unterbrochen, bitte abnehmen!“&#039;&#039; Peter meldet sich schließlich, wie immer mit &#039;&#039;„Ja, hier ist Wien.“&#039;&#039; Danach beim Anruf von Konrad aus Zürich klingelt es wieder.&lt;br /&gt;
* Weitere Darstellerin: Renate Ulrik&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 10.09.1976]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 05.11.1976]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aargau (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aostatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg/Karlsruhe (LPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayern/Oberbayern (LPD)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BKA (Wiesbaden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dänemark (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Duisburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erkrath]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freiburg/Breisgau (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geldfälschung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hünxe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpol (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kassel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luzern (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordrhein-Westfalen (LKA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreich (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teneriffa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Voerde/Niederrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weiden in der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürich (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zürich ZH]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:090}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_13.07.1990&amp;diff=46756</id>
		<title>Sendung vom 13.07.1990</title>
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		<updated>2024-06-18T08:34:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Waffendiebstahl, Autodiebstahl und Bankraubserie (&amp;quot;zwei-Minuten Bankraub&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptmeister Bernd Mohn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeiten:&#039;&#039;&#039; u. a. Einbruch am 3. April 1988 / Banküberfälle am Donnerstag, 28. Dezember 1989, Montag, 15. Januar 1990 und Montag, 12. Februar 1990&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kaltblütige, brutale, rücksichtslose Täter; Einbruch und Diebstahl von 25 Waffen aus Privathaus in Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“; später Autodiebstahl und Überfälle auf Sparkassen in Münster bei Darmstadt, Hochheim am Main und Aßlar im Lahn-Dill-Kreis; immer kurz nach 8 Uhr morgens; „2-Minuten-Täter“; im Fluchtauto zurückgelassener Revolver aus dem Einbruch; Eduard zwischen dem Filmfall; Täter kommen für vier weitere Taten infrage.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; zwei unbekannte Männer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Überfall, das ist ein Überfall! Keinen Alarm! Wir schießen sofort!“&#039;&#039; / &#039;&#039;„Die Kollegen von der Kripo kommen gleich!“ – „Die werden sich freuen.“ – „Wieso?“ – „Na, da liegt &#039;ne Kanone drin!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Norbert Goth, Bernhard-Heinrich Herzog, Maximilian Hirsch, Thomas Hock, Jann Oltmanns, Michael Schernthaner, Joachim Schmahl&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede verortet in der Anmoderation die Gemeinde Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“ – dabei liegen die beiden Ortschaften Luftlinie etwa 40 km voneinander entfernt! Offenbar verwechselt Ede hierbei den Ort des Waffendiebstahls mit dem Ort des letzten Überfalls, Aßlar im Lahn-Dill-Kreis, knapp 4 km von Wetzlar entfernt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 12.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Mord an Petra N. (&amp;quot;Dirnenmord&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Köln&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Manfred Hitschfeld&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 24 Oktober 1989; nach 17.45 Uhr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; gute Einleitung, (siehe [[227#Bemerkungen|&amp;quot;Bemerkungen&amp;quot;]]); Opfer 24-jährige Petra N. kommt aus Köln; sie hat schon sehr früh die Schule geschmissen und hoffte auf eine Karriere als Fotomodell; geriet über Gelegenheitsjobs in die Prostitution; in Köln-Sülz bewohnt sie eine Mietwohnung, wo sie auch Kunden erwartet; sie muss an einen Zuhälter Geld zahlen; ihre Eltern sind ahnungslos über ihre Arbeit; sie lässt die Tür offen, ohne drauf zu achten, wer tatsächlich reinkommt; zwei Telefone in der Wohnung, deren Hörer während Besuchen ausgehängt werden; sie hat sich dann in einen jungen Mann verliebt, der sie aus dem Milieu holen will; dafür will sie sich eine Wohnung besorgen und hat sich dann zu ihrer Tante fahren lassen; mit Babsi ins Sonnenstudio; denn Petra will aussteigen; großer Hund; ziemlich brutaler und grausamer Mord; Wohnung durchwühlen; milieutypische Tatmerkmale&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wie im Milieu üblich, ist Petra nicht lange unbehelligt geblieben. Seit geraumer Zeit muss sie an einen sogenannten «Beschützer» Geld abliefern, wenn sie nicht riskieren will, Schaden zu nehmen.“&#039;&#039; (Sprechertext) / &#039;&#039;„Ich hab&#039; angerufen. Komme wegen des Inserats!“ - „Erste Etage rechts, bitte!“ / „Mach ich doch gern. Bin doch froh, wenn du endlich aus dieser Geschichte rauskommst!“ - „Ich auch, das kannst du mir glauben. Seitdem ich den Jan kenne, kann ich&#039;s nicht mehr ertragen!“ / „Ich hab&#039; einfach keine Lust mehr! Und außerdem möcht&#039; ich auch den Jan nicht verlieren.“ - „Und kannst du mir dann verraten, was du dann machen willst, und wovon ihr leben wollt?“ - „Ich find&#039; schon was. Vielleicht - Verkäuferin oder so.“ - „Und du denkst, die lassen dich so einfach ziehen?“ - „Wieso nicht? Was wollen die machen? Zwingen kann mich doch keiner.“ - „Hast du &#039;ne Ahnung! Du weißt doch genau, wie brutal die sein können!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecherin:&#039;&#039;&#039; Isolde Thümmler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Fischer (1), Mariona Grasell, Ronnie Janot, Nino Nannizzi (auch Nino Korda junior, Nino Korda-Nannizzi und Nino Maria Korda), Elke Rieckhoff, Gundis &amp;quot;Dschungelcamp&amp;quot; Zambo alias &amp;quot;Babsi&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 3.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 32 Jahren könnte vielleicht nochmals Bewegung in diesem Fall kommen. Der Kölner Express berichtet im Mai 2022 von einem anonymen Schreiben an die Redaktion, in dem der Verfasser die damaligen Ermittlungen Kripo bestätige und der Täter demnach aus dem Kölner Milieu komme. Laut dem Verfasser agiere der Mann jetzt als Hochstapler und nehme seit Jahren Frauen aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/mordfall-petra-nell-jetzt-gibt-es-neue-hoffnung-fuer-die-familie-96241?cb=1675076843878 Ungeklärter Mord an Kölnerin Petra (†24): Jetzt gibt es neue Hoffnung für die Familie] - Artikel aus dem Kölner Express vom 10. Mai 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/petra-nell-koelner-mordfall-nach-30-jahren-noch-nicht-aufgeklaert-37722 Schrecklicher Verdacht: Der ungesühnte Tod der Kölnerin Petra (24)] - Artikel aus dem Kölner Express vom 01. November 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Einbruch, Geiselnahme und Räuberische Erpressung (&amp;quot;Autovermietung&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Bonn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminaloberkommissar Bell&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Autovermietung in Koblenz; Kunde will Fiat Uno vorzeitig zurückgeben; Autovermietung hat schon Feierabend; Schlüssel und Papiere in Briefkasten; Einbruch; Tresor mit 3.500 Mark;  Fiat nicht als gestohlen im Polizeicomputer gespeichert; Banküberfall im 60 km entfernten Königswinter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ein Walkie-Talkie?“&#039;&#039; &#039;&#039;„Nee, ist&#039;n richtiges Telefon, mit Code-Karte drin, kannste überall anrufen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Clemens, Waltraud Eckert-Frühriep (auch Waltraud Eckert), Marc Genzel, Thomas Haydn, Crock Krumbiegel, Ingo Seeckts &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 4.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien sucht einen Mann Namens Reinhard A., der auf ziemlich ungewöhnliche Weise einen Bankraub verübte. An seinem Arbeitsplatz in einem Geldinstitut bei Innsbruck soll er sich an mehreren Sparbüchern bedient haben, insgesamt fielen ihm 16 Millionen Schilling in die Hände. Nach dem Bankraub ist er untergetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Gesucht wird ein internationaler Drogendealer - Fotos zeigen ihn; sein Name ist nicht bekannt; evtl. Marco M. - Er wird beschuldigt seit Jahren mit Kokain und Heroin in Deutschland, Schweiz und Italien zu handeln. Fahndung mit Fotos aus Genova.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Köln fahndet nach einem Bankräuber, der zunächst in Köln selbst und dann in Neuss eine Bank überfallen hat. Insgesamt vielen dem Mann 47.000 DM in die Hände. Bei beiden Überfällen benutzte er Autos, die er per Zeitungsanzeigen gekauft hat, sie aber jedoch nicht umgemeldet hat. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;2. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Auch die Kripo Nürnberg sucht einen Bankräuber. Der Täter erbeutete in einer Filiale der Bayrischen Vereinsbank 40.000 DM. Neben den Bankangestellten bedrohte er auch noch eine etwa 50 Jährige Kundin, die gerade Geld abheben wollte.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(teilw.) Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte der Kripo Köln konnte schlussendlich ermittelt und festgenommen werden. Er lebte in Australien und reiste für alle seine Überfälle jeweils extra an. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[242#XY-UP|Sendung vom 10.01.1992]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Im Zuständigkeitsbereich der Kripo Würzburg wurde eine Frau ermordet, Tatverdächtiger ist der Ehemann. Franz F. wird dringend gesucht und hat in seinem Umfeld angedeutet, dass er seine Äußerlichkeiten verändert hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er mit einem schwarzen BMW-Kombi unterwegs.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte schlussendlich in Österreich festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Gefängnisausbrecher (Reinhold G.), der vermutlich bewaffnet ist und als gefährlich gilt. Ihm gelang während einer Fahrt die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Das Landeskriminalamt Düsseldorf sucht einen Mann (Ernest T.), dem 81 Urkundenfälschungen vorgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Calw fahndet nach dem in einem brutalen Raubüberfall als Haupttäter geltenden Hermann K., der zusammen mit seinen drei inzwischen festgenommenen Komplizen einen Mann für eine Beute von 100 DM brutal zusammengeschlagen hat. Das Opfer starb im Krankenhaus an den Folgen des Überfalls.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Celle festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF8}}&#039;&#039;&#039;SF 8:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Trickbetrüger (Jürgen K.), der quer durch Deutschland zieht und vor allem ältere Frauen beklaut; 130 Fälle sind bekannt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 110.000 DM.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Frankfurt a. Main festgenommen werden. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst  - der Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus vergangenen Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039;  Es gab zwar zu dem von Interpol Wien gesuchten Trickbetrüger Reinfried S. Hinweise auf einen Aufenthalt in Deutschland, aber zum Zeitpunkt der Sendung ist er noch flüchtig - Erst in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; kann Peter Nidetzky über seine Festnahme berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die schweizerischen Behörden lieferten einen Nachtrag mit weiteren Fragen zu zwei Männern, die inzwischen festgenommen werden konnten: Dem Ausbrecherkönig Walter Niklaus S. („ein alter Bekannter“, Konrad) und seinem Mithäftling Eduard R. Sie weigern sich aber der Kriminalpolizei Auskunft über zwei Schlüssel zu geben, die möglicherweise zu einer von ihnen angemietete Wohnung passen könnten. Die Polizei vermutet, dass sich in der Wohnung weitere Beweismaterialien befinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Für die Kripo Saarbrücken gibt es neue Erkenntnisse über den Arzt Manfred B., dem vorgeworfen wurde, mehrere Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kripo weiß zwar noch nicht, wo er sich heute aufhält, doch er soll laut Zeugenaussagen als Musiker oder Alleinunterhalter mit falschem Namen unterwegs sein und auch auf St. Pauli gespielt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[223#SF2|Sendung vom 09.02.1990]]:&#039;&#039;&#039; In der Schweiz konnte U-Haft Flüchtling Jakob Z., dem &amp;quot;bandenmäßiger Einbruchdiebstahl&amp;quot; vorgeworfen wird, auf seiner Flucht festgenommen werden. Er soll insgesamt über 260 Straftaten verübt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[219#FF1|Sendung vom 06.10.1989]]:&#039;&#039;&#039; Die Einbruchsserie mit Mordversuch konnte geklärt werden. Der Täter schoss damals in Odenspiel bei Gummersbach einen Geschäftsinhaber nieder, nachdem er etliche Einbrüche verübte. Einige Monate später schoss er auch auf Polizisten. Zusammen mit etlichen anderen Straftaten konnte der Fall nun gelöst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Der Taten dringend verdächtig war der verurteilte Gewalttäter und Gefängnisausbrecher Rüdiger E. Weil er zu den Vorwürfen aber keine Angaben machen will, werden in der &#039;&#039;&#039;[[238#XY-UP|Sendung vom 13.09.1991]]&#039;&#039;&#039; neue Fragen an die Öffentlichkeit gestellt. - Nach ihm wurde bereits im &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[207#SF1|Sendung vom 15.07.1988]]&#039;&#039;&#039; für die Kripo Tübingen gefahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[214#SF5|Sendung vom 07.04.1989]]:&#039;&#039;&#039; Der Finanzbeamte Gerhard S., der zahlreiche Kunden betrogen hat und dann nach Südamerika ausgewandert ist, hat sich in Caracas/Venezuela der Deutschen Botschaft gestellt. Bereits nach einigen Wochen war sein schönes Leben vorbei. Er hatte zu wenig Geld, kam zurück nach Deutschland und die Kripo Bochum konnte ihn schließlich am 13. Juni 1990 auf dem Frankfurter Flughafen festnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Edes Einleitung zum [[227#FF2|Filmfall 2]]: &#039;&#039;„Der nächste Fall, zuständig die Kripo Köln, bestätigt wieder einmal eine kriminalistische Binsenweisheit, die insbesondere von jüngeren Menschen oft verdrängt wird. Am schnellen Geld, so könnte man diesen Erfahrungssatz formulieren, hängt immer ein besonderes Risiko.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 01.06.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 07.09.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aßlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basel-Stadt (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calw (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caracas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Celle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochheim am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpol (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster/Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niddatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordrhein-Westfalen (LKA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nürnberg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontresina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tübingen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venezuela (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:227}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_13.07.1990&amp;diff=46755</id>
		<title>Sendung vom 13.07.1990</title>
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		<updated>2024-06-18T08:30:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Waffendiebstahl, Autodiebstahl und Bankraubserie (&amp;quot;zwei-Minuten Bankraub&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptmeister Bernd Mohn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeiten:&#039;&#039;&#039; u. a. Einbruch am 3. April 1988 / Banküberfälle am Donnerstag, 28. Dezember 1989, Montag, 15. Januar 1990 und Montag, 12. Februar 1990&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kaltblütige, brutale, rücksichtslose Täter; Einbruch und Diebstahl von 25 Waffen aus Privathaus in Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“; später Autodiebstahl und Überfälle auf Sparkassen in Münster bei Darmstadt, Hochheim am Main und Aßlar im Lahn-Dill-Kreis; immer kurz nach 8 Uhr morgens; „2-Minuten-Täter“; im Fluchtauto zurückgelassener Revolver aus dem Einbruch; Eduard zwischen dem Filmfall; Täter kommen für vier weitere Taten infrage.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; zwei unbekannte Männer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Überfall, das ist ein Überfall! Keinen Alarm! Wir schießen sofort!“&#039;&#039; / &#039;&#039;„Die Kollegen von der Kripo kommen gleich!“ – „Die werden sich freuen.“ – „Wieso?“ – „Na, da liegt &#039;ne Kanone drin!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Norbert Goth, Bernhard-Heinrich Herzog, Maximilian Hirsch, Thomas Hock, Jann Oltmanns, Michael Schernthaner, Joachim Schmahl&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede verortet in der Anmoderation die Gemeinde Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“ – dabei liegen die beiden Ortschaften Luftlinie etwa 40 km voneinander entfernt! Offenbar verwechselt Ede hierbei den Ort des Waffendiebstahls mit dem Ort des letzten Überfalls, Aßlar im Lahn-Dill-Kreis, knapp 4 km von Wetzlar entfernt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 12.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Mord an Petra N. (&amp;quot;Dirnenmord&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Köln&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Manfred Hitschfeld&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 24 Oktober 1989; nach 17.45 Uhr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; gute Einleitung, (siehe [[227#Bemerkungen|&amp;quot;Bemerkungen&amp;quot;]]); Opfer 24-jährige Petra N. kommt aus Köln; sie hat schon sehr früh die Schule geschmissen und hoffte auf eine Karriere als Fotomodel; aber dann geriet sie über Gelegenheitsjobs in die Prostitution; in Köln-Sülz bewohnt sie eine Mietwohnung, wo sie auch Kunden erwartet; sie muss an einem Zuhälter Geld zahlen; ihre Eltern sind ahnungslos über ihre Arbeit; sie lässt die Tür offen, ohne drauf zu achten wer tatsächlich reinkommt; zwei Telefone in der Wohnung, deren Hörer während Besuchen ausgehängt werden; sie hat sich dann in einen jungen Mann verliebt, der sie aus dem Milieu holen will; dafür will sie sich eine Wohnung besorgen und hat sich dann zu ihrer Tante fahren lassen; mit Babsi ins Sonnenstudio; denn Petra will aussteigen; großer Hund; ziemlich brutaler und grausamer Mord; Wohnung durchwühlen; milieutypische Tatmerkmale&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wie im Milieu üblich, ist Petra nicht lange unbehelligt geblieben. Seit geraumer Zeit muss sie an einen sogenannten «Beschützer» Geld abliefern, wenn sie nicht riskieren will, Schaden zu nehmen.“&#039;&#039; (Sprechertext) / &#039;&#039;„Ich hab&#039; angerufen. Komme wegen des Inserats!“ - „Erste Etage rechts, bitte!“ / „Mach ich doch gern. Bin doch froh, wenn du endlich aus dieser Geschichte rauskommst!“ - „Ich auch, das kannst du mir glauben. Seitdem ich den Jan kenne, kann ich&#039;s nicht mehr ertragen!“ / „Ich hab&#039; einfach keine Lust mehr! Und außerdem möcht&#039; ich auch den Jan nicht verlieren.“ - „Und kannst du mir dann verraten, was du dann machen willst, und wovon ihr leben wollt?“ - „Ich find&#039; schon was. Vielleicht - Verkäuferin oder so.“ - „Und du denkst, die lassen dich so einfach ziehen?“ - „Wieso nicht? Was wollen die machen? Zwingen kann mich doch keiner.“ - „Hast du &#039;ne Ahnung! Du weißt doch genau, wie brutal die sein können!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecherin:&#039;&#039;&#039; Isolde Thümmler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Fischer (1), Mariona Grasell, Ronnie Janot, Nino Nannizzi (auch Nino Korda junior, Nino Korda-Nannizzi und Nino Maria Korda), Elke Rieckhoff, Gundis &amp;quot;Dschungelcamp&amp;quot; Zambo alias &amp;quot;Babsi&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 3.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 32 Jahren könnte vielleicht nochmals Bewegung in diesem Fall kommen. Der Kölner Express berichtet im Mai 2022 von einem anonymen Schreiben an die Redaktion, in dem der Verfasser die damaligen Ermittlungen Kripo bestätige und der Täter demnach aus dem Kölner Milieu komme. Laut dem Verfasser agiere der Mann jetzt als Hochstapler und nehme seit Jahren Frauen aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/mordfall-petra-nell-jetzt-gibt-es-neue-hoffnung-fuer-die-familie-96241?cb=1675076843878 Ungeklärter Mord an Kölnerin Petra (†24): Jetzt gibt es neue Hoffnung für die Familie] - Artikel aus dem Kölner Express vom 10. Mai 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/petra-nell-koelner-mordfall-nach-30-jahren-noch-nicht-aufgeklaert-37722 Schrecklicher Verdacht: Der ungesühnte Tod der Kölnerin Petra (24)] - Artikel aus dem Kölner Express vom 01. November 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Einbruch, Geiselnahme und Räuberische Erpressung (&amp;quot;Autovermietung&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Bonn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminaloberkommissar Bell&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Autovermietung in Koblenz; Kunde will Fiat Uno vorzeitig zurückgeben; Autovermietung hat schon Feierabend; Schlüssel und Papiere in Briefkasten; Einbruch; Tresor mit 3.500 Mark;  Fiat nicht als gestohlen im Polizeicomputer gespeichert; Banküberfall im 60 km entfernten Königswinter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ein Walkie-Talkie?“&#039;&#039; &#039;&#039;„Nee, ist&#039;n richtiges Telefon, mit Code-Karte drin, kannste überall anrufen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Clemens, Waltraud Eckert-Frühriep (auch Waltraud Eckert), Marc Genzel, Thomas Haydn, Crock Krumbiegel, Ingo Seeckts &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 4.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien sucht einen Mann Namens Reinhard A., der auf ziemlich ungewöhnliche Weise einen Bankraub verübte. An seinem Arbeitsplatz in einem Geldinstitut bei Innsbruck soll er sich an mehreren Sparbüchern bedient haben, insgesamt fielen ihm 16 Millionen Schilling in die Hände. Nach dem Bankraub ist er untergetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Gesucht wird ein internationaler Drogendealer - Fotos zeigen ihn; sein Name ist nicht bekannt; evtl. Marco M. - Er wird beschuldigt seit Jahren mit Kokain und Heroin in Deutschland, Schweiz und Italien zu handeln. Fahndung mit Fotos aus Genova.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Köln fahndet nach einem Bankräuber, der zunächst in Köln selbst und dann in Neuss eine Bank überfallen hat. Insgesamt vielen dem Mann 47.000 DM in die Hände. Bei beiden Überfällen benutzte er Autos, die er per Zeitungsanzeigen gekauft hat, sie aber jedoch nicht umgemeldet hat. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;2. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Auch die Kripo Nürnberg sucht einen Bankräuber. Der Täter erbeutete in einer Filiale der Bayrischen Vereinsbank 40.000 DM. Neben den Bankangestellten bedrohte er auch noch eine etwa 50 Jährige Kundin, die gerade Geld abheben wollte.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(teilw.) Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte der Kripo Köln konnte schlussendlich ermittelt und festgenommen werden. Er lebte in Australien und reiste für alle seine Überfälle jeweils extra an. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[242#XY-UP|Sendung vom 10.01.1992]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Im Zuständigkeitsbereich der Kripo Würzburg wurde eine Frau ermordet, Tatverdächtiger ist der Ehemann. Franz F. wird dringend gesucht und hat in seinem Umfeld angedeutet, dass er seine Äußerlichkeiten verändert hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er mit einem schwarzen BMW-Kombi unterwegs.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte schlussendlich in Österreich festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Gefängnisausbrecher (Reinhold G.), der vermutlich bewaffnet ist und als gefährlich gilt. Ihm gelang während einer Fahrt die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Das Landeskriminalamt Düsseldorf sucht einen Mann (Ernest T.), dem 81 Urkundenfälschungen vorgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Calw fahndet nach dem in einem brutalen Raubüberfall als Haupttäter geltenden Hermann K., der zusammen mit seinen drei inzwischen festgenommenen Komplizen einen Mann für eine Beute von 100 DM brutal zusammengeschlagen hat. Das Opfer starb im Krankenhaus an den Folgen des Überfalls.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Celle festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF8}}&#039;&#039;&#039;SF 8:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Trickbetrüger (Jürgen K.), der quer durch Deutschland zieht und vor allem ältere Frauen beklaut; 130 Fälle sind bekannt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 110.000 DM.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Frankfurt a. Main festgenommen werden. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst  - der Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus vergangenen Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039;  Es gab zwar zu dem von Interpol Wien gesuchten Trickbetrüger Reinfried S. Hinweise auf einen Aufenthalt in Deutschland, aber zum Zeitpunkt der Sendung ist er noch flüchtig - Erst in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; kann Peter Nidetzky über seine Festnahme berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die schweizerischen Behörden lieferten einen Nachtrag mit weiteren Fragen zu zwei Männern, die inzwischen festgenommen werden konnten: Dem Ausbrecherkönig Walter Niklaus S. („ein alter Bekannter“, Konrad) und seinem Mithäftling Eduard R. Sie weigern sich aber der Kriminalpolizei Auskunft über zwei Schlüssel zu geben, die möglicherweise zu einer von ihnen angemietete Wohnung passen könnten. Die Polizei vermutet, dass sich in der Wohnung weitere Beweismaterialien befinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Für die Kripo Saarbrücken gibt es neue Erkenntnisse über den Arzt Manfred B., dem vorgeworfen wurde, mehrere Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kripo weiß zwar noch nicht, wo er sich heute aufhält, doch er soll laut Zeugenaussagen als Musiker oder Alleinunterhalter mit falschem Namen unterwegs sein und auch auf St. Pauli gespielt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[223#SF2|Sendung vom 09.02.1990]]:&#039;&#039;&#039; In der Schweiz konnte U-Haft Flüchtling Jakob Z., dem &amp;quot;bandenmäßiger Einbruchdiebstahl&amp;quot; vorgeworfen wird, auf seiner Flucht festgenommen werden. Er soll insgesamt über 260 Straftaten verübt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[219#FF1|Sendung vom 06.10.1989]]:&#039;&#039;&#039; Die Einbruchsserie mit Mordversuch konnte geklärt werden. Der Täter schoss damals in Odenspiel bei Gummersbach einen Geschäftsinhaber nieder, nachdem er etliche Einbrüche verübte. Einige Monate später schoss er auch auf Polizisten. Zusammen mit etlichen anderen Straftaten konnte der Fall nun gelöst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Der Taten dringend verdächtig war der verurteilte Gewalttäter und Gefängnisausbrecher Rüdiger E. Weil er zu den Vorwürfen aber keine Angaben machen will, werden in der &#039;&#039;&#039;[[238#XY-UP|Sendung vom 13.09.1991]]&#039;&#039;&#039; neue Fragen an die Öffentlichkeit gestellt. - Nach ihm wurde bereits im &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[207#SF1|Sendung vom 15.07.1988]]&#039;&#039;&#039; für die Kripo Tübingen gefahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[214#SF5|Sendung vom 07.04.1989]]:&#039;&#039;&#039; Der Finanzbeamte Gerhard S., der zahlreiche Kunden betrogen hat und dann nach Südamerika ausgewandert ist, hat sich in Caracas/Venezuela der Deutschen Botschaft gestellt. Bereits nach einigen Wochen war sein schönes Leben vorbei. Er hatte zu wenig Geld, kam zurück nach Deutschland und die Kripo Bochum konnte ihn schließlich am 13. Juni 1990 auf dem Frankfurter Flughafen festnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Edes Einleitung zum [[227#FF2|Filmfall 2]]: &#039;&#039;„Der nächste Fall, zuständig die Kripo Köln, bestätigt wieder einmal eine kriminalistische Binsenweisheit, die insbesondere von jüngeren Menschen oft verdrängt wird. Am schnellen Geld, so könnte man diesen Erfahrungssatz formulieren, hängt immer ein besonderes Risiko.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 01.06.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 07.09.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aßlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basel-Stadt (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calw (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caracas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Celle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochheim am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpol (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster/Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niddatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordrhein-Westfalen (LKA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nürnberg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontresina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tübingen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venezuela (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:227}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_13.07.1990&amp;diff=46754</id>
		<title>Sendung vom 13.07.1990</title>
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		<updated>2024-06-18T06:32:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* Inhalt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Waffendiebstahl, Autodiebstahl und Bankraubserie (&amp;quot;zwei-Minuten Bankraub&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptmeister Bernd Mohn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeiten:&#039;&#039;&#039; u. a. Einbruch am 3. April 1988 / Banküberfälle am Donnerstag, 28. Dezember 1989, Montag, 15. Januar 1990 und Montag, 12. Februar 1990&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; kaltblütige, brutale, rücksichtslose Täter;  Einbruch und Diebstahl von 25 Waffen aus Privathaus in Niddatal im Wetteraukreis „in der Nähe von Wetzlar“; dann Autodiebstahl und Überfälle auf Sparkassen in Münster bei Darmstadt, Hochheim am Main und Aßlar im Lahn-Dill-Kreis; immer kurz nach 8 Uhr morgens; „2-Minuten-Täter“; im Fluchtauto zurückgelassener Revolver aus dem Einbruch; Eduard zwischen dem Filmfall; Täter kommen für vier weitere Taten infrage.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; zwei unbekannte Männer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Überfall, das ist ein Überfall! Keinen Alarm! Wir schießen sofort!“&#039;&#039; / &#039;&#039;„Die Kollegen von der Kripo kommen gleich!“ – „Die werden sich freuen.“ – „Wieso?“ – „Na, da liegt &#039;ne Kanone drin!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Norbert Goth, Bernhard-Heinrich Herzog, Maximilian Hirsch, Thomas Hock, Jann Oltmanns, Michael Schernthaner, Joachim Schmahl&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bemerkungen:&#039;&#039;&#039; Ede verortet die Gemeinde Niddatal im Wetteraukreis als „in der Nähe von Wetzlar“ – dabei liegen die beiden Ortschaften Luftlinie etwa 40 km voneinander entfernt! Offenbar verwechselte er den Ort des Waffendiebstahls mit dem Ort des letzten Überfalls, Aßlar im Lahn-Dill-Kreis, knapp 4 km von Wetzlar entfernt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 12.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}}Mord an Petra N. (&amp;quot;Dirnenmord&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Köln&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminalhauptkommissar Manfred Hitschfeld&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 24 Oktober 1989; nach 17.45 Uhr&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; gute Einleitung, (siehe [[227#Bemerkungen|&amp;quot;Bemerkungen&amp;quot;]]); Opfer 24-jährige Petra N. kommt aus Köln; sie hat schon sehr früh die Schule geschmissen und hoffte auf eine Karriere als Fotomodel; aber dann geriet sie über Gelegenheitsjobs in die Prostitution; in Köln-Sülz bewohnt sie eine Mietwohnung, wo sie auch Kunden erwartet; sie muss an einem Zuhälter Geld zahlen; ihre Eltern sind ahnungslos über ihre Arbeit; sie lässt die Tür offen, ohne drauf zu achten wer tatsächlich reinkommt; zwei Telefone in der Wohnung, deren Hörer während Besuchen ausgehängt werden; sie hat sich dann in einen jungen Mann verliebt, der sie aus dem Milieu holen will; dafür will sie sich eine Wohnung besorgen und hat sich dann zu ihrer Tante fahren lassen; mit Babsi ins Sonnenstudio; denn Petra will aussteigen; großer Hund; ziemlich brutaler und grausamer Mord; Wohnung durchwühlen; milieutypische Tatmerkmale&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Wie im Milieu üblich, ist Petra nicht lange unbehelligt geblieben. Seit geraumer Zeit muss sie an einen sogenannten «Beschützer» Geld abliefern, wenn sie nicht riskieren will, Schaden zu nehmen.“&#039;&#039; (Sprechertext) / &#039;&#039;„Ich hab&#039; angerufen. Komme wegen des Inserats!“ - „Erste Etage rechts, bitte!“ / „Mach ich doch gern. Bin doch froh, wenn du endlich aus dieser Geschichte rauskommst!“ - „Ich auch, das kannst du mir glauben. Seitdem ich den Jan kenne, kann ich&#039;s nicht mehr ertragen!“ / „Ich hab&#039; einfach keine Lust mehr! Und außerdem möcht&#039; ich auch den Jan nicht verlieren.“ - „Und kannst du mir dann verraten, was du dann machen willst, und wovon ihr leben wollt?“ - „Ich find&#039; schon was. Vielleicht - Verkäuferin oder so.“ - „Und du denkst, die lassen dich so einfach ziehen?“ - „Wieso nicht? Was wollen die machen? Zwingen kann mich doch keiner.“ - „Hast du &#039;ne Ahnung! Du weißt doch genau, wie brutal die sein können!“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecherin:&#039;&#039;&#039; Isolde Thümmler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Michael Fischer (1), Mariona Grasell, Ronnie Janot, Nino Nannizzi (auch Nino Korda junior, Nino Korda-Nannizzi und Nino Maria Korda), Elke Rieckhoff, Gundis &amp;quot;Dschungelcamp&amp;quot; Zambo alias &amp;quot;Babsi&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 3.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 32 Jahren könnte vielleicht nochmals Bewegung in diesem Fall kommen. Der Kölner Express berichtet im Mai 2022 von einem anonymen Schreiben an die Redaktion, in dem der Verfasser die damaligen Ermittlungen Kripo bestätige und der Täter demnach aus dem Kölner Milieu komme. Laut dem Verfasser agiere der Mann jetzt als Hochstapler und nehme seit Jahren Frauen aus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/mordfall-petra-nell-jetzt-gibt-es-neue-hoffnung-fuer-die-familie-96241?cb=1675076843878 Ungeklärter Mord an Kölnerin Petra (†24): Jetzt gibt es neue Hoffnung für die Familie] - Artikel aus dem Kölner Express vom 10. Mai 2022.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.express.de/koeln/petra-nell-koelner-mordfall-nach-30-jahren-noch-nicht-aufgeklaert-37722 Schrecklicher Verdacht: Der ungesühnte Tod der Kölnerin Petra (24)] - Artikel aus dem Kölner Express vom 01. November 2019.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Einbruch, Geiselnahme und Räuberische Erpressung (&amp;quot;Autovermietung&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Bonn&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Kriminaloberkommissar Bell&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039;  Autovermietung in Koblenz; Kunde will Fiat Uno vorzeitig zurückgeben; Autovermietung hat schon Feierabend; Schlüssel und Papiere in Briefkasten; Einbruch; Tresor mit 3.500 Mark;  Fiat nicht als gestohlen im Polizeicomputer gespeichert; Banküberfall im 60 km entfernten Königswinter.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ein Walkie-Talkie?“&#039;&#039; &#039;&#039;„Nee, ist&#039;n richtiges Telefon, mit Code-Karte drin, kannste überall anrufen.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Michael Brennicke&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Günter Clemens, Waltraud Eckert-Frühriep (auch Waltraud Eckert), Marc Genzel, Thomas Haydn, Crock Krumbiegel, Ingo Seeckts &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 4.000 Mark&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien sucht einen Mann Namens Reinhard A., der auf ziemlich ungewöhnliche Weise einen Bankraub verübte. An seinem Arbeitsplatz in einem Geldinstitut bei Innsbruck soll er sich an mehreren Sparbüchern bedient haben, insgesamt fielen ihm 16 Millionen Schilling in die Hände. Nach dem Bankraub ist er untergetaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Staatsanwaltschaft Basel-Stadt: Gesucht wird ein internationaler Drogendealer - Fotos zeigen ihn; sein Name ist nicht bekannt; evtl. Marco M. - Er wird beschuldigt seit Jahren mit Kokain und Heroin in Deutschland, Schweiz und Italien zu handeln. Fahndung mit Fotos aus Genova.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;1. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Köln fahndet nach einem Bankräuber, der zunächst in Köln selbst und dann in Neuss eine Bank überfallen hat. Insgesamt vielen dem Mann 47.000 DM in die Hände. Bei beiden Überfällen benutzte er Autos, die er per Zeitungsanzeigen gekauft hat, sie aber jedoch nicht umgemeldet hat. &lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;2. Bankräuber:&#039;&#039;&#039; Auch die Kripo Nürnberg sucht einen Bankräuber. Der Täter erbeutete in einer Filiale der Bayrischen Vereinsbank 40.000 DM. Neben den Bankangestellten bedrohte er auch noch eine etwa 50 Jährige Kundin, die gerade Geld abheben wollte.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(teilw.) Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte der Kripo Köln konnte schlussendlich ermittelt und festgenommen werden. Er lebte in Australien und reiste für alle seine Überfälle jeweils extra an. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[242#XY-UP|Sendung vom 10.01.1992]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Im Zuständigkeitsbereich der Kripo Würzburg wurde eine Frau ermordet, Tatverdächtiger ist der Ehemann. Franz F. wird dringend gesucht und hat in seinem Umfeld angedeutet, dass er seine Äußerlichkeiten verändert hat. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er mit einem schwarzen BMW-Kombi unterwegs.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte schlussendlich in Österreich festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Gefängnisausbrecher (Reinhold G.), der vermutlich bewaffnet ist und als gefährlich gilt. Ihm gelang während einer Fahrt die Flucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Das Landeskriminalamt Düsseldorf sucht einen Mann (Ernest T.), dem 81 Urkundenfälschungen vorgeworfen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Calw fahndet nach dem in einem brutalen Raubüberfall als Haupttäter geltenden Hermann K., der zusammen mit seinen drei inzwischen festgenommenen Komplizen einen Mann für eine Beute von 100 DM brutal zusammengeschlagen hat. Das Opfer starb im Krankenhaus an den Folgen des Überfalls.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Celle festgenommen werden. Darüber wird in der [[227#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF8}}&#039;&#039;&#039;SF 8:&#039;&#039;&#039; Die Kripo München sucht einen Trickbetrüger (Jürgen K.), der quer durch Deutschland zieht und vor allem ältere Frauen beklaut; 130 Fälle sind bekannt. Der Gesamtschaden beträgt etwa 110.000 DM.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Der Gesuchte konnte in Frankfurt a. Main festgenommen werden. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; berichtet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst  - der Rückblick ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus vergangenen Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039;  Es gab zwar zu dem von Interpol Wien gesuchten Trickbetrüger Reinfried S. Hinweise auf einen Aufenthalt in Deutschland, aber zum Zeitpunkt der Sendung ist er noch flüchtig - Erst in der &#039;&#039;&#039;[[230#XY-GE|Sendung vom 02.11.1990]]&#039;&#039;&#039; kann Peter Nidetzky über seine Festnahme berichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die schweizerischen Behörden lieferten einen Nachtrag mit weiteren Fragen zu zwei Männern, die inzwischen festgenommen werden konnten: Dem Ausbrecherkönig Walter Niklaus S. („ein alter Bekannter“, Konrad) und seinem Mithäftling Eduard R. Sie weigern sich aber der Kriminalpolizei Auskunft über zwei Schlüssel zu geben, die möglicherweise zu einer von ihnen angemietete Wohnung passen könnten. Die Polizei vermutet, dass sich in der Wohnung weitere Beweismaterialien befinden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[226#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Für die Kripo Saarbrücken gibt es neue Erkenntnisse über den Arzt Manfred B., dem vorgeworfen wurde, mehrere Patientinnen sexuell missbraucht zu haben. Die Kripo weiß zwar noch nicht, wo er sich heute aufhält, doch er soll laut Zeugenaussagen als Musiker oder Alleinunterhalter mit falschem Namen unterwegs sein und auch auf St. Pauli gespielt haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[223#SF2|Sendung vom 09.02.1990]]:&#039;&#039;&#039; In der Schweiz konnte U-Haft Flüchtling Jakob Z., dem &amp;quot;bandenmäßiger Einbruchdiebstahl&amp;quot; vorgeworfen wird, auf seiner Flucht festgenommen werden. Er soll insgesamt über 260 Straftaten verübt haben. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[219#FF1|Sendung vom 06.10.1989]]:&#039;&#039;&#039; Die Einbruchsserie mit Mordversuch konnte geklärt werden. Der Täter schoss damals in Odenspiel bei Gummersbach einen Geschäftsinhaber nieder, nachdem er etliche Einbrüche verübte. Einige Monate später schoss er auch auf Polizisten. Zusammen mit etlichen anderen Straftaten konnte der Fall nun gelöst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Der Taten dringend verdächtig war der verurteilte Gewalttäter und Gefängnisausbrecher Rüdiger E. Weil er zu den Vorwürfen aber keine Angaben machen will, werden in der &#039;&#039;&#039;[[238#XY-UP|Sendung vom 13.09.1991]]&#039;&#039;&#039; neue Fragen an die Öffentlichkeit gestellt. - Nach ihm wurde bereits im &#039;&#039;&#039;SF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[207#SF1|Sendung vom 15.07.1988]]&#039;&#039;&#039; für die Kripo Tübingen gefahndet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[214#SF5|Sendung vom 07.04.1989]]:&#039;&#039;&#039; Der Finanzbeamte Gerhard S., der zahlreiche Kunden betrogen hat und dann nach Südamerika ausgewandert ist, hat sich in Caracas/Venezuela der Deutschen Botschaft gestellt. Bereits nach einigen Wochen war sein schönes Leben vorbei. Er hatte zu wenig Geld, kam zurück nach Deutschland und die Kripo Bochum konnte ihn schließlich am 13. Juni 1990 auf dem Frankfurter Flughafen festnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* Edes Einleitung zum [[227#FF2|Filmfall 2]]: &#039;&#039;„Der nächste Fall, zuständig die Kripo Köln, bestätigt wieder einmal eine kriminalistische Binsenweisheit, die insbesondere von jüngeren Menschen oft verdrängt wird. Am schnellen Geld, so könnte man diesen Erfahrungssatz formulieren, hängt immer ein besonderes Risiko.“&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 01.06.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 07.09.1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aßlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Australien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basel-Stadt (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bonn (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Calw (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Caracas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Celle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genua]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gummersbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochheim am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interpol (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innsbruck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koblenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Köln]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königswinter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster/Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niddatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nordrhein-Westfalen (LKA)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nürnberg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pontresina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Saarbrücken (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweiz (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tübingen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Venezuela (allgemein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wetzlar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würzburg (Kripo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:227}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.wikixy.de/index.php?title=Sendung_vom_12.04.1985&amp;diff=46694</id>
		<title>Sendung vom 12.04.1985</title>
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		<updated>2024-06-11T20:45:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF3}}Mord an Angelika S. (&amp;quot;Fledermaus&amp;quot;) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Mord an Günther St. (&amp;quot;YOGTZE&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Hagen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Oberkommissar Leppler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039;  Freitag, 26. Oktober 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 25. Oktober 1984: Der arbeitslose Lebensmitteltechniker Günther St. sitzt in Anzhausen im Siegerland mit seiner Frau beim Abendessen am Couchtisch; rätselhaftes Gespräch; läuft rastlos in Zimmer hin und her; derweil sitzt alleinstehende Rentnerin Erna H. im 15 Kilometer entfernten Haigerseelbach – einem Stadtteil von Haiger, aus dem auch Günther stammt – strickend vor ihrem Fernseher; in Wilnsdorfer Gaststätte „Papillon“ bestellen Kunden noch zwei Pils; LKW-Fahrer bereiten sich auf nächtliche Tour vor; Günther hängt inzwischen vor dem Fernseher weiter seinen Sorgen nach; schnappt sich plötzlich Zettel, Stift und schreibt YOG&#039;TZE auf Notizblock; betrachtet Notiz zufrieden, streicht sie jedoch umgehend wieder aus; spricht gegenüber Frau von der diffusen Angst, umgebracht zu werden; will noch Bier im Papillon trinken; dort fällt er noch vor dem ersten Schluck urplötzlich von Barhocker; Schnaps auf den Schrecken. Nach 23 Uhr: Erna H. vor Fernseher eingeschlafen; schaltet „Schneegestöber“ ab und geht zu Bett; Günther verlässt nach Sturz das Papillon und fährt mit seinem blauen VW Golf davon; Spur verliert sich. Gegen Mitternacht nähert sich Trucker Holger M. dem Frankfurter Kreuz; unterwegs ins Ruhrgebiet; typische xy-Schleichfahrt mit 20 km/h an Entfernungstafel vorbei; LKW-Fahrer Georg K. auf derselben Strecke unterwegs nach Dortmund. Gegen 1 Uhr: Günther St. klingelt bei Erna H., die in Haigerseelbach als besonders fromm und religiös gilt; Günther will reden, aber Erna wiegelt ab, schickt ihn stattdessen nach Hause zu seiner Frau; Günthers Spur verliert sich abermals. 3 Uhr: Georg K. mit Lastzug kurz vor Ausfahrt Hagen-Süd; ist an Siegerland mit Anzhausen und Haigerseelbach schon seit ca. einer Stunde vorbei; Holger M. mit Truck nur wenige hundert Meter vor ihm; M. sieht verunglückten Golf in Böschung liegen und mutmaßlich Verletzten, der ums Auto geht; Anhalten und helfen; auch Georg K. stoppt; Notrufsäule aufklappen und Hilfe anfordern; entdecken Günther schwerverletzt und nackt auf Beifahrersitz; rechter Arm fast abgerissen; Günther stirbt kurz darauf. Ermittler: Günther St. wurde von anderem Auto nackt überfahren und dann in Golf gepackt. Eigentlicher Tat- oder Unfallort unbekannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ich halt das nicht mehr aus. Alle sind sie gegen mich.“; „Du bist einfach ein bisschen down. Das geht vorbei.“; „Jetzt geht mir ein Licht auf!&#039;“ – „Er bestellt sich zwar ein Bier, aber trinken wird es nicht mehr.“&#039;&#039; (Wolfgang-Text); „Hee, Kumpel! Wo sind denn die anderen? Waren das Freunde von Dir?&amp;quot; – „Keine Freunde! Nicht meine Freunde, die sind abgehauen, weg! Ich will weg hier, ich will auch weg!“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039;  &amp;quot;Jenseits von Eden&amp;quot; (Nino De Angelo) /  &amp;quot;Hang down your head Tom Dooley&amp;quot; (The Kingston Trio)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Klaus Kessler (als LKW-Fahrer Georg K.), Gusti Kreissl, Ulrich Mühlmann (als Opfer Günther S.), Karl E. Scheydt (auch Karl Scheydt und Karl Emil Scheydt, als LKW-Fahrer Holger M.), Ulf Söhmisch (auch Ulf J. Söhmisch, als Wirt vom Papillon), Ingeborg Willrodt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;BAB-Rätsel&amp;quot;; vom XY-Team selbstgebastelte Autobahn-Entfernungstafel soll angeblich im Rhein-Main-Gebiet stehen, dort führt aber die ausgeschilderte A2 überhaupt nicht entlang; „Autobahn“ ist Landstraße, Scheinwerfer im Gras beleuchtet das Eigenbau-Schild; LKW halten konsequenterweise im Filmfall auch auf der rechten Fahrspur, da es keinen Standstreifen gibt; Ede liest auf dem eingeblendeten Zettel die Notiz falsch ab: Y-J-G-T-Z-E statt Y-O-G-T-Z-E.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung :&#039;&#039;&#039; 3.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &amp;quot;YOG&#039;TZE&amp;quot;-Fall (auch &amp;quot;BAB-Rätsel&amp;quot; genannt) gilt als einer der mysteriösesten Kriminalfälle der deutschen Geschichte und wird von der Polizei in Hagen bearbeitet. Er wurde im [http://azxy.communityhost.de/t999532431f354157108-quot-Zweitmysterioesester-Fall-quot.html#msg998316985 XY-Forum] als der &amp;quot;zweitmysteriöseste Filmfall in der XY-Geschichte&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der YOG&#039;TZE-Fall wurde im August 2023 im auch XY-Podcast besprochen. Zu Gast u. a. der damalige Kriminalhauptkommissar Hans Leppler. Nach der Sendung gingen zwar über 170 Hinweise aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ein, darunter sogar ein vermeintlicher Tatzeuge, aber alle diese Spuren verliefen im Sande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Podcast wird die Mysteriösität des Falles weitgehend relativiert: Ein Code-Experte ist sich zum Beispiel sicher, dass sich hinter YOG&#039;TZE keine Geheimbotschaft oder ähnliches verbirgt. Eine Psychologin geht davon aus, dass Günther St. massive psychologische Probleme hatte und deshalb unter anderem unter Verfolgungswahn litt. Das könne ihn zum Beispiel dazu gebracht haben, sich nackt auszuziehen (Angst vor versteckten Wanzen der &amp;quot;Verfolger&amp;quot; in der Kleidung), und so beim Laufen auf eine Straße überfahren worden zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spur zu niederländischen Rauschgift-Bekannten, wie von Kommissar Leppler in der XY-Sendung angesprochen, hatte sich nicht erhärtet. Der Mord an dem arbeitslosen Lebensmitteltechniker Günther St. am 26. Oktober 1984 ist und bleibt weiterhin ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://aktenzeichenxy-podcast.podigee.io/27-das-raetsel-um-den-yogtze-fall Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen 27: Das Rätsel um den YOG’TZE-Fall] – Podcast vom 30.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wikixy.de/downloads/tatortxy-hoerzu/98%29%20Y%20O%20G%20T%20Z%20E.pdf Tatort XY 98: Y O G T Z E] - Artikel aus der Hörzu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stern.de/panorama/verbrechen/tod-im-siegerland--der-mysterioese--yog-tze--fall-des-guenther-stoll-7476042.html Ein nackter Toter im Siegerland, eine rätselhafte Notiz, keine Spur] – Artikel im Stern vom 29.04.2018 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.waz.de/video/der-fall-yogtze-id212564591.html Ulrich Hanki, Pressesprecher der Polizei Hagen, im Interview] – Artikel aus WAZ.de vom 16.11.2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.siegener-zeitung.de/siegen/c-lokales/raetselhafter-tod-weiter-ungeklaert_a3847 Rätselhafter Tod weiter ungeklärt] – Artikel aus der Siegener Zeitung vom 01.06.2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/mysterioeser-mord-der-ungeloeste-yog-tze-fall-id9968703.html Mysteriöser Mord – Der ungelöste YOG&#039;TZE-Fall] – Artikel aus DER WESTEN vom 24.10.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://azxy.communityhost.de/t951542088f354157108-FF-Kripo-Hagen-YOGTZE-Fall.html YOG&#039;TZE-Fall] – Diskussion im XY-Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/YOGTZE-Fall YOGTZE-Fall] – Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Einbruchserie (&amp;quot;Künstler&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Oberkommissar Legler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeit:&#039;&#039;&#039; u. a. Nacht vom 12.-13. August 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatort:&#039;&#039;&#039; u. a. Antiquitäten- und Teppichgeschäft Weißfrauenstraße Frankfurt am Main,&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Häufige rätselhafte Einbrüche  im Raum Frankfurt; „Künstler“ öffnet Türen mit Sicherheitsschlössern ohne Gewaltanwendung und Spuren; inspiziert Schlösser derart, dass er anschließend Nachschlüssel herstellen kann; lässt Helfer die eigentlichen Einbrüche begehen; über benachbarten Fotoladen durch Mauer im Obergeschoss ins Antiquitäten- und Teppichgeschäft; Alarmanlage außer Gefecht gesetzt; Beute 17 Brücken im Wert von ca. 200.000 DM; Inhaber merkt Verlust zunächst nicht; Polizei in der Wohnung von Mladen P. und seiner Freundin wegen Hausfriedensbruch; Polizist entdeckt gestohlene Teppiche; Täter wird verhört, aber Beweise fehlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; Mladen P.,  genannt der &amp;quot;Künstler&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Sie haben sicher Verständnis, dass wir in dem folgenden Film die Arbeitsweise des Mannes nicht in allen Einzelheiten zeigen können. Denn Nachhilfeunterricht für Einbrecher wollen wir natürlich nicht geben.“&#039;&#039; (Ede am Schluss der Einleitung) / &#039;&#039;„Wenn des stimmt, dann bleibt eigentlich bloß wieder unser Künstler.“ / „Denn der Mann, der in seinen Kreisen eine Sonderrolle spielt, gibt sich gerne als Chef, der sich nur ungern die Finger schmutzig macht.“&#039;&#039; (Sprechertext Wolfgang) / &#039;&#039;„Sie halten uns wohl für ziemlich blöd, was?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Erich Fritze, Detlev Moreth-Moreau (auch Detlef Moreau), Miroslav Nemec (als der &amp;quot;Künstler&amp;quot;, auch bekannt als &amp;quot;Tatort&amp;quot;-Kommissar), Joachim Schweighöfer, Karl-Heinz Staudenmeyer (auch Karl-Heinz Staudenmayer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;Künstler&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; wird nicht erwähnt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Gesuchte sah die XY-Sendung und flüchtete überstürzt. Ein Schlüssellager konnte gefunden werden. Berichtet wurde dies in der [[175#XY-UP|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]]. Später stellte sich der Gesuchte selber. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[178#XY-GE|Sendung vom 23.08.1985]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Mord an Angelika S. (&amp;quot;Fledermaus&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Aachen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Hauptkommissar von Thenen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 31. August 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frau S. nimmt ein Paket vom Postboten entgegen, darin ist neue Kleidung für ihre Töchter Angelika (17 Jahre alt) und Beate, darunter auch zwei neue Jacken; ihr Bruder sagt zu Angelika, als sie die Jacke anprobiert, sie sieht aus wie eine Fledermaus; eine Freundin von Angelika ruft an und  will sich mit ihr verabreden; ihr Vater fragt sie, wie sie zur Diskothek kommen wollen; sie wollen dann zu zweit trampen; zuerst fährt Angelika mit dem Fahrrad zu ihrer Freundin nach Erkelenz; an einer Kreuzung finden sie dann eine Mitfahrgelegenheit; mit Birkenstocksandalen und weißen Socken in die &amp;quot;Rockfabrik&amp;quot;, wo auch tolle Musik von AC/DC präsentiert wird; um 00:00 Uhr ist Angelika  plötzlich Verschwunden; ihre Freundin rennt ihr noch nach, aber vor der Disko ist sie dann schon weg;  in Geilenkirchen wird Angelika das letzte Mal vor einem Autohaus gesehen, als sie wieder trampen will; sie ist dann nicht mehr zu Hause angekommen; die Freundin von Angelika ruft dann bei ihren Eltern an, sie rufen dann die Polizei an; Hauptkommissar von Thenen berichtet dann in der Nachbesprechung noch über ein Ereignis (Nach der Beerdigung von Angelika sind viele junge Trauergäste hinterher wieder Anhalter gefahren).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Du siehst ja aus wie eine Fledermaus.“ / „Nur kein Neid, Bruderherz.“ / „Dieses verdammte Trampen. Da hilft alles nichts, da muss die Polizei her.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Landslide&amp;quot; und &amp;quot;Nervos Shakedown&amp;quot; (AC/DC)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Carolyn Bennet, Gerhard Einert, Richard Gerbert, Thomas Haerin, Eva Hatzelmann, Franz Kanstinger, Christine Neubauer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;Fledermaus&amp;quot;; Während der Nachbesprechung Film von der Beerdigung mit Teilnahme der Kripo. Hauptkommissar von Thenen dürfte sich darin wahrscheinlich selbst gespielt haben. Er erzählte Ede dabei, dass er zusammen mit einem Kollegen der Beerdigung dabei war und auf der Rückfahrt entsetzt mit ansehen musste, wie einige Schulfreunde schon wieder Trampen wollten. Jakob von Thenen ging später in die Politik und wurde 2014 Bezirksbürgermeister in Aachen, wie auf der Homepage der [http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pdfs_oeffentliche_bekanntmachungen/archiv-bis-juli-2016/kw_14_ergebnis_bezirksvertretungswahl.pdf Stadt Aachen] zu lesen ist) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 6.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufklärung wurde in der &#039;&#039;&#039;[[404#XY-GE|Sendung vom 30.08.2007]]&#039;&#039;&#039; bekanntgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2007 geriet nach einem DNA-Zufallstreffer ein Mann ins Fangnetz der Ermittler, und der Fall wurde nach 17 Jahren aufgeklärt. Egidius S. war ein Serientäter, der zwischen 1983 und 1990 eine Serie von bisher fünf bekannten Morden verübte. Die brutalen Gewaltverbrechen wurden als &amp;quot;Disco-&amp;quot; beziehungsweise &amp;quot;Anhaltermorde&amp;quot; bekannt. Die Boulevardpresse nannte ihn den &amp;quot;Würger von Aachen&amp;quot;. Der Mörder von Angelika wurde am Morgen des 22. Juli 2018 tot in seiner Zelle in der JVA Bochum aufgefunden. Im Zuge autoerotischer Praktiken hatte er sich mit Kabeln an das Stromnetz angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Fall wird nochmals ausführlich im Podcast mit Rudi und Conny und ihren Gästen aufgearbeitet, u. a. auch mit dem Sohn eines der Opfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pBq1EaW4_xk Aktenzeichen XY Retro 47: Mord nach Disco-Abend] – Beitrag aus der ZDF-Sendung &amp;quot;hallo deutschland&amp;quot; vom 03.08.2022&lt;br /&gt;
* [https://aktenzeichenxy-podcast.podigee.io/12-wuerger-von-aachen Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen 12: Der Würger von Aachen] – Podcast vom 01.02.2023&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/nachrichten/article214918365/Wuerger-von-Aachen-Bizarrer-Tod-eines-Serienmoerders.html „Würger von Aachen“: Bizarrer Tod eines Serienmörders] – Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 24.07.2018&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/aachen-serienmoerder-nach-17-jahren-gefasst-1459584.html Serienmörder nach 17 Jahren gefasst] – Artikel aus der F.A.Z vom 20.08.2007&lt;br /&gt;
* [http://www.krone.at/Welt/Deutscher_Serienmoerder_nach_17_Jahren_gefasst-Frauen_getoetet-Story-76398 Deutscher Serienmörder nach 17 Jahren gefasst] – Artikel aus Krone.at vom 20.08.2007&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/serienmoerder-prozess-wie-kann-man-fuenf-frauen-toeten-und-einfach-weiterleben-a-547754.html Wie kann man fünf Frauen töten und einfach weiterleben?] Artikel aus Spiegel Online vom 16.04.2008&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,566320,00.html Höchststrafe für den Serienmörder von Aachen] – Artikel aus Spiegel Online vom 19.08.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien - Fahndung nach Josef K., Vorwurf Betrug, 2.6 Mio. Schilling Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Fahndung der Schweiz nach einem unbekannten Mörder, Taximord in der Nacht zum 29. Januar 1985 in Embrach nahe der Grenze zu Deutschland, Opfer Hans K. wurde erstochen, bis heute unbekannter Fahrgast am Zürcher Hauptbahnhof aufgenommen, Opfer hat kurz zuvor noch mit Mitsubishi-Fahrer gesprochen, Motiv völlig unklar, größerer Geldbetrag wurde nicht gestohlen, Belohnung insgesamt 5.000 Franken.&amp;lt;br&amp;gt;* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Der Mord an dem  Taxifahrer Hans K. wird später als &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[182#FF1|Sendung vom 17.01.1986]]&#039;&#039;&#039; als Filmfall dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Kripo München - Fahndung nach Christian J., gesucht mit zwei Haftbefehlen, benutzt viele Falschnamen, Fälschung von Postsparbüchern, über 100 Fälle bisher bekannt, auch in Österreich, Belgien, den Niederlanden und in England, Schaden 135.000 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; BKA Wiesbaden - Fahndung nach Slobodan S., Organisierte Kriminalität, Vorwurf Schutzgelderpressung in Frankfurt mit mehreren Komplizen, außerdem Haftbefehl wegen versuchtem Mord, Schuss in den Rücken, Opfer lebensgefährlich verletzt, Gesuchter vermutlich bewaffnet und mit gefälschten Papieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Kapo Basel - Mord an Walter W., am 01. März 1985 in öffentlicher Toilette erstochen, goldener Siegelring mit Familienwappen geraubt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Es konnten zwei Männer festgenommen werden die danach die Tat auch zugaben. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[198#XY-GE|Sendung vom 11.09.1987]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; LKA München - Terroristenfahndung. Radarfoto eines Unbekannten, mit großer Wahrscheinlichkeit &#039;&#039;&#039;[[RAF]]&#039;&#039;&#039;-Mitglied, Wagen wurde bei einem Sprengstoffanschlag benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Kripo Kassel - Mord an Lothar L.,  am 13. Februar 1985 im Auto erschossen, Faschingsprinz, besondere Tatwaffe verschwunden, umgerüstete Česká Modell 27, Kaliber 7,65 mm, Ede mit einem Vergleichsstück in der Hand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Über die Klärung des Mordes wird in der [[175#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet. Die Ehefrau hatte den Mord in Auftrag gegeben. Sie und ein 36-jähriger Angestellter werden zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst – der Rückblick ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#FF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Es ging in der letzten Sendung um mehrere Mord- und Raubdelikte im Raum Rheinland-Pfalz, bei der in allen Straftaten aus derselben Waffe geschossen wurde. Unter anderem auch bei dem im Film gezeigten Raubüberfall auf einen Geldtransport der US-Armee. Zuvor waren mit dieser Waffe ein Soldat und ein Taxifahrer erschossen worden. Zwei Tatverdächtige konnten jetzt nach Hinweisen der XY-Zuschauer ermittelt werden. Inzwischen wurde auch noch ein Amerikaner im Zusammenhang mit einem weiteren, ebenfalls in Deutschland begangenen Mord in den USA festgenommen. Die Polizei überprüft, ob er auch auf den Überfall auf die Militärpolizisten beteiligt war. Beim zweiten Täter soll es ich um einen desertierten US-Soldaten handeln. Nach ihm wird noch gefahndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#FF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Peine bekam zu der gesuchten Einbrecher-und Hehlerbande einige Hinweise. Diebesgut in Höhe von ca. 300.000 DM konnte sichergestellt und an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden. Außerdem konnte der verdächtigen Tätergruppe eine ganze Reihe, bisher ungeklärter Einbrüche ebenfalls nachgewiesen werden. Von einer Festnahme wird aber bisher nicht berichtet, dass das davon auszugehen ist, das die Täter noch nicht geschnappt wurden. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren, wie in einem eingeblendeten Zeitungsausschnitt unbekannter Herkunft zu lesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 7&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[167#SF7|Sendung vom 13.07.1984]]:&#039;&#039;&#039; Die Brüder Hans &amp;amp; Lothar Sch., Zwei Mitglieder eines Rauschgifthändler-Quintetts, wurden im spanischen Lloret de Mar festgenommen. Zusammen mit den beiden noch flüchtigen Otto B.  und Bernd V. sollen sie insgesamt 1,5 t Rauschgift nach Deutschland eingeschmuggelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[164#SF2|Sendung vom 23.03.1984]]:&#039;&#039;&#039; In Frankfurt/M. wurde Zijad V., von den Schweizer Behörden wegen zahlreicher bandenmäßigen Einbruchdiebstähle gesucht, festgenommen. Zuvor kam es noch zu weiteren Einbrüchen im Rhein Main Gebiet. Der ebenfalls in diesem Zusammenhang gesuchte Dragoslav G. wurde hier von Konrad Toenz aber nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Filmfälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[172#FF1|Sendung vom 11.01.1985]]:&#039;&#039;&#039; Über die Klärung des (zusammen mit dem Vermisstenfall Petra P.) behandelten Mordes an der 14-jährigen Schülerin Kerstin W. wird berichtet. Ein 19-jähriger Auszubildender aus Wolfsburg wurde Ende März 1985 verhaftet und legte ein Geständnis ab.&amp;lt;br&amp;gt;Die außergewöhnliche Aufklärung im Fall Petra P. nach 31 Jahren verkündet Rudi in der &#039;&#039;&#039;[[500#XY-GE|Sendung vom 14.10.2015]]&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[162#FF1|Sendung vom 13.01.1984]]:&#039;&#039;&#039; Der Überfall auf einen Mainzer Teppichhändler konnte von der Kripo Mainz mit einer Festnahme geklärt werden. Eine Frau und ein Mann wurden ermittelt, die beide unter dringendem Tatverdacht stehen. Die Frau gestand, als Komplizin dabei gewesen zu sein und wurde festgenommen, wie auch hier in einem eingeblendeten Zeitungsausschnitt unbekannter Herkunft zu lesen war. - Über die endgültige Klärung mit der Verurteilung des Hauptverdächtigen zu 10 Jahren Haft berichtet Ede dann im Rückblick der &#039;&#039;&#039;[[212#XY-GE|Sendung vom 13.01.1989]]&#039;&#039;&#039;, als er aus einen Abschlussbericht samt Dankschreiben der Kripo Mainz vorließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[154#FF3|Sendung vom 15.04.1983]]:&#039;&#039;&#039; Gustav Sch., gesucht wegen der mutmaßlichen Beteiligung an der gezeigten Geiselnahme mit Diebstahl in einer Bank, wurde in Düsseldorf festgenommen. Er soll auch noch einen Mord in Bremen begangen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studiofälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Der mutmaßliche Bankräuber Werner T, der verdächtigt wird einen Bankraub im Landkreis Würzburg mit einer Beute von 40.000 DM begangen zu haben, stellte sich in Vechta in Niedersachen selbst der Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[172#SF5|Sendung vom 11.01.1985]]:&#039;&#039;&#039; Manfred B. war wegen mehrerer Raubüberfälle gesucht worden. Er wurde von der niederländischen Polizei in Eindhoven festgenommen. Zuvor soll er noch in den Niederlanden mit einem holländischen Komplizen einen erneuten Bankraub verübt haben. Er saß bereits in U-Haft und konnte aber während einer Untersuchung aus einer Psychiatrischen Klinik in Bonn flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 7&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[171#SF7|Sendung vom 30.11.1984]]:&#039;&#039;&#039; In Neuwied/Rheinland-Pfalz ging beim Versuch, in einem Lebensmittelmarkt gestohlene Wahre gegen Geld umzutauschen, das wegen Diebstahl und diverser Betrugsdelikten gesuchte Ehepaar Stefan &amp;amp; Birgit G. der Polizei ins Netz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[162#SF3|Sendung vom 13.01.1984]]:&#039;&#039;&#039; Der von Interpol Wien nach seiner Flucht aus dem Gefängnis gesuchte verurteilte Betrüger Thomas A. konnte in Frankfurt am Main verhaftet werden. Er hatte einen Koffer mit falschen Dollarnoten im Wert von ca. 12 Mio. Schilling dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[124#SF2|Sendung vom 18.04.1980]]:&#039;&#039;&#039; Und schließlich wurde jetzt nach fünf Jahren auch in Zürich von der dortigen Kapo der seit 1980 gesuchte mutmaßliche Betrüger Carlo G. festgenommen. Er soll durch gefälschte Telexzahlungsaufträge aus Italien hohe Geldbeträge in Millionenhöhe in seinen Besitz gebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1:&#039;&#039;&#039; Mord an Günter S.; viele Hinweise über mögliche Bedeutung von &amp;quot;YOG&#039;TZE&amp;quot;; Geheimcode in Rumänien; &amp;quot;G&amp;quot; könnte auch &amp;quot;6&amp;quot; sein; versteckte Telefonnummer oder religiöse Sekte; anonymer Hinweisgeber aus Karlsruhe angeblich als Beifahrer dabei gewesen als S. überfahren wurde; er wird dringend gebeten, sich noch einmal bei der Kripo Hagen zu melden;  auch Peter und Konrad sagen was dazu; es gab ähnliche Hinweise wie in Deutschland; aber auch nichts Konkretes in Österreich und in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2:&#039;&#039;&#039; Einbruchserie und Fahndung nach dem “Künstler&amp;quot; Mladen P.; interessante Hinweise über mögliche derzeitige Aufenthaltsorte; Überprüfungen laufen; von der Polizei sichergestellte Porzellanfiguren wurden im Juli 1984 bei einem Einbruch in Frankfurt gestohlen; dabei hatten die Täter einen Nachschlüssel; es ist unklar wo sie ihn her haben; zwei Schweizer Zuschauer sind sich sicher; dass ihnen der gesuchte Mladen P. Teppiche zum Verkauf angeboten hat; auf Wunsch eines Zuschauer wird ein gestohlener Teppich nochmal gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 3:&#039;&#039;&#039; Mord an Angelika S.; kein Bericht in der Spätausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studiofälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach dem mutmaßlichen Betrüger Josef K., 2,6 Mio. Schilling Schaden; er besitzt ein Restaurant in Costa Rica und hält sich wahrscheinlich zur Zeit nicht im Sendegebiet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Mord an dem Schweizer Taxifahrer Hans K.; kein Bericht in der Spätausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach Christian J. wegen Fälschung von Postsparbüchern; wenige Hinweise in Deutschland, aber einige Hinweise dafür in Österreich, die schon überprüft werden; auch Christian J. hält sich wahrscheinlich zur Zeit nicht im Sendegebiet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach Slobodan S., dem Schutzgelderpressung und versuchter Mord vorgeworfen werden; zwei Österreichische Zuschauer wollen ihn noch am Tag der Sendung in Wien gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Mord an Walter W. in öffentlicher Toilette in Basel; keine brauchbaren Hinweise bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Terroristenfahndung; kein Bericht in der Spätausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Mord an Geschäftsmann Lothar L. aus Kassel; die umgerüstete Waffe, Česká Kaliber 7,65 mm, wird nochmal gezeigt; ein anonymer Anrufer will eine solche Waffe umgerüstet haben; Gespräch wurde unterbrochen und dringende Bitte der Polizei, sich nochmal zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[174#FF1|Filmfall 1]]: Das Schild im Film mit Beschriftung &amp;quot;A2 | Hannover 384 km | Dortmund 284 km | Frankfurt 38 km&amp;quot; ist falsch - es handelt sich tatsächlich um die Autobahn 45. Die A2 verläuft überhaupt nicht in der Nähe von Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Ede-Versprecher bei YOGTZE. Er sagt &amp;quot;J&amp;quot; statt &amp;quot;O&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* [[174#FF2|Filmfall 2]]: Der &amp;quot;Künstler&amp;quot; wird gespielt von Tatort-Kommissar [https://de.wikipedia.org/wiki/Miroslav_Nemec Miroslav Nemec] (Wikipedia).&lt;br /&gt;
* Weitere Darstellerin Christine Görner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 22.02.1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 10.05.1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basel-Stadt (Kapo)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Belgien (allgemein)]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:174}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Petronik</name></author>
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		<title>Sendung vom 12.04.1985</title>
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		<updated>2024-06-10T21:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Petronik: /* {{Anker|FF2}} Einbruchserie */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Filmfälle ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF1}}Mord an Günther St. (&amp;quot;YOGTZE&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Hagen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Oberkommissar Leppler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039;  Freitag, 26. Oktober 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; 25. Oktober 1984: Der arbeitslose Lebensmitteltechniker Günther St. sitzt in Anzhausen im Siegerland mit seiner Frau beim Abendessen am Couchtisch; rätselhaftes Gespräch; läuft rastlos in Zimmer hin und her; derweil sitzt alleinstehende Rentnerin Erna H. im 15 Kilometer entfernten Haigerseelbach – einem Stadtteil von Haiger, aus dem auch Günther stammt – strickend vor ihrem Fernseher; in Wilnsdorfer Gaststätte „Papillon“ bestellen Kunden noch zwei Pils; LKW-Fahrer bereiten sich auf nächtliche Tour vor; Günther hängt inzwischen vor dem Fernseher weiter seinen Sorgen nach; schnappt sich plötzlich Zettel, Stift und schreibt YOG&#039;TZE auf Notizblock; betrachtet Notiz zufrieden, streicht sie jedoch umgehend wieder aus; spricht gegenüber Frau von der diffusen Angst, umgebracht zu werden; will noch Bier im Papillon trinken; dort fällt er noch vor dem ersten Schluck urplötzlich von Barhocker; Schnaps auf den Schrecken. Nach 23 Uhr: Erna H. vor Fernseher eingeschlafen; schaltet „Schneegestöber“ ab und geht zu Bett; Günther verlässt nach Sturz das Papillon und fährt mit seinem blauen VW Golf davon; Spur verliert sich. Gegen Mitternacht nähert sich Trucker Holger M. dem Frankfurter Kreuz; unterwegs ins Ruhrgebiet; typische xy-Schleichfahrt mit 20 km/h an Entfernungstafel vorbei; LKW-Fahrer Georg K. auf derselben Strecke unterwegs nach Dortmund. Gegen 1 Uhr: Günther St. klingelt bei Erna H., die in Haigerseelbach als besonders fromm und religiös gilt; Günther will reden, aber Erna wiegelt ab, schickt ihn stattdessen nach Hause zu seiner Frau; Günthers Spur verliert sich abermals. 3 Uhr: Georg K. mit Lastzug kurz vor Ausfahrt Hagen-Süd; ist an Siegerland mit Anzhausen und Haigerseelbach schon seit ca. einer Stunde vorbei; Holger M. mit Truck nur wenige hundert Meter vor ihm; M. sieht verunglückten Golf in Böschung liegen und mutmaßlich Verletzten, der ums Auto geht; Anhalten und helfen; auch Georg K. stoppt; Notrufsäule aufklappen und Hilfe anfordern; entdecken Günther schwerverletzt und nackt auf Beifahrersitz; rechter Arm fast abgerissen; Günther stirbt kurz darauf. Ermittler: Günther St. wurde von anderem Auto nackt überfahren und dann in Golf gepackt. Eigentlicher Tat- oder Unfallort unbekannt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Ich halt das nicht mehr aus. Alle sind sie gegen mich.“; „Du bist einfach ein bisschen down. Das geht vorbei.“; „Jetzt geht mir ein Licht auf!&#039;“ – „Er bestellt sich zwar ein Bier, aber trinken wird es nicht mehr.“&#039;&#039; (Wolfgang-Text); „Hee, Kumpel! Wo sind denn die anderen? Waren das Freunde von Dir?&amp;quot; – „Keine Freunde! Nicht meine Freunde, die sind abgehauen, weg! Ich will weg hier, ich will auch weg!“&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039;  &amp;quot;Jenseits von Eden&amp;quot; (Nino De Angelo) /  &amp;quot;Hang down your head Tom Dooley&amp;quot; (The Kingston Trio)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Klaus Kessler (als LKW-Fahrer Georg K.), Gusti Kreissl, Ulrich Mühlmann (als Opfer Günther S.), Karl E. Scheydt (auch Karl Scheydt und Karl Emil Scheydt, als LKW-Fahrer Holger M.), Ulf Söhmisch (auch Ulf J. Söhmisch, als Wirt vom Papillon), Ingeborg Willrodt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;BAB-Rätsel&amp;quot;; vom XY-Team selbstgebastelte Autobahn-Entfernungstafel soll angeblich im Rhein-Main-Gebiet stehen, dort führt aber die ausgeschilderte A2 überhaupt nicht entlang; „Autobahn“ ist Landstraße, Scheinwerfer im Gras beleuchtet das Eigenbau-Schild; LKW halten konsequenterweise im Filmfall auch auf der rechten Fahrspur, da es keinen Standstreifen gibt; Ede liest auf dem eingeblendeten Zettel die Notiz falsch ab: Y-J-G-T-Z-E statt Y-O-G-T-Z-E.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung :&#039;&#039;&#039; 3.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; ungeklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte &amp;quot;YOG&#039;TZE&amp;quot;-Fall (auch &amp;quot;BAB-Rätsel&amp;quot; genannt) gilt als einer der mysteriösesten Kriminalfälle der deutschen Geschichte und wird von der Polizei in Hagen bearbeitet. Er wurde im [http://azxy.communityhost.de/t999532431f354157108-quot-Zweitmysterioesester-Fall-quot.html#msg998316985 XY-Forum] als der &amp;quot;zweitmysteriöseste Filmfall in der XY-Geschichte&amp;quot; eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der YOG&#039;TZE-Fall wurde im August 2023 im auch XY-Podcast besprochen. Zu Gast u. a. der damalige Kriminalhauptkommissar Hans Leppler. Nach der Sendung gingen zwar über 170 Hinweise aus Deutschland und dem benachbarten Ausland ein, darunter sogar ein vermeintlicher Tatzeuge, aber alle diese Spuren verliefen im Sande.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Podcast wird die Mysteriösität des Falles weitgehend relativiert: Ein Code-Experte ist sich zum Beispiel sicher, dass sich hinter YOG&#039;TZE keine Geheimbotschaft oder ähnliches verbirgt. Eine Psychologin geht davon aus, dass Günther St. massive psychologische Probleme hatte und deshalb unter anderem unter Verfolgungswahn litt. Das könne ihn zum Beispiel dazu gebracht haben, sich nackt auszuziehen (Angst vor versteckten Wanzen der &amp;quot;Verfolger&amp;quot; in der Kleidung), und so beim Laufen auf eine Straße überfahren worden zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Spur zu niederländischen Rauschgift-Bekannten, wie von Kommissar Leppler in der XY-Sendung angesprochen, hatte sich nicht erhärtet. Der Mord an dem arbeitslosen Lebensmitteltechniker Günther St. am 26. Oktober 1984 ist und bleibt weiterhin ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://aktenzeichenxy-podcast.podigee.io/27-das-raetsel-um-den-yogtze-fall Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen 27: Das Rätsel um den YOG’TZE-Fall] – Podcast vom 30.08.2023&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.wikixy.de/downloads/tatortxy-hoerzu/98%29%20Y%20O%20G%20T%20Z%20E.pdf Tatort XY 98: Y O G T Z E] - Artikel aus der Hörzu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.stern.de/panorama/verbrechen/tod-im-siegerland--der-mysterioese--yog-tze--fall-des-guenther-stoll-7476042.html Ein nackter Toter im Siegerland, eine rätselhafte Notiz, keine Spur] – Artikel im Stern vom 29.04.2018 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.waz.de/video/der-fall-yogtze-id212564591.html Ulrich Hanki, Pressesprecher der Polizei Hagen, im Interview] – Artikel aus WAZ.de vom 16.11.2017&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.siegener-zeitung.de/siegen/c-lokales/raetselhafter-tod-weiter-ungeklaert_a3847 Rätselhafter Tod weiter ungeklärt] – Artikel aus der Siegener Zeitung vom 01.06.2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-siegen-kreuztal-netphen-hilchenbach-und-freudenberg/mysterioeser-mord-der-ungeloeste-yog-tze-fall-id9968703.html Mysteriöser Mord – Der ungelöste YOG&#039;TZE-Fall] – Artikel aus DER WESTEN vom 24.10.2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://azxy.communityhost.de/t951542088f354157108-FF-Kripo-Hagen-YOGTZE-Fall.html YOG&#039;TZE-Fall] – Diskussion im XY-Forum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://de.wikipedia.org/wiki/YOGTZE-Fall YOGTZE-Fall] – Wikipedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF2}} Einbruchserie (&amp;quot;Künstler&amp;quot;)===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Frankfurt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Oberkommissar Legler&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatzeit:&#039;&#039;&#039; u. a. Nacht vom 12.-13. August 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatort:&#039;&#039;&#039; u. a. Antiquitäten- und Teppichgeschäft Weißfrauenstraße Frankfurt am Main,&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Häufige rätselhafte Einbrüche  im Raum Frankfurt; „Künstler“ öffnet Türen mit Sicherheitsschlössern ohne Gewaltanwendung und Spuren; inspiziert Schlösser derart, dass er anschließend Nachschlüssel herstellen kann; lässt Helfer die eigentlichen Einbrüche begehen; über benachbarten Fotoladen durch Mauer im Obergeschoss ins Antiquitäten- und Teppichgeschäft; Alarmanlage außer Gefecht gesetzt; Beute 17 Brücken im Wert von ca. 200.000 DM; Inhaber merkt Verlust zunächst nicht; Polizei in der Wohnung von Mladen P. und seiner Freundin wegen Hausfriedensbruch; Polizist entdeckt gestohlene Teppiche; Täter wird verhört, aber Beweise fehlen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tatverdächtig:&#039;&#039;&#039; Mladen P.,  genannt der &amp;quot;Künstler&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitat:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Sie haben sicher Verständnis, dass wir in dem folgenden Film die Arbeitsweise des Mannes nicht in allen Einzelheiten zeigen können. Denn Nachhilfeunterricht für Einbrecher wollen wir natürlich nicht geben.“&#039;&#039; (Ede am Schluss der Einleitung) / &#039;&#039;„Wenn des stimmt, dann bleibt eigentlich bloß wieder unser Künstler.“ / „Denn der Mann, der in seinen Kreisen eine Sonderrolle spielt, gibt sich gerne als Chef, der sich nur ungern die Finger schmutzig macht.“&#039;&#039; (Sprechertext Wolfgang) / &#039;&#039;„Sie halten uns wohl für ziemlich blöd, was?“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Erich Fritze, Detlev Moreth-Moreau (auch Detlef Moreau), Miroslav Nemec (als der &amp;quot;Künstler&amp;quot;, auch bekannt als &amp;quot;Tatort&amp;quot;-Kommissar), Joachim Schweighöfer, Karl-Heinz Staudenmeyer (auch Karl-Heinz Staudenmayer)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;Künstler&amp;quot;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; wird nicht erwähnt&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; *&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Gesuchte sah die XY-Sendung und flüchtete überstürzt. Ein Schlüssellager konnte gefunden werden. Berichtet wurde dies in der [[175#XY-UP|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]]. Später stellte sich der Gesuchte selber. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[178#XY-GE|Sendung vom 23.08.1985]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|FF3}}Mord an Angelika S. (&amp;quot;Fledermaus&amp;quot;) ===&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==== Inhalt ====&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Dienststelle:&#039;&#039;&#039; Kripo Aachen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Beamter im Studio:&#039;&#039;&#039; Hauptkommissar von Thenen&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Tattag:&#039;&#039;&#039; 31. August 1984&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Details:&#039;&#039;&#039; Frau S. nimmt ein Paket vom Postboten entgegen, darin ist neue Kleidung für ihre Töchter Angelika (17 Jahre alt) und Beate, darunter auch zwei neue Jacken; ihr Bruder sagt zu Angelika, als sie die Jacke anprobiert, sie sieht aus wie eine Fledermaus; eine Freundin von Angelika ruft an und  will sich mit ihr verabreden; ihr Vater fragt sie, wie sie zur Diskothek kommen wollen; sie wollen dann zu zweit trampen; zuerst fährt Angelika mit dem Fahrrad zu ihrer Freundin nach Erkelenz; an einer Kreuzung finden sie dann eine Mitfahrgelegenheit; mit Birkenstocksandalen und weißen Socken in die &amp;quot;Rockfabrik&amp;quot;, wo auch tolle Musik von AC/DC präsentiert wird; um 00:00 Uhr ist Angelika  plötzlich Verschwunden; ihre Freundin rennt ihr noch nach, aber vor der Disko ist sie dann schon weg;  in Geilenkirchen wird Angelika das letzte Mal vor einem Autohaus gesehen, als sie wieder trampen will; sie ist dann nicht mehr zu Hause angekommen; die Freundin von Angelika ruft dann bei ihren Eltern an, sie rufen dann die Polizei an; Hauptkommissar von Thenen berichtet dann in der Nachbesprechung noch über ein Ereignis (Nach der Beerdigung von Angelika sind viele junge Trauergäste hinterher wieder Anhalter gefahren).&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Zitate:&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;„Du siehst ja aus wie eine Fledermaus.“ / „Nur kein Neid, Bruderherz.“ / „Dieses verdammte Trampen. Da hilft alles nichts, da muss die Polizei her.“&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Sprecher:&#039;&#039;&#039; Wolfgang Grönebaum&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Musik:&#039;&#039;&#039; &amp;quot;Landslide&amp;quot; und &amp;quot;Nervos Shakedown&amp;quot; (AC/DC)&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Darsteller:&#039;&#039;&#039; Carolyn Bennet, Gerhard Einert, Richard Gerbert, Thomas Haerin, Eva Hatzelmann, Franz Kanstinger, Christine Neubauer&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Besonderheiten:&#039;&#039;&#039; Arbeitstitel &amp;quot;Fledermaus&amp;quot;; Während der Nachbesprechung Film von der Beerdigung mit Teilnahme der Kripo. Hauptkommissar von Thenen dürfte sich darin wahrscheinlich selbst gespielt haben. Er erzählte Ede dabei, dass er zusammen mit einem Kollegen der Beerdigung dabei war und auf der Rückfahrt entsetzt mit ansehen musste, wie einige Schulfreunde schon wieder Trampen wollten. Jakob von Thenen ging später in die Politik und wurde 2014 Bezirksbürgermeister in Aachen, wie auf der Homepage der [http://www.aachen.de/DE/stadt_buerger/politik_verwaltung/pdfs_oeffentliche_bekanntmachungen/archiv-bis-juli-2016/kw_14_ergebnis_bezirksvertretungswahl.pdf Stadt Aachen] und [http://www.aachener-zeitung.de/lokales/aachen/leben-im-aachener-sueden-das-motto-lautet-nachhaken-1.1545841 auch hier] bei der Aachener Zeitung zu lesen ist) &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Belohnung:&#039;&#039;&#039; 6.000 DM&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Bewertung:&#039;&#039;&#039; ***&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Status:&#039;&#039;&#039; geklärt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nachspiel ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufklärung wurde in der &#039;&#039;&#039;[[404#XY-GE|Sendung vom 30.08.2007]]&#039;&#039;&#039; bekanntgegeben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 2007 geriet nach einem DNA-Zufallstreffer ein Mann ins Fangnetz der Ermittler, und der Fall wurde nach 17 Jahren aufgeklärt. Egidius S. war ein Serientäter, der zwischen 1983 und 1990 eine Serie von bisher fünf bekannten Morden verübte. Die brutalen Gewaltverbrechen wurden als &amp;quot;Disco-&amp;quot; beziehungsweise &amp;quot;Anhaltermorde&amp;quot; bekannt. Die Boulevardpresse nannte ihn den &amp;quot;Würger von Aachen&amp;quot;. Der Mörder von Angelika wurde am Morgen des 22. Juli 2018 tot in seiner Zelle in der JVA Bochum aufgefunden. Im Zuge autoerotischer Praktiken hatte er sich mit Kabeln an das Stromnetz angeschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieser Fall wird nochmals ausführlich im Podcast mit Rudi und Conny und ihren Gästen aufgearbeitet, u. a. auch mit dem Sohn eines der Opfer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Siehe auch:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=pBq1EaW4_xk Aktenzeichen XY Retro 47: Mord nach Disco-Abend] – Beitrag aus der ZDF-Sendung &amp;quot;hallo deutschland&amp;quot; vom 03.08.2022&lt;br /&gt;
* [https://aktenzeichenxy-podcast.podigee.io/12-wuerger-von-aachen Aktenzeichen XY… Unvergessene Verbrechen 12: Der Würger von Aachen] – Podcast vom 01.02.2023&lt;br /&gt;
* [https://www.abendblatt.de/nachrichten/article214918365/Wuerger-von-Aachen-Bizarrer-Tod-eines-Serienmoerders.html „Würger von Aachen“: Bizarrer Tod eines Serienmörders] – Artikel aus dem Hamburger Abendblatt vom 24.07.2018&lt;br /&gt;
* [http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/aachen-serienmoerder-nach-17-jahren-gefasst-1459584.html Serienmörder nach 17 Jahren gefasst] – Artikel aus der F.A.Z vom 20.08.2007&lt;br /&gt;
* [http://www.krone.at/Welt/Deutscher_Serienmoerder_nach_17_Jahren_gefasst-Frauen_getoetet-Story-76398 Deutscher Serienmörder nach 17 Jahren gefasst] – Artikel aus Krone.at vom 20.08.2007&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/serienmoerder-prozess-wie-kann-man-fuenf-frauen-toeten-und-einfach-weiterleben-a-547754.html Wie kann man fünf Frauen töten und einfach weiterleben?] Artikel aus Spiegel Online vom 16.04.2008&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,566320,00.html Höchststrafe für den Serienmörder von Aachen] – Artikel aus Spiegel Online vom 19.08.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Studiofälle der Sendung ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* {{Anker|SF1}}&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Interpol Wien - Fahndung nach Josef K., Vorwurf Betrug, 2.6 Mio. Schilling Schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF2}}&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Fahndung der Schweiz nach einem unbekannten Mörder, Taximord in der Nacht zum 29. Januar 1985 in Embrach nahe der Grenze zu Deutschland, Opfer Hans K. wurde erstochen, bis heute unbekannter Fahrgast am Zürcher Hauptbahnhof aufgenommen, Opfer hat kurz zuvor noch mit Mitsubishi-Fahrer gesprochen, Motiv völlig unklar, größerer Geldbetrag wurde nicht gestohlen, Belohnung insgesamt 5.000 Franken.&amp;lt;br&amp;gt;* &#039;&#039;&#039;Besonderheit:&#039;&#039;&#039; Der Mord an dem  Taxifahrer Hans K. wird später als &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[182#FF1|Sendung vom 17.01.1986]]&#039;&#039;&#039; als Filmfall dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF3}}&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Kripo München - Fahndung nach Christian J., gesucht mit zwei Haftbefehlen, benutzt viele Falschnamen, Fälschung von Postsparbüchern, über 100 Fälle bisher bekannt, auch in Österreich, Belgien, den Niederlanden und in England, Schaden 135.000 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF4}}&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; BKA Wiesbaden - Fahndung nach Slobodan S., Organisierte Kriminalität, Vorwurf Schutzgelderpressung in Frankfurt mit mehreren Komplizen, außerdem Haftbefehl wegen versuchtem Mord, Schuss in den Rücken, Opfer lebensgefährlich verletzt, Gesuchter vermutlich bewaffnet und mit gefälschten Papieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF5}}&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Kapo Basel - Mord an Walter W., am 01. März 1985 in öffentlicher Toilette erstochen, goldener Siegelring mit Familienwappen geraubt.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Es konnten zwei Männer festgenommen werden die danach die Tat auch zugaben. Darüber wird in der &#039;&#039;&#039;[[198#XY-GE|Sendung vom 11.09.1987]]&#039;&#039;&#039; berichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF6}}&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; LKA München - Terroristenfahndung. Radarfoto eines Unbekannten, mit großer Wahrscheinlichkeit &#039;&#039;&#039;[[RAF]]&#039;&#039;&#039;-Mitglied, Wagen wurde bei einem Sprengstoffanschlag benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Anker|SF7}}&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Kripo Kassel - Mord an Lothar L.,  am 13. Februar 1985 im Auto erschossen, Faschingsprinz, besondere Tatwaffe verschwunden, umgerüstete Česká Modell 27, Kaliber 7,65 mm, Ede mit einem Vergleichsstück in der Hand.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geklärt:&#039;&#039;&#039; Über die Klärung des Mordes wird in der [[175#XY-GE|&#039;&#039;&#039;Folgesendung&#039;&#039;&#039;]] berichtet. Die Ehefrau hatte den Mord in Auftrag gegeben. Sie und ein 36-jähriger Angestellter werden zu lebenslanger Haft verurteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== XY Gelöst – der Rückblick ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-UP}}Zwischenergebnisse aus früheren Sendungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#FF1|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Es ging in der letzten Sendung um mehrere Mord- und Raubdelikte im Raum Rheinland-Pfalz, bei der in allen Straftaten aus derselben Waffe geschossen wurde. Unter anderem auch bei dem im Film gezeigten Raubüberfall auf einen Geldtransport der US-Armee. Zuvor waren mit dieser Waffe ein Soldat und ein Taxifahrer erschossen worden. Zwei Tatverdächtige konnten jetzt nach Hinweisen der XY-Zuschauer ermittelt werden. Inzwischen wurde auch noch ein Amerikaner im Zusammenhang mit einem weiteren, ebenfalls in Deutschland begangenen Mord in den USA festgenommen. Die Polizei überprüft, ob er auch auf den Überfall auf die Militärpolizisten beteiligt war. Beim zweiten Täter soll es ich um einen desertierten US-Soldaten handeln. Nach ihm wird noch gefahndet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#FF2|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Die Kripo Peine bekam zu der gesuchten Einbrecher-und Hehlerbande einige Hinweise. Diebesgut in Höhe von ca. 300.000 DM konnte sichergestellt und an die rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeben werden. Außerdem konnte der verdächtigen Tätergruppe eine ganze Reihe, bisher ungeklärter Einbrüche ebenfalls nachgewiesen werden. Von einer Festnahme wird aber bisher nicht berichtet, dass das davon auszugehen ist, das die Täter noch nicht geschnappt wurden. Die Ermittlungen laufen weiter auf Hochtouren, wie in einem eingeblendeten Zeitungsausschnitt unbekannter Herkunft zu lesen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 7&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[167#SF7|Sendung vom 13.07.1984]]:&#039;&#039;&#039; Die Brüder Hans &amp;amp; Lothar Sch., Zwei Mitglieder eines Rauschgifthändler-Quintetts, wurden im spanischen Lloret de Mar festgenommen. Zusammen mit den beiden noch flüchtigen Otto B.  und Bernd V. sollen sie insgesamt 1,5 t Rauschgift nach Deutschland eingeschmuggelt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[164#SF2|Sendung vom 23.03.1984]]:&#039;&#039;&#039; In Frankfurt/M. wurde Zijad V., von den Schweizer Behörden wegen zahlreicher bandenmäßigen Einbruchdiebstähle gesucht, festgenommen. Zuvor kam es noch zu weiteren Einbrüchen im Rhein Main Gebiet. Der ebenfalls in diesem Zusammenhang gesuchte Dragoslav G. wurde hier von Konrad Toenz aber nicht erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== {{Anker|XY-GE}}XY Gelöst ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Filmfälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[172#FF1|Sendung vom 11.01.1985]]:&#039;&#039;&#039; Über die Klärung des (zusammen mit dem Vermisstenfall Petra P.) behandelten Mordes an der 14-jährigen Schülerin Kerstin W. wird berichtet. Ein 19-jähriger Auszubildender aus Wolfsburg wurde Ende März 1985 verhaftet und legte ein Geständnis ab.&amp;lt;br&amp;gt;Die außergewöhnliche Aufklärung im Fall Petra P. nach 31 Jahren verkündet Rudi in der &#039;&#039;&#039;[[500#XY-GE|Sendung vom 14.10.2015]]&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[162#FF1|Sendung vom 13.01.1984]]:&#039;&#039;&#039; Der Überfall auf einen Mainzer Teppichhändler konnte von der Kripo Mainz mit einer Festnahme geklärt werden. Eine Frau und ein Mann wurden ermittelt, die beide unter dringendem Tatverdacht stehen. Die Frau gestand, als Komplizin dabei gewesen zu sein und wurde festgenommen, wie auch hier in einem eingeblendeten Zeitungsausschnitt unbekannter Herkunft zu lesen war. - Über die endgültige Klärung mit der Verurteilung des Hauptverdächtigen zu 10 Jahren Haft berichtet Ede dann im Rückblick der &#039;&#039;&#039;[[212#XY-GE|Sendung vom 13.01.1989]]&#039;&#039;&#039;, als er aus einen Abschlussbericht samt Dankschreiben der Kripo Mainz vorließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[154#FF3|Sendung vom 15.04.1983]]:&#039;&#039;&#039; Gustav Sch., gesucht wegen der mutmaßlichen Beteiligung an der gezeigten Geiselnahme mit Diebstahl in einer Bank, wurde in Düsseldorf festgenommen. Er soll auch noch einen Mord in Bremen begangen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studiofälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[173#SF3|vorherigen Sendung]]:&#039;&#039;&#039; Der mutmaßliche Bankräuber Werner T, der verdächtigt wird einen Bankraub im Landkreis Würzburg mit einer Beute von 40.000 DM begangen zu haben, stellte sich in Vechta in Niedersachen selbst der Polizei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 5&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[172#SF5|Sendung vom 11.01.1985]]:&#039;&#039;&#039; Manfred B. war wegen mehrerer Raubüberfälle gesucht worden. Er wurde von der niederländischen Polizei in Eindhoven festgenommen. Zuvor soll er noch in den Niederlanden mit einem holländischen Komplizen einen erneuten Bankraub verübt haben. Er saß bereits in U-Haft und konnte aber während einer Untersuchung aus einer Psychiatrischen Klinik in Bonn flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 7&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[171#SF7|Sendung vom 30.11.1984]]:&#039;&#039;&#039; In Neuwied/Rheinland-Pfalz ging beim Versuch, in einem Lebensmittelmarkt gestohlene Wahre gegen Geld umzutauschen, das wegen Diebstahl und diverser Betrugsdelikten gesuchte Ehepaar Stefan &amp;amp; Birgit G. der Polizei ins Netz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 3&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[162#SF3|Sendung vom 13.01.1984]]:&#039;&#039;&#039; Der von Interpol Wien nach seiner Flucht aus dem Gefängnis gesuchte verurteilte Betrüger Thomas A. konnte in Frankfurt am Main verhaftet werden. Er hatte einen Koffer mit falschen Dollarnoten im Wert von ca. 12 Mio. Schilling dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;SF 2&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;[[124#SF2|Sendung vom 18.04.1980]]:&#039;&#039;&#039; Und schließlich wurde jetzt nach fünf Jahren auch in Zürich von der dortigen Kapo der seit 1980 gesuchte mutmaßliche Betrüger Carlo G. festgenommen. Er soll durch gefälschte Telexzahlungsaufträge aus Italien hohe Geldbeträge in Millionenhöhe in seinen Besitz gebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erste Erkenntnisse (Zuschauerreaktionen in der Spätsendung) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 1:&#039;&#039;&#039; Mord an Günter S.; viele Hinweise über mögliche Bedeutung von &amp;quot;YOG&#039;TZE&amp;quot;; Geheimcode in Rumänien; &amp;quot;G&amp;quot; könnte auch &amp;quot;6&amp;quot; sein; versteckte Telefonnummer oder religiöse Sekte; anonymer Hinweisgeber aus Karlsruhe angeblich als Beifahrer dabei gewesen als S. überfahren wurde; er wird dringend gebeten, sich noch einmal bei der Kripo Hagen zu melden;  auch Peter und Konrad sagen was dazu; es gab ähnliche Hinweise wie in Deutschland; aber auch nichts Konkretes in Österreich und in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 2:&#039;&#039;&#039; Einbruchserie und Fahndung nach dem “Künstler&amp;quot; Mladen P.; interessante Hinweise über mögliche derzeitige Aufenthaltsorte; Überprüfungen laufen; von der Polizei sichergestellte Porzellanfiguren wurden im Juli 1984 bei einem Einbruch in Frankfurt gestohlen; dabei hatten die Täter einen Nachschlüssel; es ist unklar wo sie ihn her haben; zwei Schweizer Zuschauer sind sich sicher; dass ihnen der gesuchte Mladen P. Teppiche zum Verkauf angeboten hat; auf Wunsch eines Zuschauer wird ein gestohlener Teppich nochmal gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;FF 3:&#039;&#039;&#039; Mord an Angelika S.; kein Bericht in der Spätausgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Studiofälle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 1:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach dem mutmaßlichen Betrüger Josef K., 2,6 Mio. Schilling Schaden; er besitzt ein Restaurant in Costa Rica und hält sich wahrscheinlich zur Zeit nicht im Sendegebiet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 2:&#039;&#039;&#039; Mord an dem Schweizer Taxifahrer Hans K.; kein Bericht in der Spätausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 3:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach Christian J. wegen Fälschung von Postsparbüchern; wenige Hinweise in Deutschland, aber einige Hinweise dafür in Österreich, die schon überprüft werden; auch Christian J. hält sich wahrscheinlich zur Zeit nicht im Sendegebiet auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 4:&#039;&#039;&#039; Fahndung nach Slobodan S., dem Schutzgelderpressung und versuchter Mord vorgeworfen werden; zwei Österreichische Zuschauer wollen ihn noch am Tag der Sendung in Wien gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 5:&#039;&#039;&#039; Mord an Walter W. in öffentlicher Toilette in Basel; keine brauchbaren Hinweise bisher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 6:&#039;&#039;&#039; Terroristenfahndung; kein Bericht in der Spätausgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;SF 7:&#039;&#039;&#039; Mord an Geschäftsmann Lothar L. aus Kassel; die umgerüstete Waffe, Česká Kaliber 7,65 mm, wird nochmal gezeigt; ein anonymer Anrufer will eine solche Waffe umgerüstet haben; Gespräch wurde unterbrochen und dringende Bitte der Polizei, sich nochmal zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bemerkungen ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
* [[174#FF1|Filmfall 1]]: Das Schild im Film mit Beschriftung &amp;quot;A2 | Hannover 384 km | Dortmund 284 km | Frankfurt 38 km&amp;quot; ist falsch - es handelt sich tatsächlich um die Autobahn 45. Die A2 verläuft überhaupt nicht in der Nähe von Frankfurt.&lt;br /&gt;
* Ede-Versprecher bei YOGTZE. Er sagt &amp;quot;J&amp;quot; statt &amp;quot;O&amp;quot;.&lt;br /&gt;
* [[174#FF2|Filmfall 2]]: Der &amp;quot;Künstler&amp;quot; wird gespielt von Tatort-Kommissar [https://de.wikipedia.org/wiki/Miroslav_Nemec Miroslav Nemec] (Wikipedia).&lt;br /&gt;
* Weitere Darstellerin Christine Görner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorherige Sendung: [[Sendung vom 22.02.1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nächste Sendung: [[Sendung vom 10.05.1985]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[[Alle Sendungen|zurück zur Sendungsübersicht]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1985]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen (Kripo)]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Petronik</name></author>
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