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'''Mordserie Nienburg 2 FFAusführliche Informationen:'''

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Mordserie Nienburg

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nienburg/Weser
  • Kommissar im Studio: Hauptkommissar Pröven
  • Tattag: 5. Januar 1983
  • Details: Opfer Wolfgang S., ein anständiger Feldwebel; Waffenklau; Jagdrevier; Autos blockieren Forstweg; an Wagen manipuliert; Reifen ohne Luft; Radwechsel abgewartet, dann erschossen; mysteriös
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt
  • Zitat: "Ich bin auch bei der Firma. Ich weiß Bescheid."

Nachspiel

(siehe unten)

Mordserie Nienburg

Inhalt

  • Dienststelle: Kripo Nienburg/Weser
  • Kommissarin im Studio: Hauptkommissarin Schmandt, Leiterin der Mordkommission in Celle
  • Tattage: 21. Januar 1983; 29. April 1983
  • Damalige Belohnung: 40.000 DM
  • Details:
    • 1. Opfer Petra H.: Taxifahrerin aus Celle; Fahrgast will nach Bremen, sucht aber einen Mietwagen in Celle; plötzlich 2 Fahrgäste im Taxi; Fahrziel ist nur ein Vorwand; Notsignale per Lichthupe; im Wald erdrosselt; Bankraub; nächster Taxifahrer, gibt sich selbstsicher;
    • daraufhin 2. Opfer Anita B.: Lehrerin aus Assendorf; Wagen angehalten und einen Schuss in den Hinterkopf; Motive: Fluchtwagen für je einen Banküberfall - Wolfgang-Texte.
  • Zitate: "Sag mal, was würdest du denn machen, wenn du von uns kein Geld kriegst?" - "Was? Das werd´ ich dir sagen: Dann gibt´s was aufs Maul!" - "Nach Bremerhaven?" "Nein, nicht nach Bremerhaven, zum Hafen nach Bremen."
  • Schauspieler: Karl-Heinz Lemken als selbstsicherer Taxifahrer
  • Bewertung: ***
  • Status: geklärt

Nachspiel

Diese Serie ist in der Tat geklärt. Die Täter gerieten in den Fokus, als einer von beiden wegen eines Autodiebstahls auffiel. Anhand der Personenbeschreibung beobachtete man ihn und nahm auch Notiz vom zweiten Mann. Man ermittelte, dass einer der beiden eine Woche vor einem der Banküberfälle in der Filiale einen Scheck einlöste. Nachdem beide dann noch eine Prostituierte vergewaltigten, die die beiden anzeigte und entsprechend beschrieb, wurde die Luft dünner. Schließlich legten sie Geständnisse ab. Der Mord an dem Soldaten wurde von nur einem der Männer verübt, da er das Gewehr haben wollte. Den Wagen konnte er nicht stehlen, da er den Wagen nicht starten konnte. Die anderen beiden Morde geschahen, um eine frühzeitige Fahndung zu verhindern. Beide wurden zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Frau eines der Täter wurde übrigens auch zu einer Gefängnisstrafe wegen Fahrdienste verurteilt, die im Zsh. mit den Verbrechen standen. Diese Aufklärung habe ich den entsprechenden Zeitungsartikeln entnommen. Über eine Aufklärung wurde bei XY nie berichtet. (Quelle wird benötigt um dieses zu verifizieren)

Siehe auch:

'Festnahme von 3. Person im Mordfall Anita B.' Weser Kurier / 6. - 12. November 1986 - offline

Im Zuge der Ermittlungen im Mordfall Anita B. nimmt die Sonderkommission der Kriminalpolizei Nienburg eine dritte Person fest. Dabei handelt es sich um die Ehefrau einer der beiden mutmaßlichen Täter, denen die Kripo im September per Zufall auf die Spur gekommen war. Die 27-jährige Berufsschullehrerin Anita Brockmann war im April 1983 auf der Heimfahrt von Verden nach Asendorf auf einem einsamen Verbindungsweg von Unbekannten angehalten und erschossen worden.

'Vor dem Landgericht beginnt der Prozess gegen zwei Männer aus Nienburg.' Weser Kurier / 5. - 11. Februar 1987 - offline

Vor dem Landgericht beginnt der Prozess gegen zwei Männer aus Nienburg. Ihnen wird Freiheitsberaubung, räuberische Erpressung und Vergewaltigung zweier Frauen vorgeworfen. Es könnte aber noch schlimmer kommen für die beiden Angeklagten: Die Ermittler vermuten, dass Jürgen D. und Kurt L. auch die Täter im Mordfall Brockmann sind. Die 27-jährige Anita Brockmann, Lehrerin an den Berufsbildenden Schulen in Dauelsen, war am 29. April 1983 auf der Heimfahrt von Verden nach Asendorf erschossen worden. Ihr Auto wurde wenig später bei einem Banküberfall in Wechold (Kreis Diepholz) als Fluchtfahrzeug genutzt. (Anm.: D. und L. werden später für diesen Mord zu lebenslänglicher Haft verurteilt; siehe Lebenslange Haftstrafen; Artikel vom Weser-Kurier vom 09.02.2013).